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TOP 500 REZENSENTam 2. Juni 2012
Unter den vielen Aufnahmen von Richard Strauss' größtem Opern-Erfolg gibt es zwei unverwüstliche Klassiker, beide entstanden Mitte der 50er Jahre, die bis heute immer noch den Maßstab setzen - weil sie musikalisch unübertroffen und aufnahmetechnisch schon überraschend fortgeschritten sind:

Die eine Aufnahme unter Erich Kleiber betont mit flotten Tempi das Konversationsstück, die erfrischende Einspielung leidet bei überragender Besetzung (Jurinac, Güden, Weber, Dermota) lediglich etwas unter der hörbar gealterten Marschallin von Maria Reining.

Dies ist die andere Aufnahme, die derartige Schwierigkeiten nicht hat - Walter Legge, der legendäre EMI-Produzent, hatte ein einmalig homogenes Ensemble von meist jungen Sängern um den aufstrebenden Stardirigenten Herbert von Karajan versammelt.

Unbestrittener Star der Aufnahme ist natürlich Elisabeth Schwarzkopf als Marschallin. In keiner anderen Rolle wirkte ihre oft so manierierte Art zu singen so natürlich, so authentisch. Sie ist wirklich die vom Komponisten vorgesehene Frau um die 40, noch nicht alt, aber schon mit der ersten Furcht vor dem Altwerden. Sie allein lohnt schon die Anschaffung.

Für die blutjunge Christa Ludwig war diese Aufnahme der internationale Durchbruch. Sie harmoniert mit Schwarzkopf nicht nur vom Timbre wunderbar, sondern überzeugt auch als Darstellerin genauso. Ein wunderbarer Octavian.

Teresa Stich-Randall ist eine sehr ätherische, zarte, etwas süßliche Sophie - warum der Octavian sich für sie entscheiden sollte, wird mir da nicht ganz klar. Hier wird der Hörer am Ende die offene Frage, bei welcher Frau der Octavian endgültig landen wird, eindeutig zugunsten der Marschallin entscheiden.

Otto Edelmann wiederum ist ein saftig bäurischer Ochs, Eberhard Waechter ein wunderbar aufgeregter Faninal, Nicolai Geddas italienischer Sänger ein Traum, die Nebenrollen sind ebenfalls überragend besetzt.

Karajan unterlegt seinen Sängern einen weichen Klangteppich mit mäßigen, aber nicht schleppenden Tempi, und badet geradezu in der Walzerseligkeit der Partitur.

Die Aufnahme wurde parallel in Mono und Stereo produziert, wobei die Mono-Version klanglich merkwürdigerweise für heutige Verhältnisse gelungener ist - in der Stereo-Version ist das Orchester im Verhältnis zu den Sängern sehr weit in den Vordergrund gerückt worden, was die Textverständlichkeit beeinträchtigt - selbst bei so deutlich artikulierenden Sängern wie Schwarzkopf und Ludwig. Ich konnte nicht genau herausfinden, auf welcher Version diese Ausgabe beruht, denke aber, dass es die Mono-Einspielung ist. Sie klingt besser, transparenter, als ich es von der Stereo-Aufnahme in Erinnerung hatte.

Ein Rosenkavalier für die einsame Insel.
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TOP 500 REZENSENTam 9. August 2014
Die erste Studio-Produktion von Karajan gilt vielfach als beste Aufnahme des Rosenkavaliers. Und wenn man die Sänger nimmt, wäre auch ich fast geneigt, dieser Aufnahme die "goldene Rose" zu verleihen. Denn die junge Ludwig ist ein überwältigender Octavian, stimmschön und darstellerisch stürmisch. Stich-Randall eine sehr gute, höhensichere Sophie, auch wenn z.B. die Güden mehr individuelles Profil zeigt. Und die Schwarzkopf in einer ihrer Paraderollen natürlich sehr überzeugend: stimmlich überlegen gestaltet sie eine eher manierierte Marschallin, die somit etwas Künstliches erhält, was eine in sich sehr schlüssige Interpretationshaltung ist. Und im Duett/Terzett ergeben sich fast schon magisch zu nennende Klangmischungen. O. Edelmann ist ein vielleicht etwas eindimensionaler, täppisch-bäuerlicher Ochs, aber dieses Rollenportrait ist nichtsdestotrotz eine sehr überzeugende Interpretation des Ochs, stimmlich sowieso, mit dem richtigen Idiom.
Was nun das Dirigat angeht, so ist es zunächst einmal sehr ausgewogen, hält wunderbar die Balance zwischen Drastik und Komik. Was vielleicht ein ganz klein wenig zu kurz kommt, ist die leise Melancholie, die dem Werk doch auch innewohnt - das hat Karajan live mehr betont, wie er live generell einen Ticken weniger perfekt, aber lebendiger wirkt (Vergleich mit dem Salzburger Live-Mitschnitt von 1960). Und das Philharmonia Orchestra ist sehr gut, was ihm vielleicht etwas abgeht, ist der Charme und die reale Opernerfahrung, den die Wiener Philharmoniker nun einmal ihren Londoner Kollegen voraus haben.
Das sind aber letztlich nur kleine Einwände gemessen an einem überwältigenden Gesamteindruck. Als Studioproduktion ist diese Aufnahme immer noch eine Klasse für sich.
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am 11. Februar 2016
Diese Aufnahme ist einfach ein musikalischer Hochgenuss! Herbert von Karajan setzt Maßstäbe, die bis heute gelten. Natürlich hat er ein erstklassiges Ensemble zur Verfügung, aber hier begeistert auch der Gesamtklang Orchester und Sänger - was umso erstaunlicher ist bei einer so frühen Stereoaufnahme. Die Sängerbesetzung ist ein wahrer Traum: Schwarzkopf /Marschallin- Ludwig/Octavian - Edelmann/Ochs - Wächter/Faninal harmonieren perfekt. Auch Stich-Rendall gibt eine sehr gute, aber etwas kühle Sophie. Selbst die kleine aber wichtige Rolle des Sängers ist mit Nicolai Gedda luxuriös besetzt. Was besonders fasziniert, ist die stimmungsvolle Leichtigkeit, mit der Karajan diese Partitur mit den Philharmonia Orchestra umsetzt. Die Tempis passen perfekt, die walzerseligen Stimmungen werden mit Einfühlungsvermögen widergegeben.
Nach wie vor der schönste "Rosenkavalier".
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am 19. November 2012
Über diesen Rosenkavalier sind schon so viele Worte verloren worden; wo macht man da weiter? Erstmal verdient diese Einspielung wie kaum eine andere den Titel "Great recording of the century", gehört doch die Besetzung zur Creme des damaligen Straussgesangs in Wien.
Sei es die blutjunge Christa Ludwig als teils hitzköpfiger Oktavian, die Schwarzkopf die mir im ersten Akt soooo gut gefällt und im dritten doch wieder in ihre üblichen Manirismen verfällt. Teresa Stich-Randall mit lyrisch-leichtem Tonfall, deren nicht immer perfekte Wortverständlichkeit diese Sophie etwas unnahbar macht. Oder Otto Edelmann als herrlich polternder aufgeplusteter Depp Ochs. Auch alle anderen Rollen sind überwiegend prominent und zumindest gut besetzt.
Karajan streicht mir persönlich ein wenig zu viel im zweiten und dritten Akt, lässt aber das Orchester leuchten und behält selbst in vertrackten Momenten der Partitur den Überblick.
Eine wichtige Aufnahme.
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am 13. November 2014
Die CD ist in einem Zustand, der wie neu ist, bei mir eingetroffen.
Die Aufnahme selber ist wirklich schon alt und mir gefallen die Stimmen nicht so gut (auch wenn Weltklasse wie C.Ludwig und E. Schwarzkopf)..
Gesang ist halt Geschmackssache..
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