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658 von 680 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit wohl beste APS-Spiegelreflex, Vergleich mit EOS 50D (und Nikon D300)
Inzwischen habe ich fast 10.000 mal den Auslöser der 7D gedrückt, habe also genug Erfahrung mit ihr und meiner älteren 50D, die ich als Zweitgehäuse weiter einsetze. Dieser bewusst ausführliche Bericht wendet sich gezielt an Fans der Naturfotografie, Schwerpunkt Tele- und Makrofotografie, "Action" mit anfliegenden Vögeln etc. Ich fotografiere...
Veröffentlicht am 8. Juni 2010 von Nachtpfauenauge

versus
27 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut für Fotos, unbrauchbar zum Filmen
Es gibt etliche SLRs die weniger kosten und ebenso gute Fotos abliefern wie die 7d. Ich werde nicht auf die Fotoeigenschaften eingehen, das haben all die 5-stern Bewerter bereits getan.

Ich habe mir diese Kamera gekauft um nicht immer 2 verschiedene Geräte mitschleppen zu müssen, und die Werbung versprach ja auch Videoergebnisse die für meine...
Veröffentlicht am 26. März 2010 von Gunnar Kossatz


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658 von 680 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit wohl beste APS-Spiegelreflex, Vergleich mit EOS 50D (und Nikon D300), 8. Juni 2010
Von 
Nachtpfauenauge (Mainhattan) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Inzwischen habe ich fast 10.000 mal den Auslöser der 7D gedrückt, habe also genug Erfahrung mit ihr und meiner älteren 50D, die ich als Zweitgehäuse weiter einsetze. Dieser bewusst ausführliche Bericht wendet sich gezielt an Fans der Naturfotografie, Schwerpunkt Tele- und Makrofotografie, "Action" mit anfliegenden Vögeln etc. Ich fotografiere viel mit einer Nikonianerin zusammen, die neben analogen SLR die Nikon D300 (ohne S) und vergleichbare Objektive benutzt. Deshalb werfe ich gelegentlich einen interssanten Blick ins Nikon-Lager ;-) (ich werde auch niemals meine gute alte, voll mechanische Nikon FM-2 hergeben...).

FOTOGRAFIE: Vergleich zur 50D (und Nikon D300)

In Haptik und Bedienung schlägt die 7D die ansich gute (und trotz fehlendem Spritzwasserschutz echt robuste) 50D. Umsteiger finden sich schnell zurecht. Das entscheidende Plus für kreative Spiegelreflexfotografie ist der größere, helle Sucher, der den vollen Bildausschnitt zeigt; super auch die per LCD einblendbaren Infos. Canon zieht hier endlich mit Nikons D300-Klasse gleich.

Autofokus: Der AF der 7D ist mit 19 Kreuzsensoren wesentlich aufwendiger als bei der 50D. In der Praxis setze ich nun auch den neuen Zonen-AF, gelegentlich sogar den vollautomatischen AF ein. Bei der 50D geht Action eigentlich nur mit manuell angewähltem zentralen AF-Feld. Anders als die 50D kann die 7D auch bewegte Objekte per AI Focus (Auto Intelligence Focus) überraschend gut verfolgen. Allerdings darf man davon keine Wunder erwarten. Bei anfliegenden Vögeln hat man vielleicht doppelt bis dreimal so viel wirklich scharfe Treffer als bei der 50D (da die 7D in solchen Extremsituationen um 2 Bilder/s schneller ballern kann, erhöht das zusätzlich die Erfolgschance). Entscheidend ist nach meiner Erfahrung das Zusammenspiel des AF mit dem Objektiv. An einem szenebekannten Vogelfelsen hatte ich kürzlich überraschend viele Treffer bei Handschüssen mit dem EF 400 mm/5,6, noch zuverlässiger ist die Paarung mit dem kleinen 70-200 mm/4 L IS USM, das aber auch an der 50D gut ist (das neue 70-200 mm/ 2,8er VR II dürfte an der 7D super sein). Die Nikon D300 ist hier - zumindest mit dem Nikkor 300 mm/4 in der aktuellen Version - drastisch langsamer, was meine Nikonianerin echt frustriert hat (wir haben gelegentlich getauscht, es ist frappierend). Nicht umsonst dominiert Canon den Sportbereich. Noch was: Das komplexe AF-System der 7D erfordert Einarbeitung, die sich aber lohnt - vor allem die Verstellbarkeit der AF-Geschwindigkeit ist für Action wichtig. Am besten gleich den Menüpunkt C.Fn III Autofokus/Transport für Schnellzugriff ganz oben in MyMenue speichern.

Bildqualität:

Grundsätzlich macht die 7D wie die 50D schöne, ausgewogen belichtete Bilder (erinnert mich an alte Diazeiten mit Fuji, Kodak & Co.). Bei viel Licht und starken Kontrasten neigen beide Kameras Canon typisch in der Automatik zum leichten Überbelichten. Wer die JPEGs direkt aus der Kamera verwenden will, korrigiert die Blende am besten 1-2 Drittelstufen nach unten. Wer eh RAW nachentwickelt, kann gezielt ausnutzen, dass der Sensor in den hellen Bildpartien enorm viel Information speichert: Durch nachträgliches Runterdrehen der Bildhelligkeit schiebt man diese ins Sichtbare und senkt das Rauschen in den Schattenpartien weiter ab. Die Weißabgleichsprogramme der Canons liefern unter Tageslichtbedingungen zuverlässigere Ergebnisse als bei der Nikon D300, die mit ihren Standardprogrammen zu etwas flauen, blaustichigen Bildern tendiert. Bei Kunstlicht ist die Nikon besser, aber da mache ich einfach einen manuellen Weißabgleich (sofern ich nicht die Warmtonigkeit gezielt nutze).

Pixelwahn? Nein. Mit einem wirklich scharfen Objektiv kann die 7D unglaublich feine Details abbilden, gerade bei Fell- und Federstrukturen (siehe "Objektive"). Sie schlägt hier klar die 50D und auch die Nikon D300, obwohl die Unglaubliches aus ihren 12 Megapixeln rausholt - Respekt! Allerdings genügen viele Objektive dem Auflösungsvermögen der 7D optisch nicht mehr (siehe weiter unten). Bei der 7D drängen sich 18 Millionen Pixel auf einer Fläche, wo bei einer Vollformat-5D Mark II etwa 8 Megapixel sitzen; im Labor erreicht die 7D damit eine optische Auflösung von umgerechnet über 130 Linienpaaren pro mm (siehe z. B. [...] Das liegt im Bereich sehr feinkörniger Diafilme, und das muss ein Objektiv erst mal optisch bringen. Also ein altes Problem (sofern man das so sehen will). Für Naturfotografie wichtig: Mit einem guten Tele und ausreichend Licht bringt die 7D den Vergrößerungsfaktor von 1,6, den ihr kleinerer Sensor verspricht, tatsächlich - zumindest bei ruhenden oder nicht allzu schnell bewegten Objekten (aus 400 mm Brennweite werden so "gefühlte deutlich über 600 mm"). Auch Ausschnittsvergrößerungen sind dann noch drin.

Rauschen: Pixelwahn? Ebenfalls nein. Bis ISO 1600 sind die 50D und die 7D gleich gut, ab 3200 schlägt die 7D tatsächlich die 50D und ist etwa gleich gut wie die Nikon D300. Das neue Sensordesign hat sich gelohnt. Trotzdem ist ist das Rauschen ab ISO 1600 doch schon sehr deutlich. Wer gerne bei wenig Licht fotografiert, sollte in die hier deutlich bessere 5D/II investieren.

Objektive:
Wer sein 7D-Schätzchen optisch mal richtig ausfahren will, setzt ein scharfes Makro an: der Hammer! Die 7D ist definitiv eine überragende Makro-DSLR, im Gegensatz zur Vollformat-Kamera gerät sie auch nicht ganz so schnell in papierdünne Schärfebereiche. Da machen feine Echsenschuppen oder bizarre Insektenhaartrachten echt Spaß! Bei Portraitfotos kann man jede Pore sehen (wenn man Wert drauf legt...). Generell sind für Schärfefans an der 7D gute Festbrennweiten die Objektive der Wahl (schön scharf z. B. ist das Canon EF 50mm/ 1,4/ USM Objektiv, abgeblendet auf mindestes 5,6). Zooms liefern dagegen schöne Fotos, für die aber 10-12 Megapixel gereicht hätten. Mit dem beliebten lichtstarken Standardzoom Canon EF-S 17-55mm/ 2,8/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert macht die 7D nur fettere Dateien als die 50D, ohne dass ich auf den Bildern mehr Details erkennen kann. Hier ist die Optik eindeutig der limitierende Faktor. Nur gute Telezooms der optisch unkritischeren 70-200 mm-Klasse kommen dem Detailhunger des 7D-Sensors entgegen.

Teleobjektive: super scharfe Ergebnisse bringt nach meiner Erfahrung die Festbrennweite EF 400 mm/5,6 L USM schon bei Offenblende, außerdem arbeitet der sehr schnelle Ultraschallantrieb dieses Uralt-Teles in Canons Katalog überraschend gut mit AF-System der 7D zusammen. Bei meinem Canon EF 300mm/ 4,0/ L IS USM Objektiv, bildstabilisiert musste ich dagegen feststellen, dass es bei Action an der 7D leider auffallend viele unscharfe Bilder liefert; außerdem sehe ich hier das erste Mal gelegentlich störende Farbsäume (an der 50D nicht). Prima ist das 300er aber auch an der 7D als "Fernmakro". Gerade bei Action arbeitet die 7D mit dem sehr scharfen, angenehm handlichen Telezoom Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM Objektiv super zusammen. Noch was: unbedingt Autofokus-Justierung der Objektive prüfen, an der 7D musste ich alle meine Teles nachjustieren, damit sie zuverlässig scharfe Ergebnisse liefern.

VIDEO:
Ich fotografiere hauptsächlich, spiele aber natürlich auch mit Video herum. Das HDTV-Potenzial der 7D ist sagenhaft - ebenso die Dateigrößen. In der Praxis muss man allerdings immer manuell fokussieren, was Übung braucht. Bei einem Zoom wählt man am besten die Brennweite vorher und lässt dann tunlichst die Finger vom Zoomring, das gibt zumindest bei Handaufnahmen nur Geruckel. Für diese finde ich die Kombination mit dem leichten und kleinen EF 50 mm/ 1,4 ideal, zumal man mit dem lichtstarken Objektiv hollywoodmäßig mit flacher Schärfentiefe arbeiten kann - toll! Die leichte Telewirkung an der 7D (80 mm Kleinbildäquivalent) kommt der Aufnahme von Menschen entgegen. Bei schwereren Objektiven ist schnell zumindest ein Einbein-Stativ fällig. Die 7D ist halt ergonomisch eine klassische Spiegelreflex und fürs Ansetzen ans Auge und Abdrücken designt. Profis bauen videofähige DSLR deshalb gerne in Schultergestelle ein.

FAZIT:
Wer viel bewegte Objekte, Tele oder Makro fotografiert und dabei maximale Auflösung will, bekommt mit der 7D die derzeit wohl beste APS-DSLR. Wer auf Video verzichten kann und sonst eine sehr gute, robuste Spiegelreflex will, erhält in der Canon-Welt mit der 50D günstig ein zuverlässiges Arbeitspferd. Im Gegensatz zu den Mini-DSLR der EOS XXXD-Reihe bietet sie schon einen Sucher mit Mattscheibe, der dem Auge genau zeigt, wo die Schärfe sitzt und so voll manuelle Fokusarbeit zulässt (also echte, kreative Spiegelreflexfotografie).
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203 von 215 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vielen Dank Canon!, 14. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ich bin von der 20d auf die 7d umgestiegen. Ich nutze die "Alte" noch weiter, weil sie bis ISO 800 eine ansehliche Bildqualität liefert. Ich kaufe grundsätzlich nicht jedes neue Kameramodell sondern erst dann, wenn sie der Umstieg für mich lohnt. Bis zum Erscheinen der 7d waren die jeweiligen Verbesserungen der 30d/40d/50d (bis auf das größere Display) nicht so beeindruckend, dass sich ein Kauf für mich gelohnt hätte.

Die 7d hat mich vollends überzeugt!

Update 15.03.2011 s. entsprechende Hinweise

Highlights/Verbesserungen gegenüber der 20d:

AF - Die deutlichste Verbesserung! Mit den 4 verschiedene Modi (alle 19 AF-Punkte, Zonen, Einzel-AF und Einzel-AF mit Unterstützung) kommt man in jeder fotografischen Situation klar. Im AI-Servo-Modus ist die Ausbeute wirklich scharfer Fotos wesentlich höher. Toll ist auch der Spot-AF - hier wird nur ein kleiner Punkt fokussiert - funktioniert bestens z.B. bei kleinen Vögeln, die auf einem Strauch zwischen Ästen sitzen - bei der 20d ist der AF-Punkt so groß, dass er auf die Äste scharf stellt.

ISO bis 6400 - ab Iso 3200 waren die Bilder bei der 20d nicht wirklich zu gebrauchen,Iso 1600 war als RAW o.k, JPG direkt aus der Kamera rauschten schon ein bischen, bei der 7d sind sogar JPGS out of the cam bis ISO 6400 bis A4 ausbelichtet ohne sichtbares Rauschen möglich. Auch die Farben und Knackigkeit ist bei dieser hohen ISO-Einstellung bestens (bei der 20d ab 3200 deutlich schlechter als bis Iso 1600). ISO 12800 halte ich für nicht praxisfähig.

Auto-ISO - fehlt bei der 20d, ist praktisch z.B. bei Actionaufnahmen mit fester Blende/Belichtungszeit und wechselnden Lichtverhältnissen.

100% Sucher - die Verbesserung ist deutlicher, als ich es beim Lesen des 7d Prospektes vermutet hatte. Man sieht wesentlich mehr Details und bekommt so einen besseren Einruck für die Bildgestaltung.

neue Belichtungsmessung - auch hier eine deutliche Verbesserung, das Histogramm zeigt seltener Lücken an den Seiten, die Tonwerte sind sehr gut verteilt.

Bildfrequenz 8 Bilder/sec. - Wow! Für Sport und Action super.

3 Zoll Display! - Klares Bild, schöne Farbdarstellung,Schärfe kann gut beurteilt werden, bei den meisten Lichtverhältnissen gute Darstellung. Man bekommt einen guten Eindruck vom Foto.

Drahtloses Blitzen - toll für Makros mit weißem Hintergrund (kann separat ausgeblitzt werden und erscheint so nicht grau). Auch für (licht-)stimmungsvolle Fotos - hier hat man sehr viel Gestaltungsspielraum.

Sensorreinigung - hat die 20d nicht, halte ich für sinnvoll (Wirkung kann ich noch nicht beurteilen). Update 15.03.2011 - tolles Feature - nach 15 Monaten musste ich den Sensor nicht einmal reinigen, bei der 20d schon nach 6 Monaten.

18 Megapixel - bisher dachte ich lieber weniger Megapixel und dafür weniger Rauschen - Canon hat hier aber ganze Arbeit geleistet - Rauschen ist bis ISO 6400 wirklich o.k. dafür bringen die Megapixel hervorragende Auflösung und Detailschärfe und die Möglichkeit zu cropen!

Elektronische Wasserwaage - tolle Sache bei Architekturfotografie bzw. bei allen Fotos ohne Stativ, in dem es zu stürzenden Linien oder einem schiefen Horizont kommen kann! Die Wasserwaage funktioniert sowohl horizontal als auch vertikal und kann im Sucher eingeblendet werden.

Spotmessung - hat die 20d nicht - genial z.B. zum Anmessen heller oder dunkler Bildbereiche.

Speicherbare Einstellungen (Einstellrad) - endlich kann man verschiedene Grundeinstellungen speichern und über das Wahlrad einstellen (ich habe einen Sportmodus, einen Normalmodus und einen Stativmodus gespeichert).

Custom Funktionen - Sehr viele individuelle Einstellmöglichkeiten für schnelles Fotografieren.

Video - brauch ich nicht. Update 15.03.2011 - brauchte ich nicht, hab ich mal probiert und WOW! Geniale Bildqualität, werd ich im nächsten Urlaub im Sommer definitiv nutzen (Stativ ist Pflicht).

Eins ist aber deutlich zu sagen:

Die 7d ist keine Einsteigerkamera. Der Kaufpreis rechnet sich nur, wenn man die Möglichkeiten, die sie bietet, auch nutzt. Man kauft sich ja auch keinen Porsche, wenn man damit nur zum Einkaufen fährt. Auch Fortgeschrittene sollten nur mit ihr liebäugeln, wenn sie bereit sind, sich mit der Technik auseinanderzusetzen - und dazu braucht es Zeit.

Die 7d wird in Fotoforen zerrissen, weil z.B angeblich der AF selten sitzt. Klar kann es sein, dass es einzelne Montagkameras gibt, die sind dann was für den Umtausch oder den Canon-Service. Grundsätzlich habe ich aber den Eindruck, dass viele zu naiv an die Sache herangehen. Einfach einschalten und loslegen dürfte in den wenigsten Fällen zu zufriedenstellenden Ergebnissen führen. Der AF ist vielfältig konfigurierbar und jede fotografische Situation bedarf die Kenntnis über die Funktionalität des AF-Systems. Hat man das einmal verstanden, wird man von der Leistungsfähikgkeit überzeugt sein. Das gilt insbesondere für den AI-Servo-Modus. Leider ist die Beschreibung im mitgelieferten Handbuch etwas dürftig. Zum besseren Verständnis kann ich die im Internet veröffentlichen Erläuterungen zur EOS 1d mark III empfehlen, die sich auf die 7d übertragen lassen - einen Link darf ich ja hier leider nicht veröffentlichen - einfach EOS 1d mark III AI servo in eine Suchmaschine eingeben und Treffer der Canon Seite Europa bzw. Deutschland ansehen - es gibt auch eine Erläuterung zu den verschiedenen AF-Modi der 7d, die man auf die gleiche Weise finden kann.
- Update 15.03.2011 - Tipp einer wirklich ausführlichen und guten Beschreibung der AF-Möglichkeiten - das Buch zur 7d von Martin Schwabe - Verlag Markt und Technik. Auf der Internetseite des Verlages findet man das Kapitel zum AF auch als kostenlosen pdf-download!

- Update 15.03.2011 zur AF-Genauigkeit - mein neues 70-200mm f2,8 hatte einen Fehlfokus, den ich zuerst mit der AF-Korrektur der 7d korrigieren wollte. Das klappte nicht wirklich, da bei 70 mm ein anderer Wert notwendig war als bei 200 mm. Also hab ich Kamera und alle Objektive beim Canon Service in Möchengladbach justieren lassen - und siehe da, der AF des 70-200mm passt immer perfekt und ich habe den Eindruck, dass der AF auch bei allen anderen Objektiven genauer ist (bei Offenblende feststellbar).

Ebenfalls teilweise zerrissen wird die 7d hinsichtlich ihres Rauschverhaltens und angeblichen Pixelmatsches. Auch das ist m.E. völliger Unsinn oder Stöhnen auf höchstem Niveau. Wenn man sich die Fotos bei 100%iger Ansicht betrachtet, kann man zu dieser Beurteilung kommen - aber wer schaut sich Fotos dauernd bei 100% an? Mein Tipp für Unentschlossene Interessenten: Beispielfoto schießen oder z.B. bei dpreview.com herunterladen und auf DIN A 4 ausbelichten lassen - wer hier übermäßiges Rauschen sieht oder eine wirkliche Low-Light Kamera sucht, sollte sich definitiv eine wesentlich teurere Vollformatkamera einschl. teurerer Objektie kaufen. Bei noch größeren Ausbelichtungen könnte ggf. schon Rauschen sichtbar werden, die mache ich persönlich aber nur bei Fotos mit geringen ISO-Einstellungen.

Allen ambitionierten Amateurfotografen, die eine Kamera für ein breites Anwendungsspektrum suchen, kann ich diese Kamera nur wärmstens empfehlen. Lasst Euch nicht durch irgendwelche negativen Kommentare verunsichern.

Ich jedenfalls hatte schon lange nicht mehr so viel Spass beim Fotografieren!
- Update 15.03.2011 - der hat auch nach 15 Monaten Nutzung nicht abgenommen - im Gegenteil, die Kombination der 7d mit dem 70-200 mm f2,8 Version II ist ein Knaller!

Vielen Dank an Canon!
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129 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 13. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ich bin Umsteigerin von der 1000D auf die 7D. Nach zwei Monaten Nutzung kann ich sagen, diese Kamera macht jede Sekunde Spaß und erschwert es, schlechte Bilder zu machen.

Ich bin ein Jahr lang um diese Kamera herumgeschlichen. Zum einen, weil mir damals noch der Preis zu hoch war und zum anderen, weil ich eine gute Kamera hatte mit der 1000D. Für mich stand aber immer fest, dass die 7D meine Traumkamera ist und irgendwann auch meine sein wird. Als der Preis für den Body stimmte, habe ich sie mir geholt und habe es nicht eine Sekunde lang bereut. Sie hält, was sie verspricht und sie ist ihr Geld wert.

Menü/Bedienung:
Umsteiger, die von einer Canon-Einsteigerkamera kommen, brauchen keine Angst zu haben, dass sie den "komplizierten" Autofokus oder die anderen Einstellungen nicht verstehen. Ich empfehle aber (mindestens) einen Tag Urlaub zum Kennenlernen und die (gut verständliche) Bedienungsanleitung wälzen. Nach einem Tag habe ich die 7D recht gut bedienen können und in den folgenden Wochen noch mehr. Ich kenne sie mittlerweile nach zwei Monaten wie im Schlaf. Wenn man von einer Canon-Spiegelreflex kommt, arbeitet man sich rasch in die Menüstruktur und die Bedienelemente ein. Vorausgesetzt, man hat vorher schon manuell fotografiert, aber ich denke, nur für die Vollautomatik leistet sich niemand eine 7D. Im Notfall gibt es derzeit einige Bücher auf dem Markt, die Näheres erläutern. Verständlich ist die Kamera aber auch ohne. Die Kamera lässt sich ausgesprochen individuell konfigurieren, wenn man das möchte. Das ist gut, da jeder andere Ansprüche im Alltag hat.

Bildqualität:
Haut mich immer wieder vom Hocker. Ich bin kein Pixelzähler und habe keine umfangreichen Tests veranstaltet. Ich kann nur rein subjektiv sagen, dass ich von der Bildqualität begeistert bin. Die 1000D hat mich schon begeistert und ich dachte nicht, dass die 7D das noch mal toppen würde. Aber die Bilder sind aufgrund der 18MP noch detailreicher. Die Farben sind satt und erfordern weniger Nachbearbeitung am Bildschirm. Die Weißabgleicheinstellungen sind genauer als an der 1000D, ich kann mich sogar mal auf den automatischen Weißabgleich verlassen, dem ich früher nie vertraut habe. Der Ausschuss hat sich stark verringert, es ist schwer, mit der 7D Fotos komplett zu "vergeigen". Ich muss dazu sagen, dass ich mir bereits für die 1000D das Canon 17-55mm angeschafft hatte, was aus der 7D wunderbare Bilder herausholt. Mein Kollege aber hat die Kamera gemeinsam mit dem 18-135mm-Objektiv geholt und auch hier stimmen Schärfe und Bildqualität. Es ist also nicht so, dass die 7D nur mit Höchstleistungsobjektiven sehr gute Bilder liefert.

Ausstattung
Man kann als gewöhnlicher Nutzer, der überwiegend in der Freizeit und selten mal beruflich fotografiert, gar nicht alles nutzen, was die 7D bietet. Für den Ernstfall ist es aber schön zu wissen, was sie kann. Ich habe sie auch gar nicht gekauft, um ständig alles zu nutzen, was sie hat. Natürlich eignet sie sich hervorragend für Sport durch die hohe Serienbildgeschwindigkeit. Ich nutze sie aber überwiegend für Landschaftsfotografie. Hier ist eigentlich keine 7D erforderlich. Durch ihre Robustheit, ihren hohen Bedienkomfort, ihren Detailreichtum, ihre gute Farbwiedergabe und ihre 19 Autofokusfelder ist sie für mich aber trotzdem ideal. Es ist eine Wonne, das Autofokusfeld auszuwählen, das man haben will. Der Autofokus sitzt fast immer perfekt, da es sich um 19 Kreuzsensoren handelt. Der Verfolgungsmodus AI Servo ist sehr gut nutzbar bei sich bewegenden Motiven - auch hier ist der Ausschuss gering. In den Individualeinstellungen lässt sich sehr gut festlegen, auf welche Situationen der Autofokus wie reagieren soll (z. B. soll er sich durch ein neu ins Bild kommendes Motiv ablenken lassen oder auf dem alten Motiv bleiben?)

Die Knöpfe und Rädchen sind absolut auf den Fingerdruck optimiert. Es ist in den ersten Minuten eine Umstellung von einer Einstiegskamera auf diese. Die Knöpfe sind gut zu erreichen und haben angenehme Druckpunkte, da hat sich Canon wirklich Gedanken gemacht. Die Tasten sind relativ logisch belegt, wer will, kann die Tasten auch mit anderen Funktionen belegen. Das habe ich aber nur bei wenigen Tasten gemacht, die ich nicht brauche (etwa die Abblendtaste), sonst kommt man schnell durcheinander. Die Doppelbelegung der Tasten hat mich etwas Eingewöhnungszeit gekostet, nun möchte ich sie aber nicht mehr missen. So habe ich immer gleich zwei Funktionen, die miteinander verwandt sind, auf einer Taste. Zusätzlich gibt es die Q-Taste, die es ermöglicht, die wesentlichen Parameter auf dem Monitor sofort umzustellen ohne großes Herumsuchen. Der Joystick ist die einzige Taste, die ich nicht leiden kann. Er ist nicht so angenehm zu bedienen wie die übrigen Tasten, eher fummelig und schwergängig. Da ich ihn selten benutze, sondern öfter die beiden Einstellräder, ist das nicht besonders tragisch.

Die Gummierung am Griff hat mich vorher eigentlich nicht interessiert, da die 1000D so etwas nicht hat und ich auch ohne gut klar gekommen bin. Jetzt bin ich aber froh darüber, sie sorgt dafür, dass die Kamera noch besser in der Hand liegt.

Man muss gewillt sein, das Gewicht der 7D mit sich herumzutragen, mit dem 17-55mm ist sie ein echter Bolide. Auf Tour hänge ich sie mir aber mit einem Gurt, den man ins Stativgewinde schrauben kann, quer um. So merkt man ihr Gewicht kaum. Außerdem habe ich lieber eine gut zu umfassende, schwere Kamera in der Hand. Die kann ich leichter halten, ohne zu verwackeln.

Der Sucher ist wunderbar. Hell und groß, danach hat mich der Sucher der 1000D richtiggehend enttäuscht. Es ist leichter, ein Bild zu konzipieren. Durch die 100-Prozent-Sicht hat man hinterher auch keine Überraschungen mehr im Bild, wie hereinragende Äste, Autos etc. Der Monitor ist ebenfalls eine Offenbarung. Groß (wobei er an der großen 7D schon wieder klein wirkt) und das Bild lässt sich relativ gut beurteilen. Relativ, weil es am PC natürlich doch noch mal ganz anders aussieht, als in der kleinen Voransicht. Heranzoomen des Bildes bringt aber nun wesentlich mehr Aufschluss über die tatsächliche Schärfe des Bildes, als es noch mit der 1000D möglich war.

Ich habe die Kamera vor allem wegen der angeblichen Staub- und Spritzwassergeschütztheit und der 3D-Wasserwaage gekauft. Ersteres kann ich schwer beurteilen, weil ich sie natürlich keinen extremen Witterungsbedingungen aussetze. Einen leichten Nieselregen hält sie aber gut aus, bei Unwetter wandert sie eh in die Tasche. Ob die Gummiabdichtungen an der Seite einem Wasserschwall standhalten, weiß ich nicht und werde ich auch hoffentlich nicht ausprobieren müssen. Die Wasserwaage nutze ich leider fast gar nicht, obwohl ich genau so etwas mir immer gewünscht habe. Sie ist nur im LiveView-Modus als Wasserwaage einsetzbar, den ich aber so gut wie nie nutze. Im Sucher ist sie nur über die Autofokuspunkte sichtbar und das Handling ist mir zu nervenaufreibend, zumal es ohne Stativ wenig Sinn macht. Lieber nehme ich mir nachträglich die Zeit, am PC das Bild gerade zu rücken. Aber auch hier gilt - wenn es mal darauf ankommt, kann man darauf vertrauen, dass man dieses nützliche Feature hat.

Zur Haltbarkeit des Akkus: es reicht aus. Für den Notfall werde ich mir irgendwann noch mal ein Zweitakku zulegen, der Preis für das Original ist allerdings jenseits von Gut und Böse. Der Akku ist gemessen an den vielen Funktionen und den zwei Prozessoren der Kamera trotzdem absolut ausreichend für Tagesausflüge mit einer hohen Fotoquote. Es empfiehlt sich vor allem ein Zweitakku, wenn man viel blitzt, viel mit LiveView arbeitet oder beruflich fotografiert.

Video
Es ist nichts für das schnelle Video zwischendurch mit der Familie und den Freunden. Dafür ist dann doch eine Videokamera sinnvoller. Aber man muss sich vor Augen halten, dass die sensationelle Fotoqualität auch aufs Video übertragbar ist, etwa, was das Freistellen angeht. Mein Kollege hat fürs Fernsehen Ritterspiele damit gedreht und man hatte hinterher das Gefühl, in einem Kinofilm zu sitzen. Mittlerweile beschäftigen sich auch zahlreiche Drittanbieter damit, umfangreiches Zubehör anzubieten für die professionelle Filmproduktion. Im Netz kann man sich die Ergebnisse dieser Aufnahmen einverleiben, entsprechende Zubehörausstattung und professionelle Ambitionen der Filmemacher vorausgesetzt. Ich nutze die Kamera aber hauptsächlich zum Fotografieren und werde mich erst in naher Zukunft noch mehr mit dem Video befassen. Ich freu mich aber schon drauf.

Fazit
Eine Kamera, in die ich schwer verliebt bin. Dem, der sich mit ihr und ihrem Können auseinander setzen möchte, dem sei sie wärmstens empfohlen. Sie überrascht einen jeden Tag auf Neue und ist eine gute Begleiterin in allen Fotosituationen.

NACHTRAG NACH EINEINHALB JAHREN:
Die Liebe besteht immer noch und ich gebe diese Kamera erst her, wenn ihr Verschluss die Hufe hochmacht und dann werde ich weinen. Ganz im Ernst, sie hat mich nie im Stich gelassen. Inzwischen hat sie ein Fußballspiel fotografiert, Pressetermine, Outdoor, Tiere, Länder, Städte und Landschaften, Porträts, Videos für kleinere Produktionen gedreht und demnächst steht ihr Fotodebüt in einer Diskothek an. Sie hat immer mitgemacht, ist nie ausgestiegen und auf alle Situationen vorbereitet. Ihr Zusammenspiel mit dem 17-55mm ist nach wie vor eine hervorragende Sache.

Ich würde sie immer wieder kaufen. Viele meiner Freunde haben die 5DII und deren Rauscharmut und Freistellungskünste sind nicht von der Hand zu weisen. Das Rauschen der 7D hält sich jedoch in Grenzen und mit einem lichtstarken Objektiv stellt sie hervorragend frei. Davon abgesehen ist sie technisch bereits besser ausgestattet als die 5DII. Es muss jeder selbst wissen, wofür das Herz eher schlägt. Die 7D braucht sich hinter den übrigen Profimodellen nicht verstecken, das wäre falsche Bescheidenheit.

Inzwischen wird sie härter beansprucht als zu Zeiten meiner ersten Rezension und so musste ein zweiter Akku her und es steht die Frage im Raum, ob ich doch noch einen Batteriegriff hole.

Ich hoffe, dass die 7D-Serie nicht ausläuft bei Canon, für mich füllt sie eine wichtige Lücke zwischen 60D und 5D. Sie passt genau in dieses Fenster für professionelles Arbeiten und Freizeitspaß.
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183 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schnell, robust, guter Klang ;-) - die geb' ich nicht mehr her, 14. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Grundsätzlich kann ich mich den bisherigen Meinungen nur anschließen und gehe daher nur auf wenige Details der Kamera ein.

-- Umstieg und Vergleich von und zu anderen Canon-Modellen --

Die Kamera ist super. Für mich war es der Umstieg von einer 350D und genau der richtige Schritt. Wie es sich mit einem Umstieg von den Modellen dazwischen verhält kann ich nicht sagen.

Allerdings muß ich sagen, daß der Unterschied in den Bildern von der 7D zur 350D eindeutig festzustellen ist. Vor allem, wenn man beide zur Hand hat und Vergleichsaufnahmen machen kann. Das Rauschverhalten der 7D ist besser. Das kann man auch ohne Testlabor feststellen (subjektiv geschätzt würde ich sagen, daß ein 200er Iso der 350D vergleichbar mit dem 1000er Iso der 7D ist; aber das werden sicherlich echte Tests besser herausfinden können)

-- Erfahrung mit verschiedenen Objektiven --

Der AF der 7D ist klasse. Fotografiert habe ich in den wenigen Tagen (ich habe sie seit einer Woche) mit drei verschiedenen Objektiven (das Kit-Objektiv 18-135; 100-400er und 28-105). Von der subjektiv gefühlten Geschwindigkeit schnitt das 28-105er merklich am besten ab. Das Kit-Objektiv hat bei manchen Vergleichsbildern doch ab und zu länger gebraucht.

-- was mir wirklich hilft --

Eine Super-Idee der Entwickler ist der "Q"-Button. Dieser steht für "Quick-View" und ermöglicht die schnelle Änderung verschiedenster Parameter. Auch wenn dieser Q-Button nichts mit dem "Q" aus James Bond zu tun hat, so hat es doch den Anschein, als wollten die Entwickler genau diese Assoziation damit erreichen. Denn schneller kommt man an seine "Geheimwaffen" nicht heran ;-)

-- Blitzdings --

Weiterhin gelungen ist die Umsetzung zur Ansteuerung externer Blitzgeräte. Getestet habe ich bisher mit einem 430ex II und kann nur sagen, daß alles ohne Probleme und ganz hervorragend funktioniert. Die entsprechenden Menüs sind recht selbsterklärend und der Blick ins Handbuch verrät, daß man bei Nichtgebrauch eines externen Blitzes den entsprechenden Parameter wieder deaktiveren soll. Den Rest aus dem Handbuch konnte ich mir auch ohne die Lektüre erarbeiten.

-- sonstiges --

Die Kamera macht insgesamt einen recht robusten Eindruck (bestätigt unter anderem auch ein Artikel eines Profifotografen, der am Südpol fotografiert hat) und ich habe bisher nichts negatives feststellen können.

Was mich immer wieder freut und mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert, ist das Auslösegeräusch. Vor allem dann, wenn man es ca. 8 mal je Sekunde hört :-)

Die Technik ist bei dem aktuellen Preis für unter 1.400 Euro (nur der Body) grandios. Aber selbst wenn der Preis um hundert oder zweihundert Euro steigen würde, lohnt sich derzeitig der Kauf.

-- Vergleich zu anderen Herstellern --

Einen Vergleich zwischen der 7D und einem entsprechenden Modell eines anderen Herstellers ziehe ich hier nicht, da ich auch schon in analogen Zeiten mit Canon fotografiert habe und zumindest derzeitig zu keinem anderen Hersteller wecheln würde.

Aber für für Einsteiger, die überlegen, sich eine DSLR anzuschaffen und sich noch nicht an ein System gebunden haben, sei empfohlen, die Modelle der engeren Wahl mal in die Hand zu nehmen. Ob das eine Modell etwas weniger Rauschunterdrückung hat als das andere, ist völlig belanglos, wenn man mit der grundsätzlichen Bedienung nicht klar kommt.

-- Anmerkung --

Bisher ist bei Canon ein Zyklus der Modell-Aktualisierung von 18 Monaten festzustellen. Ein Ausreißer war die Aktualisierung der 5D auf 5D Mark II - da hat es wesentlich länger gedauert, bis Canon ein neues Modell herausbrachte. Ob die Mark II daher im Jahr 2010 aktualisiert wird, ist also fraglich. Von daher sollte man sich überlegen, ob man einen Vollformat-Sensor benötigt und ob ein Zwischenschritt auf die 7D für die nächsten Jahre nicht ausreichend ist, bevor man genau jetzt eine 5D erwirbt.

Genauso sollten sich die potentiellen "Aufsteiger" der 40D- oder 50D-Modelle überlegen, ob sie jetzt eine neue Kamera wollen. Für mich war der Umstieg richtig und zur richtigen Zeit. Aber ich kam auch von einer 350D und die Modelle zwischen dieser und der 7D haben mich zu keinem Umstieg animieren können, weil die Unterschiede zu gering waren.

Was die Film-Funktion der 7D angeht, so kaufte ich mir eine DSLR, weil ich Fotos machen will. Das Filmen ist "nice-to-have". Vermutlich kann man hier weitaus mehr rausholen, als ich bisher genutzt habe.

Auf jeden Fall macht die Kamera riesigen Spaß und ich denke, daß andere Fotografen, die mit Canon-Modellen arbeiten dieses bestätigen können.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schnelle DSLR mit Cropfaktor, 2. Mai 2013
Von 
Sabine DB "Sabine DB" (Mainz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ich habe ja lange geschwankt ob ich von 50D auf die 7D oder auf Vollformat umsteige. Da ich hauptsächlich Naturfotografie mache, also auch Tiere, habe ich mich für die 7D entschieden. Da verlängert sich die Brennweite durch den Crop-Faktor nochmal, was im Bereich der Tierfotografie hilft.

Bislang bin ich sehr zufrieden. Ich musste mich natürlich erst einmal umstellen von gewohnten Einstellungen der 50D weg hin zu denen der 7D. Mittlerweile fotografiere ich fast ausschliesslich mit Tv, die Zeit ist oft ein limitierender Faktor bei bewegten Motiven, da ist mir dies das sicherste Programm.
Im Allgemeinen versuche in niedrigeren ISO - Bereichen zu bleiben, für mein Empfinden rauscht die 7D über ISO 800 doch heftiger.
Von der Haptik her ist sie einwandfrei, besonders mit Batteriegriff auch im Hochformatbereich.

Ich bevorzuge RAW für die Aufnahmen und fahre damit sehr gut. Bislang verwende ich meistens den Auto - AF und mache damit gute Erfahrungen, gut finde ich aber die Möglichkeit die AF-Messfeldfer auch auszuwählen. Ebenso nützlich ist die Auswahl zwischen 3 Arten des Autofocus je nach Situation.
Das helle Display überzeugt mich voll und ganz.

Da ich es immer wieder schaffe "schiefe" Horizonte zu produzieren, ist für mich das Hinzuschalten der Gitterlinien ausgesprochen hilfreich.

Die Serienbildfunktion ist erheblich schneller als bei der 50D, was im Bereich der Tierfotografie sehr hilft.

Mit der Entscheidung für die Canon EOS 7D bin ich sehr glücklich, sie bietet die Schnelligkeit für die Tierfotografie und auch die Robustheit des Gehäuses für Ausseneinsätze.
Gepaart mit einem der Canon EF L- Objektive eine nahezu perfekte Lösung. Ob es ganz perfekt gibt, weiss ich nicht.
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108 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine zweite, 11. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte vorher die Canon EOS 300D (also schon etwas Erfahrng mit DSLR) und es war jetzt Zeit für ein Upgrade (zumindest war ich der Meinung, dass es zwischenzeitlich genug Features gibt, die ein Upgarde rechtfertigen).

Die technischen Daten wiederhole ich jetzt nicht, denn die sind oben beschrieben.

Ich habe sie bekommen, ausgepackt und mich erst mal gefreut. Als ich sie in die Hand genommen habe, hat mir schon mal die Griffigkeit sehr gut gefallen. OK, sie ist etwas schwerer aber fühlt sich wirklich robust und wertig an.
Dann as Objektiv EF-S 15-85 angeschraubt und durch den Sucher geblickt: Um Welten besser. Viel heller, größer, naja einfach: Wow!

Dann eingeschaltet: etwas anvisiert und den Auslöser halb durchgedrückt. Die Optik hat so schnell und so leise fokusssiert, hätte ich in dem Moment nciht durch den Sucher geschaut, wäre mir nicht aufgefallen, dass der Fokusvorgang schon fertig ist. Ich kann jetzt durchaus verstehen, warum diverse Fotografen Objektive mit Ring-USM bervozugen und dafür teilweise richtig Geld ausgeben...

Auch die Anzeige der Fokuspunkte mit dem durchsichtigen LCD als Anzeige ist eine Wucht. Warum ist da nicht schon früher einer draufgekommen?

Die Bedienung ist sehr einfach und eingängig. Die Tasten sind meist doppelt belegt. Die einstellungen erfolgen dann entweder mit dem oberen Drehrad (für einen Parameter) und mit dem hinteren Drehrad (für den anderen Parameter). Somit lassen sich Einstellungen schnell und einfach erledigen. Hat man das einmal begriffen, hat man schon alles Wichtige und kann loslegen.

Der AF ist eine Sache für sich: Er funktioniert sehr gut, aber gerade für spezielle Sachen, z.B. Action-Fotos sollte man sich das Handbuch doch zu Gemüte führen und die betreffenden Seiten ansehen. Aber generell in den Menüs ist alles so gut beschrieben, dass fast kein Blick ins Handbuch mehr notwendig ist.

Auch wenn in machen Foren davon geredet wird, dass es Fokusprobleme gibt. Ich konnte keine feststellen, mal davon abgesehen, dass ich nichts davon halte eine Kamera nur zum Schießen von Testfotos zu verwenden. Lieber raus aus dem hasu Fotos machen und dann sehen ob's passt. Und einfach von Anfang an nicht zu viel an der Kamera einstellen, sondern lieber einen Parameter nach dem anderen ausprobieren. Ich denke die anfänglichen Schwierigkeiten sind nun behoben (wenn sie wirklich ander Hardware und nicht beim Benutzer lagen).

Alles in allem eine sehr empfehlenswerte Kamera. Ich kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Und wenn es geldmäßig reicht unbedingt das 15-85 mit dazunehmen. Im Set geht der Preis OK und als einfaches Reise-Zoom perfekt.
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63 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamera rundweg gelungen! - Zubehörkosten im Auge behalten!, 11. November 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Die vielen positiven bis begeisterten Rezensionen habe ich gelesen. - Bevor ich mich entschieden habe. Die Kritischen auch - trotzdem habe ich mich entschieden. Als erfahrener Fotograf bin ich jetzt zufrieden, dass ich das Richtige damit getan habe, die EOS 7d auszuwählen. Allerdings ist dieser Fotobrocken vor der Kaufentscheidung wert, ein Wort mehr zu schreiben.

Für Einsteiger in die DSLR-Welt ist diese Cam teuer. Das stimmt. Aber sie erlaubt dafür nach den ersten Gehversuchen, immer tiefer und tiefer in die Welt der Fotografie einzutauchen, was bei vieeeeelen günstigen Einsteigermodellen oft schnell an Grenzen stößt. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, bis zur Meisterschaft gelernt haben aber schon Viele!

Der Einsteiger wird hier bei der beruhigenden Vollautomatik seine Unsicherheit über die vielen Funktionen schnell vergessen und überrascht sein, was auch ohne fundiertes Fachwissen mit dieser Cam alles geht. Wer dann Lust auf Mehr hat und ein wenig lernbereit ist, kann sich dann Schritt für Schritt hocharbeiten-mit DIESER Cam geht das!

Aber etwas Planung und Voraussicht ist angesagt: So stark die 7d nun auftritt, auch sie ist kein physikalisches Wunder! Von Beginn der Fotografie an war immer auch die verwendete Optik und zuletzt das Talent des Fotografen wichtig. Für die 7d gilt wie für alle anderen Kameras: schwaches Objektiv-schwache Leistung! Gutes Objektiv-Gute Leistung! Hier bringt das EF-S 15-85mm IS USM-Objektiv, das ich im Kit geliefert bekommen habe, eine wirklich passabele Leistung. Das allzuoft beschworene Bildrauschen und Farbartefakte besonders an Hell-Dunkel-Konturen, können bei richtiger Handhabung (und die kann man lernen!!!) durchaus auf ein erträgliches Minimalmaß reduziert werden. Auch die hin und wieder kritisierte Vignettierung beim 15-88 IS USM korrigiert die Kamera solide. Der Rest an unangenehmem Rauschen und Vignetten-Schatten ist übrigens dann bei der Bildbearbeitung kein wirkliches Problem mehr. Natürlich sollte man vermeiden, ab ISO 6400 in finsterer Nacht flächig rauschfreie Bilder vorauszusetzen. Das lassen die physikalischen Gesetze digitaler Bilderfassung und Optik eben einfach nicht zu. - Bei keiner Kamera. In Zeiten der analogen Fotografie hätte man bei vergleichbarem Fotoumfeld teilweise vor lauter Rauschen eine schwarze Kuh nicht mehr auf weißem Schnee erkennen können. Also keine Panik, wenn's mal bei 500-prozentiger Vergrößerung und hohen ISO-Werten etwas rauscht....vieles lässt sich durch richtiges Ausbelichten regulieren. Das kann DIESE Kamera mit der belgefügten Software (DigitaPhotoProfessional, in Verbindung mit dem Raw-Konverter EOS-Utility im Lieferumfang der Kamera enthalten). In der allergrößten Not hilft dann gegebenefalls der kleine aber feine Geräteblitz, der mit seiner Leitzahl 13 durchaus ein Wohnzimmer auszuleuchten in der Lage ist oder wunderbar schwierige Lichtverhältnisse auf geringere Entfernung kompensieren kann. Für die Bauhalle bei Nacht liefert ein externer Blitz (um alle Funktionen der 7d ausnutzen zu können empfiehlt sich der Canon 580 EX II, ein kompatibeles Gerät von Metz oder Sigma ist hier im Preis etwa vergleichbar). Neben dem Geräteblitz, der bei dieser Kamera sogar als Masterblitz eingesetzt werden kann, lassen sich auch bis zu 14 Systemblitze individuell von der 7d ausgehend einsetzen. Wenn tatsächlich mal jemand 14 Blitze gleichzeitig individuell abzufeuern plant, würde ich mich über eine Einladung sehr freuen-da wäre ich gerne mit dabei! Ich bringe auch das Bier mit.)

Brillante Bildergebnisse kommen natürlich auf jeden Fall vorallem mit lichtstarken Festbrennweiten zustande: Die Farben sind ein Traum, die Konturen angenehm scharf (wem's gefällt, der kann nachschärfen, geht aber das Risiko ein, das Motiv damit unnatürlich wirken zu lassen...) und auch mit etwas weniger Licht verliert man keine Qualität...im Gegenteil: Die Farben und Konturen wirken im "normalen" ISO-Breich bis etwa 3.200 harmonisch und ausgewogen, ohne ineinander zu verschwimmen - keinesfalls hatte ich bisher auch im höheren ISO-Bereich den Eindruck, bei gewohnter Handhabung matschige Fotos zu erzeugen.

Bei den beliebten Zoom-Objektiven vorallem in Telebrennweiten wird's aber mit der 7d teuer, will man wirklich gute Bildergebnisse. Wie gesagt, hatte ich noch keine unliebsamen Ausfälle bei dem 15-85mm Kit-Objektiv (auch wenn die EF-S-Reihe leider NUR für APS-C-Sensoren, nicht aber für Vollformat-Sensoren anderer einstelliger Canon- Kameras genutzt werden kann!!!) Meine Fototests mit unterschiedlichen Brennweiten von unterschiedlichen Herstellern waren trotz sorgfältiger Vorbereitung oftmals teilweise optisch nur "noch ganz brauchbar" keinesfalls aber wirklich gut! Bei den Ergebnissen mit einem Tamron 18-270 F/3,5-6,3 Di II VC LD ASL IF Macro zum Beispiel war ich maßlos enttäuscht über die Dunkelheit und die Fehlfokus-Häufigkeit. Außerdem erschien mir das Objektiv etwas zu laut. Aber es ist eben günstig und hat eine beachtliche Brennweiten-Bandbreite. -Trotzdem schade, wenn eine gute Kameratechnik vom Objektiv versuppt wird... Überhaupt keine Probleme gab es, wenn man die Ausgabe nicht scheut, mit dem EF 70-200 4L IS USM von Canon. Natürlich ist ein L-Objektiv immer teuer, es erspart aber den Kauf von drei anderen Objektiven in der gleichen Lebenszeit und es behält auch in Zukunft wegen der irreguten Qualität seinen Wert. Wer's günstiger will ist an der 7d im Telezoom-Bereich mit dem Sigma 70-200mm EX DG Macro gut bedient. Es ist etwas langsamer (nur einen Tick...) als der Canon-Kollege aber dafür deutlich günstiger zu haben! Achtung Konverter-Fans: Die 7d braucht zum Fokussieren mindestens Blende 5,6 als Anfangsöffnung. Zweifach-Konverter würden deshalb mit jedem Objektiv über einer Anfangsöffnung von 2,8 den Autofokus unbrauchbar machen!!! Ob eine Brennweitenverlängerung um lediglich 1,4 mit dem damit verbundenen Lichtverlust einen Sinn ergibt, ist (teure) Geschmackssache!

Übrigens: je weiter der Brennweitenbereich ausfällt, um so schwieriger wird die Autofokus-Fotografie im Allgemeinen. Die zahlreichen Autofokus-Messfelder können deshalb bei großen Brennweiten und offenen Blenden, wie auch zu kleinen Blendenöffungen (Achtung: Beugungsunschärfe!!!)unerwartet schlechte Bilder verursachen, was zwar bei allen Kameras gleichermaßen gilt, was ich hier aber häufiger kritisiert fand! Tipp für Einsteiger: Vor'm Abdrücken EINEN Fokussierpunkt fixieren (beim Portrait zum Beispiel die Augen des Motivs) und möglichst "nur" ein Messfeld, wenn nicht sogar nur ein Einzelfeld zum Fokussieren vorgeben!

Noch ein letzter Gedanke zur kritisierten Video-Funktion: sie funktioniert gut. Eigentlich kann man mit ruhigem Gewissen sogar sagen sehr gut. Das geräteinterne Micro bollert einwenig dumpf Geräusche aus, ein extern Angeschlossenes macht diesen Punkt aber wett. Einen nachführenden Autofokus vermisst man natürlich, wenn man ihn denn braucht aber erstens ist die D7 eine FOTO-Kamera, zweitens ist das Nachführen von Menschenhand nach etwas Übung ohnehin viel angenehmer für den Betrachter-ALSO: ÜBEN!!! Wenn man es dann geübt hat, kann man wirklich gute Filmchen erzeugen, solange die Chipkarte reicht. Wer's für Youtube braucht: einfach nachbearbeiten und entsprechend komprimieren, auch wenn das für einen ambitionierten Fotografen, egal ob Profi oder Anfänger, eher uninteressant sein könnte. Hier noch ein Hinweis: FullHD-Filmchen laufen auf unterschiedlichen PC erst nach der richtigen Vorbereitung des PC. Hin und wieder wird kritisiert, dass Filme aus der 7d nicht ohne Ruckeln und Aussetzer laufen. An anderen PC tauchen diese Probleme dann aber nicht auf! Bei halbwegs aktuellen Rechnern (technischer Stand ab etwa 2006) können die Filme fließend laufen. Tun sie es nicht, liegt es nicht an der 7d, sondern an einem falsch vorbereiteten Rechner: Lieblingsursache zum Beispiel: die automatische Downloadfunktion diverser Software-Produkte in Verbindung mit viiiiiielen aktiven Prozessen, die den Rechner unerkannt richtig arbeiten lassen. Wenn dann noch ein FullHD-Film störungsfrei darüber laufen soll...?!)

FAZIT: Einschalten und knipsen geht gut. Lernen geht besser. Üben geht richtig gut und macht auch Spaß. Die Kamera ist bei richtiger Objektivwahl sehr schnell, vielseitig, macht Spaß und erzielt wirklich richtig gute Ergebnisse. Ein Vergleich mit anderen Kameras macht wenig Sinn-gut sind sie alle. Subjektiv finde ich die 7d einen Tick besser bei der Bildqualität und sehr angenehm in der Bedienung, vor allem bei der Geschwindigkeit. Der Zukauf von sinnvollem Zubehör (Externe Blitzsysteme, Objektive, Fernauslöser...) kann allerdings teuer werden und sollte vor Anschaffung der Kamera geplant und durchgerechnet werden. Mit dem richigen Werkzeug versorgt, bedient die Kamera aber dann alle Wünsche vom Hobbyfotografen bis hin zum Gewerblichen. Unbedingte Kaufempfehlung!!!
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71 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt für Sport und schnelle Serienbilder, 16. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Bei der 7D hat Canon gezeigt das Sie nicht geschlafen haben. Es wurden viele neue Features eingebaut die den ambitionierten Sport- oder Tierfotografen behilflich sind, besser und einfacher seine Bilder machen zu können.

Die Haptik der 7D ist durch das Magnesium Gehäuse gewohnt gut. Die Kamera liegt gut in der Hand. Alles Knöpfe lassen sich gut ereichen und bedienen. Viele Knöpfe lassen sich frei belegen. Das Quickmenü legt die am meisten benutzten Funktionen auf das Display. Dadurch lassen sich Funktionen schnell und einfach (auch bei Dunkelheit) abrufen. Die 7D ist deutlich besser abgedichtet als z.B. noch die 40D. Man kann die Kamera also getrost auch bei schlechtem Wetter einsetzen.

Durch die 18MP lässt die 7D noch genügend Spielraum zum croppen der Fotos. Der neue AF mit 19 Kreuzsensoren arbeitet sehr schnell und präzise. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten der AF lohnt es sich das Handbuch gründlich zu studieren um die Ergebnisse mit der AF zu verbessern. Ich denke es ist für jeden Einsatzbereich eine Einstellung vorhanden (und nötig). Es lässt sich die AF Meßfeldwahl auch getrennt noch Quer und Hochformat einstellen.

Mit 8B/s ist die 7D schnell genug um alle Details einer Bewegung einzufangen.

Ebenso hilfreich wie praktisch ist die eingebaute elektronische Wasserwaage die am Display angezeigt werden kann.

Die 7D liefert hervorragende und sehr detailreiche Bilder, entsprechend gute Objektive vorausgesetzt. Auch mit ISO 1600 und 3200 lassen sich wirklich noch gute und brauchbare Fotos machen.

Die Akkus halten für ca. 800-1200 Bilder. Es können nur originale Canon Akkus verwendet werden. Die Akkus für die 5DMKII und 7D sind gleich.
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 7D und Schärfe-Diskussion, 8. Januar 2011
Immer wieder ließt man die Diskussion über Schärfe bei der 7D, oft auch im Zusammenhang mit dem 15-85mm Objektiv.
Ich möchte meine Rezession für alle die schreiben, die vielleicht vor der Entscheidung stehen diese Kamera zu kaufen, von dem vielen Hin und Her aber verwirrt sind.
Oft führen extrem überhöhte Erwartungen und Zwangs-Professionalität in Foren zu sehr extremen Aussagen, die Kaufinteressierte eher verwirren als wirklich weiterhelfen. Auf die Schärfe gehe ich weiter unten bei Objektiv näher ein.

Ich selbst bin DSLR Neuling und habe das Kit mit 15-85mm gekauft, da es sich um das wertigere Objektiv handelt und diese Kamera schon eine ordentliche Optik verdient hat. Da ich keine Altobjektive habe, wollte ich zum Einstieg einen Allrounder um erfahrung zu sammeln.

Zuerst aber mal zur Kamera

ZUR KAMERA:
Das Gerät ist HighEnd im Crop-Bereich und bietet technisch alles, was Profikameras an Bord haben. Der Käufer sollte sich aber im klaren sein, dass Fotoerfahrung hier notwendig sind. Die Kamera hat zwar FullAuto Mode, aber da verkauft sie sich unterm Wert. Motivprogramme gibt es nicht. Wer hiermit Fotos schießt sollte wissen was er tut.

Die 18MPixel sind ein Traum. Mit der richtigen Optik gehen die Bilder teils in Detailtiefen, die mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbar sind. Vor allem aber kann man bei 18MPixel getrost mit Bildausschnitten arbeiten und spart sich etwas in Brennweite zu investieren.

Gewicht und Ausmaße zeigen auch, dass es sich um ein Profiwerkzeug und keine Urlaubs-Foto-Knipsbox handelt. Mit dem 15-85 bringt sie stolze 1600g auf die Waage. Das merkt man schon im Handgelenk. Die Haptik ist hochwertig und kann besser nicht sein.

Die Bedienung, die kontrovers diskutiert wird, finde ich als sehr angenehm. Die wichtigsten Funktionen sind mit einer Hand erreichbar und können fast problemlos eingestellt werden ohne die Kamera vom Auge zu nehmen. Manueller Modus lässt sich gut verweden, da die beiden Drehräder für Blende und Zeit ohne Probleme erreichbar sind. Das Handling ist einfach und intuitiv. Alles ist sehr aufgeräumt und trotzdem gut erreichbar. Es gibt kein mühsames durch die Menüs klicken um die Kamera einzustellen.

Der eingebaute Blitz ist ordentlich und muss nicht nur als Notblitz bezeichnet werden. In vielen Fällen reicht er aus und erspart den Aufwand große Blitztechnik mitzuschleppen. Ich bin aber eh Available Light Fotograf, daher möchte ich hier den erfahreneren Blitzkollegen die Bewertung überlassen.

Die Wasserwaage ist kein Spielzeug sondern bringt wirklich was. Ich habe sie auf den Funktionsbutton gelegt, so dass ich sie jederzeit in den Sucher anzeigen kann. Hat mir schon einige Male das Bild gerichtet.

Das Rauschen, was auch immer ein viel diskutiertes Thema ist, hält sich meinem Gefühl nach sehr in Grenzen. Ich komme von einer Bridge-Kamera, da war ISO200 schon schlecht. Die 7D lässt mit ISO1600 noch für meinen Geschmack sehr gute Bilder entstehen. Schlecht wird das Rauschen nach meinem Empfinden erst ab ISO6400. Vorher kann man, vor allem wenn man die Bilder verkleinert, mit dem Rauschen mehr als gut Leben.

ZUM OBJEKTIV:
Ich muss sagen, ich bin so ein wenig ein Schärfe-Fanatiker bei Bildern und da kam für mich erst einmal der große Schock, als ich die ersten Bilder mit der Kamera geschossen habe. Denn auch bei mir war der Großteil der Bilder erst einmal unscharf und ich war sehr enttäuscht. Und so ging es vielleicht vielen. Forenbeiträge die ich dann laß verwirrten mich, und stellten meine Entscheidungen in Zweifel. Aus dem 15-85 wollte nichts so richtig scharfes rauskommen.
OK, vieles lag auch noch an der Unerfahrenheit mit der Fokusierung und daran, dass sich Kompakt- und Brifgekameras vom Schärfebereich deutlich anders verhalten als eine DSLR. Trotzdem, auch wenn der Fokus saß war die Schärfe etwas matschig.
Bis zu einem gewissen Zeitpunkt, als ich so langsam alle möglichen Kameraeinstellungsmenüs durchgeblättert hatte und auch in die manuelle Einstellung der "Bildstile" vorrückte (Menü Bildstile > INFO). Denn dort verbarg sich ein Schärfe-Regler, der bei allen Bildstilen werksseitig auf kleiner gleich 4 von 7 Rastern eingestellt ist. Also habe ich kurze Hand einen Custom-Bildstil mit Schärfe 7 und einer erhöhten Farbsättigung erzeugt.
Schon die ersten Probeschüsse waren das absolute AHA-Erlebnis. Die Bilder waren auf einmal so richtig scharf.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen weiter, der an diesem Problem hängt. Bei mir hat es überzeugend funktioniert.

Da es im L-Bereich nichts vergleichbares gibt, das auch an Crop-Kameras den WW-Bereich ausreichend abdeckt und trotzdem etwas Zoom mitbringt, ist das 15-85 das wohl beste Immerdrauf für diese Kamera. Da die Abbildungsleistung sehr gut ist. Leider ist es etwas lichtschwach. Die Blende 3,5 springt schon bei 17mm auf 4 und ist schon bei über 24mm auf 5. In den meisten Fällen ist also eher 5,6 die übliche Kleinstblende.

Für alle die keine Altbestands-Objektive haben ist das 15-85 ein perfekter Einstieg. Es bietet bis zu real 24mm WW Anfangswert und trotzdem ausreichend Zoom für die meisten Situationen. Es geht sogar bis hoch in den beliebten Portrait-Bereich von 85mm
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57 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeden Cent wert, 1. Dezember 2009
Von 
Gerard Zapf (Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 7D SLR-Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, LiveView, FullHD-Movie) Gehäuse (Elektronik)
Ich bin begeistert.
Bin von der 40D auf diese Kamera umgestiegen.

Ich war mir Anfangs nicht sicher ob ich diese Kamera wählen soll, da sie ja doch sehr viele Pixel für die Größe des Sensors besitzt.
Nachdem ich einige Testberichte gelesen hatte hab ich Sie mir einfach bestellt, und wurde nicht enttäuscht.
Die Bildqualität (Rauschverhalten) ist für mich mehr als ausreichend. (besser als bei der 40D und das trotz der mehr Pixel auf gleicher Sensorgröße)

Die Haptik ist super, die Kamera schön schwer.
Für mich ungewohnt sind manche Knöpfe, wie z.B. der Auslöser, dieser hat keinen so klaren Druckpunkt wie die 40D.
In der Praxis ist das jedoch kein Problem, einfach nur etwas ungewohnt.

Auf jeden Fall empfehlen würde ich eine entsprechend große Speicherkarte. Ich habe mir eine 32 GB mitbestellt.
Damit passen dann bei Aufnahme in RAW + kleines JPEG etwa 1000 Fotos auf die Karte. (mit der alten 8 GB war bei knapp über 200 Schluss)

Für mich war ausserdem der Batteriegriff ein muss. Somit lassen sich auch Hochformataufnahmen bequem tätigen.

Ebenfalls super ist die Transmitterfunktion. Habe diese mit dem Speedlite 430 EX II getestet und es hat auf Anhieb super funktioniert.
Man kann auch wählen ob die Kamera an sich mitblitzt oder ob Sie lediglich den externen Speedlite kabellos auslöst.

Die neuen Autofokusmodi finde ich ebenfalls klasse, speziell die Spotmessung welche ein Anmessen eines sehr kleinen Punktes ermöglicht.

Nachtrag:

Die Back/Frontfokuseinstellung ist super! Habe meine Objektive getestet und fast jedes hat NICHT korrekt scharfgestellt.
Durch ein einfaches Drehen am Rädchen lässt sich dies korrigieren/nachjustieren.
Nun sitzt der Schärfepunkt auch beim Autofokus genau da wo er soll.

Bin nach wie vor super zufrieden mit der Kamera!
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