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Jim


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5.0 von 5 Sternen Ein Mann für viele Gelegenheiten, 19. März 2008
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Das war Jamie Lidell schon immer. Der Sprung vom "Supercollider" Elektronik Frickler zum Elektro-Funk von Multiply war sehr gekonnt und zeigte Jamie Lidell dann auch vom Songwriting her von seiner besten Seite. Das neue Werk wird von einigen Kritikern einfach als weiteres 60er Retro Soul Album á la Amy Winehouse u. Duffy abgetan, das sind dann die Leute die sich maximal die ersten 2 Songs des Albums angehört haben, die Wahrheit aber liegt ganz wo anders; Mr. Lidell schickt uns auf eine musikalische Zeitreise der versch. soullastigen Musikstile der letzten 45 Jahre. Es beginnt tatsächlich mit klassischem gospellastigem Motown Soul der frühen 60er ('Another Day'), geht über zu klassischem Rythm'n'Blues wie ihn die Stones am Anfang ihrer Karriere gut drauf hatten ('Wait For Me'), wandert weiter zum beatlastigen Rock'n'Roll ('Out Of My System'), bietet mit 'All I Wanna Do' eine herrliche Soul Ballade dar, wie Sie die Temptations nicht besser hingekriegt hätten, landet mit 'Little Bit Of Feel Good' beim von James Brown geprägten Proto-Funk der 70er, der sich bei 'Figured Me Out' zum 80er Pop Funk eines Prince entwickelt. Der Rock'n'Roll Wahnsinn von Hurricane (im Polka-Takt incl. Soul Vocals) ist tatsächlich etwas völlig Neues. Bei 'Green Light' wandert er in der Zeitskala wieder zurück zu den frühen 70ern (Sly Stones' 'Family Affair' läßt hier grüssen - der Song hätte aber als Mid-Tempo Ballade auch gut auf eine Prince Platte der späten 80er gepasst). 'Where D'You Go' wiederum holt den Blues Rock'n'Roll der J.Geils Band (Blues Brothers Sound) zurück, bevor er den Hörer verduzt mit einer jazzig angehauchten Songwriter Ballade à la Joni Mitchell mit 'Rope Of Sand' stehen läßt. Das alles zeigt schon, daß sich Hr. Lidell im Stil Supermarkt der letzten 45 Jahre reichlich bedient und auch mit Referenzen nicht geizt, trotzdem dabei aber allemal authentisch bleibt, da er diese Stile für sein persönliches Sound Universum adaptiert und fast jedem Song neue schmückende Accessoires verpaßt. Und mit welcher Souveränität er hier kompositorisch einen Ohrwurm nach dem anderen aus dem Ärmel schüttelt ist schon sehr beeindruckend. Der Vergleich mit Prince zu seinen musikalischen Glanzzeiten drängt sich unweigerlich auf, denn auch der Mann aus Minneapolis adaptierte immer wieder Stile aus der Vergangenheit und vereinnahmte für Sie für sich neu (z. Bsp: der Rockabilly von 'Delirious'), blieb aber dabei trotzdem immer er selbst. Und über die unverwechselbare Stimme von Lidell kann eigentlich sowieso nicht diskutiert werden, denn entweder man liebt Sie, oder man haßt Sie, Sie hat aber auf jeden Fall großen Wiedererkennungswert.
Allgemein muss man feststellen, dass es dzt. zwei große Trends gibt, die in der Tanzmusik 2008 verfolgt werden: zum einen ist es die große sixties Soul Retro-Welle und zum anderen - möglicherweise wegen seines 30jährigen Release Jubiläums - der Hang dazu Prince musikalisch zu beerben. Jamie Lidell macht auf diesem Album beides und bliebt sich doch selbst treu.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen JIM: Inspired by Motown, 26. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Zumindest drängt sich einem bei dem neuen Werk von Jamie Lidell die Vermutung auf, dass er sich in einer ruhigen Minute des alten 60er Soul des Tamla Motown Labels mit Größen wie Marvin Gaye, Four Tops, The Commodores etc. erinnert hat, und diese in seiner Musik nun wieder aufleben lässt. Denn genau so klingt "JIM". nach richtigen smoothem 60er Soul bei dem ordentlich gute Laune aus den Lautsprechern strömt.

Dass er damit voll im Trend liegt beweisen die jüngsten Erfolge von AMY WINEHOUSE und DUFFY. Dabei kann sich "Jim" mit den Werken der zwei New-Soul Sängerinnen auf jeden Fall messen. Wem DUFFY'S "Rockferry" (2007) hier zu ruhig und zu träge war, wird bei Lidell eher auf seine Kosten kommen.

Songs wie "Another Day" oder "Wait for me" (mit seinem alten "Kumpel" Gonzales am Piano) sind treibende Soul Nummern die auf jeden Fall eine Tanzfläche in der unmittelbaren Umgebung erfordern. Etwas ruhiger gehts bei "All i wanna do " und "Green Light" zu. (Letzteres ist eines der absloluten Highlights des Albums). Seiner alten Liebe zum Funk, von der sein letztes Album "Multiply" geprägt war, fröhnt er auch noch bei "A little bit of feel good". Und hie und da haben sich bei dem einstigen Elektro-Funker auch noch ein par elektronische Elemente eingeschlichen.

FAZIT:

Eingängiger, lebendiger Soul angelehnt an den 60er Jahr Soul dem Jamie Lidell in perfekter Manier ein neues Gewand verpasst. Einziger Wehrmutstropfen bleibt dabei wie schon bei "Multiply" die kurze Spieldauer.
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5.0 von 5 Sternen Die weiße Seite des Soul., 9. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Haben Sie schon mal was von Jamie Lidell gehört? Also ich hatte das bis zum Berlin Festival 2012 nicht, und dass obwohl ich glaube musiktechnisch einigermaßen auf dem Laufenden zu sein. So kam es, dass das Brandt Brauer Frick Ensemble das Berlin Festival eröffnete und als Gastsänger für ein paar Songs Jamie Lidell auf die Bühne bat. Im Staubmantel, ziemlich cool und freaky zugleich, setzte sich Lidell an den Syntheziser und zeigte anschließend noch, was man mit einer I-Machine anstellen kann. Technik hin und her, es war vor allelm diese Stimme, die uns komplett einfing und verzauberte. Klar, dass Lidells Alben ran mussten. Die sind so unterschiedlich und kreativ, wie man sich das nur vorstellen kann. Auf -JIM- kann man am ehesten nachvollziehen, wieso der Engländer mit Marvin Gaye oder Prince in einem Atemzug genannt wird. -JIM- ist Soul vom Allerfeinsten, mit allem was dazu gehört, ohne Wenn und Aber...

Der Opener -Antoher Day- ist geniales Musikschaffen. Hitparadentauglich, tanzbar, zum Mitsingen geschaffen. Dabei keine 08/15-Ware aus der Endlosschleife. Sender wie radioeins haben bereits begriffen, was für eine Wahnsinnscheibe das ist. -Wait for me- verbindet Rock und Soulelemente gekonnt miteinander. Fast wie aus den Sechzigern kommt -Out of my System- daher. Mit -All i wanna do- ist Lidell eine wunderschöne Ballade gelungen. Mit jeder Menge Bläsern und Funkeinflüssen überzeugt -Little bit of feel good-. Rhytmisch und regelrecht zum Tanzen einladend strömt -Figured me out- aus den Boxen. Für mich eine der stärksten Scheiben auf -JIM- ist -Green Light-. Der Song hat ganz große Klasse. Zart und schmeichelnd klingt -JIM- mit -Rope of Sand- aus.

Jamie Lidell ist ein Suchender. Er hat Alben gemacht, die einem zunächst völlig unverständlich und seltsam erscheinen. Der Mann probiert Klangmuster aus, fetzt elektronische Salven wie aus einer Kanone abgeschossen, unters Volk und lebt Elektro auf eine Art und Weise, die einem manchmal die Ohren klingeln läßt. Aber: Lidell hat Klasse! Er war nicht umsonst im Vorprogramm von James Brown und hat sich langsam aber sicher nach oben gearbeitet. -JIM- ist Lidells vielleicht kommerziellstes Album. Da lohnt sich das Reinhören alle Mal. Und wer den smarten Engländer mal in Hochform sehen möchte, der schaut sich bei Youtube an, was Lidell mit einer I-Machine anstellt. Das ist(vermutlich) die Musik und die Kunst der Zukunft. Viel Spaß dabei...
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen neulich in den sixties, 16. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
da haben wir also ein dynamisches trio: gonzales, die lebende discorauschkugel; sam sparro, der spross einer besoffenen affäre von prince und jamiroquai; und lidell.

während die anderen durch die siebziger, achtziger und neunziger jahre zappeln und taumeln, steckt lidell ganz tief in den sechziger jahren. er ist also - wenn wir jetzt ausnahmsweise kurz das koordinatensystem des neo-soul und neo-disco auf die tafel zeichnen, weit eher die männliche duffy als die männliche winehouse. wurscht, natürlich.

was lidell hier macht, ist genau das, was einmal r & b hieß, bevor dieser begriff entführt, umoperiert und zur genrebezeichnung für die familie jay-z/beyonce wurde: also rhythmisch verschärft aufgefassten, gerne richtung geschlechtsverkehr und dessen anbahnung gedeuteten blues, aber immer eleganter, tanzbarer und schwüler als rock 'n' roll. hier gibt es die hochgradig erregten schmachtballaden, die man von den temptations kennt, die spitzen schreie eines little richard, der dampfende trieb-soul eines marvin gaye, ein bisschen hendrix-blues (ein ganz kleines bisschen), die musikalische cleverness von sly stone, aber auch ganz stark den poppigen easy-listening-charme des kleinen stevie wonder oder der jackson 5. da gibts dann aufpolierte tralala-melodien und dazu das ganz in den vordergrund gemischte verhallte tamburin aus dem abstellraum von phil spector.

gegen ende des albums traut sich lidell aus den sixties heraus, entdeckt die siebziger in der person james browns, die achtziger von prince und die neunziger jamiroquais.

er wolle seine vorbilder nicht verbergen, sagt lidell im interview. sehr anständig und auch fürs ohr erfreulich, denn es sind große und gute vorbilder.

ein kleiner, ganz winziger einwand und ein wunsch fürs nächste mal: er könnte auch sich selbst ein bisschen weniger verbergen und wirklich "typisch" werden. aber: das ist schon sehr super gemacht, das hier.

übrigens: arg, dass all die erwähnten menschen, die so viel schwarze musik machen, weiß sind wie die oberschenkel eines radrennfahrers ...
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4.0 von 5 Sternen Soul und Sound aus den Sechzigern, 28. Mai 2008
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Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Die oft an den frühen Stevie Wonder erinnernden Songs sind fast alle gut.
Als ich "Another Day" das erste Mal im Radio hörte, habe ich auf einen farbigen Gospel-Sänger getippt. An die sechziger Jahre erinnert auch die kurze Laufzeit von 38 Minuten (LP-Länge) und die Aufnahmequalität. Auch wenn man Musik macht, die an "alte Zeiten" erinnert, muss sie im Jahr 2008 nicht unbedingt so klingen. Ich habe den Eindruck, dass Earth, Wind and Fire in den Siebzigern schon besser ("durchsichtiger") geklungen haben, als Jamie Lidell heute auf CD.
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5.0 von 5 Sternen Richtig Gut !!, 12. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Habe J.Lidell vor ein paar Jahren in Köln auf dem SOMA Festival gesehen,wie er sich selbst sampelte und dann soulig aber total abgedreht über seinen eigenen live eingespielten Beat abging wie eine Rakete.Als Ich dann jetzt sein neues Album hörte war ich echt überrascht,aber angenehm.Ein Album voller Soul und Funk das auch aus den 60 ern hätte kommen können.Dann wiederum Funk Titel die in den 80 ern passen würden.Alles in Allem ein absolut Funkiges Souliges und auch für ihn doch recht poppiges Album.Im Moment das beste Album ever
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5.0 von 5 Sternen Für alle Stevie Wonder Fans ein Hörgenuss, 10. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Durch die Jamsession "One shot not" (Arte Mai2008) bin ich auf Jamie Lidell aufmerksam geworden - die Bewertungen bei Amazon haben mich dann zum Kauf bewogen, was ich sicher nicht bereuen werde.
Einfach toller Sound, erinnert an Stevie Wonder, ist aber doch was ganz eigenes!
Auf der gleichzeitig bestellten CD "Multiply" ist es "moderner", anders, aber auch super. Insgesamt ist Jamie Lidell wirklich empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen English Nu Soul vom Feinsten, 30. März 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Meine erste CD von ihm war "Compass", die völlig überladen mit elektronischen Overdubs & Gedöns, was mir nicht so zusagte. Less is more ! Das Album "Jim" ist für mich das Beste von Jamie Lidell, starke Kompositionen, tolle Arrangements (mit Gonzales am piano) und Banking vocals - so muss der Soul von heute klingen.
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5.0 von 5 Sternen gefällt!, 7. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
wie rezensiert man eine cd??? entweder sie gefällt oder sie gefällt nicht! die musik einfach vorher anhören und bestellen... preislich war der kauf auf jeden fall in ordnung und ich finde da kann man nichts verkehrt machen. jamie lidell hat einen groovigen beat, der nix für techno liebhaber ist, sondern eher funky soulige leute.
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5.0 von 5 Sternen Super, 21. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jim (Audio CD)
Eine Hammer CD. Jamie Lidell hat eine CD rausgebracht auf der alles vertreten ist, vom Rockenroll bis zu den R&B Klängen, einfach genial! Das ist mit Sicherheit nicht meine letzte CD von ihm. Gehört in jedes CD Regal.
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