Kundenrezensionen

208
3,7 von 5 Sternen
Hancock (Extended Version) [Blu-ray]
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2010
Habe den Film damals im Kino gesehen und wurde gut unterhalten! Deshalb kam die Bluray ins Haus.

Der Film:
Ambivalente (Super-)Helden liegen voll im Trend. Ob Batman, Ironman oder die Watchmen - keiner dieser Helden ist einfach zu 100% positiv konnotiert. Alle haben ihre Ecken und Kanten, zeigen auch mal böse / schlechte Seiten. Aber genau das macht für mich einen interessanten Helden aus.
Und das klappt auch bei Hancock. Er säuft, benimmt sich wie ein Proll, wird für sein Auftreten gehasst und ist doch im Grunde ein "Held", der andere rettet. Zwischen unklarer, eigener Vergangenheit und dem Dasein als "einziger seiner Art" macht das Beobachten dieses Konfliktes Spaß und man kann sich mit der Figur identifizieren. Greifbar bleibt der Superheld mit seinen Kräften durch den Verzicht auf künstlich wirkende Effekte: Er schießt weder mit Laser-Strahlen noch wachsen ihm Flügel - er ist eben stark und kann fliegen; und wirkt dabei nie perfekt. Genügend Humor wird natürlich durch Will Smith selbst geliefert, aber die Vorlagen kommen von Ray, dem sehr gut besetzten Nebendarsteller Jason Bateman. Charlize Theron bringt die obligatorische Portion Sex mit ein, bleibt aber kein flacher Charakter, sondern liefert schließlich die interessante Wendung der Handlung. Alles das mündet zwar nicht in einem innovativen, nie dagewesenem Film, aber man wird locker leicht und gut unterhalten - die "Tiefe", die durch den Wendepunkt in der Handlung eintritt, kann nur bedingt rübergebracht werden - dafür ist der Film einfach zu kurz.

Die Bluray:
Die Extended Version ist ca. 10min länger, was dem Film nicht schadet, der per se ja gerade mal 1,5 Stunden dauert. Auch wirken die Extraminuten nicht unpassend / aufgesetzt. Man hat das Gefühl, man kennt den Film gar nicht anders.
Da bei 100 Minuten Film noch viel Platz auf der Bluray ist, kommen zahlreiche Extras / Dokumentationen mit, die z.T. interessante Einblicke in die Effekterstellung liefern. Letztlich verdient die Bluray das Prädikat "Extended Edition", da die längere Filmversion zusammen mit den ca. 10 Extras viel bieten. Das Wendecover rundet das Gesamtpaket ab. Also viel Bluray für`s Geld.
Das Bild ist erwartungsgemäß toll auf meinem 40-Zoller in FullHD. Gerade die Flugsequenzen durch die Stadt und die damit verbundenen Kamerafahrten bei einem kostant scharfen Bild sind toll! Der Ton subjekt gesehen auch - allerdings kann ich dabei nur vom Stereoton meiner 2.1-Anlage sprechen. Tonspuren sind die für mich wichtigsten vorhanden: Deutsch und Englisch mit den jeweiligen Untertiteln.

FAZIT:
Der Film bekommt 4 Sterne: Gute Unterhaltung mit tollen Schauspielern. Die Thematik nichts wirklich Originelles / Neues. Macht aber nichts. Die Bluray 5 Sterne: Längere Filmversion und vollgepackt mit Extras zu einem fairen Preis. Ton und Bild lassen keinen Raum für Beanstandungen. Eine schöne Bereicherung der heimischen Bluray-Sammlung.
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117 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. August 2008
"Hancock" (Will Smith) ein verlumpter, obdachloser und einsamer Superheld muss, nachdem er zum wiederholten Male zum Ärgernis für die Öffentlichkeit wurde, ins Gefängnis. Image-Manager Ray (Jason Bateman), dem Hancock bei einen seiner "umstrittenen" Rettungstaten, dass Leben gerettet hat möchte ihm aus Dankbarkeit helfen sein Image zu verbessern.

Auf den ersten Blick ist vieles anders bei dieser Superheldenstory. Ein meist betrunkener und stinkender Rüpel mit gigantischen Kräften, der sich kaum um andere schert - das ist Hancock. Der einzige seiner Art, geradezu der Anti-Superheld, der doch einer ist. Will Smith schauspielerische Leistung ist mal wieder bravurös. Jason Bateman und sexy Charlize Theron spielen auch sehr gut. Insgesamt alles Voraussetzungen für einen tollen Film mit ordentlich Humor, Action und Spannung.
Nur leider kommt nun der bittere Beigeschmack, der diesem Film anhaftet. Der Trailer versprach lustiges Popcornkino und tolle Effekte. Letzteres ist im ganzen Film sehr gut gelungen, nur der Witz verschwindet plötzlich. In der Mitte des Films, als ich noch mit einen breiten Grinsen im Kinosaal saß, nimmt "Hancock" eine gewaltige Richtungsänderung vor. Weg von der Action-KOMÖDIE, hin zum herzzerreißenden Action-DRAMA. Da hilft es auch nicht viel, dass die schauspielerische Leistung von Smith und der zur Rachegöttin mutierenden Theron weiterhin ein hohes Niveau hält. Ich habe den Kinosaal mit dem Gefühl eines bitteren Beigeschmacks verlassen. Die Kunst einen Film so zu verändern, dass von der humoristischen Seite nicht mehr viel übrig bleibt, ist zweifelsohne gelungen. Nur für meinen Geschmack zu drastisch vollzogen. Da sieht man Smith und Theron im Sterben liegen, Dauerregen und vorwiegend düstere Bilder beherrschen die Szenerie. Beeindruckend für ein Drama - aber wenn man 5 Minuten vorher einen ganz anderen Eindruck vom Film hatte. Finde ich diese Kehrtwendung eher unglücklich.

Fazit:
Der Trailer hat einen Hauch von Mogelpackung oder falscher Vermarktung. Ich bin mit dem Eindruck ins Kino gegangen eine unterhaltsame Action-Komödie á la Spider-Man zu sehen und verlasse den Kinosaal mit einem Gefühl das ganze Gegenteil bekommen zu haben. Die Schauspieler sind allesamt sehr gut. Die Handlung hat trotz dieser eher dramatischen Kehrtwendung von der Komödie, hin zu Drama, nicht ihren roten Faden verloren. Aber WIE sich der Film ab der Hälfte entwickelt ist wirklich Geschmackssache. Das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Mir hat es nicht wirklich gefallen, daher nur 3 Sterne.
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Ein Superheldenfilm der etwas anderen Art - weiß zu unterhalten aber so richten zünden tut er nie.
Die Wandlung eines Superhelden im Alltag der auf alles scheißt und versucht wird zu fördern um doch von der Masse geliebt zu werden.
Man hätte so viel aus dem Film machen können, aber man entschied sich nur das Nötigste zu machen . schade eigentlich. Er ist zweifelsohne witzig, aber einen Wiedersehwert hat er meiner Meinung nach überhaupt nicht.
Ob Will Smith nun die besten Wahl für diese Rolle gewesen war bleibt auch erstmal dahingestellt...
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36 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 28. September 2008
HANCOCK ist ein Superheldenfilm mit einem leider restlos verhuntzen Aufbau. Dieser Aufbau sorgt leider für eines: trotz zahlreicher guter Ansätze will der Film einfach nicht funktionieren.

Man bekommt beim Ansehen von HANCOCK zwangsläufig das Gefühl, dass hier zwei Filme zu einem verschmolzen wurden - HANCOCK ist nämlich die ersten 60 Minuten eine ganz launige familientaugliche Superheldenkomödie und wird dann ohne Übergang zu einem relativ harten Drama.
Genau hier liegt das Problem: dieser Stilwechsel ist leider in filmerischer und dramaturgischer Sicht völlig misslungen.

Ich habe selten erlebt, dass ein Film einen so radikalen Bruch macht. Konnte man sich eine Stunde lang zurücklehen und eine fast typische Will Smith Komödie anschauen versucht HANCOCK im letzten Drittel urplötzlich dramatisch, tragisch, ernst und direkt hart zu werden.
Nicht nur, dass dieser Stilwechsel absolut nicht zur vorangegangenen Handlung und bereits aufgebauten Stimmung passen will, er ist wie gesagt auch einfach schlecht inszeniert... und sorgt dafür, das HANCOCK unterm Strich leider weder das eine oder das andere ist, sondern zwischen allen Genres sitzen bleibt.

Ich hätte weniger etwas gegen eine harmlose Komödie noch gegen eine ernste Superhelden-Tragödie gehabt... aber es sollte schon der Eindruck entstehen, dass ein Film aus einem Guss ist und nicht die Stimmung und den Ton so plumb ändert.
Als Komödie ist HANCOCK zu tragisch, als ernsthafter Film ist er leider zu kindisch. Hinzu kommt, dass die dem Film zugrundeliegende Story völlig unlogisch ist und daher leider kaum einen Sinn macht.

Positiv ist zu sagen, dass HANCOCK natürlich ansehnliche CGI-Effekte hat und gerade die erste Stunde eine fast typische Komödie ist, die vom Plot her durchaus Potential hat... Will Smith als sozial inadäquater Superheld Hancock, der trotz aller Kräfte jedem auf die Nerven geht ist eine durchaus gute Idee für ein paar Gags.

Wäre HANCOCK die ganze Distanz in diesem Fahrwasser geblieben hätte man zumindest ein ganz spassige Komödie gesehen - vielleicht kein Meisterwerk aber sicherlich ganz unterhaltsam. Der Kommödienteil ist halt durchaus lustig, und Smith liefert genau wie der Rest des Casts eine gute Darstellung ab.

Auch der tragische Teil ist als solcher gar nicht mal übel... ausser vielleicht, dass die zugrundliegende Story absolut unlogisch ist. Hätte man den Film als Tragödie angelegt wäre HANCOCK vermutlich auch um Welten besser und überzeugender geworden - so ist das Finale leider einfach nur nervig geraten. Genau weil es nicht zu der bisherigen Handlung passt und die Charaktere urplötzlich eine extreme Wandlung erfahren wirkt es für ein Drama zu weit hergeholt.

Feststellen muss man allerdings, dass die Hauptdarsteller in beiden Phasen des Films gut spielen - was es fast noch bedauerlicher macht. Das Potential zu einem weitaus besseren Film wäre auf jeden Fall vorhanden gewesen, und Smith und Co kann keinerlei Vorwurf gemacht werden das HANCOCK dann doch versagt... diesmal ist es einfach ein unausgereiftes, schlecht durchdachtes Skript, welches den Film scheitern lässt.

Daher ist HANCOCK ein klarer Fall von "Weder Fisch noch Fleisch", für eine Kommödie zu tragisch, für eine Tragödie zu klamaukig, für eine Mischform zu plump im Übergang - insgesamt einfach unausgegoren.

Letztlich ist HANCOCK ein Film, welcher einfach nicht funktioniert. Schade, denn wie betont, Potential hätte HANCOCK durchaus gehabt.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Unabhängig davon, dass ich den Film einfach super finde, möchte ich an dieser Stelle die beiden Versionen des Films bewerten und jedem zur Extended Version raten. Der Film ist nicht nur länger, sondern auch anders geschnitten. Schnittfehler wurden entfernt, die Story ist einfach schöner, Hancock wirkt noch menschlicher.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Juni 2015
Ich bin kein großer Superhelden-Fan. Ich mag Spiderman nicht besonders und die "Avengers" sind mir zu überladen. Ich bin auch kein großer Will Smith-Fan. Ich finde, er ist ein guter Schauspieler, aber mir ist er nicht sympathisch. Nicht seine Schuld, nicht meine.
Auf Hancock bin ich zufällig bei Netflix gestoßen und war nicht von Anfang an begeistert: Hancock ist zwar ein Superheld und retten auch regelmäßig Leben, bringt Verbrecher hinter Gitter - aber sieht aus wie ein Penner, säuft wie Loch und zerstört bei seinen Rettungsaktionen oft mehr, als er rettet. Auch als er Ray das Leben rettet, zerstört Hancock dabei mehrere Autos und einen Zug. Die Öffentlichkeit hasst ihn und buht ihn regelmäßig aus. Dabei ist Hancocks Verhalten leicht zu verstehen: Er ist der einzige seiner Art, der einzige Superheld, der einzige Unsterbliche, Unverletzliche. Es macht ihn, wie ihm jeder immer wieder bestätigt - zum A****loch.
Was für ein Glück, dass Ray PR-Manager ist und sich bei Hancock bedanken möchte, in dem er ihm ein neues Image verpasst. Dazu muss Hancock erstmal für diverse Vergehen ins Gefängnis, bis die Öffentlichkeit merkt, wie sehr sie ihn braucht und er um Hilfe gebeten wird.
Rays Frau Mary ist von der Partnerschaft nicht begeistert. Sie scheint etwas in Hancock zu sehen, was ihr nicht gefällt und misstraut ihm.
Als der Grund für ihr Misstrauen und damit Marys Geheimnis auffliegt, entwickelt sich der Film noch einmal in eine ganz neue Richtung und nimmt weiter Fahrt auf, ohne bis zum Schluss noch einmal abzubremsen.
Atemberaubende Actionsequenzen, gute Dialoge und ein intelligenter Plot machen diesen Film zu etwas Außergewöhnlichen im Superheldengenre, zumal dabei nie der Humor und die Emotion verloren geht.
Das verdankt er neben einem originellen Drehbuch vor allem den drei herausragenden Schauspielern Will Smith, Charlize Theron und Jason Bateman.
Einziger Kritikpunkt: Die Kameraführung ist allzu künstlerisch-dokumentarisch. Will heißen: so verwackelt, dass einem übel werden kann. Und das nicht nur bei den Actionszenen, sondern auch bei Großaufnahmen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2008
ausgeliehen hatte ich hancock im wesentlichen in der erwartung, eine weitere relativ durchschnittliche umsetzung von superheldenstories zu sehen - was mich im übrigen gar nicht gestört hätte, super-action, super-helden und meinetwegen auch eher dünne story müssen nicht zwangsläufig nervig sein, popcorn-kino ist völlig ok.
aber es ist dann doch sehr anders bei hancock. in der ersten filmhälfte verkörpert er mit einiger überzeugung den antihelden, ist eine sehr gebrochene gestalt, in der sich tragik und komik gleichermaßen zu einer wirklich ansprechenden mischung verbinden. vor allem auf der ebene "tragik" steigert es sich aus meiner sicht im verlauf des filmes immer weiter, was dem ganzen durchaus gut tut. die story ist - ein wermutstropfen - um einige merkwürdigkeiten herumgestrickt, für die man letztlich auch keine zufriedenstellenden erklärungen bekommt, aber das ist nicht allzu wild. am ende des films wird es noch mal richtig heftig, so dass ich angesichts einer FSK von 12 jahren ziemlich stirnrunzeln bekam. ich denke, es geht so grade noch, aber man wird durch die ersten drei viertel des films, die zu dieser altersfreigabe völlig passen, etwas eingelullt und kann dann schon ein bißchen erschrecken - das als warnung an alle eltern, die sich hancock als gemütliches familiy-event reinziehen wollen. ist schon ok, aber sensiblere kinder werden es kurz vor ende vielleicht wirklich zu heftig finden. aber vielleicht ist auch nur mein bild von den heutigen 12jährigen zu "weich" ;-) ich jedenfalls fühlte mich bemüßigt, meine 12jährigen tochter kurz vor der relevanten szene (ich hab den film erst alleine geschaut) "vorzuwarnen".
alles in allem jedoch ein wirklich guter film, mit kleinen schönheitsfehlern hier und da, die aber für mich nicht wirklich wesentlich ins gewicht fielen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer meine Rezensionen kennt weiss, das ich eher auf die technische Umsetzung eingehe als auf den Film selber. Die Filminhalte der meisten Titel dürfte bekannt sein und bei den Rezensionen sind die Beschreibungen der technischen Inhalte wichtiger.

Vorwort:

Manchmal möchte man schon gern \"Mäuschen\" spielen was in Chefetagen wie SONY so gesprochen und diskuttiert wird. Hancock ist die erste Sony Bluray Disc, welche zusätzlich mit einer extra DVD-Disc, einer sog. Digital-Copy, ausgestattet ist. Das ganze muss auf dem PC noch registriert werden und funktioniert auch noch zeitlich begrenzt. Jetzt ist es soweit oder?

Möchte nur mal wissen wer sich so einen Schwachsinn ausdenkt.
Wenn ich eine Bluray kaufe werde ich mir 100%ig keine
Digital-Copy DVD mit mind. Qualität ansehen. Warum auch. Wenn ich unbedingt das Bluray Medium auf einem PC abspielen will dann kauf ich mir ein Bluray Laufwerk (die nicht mehr so teuer sind) und gut is. Man kann nur hoffen, daß dies bei weiteren Sony Veröffentlichungen NICHT mehr so gemacht wird.

+ Wechselhafte aber noch gute Qualität die unter den vielen Stilmitteln leidet
+ Nahaufnahmen bieten gute Schärfe- und Detailwerte
+ Gute Bildplastizitä wegen überzogenen Kontrastes
+ sehr kräftige Farben die meist übersättigt wirken
- unruhiger Wackelkamera-Look
- der überhöhter Kontrast führt zu Detailverlust bei dunklen Szenen
- unnatürliche Hauttöne
- leichtes Filmkorn welches aber nicht störend wirkt

Bildbewertung:

Grundsätzlich habe ich (gemessen an einem topaktuellen Film) schon bessere Sony Bluray Discs gesehen. Ob man dies nun aufs Stilmittel des Films schieben darf sei dahingestellt. Nebst einer permanenten Wackelkamera-Optik muss man hier mit überzogenen Werten beim Kontrast und den Farben leben. Das führt zu einem sehr dunklen Bild, bei dem starke Detailverlust die Folge sind. Hauttöne wirken nicht gerade natürlich. Der einzige Vorteil der überhöhten Werte sind die gute Bildplastizität und gute Tiefenwirkung. Zudem sind Nahaufnahmen meist scharf und bieten eine hervorragende Detailzeichnung. Fazit: Die Bildqualität ist sonyuntypisch sehr inkonsistent und wechselhaft, egal ob Stilmittel oder nicht.

Tonbewertung Deutsch TruHD 5.1

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer bei HANCOCK auf ein spektakuläres Soundspektakel gewartet hat, könnte hier ein wenig enttäuscht sein.
Das liegt hauptsächlich am zurückhaltend abgemischten Mix, als hätten sich die Toningeneure nicht richtig getraut. Wenigstens wurde eine gute Surroundatmosphäre erzeugt mit guter Basswiedergabe.
Dies fällt gleich am Anfang des Films auf, wobei vorhandene Soundelemente
von der Filmmusik regelrecht übertönt werden. Schade, hier hätte
man mehr machen können.
Auch der Zusammenstoss mit der Lokomotive hätte mit mehr Durchschlagskraft in Szene setzen können - tja -
das ist leider Wunschdenken. Gegen Ende des Films wird der Tonmix
tendentiell etwas besser, aber da ist es dann auch schon zuspät.
Da verwundert es nicht, daß die Dialogwiedergabe bestens verständlich
bleibt. Soundmässig leider nicht der erwartete Überflieger und in der
Summe nur Durchschnitt mit guten Ansätzen.

Für Will Smith-Fans gehört HANCOCK zur Pflicht-Bluray.
Was gnädig stimmt ist die Tatsache, daß die Bluray hierzulande hier und da für nur 15 € verkauft wird, da kann man es sich dann schon mal überlegen....
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hancock(Will Smith) benötigt einen verdammt langen Anlauf, um diese beiden Worte über die Lippen zu bringen. Vielleicht braucht man diesen Anlauf auch für die Bewertung von Peter Bergs Superheldenstory. Meines Erachtens nach recht vorschnell wurde Hancock von Kritikern und Fans mit zwiespältigen Gefühlen aufgenommen. Wo sich für mich mal wieder die Frage stellt: Was haben wir erwartet? Produzent Michael Mann hat mit Hancock einen neuen, ambivalenten Heldencharakter geschaffen, der in jedem Fall kreativ und spannend daherkommt. Das ist doch für das Blockbuster-Fantasy-Kino immerhin schon eine ganze Menge.

Superheld Hancock ist die Negativausgabe von Superman. Ständig betrunken, mit der sozialen Kompetenz eines Presslufthammers legt Hancock bei jeder noch so kleinen Verbrecherjagd die halbe Stadt in Schutt und Asche. Hancock weiß nicht, woher er kommt und wem er seine Superkräfte zu verdanken hat. Seine Vergangenheit ist nicht mehr als ein undurchdringbarer Nebel für ihn. Nach jeder Landung Hancocks muss eine Straßenbaukolonne anrücken und der wankende Held ist sich auch nicht zu schade einer Oma eine Tracht Prügel anzudrohen. Hancocks Leben ändert sich erst, als er den PR-Manager Ray(Jason Bateman) rettet, der mit seinem Wagen auf den Schienen der Bahn stehenbleibt. Klar, dass dabei ein gesamter Güterzug und noch ein paar Dinge mehr vollständig vernichtet werden. Während die Bevölkerung Hancock so schnell wie möglich hinter Gittern sehen will, wittert Ray seine Chance, Hancock ein neues Image zu verpassen. Er glaubt an den "bösen" Superhelden und rät ihm, freiwillig in den Knast zu gehen. Zuvor lädt er Hancock jedoch zum Essen ein. Das begeistert Rays Sohn, sorgt aber bei seiner Frau Mary(Charlize Theron) für Unmut. Mit Hancock hinter Gittern steigt die Kriminalität in der Stadt sprunghaft. Wer könnte da besser helfen, als der neue, PR-beratene Hancock. So kommt es, wie es kommen muss: Hancock räumt die Stadt auf, sucht Rays Nähe und spürt ziemlich schnell, dass Mary und ihn etwas verbindet. Aber was? Als Hancock merkt, dass Mary der Schlüssel zu seiner Vergangenheit ist, bringt er sich und Rays Frau in Lebensgefahr. Denn: Der Superheld ist nicht so unverwundbar wie er denkt. Und die Ganvoen, die das ausnutzen wollen, stehen bereits Schlange, um zuzuschlagen.

Hancock ist Blockbusterkino bester Qualität. Die Story schreit nicht nach Logik, ist jedoch unterhaltsam und spannend, am Ende sogar ziemlich anrührend. Die Idee des Antihelden bringt eine Menge Sympathie rüber und über die schauspielerischen Qualitäten von Will Smith, und in allererster Linie von Charlize Theron, braucht man wirklich kein Wort zu verlieren. Dieses Duo ist allererste Wahl. Über die Spezialeffekte kann man sicherlich streiten. Das haben wir schon besser, aber auch schon wesentlich schlechter gesehen. Am Anfang des Films hat mich die dröhnende Hiphop Musik ein wenig erschlagen, das war zumindest gewöhnungsbedürftig. Zu Hancocks Charakter in den ersten Filmsequenzen passt sie allerdings hervorragend. Gönnen sie sich also Will Smith und Charlize Theron in dieser Superheldenstory. Die Chance, dabei hoffnungslos enttäuscht zu werden, ist minimal.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. August 2009
John Hancock ist ein Superheld. Zumindest hat er Superkräfte die er aber durch ständigen Alkoholkonsum und seine Einstellung zum Leben nicht gerade optimal einsetzt. Er rettet zwar Menschen, doch hinterläßt er dabei gerne mal eine Spur der Verwüstung. Er trifft den PR Berater Ray der ihm helfen möchte sein Image aufzupeppen.....

Peter Berg verfilmte eine im ersten Augenschein völlig andere Story als die, die man von Superman und Co. gewohnt ist. Die ersten 45 Minuten sind die besten im Film. Mit zahlreichen Gags und imposanten Aufnahmen hält er das Publikum bei der Stange, das bei seinen Mißgeschicken und saloppen Sprüchen gegenüber den Mitbürgern auf seine Kosten kommt. Schade das er das Niveau nicht halten konnte. In typischer Hollywoodmanier muß nun eine Liebesgeschichte herhalten die wieder ins melodramatische abgleitet. Die Gags sind Geschichte und man versucht nun ein wenig Ernsthaftigkeit ins Spiel zu bringen, was aber völlig mißlingt da die beiden Parts im Film einfach nicht zueinander passen. Die Wandlung vom saufenden Antihelden zu Superman 2 wird viel zu schnell vollzogen und ab diesem Moment ist man in einem völlig normalen Blockbuster, der mit zunehmender Spieldauer an Spaß verliert. Alles in ähnlicher Form schon gesehen, die gute Idee zu Anfang wurde mit Füßen aus dem Film getreten. Trotzdem sind noch ein paar nette Storywendungen zu begutachten, die aber in einem anderen Genre für wesentlich mehr Interesse gesorgt hätten.
Will Smith und Charlize Theron spielen allerdings sehr gut und harmonieren hervorragend miteinander, was man eben zu den verschiedenen Filmteilen nicht sagen kann. Die beiden retten "Hancock" dann auch über die Ziellinie
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