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Kundenrezensionen

7
4,4 von 5 Sternen
Embryonic
Format: Audio CDÄndern
Preis:13,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. August 2010
Man mag über die Flaming Lips sagen, was man will: Diese Band kennt keinen Stillstand. Nachdem sie mit "The Soft Bulletin" 1999 ein Meisterwerk veröffentlichten und mit einem tollen Konzeptalbum ("Yoshimi...") folgten, gab es danach erstmal nur die Lips Im Weichspülmodus. "At War with the Mystics" und "Christmas On Mars" waren zwar alles andere als mainstreamtauglich, für Lips-Verhältnisse jedoch wieder so poppig wie nie. Man mag das Mutlosigkeit nennen.
Nun ist "Embryonic" eine Art Befreiung. Hier lässt das verrückte Genie Wayne Coyne alles aus sich heraus, was sich in den Nullerjahren bei ihm angestaut zu haben scheint. Keine Kompromisse mehr - nur noch die Flaming Lips. Das Ergebnis ist zugleich faszinierend und verstörend. Bei vielen Alben wird das Wort "Kontrast" beschworen: Kontrast zwischen dem Schönen und Hässlichen, dem Lauten und dem Leisen, dem Schnellen und den Langsamen. Bei "Embryonic" ist Kontrast alles.
So blasen einem erstmal spacige Töne ins Gehirn wenn das Album mit "Convinced of the Hex" loslegt. Dazwischen unzählbare Ebenen von düsteren Samples, die gewohnt überdrehten Drums. Irgendwo dahinter die Stimme Coynes, die gekonnt Paranoia verbreitet. Man mag sagen, dass man sich gleich bei den Lips Zuhause fühlt. Denn im Grunde ist dieser Song von der Struktur her ein einfacher Popsong. Doch die Lips setzen alles daran, ihm ihre eigene abgedrehte Note zu verpassen.
Ein Schema, das sich durchzieht und hier und da mutiert - entweder hin zum Schönen ("I can be a frog", "See The Leaves") oder hin zum Verstörenden ("Your Bats", "Worm Mountain"). Un typisch für die Flaming Lips packen sie ihren zugänglichsten Song ("Watching the Planets") ganz an den Schluss. Hier ist der Beat dermaßen überzogen, dass es einem erstmal ins Gebein fährt. Wenn jedoch die Organs einsetzen und Coynes Stimme ("Oh, oh, oh, watching the Planets align!") dem Song eine einzigartige Atmosphäre verpasst, vergibt man den Flaming Lips alle Untaten, die einem auf den vorherigen Songs angetan wurden.

"Embryonic" ist ein zwiespältiges Album geworden. Die Qualität der Platte wird sehr stark vom Hörer und seiner Toleranz abhängen. Denn hier handelt es sich um die schlichtweg böseste Platte der Flaming Lips. Ein voller, teilweise schmerzhafter Sound, gespenstische Melodien, dazwischen Momente epischer Schönheit, die so isoliert wie eine Oase sind in der lip'schen Schrottwüste, und gerade deswegen ihre ganze Pracht entfalten können.
"Embryonic" ist ein Monstrum, das Aufmerksamkeit will. Ob es die auch bekommt, ist schlicht eine Frage des Geschmacks.
Für mich ist die Platte wertvoll, gerade weil sie einem so viel abverlangt: Das Gefühl zwischen Abscheu und Bewunderung pendelt hin und her, und es pendelt heftig. In welche Richtung Ihr Pendel ausschlagen wird, ist hier die besonders spannende Frage.

9/10
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2009
nach den letzten weichspülern "at war with the mystics" und "yoshimi" haben die lips anscheinend die schnautze von ihren aufwendigen produktionen (welche selbst immer noch gewaltig gegen den mainstream schwimmen) voll. aber mit EMBRYONIC liefern sie eine platte ab die weit weg von geselliger musik, produktion und melodie ist !!
"POWERLESS" (velvet underground lässt grüssen), "CONVINCED OF THE HEX", "SILVER TREMBLIN HANDS" und "SEE THE LEAVES" (bowie wieder auf droge) sind beim ersten durchhören meine highlights !! auch "SAGITTARIUS SILVER ANNOUNCEMENT" ist völlig strange und klingt irgendwie zwischen krzysztof komedas fearless vampire killers und einem betrunkenen jim morrison (zumindest für mich). "WORM MOUNTAIN" bohrt sich auch gerade in mein hirn !!!!! (CHAOS !!!!!!!!)
für anspruchsvolle musikliebhaber mit hang zum amateur-perfektioniertem wahnsinn erscheint hiermit DAS highlight des jahres !!!!!!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2010
Die Platte ist wunderbar, auch wenn man es zunächst nicht glaubt. Bitte nicht auf Hits warten, sondern als Ganzes mehrmals hören! Es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken, auch gute Melodien, die sich eben nicht sofort erschließen. Am Anfang ist die CD schon sperrig, das gebe ich zu - man wird aber wirklich reich belohnt.
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am 8. April 2014
Achtung! Es handelt sich hier NICHT um die limitierte Edition in farbigem Vinyl, sondern um die Standardversion in schwarzem Vinyl.
Leider bietet Amazon in diesem Fall keinen Umtausch, sondern lediglich eine Rücksendung an.
Auf meine Reklamation habe ich bis heute (1 Monat später) keine Antwort erhalten.
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am 2. Mai 2013
Das ist mein liebstes Album der Flaming Lips!
Ein Konnzept Album ohne störende "Hits", anzuhören in einem Stück, was vielen heutztage leider schwerfällt.
Meisterwerk!
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11 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Oktober 2009
Ich bin ein großer Fan der Flaming Lips und mag die unterschiedlichen Facetten, die sie in ihrer langen Geschichte gezeigt haben, aber dieses Album ist eine Enttäuschung. Wayne Coyne singt teilweise so anders, dass ich die Band z.B. im Radio gar nicht erkannt hätte. Dem Album fehlen die richtig guten Songs und auch die Ekstase, die ich mit den Lips verbinde. Der Sound ist außerdem so nervig, dass man das Album nicht mal nebenbei hören kann. Ich habe nix gegen Krach, im Gegenteil, ich höre gern experimentellen Krautrock, Spacerock oder Noise, mag Faust, Add N to X und Sonic Youth, aber so geil muss es eben schon sein. Diesem Album fehlt die Energie und die Inspiration. Das ist altersdementes Rumgedaddel, wie es sich nur eine etablierte Band leisten kann. Da lege ich lieber die letzten beiden Alben von Black Moth Super Rainbow auf.
PS: Hab es inzwischen nochmal gehört (Anfang 2013) und einige gute Stellen entdeckt, am besten gefällt mir I can be a frog, das hätte noch etwas länger sein können. Die großen perfekten Flaming Lips-Momente fehlen zwar wirklich weitgehend, deswegen meine Enttäuschung, aber es wird durchaus Atmosphäre und Freakout geboten. Der verzerrte Bass ist geil. Als Soundtrack zum Yoga oder unter Einfluss...funktioniert das Album.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich bin erst seit kurzem Fan dieser außergewöhnlichen Band, muss aber leider sagen, dass diese Scheibe mir doch viel zu sperrig und experimentell ist. Richtige Melodien und zusammenhängende Passagen sind für mich kaum zu erkennen. Nennt mich konservativ, aber außer "Frog" finde ich die CD suboptimal!
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