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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daumen hoch -> Sehr gut
Ich finde die Double Feature Single absolut gelungen. Lobenswert das Ergebnis der Singleversion "Wer sonst?" mit In Extremo Sänger Micha Rhein. "Im Märchenland" ist ein wunderschöner Song, da möchte ich man am liebsten gleich mitsingen. Das kommt gleich mal auf die lange Liste meiner Lieblingslieder von ASP. Die Coversongs "Kummer" und "Rain" sind...
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von K. Woiczech

versus
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut nur sehr Kurz
gute CD typischer asp Sound. Nur für meinen geaschmack etwas zu dürftig ziemlich schnell durch gehört. Da freut man sich schon auf die nächsten Alben.
Veröffentlicht am 4. Juli 2013 von Dominik Brück


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Daumen hoch -> Sehr gut, 6. Oktober 2009
Von 
K. Woiczech "nitsi37" (Reisbach, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich finde die Double Feature Single absolut gelungen. Lobenswert das Ergebnis der Singleversion "Wer sonst?" mit In Extremo Sänger Micha Rhein. "Im Märchenland" ist ein wunderschöner Song, da möchte ich man am liebsten gleich mitsingen. Das kommt gleich mal auf die lange Liste meiner Lieblingslieder von ASP. Die Coversongs "Kummer" und "Rain" sind auch gut gelungen. Bei "Kummer" finde ich das Zusammenwirken von tiefer Stimme und Instrumente interessant, da kommt der Herzschmerz in diesen Song, gut rüber. Im Gegensatz dazu ist der Song "Rain" sehr kraftvoll und Dynamisch. Die verschiedenen Remixe sind auch sehr schön umgesetzt. Das Gesamtergebnis ist einfach Spitze.
Nach der sehr gut gelungenen Double Feature Single freue ich mich schon voll auf das neue Album.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abwechslungsreich, 6. Oktober 2009
Von 
Die EP "Wer sonst?" ragt in jeder Hinsicht über ähnliche Veröffentlichungen heraus: Nicht nur, dass sie vier absolut neue ASP-Songs enthält, darüberhinaus sind die Remixe bzw. die Radio-Edit-Version des Titelsongs, bei der Das Letzte Einhorn stimmgewaltig mitsingt, absolut hörenswert!

Immerhin haben Szene-Größen wie Project Pitchfork oder Clan Of Xymox die Remixe realisiert und dabei durchaus ihre eigene Handschrift in den Songs hinterlassen.

Alles in allem eine abwechslungsreiche EP, die mit "Wer sonst?" einen Ohrwurm in zwei verschiedenen Versionen enthält.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik der Superlative - diese Single überzeugt maßlos!, 20. Oktober 2009
Von 
Eva Schneider "gardevoirex" (Recklinghausen,NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Viel wurde spekuliert, was nach dem Ende von ASPs Schmetterlings-Saga auf die Hörer zukommt, vor allem inhaltlich.
Erste Bestätigungen von offizieller aus gab es allerdings erst vor einigen Monaten, es würde lediglich eine Single geben und aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen noch kein neues Fulltime-Album.

Der große Aufschrei liess nicht lange auf sich warten und erste Stimmen wurden laut, die Enttäuschung und Frust darüber äußerten. Mehr als fragwürdig, diese Kritik, sind doch die Jungs von ASP die am härtesten arbeitende Band in der Schwarzen Szene - nicht umsonst ist das Pensum an neuen Veröffentlichungen unverhältnismäßig hoch, wovon die meisten anderen Interpreten nur träumen könnten. Der kreative Ideenfluss von Sänger, Texter und Komponist Asp und seinem Kollegen Matthias Ambré scheint schier unerschöpflich zu sein und so verwundert es nicht, dass so aufrichtige und ernsthafte Künstler mit der Zeit gesundheitliche Probleme bekommen.
Sich hier aus irgendwelchen nichtigen Gründen zu beschweren und eine so vorbildliche Band grundlos zu kritisieren ist nicht nur maßlos, sondern im Grunde eine Unverschämtheit - so unbedacht werden schließlich noch nicht einmal Bands kritisiert, die weit weniger in ihre Arbeit investieren.
An Fanfreundlichkeit und Investition in Qualität und Quantität sind die Jungs von ASP nicht zu überbieten - allein die Qualität und Anmut aller bisher veröffentlichten Songs/Lyrics und die energetischen Live-Shows sollten Bände sprechen.

Ein Grund für das ganze Gemecker mag das Anecken der Band sein, die offen ihre persönlichen, zuweilen auch politischen, Ansichten vertritt und nicht alles mitmacht; sich nicht allem fügt und alles lediglich abnickt.

Bestes Beispiel für die kämpferische, rebellische Haltung der Band sollte der erste Titelsong dieser Single, "Wer sonst?" sein. Die aussagekräftigen Lyrics sind als Aufforderung an jeden zu verstehen, seinen Teil zur Verbesserung der Welt beizutragen, auch wenn dieser noch so klein sein mag - die Hauptsache ist, etwas zu tun, egal in welcher Form. Schon in der Vergangenheit bekräftigte die Band ihre gesellschaftskritische Haltung mit Songs wie "Ich bin ein wahrer Satan", "Tiefenrausch" und "Sage nein!", welches einen deutlichen Song gegen rechte Gesinnungen und ihre Anhänger darstellt.
"Wer sonst?" aber ist wahrhaftig die auf der Band-Website angekündigte Überhymne, unsagbar eingängig und auf diesem schmalen Grat dennoch inhaltlich absolut überzeugend und vor allem treffend formuliert.
Musikalisch hat man es hier mit einem typischen ASP-Kracher zu tun - melodisch und dennoch sehr, sehr rockig. Auch die Strophen überzeugen durch die abwechslungsreiche Melodieführung sehr. Im Unterschied zu den anderen kritischen Liedern der Band hat man sich nun aber einen Gastsänger mit an Bord geholt - Michael Rhein (Das letzte Einhorn) von keiner geringeren Band als den Chartstürmern In Extremo verleiht dem Titeltrack durch seine Stimme noch mehr Energie und fügt sich mit seiner rauhen Stimme perfekt in das ohnehin schon großartige Lied ein. Ein Meilenstein!

"Im Märchenland" ist der zweite Titeltrack der Double-Feature-Single - anfangs noch etwas sperrig entwickelt sich der Song ebenfalls zu einer ASP-typischen Nummer mit kryptischem Text und betörendem Refrain. Interpretationen wird es in Zukunft viele geben, was die inhaltliche Ebene dieses Liedes betrifft - zu verschieden sind die Deutungsmöglichkeiten, die dieses Lied bieten, um Einfalt gewähren zu lassen.
Auch die Strophen sind sehr reich an Tempo, an Energie - und gehören zudem zu den abwechslungsreichsten in der Geschichte von ASP. Sehr stark und vor allem langlebig! Ganz große Klasse!

Im Folgenden findet der Hörer zwei Cover-Versionen vor, die ASP ganz eigen interpretiert und umgesetzt haben. "Rain" stammt ursprünglich von The Cult und wurde auch von ASP extrem eingängig und treibend umgesetzt - ein Garant für gute Laune und beste Stimmung.
"Kummer" dagegen stammt ursprünglich von den unkonventionellen Trio und wurde von ASP sehr verändert - zu einer düsteren, aber sehr ironischen Nummer, über die sicher manch einer schmunzeln wird. Ungewöhnlich, aber gerade dadurch von ASP zu erwarten!

Die Original-Version von "Wer sonst?" besticht durch einen etwas längeren Text und durch Asps variable Stimme - der Unterschied zur Single-Version mit Micha Rhein ist sehr deutlich und gerade das macht auch die schöne Originalversion des Titeltracks zu etwas ganz Besonderem.

Die beiden vorhandenen Remixe von Project Pitchfork und Clan of Xymox könnten unterschiedlicher nicht sein - so wirkt der Remix von Project Pitchfork zu "Wer sonst?" etwas lieblos, statisch, elektronisch kühl - nicht mein Ding. Der Remix von Clan of Xymox ("Im Märchenland") dagegen ist sehr überraschend ausgefallen - kreativ, einfallsreich, düster - etwas, was ich als gelungenen Remix bezeichnen könnte, mit gutem Gewissen.
Für beide Remix-Versionen können ASP selbst aber nichts - schließlich haben nur die beiden genannten Bands diese Tracks zu verantworten.

Wer etwas mehr Kummer hat, wird sein Glück im "Katzenjammer Langschnitt" von "Kummer" finden - dieser unterscheidet sich zwar nur geringfügig von der kürzeren Version von "Kummer", verleitet den Hörer aber dennoch zur tiefgreifenderen Auseinandersetzung mit dem Track. Zumindest eine sinnvolle Alternative.

Zum Live-Video ("Wer sonst?"/live vom Blackfield Festival 2009) braucht man nicht mehr viel zu sagen - wer da war, wird die Atmosphäre förmlich spüren und auch die, die den Mitschnitt das erste Mal sehen, werden tief berührt sein. Perfekte Bild- und Tonqualität machen diesen Mitschnitt zu einem mehr als geglückten Extra. Danke dafür!

Die wie immer großartige Verpackung und der bei der Limited Edition beigefügte, sehr spannende und überraschende Comic runden das Ganze ab und entschädigen die Fans für die verständliche, etwas längere Wartezeit bis zum neuen ASP-Album, welches laut Mastermind Asp das beste in der Bandgeschichte werden soll. Wir warten gerne. ;)

Klare und uneingeschränkte Kaufempfehlung! Weltklasse!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach märchenhaft!!!, 6. Oktober 2009
Die "Single" mit 8 Songs und einer Laufzeit von 37:50 Minuten schlägt einfach alles. In alter Tradition zeigen ASP sich fanfreundlich und innovativ.

Der Titelsong "Wer sonst?" überzeugt gerade durch die Kombination von Asps und Michas voluminösen Stimmen und den kraftvollen Refrain.

"Im Märchenland" ist sehr viel romantischer ausgefallen und die Melodie des Refrains ist sehr ohnwurmverdächtig. Ein wundervolles Lied!

"Rain" reißt einen durch seine Power komplett mit, "Kummer" sticht besonders durch Asps wunderschön tiefen Gesang heraus. Gänsehautgarantie!

Die weiteren Versionen - bei denen auch fremde Finger mitgewerkelt haben - sorgen für Abwechslung, für ganz andere Stimmungen, andere Assoziationen...

Diese "Single" ist musiklaisch wie optisch ein märchenhaftes Werk, das die Wartezeit bis zum nächsten Album voll und ganz zu überbrücken vermag. Vielen Dank für dieses wunderbare Werk!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft, bildstark und nachdenklich..., 7. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Wer Sonst?/im Märchenland (Ltd.ed.Double Featu (Audio CD)
Die "Single" mit 8 Songs und einer Laufzeit von 37:50 Minuten schlägt einfach alles. In alter Tradition zeigen ASP sich fanfreundlich und innovativ. Der Preis ist bei der Aufmachung und dem gut verarbeiteten Hardcover-Comic auf jeden Fall gerechtfertigt!!!

Der Titelsong "Wer sonst?" überzeugt gerade durch die Kombination von Asps und Michas voluminösen Stimmen und den kraftvollen Refrain.

"Im Märchenland" ist sehr viel romantischer ausgefallen und die Melodie des Refrains ist sehr ohnwurmverdächtig. Ein wundervolles Lied!

"Rain" reißt einen durch seine Power komplett mit, "Kummer" sticht besonders durch Asps wunderschön tiefen Gesang heraus. Gänsehautgarantie!

Die weiteren Versionen - bei denen auch fremde Finger mitgewerkelt haben - sorgen für Abwechslung, für ganz andere Stimmungen, andere Assoziationen...

Diese "Single" ist musiklaisch wie optisch ein märchenhaftes Werk, das die Wartezeit bis zum nächsten Album voll und ganz zu überbrücken vermag. Vielen Dank für dieses wunderbare Werk!!!

Und der Comic regt durch sein offenes Ende sehr zum Nachdenken an, ich versank in Assoziationen und spann die Geschichte in tausend Richtungen weiter, ersann verschiedene Anfänge und gab mich den geweckten Emotionen hin. Verzweiflung, Neugierde, Glück und Wahn... Es ist beunruhigend, wie schaurig und witzig zugleich ein Werk sein kann... Hut ab, ein großes Stück Neunte Kunst!!!
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5.0 von 5 Sternen Sein Geld wert, Comic aber durchaus Geschmackssache, 31. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wer Sonst?/im Märchenland (Ltd.ed.Double Featu (Audio CD)
Das neue Album wurde zwar verschoben, doch mit dieser Single wird einem das Warten wahrlich versüßt. So ist die Aufmachung, typisch ASP, absolut genial und der Preis geht eigentlich auch ok. Auch wenn es nur eine Single ist, wird hier nämlich nicht an Inhalt gespart. Siehe Tracklist und ein Comic ist ja auch noch dabei.

Der stellt eigentlich auch die einzige, winzige Kritik dar, die ich habe.
Denn was ich persönlich garnicht abkann, sind Ausrufezeichen, die sich vermehren. Und der Humor ist ebenfalls nicht ganz meins. Dem gegenüber steht aber die durchaus interessante Ausgangssituation, die man hier vorfindet, zusammen mit den tollen Zeichnungen. Jedoch vermisst das alles den gewohnten Tiefgang, sollte keine Fortsetzung folgen.
Von dem her ist es Geschmackssache, ob der Comic das Geld für den Käufer wert ist. Ich habe es nicht bereut.Ansonsten kann man immernoch zu wunderschön gestalteten und billigen normalen Version greifen.

Denn um die Musik geht es ja hier eigentlich.
Und die ist, wie immer, über jeden Zweifel erhaben.
"Wer sonst?", speziell in der Version mit Micha Rhein, die imo einfach noch ausdrucksstarker und "heftiger" ist, kann ohne Zweifel als neue Überhymne bezeichnet werden. Der Text passt einfach perfekt in die Zeit, in der Rückgrad zeigen bzw. Zivilcourage ein großes Thema ist. Eingängig und intelligent zugleich.

"Im Märchenland" ist in allen Belangen schwerer zugänglich, bietet dafür aber auch mehr Tiefe. Vorallem musikalisch finde ich den Track äußerst gelungen, und textlich lässt er viel Raum zur Interpretation. Parallelen zum Comic sind deutlich, aber ich bin gespannt, wie es sich in den kommenden Zyklus oder zumindest das Album einfügen wird.

Die 2 Coverversionen sind toll, wenn auch relativ unbedeutend.
Während "Rain" gut, aber flach daherkommt, ist "Kummer" gewöhnungsbedürftig.
Anfangs hatte ich so meine Probleme, doch mittlerweile finde ich es einfach nur gelungen und vorallem auch schön facettenreich. ASP stagnieren nicht.

Die Remixe sind nett, bis gut und anhörbar.
Das Video ist etwas leise, aber eine sehr nette Dreingabe, die zeigt, dass auch eine Rock Show Live DVD mit Sicherheit lohnenswert wäre.
Aber die Band hat aktuell wirklich eine Auszeit verdient und ich hoffe, sie halten Wort zum Outputversprechen (selbiges zu mindern), da der Geldbeutel doch leidet ;D

Fazit: Ein Kauf, der sich lohnt und die Vorfreude auf die Zukunft noch verstärkt, ASP werden uns mit Sicherheit noch viele schöne Musik liefern.
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5.0 von 5 Sternen Musik der Superlative - diese Single überzeugt maßlos!, 20. Oktober 2009
Von 
Eva Schneider "gardevoirex" (Recklinghausen,NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wer Sonst?/im Märchenland (Ltd.ed.Double Featu (Audio CD)
Viel wurde spekuliert, was nach dem Ende von ASPs Schmetterlings-Saga auf die Hörer zukommt, vor allem inhaltlich.
Erste Bestätigungen von offizieller aus gab es allerdings erst vor einigen Monaten, es würde lediglich eine Single geben und aus gesundheitlichen und zeitlichen Gründen noch kein neues Fulltime-Album.

Der große Aufschrei liess nicht lange auf sich warten und erste Stimmen wurden laut, die Enttäuschung und Frust darüber äußerten. Mehr als fragwürdig, diese Kritik, sind doch die Jungs von ASP die am härtesten arbeitende Band in der Schwarzen Szene - nicht umsonst ist das Pensum an neuen Veröffentlichungen unverhältnismäßig hoch, wovon die meisten anderen Interpreten nur träumen könnten. Der kreative Ideenfluss von Sänger, Texter und Komponist Asp und seinem Kollegen Matthias Ambré scheint schier unerschöpflich zu sein und so verwundert es nicht, dass so aufrichtige und ernsthafte Künstler mit der Zeit gesundheitliche Probleme bekommen.
Sich hier aus irgendwelchen nichtigen Gründen zu beschweren und eine so vorbildliche Band grundlos zu kritisieren ist nicht nur maßlos, sondern im Grunde eine Unverschämtheit - so unbedacht werden schließlich noch nicht einmal Bands kritisiert, die weit weniger in ihre Arbeit investieren.
An Fanfreundlichkeit und Investition in Qualität und Quantität sind die Jungs von ASP nicht zu überbieten - allein die Qualität und Anmut aller bisher veröffentlichten Songs/Lyrics und die energetischen Live-Shows sollten Bände sprechen.

Ein Grund für das ganze Gemecker mag das Anecken der Band sein, die offen ihre persönlichen, zuweilen auch politischen, Ansichten vertritt und nicht alles mitmacht; sich nicht allem fügt und alles lediglich abnickt.

Bestes Beispiel für die kämpferische, rebellische Haltung der Band sollte der erste Titelsong dieser Single, "Wer sonst?" sein. Die aussagekräftigen Lyrics sind als Aufforderung an jeden zu verstehen, seinen Teil zur Verbesserung der Welt beizutragen, auch wenn dieser noch so klein sein mag - die Hauptsache ist, etwas zu tun, egal in welcher Form. Schon in der Vergangenheit bekräftigte die Band ihre gesellschaftskritische Haltung mit Songs wie "Ich bin ein wahrer Satan", "Tiefenrausch" und "Sage nein!", welches einen deutlichen Song gegen rechte Gesinnungen und ihre Anhänger darstellt.
"Wer sonst?" aber ist wahrhaftig die auf der Band-Website angekündigte Überhymne, unsagbar eingängig und auf diesem schmalen Grat dennoch inhaltlich absolut überzeugend und vor allem treffend formuliert.
Musikalisch hat man es hier mit einem typischen ASP-Kracher zu tun - melodisch und dennoch sehr, sehr rockig. Auch die Strophen überzeugen durch die abwechslungsreiche Melodieführung sehr. Im Unterschied zu den anderen kritischen Liedern der Band hat man sich nun aber einen Gastsänger mit an Bord geholt - Michael Rhein (Das letzte Einhorn) von keiner geringeren Band als den Chartstürmern In Extremo verleiht dem Titeltrack durch seine Stimme noch mehr Energie und fügt sich mit seiner rauhen Stimme perfekt in das ohnehin schon großartige Lied ein. Ein Meilenstein!

"Im Märchenland" ist der zweite Titeltrack der Double-Feature-Single - anfangs noch etwas sperrig entwickelt sich der Song ebenfalls zu einer ASP-typischen Nummer mit kryptischem Text und betörendem Refrain. Interpretationen wird es in Zukunft viele geben, was die inhaltliche Ebene dieses Liedes betrifft - zu verschieden sind die Deutungsmöglichkeiten, die dieses Lied bieten, um Einfalt gewähren zu lassen.
Auch die Strophen sind sehr reich an Tempo, an Energie - und gehören zudem zu den abwechslungsreichsten in der Geschichte von ASP. Sehr stark und vor allem langlebig! Ganz große Klasse!

Im Folgenden findet der Hörer zwei Cover-Versionen vor, die ASP ganz eigen interpretiert und umgesetzt haben. "Rain" stammt ursprünglich von The Cult und wurde auch von ASP extrem eingängig und treibend umgesetzt - ein Garant für gute Laune und beste Stimmung.
"Kummer" dagegen stammt ursprünglich von den unkonventionellen Trio und wurde von ASP sehr verändert - zu einer düsteren, aber sehr ironischen Nummer, über die sicher manch einer schmunzeln wird. Ungewöhnlich, aber gerade dadurch von ASP zu erwarten!

Die Original-Version von "Wer sonst?" besticht durch einen etwas längeren Text und durch Asps variable Stimme - der Unterschied zur Single-Version mit Micha Rhein ist sehr deutlich und gerade das macht auch die schöne Originalversion des Titeltracks zu etwas ganz Besonderem.

Die beiden vorhandenen Remixe von Project Pitchfork und Clan of Xymox könnten unterschiedlicher nicht sein - so wirkt der Remix von Project Pitchfork zu "Wer sonst?" etwas lieblos, statisch, elektronisch kühl - nicht mein Ding. Der Remix von Clan of Xymox ("Im Märchenland") dagegen ist sehr überraschend ausgefallen - kreativ, einfallsreich, düster - etwas, was ich als gelungenen Remix bezeichnen könnte, mit gutem Gewissen.
Für beide Remix-Versionen können ASP selbst aber nichts - schließlich haben nur die beiden genannten Bands diese Tracks zu verantworten.

Wer etwas mehr Kummer hat, wird sein Glück im "Katzenjammer Langschnitt" von "Kummer" finden - dieser unterscheidet sich zwar nur geringfügig von der kürzeren Version von "Kummer", verleitet den Hörer aber dennoch zur tiefgreifenderen Auseinandersetzung mit dem Track. Zumindest eine sinnvolle Alternative.

Zum Live-Video ("Wer sonst?"/live vom Blackfield Festival 2009) braucht man nicht mehr viel zu sagen - wer da war, wird die Atmosphäre förmlich spüren und auch die, die den Mitschnitt das erste Mal sehen, werden tief berührt sein. Perfekte Bild- und Tonqualität machen diesen Mitschnitt zu einem mehr als geglückten Extra. Danke dafür!

Die wie immer großartige Verpackung und der bei der Limited Edition beigefügte, sehr spannende und überraschende Comic runden das Ganze ab und entschädigen die Fans für die verständliche, etwas längere Wartezeit bis zum neuen ASP-Album, welches laut Mastermind Asp das beste in der Bandgeschichte werden soll. Wir warten gerne. ;)

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5.0 von 5 Sternen Wow! Eine Single der Superlative!, 17. Oktober 2009
Für alle Sparfüchse der des Weltwirtschaftskrisen-Folgejahres: Lohnt es sich, in diese Double-Feature-Single zu investieren? Antwort: Ein klares Ja!
Eine solche Fülle abwechslungsreicher Musiktitel wird einem da von ASP geboten, dass einem fast schwindelig werden kann:

1)Wer sonst? (Einhorn Radio Edit)

Es gibt Songs, denen wünscht man sofort, dass sie in hoch in den Charts ein- und danach aufsteigen. Dies ist so einer. Allein das Intro wunderschön.
Nicht nur, ,grade jetzt mal wieder', sondern eigentlich immer braucht man Texte, die Mut machen, aufzustehen und zu handeln, wenn es notwendig ist.
Solch einen eindringlichen Text bekommt man hier geboten, der zudem an lyrischer Raffinesse und tollen Metaphern nichts zu wünschen übrig lässt, Fragen stellt und Lösungen bietet. Die Musik eindringlich, mitreißend, melodisch ansprechend.

Micha Rhein (,Das letzte Einhorn' (In Extremo)) setzt gelungen stimmlich wilde Duett-Akzente.
Ein fantastischer Duett-Song, dem man viele Zuhörer und reges Gespielt-werden in den Medien wünscht! Und dem man ferner wünscht, dass er die Hörer dazu animieren möge, wovon er spricht: Rückgrat zu zeigen!

2) Im Märchenland (Single Edit)

An Komplexität hinsichtlich Musik und Text kaum zu überbieten: so scheint uns dieser Song wirklich und wahrhaftig in ein düsteres Labyrinth zu führen. Den stimmlich und musikalisch höchst anspruchsvollen Strophen folgt ein fast hypnotisch schöner Refrain...Märchen pur; auch hier mit sowohl düsterem wie auch hoffnungmachenden Hintergrund: die Rose hinter den Dornen sozusagen. Bis man sie in der Hand hat, kann es dauern. Gut, dass man da nicht alleine ist.

Geniale Musik ist eine Sache für sich, geniale Texte nochmal eine andere. Eine perfekte, einen wie einen Strudel hinunter- (oder hinauf?) ziehende Symbiose noch mal eine dritte. Und wenn ein Song mehr ist als ,nur' ein Song, viel mehr, dann sollte, dann muss er gehört werden. Viele Hörer diesem fantastischen und gleichermaßen wichtigen Song!

3) Rain

Eine Coverversion, wie sie gelungener nicht sein könnte: schwungvoll wie eine Achterbahnfahrt und wahrhaft süchtig machend. Während die Originalversion sich hinsichtlich stimmlicher Leistung nun wirklich nicht hervortun kann, setzt Sänger Asp den Song auf eine solch sinnliche Weise um, dass es nicht mehr zu überbieten ist. Eine Coverversion, bei der man nicht zu lange mit vor Staunen geöffnetem Mund dastehen sollte, sondern lieber abtanzen sollte, dass die Fetzten fliegen, denn genau dazu lädt er ein...
Manche Songs sollten gleich als ,Coverversionen' das Licht der Welt erblicken. Er macht wahrhaft Lust auf...nun...'Regen'.

4) Kummer

Ich war noch nie ein Fan von TRIO, die das Original diese Songs schrieben. Aber wenn schon ein TRIO-Song, dann in dieser ,Verpackung': herrlich ironisch. Dass ich über diese freche Umsetzung wirklich schmunzeln muss, scheint mir ein wirklich gutes Zeichen. Ja, verdammt, dieser Song macht wirklich Spaß!! (Auch - oder gerade wenn? - man kein TRIO mag.)

5) Wer sonst? (Original Version)

Auch hier kommt das Ineinandergreifen von Text und Musik bestens zum Tragen: fast wie eine Autobahn ins Schwarze hinein scheint uns die Musik zu führen; auch hier wieder stark und eindringlich. Der treibende Groove scheint den Hörer im wahrsten Sinne des Wortes vorwärtsschubsen zu wollen.

Wieder kann man nicht genug neben allem anderen die stimmliche Abwechslung von Sänger Asp loben: ob mit bitterem, bedauernden Unterton, ob aggressiv-aufmunternd, mutmachend: stets klar, stets eindeutig, den Song genial umsetzend. Eine der besten deutschen Stimmen. Ganz klar.

6) Im Märchenland (Remix/Clan of Xymox)

Mit diesen Techno-Elfen, die im Hintergrund zu rumoren scheinen, möchte man wohl eher keine Bekanntschaft schließen. Die bösartige Düsternis, die dieser Song erhält und gegen die allein die Stimme des Protagonisten anzukämpfen scheint, geht wirklich in die Beine. Da hofft man doch, dieser tollen düsteren Umsetzung baldmöglichst auf irgendeiner Disco-Tanzfläche wieder zu begegnen. Schön zu hören, dass mit den Techno-Elementen nicht überfrachtend umgegangen ist.

7) Wer sonst? (Remix/Project Pitchfork)

Einen neuen Soundteppich bekommt hier ,Wer sonst?' untergelegt. Die neuen Toneffekte in Strophen und Refrain zaubern neue interessante Aspekte. Der Text bleibt erfreulich im Vordergrund, versandet nirgends. Also: Experiment gelungen! Und im zweiten Durchgang wiederum Abwechslung in den Klängen. Hinhorchen auf die gelungenen, melodischen Akzente! Und dann wieder tanzen!

8) Kummer (Katzenjammer Langschnitt)

Kann Kummer Spaß machen? Na, und wie! Der starke, einfache Groove mündet auch hier wieder in einen Melodie- und Gesangseinsatz, die die schlichte Melodie genial umsetzen.
Fazit: Ich kenne zugegebenerweise das Original von TRIO nicht. Muss ich auch nicht. Dieser ,Kummer' kommt toll daher und animiert dazu, das Tier im Menschen mal so richtig rauszulassen!

Fazit: Eine tolle Double-Feature-Single! Kaufen! Hören! Tanzen! Weitersagen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanzkracher und Ohrwurmfeeling, 9. Oktober 2009
Von 
Ich bin begeistert von dieser Single. Es gibt auf dieser Scheibe einfach keinen Titel der nicht hörenswert ist. Allein aus einem Titel " Wer sonst", sind 3 total gute, unterschiedliche Versionen entstanden. Müsste ich mich für einen entscheiden
könnte ich es nicht....
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5.0 von 5 Sternen A streine S uper P latte, 15. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Wer Sonst?/im Märchenland (Ltd.ed.Double Featu (Audio CD)
Ich hatte das Glück mir die neue Maxi von ASP direkt vor dem Konzert in Bochum kaufen zu dürfen, selbstverständlich die limitierte Edition mit wunderschönem Comic Book anbei. Auch diesmal wird man von Herrn Spreng nicht enttäuscht. Schon der Opener "Wer sonst" im Duett mit dem In Extremo Sänger ist ein Knaller. Wobei "Im Märchenland" qualitativ dasselbe Level halten kann. Dann gibts noch ein paar sehr interessante Remixe von Szene Grössen wie Clan of Xymox und Project Pitchfork und eine sehr gelungene Cover Version Von The Cults "Rain". Besonders witzig finde ich, dass selbst das uralte Stück "Kummmer" von der NDW Band Trio nicht ausgespart wird. Eine rundum gelungen Scheibe finde ich. Asp ist eine der wenigen Bands die meiner Meinung nach für absolute Top Qualität steht und was sich Herr Spreng und seine Mitstreiter für das Artwork einfallen lassen rechtfertigt immer den Kauf der limited Editions. Wirklich super was man hier für sein Geld geboten bekommt, da könnte sich so manche berühmte und reiche Band echt mal ein Beispiel nehmen, absolute Kaufempfehlung und volle Puntkzahl.
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