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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legende, 23. September 2009
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tosca-Studio Rec.1953 (Audio CD)
Bei Umfragen unter professionellen Musikkritikern wird auf der Frage nach der besten Opern-Einspielung aller Zeiten immer wieder diese Tosca von 1953 genannt - zu Recht:

Maria Callas auf der Höhe ihrer stimmlichen und darstellerischen Möglichkeiten ist eine ebenso anrührende wie furiose Tosca, kein keifendes Fischweib, sondern eine junge, verliebte Künstlerin, der schlimmste Gewalt angetan wird. Wenn man sie hört, kann man sich die Rolle nicht anders vorstellen, schon gar nicht besser. Es war eine ihrer ersten und es war ihre letzte Rolle auf der Bühne, die sie bis in die letzte Nuance jahrelang ausgetüftelt hatte. Allenfalls in der Kantate im 2. Akt sind einige scharfe Töne zu hören. Ansonsten ist dies hier die mit Sicherheit beste Darstellung der Tosca auf Tonträger überhaupt.

Giuseppe di Stefano war ein Instinktsänger mit herrlicher Stimme, die er hier voll zur Geltung bringt. Sein Cavaradossi ist nicht elegant und ironisch wie etwa Carlo Bergonzi (10 Jahre später neben der schon stark angegriffenen Callas in ihrer 2. Aufnahme), sondern ein vor Charme strotzender Naturbursche.

Tito Gobbi schließlich ist als Scarpia kein platter Bösewicht und Lüstling, sondern ein sarkastischer, kluger Dämon. Er ist der ideale Gegenspieler der Callas in dieser Rolle, hat sie nicht umsonst über zehn Jahre lang auf der Bühne neben ihr gesungen und zweimal aufgenommen.

Der Dirigent der Aufnahme, Vittorio de Sabata, hält ein auch im übrigen hervorragendes Ensemble streng zusammen, vermeidet das bei dieser Oper so leichte Abgleiten in Edelkitsch, ohne in Oberflächlichkeit zu verfallen.

Besser geht es nicht. Eine Aufnahme, die in jede Opernsammlung gehört.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendär, 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Tosca-Studio Rec.1953 (Audio CD)
Dies hier dürfte die beste erhältliche Tosca-Aufnahme sein. Hier wird die Geschichte lebendig. Dies liegt vor allem an den Sängern der drei Hauptrollen:

Insbesondere Maria Callas (Floria Tosca) und Tito Gobbi (Baron Scarpia) singen so intensiv und ausdrucksstark, dass man glaubt mittendrin zu sein. Vor allem den 2. Akt habe ich nie besser gehört. Man spürt richtig die Verzweiflung der Tosca, ihren Hass auf Scarpia und dessen lüsterne Brutalität, obwohl Gobbi immer noch Edelmann bleibt und sowohl Autorität als auch Würde ausstrahlt. Verglichen mit dieser Version wirken alle anderen Aufnahmen, die ich kenne, fast langweilig.
Giuseppe di Stefano als Cavaradossi hat es zwischen diesen beiden vokalen Schwergewichten recht schwer. Er löst seine Aufgabe, indem er die Rolle besonders lyrisch angeht und erst gar nicht versucht, Dramatik zu erzeugen (wie z.B. Franco Corelli); dadurch hebt er sich stark von Callas und Gobbi ab. Der verträumte, sentimentale Künstler passt meines Erachtens auch besser zur Rolle als der entschlossene und glutvolle Freiheitskämpfer, wenngleich auch letzteres seine Berechtigung hat.

An der rundum gelungenen und sängerfreundlichen Stabführung Victor de Sabatas gibt es nichts auszusetzen; Chor und Orchester der Mailänder Scala zeigen, was sie können; auch die anderen Sänger liefern perfekte Rollenporträts und die Tonqualität ist für eine Mono-Aufnahme von 1953 unglaublich gut.

Dieser Version liegt zusätzlich ein kurzer Einführungstext und eine CD mit dem vollständigen Libretto in vier Sprachen bei.

Also eine klare Kaufempfehlung. Viel Spaß beim Hören!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend - die wohl beste Tosca überhaupt, 8. Januar 2013
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tosca-Studio Rec.1953 (Audio CD)
Diese Tosca gilt vielen als "die" Aufnahme schlechthin. Beim Wiederhören weiß man auch, warum. Das ist zum einen dem Dirigat von de Sabata geschuldet, das ungemein packend, im besten Sinne auch streng ist und Puccini weit weg von jedem Sentimentaliätsverdacht bringt. Es ist natürlich der Callas geschuldet, die als Tosca ihresgleichen sucht. Exaltiert, wo nötig, leidenschaftliche Kämpferin, tragisch Liebende, das ist fast überlebensgroß nachgezeichnet. Und sie hat in Gobbi einen Gegenspieler, der jetzt vielleicht nicht stimmlich, aber darstellerisch ein überragender Scarpia von seltener Malignität ist. Und auch di Stefano ist ein leidenschaftlich Liebender, der zwar vielleicht manchen (hohen) Ton etwas steif ansetzt und nicht immer frei schwingen lassen kann, der sich aber von der Leidenschaftlichkeit seiner Kollegen und de Sabata anstecken läßt und einen fulminanten Cavaradossi abgibt (auch wenn er vielleicht der einzige ist, dessen Leistung mindestens mal egalisiert, wenn nicht übertroffen wurde, aber das ist jetzt eine fast schon beckmesserische Bemerkung).
In der Gesamtwirkung ist diese Aufnahme für mich unerreicht und hat v.a. im 2. Akt einen Siedepunkt, den kaum eine Live-Aufnahme je erreicht. Was die Callas und Gobbi, sekundiert von de Sabata hier schaffen, ist höchste Kunst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Opernkrimi der ganz spannenden Sorte, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tosca-Studio Rec.1953 (Audio CD)
Die Oper Tosca ist sicherlich für viele der Inbegriff des Opernkrimis mit allem was dazugehört, von Liebe, Leidenschaft bis hin zum tödlichen Verrat. Maria Callas ist auch heute noch maßstabsetzend in der Rolle der Floria, die sie hier in der Einspielung von 1953 mit Tito Gobbi zusammen perfekt singschauspielernd zu einem großen Drama formt. Was die beiden vor allem im zweiten Akt vollbringen ist schier eine Sensation und lässt die Szene vor dem inneren Auge des Hörers nahezu entstehen. Giuseppe di Stefano als Cavaradossi kommt mit in den Höhen etwas eng werdendem Tenor nicht ganz an die singuläre Leistung seiner beiden Kollegen ran, singt aber durchaus gut. Das restliche Ensemble fügt sich ebenfalls tadellos ein. Das Orchester der Mailänder Scala wird von Victor de Sabata in der Partitur von einem Höhepunkt zum anderen geführt, der Dirigent vernachlässigt aber auch die Stimmungen der Zwischentöne nicht. Eine heute noch gültige Aufnahme.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöne Aufnahme..., 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tosca-Studio Rec.1953 (Audio CD)
Auch hier prägt Maria Callas Stimme die Aufnahme und begeistert einen immer wieder.
Ich bin froh, dass es diese Aufnahme zu einem akzeptablen Preis noch gibt und würde diese Aufnahme immer wieder kaufen, absolute Empfehlung
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Tosca-Studio Rec.1953
Tosca-Studio Rec.1953 von Callas (Audio CD - 2009)
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