Kundenrezensionen


37 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (9)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenswege
Der semibiographische Film über das Leben der Romy Schneider zeigt eine von Anfang an selbstbewußte Person. Im Schatten zweier bekannter Schauspieleltern großgeworden entfaltet sie ihre Talente ohne weitere Schulung und nimmt mit ihren Sissi-Filmen gleich zwei deutschsprachige Nationen für sich ein. Nach Frankreich entfliehend und damit einem Image,...
Veröffentlicht am 20. März 2010 von Lothar Hitzges

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Großer Aufwand, nichts dahinter
Dieser Film erzählt Stationen im Leben von Romy Schneider und rast damit durch diverse Lebensabschnitte wie Rambo durch den Dschungel. Ich bin relativer Laie, was das Leben von Romy angeht und hatte mir eigentlich mehr von dem Film versprochen. Stattdessen springt der Film zu diversen Lebensjahren, sodass einem der Faden reißt. Datumsangaben, die eingeblendet...
Vor 5 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenswege, 20. März 2010
Von 
Lothar Hitzges (Schweich, Mosel, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Der semibiographische Film über das Leben der Romy Schneider zeigt eine von Anfang an selbstbewußte Person. Im Schatten zweier bekannter Schauspieleltern großgeworden entfaltet sie ihre Talente ohne weitere Schulung und nimmt mit ihren Sissi-Filmen gleich zwei deutschsprachige Nationen für sich ein. Nach Frankreich entfliehend und damit einem Image, das letztendlich nur eine Rolle war, diesen Schritt, verzeiht ihr der Deutsche Mischel nie. In der Grande Nation kommt das erwachte Talent voll zur Entfaltung. Die privaten Lebenswege sind da eher enttäuschend und führen nach irdischen Fegefeuern in den Freitod.

Die tragisch-spannende Geschichte wird einfühlsam erzählt. Filigrane bis heftige Dialoge feilen am Profil der Protagonistin. Überraschende Wendungen und den Mut eine lange Zeit immer wieder aufzustehen kennzeichnen den Lebensweg. Gut gewählte Szenarien und den Focus immer auf der Person, um die es geht, kennzeichnen den Film. Die Hauptdarstellerin Jessica Schwarz verkörpert die Figur der Romy Schneider ausgezeichnet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen., 12. November 2009
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Natürlich ist es nicht möglich, Romy Schneiders Leben in eineinhalb Stunden zu fassen.

Ein Film ist ein Film und das Leben ist das Leben und dauert so lange, wie es dauert. Dennoch taucht dieser Vorwurf bei Biopics ständig auf. Was eine Filmbiografie leisten kann, ist im besten Fall der flackernde Widerschein des Seins eines Menschen und sein Nachhall. Sie kann einige Schlaglichter auf das was war, oder, was wahrscheinlicher ist, auf das was man zu wissen glaubt, werfen. Und natürlich wird jeder glühende Fan, der jedes Fitzelchen, das der Öffentlichkeit zugänglich ist, kennt, sich enttäuscht abwenden, weil er fast alles vermisst und der Rest nicht nach dem Bild dargestellt wurde, das er sich gemacht hat. Entfernt man sich vom Anspruch der reinen Verehrung, ist dieser Film durchaus gelungen und hätte auch die Kinoleinwand verdient gehabt. Über die ist schon viel Schlechteres geflackert.

Ja, ich finde schon, dass Jessica Schwarz der Romy Schneider gerecht wurde. Die beiden großen Fehler, sich anzubiedern oder Romy Schneider unreflektiert anzubeten, hat sie vermieden. Hinter der Ikone ist sie präsent geblieben, was nur möglich ist, weil sie selbst Persönlichkeit hat und zu wissen scheint, wer sie ist und was sie will. Das ist vielleicht mehr, als Romy Schneider sich im Alter von Jessica Schwarz zugestanden hat. Allerdings lastet auf der Film-Romy auch nicht das große Gewicht einer gewaltigen Schauspielerdynastie und die Angst, diese nicht angemessen fortsetzen zu können. Jessica Schwarz hätte auch einen anderen Weg gehen können, für Romy Schneider schien er aus verschiedenen Gründen zwingend vorgezeichnet zu sein. So wie ihre Mutter sie zum Film brachte, hätte auch sie ihre Kinder vor die Kamera geholt, wenn das Schicksal ihr gnädiger gewesen wäre. Dabei wusste sie doch ganz genau, dass das Leben als Star alles andere als ein Königsweg zum Glück ist. Niemand kann die Ansichten und Beweggründe eines anderen endgültig erfassen. Trotzdem glaube ich, dass Romy Schneider die Interpretation der Jessica Schwarz gefallen hätte. Dass diese ihr Potential noch nicht ganz ausgeschöpft haben dürfte, versteht sich in Anbetracht ihres jungen Alters fast von selbst. Auch alle anderen Charaktere waren gut dargestellt. Dieser Alain Delon war farblos? Fand ich nicht. Mit nur einem einzigen gelungenen Blickkontakt kann man das Glück und Elend einer ganzen Beziehung umfassen. Gut, wenn das gelingt, besonders bei einer Geschichte, der zwangsläufig immer der Zeitraffer im Nacken sitzt, weil man sich für das A bis Z entschieden hat.

Das Leben der Romy Schneider bietet genügend Stoff für mehrere Filme. Dieser ist ein guter Auftakt.

Helga Kurz

12.November 2009
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Großer Aufwand, nichts dahinter, 11. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Dieser Film erzählt Stationen im Leben von Romy Schneider und rast damit durch diverse Lebensabschnitte wie Rambo durch den Dschungel. Ich bin relativer Laie, was das Leben von Romy angeht und hatte mir eigentlich mehr von dem Film versprochen. Stattdessen springt der Film zu diversen Lebensjahren, sodass einem der Faden reißt. Datumsangaben, die eingeblendet werden könnten, sucht man vergebens. Stattdessen wird wie auf einer Galeere eine Station abgehakt. Romy als Mädchen wird von ihren Eltern ständig versetzt. Rums. Nächste Station. Sie spielt eine Internatsschülerin und danach die Rolle ihres Lebens. Letzteres recht kurz. Rums. Nächste Station. Drei Filme hat sie bereits gespielt und ein vierter wird ihr angeboten. Abgehakt. Nächste... und so weiter und so fort. Diese Romy berührt NULL. Erst nach fast einer Stunde Film offenbart sie einen Teil warum sie so ist. Lampenfieber, Angst vor dem Versagen. Dabei spielt Jessica Schwarz Romy Schneider recht seelenlos. Desweiteren wird ihr von überall Verwechslungsgefahr mit der echten Schneider nachgesagt. Durchaus konnte man in einigen Szenen eine Ähnlichkeit erkennen, überwiegend jedoch musste man sie hinzudichten. Auch die Darstellerin ihrer Mutter wirkte auf mich in den Anfangsjahren recht alt. Es werden kaum Hintergründe gezeigt, Gedanken offenbart, der Zuschauer muss sich auf eine unsympathische Frau gefasst machen, deren Motive man nicht versteht. Da hilft auch der riesige Aufwand nicht, der hinter der Produktion steckt. Wenn das Drehbuch und die Darbietung schlecht sind, ist es egal, ob sich die Optik teilweise in die Zeit zurücktragen lässt und Kameramaterial bildlich angepasst wird. Ehrlich gesagt, wäre vielleicht ein Zweiteiler besser gewesen als einen Film so lieblos runterzukurbeln.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erinnerung an eine Legende, 29. März 2010
Von 
Joerg Dittmann "joedittmann" (Sylt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Jessica Schwarz hat ein bisschen Ähnlichkeit mit Romy Schneider, und sie wirkt in ihrer Rolle sehr authentisch.

Es ist natürlich sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, einen Film über Romy Schneider zu machen, in dem eine andere Schauspielerin diese Figur spielt, aber das liegt in der Natur der Sache. Selbstverständlich kommt Jessica Schwarz an Romy nicht heran, und das weiß sie auch, und das ist auch gut so.

In einer etwas skizzenhaften Weise wird das Leben einer Schauspielerin nachgezeichnet, die zuerst verniedlicht, dann verachtet und schließlich wieder glorifiziert wurde. In eindrücklicher Weise macht der Film deutlich, dass Romy Schneider alles gegeben hat, dass sie zerbrach, das zeigt der Film auch. Warum das geschah, darauf gibt auch dieser Film keine Antwort.

Romy emanzipierte sich von der Sissi-Figur und machte in Frankreich Karriere. Nach vielen Rückschlägen schien alles doch noch irgendwie gut zu werden. Dann kam ihr Sohn David auf tragische Weise ums Leben. Warum sie es sich antat, diesen letzten Film, "Die Spaziergängerin von Sanscouci" zu machen, das löst beim Zuschauer sogar durch diesen Film, in dem die Umstände nur angedeutet werden, eine ganz eigenartige Beklemmung aus.

Wenn man sich ein bisschen für Filmgeschichte interessiert, ist dieser Film sehenswert. Vor allem aber erinnert er daran, dass man sich die Filme dieser großartigen Schauspielerin einmal wieder ansehen sollte, nicht die Sissi-Filme, die anderen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verblüffende Ähnlichkeit, 14. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Natürlich ist es schwer ein solch umfangreiches und leidenschaftliches Leben einer Romy schneider wiederzugeben. Ich meinersteits empfinde das Drama als sehr gelungen. Mich hat die Darstellung von Jessica Schwarz wirklich beeindruckt, in ihrer weise die romy darzustellen. Viele kritisieren, dass die verletzlichkeit und leidenschaft nicht empfindsam rüber gebracht werden konnte. Ich bin etwas jung um das genau beurteilen zu können, finde aber das Jessica schwarz, sowie die anderen Schauspieler ihre Arbeit wirklich gut gemacht haben und in diesem Film gut überzeugen konnten.
Immer wieder konnte ich die verblüffende Ähnlichkeit, von Jessica und der Romy feststtellen. Hinter der Kalten fassade, die Jessica spielt, kommt auch immer ein funke von verzweiflung und zärtlichkeit zum ausdruck. Besonders die fröhlichen Abschnitte ihres lebens haben mich sehr berührt und an das freundliche, verspielte lächeln der romy schneider erinnert.
Ich kann kaum glauben das viele den Film als wertlos und vollkommen verunstalltet bewerten. Ich finde der Film ist allumfassend sehr sehenswert und für jeden Romy Schneiderfan zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach klasse!, 21. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Nur zufällig bin ich durch's Zappen in diesen Film "hineingeraten", und dabei geblieben bin ich nur aus einem Grund: Jessica Schwarz. Ich wusste vorher kaum was über sie, noch über Romy Schneider, doch die Ausstrahlung und die schauspielerische Meisterleistung (meine Meinung) von Jessica Schwarz haben mich gefesselt. Ich weiß nicht ob mich überhaupt schon mal jemand auf der "Leinwand" so beeindruckt hat. Inzwischen weiß ich mehr, über beide Frauen; der Film hat mein Interesse geweckt, über alle Maßen, und ich habe ein bisschen nachgeforscht.

Ich denke enttäuschend kann dieser Film nur für jene Leute sein, die zu wissen glauben wer Romy Schneider wirklich war. Doch für mich, als vollkommen "Ahnungslose", hat er vorallem gezeigt, dass Romy Schneider eine Persönlichkeit war, die niemand so wirklich kannte. Sie war geheimnisvoll und keiner wusste so recht Bescheid über die Wunden ihrer Seele. Eigentlich ist das ganz normal, doch leider ist es typisches "Fan-Verhalten" zu glauben seine Idole zu kennen, weil sie eben so sehr in der Öffentlichkeit stehen. Da ist man natürlich enttäuscht, dass der Film dann nicht das zeigt was einem selbst wichtig zu sein scheint.

Jessica Schwarz ist eine wunderbare Besetzung für diese Rolle. Leute die die mangelde Ähnlichkeit zu Romy kritisieren sind einfach zu bemitleiden, denn einerseits können sie somit die umwerfende Schönheit von Jessica Schwarz nicht genießen, und andererseits können sie sich offensichtlich nicht vorstellen wie schlecht es wäre eine Kopie von Romy eine Kopie ihres Lebens spielen zu lassen. Das wäre einfach nicht der Sinn der Sache.

Fazit: Jessica Schwarz ist nicht Romy Schneider und sie hat nicht versucht Romy zu kopieren. Doch sie hat die Rolle so toll gespielt, dass sie das Interesse des unvoreingenommenen Zusachauers für Romy Schneider weckt. Und das ohne ihre eigene Persönlichkeit zu überspielen. Sie sind beide drin in diesem Film, Romy Schneider und Jessica Schwarz. Das ist interessant, vielleicht zu interessant für eingefleischte Sissi-Fans. Absolute Spitzenklasse!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Film über das Leben Romy Schneiders !!!, 12. November 2009
Von 
Sina Gerritsen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Auch ich war anfangs skeptisch, ob Jessica Schwarz, die Romy Schneider ja so gar nicht ähnlich sieht, die richtige Besetzung wäre um Romy Schneider zu verkörpern, doch nachdem ich den Film nun gesehen habe, muß ich sagen, daß sie dies hervorragend gemacht hat !!!
Jessica Schwarz gelingt es den Zuschauer so in das Leben Romy Schneiders hineinzuziehen, daß man das fehlende, deckungsgleiche Äußere, schnell beiseite legt. Sie schafft es zum Teil sogar sich wie Romy Schneider zu bewegen, ihre Posen nachzuahmen, geradezu meisterhaft. Nicht immer, aber doch sehr oft.
Auch die Gesamtkomposition ist absolut klasse gemacht, der Film springt immer wieder in andere Bildebenen was besonders authentisch wirkt, d.h. vom normalen Filmbild springt der Film plötzlich in eine Art 60er oder 70er Jahre Videobild, das verrauschter wirkt, so werden kurze Filmsequenzen gezeigt, die dem Zuschauer eine gewisse dokumentarische Aura vermitteln sollen, als handele es sich quasi um alte Aufnahmen oder alte Urlaubsaufnahmen, die jeweils wieder einen Übergang zu einer längeren Spielszene markieren, aber keine Sorge, der größte Teil des Films ist schon heutiges Videobild.
Die Besetzung von Daddy Blatzheim durch Heinz Hoenig ist geradezu genial ausgesucht finde ich u. auch Maresa Hörbiger, die Schwester von Christiane Hörbiger, die in Österreich wesentlich bekannter ist als in Deutschland, ist als Romy's Mutter Magda Schneider sehr gut gewählt.
Besonders klasse fand ich auch Thomas Kretschmann in der Rolle des Harry Meyen, die Ähnlichkeit zur Originalfigur war geradezu erschreckend, Thomas Kretschmann sah einfach unverschämt gut aus als Harry Meyen, das muß man einfach zugeben.
Die Filmmusik von Annette Focks war auch sehr gut, u. auch die gesungenen Aufnahmen im Film waren toll. Ich bin allerdings noch nicht dahinter gekommen, ob es sich um original Gesangsaufnahmen von Romy Schneider handelt oder von Jessica Schwarz nachgesungene.
Der Film beginnt in Romy Schneiders Kindheit u. streift sämtliche Lebensstationen die auch öffentlich aus Biographien bekannt sind. Natürlich in der gebotenen Kürze der Zeit, die ein Film nun mal nur hat, aber doch immer an den richtigen Stellen ausreichend lange genug. Ja, gerade die Tatsache, daß der Film sich an manchen Stellen nicht so lange aufhält gibt ihm eine gewisse Atemlosigkeit, die ja auch das Tempo von Romy Schneiders Leben zuweilen ausgemacht hat, nach allem was man heute so weiß.
Thorsten C. Fischer ist jedenfalls ein geniales Portrait über Romy Schneider gelungen das wirklich seinesgleichen sucht, insofern Chapeau, unbedingt ansehen !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mythos. eine Legende, ROMY, wurde gut inzeniert dargestellt, 12. November 2009
Von 
J. Sommer "cineast" (rheinland-pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Wie sicherlich viele Menschen in jenen Tagen, hatte auch ich große Erwartungen in diesen Film gesetzt. Kurz vor der Austrahlung habe ich mich noch mit anderen Romy Schneider Verehrern unterhalten und mich gefragt, Warum eigentlich ist die Erwartung an diesen Film an Jessica Schwartz und das Emsemble so groß? Wurden nicht schon andere große Künstler, Politiker, Menschen mit eigener großer Geschichte verfilmt? Warum gerade dieser Wirbel bei der Schneider Verfilmung?
Alle mit denen ich gesprochen habe waren sich in diesem Bezug einig. Romy Schneider war einzigartig! Ihr großes fast schon wahnsinniges Talent für die Schauspielerei, die Kraft die sie durch ihre melancholischen Augen ausdrückte. Das Spiel mit Mimik und Gestik, der Gang die Haltung, die weiche Stimme sowie das wunderschöne Gesicht.

Auch wenn sie das anders sah, und teilweiße nicht mehr in den Spiegel sehen wollte, war sie bis zu ihrem frühen Tod eine außergewöhnliche, eben einzigartige Frau und Schauspielerin.

Ich selbst ging mit gemischten Gefühlen an diesen Film zum einen hatten wir im letzten Jahr noch zwei Kandidaten für eine Romy-Verfilmung, Jessica Schwartz für das Fernsehen und Yvonne Catterfeld fürs Kino.
Für Jessica Schwartz spricht die Bandbreite von Rollen die sie schon spielte und den letzten Zuspruch meinerseits fand sie als ich sie in die "Buddenbrooks" sah, in der sie die Rolle der Toni Buddenbrook überzeugend darstellte.
Von Yvonne Catterfeld wusste ich nur, mehr oder wenig erfolgreiche Popsängerin und Soapsternchen, aber dennoch war ich erstaunt als ich sie in den Probeaufnahmen für den Film "Eine Frau wie Romy" dem geplannten Kinostreifen sah. Was einem ins Auge stach war vorallem die Ähnlichkeit die sie rein optisch mit Romy hat. Die wenigen Momente die man sie als Romy sah waren doch überzeugend, nur ob es für einen zweistündigen Kinofilm gereicht hätte wird man wohl eher nicht erfahren da der Film auf Eis gelegt wurde.

Als der Film gestern Abend dann anfing, waren sicherlich die meisten der Zuschauer mich eingeschlossen für 100 Minuten zu Kritiker geworden. Jessica Schwartz überzeugte! Der Film war verblüffend was Kostüme, Requisiten, Drehorten anbelang detail getreu was schon für einen Fernsehfilm eher selten ist. Der Aufbau der Geschichte der Erzählstrang, war für die Kurze Zeit von 100 min gut gelungen, ein so Ereignisreiches Leben wie das der Schneider ist unmöglich ganz und gar in 100 min. zu verpacken daher auch die Zeitsprünge und das fehlen vieler wichtigen Aspekten von Dreharbeiten und dem Leben. Dennoch wurden die fehlenden Aspekten gut überspielt und für den Zuschauer erklärbar überbrückt. Während der Mitte des Films überrascht Jessica Schwartz einem, mit einer nicht nur optischen Ähnlichkeit sondern mit der seltenen verschmelzung eines Schauspielers mit seiner Rolle, an manchen Stellen bekam ich eine Gänsehaut, Augenblicke wo man denken konnte Romy steckt in Jessica, sie waren eins.

Wer meiner Meinung nach nicht überzeugte war Maresa Hörbiger. Sie erinnerte mehr an ihre Schwester Christiane Hörbiger, als an Magda Schneider. Weder hat sie sich die Mimik von Magda, ihre Haltung zugelegt noch hat man, sich die Mühe gegeben ihr rein optisch das Aussehen zu verpassen. Maresa Hörbiger ist sicherlich eine erfahrene Schauspielerin aber in der Rolle der Magda Schneider war sie total fehlbesetzt.
Anders hingegen überzeugen die Darsteller des Harry Meyen-Haubenstock, Thomas Kretschmann, der als Herrman Fegelein, als Pabst Johannes Paul II. und jetzt noch als Harry Meyen wieder seine Wandlungsfähigkeit und sein schauspielerrisches Können bewies.
Guillaume Delorme als Alain Delon war ebenso überzeugend, ähnlich wie Romy Schneider hat auch Delon einen gewissen Kultstatus, und Vergleiche werden gestellt, aber Delorme gab seiner Rolle als Delon das Gewisse etwas, dass Gewisse etwas was auch Delon rüberbrachte.

Alles in Allem war ich angenehm überrascht, Torsten C. Fischer hat sich dem Thema einer Legende, eines Mythos gut angenommen, er lies uns einblicken in ein Leben das man eigentlich nur aus Büchern und Dokus kannte. Mit Gefühl für die Geschichte erzählte er einige Stadionen von Romy Schneider gekonnt. Mit Jessica Schwartz war der Film ebenfalls in guten Händen, ebenso bemerkt man das dieser Film sehr viel Wert auf Authentizität und Fakten legt. Auch das Ende des Films fand ich angemessen. Schließlich begann das Sterben der Romy Schneider ab dem Zeitpunkt als ihr Sohn David starb, als sie dann ihr Ende fand war sie allein es war in ihrer Todesstunde niemand bei ihr gewesen. Also wäre es eine Anmaßung gewesen, den Tod darzustellen, da man nur vermuten kann wie es geschah. Die letzte Szene ist wirklich mal ein perfekter Schluss.

Wie man nach diesem halben Roman erkennen kann, ist ein eingefleischter Fan sehr zufrieden mit dem Resultat des Films "ROMY",
4 Sterne von mir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wackliger Versuch, 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Bravo, jemand hat sich getraut! Jessica Schwarz bewies Courage und Willen, der großen Romy Schneider gerecht zu werden. Ihr Spiel war gut und bemüht. Leider dadurch auch etwas verkrampft. Die Nebenrollen teilweise gelungen (Delon und Mayen), teilweise grottenschlecht (Magda Schneider!, Oh mein Gott war sie grauenvoll!). Der Film an sich wirkte zusammengesetzt, es fehlte eine klare Linie. Für Laien fehlte an manchen Stellen der Kontext, für eingefleischte Fans war die Darbietung des Ganzen einfach zu wenig. Fehl am Platze waren die künstlich nachgestaltenen Filmszenen (Swimmingpool, Sissi, etc.). Diese Stellen hätte man sinnvoll ausgestalten können, indem man intensiver in die Biographie eindringt, Romys Persönlichkeit und Charakter mehr ausarbeitet und nicht nur haargenau beliebige Momente abbildet. Insgesamt keine schlechte Leistung und sehenswert. Man spürt die harte Arbeit und vor allem das Herzblut der Schwarz. Aber dennoch bleibt alles verbesserungswürdig, vielleicht mit einer Schauspielerin, die von Haus aus mehr Esprit mitbringt und einem ausgereifteren Drehbuch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 9. April 2012
Von 
sweethomegheim (Irgendwo in Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Romy (DVD)
Mit "Sissi" wurde sie 1956 berühmt, 1982 starb sie als Weltstar. Als Stilikone und Schauspielerin hat sie mehrere Generationen mehr oder wenig inspiriert.

Zur Legende von Romy Schneider trägt bei, dass ihr Privatleben trotz allen Ruhms eher traurig und tragisch war.

In diesem dokumentarischen Spielfilm ist es Jessica Schwarz durchaus gelungen, die Romy authentisch rüberzubringen und dem Look wird sie auf alle Fälle gerecht. Dem Mythos vielleicht nicht so ganz!

Auf alle Fälle ist es ein empfehlenswerter Film!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Romy
Romy von Torsten C. Fischer (DVD - 2009)
EUR 7,36
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen