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am 16. Oktober 2009
also dieses jahr kam ja recht viel hochkarätiges raus , neue alben von porcupine tree , paradise lost , dream theater oder indukti . ansich schon ein richtig gutes jahr . aber dieses album ist der wahnsinn . da will man nicht mal eben einen song hören , nein das ganze album am besten an einem stück . hier ist kein ausfall dabei . diese geniale stimme , traumhafte melodien die sich in der gehörgang fräsen , einfach ein album zum dahinschmelzen :) . einzig was man ihnen ein wenig anlasten könnte : die letzten beiden sieges even alben haben einen nach dem xten durchgang noch überrascht und man entdeckte etwas neues . dies ist hier nicht der fall , die songs sind recht gradlinig , mit ausnahme des bonussongs . aber das ist jammern auf einem verdammt hohen niveau . fakt ist aber: wer diese beiden albem mochte , wird auch dieses album hier lieben . freunde des guten musikgeschmacks sollten sich das ganze so oder so zu gemüte führen . diese scheibe muss man lieben . danke jungs für mein persöhnliches album des jahres .
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am 2. September 2009
SUBSIGNAL wurde im Jahr 2007 von den Sieges Even-Mitgliedern Arno Menses (Vocals)und Markus Steffen (Guitars) zunächst als Projekt gegründet. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit war der Song 'A Wallflower On The Day Of Saint Juliana', der unter dem Titel 'Eyes Wide Open' auf dem 2007 Sieges Even Release 'Paramount' veröffentlicht wurde.
Nachdem Arno Menses und Markus Steffen Sieges Even im Sommer 2008 verließen, suchten beide nach geeigneten Musikern, um SUBSIGNAL zu einer echten Band werden zu lassen.
SUBSIGNAL sehen sich als progressive Rockband, die offen ist für die unterschiedlichsten Einflüsse und Spielarten (etwa AOR, Metal, etc.). Sie umschreiben ihre Musik als melancholisch, innovativ, emotionell und melodisch. Arno und Markus wollen mit der neuen Band dort anknüpfen, wo Sieges Even aufhörte, allerdings mit größerer musikalischer
Offenheit und stärkerer Bühnenpräsenz.

"CD DES MONATS" (Sept/Okt 2009) im BREAK OUT MAGAZIN
Metal Hammer: 5 von 6 Punkten
Powermetal.de: 10 von 10 Punkten
ROCKS: 5 von 6 Punkten
Zitate:
ROCK IT: "Neuer Stern am Prog-Himmel, Subsingal haben es geschafft zehn sichere Kunstwerke auf ihr Debut zu bannen..."
Musikzirkus-Magazin: "Für mich ist "BEAUTIFUL & MONSTROUS" das beste Debut der letzten Jahre..."
Powermetal.de: Grosse Melodien, phantastische Kompositionen, grossartige Musiker: Ein zukünftiger Klassiker"
BREAK OUT: "Wenige härtere Ausbrüche, viel Melodie in den Instrumenten und dem Gesang, dazu Arrangements, die überirdisch sind..."
Metal Hammer: "Sieges Even sind tot ' hoch leben Subsignal!...." "Wessen Musikgeschmack von Prog Rock der Genesis-Kategorie über AOR-Klänge bis hin zu den melodischeren Stücken der (ehemaligen) Hauptbrötchengeber des beteiligten Künstler-Konglomerats reicht, könnte mit BEAUTIFUL & MONSTROUS also durchaus sein 'Album des Jahres' gefunden haben."
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. Oktober 2009
Ach wie, es gibt auch guten Progressive Rock/Metal made in Deutschland?! Wer auch mal einen solchen AHA-Moment erleben möchte, greife zu Subsignal. Beautiful & monstrous ist eine temporeiche Platte mit grandiosen Riffs, eingängigen Melodien und Musikern, die ihr Instrument beherrschen. Eine Hommage an die 80er und zugleich ein Aufbruch in die Neuzeit. Bester Song zum reinhören: Paradigm.
Subsignal klingen, als ob sich Marillion dazu durchgerungen hätten, mit dem heulen aufzuhören.
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am 2. September 2009
SUBSIGNAL wurde im Jahr 2007 von den Sieges Even-Mitgliedern Arno Menses (Vocals)und Markus Steffen (Guitars) zunächst als Projekt gegründet. Erstes Ergebnis dieser Zusammenarbeit war der Song 'A Wallflower On The Day Of Saint Juliana', der unter dem Titel 'Eyes Wide Open' auf dem 2007 Sieges Even Release 'Paramount' veröffentlicht wurde.
Nachdem Arno Menses und Markus Steffen Sieges Even im Sommer 2008 verließen, suchten beide nach geeigneten Musikern, um SUBSIGNAL zu einer echten Band werden zu lassen.
SUBSIGNAL sehen sich als progressive Rockband, die offen ist für die unterschiedlichsten Einflüsse und Spielarten (etwa AOR, Metal, etc.). Sie umschreiben ihre Musik als melancholisch, innovativ, emotionell und melodisch. Arno und Markus wollen mit der neuen Band dort anknüpfen, wo Sieges Even aufhörte, allerdings mit größerer musikalischer
Offenheit und stärkerer Bühnenpräsenz.

"CD DES MONATS" (Sept/Okt 2009) im BREAK OUT MAGAZIN
Metal Hammer: 5 von 6 Punkten
Powermetal.de: 10 von 10 Punkten
ROCKS: 5 von 6 Punkten
Zitate:
ROCK IT: "Neuer Stern am Prog-Himmel, Subsingal haben es geschafft zehn sichere Kunstwerke auf ihr Debut zu bannen..."
Musikzirkus-Magazin: "Für mich ist "BEUATIFUL & MONSTROUS" das beste Debut der letzten Jahre..."
Powermetal.de: Grosse Melodien, phantastische Kompositionen, grossartige Musiker: Ein zukünftiger Klassiker"
BREAK OUT: "Wenige härtere Ausbrüche, viel Melodie in den Instrumenten und dem Gesang, dazu Arrangements, die überirdisch sind..."
Metal Hammer: "Sieges Even sind tot ' hoch leben Subsignal!...." "Wessen Musikgeschmack von Prog Rock der Genesis-Kategorie über AOR-Klänge bis hin zu den melodischeren Stücken der (ehemaligen) Hauptbrötchengeber des beteiligten Künstler-Konglomerats reicht, könnte mit BEAUTIFUL & MONSTROUS also durchaus sein 'Album des Jahres' gefunden haben."
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am 7. März 2010
Subsignal ist die neue Band von den ehemaligen Sieges Even - Musikern Arno Menses und Markus Steffen. Wer jedoch Progressive Metal wie Sieges Even erwartet, könnte leicht enttäuscht werden. Subsignal - der Bandname suggeriert Rush (klar? "Subdivisions" vom Album "Signals"), was irgendwie paßt, da die zu jener Zeit auch eingängiger und keyboardorientierter wurden. Auch Subsignal sind eingängiger, melodischer, trotz der immer noch vorhandenen instrumentalen Raffinesse gehen sie leichter ins Ohr. Ein anderer Vergleich: Wären Asia nach ihrem Debüt in die entgegengesetzte Richtung gegangen (also Richtung Prog statt Pop), hätte so etwas wie "Beautiful And Monstrous" dabei herauskommen können. Besonders der Harmoniegesang erinnert an die "Supergroup" der Achtziger. Auch Arnos Stimme ist - in den tieferen Lagen zumindest - vergleichbar mit der von John Wetton.

Trotz aller Keyboardherrlichkeit kommen aber die Gitarren nie zu kurz, wie besonders im treibenden "Paradigm", in "The Sea" oder im neunminütigen abwechslungsreichen Titelsong. Bei den melancholerischeren, langsameren (aber immer atmosphärischen) Stücken (z.B. "I Go With The Wind) droht es schon mal, langweilig zu werden. Aber insgesamt ist "Beautiful And Monstrous" ein Leckerbissen für alle Prog-Freunde, zumindest, wenn sie nicht zu sehr auf Metal-Sounds bestehen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2009
Subsignal. Eine neue Band? Nicht wirklich. Ich habe schon mehrfach gelesen, dass sie die 'Nachfolge-Band' von Sieges Even sein sollen. Nun bin ich mit 'Sieges Even' ehrlich gesagt nie richtig warm geworden, muss aber auch zugeben, dass ich von der Band lediglich 2 CDs im Regal stehen habe, nämlich 'A Sense Of Change' von 1991, und damals waren einfach andere Bands mehr meine Favoriten (wie z.B. Pendragon, IQ oder auch Pallas) und Sieges Even war mir zu neo-proggig, und als zweiter Versuch mit der Band dann 'The Art Of Navigation By The Stars' von 2005, das in Prog-Kreisen in den höchsten Tönen gelobt wurde aber bei mir über 2 oder 3 Durchläufe nicht hinaus kam (später mehr dazu). Es folge 2007 noch die CD 'Paramount', die ich mir dann gar nicht mehr zugelegt habe und 2008 noch ein Live-Album ('Playgrounds'), das ich aber auch nicht kenne. Dann gab es vom letzten Sänger der Band, Arno Menses, noch eine Band namens 'Bonebag' (siehe meine Review), auf der aber mitnichten Prog oder ähnliches dargeboten wurde sondern eher Gitarren-Rock vom Feinsten (die CD ist nur zu empfehlen).
Dann kam das Night Of The Prog-Festival 2009 auf der Loreley. Am zweiten Tag sind als erste Band 'in den frühen Morgenstunden' Subsignal aufgetreten. Und ich kann nur sagen 'wer zu spät kommt den bestraft das Leben', denn Subsignal waren da neben der französischen Band 'Lazuli' für mich die absoluten Abräumer. Mit wenig Erwartungen gekommen (weil ich ja mit Sieges Even nicht wirklich was anfangen konnte) und mich eines Besseren belehren lassen. Nun machen 'Subsignal' nicht ganz so 'komplizierte' Musik wie 'Sieges Even', denn die Songs sind eher ein bißchen 'einfacher' gestrickt, verströmen aber einen Reiz und eine Wärme, die seinesgleichen suchen. Dies lässt sich auch an dem Effekt beweisen, dass ich nach dem ersten Hören von 'Beautiful & Monstrous' das Gefühl hatte, die CD bestimmt schon 20 Mal gehört zu haben, so eingängig und toll waren die Melodien und vor allem der überragende Gesang von Arno Menses (der live keinen Deut schlechter singt als auf Studio-CD). Bei 'Subsignal' sind neben Arno Menses (Vocals) und Markus Steffen (Gitarre) als ehemaliger Sieges Even - Musiker noch ein paar andere 'alte Bekannte' vertreten, nämlich Ralf Schwager (Bass von Dreamscape), David Bertok (Keyboards und ebenfalls von Dreamscape) sowie Roel van Helden (Drums und der kommt von Sun Caged). Auf jeden Song hier einzeln einzugehen wäre total verschwendete Zeit, denn die CD ist von vorne bis hinten einfach nur genail, macht Spaß ohne Ende und wird auch nicht nur eine Sekunde langweilig. Besonders herausheben möchte ich aber 'Paradigm' wegen dem nicht mehr aus dem Kopf gehenden Refrain und dem mehrstimmigen Gesang, der aber alleine von Arno Menses eingesungen wurde, 'The Sea', das mit einem tollen und tragenden Schlagzeug beginnt, danach ein bißchen nach Marillion klingt, super geil und gefühlvoll gesungen wird, auch wieder einen Hammer-Refrain hat und am Ende noch eine richtig geniale Heavy-Gitarre dazukommt (für mich bis jetzt der Song des Jahres !!) und 'I Go With The Wind', eine richtig schöne Ballade. Wer diese CD nicht kauft ist wirklich selber schuld. Für mich der absolute Anwärter für die CD des Jahres 2009.
Noch kurz zurück zu 'The Art Of Navigation By The Stars'. Nachdem ich von Subsignal ja sowas von begeistert bin, habe ich mein CD-Regal nochmal durchwühlt und mir die Scheibe nochmal angehört ... und ... wow ... manchmal sollte man CDs einfach mehr Chancen geben, bis man sich ein endgültiges Urteil erlaubt. Denn unter dem Gesichtspunkt dass mir vor allem die Stimme von Arno Menses ziemlich gut gefällt, höre ich 'The Art ... ' jetzt auch mit völlig neuen Ohren und bin von der Scheibe richtig begeistert. Wie sagte schon mein alter Französich-Lehrer? Mancher lernt's nie und mancher noch später.
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am 16. Juni 2010
Höre das Album nun schon zum zigten mal... Gefällt mir echt gut! Die Wechsel von verzerrten Gitarren zu melodischen melankolischen(?) Gesängen (die wirklich einprägend sind) mit Chorus-Guitar sind einfach nur geil! Weicher und technisch sicherlich nicht so anspruchsvoll wie die Mitbewerber Dream Theater, Pain of Salvation oder Transatlantic dafür will Subsignal aber auch eindeutig nur Progressive Rock machen und das tun sie mit bravour. Weiter so Jungs.
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am 28. Januar 2015
.......und gleich der Anfangsgroove schlägt voll ein. Die Riffs schön schräg und kräftig, ein paar filigrane Gitarrenläufe und der typisch hochmelodiöse mehrstimmige Gesang im Refrain. "Where angels fear to tread" beinhaltet ausserdem einen exrtrem meditativen und gefühlvollen Mittelteil. In jeder Note des Anfangssongs steckt vollste Leidenschaft und Hingabe für jede Note. Der Hörer saugt geradezu jede Sekunde auf und lauscht den netten konträren keyboardsounds, den hochintelligenten Grooves oder den wahnsinnig emotionalen Gesängen. Die ersten sechseinhalb Minuten des Albums überzeugen vollkommen.
Und es wird irgendwie immer besser. "Paradigm" bietet ein hypnotisches Eingangsriff und einen äusserst knackigen Grove. Die Dynamikvariationen sind extrem gut gelungen. In der Strophe wird dem Gesang dadurch viel Raum gegeben. Der Refrain ist schlicht ein Megaohrwurm.
Ab dem Mittelteil gibt es ein futuristisches Keyboardsolo, dass ich hier irgendwie passend finde und nach dem nächsten Refrain wird der Song mit einem metalähnlichen Riff beendet.
"The sea" beginnt spannend abwartend und legt in der Strophe mit sehr rhythmischen Vocals und zügigem Groove los. Später kommt ein sehr cooles Stakkatoriff hinzu. Bald schon wird der Song wieder vollkommen heruntergefahren um spährisch mit leidenschaftlichem Gesang und Meeresrauschen langsam wieder aufzugehen........dynamisches Songwriting par excellance.
"The trick is to keep breathing" beginnt spannend mit sensiblen cleanen Gitarren und zaghaften Drumsgrooves auf den Toms.
Der Bass groovt schön im Hintergrund und leitet zum kitschig-schönen Refrain über. Im letzten Drittel baut die Band noch ein nettes Gitarrensolo über einem kräftig bratendem Riff ein.
"Walking with ghosts" ist ein cooler Groover mit kräftigem Riff und gefühlvoller Strophe. Der Refrain bohrt sich erneut mächtig in die Gehörgänge ein........

Ohne auf weitere Songs eingehen zu wollen läßt sich sagen, dass das gesamte Album extrem spannend und deutlich vielschichtiger arrangiert ist, als z.B. der Drittling "Paraiso" aus dem Jahre 2013.
Subsignal bietet im Gegensatz zu "Paraiso" nämlich sehr dynamische Songs mit einem Schwerpunkt auf filigrane, cleane Gitarren und einem extrem knackigen Schlagzeug (dürfte im Vergleich auch Nichtdrummern auffallen). Dazu kommen super melodische Gesänge und viele Volltreffer im Refrainbereich.
Auffällig ist auch, dass die meisten Songs um die 7 Minuten lang sind und demnach schön atmen dürfen, was heisst , dass eben genug Raum für tiefgreifendere Ideen bleibt ("Paraiso" kommt meist schnell auf den Punkt).

"Beautiful and monstous" bietet eine perfekte Balance zwischen Komplexität und zuckersüßer Eingängigkeit.
Nichts für Fans extrem Sperriger Musik. Wer auf einfallsreiche hochmelodische Musik mit rotem Faden steht wird hier überglücklich.
Im Vergleich zu "Touchstones" würde ich 6 Sterne geben.
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am 24. März 2010
Geht es EUCH auch so, dass IHR die Sonne vermisst, ihre positive Energie.
Habt Ihr genug von Seelenlosigkeit und Berechnung.
Ein kleiner melancholischer Tipp - ein Fingerzeig der ehrlichen Musik,
dies soll folgende CD für Euch sein.
Falls Du Dich einlassen kannst, schenken Dir SUBSIGNAL rund eine Stunde Zeit,
kostbarer und wertvoller, als all die Verlockungen jenseits des Kopfhörers.
Erholung von der hektischen Welt, Wärme in beherrschender Gefühlskälte,
Tiefe in unserer geschaffenen Oberflächlichkeit.
Schenkt Ohr und Herz endlich wieder einmal einer Band, die dies auch verdient ..

Die Band basiert auf einem geplanten Nebenprojekt von SIEGES EVEN.
Dort wollten Arno und Markus ihre Ideen einbringen, bereits 2007 geplant wird daraus plötzlich eine vollwertige Band, als sich die Stammformation auf Grund von musikalischen und konzeptionellen Gründen im Sommer 2008 trennt.
Schnell sind mit Ralf und David (beide von DREAMSCAPE) zwei weitere Mitstreiter gefunden und als dann Roel (SUN CAGED) an den Drums Platz nimmt ist SUBSIGNAL entgültig aus der Taufe gehoben.

Ich habe SIEGES EVEN geradezu vergöttert, die letzten beiden Alben der Band rauf und runter gehört.

In einer angenehm warmen Produktion eingebettet, welche gleichzeitig Arnos weiche Stimme, die so hervorragend Emotionen transportieren kann, als auch das ungemein abwechslungsreiche Gitarrenspiel von Markus unterstützt, ist der Vergleich mit den beiden letzten Alben von SIEGES EVEN gar nicht mal so abwegig.

Änderungen sind dennoch schnell ausgemacht.
Der Sound von SUBSIGNAL wird mit Keyboards angereichert, die so ziemlich gleichberechtigt der Gitarre gegenüber stehen. Die progressiven Strukturen sind leicht zurückgenommen, dafür wird der Sound mit Rock-, AOR und etwas ArtPop aufgewertet. Die Stimmung der Songs ist durchweg hoch emotional, etwas weniger oder mehr stark melancholisch - je nach Song. So entsteht ein wundervolles, ruhiges (mit einigen Ausschlägen), atmosphärisches Rockalbum, wie es heutzutage nur noch selten zu finden ist.

Den ersten Song schnell als Eingewöhnung, dann folgen gleich mit "Paradigm" (ein Rockstück mit ganz feinem Refrain) , "The sea" (eine Athmo-Nummer mit leichtem PINK FLOYD Einschlag) und "The trick is to keep breathing" (eine treibende Nummer, fast schon modern, mit harschen Gitarren-Riffs) - ein Dreier, der die ganze (bereits jetzt vorhandene) Klasse der Band aufzeigt.

Tolle Gesangsharmonien, von Arno mit feinen Background-Chören untermalt, prägen das Bild.
Markus variiert ständig sein Spiel, manchmal reichen einfach wenige, geschickt eingesetzte Töne, welche auf weiten Keyboardflächen im Raum zu schweben scheinen, um eine unnachahmliche Atmosphäre zu schaffen - manchmal wird man gar an PINK FLOYD Landschaften der späteren Phase erinnert.

Das dies eine gewisse Zeitlosigkeit in sich trägt, eine ungemeine Ruhe in unserer hektischen Zeit, scheint Absicht. Sie umschmeicheln Dich, fangen die wunde Seele auf und bieten doch so viel Detailarbeit, gerade im Gitarrenbereich, dass sich das Entdecken unter Kopfhörer lohnt, eigentlich zwingend ist, denn nur so kann man so richtig eintauchen in die Welt von SUBSIGNAL.

Dann fallen einem auch die trockene, unterstützende Arbeit der Drums auf, ein sehr akzentuiertes Spiel, nicht aufdringlich sondern Rahmen gebend. Der Bass ist warm und nie dominant, trotzdem Sound füllend.

Bei der Nummer "To hope the road is long" muss ich unweigerlich an TOTO denken, eine treibende Nummer, wo die Straße unter einem hinwegzugleiten scheint.
Wuchtige Gitarren-Riffs eröffnen, der Bass pumpt vor sich hin, feine Gesangs-Arrangements und diese Gitarren-/Keyboard-Sounds, die unweigerlich an die große Band (auch nicht mehr existent) denken lassen. Dann aber wieder wuchtige Gitarren-Riffs, etwas sperriger im Gesang mit folgendem Gitarrensolo, nur um wieder in diesen feinen AOR-Chorus zu münden.

So lehnt man sich etwas an ehemalige Szene-Größen an, bringt aber trotzdem so viel Eigenständigkeit mit - ich halte MARKUS STEFFEN für einen der besten Gitarristen in Deutschland, dass dadurch etwas entsteht, was diese Musik, meiner Meinung nach, unweigerlich braucht und das viele nicht im Ansatz erreichen - UNAUFGESETZTER TIEFGANG.
Gleichzeitig fordert dies vom Zuhörer auch die Bereitschaft ein, sich mit der Musik beschäftigen zu wollen - schneller Konsum ist hier nicht angebracht.

Kann man dieser Band die notwendige Aufmerksamkeit entgegenbringen, erwartet einen eine Landschaft voller Schönheit, Ruhe im Auge des Sturms, eine Form von Erhabenheit, wie sie im Musikgeschäft leider immer seltener wird.

Das Titelstück ist dann die Essenz von SUBSIGNAL - melancholischer Einstieg, durch eine Violine unterstützt. Weite Klangspektren und Farben, aber dann auch fast schon harsche Gitarreneruptionen, die aus der ansonsten unaufdringlichen Melodiegebung herausragen.
Darüber trohnen die feinen Gesangsharmonien eines erstklassigen, hoch emotionalen Sängers, wiederum versehen mit strahlenden Backgroundchören. Mit einer balladesken, ruhigen Pianomelodie klingt der Song aus.

BEAUTIFUL & MONSTROUS

FAZIT
Anspruchsvolle Rockmusik - mit Tiefgang
Die Unaufdringlichkeit der Melodien ist Balsam für die angegriffene Seele
Emotionalität - Wärme - Melancholie

Zum Ein- und Abtauchen aus einer grauen Welt - in ein mit gedeckten Farben gemaltes Klanggemälde

DARKEN TOM from darkenstorm.com
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am 7. März 2010
Subsignal ist die neue Band von den ehemaligen Sieges Even - Musikern Arno Menses und Markus Steffen. Wer jedoch Progressive Metal wie Sieges Even erwartet, könnte leicht enttäuscht werden. Subsignal - der Bandname suggeriert Rush (klar? "Subdivisions" vom Album "Signals"), was irgendwie paßt, da die zu jener Zeit auch eingängiger und keyboardorientierter wurden. Auch Subsignal sind eingängiger, melodischer, trotz der immer noch vorhandenen instrumentalen Raffinesse gehen sie leichter ins Ohr. Ein anderer Vergleich: Wären Asia nach ihrem Debüt in die entgegengesetzte Richtung gegangen (also Richtung Prog statt Pop), hätte so etwas wie "Beautiful And Monstrous" dabei herauskommen können. Besonders der Harmoniegesang erinnert an die "Supergroup" der Achtziger. Auch Arnos Stimme ist - in den tieferen Lagen zumindest - vergleichbar mit der von John Wetton.

Trotz aller Keyboardherrlichkeit kommen aber die Gitarren nie zu kurz, wie besonders im treibenden "Paradigm", in "The Sea" oder im neunminütigen abwechslungsreichen Titelsong. Bei den melancholerischeren, langsameren (aber immer atmosphärischen) Stücken (z.B. "I Go With The Wind) droht es schon mal, langweilig zu werden. Aber insgesamt ist "Beautiful And Monstrous" ein Leckerbissen für alle Prog-Freunde, zumindest, wenn sie nicht zu sehr auf Metal-Sounds bestehen.

Die (Do-)LP-Version enthält neben dem Bonustrack "Rain Is the Most Beautiful Color" noch Demoversionen von vier Albumtracks. Neben diesen Extras war für mich der Kaufgrund der LP-Version der wärmere, organischere Klang. Nur leider mußte ich feststellen, daß die Pressung Substandard ist. Es rauscht und rumpelt nicht nur wie bei minderwertigen US-Pressungen der Vergangenheit, es knistert auch wie bei einer Platte aus älterem Bestand, die nicht sorgfältig genug behandelt wurde (besonders LP 1). Bei den heutigen Preisen für die Vinyl-Versionen sollte man mehr Qualität erwarten (die man meistens ja auch bekommt, nur leider hier nicht).
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