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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioses Debut, 4. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
I blame it on Jack White ' es gibt inzwischen ungezählte Bands, die sich in einer Art rauchig-erdiger Dschungel-Rock mit minimaler Instrumentierung versuchen und den Sound der White Stripes nachahmen oder weiterentwickeln, nicht immer treffsicher (und ungeachtet der Tatsache, dass White's Projekte fast ausnahmslos auch nur bestehende Quellen zitieren oder ummontieren). Die Band of Skulls aus London ' ein übersichtliches klassisches Rocktrio bestehend aus Russell Marsden, Matt Hayward und Emma Richardson ' versuchen sich ebenfalls an diesen Garage-70s-Neo-Bluesrock, der für eine britische Band fast unverschämt amerikanisch angehaucht klingt und auf dem Album sehr viel psychedelischer geraten kann als bei der Erfolgssingle I know What I am. Light of the Morning macht schnell klar, dass es auch hier weniger die instrumentale Virtuosität ist, die im Vordergrund steht, sondern die Energie, der Lärm, der cannabisschwangere Sound, die schleppenden Grooves. Und so klingen Skulls wie eine aufgeräumtere Fassung der Dead Weather, die mit Bass, Gitarre, Drums und zwei Vocals (meist Marsden, zu dessen bissigen Halsgesang Emma Richardson einen weicheren Gegenpart bildet) einen Hit nach dem anderen abfeuert. Death by Diamonds and Pearls und Fires sind auskopplungsreife Nummern, aggressiv, hochtourig schleppend, sauber rockende Kopfnicker-Songs. Dass es auch anders geht, zeigt Honest, eine softere Folknummer, die zwar auch einen Südstaaten-Touch hat, aber in eine ganz andere Richtung geht, nicht nur, weil Richardson hier dominiert und die Melodik insofern eine andere ist. Patterns und Bomb kehren zu dem Vierviertel-Stampfrock zurück, durch den immer mal wieder gern ein Hauch Altrock à la AC/DC oder Led Zeppelin oder Beats à la Queens of the Stone-Ages-Beats durchblitzen. Die Melange, die die Band of Skulls auf ihrem Debut anbietet ist so vielseitig wie man sich eine Rockessenz nur wünschen kann, energetisch und dreckig produziert und tatsächlich fast ohne Durchhänger ' was heute bei diesem Sound eben die Ausnahme ist ' und ohne immer wieder gleich zu klingen. Aus der kleinen Bandbesetzung, dem limitierten spielerischen Können und der stilistischen Richtung melken die Skulls eine überraschende Vielfalt und eine dynamische Klangtextur, die mehrfaches Hören des Albums belohnt. Die Tracks schwingen sich achterbahnfahrend zu enormen Höhen auf, um im nächsten Moment sensibel in die Tiefe zu rauschen und sanfte Swamp-Gitarrensoli abzuliefern, immer eingebettet in ein fast improvisiert wirkendes Exoskelett, das auch bei ausufernden Gitarrensoli (Blood) flexibel und federnd den Hörer mitnimmt und nie langweilig wird, weil Bass und Schlagzeug wunderbar nuanciert und kontrolliert funktionieren. Das Ergebnis ist ein grandioses Rock-Debut, das nicht nur neben den White Stripes bestehen kann, sondern diese mitunter fast alt aussehen lässt, weil die Musik weniger kopflastig ist, sondern den Hörer in ein grandioses opernhaftes und doch ultratightes Rock'n'Roll-Vakuum prügelt, in dem man sich schnell verlieren kann und in dem Überraschungen dennoch immer auf der Reise möglich sind (wie der Drumcomputer bei Stun Me All Wonderful, das straight aus dem Abspann eines ungedrehten Tarantino-Films zu kommen scheint.) So unwahrscheinlich es ist, die Fusion von britischem Indiefeeling und US-Garagebluesrock, die mutige und gekonnte Blutgrätsche über einen wahren Ozean stilistischer Feinheiten, ohne dabei auch nur ansatzweise den eigentlichen Kern des eigenen Sounds zu verraten, gelingt dem Trio so leicht und elegant, dass es beängstigend wirkt. Wer nach dem Hype um I know What I am ein Album mit ein zwei Wall-of-Sound-Hits und Füllmaterial befürchtet hat, darf umdenken: Die Band of Skulls sind (hoffentlich) keine Eintagsfliege.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht für's Erste, 12. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
Hallo,
hab das die Single "I know what I am" das erste Mal im Auto gehört und hab sofort gedacht, das Album musst du haben. Also schnell bestellt und angehört. Und ich muss sagen, dass meine anfängliche Euphorie doch arg gebremst wurde. Das heißt nicht dass das Album schlecht ist, doch merkt man ne Menge an Potenzial, aus dem wesentlich mehr heraus geholt hätte werden können. Die Lieder sind nicht wirklich innovativ, irgendwie hat man alles schon mal gehört, nur eben anders. Trotzdem hört es sich gut, die Lieder sind abwechslungsreich und gut gemixt. Meinem Empfinden nach klingt es wie ne Mischung aus White Stripes(liegt wohl an der Stimme des Sängers)und ein wenig Yeah Yeah Yeahs.

Also: Reinhören lohnt sich auf jeden Fall! Manche werden's klasse finden, manche vielleicht ein bisschen langweilig.Für mich hat sich der Kauf aufgrund der oben genannten Single sowie zwei drei weiteren Ohrwürmern auf jeden Fall gelohnt
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5.0 von 5 Sternen Sehr gute CD, 17. April 2013
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Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
Ich bin über die 2012 erschienene CD von Band of Skulls auf die Band gekommen und habe mir dann die Baby Darling.... nachgekauft.
Einfach super Musik, wer die White Stripes mag ist hier richtig.
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 7. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
Wer Rock mag, darf dieses Album nicht missen. Ich kann es mir immer wieder anhören und lerne es jedes Mal neu kennen. Ein Klassiker meiner Meinung nach.
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5.0 von 5 Sternen Frischer Wind.... und jetz schon auf dem Höhepunkt...., 27. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
Band Of Skulls bedarf keiner großen Einführung. Man muss die Scheibe einfach nur hören: jeder, der handgemachte Musik mag, wird dieses Album lieben!

Die Engländer verstehen es mit bravour, eingängige Melodien mit origineller Kreativität zu vereinen. Auch wenn sie vergleichbar sind mit independent-Größen wie Wolfmother oder (allem voran) White Stripes, besser gesagt Jack Whites eigenes pandon The Raconteurs, heben sie sich in Sachen "eigener Sound" ganz erheblich von den Vorbildern ab. Daran hat nicht zuletzt die Bassistin, Zweitstimme UND Front-Sängerin Schuld. Denn auch wenn der Sänger seine Lieder auf sehr angenehm (un)konventionell saubere Grunge-Art wiedergibt, ist das I-Tüpfelchen die Sängerin. Sie verwandelt jeden Song, bei dem sie ihr Bestes gibt, zum Meisterwerk - allem voran "Fires" und "Honestly". Das Zusammenspiel der beiden Stimmen vor dem Hintergrund perfekt harmonierender Gitarrenspiele ist bereits beim ersten Hören der CD ein Genuß, entfaltet sich aber bei jedem mal Hören immer weiter, bis man feststellt: Ohrwürmer dürfen auch geniale Kompositionen sein. Dabei sind nicht nur die beiden eben genannten Songs ein Genuss - die Hälfte der Lieder gehören zum Besten, was Independent, Alternative oder Rock in letzter Zeit auf den Markt brachte. Und die andere Hälfte: Kult, Klassiker, oder ganz einfach: perfekte Kompositionen zweier perfekter Sänger.

Fazit: warum diese Band noch nicht den absoluten Durchbruch schaffte weiß eigentlich keiner.... vielleicht weil man das mit dem Debut noch nicht darf. Naja, dann halt mit dem zweiten :-)
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4.0 von 5 Sternen Eindeutig eine Entdeckung..., 21. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
Die Band of Skulls ist mir als erstes, ich muss es gestehen, auf dem New Moon Soundtrack aufgefallen!
Ihr Song "Friends" ist mir unabhängig von den Twilight-Büchern und Filmen direkt in meine Seele gefahren, der Text, den ich sowas von gut nachvollziehen kann (ich bin die ganze Woche von meinen Freunden getrennt und sehe sie immer nur am Wochenende) - einfach Wahnsinn!

Dann habe ich noch ihre Single "I know what I am" gehört, und es war um mich geschehen. Ich MUSSTE mir einfach die CD kaufen, und wurde nicht enttäuscht.
Tolle Songs mit dem besonderen extra und ja, sie erinnern mich irgendwie auch etwas an die White Stripes, aber was solls?:) Sie haben trotzdem ihren eigenen Stil. Allein schon dadurch dass sie einen weiblichen und einen mäännlichen Sänger haben.

Meine absoluten Favouriten: "Death by diamonds and pearls", "I know what I am", "Honest".
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5.0 von 5 Sternen beste band seit langem..., 10. Juni 2010
Von 
D. Helmut "oahu" (wien, österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
bin auf diese band nicht über diesen soundtrack (sounddreck?) von diesem widerwärtigen vampiermist aufmerksam geworden, sondern durch zufall über ein online-videoportal (you know... ;o)). wer die band mit den white stripes vergleicht, liegt nicht ganz falsch. aber ich glaub, ich hab von den white stripes nie so eingängliche unplugged versionen von richtigen *hits* gehört, wie vom Band Of Skulls. grosses theater, meine damen und herren. also, online video-portale durchforsten, und sich verlieben, in diese grossartige band... freu mich schon auf das erste konzert in meiner nähe... :o)
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für einen Fan ..., 24. März 2010
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Baby Darling Doll Face Honey (Audio CD)
... des FC St. Pauli ist eine gewisse Affinität zu dieser Band aus naheliegenden Gründen nicht zu verhehlen, zweifellos macht aber auch der keinen Fehler, der hier - unabhängig von der Namensgebung - das eine oder andere Ohr mehr riskiert. Das Debütalbum der südenglischen Kapelle brauchte, leider nicht unüblich, knappe zwölf Monate für den Weg ins Regal der deutschen Dealer, glücklicherweise konnte sich der umtriebige Kinogänger jedoch schon beim Soundtrack des Vampirsequels "New Moon" von der Qualität der Band überzeugen - "Friends" gehörte dort zu den besseren Titeln. Erleichtertes Aufatmen dann, denn auf "Baby Darling ..." ist es ihnen gelungen, den Erwartungen für eine komplette Albumlänge gerecht zu werden. Sicher, große Songideen lassen sich nicht destillieren aus dieser knorrigen Garragenrockmixtur, doch wer ihnen nur simples Plagiat zwischen Kills, Duke Spirit und White Stripes unterstellt, greift ungnädigerweise zu kurz. Auch wenn Russel Marsdens Gitarrenarbeit zuweilen stark an die von Jack White erinnert (Light Of The Morning, Death By Diamonds...) und der weibliche Gesangspart wiederum an den von Alison Mosshart, so gelingt ihnen doch bei fast jedem Song eine durchaus eigenständige und gefällige Schattierung. Denn den Gang in die Untiefen des Sentiments, den zumindest die White Stripes scheuen wie der Teufel das Weihwasser, bekommen die Totenköpfe passabel hin - sei es beim anrührenden "Fires" oder dem ganz und gar akkustischen "Honest". Auch die hüftsteifen, staubtrockenen Bluesbrocken "Blood" und "Dull Gold Heart" erweisen sich als gelungene Kompositionen - im Übrigen ein schöner Kontrast zur eher massentauglichen Single "I Know What I Am". Weniger amüsant, fast schon ärgerlich die Momente, in denen die drei meinen, ihrem Soundspektrum noch die Spielart gefühliger Soulrock" hinzufügen zu müssen und so bei "Impossible" und "Cold Fame" die Assoziationskette zu U2 knüpfen - das hätte es nicht gebraucht. Beruhigend deshalb zu erfahren, dass Sängerin Emma Richardson in ihrer Freizeit in einer Metzgerei arbeitete und dort die Ideen für ihre Trichinengemälde sammelte - das klingt standesgemäß und wäre für den bekennenden Vegetarier Bono wohl eher ein NoGo.
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Baby Darling Doll Face Honey
Baby Darling Doll Face Honey von Band of Skulls (Audio CD - 2010)
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