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4,6 von 5 Sternen
Die Meistersinger von Nürnberg (Inszenierung Otto Schenk) [2 DVDs]
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2009
Glücklicherweise wurde diese musikalisch außergewöhnlich schöne Aufführung der Wiener Staatsoper im Jänner 2008 aufgezeichnet. Wagners "Meistersinger" in der alten Otto-Schenk-Inszenierung von 1975 wurden unter der Leitung von Thielemann musikalisch neu einstudiert und geradezu triumphal zur Aufführung gebracht.

Bei fast allen Vorstellungen dieser Serie war Falk Struckmann gesundheitlich angeschlagen, was man in der Aufzeichnung aber kaum merkt: mit seiner mächtigen Stimme mit dem charakteristischen Timbre ist er ein prägnanter und sympathischer Hans Sachs. Wenn man vergessen und/oder akzeptieren kann, dass Johan Botha optisch kaum dem Ideal des jugendlichen Junkers und Liebhabers entspricht, kann man sich an seiner nahezu optimalen Interpretation des Stolzing erfreuen: eine helle, heldische Tenorstimme mit Durchschlagskraft und Durchhaltevermögen. Michael Schade, dem Lehrbuben David staturmäßig längst entwachsen, hat sich für Thielemann nochmals in sein zu enges Wams hineingepresst und präsentiert eine mustergültige Rollengestaltung. Ricarda Merbeth (Eva), Adrian Eröd (Beckmesser), Ain Anger (als jugendlichen Pogner) sowie allen anderen Sänger(inne)n aus dem Ensemble sei ein pauschales Lob ausgesprochen.
Zusammengehalten wird das Ganze durch Christian Thielemann, der die Klangschönheit der meisterlichen Partitur präsentiert, dabei immer durchhörbar hält und sich mit all seiner Gestaltungskraft dem Werk dennoch unterordnet.

Das tat auch Otto Schenk einst mit seiner Regie, aber schon 1975 war die Inszenierung mit all ihrer naturalistischen Menschendarstellung nicht unumstritten. Heute wirkt sie wie ein nostalgischer Bilderbogen aus dem mittelalterlichen Deutschland, unterstützt von den hübsch ausgeleuchteten Räumen Jürgen Roses. Man hat Otto Schenk immer wieder das "Menscheln" und das Fehlen jeglicher politischer und/oder gesellschaftskritischer Konnotationen vorgeworfen, aber in einem Werk wie die "Meistersinger", das voll ist von Humor und milder Weisheit, scheint mir ein solcher Inszenierungsstil nicht bloß bebildernd-harmlos, sondern durchaus am richtigen Platz. Hier äußert sich die Liebe zum Menschen und zur Musik nicht nur im Werk, sondern auch in der Regie.

Zwei DVDs, gute Tonqualität, Untertitel in drei Sprachen. Absolute Empfehlung!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die traditionelle Otto Schenk Inszenierung in den Bühnenbildern von Jürgen Rose zeigt die Bühnenplattform, die von traditionellen Wagnerianern geliebt wird.
Welche Werkintention lag nun diesem Werk zugrunde? Wagner war in der Situation als Neuerer des Klanggeschehens, als Mann der Zukunftsmusik, dem heftigesten Protest der damaligen Traditionellen ausgesetzt zu sein. Die Presse beschimpfte ihn u.a. mit "Katzenmusiker". Mit den Meistersingern wollte er offenbar auch dieser fixierten Tradition, die sich hinter Vorschriften und Regeln verschanzte, den Spiegel vorhalten, indem er eine Versöhnung zwischen Tradition und Innovation postulierte.
Wagner war nach wissenschaftlicher Quellenlage zeitlebens auf Kompromisse angewiesen, sowohl in der optischen Gestaltung als auch in der sängerischen Besetzung, denn seine Ansprüche brachen mit den Anforderungen des konventionellen Operntheaters. Es gibt infolgedessen auch keine maßstäblichen Umsetzungen der Wagner Zeit, wie sie von heutigen Traditionellen so oft als Faktum phantasiert werden. Auch die Librettoangaben sind keineswegs geeignet, um darauf ein dramaturgisches Konzept aufzubauen, sie waren Produkte der Zeit, die die damaligen bühnentechnischen Gegebenheiten berücksichtigen mußten, wie auch den dramaturgischen Zeitgeist. Wagner wollte keine illustrative Bühne, wie sie jahrzehntelang nicht nur zum Bayreuther Stil gehörte, aber die Vorstellung, einer die Szene stützenden, dramaturgisch interpretatorischen Bühne war damals weitab vom Vorstellungsvermögen der Bühnenbildner, die Kulissenmalerei als wesentlichen Bestandteil ihrer Arbeit sahen.

Otto Schenk bebildert in seiner Inszenierung nicht nur, sondern entwickelt auch glaubhafte Personenführung, die allerdings noch weit hinter der Lebendigkeit eines David McVicar liegt, die ihm in seinen letzten Glyndebourne Meistersingern gelang.
Rein sängerisch ergibt sich folgendes Bild.
Falk Struckmann gestaltet und interpretiert eine hervorragenden Sachs. Ebenso überzeugt Ain Anger als Pogner und Adrian Eröd als Beckmesser sowie Michael Schade als David. Wolfgang Koch ist ein sehr guter Kothner, Ricarda Merbeth ist vom Timbre nicht die glücklichste Besetzung der Eva. Michaela Selinger gestaltet eine gute Magdalene. Glänzend Johann Botha als Stolzing.

Ein musikalischer Höhepunkt das Dirigat von Christian Thielemann.

Insgesamt eine Aufführung, die bei traditionellen Sehern Begeisterung erzeugen muß.

Eine Ironie der Geschichte ist, daß sich genau der Personenkreis, den Wagner hier auf`s Korn genommen hat, später zu seinen eifrigsten Statthaltern etablierte , indem sie jegliche Neuerung ablehnten, ihren Tempelbau um Wagner mauerten, ihn deutsch nationalistisch aufluden und ihn zum Heilsbringer stilisierten. Aus weltoffener, kosmopolitischer Öffnung für Neuerung wurde das Bollwerk der Alt-Wagnerianer, die ihren Meister selektiv pseudoreligiös nationalistisch zum germanischen Übervater des Deutschtums auf den Sockel der Geschichte hoben.
Die Vereinnahmung Wagners für die eigene starr fixierte Bedürfnishaltung nach Besitzstand der Verehrung, ist im Hinblick auf Wagners eigenen Anspruch, ein gesellschaftspolitischer Beweger sein zu wollen, was in seinen Werken und nicht zuletzt Schriften auch manifest ist, völlig absurd. Wer sich an den wissenschftlich dokumentierten, werkbestimmenden Fakten seiner Werke orientiert, muß zwangsläufig neuen Ideen eine Plattform bereiten, auch wenn nicht alles gefallen muß. Die Betonkopf-Wagnerianer beanspruchen einen Komponisten und Librettisten, den es so, wie sie ihn haben möchten, nie gab. Generell schätze ich sowohl traditionelle als auch innovative Inszenierungen,nicht jede überzeugt mich natürlich.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2009
Erfreulich, dass diese Aufnahme noch in der guten alten Schenk-Inszenierung zu sehen ist, wer weiß wie lange die noch gespielt wird. Eine sehr solide Aufführung mit einigen hervorragenden Leistungen. Thielemann und das Wiener Staatsopernorchester sind allein eine Klasse für sich. Eröd, Botha, Schade und Struckmann entsprechen sowohl stimmlich als auch darstellerisch ausgezeichnet. Besonders beeindruckend Struckmann; habe schon lange nicht einen so großartigen Sachs gesehen und gehört. Ricarda Merbeth als Eva bleibt hinter der Klasse der vier Männer etwas zurück. Aufnahmetechnisch wäre zu bemängeln, dass die Abstimmung der Lautstärke zwischen Orchester und Sänger zu Ungunsten des Orchesters nicht gerade ideal erwischt wurde. Auch die Ausleuchtung der Szene ist manchmal nicht gut gelungen. Bei einem Mitschnitt ist das allerdings nachzusehen.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Oktober 2009
Bisher konnte ich nur die Vorschau ansehen und hören, jedoch reicht dies vollkommen aus um zu erkennen(hören), daß Thielemann zurecht der führende Wagnerdirigent ist. Das eigentliche Wunder geschieht, wie bei vielen Opern, bei Wagner halt immer im Orchestergraben und in den Kehlen der Sänger. Wer erinnert sich schon in 100 Jahren an eine Inszenierung, die Musik lebt ewig. Was Thielemann vor Allem auszeichnet ist eine große Suggestivkraft, die auch im kleinsten Detail noch erkennbar ist. Farbe, Tempo und ein Wissen um die "wichtigen Noten" sind gerade bei einer polyphonen Komposition wie der Meistersinger überaus wichtig, hier läßt sich nach drei Minuten hören, daß dies in Vollendung geschehen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2013
Da es schwierig ist, eine rundum gelungene Darbietung differenziert zu betrachten, ohne einem der Einzelaspekte zwangsläufig den Vorrang zu geben, bespreche ich die Aspekte dieser Inszenierung der "Meistersinger von Nürnberg" der Reihe nach... wer zuerst kommt, malt bzw. musiziert also zuerst:

I. Musik: Farbenprächtiger Klangrausch

Gleich zu Beginn, im Vorspiel, blickt die Kamera in den Orchestergraben. Dort steht Christian Thielemann, der wie ein Zauberer erscheint. Man schaut ihm über die Schulter: Mit beherrschenden Bewegungen und dem Taktstock in der Rechten entlockt er dem Orchester der Wiener Staatsoper im selben Moment magische Klangwogen. Dieses Bild spricht Bände, denn es zeigt, wohin die (Opern-)Reise an diesem Abend geht.

Thielemann dirigiert seine Lieblingsoper und stellte in seinem Buch "Mein Leben mit Wagner" heraus, worum es ihm bei den Meistersingern geht: Atmosphäre und Poesie. Beides bietet er formvollendet. Das Orchester gibt sich äußerst spielfreudig und biegsam – höchst professionell, wie man diesen Klangkörper kennt und schätzt. Das nutzt der Dirigent und kreiert mit viel Gefühl ein prachtvolles Operngemälde voll kräftiger Farben, schimmernder Akzente, feinsten Abstufungen und bei aller Begeisterung auch mit dem nötigen Ernst. Der ist das eine Extrem des Werks, aber auch das andere, die Heiterkeit, der Humor, kommen keinesfalls zu kurz.

Fasziniert bin ich noch immer davon, wie Thielemann, ganz im Sinne Wagners, das Orchester regelrecht singen läßt. In vielen Situationen macht er es zum eigenständigen Erzähler – eine Rolle, die nicht jeder Dirigent dem Orchester zuweist. Hier ist die Musik weit mehr als nur akustischer Handlungsrahmen, Thielemann verleiht ihr Leben.

II. Regie: Werktreue statt Regietheater

Es ist ein leicht dunkler Vorraum, im Hintergrund singen die Menschen, im Vordergrund wartet Walther aufgeregt darauf, daß Evas Blick auf ihn fällt. Schon hier zeigt Otto Schenk, daß sich seine Inszenierung nah am Original bewegen wird: Nürnberg im 16. Jahrhundert. Kleidung wie Szene wirken genau darauf abgestimmt. So bringt der zweite Akt eine Schusterwerkstatt zwischen Fachwerkhäusern, der dritte eine Schusterstube und in der zweiten Hälfte einen Festplatz im Vorder- und eine Festwiese im Hintergrund, reichlich bunt geschmückt mit Tribünen zu den Seiten. Die Protagonisten tragen farbenfrohe Festtagskleidung. So wird der Johannistag zum Spektakel.

Auf Schenks Bühne wird es nie langweilig. Die Figuren agieren miteinander, während kleine Details im Geschehen ringsum immer wieder erheitern und das Bild ergänzen. Diese Liebe für Einzelheiten setzt sich auch bei den schön gestalteten Kulissen fort.

III. Gesang: Glänzendes Ensemble

Als großer Wagner-Tenor präsentiert sich Johan Botha. Seine Stimme ist ebenso prächtig, lyrisch und energisch wie die Fähigkeit des Sängers markant ist, das Gesungene deutlich zu artikulieren. Seine für einen jungen Ritter etwas unpassende Leibesfülle gleicht er mit bewegtem Spiel und voller Hingabe aus. Ricarda Merbeth in der Rolle der Eva trifft leider nicht meine Vorstellung der Figur - zu reif, zu weiblich. Und zwischen den sehr präsenten Männern kann sie sich leider nicht richtig behaupten. Jugendlich überschwenglich und frisch ist Michael Schades David. Pogner (Ain Anger) ist Evas sympathisch gütiger Vater. Adrian Eröd gibt einen Beckmesser par excellence: mißtrauisch, schlau, sarkastisch, irgendwie spitz, aber nie lächerlich. Zu diesen visuell wie akustisch sehr präsenten Sängern gesellt sich Meister Sachs. Falk Struckmann gestaltet ihn mit väterlich-weiser Würde, durchaus schelmisch, mit einer ordentlichen Portion Charisma und überzeugend stimmgewaltig.

Ein Wort noch zu den Sängern: Man kann nicht alles haben! Botha ist ein herausragender Tenor und eine sehr sympathische Gestalt als Stolzing, und er SPIELT den Ritter nur. Er ist es nicht. Daher ist seine Leistung seiner Erscheinung deutlich vorziehen, denn er muß letzten Endes als Sänger bestehen. Gleiches gilt für Merbeth. Jugend, stimmliches Vermögen und die nötige Profession findet man nicht an jeder Ecke. Die Meistersinger sind ein Mammutwerk, das überaus große Anforderungen an alle Beteiligten stellt, besonders wenn man eine Live-Aufnahme zu bestreiten hat.

Ein großes Lob verdient abschließend der Chor der Staatsoper, der besonders die Prügelszene, aber viel mehr noch die Festwiese nicht nur fabelhaft ausgestaltet, sondern zum Ereignis macht.

IV. Resümee: Nach viereinhalb Stunden Meistersinger...

... tue ich mich schwer, der Aufführung den Stempel "konservativ" oder "romantisch" aufzudrücken. Vielmehr nähern sich Dirigent und Regisseur dem Werk liebevoll, feinfühlig und vertrauensvoll. Ja, vertrauensvoll! Sie vertrauen auf die "natürliche" Wirkung der Wagner-Oper. Und anstatt hinzuzudichten und hineinzuinterpretieren, helfen sie dem Werk meisterlich, sich ganz im Sinne seiner Konzeption zu entfalten. Daher trifft es das Prädikat "klassisch" vielleicht noch am ehesten.

Hinzu kommt eine schwer zu beschreibende Freude, die alle Beteiligten deutlich vermitteln. Sie verleiht der Oper eine freudige Strahlkraft und ehrliche Authentizität. Vielleicht trifft es die Feststellung, daß die Stimmung einfach stimmt.

Das alles macht diese Meistersinger zu einer prächtigen Inszenierung - ganz im Sinne des Gesamtkunstwerks, denn alles paßt zueinander und letztlich auch zur Oper selbst. Diese Live-Aufzeichnung begeistert, reißt mit, belustigt, fesselt, läßt den Zuschauer schwelgen - was kann man also mehr wollen?

Die DVDs

Laufzeit: 293 Minuten (DVD 1: 1.&2. Akt, DVD 2: 3. Akt)
Bild: 16:9, NTSC, Farbe
Audio: Dolby Digital 2.0 & 5.1, DTS 5.1
Sprache: Deutsch / Menü: Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

(Das Begleitheft ist in englischer, deutscher und französischer Sprache.)
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Dezember 2009
Ein Muß für jede Wagnervideothek. Ich habe diese Inszenierung mit vielen verschiedenen Sängern über die Jahre unzähligemale in Wien gesehen. Auch die gegenständliche Aufführung 2 mal Anfang 2008. Jedesmal ein Erlebnis auf der Bühne. Wenn dann noch der Dirigent Thielemann heißt und die Sänger, allen voran Struckmann und Bohta, wie in dieser Aufzeichnung in bester Form sind bleibt kein Wunsch mehr offen. In der Festwiesenszene muß jedem Zuhörer bzw. Zuseher das Herz aufgehen, es ei denn er ist einer von den "Opernkennern", die das Werk auf der Bühne überhaupt nicht erkennen wollen und zum Verstehen das Programmheft mit den Erklärungen des Regiesseurs brauchen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2013
Hervorragende Aufführung! Die übergroße Länge stört überhaupt nicht. Eines der ausgeprägten
Meisterwerke des großen Komponisten in einer vorbildlichen Inszenierung mit hervorragenden
Sängern
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. März 2013
In den "Meistersingern" nur Pogner, Beckmesser und Magdalene genießen zu können, geht leider gar nicht. Falk Struckmann kommt nicht richtig in die Rolle, zumindest nicht in die Stimme für Sachs - und das Liebespaar kann man nicht anschauen, ohne in einen 'komischen Rezeptionsmodus' zu wechseln, obwohl sich hier die Komik der "Meistersinger" ja gar nicht abspielen soll. Ricarda Merbeth hat nichts von dem, was Eva darstellen soll, vor allem nicht Mädchenhaftigkeit und Leichtigkeit der Stimme (ach, Helen Donath bei Karajan...). Ihr Timbre ist zu frauenhaft, und am allerschlimmsten ist ihr Grimmassieren. Wer nur so singen kann, sollte sich auf Audio-Aufnahmen beschränken - es ist nicht anzusehen. Johan Botha hat eine gute Stimme, kugelt sich aber als 'jugendlicher Liebhaber' doch unglücklich durchs Bild. Thielemann dirgiert wie in den letzten Jahren immer wunderbar leicht, aber die Inszenierung ist SOWAS von langweilig (Otto Schenk at his worst), dass ich während des dritten Aktes das Handtuch geworfen und mir Kubeliks phantastische Aufnahme aufgelegt habe: Kopfkino. Für diese DVD hingegen keine Kaufempfehlung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2013
Wer die Meistersinger als eigenes Erlebnis bewertet - Musik und Theater im Klang, sollte diese Aufzeichnung besitzen - es lohnt sich allemale und immer wieder ...
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. August 2013
Eine erfreulich traditionelle Inszenierung ohne die heute üblichen Absurditäten des "Regietheaters". Otto Schenk sei Dank!!!
Gute sängerische Leistung und hervorragendes Dirigat. Sehr zu empfehlen.
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