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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen13
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am 27. Dezember 2014
Recht dramatisch, pathetisch und schöngeistig geht es hier teils zu Werke. Der Gesang ist dabei stehts hoch emotional und die Kompositionen oft eindringlich melancholisch. Marco Glühmann driftet dabei zuweilen in recht quietschige Höhen ab, verliert aber nie die Treffsicherheit dessen , was ausgedrückt werden soll. Schön, mal wieder eine Stimme mit Wiedererkennungswert zu hören. Hört sich streckenweise wie Raine Maida der kanadischen Alternative-Rock-Band "Our Lady peace" an. Zumindest auf deren ersten Alben.

Kräftig rockende und sensibel instrumentierte Passagen geben sich immer wieder die Klinke in die Hand. Dabei werden selten instrumentale Höchstleistungen geboten, als viel mehr spannende Musik gemacht. Wilde Breaks und Gefrickel sind Mangelware.
Die Komplexität der Songs dient dem Ausdruck.

Durch den Einsatz echter Streicher bekommt die Musik eine zusätzlich authentische aber auch dramatische Note. An der Grenze zum Kitsch bewegt man sich auch beispielsweise beim Song "Midnight Sun". Getragen,emotional im Duett mit Miriam Schell könnte dieses Lied auch während einer Liebeskummerszene in einem Hollywoodfilm gespielt werden.
Wie schön, dass gleich im nachfolgenden "Kingporn" der rockige Befreiungsschlag kommt.

Generell läst sich sagen, dass das Album von großer Reichweite der Dynamik getragen wird und immer wieder Ausbrüche in rockige oder jazzige oder auch dramatische Gefilde getätigt werden.

Dieses Album ist nichts für Leute die ein Jazzrock- oder knackiges Progrockalbum suchen. Hier wird dick aufgetragen. Obwohl die Band aus Deutschland kommt, möchte man fast sagen wir hören Riverside auf amerikanisch(zumindest amerikanisch was den Hang zu Kitsch und Dramarik angeht). Aber bitte nicht totdiskutieren dieses Statement. Mir ist der Unterschied zu Riverside bekannt. Wie hoch der Kitschfaktor ist , lässt sich ebenfalls nicht gut objektivieren.
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Mit den Alben von Sylvan ist es eigentlich fast immer das Gleiche, man merkt der Hamburger Band ihre Klasse bei fast allen Songs an. Aber auf jedem Album sind 2 oder 3 Ausreißer dabei, die eine absolute Top Bewertung verhinderten. Schauen wir mal ob das beim neuesten Album Force Of Gravity wieder so ist.

Der erste Song, "Force Of Gravity", kann schon mal auf der positiven Seite verbucht werden. Ruhig beginnt der Song, der gelegentlich an Marrillion mit Steve Hogarth erinnert. "Follow Me" ist ein harter Rocker, dessen Progressivität aber zu aufgesetzt klingt. "Isle In Me" ist wieder etwas ruhiger geraten und kann vor allem durch den tollen Gesang von Marcus Glühmann und die schönen Gitarrensoli von Jan Petersen beeindrucken!

Das fast schon epische "Turn Of The Tide" ist ebenfalls ein sehr gelungener Song, der durch eine schöne Melodieführung überzeugt. Bei "Midnight Sun" erhält die Band Unterstützung von der Sängerin Miriam Schell, das Gesangsduett funktioniert eigentlich sehr gut, allerdings kommt mir der Song etwas langatmig vor!

"King Porn" fährt dann wieder härtere Geschütze auf, besitzt einen schönen vertrackten Rhythmus und wechselt immer wieder überraschend die Tempi. Ein sehr interessanter Song. Der Höhepunkt von Force Of Gravity ist das abschließende, über 14 Minuten lange, "Vapour Trail". Der Song ist ein Galopp durch das Art Rock Genre, hier dürften sich Fans von Marillion und den wesentlich härteren Threshold wohlfühlen.

"Force Of Gravity" ist besser geworden als Posthumous Silence und wirkt geschlossener! Das Album erscheint regulär am 25.09. kann aber schon jetzt über die Homepage der Band bestellt werden!
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am 29. September 2010
Nur 3 Sterne für die Progressive Band Deutschlands! Im wesentlichen liegt es an der Stimme von Marco Glühmann, die diesmal doch sehr weinerlich daherkommt. Für mich wird hier die Melodramitik stimmlich so übertrieben, dass das Album nervt. Schade, denn ansonsten steckt dahinter solider progressive Rock.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Oktober 2009
.....aber der Gesang und der teilweise übertriebene Bombast hätten eigentlich einen Punktabzug verdient. Wobei die Stimme von Marco Glühmann mir eigentlich wunderbar gefällt und er der wahrscheinlich beste deutsche Sänger im Progrock ist. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er es ein bisschen zu weit treibt. In einigen Songs wäre weniger deutlich mehr gewesen. Und auch der teilweise bombastische Sound passt nicht immer.....was auf "Posthomous silence" noch wunderbar klappte, klappt hier stellenweise nicht so gut.

Doch genug der Kritik, schliesslich habe ich ja schlussendlich doch 5 Sterne gegeben. Warum? Erstmal Hut ab vor dem Songwriting. Da sind Sylvan im Moment immer noch das Mass aller Dinge. Dann der neue Gitarrist Petersen. Kann nur eines sagen: er hat mich sehr beeindruckt, bringt eine durchaus gelungene Härte in einige Passagen, und das sorgt dafür dass die CD wunderbar abwechslungsreich wird. Dann die Keyboards, oder besser gesagt die Pianopassagen, von denen es diesmal mehr gibt als auf den Vorgängern. Klasse, Herr Söhl!

Dass die Rhytmustruppe mit Harder an den Drums und Harnack am Bass zu den besten ihrer Zunft gehören, teilweise sehr vertrackte Wechsel spielen, als wäre dies das einfachste auf der Welt, auch das macht Sylvan zu etwas besonderem.

Und wäre diese CD ihre erste, würden die Kritiker jubeln und die Zukunft des Progrock als gesichert sehen. Aber leider haben Sylvan bereits Posthumous Silence eingespielt, die locker 6 Sterne wert ist. Aber man sollte nicht ungerecht sein. Auch Force of Gravity ist aller Ehren wert und verdient sich somit doch schlussendlich die gute Bewertung.
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am 4. Februar 2016
Zur Musik wurde schon von den Vor-Rezensenten alles Wesentliche gesagt. Riesige thematische Bandbreite, manchmal (nach meinem Geschmack) nerviger Gesang aber insgesamt einfach tolle Musik, die vor allem in instrumenteller und kompositorischer Hinsicht überzeugt.
Daneben ist mir wichtig, zu betonen, daß die CD auch klanglich ein Leckerbissen ist. Die Ton-Ings haben einen Super-Job gemacht, Dynamik und Transparenz sind überragend, es gibt bei einigen der harten Passagen polyphone Details, die wunderbar herausgearbeitet sind (viel besser als auf der neuesten CD "Home"). Es ist ein Genuß, die Musik mit halbwegs ordentlichem Equpment zu hören.
Für den Liebhaber komplexer, progressiver Rock-Musik ist diese CD eine absolute Empfehlung wert, in meinem persönlichen Ranking von Sylvans Scheiben würde ich sie ganz weit oben einordnen.
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am 2. Oktober 2009
"Posthumous Silence" könnte durchaus zum nervigen Dauergradmesser der 5 sympathischen Hamburger werden. Das ist sicher der Fluch (neben dem vielen Segen), den ein sog. "Überalbum" mit sich bringen kann.
Nach dem locker poppigen "Presets" ist "Force of Gravity" nun das zweite Werk nach "Posthumous Silence".
Und was soll man groß schreiben? Es wird wieder progressiver und experimentieller.
All das, was der Fan bisher an SYLVAN mochte, wird er auch auf diesem Album wieder finden. Es gibt wunderschöne Melodien ("force of gravity", "isle in me", "from the silence" und natürlich der Longtrack "vapour trail"), einen Spritzer Härte ("follow me", "king porn" und "god of rubbish) und insgesamt ein anständiges Songwriting.
Gerade die "neue Härte" scheint den einen oder anderen Fan leicht zu irritieren. Von punkigen Momenten ist gar zu lesen. Punkige Momente kann ich weit und breit nicht ausmachen.
Beispiel: Der Song "god of rubbish" erinnert mich mehr an einen leichten "Fun-Metal-Party-Song, als an Punk.
Für mich ist gerade die Einbindung der härteren Momente durchaus gelungen.
SYLVAN haben auf "Force of Gravity" tatsächlich bereits geöffnete Türen weiter auf gemacht. Ich sehe dieses Album als eine positive Bandentwicklung an. Der neue Gitarrist Jan Petersen, der ausgewiesener Hardrock-Fan ist, scheint der Hamburger Truppe sehr gut zu tun.
Am Ende gibt es Kritik. Sänger Marco Glühmann, sicher einer der besseren in seiner Zunft, übertreibt es für mich hin und wieder. Mal zu laut, mal zu agressiv und dann wieder übertriebene Theatralik. Ich muß zugeben, daß der Gesang, der in den guten Momenten fantastisch ist, bei mir einen Stern kostet. Beispielhaft möchte ich hier Song 2 "follow me" nennen. Der Song ist kurz, vertrackt und geht nach vorn. Allerdings ist Marco Glühmann kurz davor, den Song mit dem Schmettern des Refrains, zum Kippen zu bringen. Sehr schade. Die Phase des Ausprobierens haben schon ganz andere Sänger hinter sich gebracht. Ich hoffe, daß er sich auf der nächsten CD wieder auf das konzentriert, was er wirklich sehr gut kann. Ein Metal-Sänger wird er nicht mehr, glaube ich.
Fazit: Ein klasse Album der Hamburger Vorzeigetruppe. SYLVAN etablieren sich an der Art-Rock-Spitze.
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am 29. September 2009
Mecker gleich zu Anfang: Der eröffnende Titeltrack ist wunderschön, keine Frage, aber viel zu ruhig, um die nötige Spannung aufzubauen, Follow Me wäre der bessere Einsteigersong gewesen. Aber egal...

Weiter auf der Platte geht es mit Isle in Me, einer tollen, berührenden Ballade, auch das folgende, wieder etwas flockigere Embedded weiß zu gefallen. Turn of the Tide, komischerweise hoch gelobt, funktioniert meiner Meinung nach nicht wirklich. Glühmanns Falsettgesang gepaart mit metallischen Zwischenklängen wirkt etwas gewollt und klingt deswegen wenig stimmig, was man von From the Silence nicht behaupten muss - ein großartiger Song. Das balladeske Midnight Sun in gesanglicher Kooperation mit der schon Sylvan erprobten Miriam Schell ist nicht wirklich herausragend, aber gut.

King Porn ist dann wieder ein ganz anderes Kaliber. Am Anfang auf Hardrock gebürstet entwickelt sich der Song zu einer wunderbaren Piano-Ballade. Für mich das überraschenste Stück auf dem Album. Episode 609 fällt nicht wirklich aus dem Rahmen, aber auch nicht aus dem Gleis. God of Rubbish gibt eine prägnant punkig klingende Einleitung zum 14-minütigen Schlusssong Vapour Trail, der schon allein den Kauf der Platte wert ist, bietet er doch Progrock vom aller Feinsten: Abwechslungs- und wendungsreich, durch sämtliche Spielarten des Genres galoppierend, ohne sich dabei zu verheben, keine Sekunde theatralisch und wieder einmal hervorragend gesungen.

Auch wenn als Ganzes nicht so stark wie Posthumous Silence, so präsentiert sich Force of Gravity doch gelungener als Presets. Fünf Sterne, allein wegen Vapour Trail!
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am 5. November 2010
Sylvan, einfach grandios diese Band, die ich leider bis zum diesjährigen NOTP V 2010 an der wunderschönen Lorelei überhaupt nicht kannte.
Doch nach dem diesjährigen NOTP V (mein 2. NOTP) habe ich mir sofort die LIVE DOPPEL-CD LEAVING BACKSTAGE sowie die neue CD FORCE OF GRAVITY bestellt, und ich wurde belohnt. Was für ein Album, grandios !
Diese Band um den wahnsinnig ausdrucksstarken Sänger Marco Glühmann, finde ich live noch besser als im Studio. Dieses Konzert am schönsten Ort überhaupt für ein Live-Event (Lorelei) wird mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben, doch muss ich hier gestehen, dass ich dahin fuhr um MARILLION nochmlas live zu erleben, und nun, läuft SYLVAN im CD-PLayer zuhause und im Auto. Sachen gibts ...
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am 10. November 2009
Nach dem Überalbum "Posthumous Silence", welches höchst anspruchsvoll und teilweise "schwierig" zu hören war, und dem darauffolgenden Album "Presets", das eher seichter und unkompliziert war, vereint nun "Force of Gravity" anspruchsvollen progressiven Rock mit eingängigen und gut hörbaren Melodien. Ein wenig schlägt das Album in Richtung "Artificial Paradise", obgleich eine deutliche Weiterentwicklung gegenüber der frühen Alben zu erkennen ist.

Technisch ist das Album einwandfrei. Auf gewohnt hohem Niveau wurden die Songs auf CD gebannt, und auch das Artwork des Booklets ist gewohnt professionell.

Es ist das erste Album, welches von dem (nicht mehr ganz so) neuen Gitarristen Jan Petersen mitkomponiert und eingespielt wurde. Insbesondere im Gitarrenpart merkt man die Handschrift dieses erstklassigen Musikers, die dem Gasamtprojekt "Sylvan" durchaus dienlich ist.

Fazit: Unbedingt kaufen - und wenn möglich auch mal live hören, denn insbesondere Songs wie "Follow Me" und "Force of Gravity" bieten live nochmal deutlich mehr als die CD jemals bieten kann.
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Eine CD genannt 'Schwerkraft', eine Achterbahn und ein Riesenrad auf dem Cover. Soll das bedeuten, dass man nach 'Höhenflügen' (Artificial Paradise, Posthumous Silence) am Ende (Force Of Gravity) doch wieder auf dem Boden (der Tatsachen) ist? Nein, das kann sicher nicht sein, dass Sylvan ihren neuesten Output als (qualitativen) Rückschritt oder auch 'back to the roots' bezeichnen würden. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bei den ersten drei oder vier Hörgängen ziemlich verwirrt war und nicht wusste, wie ich die CD einordnen soll. Normalerweise verschwindet so eine Scheibe dann länger in meinem Regal und taucht nur zufällig irgendwann wieder auf. Aber nachdem ich von Sylvan eigentlich überzeugt bin, konnte ich das nicht verantworten und habe mir noch weitere Durchgänge gegönnt. Und plötzlich machte es 'klick' und siehe da ... 'Force Of Gravity' zündet doch irgendwann. Auffällig ist zuerst mal, dass (ausgenommen vom letzten Stück 'Vapour Trail', das immerhin 14 1/2 Minuten lang ist) der Hang zu längeren Epen (wie sie auf den Vorgänger-CDs massenweise vertreten waren) wohl immer noch oder endgültig weg ist (was man ja schon bei dem letzten Studio-Output 'Presets' bemerken konnte) und dass eher auf den Punkt gekommen wird (was ich persönlich eigentlich schade finde, denn gerade die Long-Songs waren für einen Proggie wie mich ja die Highlights). Außerdem wurde durch den Austausch des Gitarristen (anstatt dem Gründungsmitglied Kay Söhl ist jetzt Jan Petersen mit an Bord) die Musik zumindest gitarrentechnisch teilweise etwas härter. Zu Beginn meiner Hördurchgänge ist mir eigentlich eher unangenehm aufgefallen, dass Sänger Marco Glühmann ab und zu schon hart an der Grenze zum Kitsch versucht, seine Gefühle in die Songs zu bringen. Komischerweise habe ich mich mittlerweile daran 'gewöhnt' und es fällt gar nicht mehr so auf. Einen Vergleich zu Herrn Hogarth von Marillion möchte ich hier lieber nicht anbringen, denn ich kann H's 'Gesang' überhaupt nicht ab. Aber wie geschrieben, man gewöhnt sich tatsächlich auch an das Leiden des Herrn Glühmann. Richtig gut ist auf jeden Fall schon mal der Opener (und gleichzeitig das Titel-Stück) 'Force Of Gravity, bei dem eigentlich schon mal alle Trademarks von Sylvan gezeigt werden (ein bißchen Bombast, dramatischer Gesang, viel Piano, tolle Breaks ... nur das 3-minütige Gitarrensolo am Schluss fehlt). 'Follow Me', so wie ich gehört habe die Single-Auskopplung, ist dann der erste Song in Richtung 'wir können auch heavy' und z.B. hier erkennt man klar, dass ein neuer Gitarrist am Start ist. Warum man gerade dieses Stück als Single gewählt hat ... keine Ahnung, ich hätte wahrscheinlich eher was anderes genommen, will man mit Single-Auskopplungen ja eher kommerziell was erreichen. Ein richtiges Highlight ist dann 'Isle In Me', immerhin 6 Minuten lang und eine tolle Ballade, zuerst nur mit Piano und Streicher untermalt, dann bombastisch werdend und (endlich) mal ein schönes, längeres Gitarren-Solo. Wirklich gut gemacht. 'Embedded' ist dann ein Stück, das auch auf jeder der Vorgänger-CD seinen Platz gefunden hätte. Typischer Sylvan-Song mit einem Refrain, der einem nicht aus dem Kopf geht. Ruhiger wird es wieder mit 'Turn Of The Tide', auch richtig gut gemacht mit einer herrlichen Melodie. 'From The Silence' ist dann etwas flotter und hat den urigen Sylvan-Rhythmus, der auch live einfach ziemlich gut rüberkommt. Miriam Schell, die ja schon auf diversen Sylvan-Songs und vor allem auf der Solo-CD von Schlagzeuger Michael Harder (unter dem Namen 'Rain For A Day ... siehe auch meine Review) glänzen konnte, hat dann ihren Auftritt bei 'Midnight Sun', und hier zeigt sich mal wieder, dass die Stimmen von Frau Schell und Herrn Glühmann einfach super harmonieren. Das ist Gänsehaut-Feeling pur (knapp vorm Kitsch ... aber das meine ich jetzt positiv). Einen richtigen 'Rocker' gibt es dann mit 'King Of Porn' und auch da fällt Gitarrist Jan Petersen auch wieder sehr angenehm auf. 'Episode 609' fällt nicht weiter auf, aber dass Sylvan auch (fast) Punk-Rock machen können war mir neu. Denn 'God Of Rubbish' zeigt eine ganz andere (aber wirklich interessante) Seite der Hamburger. Und dann folgt zum Schluss noch das Highlight für alle Proggies, das bereits erwähnte 'Vapour Trail', das dann alle Hörer versöhnt, die mit der CD bis jetzt nicht viel anfangen konnten. Streicher, Gesang nur mit akustischer Gitarre, super Rhythmus-Arbeit, Keyboard-Läufe, fette Gitarre, Piano-Teil, Bombast-Einsatz, Gitarren-Solo, Break, wieder Gitarren-Solo, dramatischer Gesang, Abschluss-Gitarren-Solo. Sie haben nichts verlernt. Einer der besten Songs die Sylvan jemals aufgenommen haben. Mein Fazit ist auf jeden Fall, dass man schon einige Hördurchgänge braucht, bis man mit der CD was anfangen kann. Aber wenn man sich auf den teilweise 'neuen Stil' eingelassen hat muss man zugeben, dass Sylvan mit 'Force Of Gravity' wieder ein kleines Meisterwerk gelungen ist, das vielleicht nicht unbedingt neue Fans bringen kann (denen würde ich dann doch eher empfehlen, mit 'Artificial Paradise' oder auch Posthumous Silence' einzusteigen) aber eingefleischte Sylvan-Fans auf jeden Fall überzeugt.
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