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Kundenrezensionen

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am 30. August 2000
Als ich mir die LP 1985 (zu dem Zeitpunkt erfuhr ich aufgrund meiner jungen Jahre überhaupt erst von der Gruppe)zulegte und sie zum ersten mal hörte, dachte ich, Musik von einem anderen Stern zu hören. Ich wurde sofort in den Bann jedes einzelnen Titels dieser Platte gezogen und von da an ein absoluter Kraftwerk- Fan.
Kraftwerk kreierten mit dieser Platte ein perfektes Stück Popmusik, die es vorher in dieser Form einfach noch nicht gab. Besonders beeindruckt(e) mich an der Musik die Perfektion der Umsetzung, mit den für die damalige Zeit verhältnismäßig steinzeitlichen elektronischen Instrumenten. Jeder der sechs Titel ist extrem rythmus-betont, klar strukturiert und auf seine Weise eingängig, ohne sich jedoch anzubiedern. Man darf aber gar nicht so viel über diese Platte schreiben, man muss sie einfach hören. Ich entdecke auch nach 15 Jahren immer wieder neues in den Stücken.Für mich ist "Die Mensch-Maschine" einfach ein Meisterwerk moderner elektronischer Musik.
Sie empfiehlt sich nach meiner Meinung gerade auch "Kraftwerk-Neueinsteigern", da sie sicherlich die eingängiste LP der Gruppe ist. Ist man für diese Musikrichtung dann grundsätzlich aufgeschlossen, wird man sich wahrscheinlich automatisch alle Kraftwerk-Alben (zumindest ab "Autobahn") zulegen, weil man einfach begeistert von ihrer Musik ist. Ich bin es auch heute noch!!!
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am 19. November 2002
"Die Mensch-Maschine" ist meiner Meinung nach nicht nur das beste Album von Kraftwerk, sondern eines der wichtigsten Alben in der Geschichte der elektronischen Musik. Brillianter Minimalismus, eingängige Melodien, überragende Klarheit der Komposition - ein absoluter Meilenstein, dessen Schockwellen nicht nur international für Aufruhr sorgten, sondern im Grunde noch heute nachwirken (das Album war seiner Zeit um Jahre voraus). Kurz (36 Minuten, 6 Songs) aber redundanzfrei wird hier eine nur als klassisch zu bezeichnende Komposition vorgelegt, das Epitom einer Ära. Wer elektronische Musik mag, sollte diese Platte besitzen!
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am 14. Januar 2005
Im Alter von 13 Jahren, als ich begann, einen individuellen Musikgeschmack zu entwickeln, stieß ich auf ein Video der Gruppe „Kraftwerk" namens „Musique non stop", das auf mich so anziehend wirkte, dass ich gleich in den CD-Laden rannte, wo ich nur eine einzige CD von Kraftwerk vorfand: „Die Mensch Maschine". Die Musik dieses Albums zog mich schon beim ersten Hören in ihren Bann, und das tut sie noch heute, da sich mein Alter verdoppelt hat und ich in der Zwischenzeit in Freizeit und Studium mit diverser Musik verschiedenster Genres in Kontakt gekommen bin, noch.
Mittlerweile besitze ich längst sämtliche Tonträger, die unter dem Namen „Kraftwerk" erschienen sind, und mein Urteil geht heute dahin, dass Kraftwerk neben der „Mensch Maschine" auch weitere grandiose, wegweisende Meisterwerke der Popmusik zustande gebracht haben. Aus meiner Sicht aber wird die Gruppe durch dieses Album, das ich für ihr bestes halte, am stärksten repräsentiert. Dies nicht so sehr, weil es mit den „Robotern" und dem „Modell" zwei der größten Kraftwerk-Hits enthält, sondern deshalb, weil es das in meinen Augen (und Ohren) perfekteste, für Kraftwerk typischste Konzeptalbum ist, in dem einfach alles stimmig wirkt: vom Cover bis hin zum minimalistischen Sounddesign, das seinen maschinellen Charakter mittels Klangsteuerung durch analoge Sequenzer erhält und in der hier vorgefundenen Form wegweisend für die weitere Entwicklung der Popmusik geworden ist, die heute ohne Sequenzer im Tonstudio undenkbar wäre. Wie weit Kraftwerk ihrer Zeit damals soundtechnisch voraus waren mag allein schon daran deutlich werden, dass nahezu fünf Jahre nach dem Erscheinen dieses Albums „Das Modell" in England die Charts stürmte.
Was für akustische Wohltaten Kraftwerk schon 1978 mittels dieser neuen Technik vollbringen konnten, illustrieren für mich vor allem „Die Roboter", „Neonlicht" sowie der grandiose Schlusstrack „Die Mensch Maschine"; allesamt Tracks, die für mich durch ihre minimalistische maschinelle Symbiose von Text und Musik Aushängeschilder des typischen Kraftwerksounds geworden sind.
Zudem befanden sich die Komponisten Hütter, Schneider und Bartos 1978 auch hinsichtlich ihrer melodischen Erfindungsgabe auf einem Höhepunkt, den sie in ähnlicher Weise wohl nur auf „Trans Europa Express" (ein Jahr zuvor) erreicht hatten.
Mehr Worte sind an dieser Stelle nicht vonnöten, spricht doch die Musik dieses Albums für sich selbst ... und wird sicher auch in der Zukunft noch viele junge und ältere Menschen faszinieren, für die elektronische Popmusik längst zum Alltag geworden ist.
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am 18. Februar 2007
Kraftwerk ist sicher die einzige deutsche Band, die einen großen Einfluss auf die Pop-Geschichte hatte. Kraftwerk sind die Erfinder der elektronischer Musik und außerdem für ihren Minimalismus berühmt. Ein Konzert von Kraftwerk erinnert ein wenig an eine Messeausstellung, wenn die Bandmitglieder fast regungslos hinter ihren Notebooks stehen. Wenn dann Sänger Ralf Hütter zum Abschied "Tschüss" sagt, gleicht das einem Gefühlsausbruch.

Die "Mensch-Maschine" enthält neben dem Titellied noch drei Klassiker der Band: "Die Roboter" basiert auf einer Minimalmelodie und einem verschleppten Rhythmus, der tatsächlich klingt wie die Bewegung eines nachgebauten Menschen. "Das Modell" ist hinreißend melancholisch, die Melodie wird man kaum wieder los, der erste Elektropop-Song überhaupt. "Neonlicht" fängt wunderbar die Stimmung einer ausgestorbenen Innenstadt am Abend ein. "Die Mensch-Maschine" beschreibt wie kein anderes Lied das Programm der Gruppe: Die Gratwanderung zwischen künstlichen Klängen und den Menschen, die dahinter stehen. Das Album ist ein Meilenstein der Musikgeschichte.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Juli 2014
Abgesehen mal davon, dass ‚Die Mensch-Maschine‘ zu den kommerziell erfolgreichsten Alben der Düsseldorfer zählt und es mit ‚Das Model‘ und ‚Die Roboter‘ auch zwei ihrer bekanntesten Stücke enthält, muss man diesem Album eine geradzu gespentisch wirkende Zeitlosigkeit attestieren, denn mehr als 35 Jahre später sind es immer noch solche Klänge, die die elektronische Musik prägen. Ausserdem war die Band insgesamt wohl nie wieder so poppig (und tanzbar) wie hier.

Natürlich hören sich Kraftwerk Stücke in einem DJ oder Radio set auch heute immer noch wie Fremdkörper an – Musik aus einer anderen Zeit (aber nicht unbedingt der Vergangenheit) und Dimension. Das geniale an diesem Album aber ist, dass es trotz dieser steril wirkenden Klänge immer noch eine ganz besondere Wärme ausstrahlt. Auch in 100 Jahren wird man diese Scheibe noch hören und Sie zu den großen Pinoiertaten der elektronischen Unterhaltunsgmusik zählen. Klar Kraftwerk gab es auch davor schon, aber mit diesem Album wurden Sie endgültig chart-kompatibel.

Auch mit dem 81er Opus ‚Computerwelt‘ waren Sie dann noch – trotz bereits starker Konkurrenz aus dem UK – ganz vorne dabei. Mit den zwei Alben danach bemühte man sich nur noch Schritt zu halten, bzw. Vergangenes aufzuarbeiten. Die Mensch-Maschine war aber wahrlich ein visionäres Werk und gehört in jede gut ausgestattet Plattensammlung.
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am 6. November 2004
Eines Tages wurde ich von einem Freund auf das Kraftwerk Konzert in Wien geschleift. Kraftwerk? Was ist das? Okay, okay ich weiß es ist eine Bildungslücke sie nicht zu kennen.
Auf dem Konzert wurde ich dann bekehrt. Erstens kannte ich viele Nummern vom Hören (nicht nur "Das Modell") und zweitens war die Show wirklich beeindruckend. Also, ab zu Amazon. Die CD mit den besten Liedern gesucht und "Die Mensch Maschine" (neben Tour de France) gefunden. Faszinierend ist, dass die Zusammenstellung und Reihenfolge der Nummern in Alben der Gruppe an sich schon ein kleines Kunstwerk ist. Am meisten überzeugt aber die Tatsache, dass es Kraftwerk gelingt, den Titelnamen der jeweiligen Nummer wirklich in stimmungsvolle und passende Klänge zu verarbeiten. Bei "Neonlicht" z.B. glaubt man wirklich durch eine hell erlauchtete Straße in der Nacht zu fahren. Gleiches Prinzip gilt auch für die anderen Tracks. Kraftwerk war seiner Zeit und Musikrichtung meilenweit voraus und diese Platte zeugt davon.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Mai 2015
Mit dem 1978 bei EMI/Kling Klang erschienenen "Die Mensch Maschine" legten Kraftwerk in der für mich besten Besetzung,nämlich Ralf Hütter,Florian Schneider und Klaus Bartos,dazu Wolfgang Flür, ein bahnbrechendes Album vor.
In dem vom deutschen Stummfilm "Metropolis" inspirierten Konzeptalbum geht es um Zukunftsthemen,wie Raumfahrt,Großstadt,Roboter,eine technikdominierte Welt,in der der Mensch sich unterzuordnen,zum menschlichen Roboter erzogen, zu funktionieren hat.
Die Optik des Covers,auf der die Musiker in uniformähnlicher Einheitskleidung abgebildet sind,paßt dazu sehr gut.
Die Vier sehen dort aus,wie Parteisoldaten,denen Individualität aberzogen wurde.
Einen tieferen politischen Sinn haben die Musiker aber stets verneint,vielmehr kokettiert die Musik mit Minimalismus und Monotonie,ohne eine negative Stimmung als Statement gegen irgendwas oder wen zu erzeugen.
Stattdessen sind vereinzelt leicht melancholische Anflüge auszumachen,besitzt die Musik trotz der starken Tendenz zur Kühle einen gewissen Charme,den ich als distanziert-emotional bezeichnen würde.
Es herrschen,dem Thema entsprechend,kalte,metallische,künstliche,verfremdete Klänge vor;alles klingt technisch,maschinell.
Das alles war damals unglaublich innovativ,neu und (ist auch heute noch) originell.
Die Tatsache,daß die Melodien und Rhythmen perfekt miteinander verschmelzen,trotz des geradezu aufgesetzt wirkenden Minimalismus Spannung und Atmosphäre erzeugen,machte "Die Mensch-Maschine" zum Kult-Album.
Mit "Das Modell" wurde sogar eine höchst erfolgreiche Single ausgekoppelt.
Auch andere Kraftwerk-Alben wurden in anderen Sprachen,vorrangig englisch,veröffentlicht,die englische Version dieses Albums fand jedoch sehr weite Verbreitung.Auch "The Man Machine" und die Single "The Model" waren sehr erfolgreich.
Für mich ist "Die Mensch-Maschine" eines jener Alben,die nicht nur einfach gut oder phantastisch sind,sondern die dieses "Gewisse Etwas" haben,das sie unvergleichlich macht.
Mich begeistert diese Musik vom ersten bis zum letzten Ton,ohne Pause.

Die Schallplatte klang (und klingt bei mir noch immer) sehr gut,die erste CD kam da trotz toller Dynamikwerte nicht mit,klang recht dünn,drucklos.
Die Wiederveröffentlichungen auf Vinyl,wie CD wurden remastered,die alten Masterbänder restauriert.
Da mich die neue Vinyl-Version von "Computerwelt" nicht überzeugte,habe ich es hier gar nicht erst versucht.
Es sei aber darauf hingewiesen,daß die Vinyl-Remaster-Neuauflage einen guten Ruf genießt.
Die Remaster-CD gilt gemeinhin auch als besser,als die alte,da deutlich substantieller im Baß und kräftiger,dazu analytischer,detaillierter und klarer.
Es gibt dazu aber auch andere Meinungen,die den überarbeiteten Klang als nicht authentisch wirkend und anstrengend beschreiben.
Aufgrund bescheidener Erfahrungen mit dem "Computerwelt"-Remaster (CD) habe ich mir diese CD erspart.
Die Dynamikwerte sind aber auch hier OK,wenn auch etwas gesenkt.
Der Remaster-Sound gehört wohl in den Bereich Geschmackssache,auf jeden Fall sind aber wohl mehr Feinheiten zu hören.
Ich bin mit den alten Veröffentlichungen soweit zufrieden.
Zum Klang von (irgendeine uralte CD soll da auch remastered sein?) "The Man Machine" kann ich nichts schreiben,da ich die deutsche Version sehr viel origineller fand und finde und die englische Version mich daher absolut nicht interessierte.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 11. September 2002
Anno 1978 hatten Kraftwerk bereits internationales - ja nachezu globales Interesse hervorgerufen, und bewiesen - mit ihren vorigen Alben "Trans Europa Express", "Radioaktivität" und natürlich "Autobahn" - das die Sound der zukunft aus einem kleinen Studio aus Düsseldorf klingt: Kraftwerk's legendäres 'Kling Klang' Studio.
Mit "Mensch Maschine" nahmen kraftwerk in bahnbrechenderweise das voraus, was nachfolgend von Depeche Mode, OMD, Soft Cell oder Visage geklont werden sollte: Der Maschinenbeat. Die Verschmelzung Mensch-Maschine, die Heraufbeschwörung einer technoiden Zukunft aus Robotern, Spacelabs - einer Stadt "Metropolis", die Fritz Lang bereits 1928 filmisch skizzierte - "Das Model", schon fast unverschämt eingängig, bildet einen Kontrapunkt zum sonst sehr 'technischen' Charakter dieses Albums. Ein geniales Werk, ohne das die Musikgeschichte der 80er und 90er anders ausgesehen hätte.
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Vorweg: Ich bin weder ein großer Kraftwerk-Fan, noch bin ich generell ein Kenner jenes Genres bzw. eingefleischter Elektropop-Hörer.
Mit vorliegendem Werk, so glaube ich, kann man aber auch als allgemein musikinteressierter Mensch und Sammler kaum etwas falsch machen!
Kraftwerk-Fans bitte ich, ob meines Unwissens bez. musikalischer Materie, bei dieser Rezension guten Willens ein Auge zuzudrücken... ;)

DIE MENSCH-MASCHINE, 1978 erschienen und meines Wissens zwischen TRANS EUROPA EXPRESS (1977) und COMPUTERWELT (1981) angesiedelt (auf die ich übrigens auch schon neugierig schiele), ist ein verhältnismäßig "leicht" zugänglicher Kraftwerk-Longplayer und enthält mit dem allseits bekannten "Das Model" ein Lied, das auch kommerziellen Bedürfnissen gerecht wird (weil es u.a. verhältnismäßig viel Gesang enthält).
In Wahrheit aber ist die ganze Platte schlicht ein Kunstwerk. Das mit 6 (recht ausgedehnten) Tracks bestückte Album bleibt die ganze Spieldauer hindurch spannend, interessant und innovativ. Nicht umsonst galten und gelten die anno dazumal kreierten Sounds als vorbildwirkend und inspirieren bis heute ungebrochen Musiker älteren und jüngeren Jahrgangs. Konkret fallen mir da momentan etwa Coldplay ein, die in ihrem Song "Talk" ein Stück von "Computerliebe" (erschienen am oben kurz erwähnten COMPUTERWELT) praktisch 1:1 kopiert haben. Aber auch LCD SOUNDSYSTEM alias James Murphy dürfte sich wohl einiges von den Düsseldorfern abgeschaut haben...
Man sieht also, dass die Elektronik-Pioniere weit über ihr eigenes Genre hinaus gewirkt haben/wirken und vielleicht nicht zuletzt deshalb auch international mit zu den bekanntesten Musikacts Mitteleuropas zählen (sogar in einer Simpsons-Episode wird der Bandname einmal explizit genannt!).

Nun aber wieder zu vorliegendem Werk:
DIE MENSCH-MASCHINE ist eine recht spärlich vor sich hinpulsierende Elektromusik-Reise, die den gebannten Zuhörer durch eine vielfältige Klangwelt voll faszinierender Sounds führt. Das Album ist dabei so konzipiert, dass man am Ende jener Reise stets das Gefühl hat, etwas Vollkommenes, in sich Geschlossenes gehört zu haben. Es ist also gar nicht so einfach einzelne Tracks hierauf hervorzuheben. Dennoch glaube ich mit "Die Roboter" (dem Opener), "Spacelab" und "Das Model" vorläufige Favoriten für mich entdeckt zu haben, die ich obendrein als Anspieltipps für Interessierte empfehlen möchte.

Fazit: Vorliegende Scheibe ist ein innovativer, gefälliger und gar nicht so schwer liebzugewinnender Mix aus bis dato unbekannten Sounds, schönen Melodien und teils auch tanzbarer Elektronikmusik.
Zugegebenermaßen bin auch ich erst recht spät auf Kraftwerk gestoßen. Musiksammler sollten aber ehebaldigst mal hier reinhören - es lohnt sich in jedem Fall!

P.S. Zum Remaster kann ich nichts sagen, weil ich diverse Vorgänger-Versionen nicht kenne. Der Sound lässt in hiesiger Form allerdings keine Wünsche offen, wie ich finde!

Abschließend noch einmal meine persönlichen Anspieltipps auf DIE MENSCH-MASCHINE:
- Die Roboter (1)
- Spacelab (2)
- Das Model (4)

KLASSE!
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am 2. November 2004
meines erachtens das beste album von kraftwerk. ein jahr nur nach dem stilbildenden 'trans europa express' wird mit diesem album das gesamtkonzept von kraftwerk vervollständigt. während im vorgänger primär der musikaufbau revolutionär war, kommt in diesem die audiovisuellen ideen von kraftwerk zum tragen. bereits beim vergleich der beiden covers wird der unterschied offensichtlich. mit diesem album beginnt auch die entpersonifizierung der gruppe - die roboter, welche auch bei einem live-auftritt nie fehlen, sind das beste indiz dafür.
mit den robotern und dem modell sind zwei der bekanntesten tracks überhaupt auf diesem album zu hören. auch wenn man der meinung ist, man hätte sie zur genüge gehört, ist man doch immer wieder hingerissen, von der magie dieser stücke. mein persönlicher liebling ist aber der titel track - die mensch-maschine ... und wer wissen möchte warum, der sollte einmal die visuelle untermalung auf der homepage von kraftwerk anschauen gehen (dann ist auch klar, warum das cover so aussieht, wie es aussieht). ein geheimtipp finde ich spacelab, welcher mit ein bisschen pitchen auch heute noch wunderbar in ein elektro-set reinpasst.
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