Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,9 von 5 Sternen9
4,9 von 5 Sternen
5 Sterne
8
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 11. April 2006
Seine besten Best-ofs hat Johnny Cash selber veröffentlicht: "At Folsom Prison" (1968) und "At San Quentin" (1969) (Und dann natürlich die unglaublichen "American Recordings"-CDs... Doch dazu an anderer Stelle). Zwei Alben, die zu den ganz heißen Anwärtern auf die Einsame-Insel-Liste gehören.
Beide Alben in der restaurierten, (fast) vollständigen Fassung von 2000, also fast doppelt so lang wie die Original-LPs, ohne betulich überpiepste Unanständigkeiten, dafür mit ausgiebigen Überleitungen, in denen man Johnny Cash kennenlernen kann: locker, schlagfertig, sarkastisch, gallig, warmherzig und mit rabenschwarzem Humor, Kommentare und Witze zwischen den Songs und auch mittendrin, nichts davon ist aufgesetzt oder pseudo-cool.
Live-Mitschnitte aus dem Hochsicherheitsknast -- das muss sich einer erst einmal trauen, und um sich das zu trauen, muss er mehr können als "nur" gute Musik zu machen, jedenfalls dann, wenn er sich weder blamieren noch gelyncht werden will. Johnny Cash hat sich's getraut, über 30 mal in seiner Laufbahn, und wie man hier hört, hat er dabei keineswegs seinen Stiefel runtergespielt -- im Gegenteil! Das einzige, was diesen beiden Meilensteinen (hier trifft der Name "Milestones" tatsächlich mal zu, unter dem Columbia einige Klassiker wieder veröffentlicht hat) fehlt, ist Langeweile. Cash ist so präsent wie man nur sein kann, und dass er sich musikalisch nicht lumpen lässt, trägt sicher zur Atmosphäre bei. Da kommt kein leutseliger Wohltäter, keiner, der von oben herab Gutes tun will und dabei doch mit wackligen Knien etwas besseres zu sein glaubt -- nein, da kommt einer, der mit j e d e m Publikum auf Augenhöhe steht, der einen Satz wie "I shot a man in Reno just to watch him die" bringen darf, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren. Harmlos war Cash nie, und deutlicher als auf diesen beiden Alben kann man das nirgends erkennen: "25 Minutes to Go", "Joe Bean", "San Quentin" und ähnliche Kaliber -- und natürlich der Folsom Prison Blues.
Zweimal Johnny Cash also, jedesmal mit auserlesenen Begleitmusikern (NB: Wer sonst hatte jemals die Ehre, einen Carl Perkins als Begleitmusiker dabeizuhaben?) beim Live-Auftritt vor Strafgefangenen also. Der Funke springt gleich beim "Hello, I'm Johnny Cash" über, das spürt man. Das Publikum tobt durchs Wohnzimmer, sozusagen. Diese beiden Alben nehmen wegen ihrer elektrisierenden Atmosphäre sogar unter den besten Live-Alben der Musikgeschichte eine Sonderstellung ein.
Hinzu kommt: Es dürften kaum bessere C&W-Alben existieren -- das hier ist kein Stoff für selbstzufriedene Möchtegern-Cowboys. Cash hat alle Facetten des Genres drauf, und noch mehr: Folk-Balladen und Gospel, Blues und Vaudeville, und Rock'n Roll -- der "reine" Country macht auf diesen beiden Alben höchstens die Hälte aus. Dabei hat jedes der beiden Alben seinen eigenen Charakter: "At Folsom Prison" ist insgesamt ruhiger, stärker an Folk und Gospel orientiert -- die Post geht dennoch ab. "At San Quentin" wiederum klingt härter, wilder, aber keineswegs aus der Hauruck-Schublade: Selten hat Cash innigere Gospels gesungen als hier, mit "The Old Account Was Settled Long Ago" oder "Peace in the Valley".
Wer noch keines von Cashs beiden "Knastalben" besitzt, der sollte bei diesem Angebot unbedingt zugreifen! Der Doppelpack enthält, wie gesagt, die beiden Original-CDs in der restaurierten Fassung, jede der beiden CDs mit den gut gemachten Original-Booklets. Und wer eines der beiden Alben hört, will sowieso auch das andere hören, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
0Kommentar|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juni 2011
In sein Gitarrenspiel hat der Man in Black wahrscheinlich nie viel investiert, da hören sich alle Songs gleich an. Aber wer Cash kennt und schätzt, weiß, worauf es bei ihm ankommt: Verdammt gute Texte und ein sehr authentischer Typ. Und beides bekommt man hier eindrucksvoll demonstriert. Man kann sich kein schwierigeres Publikum vorstellen als die Insassen eines berüchtigten Hochsicherheitsgefängnisses. Aber Johnny Cash hat die schweren Jungs ab dem ersten Ton im Griff. Wer kann schon in San Quentin "San Quentin you are living hell to me..." singen und weitere Hasstiraden auf diesen Knast abfeuern, ohne daß Krieg ausbricht?
Egal, ob man Country oder Cash mag, das hier ist großes Kino!
Die beiden CDs kommen mit umfangreichem Booklet und guter Plastikhülle, zusammengefasst durch einen Pappschuber.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 20. Oktober 2010
Wer noch keins der legendären Knast-Live-Alben des Country-Giganten hat (was zweifelsohne ein Versäumnis ist), der macht ein Schnäppchen mit dieser Doppel-Edition. Zwei Fliegen auf einmal geklatscht. Man muss nämlich sowieso beide Konzerte im Schrank stehen haben - und wieso dann nicht zusammengefasst in einer Hülle?
Spätestens wenn Johnny sein extra für das San Quentin-Konzert geschriebene "San Quentin" zweimal hintereinander singt (weil es so gut ankam), wird dem schwerhörigsten Hörer klar, dass er hier einen historisch wertvollen Meilenstein ergattert hat, welcher mit Geld fast gar nicht zu bezahlen ist. Es ist, als habe Gott den Man in Black in diese zwei Gefängnisse gesandt, um den Insaßen ein Zeichen zu geben, dass der Herr sie nicht vergessen hat.
Im Himmel gibt es übrigens seit dem 12.September 2003 einen CD-Player. Die Engel wollten das so. Sie hören seither ununterbrochen CASH.
33 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. März 2010
Seine besten Best-ofs hat Johnny Cash selber veröffentlicht: "At Folsom Prison Prison" (1968) und "At San Quentin" (1969) (Und dann natürlich seine unglaublichen "American Recordings"-CDs... Doch dazu an anderer Stelle). Zwei Alben, die zu den ganz heißen Anwärtern auf die Einsame-Insel-Liste gehören.
Beide Alben sind hier zusammengefasst in den restaurierten, (fast) vollständigen Fassungen von 2000, also fast doppelt so lang wie die Original-LPs. Ohne betulich überpiepste Unanständigkeiten, dafür mit ausgiebigen Überleitungen, in denen man Johnny Cash kennenlernen kann: locker, schlagfertig, sarkastisch, gallig, warmherzig und mit rabenschwarzem Humor, mit Kommentaren und Witzen zwischen den Songs und auch mittendrin, mit Blechtassen um sich schmeißend... Nichts davon ist aufgesetzt oder pseudo-cool.

Live-Mitschnitte aus dem Hochsicherheitsknast -- das muss sich einer erst einmal trauen, und um sich das zu trauen, muss er mehr können als "nur" gute Musik zu machen, jedenfalls dann, wenn er sich weder blamieren noch gelyncht werden will. Johnny Cash hat sich's getraut, über 30 mal in seiner Laufbahn, und wie man hier hört, hat er dabei keineswegs seinen Stiefel runtergespielt -- im Gegenteil! Das einzige, was diesen beiden Meilensteinen (hier ist die Bezeichnung "Meilenstein" tatsächlich mal angemessen) fehlt, ist Langeweile. Cash ist so präsent wie man nur sein kann, und dass er sich musikalisch nicht lumpen lässt, trägt sicher zur Atmosphäre bei. Hier kommt kein leutseliger Wohltäter; keiner, der von oben herab den bösen Buben Gutes tun will und dabei doch mit wackligen Knien was Besseres zu sein glaubt. Nein, hier kommt einer, der mit j e d e m Publikum auf Augenhöhe steht, der im Hochsicherheitsknast einen Satz wie "I shot a man in Reno just to watch him die" bringen darf, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren. Harmlos war Cash nie, und deutlicher als auf diesen beiden Alben kann man das nirgends erkennen: "25 Minutes to Go", "Joe Bean", "San Quentin" und ähnliche Kaliber ("San Quentin" muss er in San Quentin gleich wiederholen) -- und natürlich der Folsom Prison Blues.
Zweimal Johnny Cash also, jedesmal mit auserlesenen Begleitmusikern (NB: Wer sonst hatte jemals die Ehre, einen Carl Perkins als Begleitmusiker dabeizuhaben?) beim Live-Auftritt vor Strafgefangenen. Der Funke springt gleich beim "Hello, I'm Johnny Cash" über, das spürt man. Das Publikum tobt durchs Wohnzimmer, sozusagen. Diese beiden Alben nehmen wegen ihrer elektrisierenden Atmosphäre sogar unter den besten Live-Alben der Musikgeschichte eine Sonderstellung ein.

Hinzu kommt: Es dürften kaum bessere Country-Alben existieren -- das hier ist kein Stoff für selbstzufriedene Möchtegern-Cowboys. Cash hat alle Facetten des Genres drauf, und noch mehr: Folk-Balladen und Gospel, Blues und Vaudeville, und Rock'n Roll -- der "reine" Country macht auf diesen beiden Alben höchstens die Hälfte aus. Dabei hat jedes der beiden Alben seinen eigenen Charakter: "At Folsom Prison" ist insgesamt ruhiger, stärker an Folk und Gospel orientiert -- die Post geht dennoch ab. "At San Quentin" wiederum klingt härter, wilder, aber keineswegs aus der Hauruck-Schublade: Selten hat Cash innigere Gospels gesungen als hier, mit "The Old Account Was Settled Long Ago" oder "Peace in the Valley".
Wer noch keines von Cashs beiden "Knastalben" besitzt, der sollte bei diesem Angebot unbedingt zugreifen. Der Doppelpack enthält, wie gesagt, die beiden Original-CDs in der fast vollständigen restaurierten Fassung. Und wer eines der beiden Alben hört, der will sowieso auch das andere hören, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, beziehungsweise: so sicher wie die hingerissenen Knastbrüder beim Johnny-Cash-Auftritt.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. September 2013
Die Musik muss man eben mögen, ist halt Country mit dem Redneck-Wechselbass-Groove und den gezähmten Melodielinien der Twang-Telecaster hinter reichlich Gesang. Aber dran denken: Elvis hatte die Bälle, die aus dieser Musikrichtung geflogen waren, schon vorher aufgefangen und in seinen Rock 'n Roll einfließen lassen. Und wer Johnny Cash erst mit der >American Songbook<-Reihe entdeckt hat und ihn vorher für einen rotnackigen USA-Hurra-Ami gehalten hatte, hat eh' mindestens dreißig Jahre 'was versäumt. Was wäre im Endsechziger-Miefdeutschland losgewesen, wenn einer sich hin- und vorgestellt hätte mit: >Tach, mein Name ist Hannes Bargeld< und mit Musike durch die JVAs gezogen wäre? J. C. hat schon Ende der Sechziger sein Ding durchgezogen (auch in die Nase). Dass ihm danach zeitweise die Falschen zugejubelt haben, ist Ironie des Schicksals. Und vom Informationsgehalt (Booklets) bzw. Preis her ist die Doppel-CD ohnehin erste Wahl. Interessierte müssen sich dann nur noch die Doku, z.B. von ZDF/ARTE zu >Folsom Prison< anschauen. Wenn die Szenen dazu, dass J.C. dort auch einen Song (>Greystone Chapel<) zum Besten gab, den ein Strafgefangener geschrieben hatte, nicht dort drin sind, dann gibt es noch eine weitere Doku dazu.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Dezember 2012
Die CDs sprechen sowieso für sich, sind natürlich auch einzeln erhältlich, als Doppelpack deutlich günstiger, daher ein top Angebot. Beide CDs sind Kultklassiker vom Man in Black, die in keiner Sammlung fehlen dürfen. Ein Genuss zu hören, wie Johnny mit dem Publikum spricht und spielt. Sehr, sehr schade, dass ich ihn nie live erlebt habe.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2014
Mir gefallen einige Johnny Cash CD's. Diese beiden jedoch ganz besonders, da sie die Stimmung in den Gefängnissen gut wiedergibt. Ich kann sie jedem Johnny Cash Fan nur empfehlen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2016
Das Beste was ich von Cash gehört habe.
Die Stimmung auf beiden Platten ist unbeschreiblich - vor allem, wenn man die 'Kulisse' bedenkt.....
Johnny Cash pur!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. November 2014
Zwei Alben, die man immer hören kann. Absolut zeitlose Musik meiner Meinung nach. Von daher kann ich dieses Angebot mit den beiden Live-Alben nur wärmstens empfehlen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen