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Symphony X
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am 30. September 2010
Endlose Schleifen, zwei Noten dazu, erneute Wiederholung und drei Noten dazu. Kräftige, kurze Melodien, taktgebunden, voluminös, apokalyptisch, wiederkehrend, immer wieder zieht es einen in den Bann, scheint nicht enden zu wollen, fängt von vorn an, variiert und vier Noten dazu. Es fällt schwer, diese Musik in Worte zu fassen.

Das erste Mal hörte ich die Symphony X von Ari Benjamin Meyers auf dem Modern Solo Piano Festival am 20.08.2010 in Berlin. Ich war eigentlich wegen Bugge Wesseltoft dort, der am Ende des Festivals spielte. Ari Benjamin Meyer, der seine Symphony X extra für das Festival für zwei Klaviere umgeschrieben hat, war mir zu dem Zeitpunkt noch völlig unbekannt. Wie hypnotisiert lauschte ich der Symphony X von der ersten bis zur letzten Note. Daraufhin bestellte ich mir das Original, also die vorliegende CD gespielt von dem Redux Orchestra unter der Leitung von Ari Benjamin Meyers.

Ich hatte anfangs Befürchtungen, die orchestrale Version könnte mich enttäuschen, weil das Klangmedium (16-köpfiges Orchester bestehend aus E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug, Streichern, Blechblasinstrumenten, Keyboards und Electronics) ein ganz anderes ist als das auf dem Konzert in Berlin (zwei Klaviere). Dem war aber nicht so, weil die Noten nun mal die gleichen sind. An dieser Stelle könnte man nun das ganze Zeug von Minimal Musik, Steve Reich und Philip Glass abspulen. Darauf möchte ich aber verzichten, weil es diese Musik nur unnötig in eine Schublade pressen würde, die für sie viel zu klein ist. Fakt ist, dass dieses Werk mit einer Spieldauer von 64 Minuten trotz seiner ständigen Wiederholungen und endlosen Schleifen sehr kurzweilig ist und das Zeug dazu hat, irgendwann mal zu den wichtigsten Symphonien des 21. Jahrhunderts zu gehören. Noch ist sie allerdings ein Insider-Tipp, den ich jedem Musikliebhaber (egal aus welchen Genre) ans Herz legen möchte.

Musik, die einem noch Stunden später durch den Kopf geht. Musik, die Tage später wiederkehrt, mal in der 5., mal in der 15. und mal in der 50. Minute. Musik, die endlos ist und fünf Noten dazu.
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