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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jugendjahre und Aufstieg der Ikone der Haute Couture
Der Titel weist bereits darauf hin: mit dem Durchbruch Coco Chanels zur ultimativen Modeikone endet dieser Film nach knapp zwei Stunden und man ist durchaus geneigt "schon?" zu sagen, was auf gute Unterhaltung schließen lässt. Und dieses Prädikat hat Anne Fontaines filmische Verneigung vor dieser außergewöhnlichen Frau verdient. Aber wenn auch...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von Helga Kurz

versus
22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gähnende langeweile
nach einiger zeit habe ich mir gestern nun doch mal diesen film angesehen. ich hatte ihn schon eine ganze weil bei mir rumliegen fand mich aber nie in der richtigen stimmung. gleich zu beginn ich kenne die geschichte der chanel nicht. habe kein buch gelesen und bin somit als absolut coco-dummer mensch an diesen film gegangen. ganz ehrlich: selten hat mich ein film...
Veröffentlicht am 9. Juli 2010 von Danielle Colditz


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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jugendjahre und Aufstieg der Ikone der Haute Couture, 15. September 2009
Von 
Helga Kurz "Helga Kurz" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Der Titel weist bereits darauf hin: mit dem Durchbruch Coco Chanels zur ultimativen Modeikone endet dieser Film nach knapp zwei Stunden und man ist durchaus geneigt "schon?" zu sagen, was auf gute Unterhaltung schließen lässt. Und dieses Prädikat hat Anne Fontaines filmische Verneigung vor dieser außergewöhnlichen Frau verdient. Aber wenn auch die heimlichen Stars der Geschichte bereits ihre außergewöhnlichen Kreationen sind, so erzählt er eben doch die Geschichte der Gabrielle Chasnel (ein Schreibfehler) nur bis zur Zeit Cocos vor Chanel, wie der Originaltitel noch treffender betont.

Basierend auf der mit einer Fülle von Fakten gespickten Biografie einer ebenfalls außergewöhnlichen Frau, der langjährigen Chefredakteurin der französischen Ausgabe von "Vogue" Edmonde Charles-Roux, beginnt der Film mit der Kindheit der kleinen Gabrielle in einem einsam gelegenen, klösterlichen Waisenhaus, in das ihr Vater sie und ihre Schwester verfrachtete, nachdem die Mutter, noch jung, an einem elenden Leben zugrunde ging. Der Name Chanel hatte in den Cevennen, aus denen ihre Vorfahren stammen, für lange Zeit einen durchaus zweifelhaften Ruf. Hausierer, Gastwirte, armes Gesindel waren sie und die Männer immer hinter den Weibern her, die sie dann ins Unglück stürzten. Der Vater jedenfalls kam nie wieder, aber die Schwestern Chanel lernten bei den Nonnen nähen und zeigten sich dabei sehr begabt. Erwachsen geworden und auf eigene Füße gestellt, sollten sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen. So sehen wir im Verlauf des Films die junge Gabrielle, verkörpert von der aparten Audrey Tautou, auf eigenen bescheidenen Füßen stehend, tagsüber still über den Stoff gebeugt nähend und abends vor Publikum singend, ein bescheidenes Talent in bescheidenen Etablissements, in denen der Unterschied zwischen Künstlerinnen und Kurtisanen verwischt. Das Singen ist eine Sackgasse für Gabrielle, bringt ihr jedoch den Rufnamen "Coco" ein, dessen Anfangsbuchstabe verschlungen mit dem C in ihrem Nachnamen zu einem exklusiven Markenzeichen avancieren wird, das bis heute sein hohes Niveau halten kann. Außerdem führte ihr Tingeltangel zu der für ihre Zukunft so bedeutsamen Bekanntschaft mit dem reichen Bonvivant Étienne Balsam (Benoît Poelvoorde), der auf seinem Landsitz Pferde züchtet und einen für Seinesgleichen zu jener Zeit nicht unüblichen dekadenten Lebensstil pflegt. Als Pferdenarr ist er fasziniert von Cocos stiller Unbezähmtheit und ihrem unbeugsamen Stolz; zögernd öffnet er ihr die Tür zur mondänen Welt der reichen Müßiggänger und schönen Mätressen. Auch ihre "Schwester" Adrienne (Marie Gillain), die im wirklichen Leben ihre fast gleichaltrige Tante war, ist in dieser Welt gefangen. Schon bald fällt Coco durch außergewöhnliche Kleidung und ihrem rebellischen Geist auf, ein dünnes, junges Nichts, introvertiert und schlagfertig zugleich. Durchaus verwirrend, jedoch alles andere als verwirrt, streift sie durch die weitläufigen Räume von Royallieu, ebenfalls ein ehemaliges Kloster, und durch die Belle Époque, die mit Beginn des 1.Weltkriegs endgültig untergehen wird. Aber noch sehen die Frauen der Gesellschaft wie aufgezäumte, gerüschte, gefederte, gefältelte, vom Korsett in Form gehaltene pastellfarbene Karikaturen ihrer selbst aus. Besonders die Hüte sind monströse Ungetüme. "Immer wegnehmen, immer weniger, nie etwas hinzufügen... Die einzige Schönheit ist die Freiheit der Körper..." murmelt Coco vor sich hin, für immer geprägt von der Schönheit klösterlicher Schlichtheit, Zweckmäßigkeit und Strenge. Schwarz und weiß, jedoch in erster Linie immer wieder schwarz. Aber noch sind die Damen von Welt und Halbwelt nicht bereit für ihre radikalen Ideen, allenfalls den einen oder anderen Hut darf sie neu gestalten oder Verkleidungen entwerfen. Ihre Unzufriedenheit mit ihrem oberflächlichen Leben und unsicherem Status ist groß, als ein Mann in ihr Leben tritt, der als erster, (einziger?) ihr Herz erobert. Der englische Selfmademan Arthur "Boy" Capel (Alessandro Nivola), ebenfalls von zweifelhafter Herkunft, ist wesensverwandt und wird ihr, außergewöhnliches Talent und Durchsetzungsvermögen erkennend, den Weg in die berufliche Unabhängigkeit ebnen. Er wird ihr aber auch bewusst und unverschuldet gleichermaßen viel Leid zufügen und das emotionale Fundament für Coco Chanels Haltung legen, dass nichts und niemand ihre Arbeit, die an erster Stelle zu stehen hat und finanzielle Unabhängigkeit bedeutet, gefährden darf. Davon ist sie im Großen und Ganzen nie abgewichen. Coco Chanel blieb Zeit ihres Lebens kinderlos und unverheiratet. In diesem Film jedoch darf sie, noch ganz am Anfang eines außergewöhnlichen Lebens und einer großen Karriere stehend, elegant wie ein schwarzer Schwan, zuversichtlich im Bewusstsein ihrer Jugend und im Taumel der erster Liebe am Arm von Boy Capel durchs Kasino schweben und zum Finale im klassischen Chanelkostüm das Defilee der Mannequins in ihren Kreationen genießen.

Dieser Film gehört trotz seines biografischen Charakters zum Genre Drama, die unglücklich endende Liebesgeschichte zwischen Coco Chanel und Boy Capel steht im Mittelpunkt. Getragen wird er, vorhersehbar, von der nahezu ständig präsenten Audrey Tautou, eine durchaus glückliche Besetzung, wenn auch die Schärfe, das Kantige, beides Züge, die auch im schönen Äußeren der jungen Chanel bereits zu finden waren, in diesem hübschen Gesicht nicht vorhanden sind. Auch die anderen Rollen sind attraktiv besetzt, die vielfältigen Kulissen aufwendig und stimmig. Das ländliche Royallieu mit seinen Pferden und nicht etwa Paris ist der dominierende Schauplatz des Films. Und es ist Chanel, und nur Chanel, die für eine Art Happyend sorgt. Ein passender Schlussakkord für einen Film über eine kurze Zeitspanne im Leben von Coco Chanel, der durch ihr restliches, sehr außergewöhnliches Leben hallen sollte. Ein vielschichtiges Leben, das trotz Glamour und Weltläufigkeit letztendlich ein einsames war und das Stoff für viele weitere Filme bereithält. Fast alle wären Dramen.

Helga Kurz
15. September 2009
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufstieg einer Modegigantin ..., 28. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Der Film (einmal mehr beeindruckend in ihrer Darstellung: Audrey Tautou) zeichnet den Aufstieg von "Coco" (vermutlich ihr Spitzname aus der Zeit, als sie noch vor Soldatenpublikum sang) Chanel vom zurückhaltenden Waisenmädchen zur Modeikone des 20. Jahrhunderts nach; Entpuppung einer Frau, die es wahrlich nicht leicht hatte: Wir erfahren von privaten Schicksalsschlägen und den Widerstand des eingefahrenen Establishments, wenn es um tiefgreifende Änderung der Modeerscheinung und Bekleidung schlechthin geht: Coco Chanel hatte ihren eigenen Kopf, und den setzte sie (unter tatkräftiger finanzieller Mithilfe ihrer zahlreichen Liebhaber) schließlich auch durch.
Trotz trister Kindheit und zahlreichen Anfeindungen im Werdegang der jungen Frau langweilt der Film nicht durch Betonung der tragischen Komponente, im Gegenteil: Er zeigt den Weg einer stillen Kämpfernatur des vorigen Jahrhunderts, die durch die Umstände gelernt hat, dass man sich selbst der Nächste ist, wenn man etwas erreichen will im Leben.
Nach ihrem Tod und einer Zeit des Leerlaufs und einer scheinbaren Orientierungslosigkeit führte ein gewisser Karl Lagerfeld das Modehaus Chanel erneut zu Reichtum und Ruhm, doch das ist eine andere Geschichte.

Das Porträt einer "emanzipierten" Frau, die damals schon wußte, was sie wollte, schön anzusehen, unterhaltsam, lehrreich: Ein Film, wie es viele geben sollte, aber nur wenige sind.
Großes Kino, wohlig unlaut!
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22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen gähnende langeweile, 9. Juli 2010
Von 
Danielle Colditz (Potsdam) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
nach einiger zeit habe ich mir gestern nun doch mal diesen film angesehen. ich hatte ihn schon eine ganze weil bei mir rumliegen fand mich aber nie in der richtigen stimmung. gleich zu beginn ich kenne die geschichte der chanel nicht. habe kein buch gelesen und bin somit als absolut coco-dummer mensch an diesen film gegangen. ganz ehrlich: selten hat mich ein film derartig gelangweilt...
die bilder sind toll. die kostüme sind toll. die schauspieler sind toll. und damit hörts dann leider auch auf. als unkundiger erscheint mir die geschichte äußerst oberflächlich erzählt. häufig kann ich gewisse handlungsabläufe nicht nachvollziehen. die coco an sich bleibt für mich unnahbar und unverständlich. wer war coco chanel? aus diesem film bin ich jedenfalls nicht schlau geworden. ich habe wirklich versucht mir den film bis zum schluss anzusehen. 25 minuten vor dem ende war ich allerdings so dermaßen gelangweilt dass ich ausgemacht habe. wo war der esprit? wo war der charme? wo war denn die leidenschaft die im filmtitel versprochen wird? ich habe die ganze zeit darauf gewartet dass der film fahrt aufnimmt. aber es passiert im grunde nicht viel. wie entdeckt coco die leidenschaft für mode konkret? warum ist sie so wie sie ist? was hat sie dahingehend geprägt? das alles wird iiiiirgendwie oberflächlich angerissen. mitgerissen wurde ich aber nicht.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu wenig Coco Chanel, 16. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Der Film beschreibt in 105 Minuten das Leben der Coco Chanel, bzw. hauptsächlich eine handvoll Jahre. Die Kindheit wird gestreift, man erfährt vom Leben im Waisenhaus (im wirklichen Leben waren es Tanten) und dem immer wieder enttäuschten Warten auf den Vater. Kurz darauf sind wir in den Jahren, die ausführlich ausgebreitet werden und den Großteil des Filmes in Beschlag nehmen. Coco und ihre Schwester beginnen als Sängerinnen in einem Club, lernen beide Männer kennen, die ihnen eine Chance bieten aus der kleinen Welt heraus zu gelangen. Schon hier wird der starke Drang nach Unabhängigkeit bei Coco deutlich. Sie ziehen beide in die Nähe von Paris und nun geht es stimmungsvoll um Liebe, Unabhängigkeit, Cocos Kontakte in die "Feine Gesellschaft". Erst zum Schluss gibt es fünfzehn Minuten für ihr Leben als Modedesignerin.
Zwar wird im Film immer wieder gezeigt, dass Coco einen eigenen Blick auf Mode hat, doch muss sich dies der Geschichte im Umfeld unterordnen. Ich hätte gerne mehr über Coco Chanel als Modeikone erfahren. Dieser Tel ihres Lebens wird schlimm vernachlässigt. Somit bleibt es die (immer noch wunderbar erzählte) Geschichte irgendeiner jungen Frau.
Das Hauptproblem dieses Filmes ist der schweigsame Charakter der Chanel. Man kann sich gut in die anderen Charaktäre einfühlen, weil sie sich mitteilen; bei Coco Chanel muss man oft raten, was sie innerlich durchlebt, da sie viel schaut, zuhört und denkt, doch nur ein Bruchteil davon ans Licht kommt. So wird Coco Chanel zu einer Nebenfigur im Film über ihr eigenes Leben.
Auf jeden Fall sehenswert, obwohl zuwenig Coco Chanel.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Angenehme, leichte Unterhaltung..., 23. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Ich habe mir den Film in erster Line wegen Audrey Tautou gekauft, wobei ich schon befürchtete, hier erwartet mich ein feministischer Alptraum.
Jedoch entpuppt sich der Film als äußerst angenehm, der Charakter Coco wird als Mensch gezeigt, mit stärken und schwächen, der sich in Beziehungen flüchtet, des Geldes, oder auch der Liebe wegen.
Ein großes Lob gilt meiner Meinung nach Benoît Poelvoorde der den Étienne Balsan spielt.
Dass er einen Charakter mimt, der zwar ab und an gemein zu Coco ist, die sich an ihn des Geldes wegen bindet, er sich aber doch nicht wie ein gewöhnlicher Wiederling verhält sondern im Film eine Wandlung vom oberflächlichen bis hin zum liebevollen Menschen durchmacht, ist für den Film eine starke Stütze.
Ich hab mir den Film vor einer Woche gekauft, und ihn nun schon 4 mal gesehen, wie gesagt, es ist ein Film den man ruhig mal neben bei laufen lassen kann und der eine nette und freundliche Abendunterhaltung darstellt.
Ein Tipp zum Schluß, ich kann nur empfehlen den Film im Original mit Untertitel anzuschauen, denn die Synchronstimme von Audrey Tautou ist viel zu hart und deformiert den Charakter der Figur in dem Film...

Lg Alex
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Coco Chanel - die frühen Jahre, 30. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Wer einen dokumentarischen Einblick in ihr modisches Wirken erwartet, wird allerdings schnell enttäuscht sein. Im Film von Regisseurin Anne Fontaine gerät ihr Schaffen eher in den Hintergrund und selbst ihr kontroverses Verhalten als Kollaborateurin der Nationalsozialisten wird gänzlich ausgelassen. „Der Beginn einer Leidenschaft“ erzählt von Chanels (Audrey Tautou) Kindheit in einem Waisenheim , ihrer Zeit als Barsängerin und dem gesellschaftlichen Aufstieg durch die Beziehung zum Industriellensohn Etienne Balsan (Benoît Poelvoorde). Hauptsächlich liegt der Fokus aber auf der Romanze zwischen ihr und dem britischen Bergwerksbesitzer Arthur „Boy“ Capel (Alessandro Nivola).

Wie in den meisten Liebesgeschichten stehen zunächst Probleme wie gesellschaftliche Unterschiede oder räumliche Distanz zwischen den Protagonisten. Überraschende Situationen und originelle Dialoge sucht man so gut wie vergeblich. Die Tatsache, dass es sich um die wahre Geschichte einer bedeutenden Person handelt, tröstet allerdings über die Schwächen des Drehbuchs hinweg.

Die streckenweise aufkommende Langeweile wird durch wunderschöne Landschaftsaufnahmen und einfühlsam-romantische Musik wett gemacht. Sehenswert ist zudem die hervorragende Schauspielleistung von Audrey Tautou. Sie verkörpert Coco Chanel mit Leidenschaft, Charme und Spielfreude. Trotz des reellen Hintergrunds könnte man meinen, die Rolle sei ihr auf den Leib geschneidert; auch, weil man andere Charaktere eher als schmückendes Beiwerk empfindet.
Fazit – Gutes Kino, trotz schwacher Story

Vorhersehbar und biographisch oberflächlich, zählt „Coco Chanel – Der Beginn einer Leidenschaft“ zu einem kurzweiligen Film. Für alle Fans romantischer Liebesgeschichten aber lohnt sich der Kauf allein schon der Bilder und Musik wegen. Wer eine differenzierte Geschichte von Coco Chanel sehen möchte mit Kommentaren zur Stil und der Mode greife eher zu dem Zweiteiler mit Shirley Maclaine.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verpatzte Gelegenheit, 31. Mai 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Die Biographie dieser ausserordentlichen Frau ist für einen Drehbuchschreiber gerade deshalb so anspruchsvoll, weil sie so vielschichtig ist. Aber Anne Fontaine hat es verpasst, eine Geschichte zu erzählen, die den Zuschauer in den Bann zieht und sich auf einen wesentlichen Kern konzentriert. Auf den Extras gibt es zwar ein Interview, das erahnen lässt, was dem Zuschauer gezeigt werden soll. Aber das Thema "Starke Frau setzt sich in einer Männerwelt durch" geht vor lauter Schnickschnack, Kostümen, geschönten Rahmenhandlungen und guter Schauspielerei völlig unter.

Wer Coco Chanel ist, was sie prägte und Rückschläge wegstecken ließ, wird der Beliebigkeit netter Unterhaltung geopfert. Ein handwerklich gut gemachter Kulissenfilm mit toller Besetzung kann das schwache Drehbuch nicht retten. Die Dialoge wirken oft gekünstelt und auf die Bilder abgestimmt. Als ob die Generalvorgabe hieß, alles müsse irgendwie auf Schönheit hindeuten, wirken viele Einstellungen blutleer und ohne Leidenschaft.

Mein Fazit: So gerne ich Audrey Tautou auf der Leinwand sehe, diese Rolle wird ihrem Können nicht gerecht. Die Biographie von Coco Chanel hätte mehr hergegeben als ein netter Kulissenfilm mit schönen Kostümen.
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21 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ES HÄTTE SO SCHÖN SEIN KÖNNEN..., 7. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Es hätte so schön sein können... Die Kostüme: Wunderschön und sicher ziemlich authentisch. Das erste Chanel-Kostüm: Absolut wunderbar nachgearbeitet nach dem berühmten Foto (obwohl doch viel edler aussehend als auf der qualitativ schlechten Fotografie natürlich). Die Besetzung: gute Schauspieler die alle hervorragend spielen. Die erste Ernüchterung, als das Film-Royallieu auftaucht. Wie schade, es kommt keine rechte Stimmung auf, denn das originale Royallieu war völlig anders. Aber der nicht vorgebildete Zuschauer weiß es ohnehin nicht. Aber auch wenn der Film im Original "Coco avant Chanel" heißt, so kommt doch im Film nicht viel Coco auf. Auch nicht viel Etienne Balsan oder Boy Capel. Was bleibt ist ein fader Geschmack. Wer die Geschichte der Mademoiselle nicht kennt und Unterhaltung sucht, für den ist dieser Film der richtige. Doch wer erwartet hat, ein Abbild von Coco's Werdegang zu erhalten und die Geschichte kennt, der wird bitter enttäuscht. Wie schade das ihre Kindheit im Waisenhaus Aubazine nur gestreift wird. Wie edel sieht alles im Film aus. Die Wirklichkeit war sicher anders. Da war CHANEL SOLITAIRE aus den 90er Jahren doch einigermaßen unterhaltsamer, zumal auch an Originalschauplätzen gedreht, sofern notwendig und verfügbar (Royallieu). Aber auch dieser Film war ziemlich zäh wie Leder. Mir war auf jeden Fall diese Leidenschaft hier zu wenig leidenschaftlich und schlich zäh vor sich hin. Die Schauspieler können allemal nichts dafür aber ich fand den Film sehr enttäuschend. Wütend gemacht hat mich die Szene, als der Unfall Boy Capels geschildert wurde. Tatsächlich fuhr Capel kurz vor Weihnachten mit seinem Maschinisten als Chauffeur Richtung Südfrankreich. Ein Reifen platzte und Boy Capel war bei dem Unfall sofort tot, der Maschinist überlebte schwer verletzt. Es wäre ohne große Mühe möglich gewesen, dies genau so in den Film mit einzubauen, mir ist unverständlich, wieso solche Details völlig verändert wurden, zumal - soweit ich es mitbekommen habe - Edmonde Charles-Roux beratend mitgewirkt hat. Mon Dieu!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Coco Chanel, ein Film der teilweise sehr zäh ist, 23. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Ich hatte durchaus Erwartungen als ich mir diesen Film besorgt habe, habe aber leider feststellen müssen, dass der Film zum einmal sehen ganz nett ist aber auf DVD würde ich ihn mir nicht mehr kaufen.
Die Handlung ist vorallem gegen Ende ziemlich träge und langweilig. Außerdem endet die Geschichte eigentlich auf dem Höhepunkt ihres Lebens was sich auch ziemlich schade finde.
Ich finde allerdings Audrey Tautou spielt diese Rolle sehr gut und verkörpert Coco Chanel sehr anschaulich.
Als in allem ein viel zum einmal anschauen aber kein Film der einen mitreißt oder fasziniert.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Kreative., 28. Februar 2010
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft (DVD)
Nachdem ich vor geraumer Zeit eine Rezension zu einer Biographie und eine weitere zu einer DVD-Dokumentation über Coco Chanel verfasst habe, war ich natürlich sehr neugierig auf den Film der Regisseurin Anne Fontaine. Wie hat sie das Leben der "Pariser Modekaiserin" filmisch umgesetzt?

Fontaine hat gut daran getan, nicht das gesamte Leben Cocos in die Filmhandlung einzubringen, sondern sich stattdessen mit dem Charakter dieser hochbegabten Frau auseinander zu setzen. Ihre Kindheit und Jugend in einfachem Mileu werden kurz gestreift und ihr Geschick diese triste Zeit zu verschweigen ebenso. Coco erzählt stattdessen Geschichten und erfindet sich dabei immer wieder neu. Coco, eigentlich Gabrielle (Andrey Tautou), ist hochintelligent und weiß, dass sie zunächst Gönner benötigt, um eine Eintrittskarte in die "bessere Gesellschaft" zu bekommen. Sie will dauerhaft auf keinen Fall von Männern leben, sondern ihr eigenes Geld verdienen, weiß zunächst allerdings noch nicht so recht womit.

Mit einem Liebhaber besucht sie ein Pferderennen und erkennt, dass man die Hutmode verändern muss und nicht nur die. Frauen sollen sich ihrer Korsetts entledigen, schlicht und zweckmäßig gekleidet sein. Dafür will Coco sorgen. Chanel folgt zielbewusst ihrer Mission.

Ich möchte an dieser Stelle nicht auf Einzelheiten im Film eingehen. Die Kulissen sind großartig gewählt. Sehr gut wird die Anpassungsfähigkeit Chanels an die Gepflogenheit der Upperclass dargestellt . Eine von ihnen wird sie aber dennoch nicht. Stattdessen wird sie Künstlerin. Sie überflügelt alle, indem sie erklärt, wie man sich kleidet , indem sie sich mit philosophischen Büchern befasst und indem sie bis zu ihrem Tod arbeitet, wie man dem Nachspann des Films entnehmen kann.

Audrey Tautou spielt ihre Rolle exzellent. Die Bild- und Tonqualität sind bestens.
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Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft
Coco Chanel: Der Beginn einer Leidenschaft von Anne Fontaine (DVD - 2010)
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