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Kundenrezensionen

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am 23. März 2000
Wir laden unsere Batterie - jetzt sind wir voller Energie - wir sind die Roboter. Mit "Die Mensch-Maschine" definierten KRAFTWERK 1978 ihr künstlerisches Gesamtkonzept exakt. Angelehnt an Propaganda-Plakate des Stalinismus präsentierten sich die vier Klangforscher auf dem Cover in rotem Outfit, den Blick direkt nach Osten gerichtet, quasi als "Helden der Arbeit". Als Inspirator diente zudem Fritz Lang ("Metropolis"). Die eleganten Melodien ("Neonlicht"), die für 1978 unglaubliche Soundbreite und die stringente Konzeptionierung machen dieses Album zu einem absoluten Klassiker. KRAFTWERK waren ihrer Zeit so weit voraus, dass "Das Modell" erst drei Jahre nach Veröffentlichung (!) in England ein Nr.1-Hit wurde. Ihr Roboter-Image wurde ihnen zu jener Zeit von der Presse ziemlich verübelt, gilt aber heute völlig zu Recht als wegweisend. "Die Mensch-Maschine" war schon 1978 Musik für's 21. Jahrhundert, eben einfach ein perfektes Pop-Album.
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am 26. Dezember 2015
Meine Rezension bezieht sich nur auf die Qualität des Remasters, die eigentliche Produktion/Musik bekommt sowieso 5 Sterne, da ich dieses Kraftwerk Album neben Computerwelt zu meinen Favoriten zähle.

Ich habe lange gezögert, mir die doch sehr kontrovers in den Foren diskutierten Remaster zuzulegen. Der Punkt des Streits: Kompression, geringe DR-Werte.
Normalerweise kann so etwas zu einer "Nichthörbarkeit" des Albums führen (vgl. "Loudness--War").

In diesem Fall muss ich allerdings eine andere Quintessenz ziehen: Die Remaster Alben sind durchaus hörbar und tun nicht in den Ohren weh, sei es durch Verzerrung oder zu viele blechernde Höhen. Die Abmischung der Frequenzen über den Dynamikbereich ist zwar komprimiert, aber gerade so, dass Feinheiten besser heraus kommen und gleichzeitig das Ohr nicht durch einen unnatürlichen Klang in Mitleidenschaft gezogen wird.
Sowohl Computerwelt, aber insbesondere (!) Mensch-Maschine kommen zum einen absolut rauschfrei daher (man höre mal die Orgininale zum Vergleich hier!), aber zum anderen auch mit einem derartigen BUMMS und KNALL aus den Boxen, dass es eine wahre Freude ist, diese elektronische Musik einmal derart auf der Höhe der derzeitigen Technik in diesem Bereich zu hören! Der Unterschied zwischen Original und Remaster ist bei Mensch-Maschine noch enorm viel stärker zu spüren als bei Computerwelt. (Die noch früheren Alben habe ich nicht und werde ich mir auch nicht zulegen, Electric Café / Techno Pop wird wahrscheinlich noch weniger Unterschied zeigen, ich besitze zurzeit nur das Original).
Ich möchte mich im Detail gerne wiederholen: der Druck, mit dem Mensch-Maschine aus den Boxen kommt, ist unglaublich. Die Höhen präzise scharf und detailliert und dabei nicht verzerrt, die Bässe unglaublich knackig und explosiv, dass es eine digital elektronische Freude ist. Im Übrigen sollte man einen Subwoofer anschließen, denn was im Low-Frequency-Bereich an einigen Stellen geboten wird, macht richtig Laune! :-)

Zusammenfassend kann man sagen, dass ich die Originale weiterhin sehr schätze, weil sie die Musik eher im analogen, warmen Raum abbilden, die Remaster allerdings vollständig das digitale Zeitalter, welches sie damals inhaltlich vorwegnahmen, heute auch soundmäßig adaptiert haben.
Hören werde ich entweder das eine oder das andere wohl nach Tagesform. :-)
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am 17. August 2012
Ich muss zu mir sagen, dass ich seit meiner Kindheit bzw. Jugend in den 90er Jahren Kraftwerk-Fan bin.

Zu der Gruppe bin ich gekommen, weil meine Eltern immer MTV einschalteten, als ich ein Kind war und ich sah auf MTV Greatest Hits sehr viele Videos dieser Band
natürlich kenne ich auch Das Modell, dieses Lied bzw. Video lief sehr oft auf MTV.
Irgendwann war ich erwachsen und ich ging mit einem Freund in einen Flohmarkt und sah die LP und kaufte sie mir damals für 10 DM.

Das einzige Problem war. Ich hatte keinen Plattenspieler, Nur mein Onkel hatte einen und so ging ich zu ihm, nur um diese Platte zu hören.
Und irgendwann war es mir zuviel und ich kaufte mir die CD und seitdem habe ich diese CD sehr oft gehört.

Es ist eines der kommerziell erfolgreichste der Band. Die Band erreichte sogar mit DAS MODELL im Jahre 1982 Platz 1 der britischen Charts.

Nachdem ich diese CD verloren habe, ist es nun zeit für mich gewesen, den Download zu kaufen. Somit habe ich dieses Album in drei Formaten über die Jahre gekauft.

Wie ist das Album ?

Das album ist sehr kommerziell im vergleich zu den vorherigen der Band. Weniger experimentell und weniger bahnbrechend als die davor.

Dennoch sehr besonders. Die Musik klingt an einigen Stellen sehr futuristisch und modern, an anderen Stellen eher nostalgisch. Eine Soundelemente klingen so Avantgarde und künstlerisch und hätten aus den 20er Jahren sein können.

Die 6 Titel sind allesamt unterschiedlich, was bei Trans europa express zum Beispiel nicht der fall gewesen ist. Jedes der Titel bietet Vielfalt.

Highlights sind natürlich DAS MODEL. das vergleichsweise sehr poppig, romantisch und new-wave artig klingt. Dennoch sehr modern, was an den Drums liegt-

ROBOTER in dieser Urversion klingt irgendwie ganz anders als die THE MIX-- version. Die Version hier klingt etwas kantig und urig.

SPACELAB--- klingt sehr geheimnisvoll und tranceartig. Es erinnert eher an 90er Jahre House als an 1978 electro

DIE MENSCH MASCHINE -- klingt sehr stark. Die Synthies tönen hier sehr ungewöhnlich. Der Track wurde später von Jay Z für SUNSHINE gesampelt und somit auch diesen song veredelt

METROPOLIS- ist sehr poppig und dennoch elektronisch

NEONLICHT-- das ist eines der Highlights. ZWAR etwas lang geraten mit fast 10 Minuten- Es ist ungewöhnlich und elektronisch

Als Gesamtkonzept-Album sehr gut. Die Band versteht es hier dem Zuhörer eine Zeitreise in die 20er Jahre zu ermöglichen.

Dieses Album klingt wie eine moderne Untermalung von futuristischen Stummfilmen aus den 20er Jahren von FRITZ LANG.
Unter anderem Metropolis und Frau im Mond.
was ich am Titel Metropolis sehen kann, ist dies von der band vielleicht auch intendiert

sehr gutes Album.

Bloss muss ich zwei Kritikpunkte nennen.

erstens höre ich gar nicht heraus, dass das Album remastert wurde, Bei den anderen Kraftwerk Alben aus dem Katalog merke ich es, aber hier nicht

zweite Kritik-- Es fehlt beim Download das Booklet. Alle anderen Alben, die ich als download kaufe, haben auch ein Booklet und wenn ich für dieses digitale Album 10-13 Euro zahle, dann habe ich gefälligst auch ein e-Booklet zu erwarten
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am 24. März 2000
"Wir laden unsere Batterie, jetzt sind wir voller Energie, wir sind die Roboter." Mit ihrem 1978er-Album "Die Mensch-Maschine" definierten KRAFTWERK ihr Konzept noch einmal ganz deutlich. Als "Musikarbeiter" präsentieren sich die elektrischen Vier schon auf dem Cover, angelehnt an Propaganda-Plakate des Stalinismus im roten Outfit und den Blick stringent nach Osten gerichtet. Als Inspirationsquellen dienten weiterhin die Bauhaus-Ära der 20er Jahre und der deutsche Regisseur Fritz Lang, dem mit "Metropolis" sogar sehr deutlich Tribut gezollt wird. Die Musik wirkt weitaus moderner und straighter als auf den Vorgängerwerken, das ganze Werk ist recht dance-orientiert. Die für 1978 unglaubliche Soundbreite, die eleganten Melodien und das perfekte Konzept machen dieses Album zu einem absoluten Klassiker. KRAFTWERK waren ihrer Zeit so weit voraus, dass "Das Model" erst drei Jahre nach Veröffentlichung (!) ein Nr.1-Hit in England wurde. Zwar wurde den Klangforschern ihr Roboter-Image von den Medien zu jener Zeit ziemlich verübelt, doch gilt es aus heutiger Sicht als wegweisend und weitsichtig. Fazit: Auf dieser CD hört man bereits 1978, wie das 21. Jahrhundert klingt - Noblesse im Neonlicht...
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HALL OF FAMEam 6. Oktober 2002
Ganz unabhängig von Musikgeschmack, der ja Lichtjahre weit auseinandergeht (zum Glück, sonst wäre die Musiklandschaft schließlich eine öde Wüste), muss man der "Menschmaschine" eine herausragende Sonderposition zugestehen. Sie hat die weltweite Entwicklung der Musik - und zwar nicht nur der elektronischen, wie man meinen könnte - beeinflusst und in unumkehrbarer Weise verändert. Denn mit ihr wurde elektronische Musik nicht nur salonfähig, sondern machte Klangmöglichkeiten bewusst, die sich auch für "herkömmlichere" Musik nutzen ließ. Heute hat die Elektronik ihren Platz selbst in emotionalen Gitarrenballaden - man mag es begrüßen oder nicht, aber es ist Tatsache.
"Die Menschmaschine" ist die Platte, mit der Kraftwerk Ende der 70er Jahre sogar bis in die Spitzen der Hitparaden und Charts landete - für elektronische Musik kurz davor beinahe noch undenkbar. Der absolute Megahit "Das Model" wurde bis dato so oft von anderen Bands, internationalen wie auch deutschen (darunter z. B. Rammstein), gecovert wie kaum ein anderes Stück populärer Musik. Und auch die "Roboter" sind mittlerweile ein allbekannter Ohrwurm.
Diese Platte ist ein musikhistorischer Meilenstein und nahm den Begriff "Techno" bereits um Jahre vorweg. Generationen von Elektromusikern berufen sich auf sie. Mag sie auch vielen zu kalt und emotionslos klingen, so wird man ihr doch Respekt zollen müssen ob dessen, was sie bewegt hat. Alles andere bleibt wirklich Geschmackssache.
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am 3. August 2002
Richard Skinner sagte 1983 über Depeche Mode: " ... and they pioneered that style of Techno-Pop, that made such an impact on modern music". Als 15-jähriger habe ich dem Mann von der BBC das noch abgenommen - alles Quatsch!! Diese herausragende - äußerst zeitlose Scheibe aus dem Jahr 1978 ist die wahre Pionierarbeit, ohne die es Soft Cell, Depeche Mode oder Visage vielleicht nie gegeben hätte. Als echter Fan von elektronischer Musik schäme ich mich ein wenig dafür, dass ich die "Mensch-Maschine" so lange unterschätzt habe...
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Das Cover ist gräßlich! Kurze Haare, Augen links!, rote Hemden, schwarze Krawatten. Na ja, was zählt ist die Musik. Und die ist auf diesem Album poppiger denn je. Richtige Superhits wie „Das Modell" und „Die Roboter". Verglichen mit „Trans-Europ-Express" oder gar „Autobahn" sind das äußerst kurze, knackige Pop-Songs. Mein persönliches Highlight ist das grandiose „Die Mensch-Maschine". Ein schöner Ohrwurm ist auch „Neonlicht". Nur „Metropolis" schwächelt ein wenig.
Dieses Album ist der richtige Einstieg für angehende Kraftwerk-Fans, weil es auch denjenigen gefallen wird, die die vorherigen Alben der Düsseldorfer nicht ausstehen können. Menschliche Stimmen und elektronische Klänge verschmelzen zu großartigen Musikstücken, wahrlich eine beeindruckende Mensch-Maschine.
Anspieltipps: Die Roboter, Das Modell, Die Mensch-Maschine
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am 17. Februar 2005
Für mich ist Mensch-Maschine DAS Album von Kraftwerk. Wer dieses Album nicht mag, der mag Kraftwerk nicht.
Gut, für einige wird es Autobahn sein, für mich nicht. Von der Qualität und vom Sound her wird es allenfalls vom Album Tour de France Soundtracks erreicht. Vor diesem Album hat Kraftwerk schon einiges erreicht, aber spätestens nach diesem Album waren die Elektropop-Pioniere so weit, das Kritiker sie ernst zu nehmen hatten.
Dieses Album beinhaltet vier (!) Kraftwerk-Klassiker und zwei weitere gute Songs. Die Roboter - das ist der Song des Albums. Natürlich konnte Kraftwerk an dem SF-Boom, der durch STAR WARS zwei Jahre vor diesem Album begann, nicht vorbei. Sie machten aber kein echtes Sci-Fi, da die ersten Industrieroboter zu dieser Zeit entwickelt wurden. Das gleiche gilt auch für die Spacelabs.
Noch eine Hommage an Fritz Langs Metropolis, und dann wird mit "Das Model" das Thema gewechselt. Ein Song, der Jahre später mit der Neuen Deutschen Welle in Verbindung gebracht wird, schließlich wurde dieser Song zu Beginn der NDW (Jahre später) als Single aufgelegt und erreichte No.-1 Chart-Platzierungen in Deutschland und in Großbritannien.
Neonlicht ist ein Song, der ein wenig dahinplätschert und doch starke Akzente setzt. Als letztes der Song Mensch-Maschine, der dem Album den Namen gab. Kraftwerk, die Mensch-Maschine ...
Insgesamt ein rundes Album mit den wesentlichen Merkmalen von Kraftwerk: avantgardistisch-futuristischer Elektrosound gepaart mit zur Minimalität neigenden Texten.
Wenn jemand sich ein Bild von Kraftwerk machen möchte, sollte er sich dieses Album kaufen. Mag er dieses Album, wird er in eine wunderbare Sound-Welt eintauchen ...
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am 23. März 2002
Diese Musik ist vor über einem viertel Jahrhundert hergestellt worden . Welcher syntehtischen Popmusik ist es gelungen so lange alterslos und faltenfrei zu überleben? Wenn nach den größten Stars von heute kein Hahn mehr kräht, wird dieses Meisterwerk seine Würdigung erfahren.
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am 19. Oktober 2009
Was die Beatles für die populäre Musik im Allgemeinen waren, sind Kraftwerk für die elektronische Musik im Besonderen. Mittlerweile sind fünf Jahre vergangen, seit die im Kling-Klang Studio behutsam aber gründlich restaurierten Kraftwerk Alben erstmals angekündigt wurden. Das Warten hat sich gelohnt. Die Düsseldorfer Klangtüftler haben Gutes perfektioniert. Die Vinylausgabe von "Die Mensch-Maschine" klingt frisch wie der junge Morgen. Das bisher wirklich störende Rauschen, vor allem beim Einsatz des Vocoders, ist bereinigt und die mittlerweile über dreißig Jahre alten Bänder wurden sprichwörtlich vom Staube befreit. Das 180g schwere Vinyl ist von bester Pressqualität. Cover und Innenhülle genügen ebenfalls hohen Ansprüchen und im 16-seitigen Begleitheft sind ein- und doppelseitige Fotos eine wahre Augenweide. Man könnte zwar der Auffassung sein, dass gerade im Falle der digitalisierten Neuauflage die Schallplatte als Medium einen Anachronismus darstellt. Dennoch kann sich der audiophile Mensch die "Mensch-Maschine" aus haptischen, optischen und akustischen Gründen getrost in dieser Version zulegen.
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