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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (K)ein Politik-Thriller
"In diesem Film ist nichts so wie es scheint" - das ist eine dieser abgedroschenen Phrasen, die gerne auf DVD-Hüllen stehen, um ihren Inhalt als besonders spannend anzupreisen. Doch auf "State of Play" trifft der inflationär gebrauchte Satz ausnahmsweise einmal zu. Denn der wendungsreiche Thriller entwickelt auch über die Politik- und Enthüllungsstory...
Veröffentlicht am 15. März 2010 von JKH

versus
3.0 von 5 Sternen Ein sehr durchschnittlicher Film
State of Play ist ein Polit-Thriller von Kevin Macdonald, dem Regisseur des großartigen The Last King of Scotland. Kann sein neues Werk mit dem letzten mithalten? – Bei weitem nicht. Kann es unterhalten? – Durchaus. Die Handlung wird schnell vorrangetrieben und Längen sind nicht auszumachen, auch lebt sie nicht von aneinandergereihten...
Vor 1 Monat von Amazon Kunde veröffentlicht


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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (K)ein Politik-Thriller, 15. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
"In diesem Film ist nichts so wie es scheint" - das ist eine dieser abgedroschenen Phrasen, die gerne auf DVD-Hüllen stehen, um ihren Inhalt als besonders spannend anzupreisen. Doch auf "State of Play" trifft der inflationär gebrauchte Satz ausnahmsweise einmal zu. Denn der wendungsreiche Thriller entwickelt auch über die Politik- und Enthüllungsstory hinaus eine interessante Erzählung über Freundschaft und Vertrauen sowie die Trennung von Beruflichem und Privatem. Das im Zentrum des Films stehende Reporterduo arbeitet an einem Kriminalfall, der sich schnell als Mosaikstein im Puzzle einer politisch und wirtschaftlich hochbrisanten Affäre herausstellt. So weit, so standardmäßig. Was den Film zu einer exzellent unterhaltenden Produktion macht, sind die vielen Konflikte zwischen den Protagonisten und der wendungsreiche Schluss. Doch selbst ohne das hervorragend konstruierte Finale überzeugt "State of Play" jederzeit als handwerklich schlüssig komponiertes Werk. Die Geschichte wird konservativ erzählt, aber ist konstant spannend - auch ohne, dass jede Möglichkeit zur actionmäßigen Überspitzung ausgereizt wird.

Russell Crowe gibt den befangen recherchierenden Journalisten, der allein schon deswegen nicht zur klischeehaften Kontrollinstanz der Mächtigen taugt. Er ist eben nicht das gutmenschliche Moral-Vorbild oder die personifizierte Vierte Gewalt. Auch wenn die Hauptfigur von "State of Play" - so viel Hollywood-Heldentum muss sein - natürlich für Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit schreibt und der Journalismus dadurch etwas romantisiert wird, so begegnet Cal McAffrey neben dem eigenen Ego auch anderen, durchaus wirklichkeitsgetreuen Widerständen: Kostendruck, Zeitdruck, Konkurrenzdruck.

Auch der viel geschmähte Ben Affleck als politischer Karrierist weiß allen Unkenrufen zum Trotz zu überzeugen. Als imagebewusster Jung-Politiker mit den zwei Gesichtern muss er um seinen tadellosen Ruf kämpfen und ist in dieser Rolle sicherlich keine Fehlbesetzung. Vielleicht auch deswegen, weil die Parallele zu seiner eigenen Laufbahn irgendwie auf der Hand liegt: Schließlich muss auch Affleck, das aalglatte Schwiergermuttersöhnchen von einst, nach einem heftigen Karriereknick um die Gunst der Öffentlichkeit buhlen. Seine starke Leistung in "State of Play" dürfte seine Aussichten jedoch deutlich verbessert haben.

Unterm Strich steht einfach ein spannender Film. Nicht mehr und nicht weniger. Doch an Pointen wie dem zum Schluss noch einmal entscheidend auftauchenden Polizisten, mit dem sich McAffrey zuvor um Quellen und Informationsvorsprünge streitet, kann man die detailverliebte Gestaltung von Drehbruch und Regie erkennen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Starke Darsteller in einem gelungenen Thriller, 15. Juli 2010
Von 
S. Simon "WhiteNightFalcon" (Kastell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Mit diesem Film hat man einen tollen Film, der als Krimi beginnt und sich nach und nach zu einem Verschwörungsthriller mausert. Der Film ist was für Zuschauer, die sich auf eine Geschichte einlassen möchten, denn der Film ist definitiv Kopfkino und arg dialoglastig, aber nie langweilig. Action begrenzt sich auf ein Minimum, wenn es gerade in die Dramaturgie paßt und dient der Auflockerung.
Das der Film ein langsameres Erzähltempo hat und sich die Story erst langsam entwickelt, mag daran liegen, dass hier eine mehrteilige TV-Miniserie komprimiert wurde. Aber das ist wirklich sehr gut gelungen und wie gesagt, Zuschauer, die gern einer Handlung folgen und es lieben, sich zu konzentrieren, sind hier richtig.
Die wirklichen Stärken des Films sind seine Darsteller.
Allen voran beweißt Russell Crowe einmal mehr, dass er mehr kann, als große Heldenrollen wie "Gladiator" oder "Robin Hood" zu spielen und glänzt als Reporter mit Gewissen aber auch Scharfsinn mit glaubwürdigem, souveränem, ruhig ausgeglichenen Spiel. Es kommen also eher Fans von "Beautiful Mind" oder "Ein gutes Jahr" auf ihre Kosten, als Fans von "Gladiator".
Perfekt besetzt ist auch Ben Affleck, der als Anzugträger und Politiker paßt, wie die Faust aufs Auge. Solche Rollen scheinen für ihn maßgeschneidert inzwischen.
Bei den Darstellerinnen trumpft Helen Mirren voll auf als verständnisvolle, aber auch durchgreifende Chefin, die ihren Reportern zwar den Rücken deckt, aber die Leine auch mal ruckzuck straff spannen kann. In den Grundzügen erinnert die Figur ein wenig an Judy Denchs Darstellung von M in den Bond-Filmen nur halt mit realistischerem Hintergrund.
Rachel McAdams als Jungreporterin, die sich ihre Sporen verdienen will, überzeugt zwar, aber bleibt darstellerisch doch ein wenig hinter ihren Möglichkeiten, wenn man sich ihre Ausdruckskraft in "Sherlock Holmes" besieht.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packender Journalisten-Thriller, 20. Juli 2010
Von 
Thomas Schmitz (Mechernich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Alles beginnt mit mehreren (Selbst-?)Morden. Ein junger Junkie wird erschossen, ebenso ein Zeuge des Vorfalls. Und dann stirbt auch noch eine junge Frau bei einem vermeintlichen Selbstmord in einer U-Bahn-Station. Dieser Tod löst jedoch eine Kettenreaktion aus. Denn die Frau war Assistentin - und Geliebte - des Kongressabgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck), der dem Komitee für Verteidigungsausgaben vorsitzt und gerade der Militärfirma Pointcorp arg zusetzt. Der alte Print-Journalist Cal McAffrey (Russell Crowe) und seine junge Online-Kollegin Della Frye (Rachel McAdams) finden schnell heraus, dass die Tode etwas miteinander zu tun haben. Pikant: Collins und McAffrey sind seit gemeinsamen WG-Zeiten am College gute Freunde.
"State of Play", basierend auf der gleichnamigen britischen Mini-Serie, zeigt gleich mehrere Konflikte. Da wäre zum einen der Journalismus-Konflikt. McAffrey misstraut den Bloggern von heute, er steht mehr auf knallharten investigativen Journalismus. Eine Story ist eben erst dann fertig, wenn alle Fakten zusammengetragen wurden. Schnelligkeit interessiert ihn nicht. Da hält er dann auch gerne schon einmal einen Text zurück und lässt andere Zeitungen spekulieren, was bei der Chefredakteurin (Helen Mirren) und den Verlagsbossen nicht wirklich gut ankommt.
Dann wäre da noch die Macht der Waffen- und Militärfirmen. Zwar wird dieser zweite Streitpunkt ein wenig an den Rand gedrängt. Doch wie skrupellos diese Unternehmen vorgehen, um ihre Interessen durchzusetzen, ist beängstigend. Schließlich ist da noch ein Gewissenskonflikt: Kann McAffrey seinen Freund Collins schützen? Ist er befangen? Ist Collins' Frau Anne (Robin Wright Penn) noch McAffreys Freundin oder "nur eine Quelle", wie sie dem Journalisten vorwirft?
Regisseur Kevin Macdonald, der seinen Durchbruch mit dem packenden Doku-Drama "Sturz ins Leere" gelang, inszenierte einen von Anfang bin Ende spannenden Politthriller, mit dessen Ende man nicht unbedingt rechnen konnte. Die Darsteller, allen voran Helen Mirren, zeigen tolle Leistungen. Besonders Russell Crowe hält sich ein wenig zurück und integriert sich in das Ensemble.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Thriller im Stil von "Die Unbestechlichen", 3. November 2009
Einen Punktabzug gibt es für die Fehlbesetzung von Ben Affleck, der einfach zu jung für die Rolle ist und nicht glaubwürdig wirkt. Robin Wright Penn soll seine "Jugendliebe" sein - Wright Penn ist sechs Jahre älter und das sieht man auch! -, Crowe - acht Jahre älter! - sein Studienkollege!
Negativ fällt auch der mittlerweile in Hollywood wohl obligatorische Einsatz der Handkamera auf (dieser Trend geht einem wirklich langsam auf den Geist!). Hier ist er allerdings noch erträglich.
Die Bluray ist technisch hervorragend. Das Bild ist überaus klar und detailreich. Zwar enthält der Film kein Action-Soundgewitter, jedoch sind die Dialoge extrem rein und deutlich zu verfolgen, was leider nicht immer der Fall ist.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Daumen hoch, Daumen runter.", 17. November 2009
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Das ist ein Standardsatz des irisch-stämmigen Reporters Cal McCaffrey(Russel Crowe), wenn er von einem Cop ein Statement haben will. So kommt der Reporter des Washington Globe an Informationen, ohne dass sich seine Quelle in Schwierigkeiten begibt. Für Kevin MacDonalds Film -State of play- kann es allerdings nur heißen: Beide Daumen nach oben! Einen derart atemberaubend spannenden, nah an der Realität agierenden Film, der einen genialen Plot und eine Creme de' la Creme von Schauspielern auf der Besetzungsliste vereint, ist mir in diesem Jahr noch nicht unter die Augen gekommen.

Ein kleiner Ganove und ein Radfahrer werden erschossen. Niemand weiß wieso. Der Old-School-Reporter Cal wird auf die Story angesetzt. Einen Tag später stirbt Sonia Baker, die Referentin des Kongressabgeordneten Stephen Collins(Ben Affleck). Sie wird von einer U-Bahn überfahren. Cal hat zusammen mit Collins studiert; eine alte Freundschaft verbindet die beiden Männer. Als Cals Recherchen zum Mord an dem Ganoven plötzlich eine Verbindung zum Unfall von Sonia Baker ergeben, klingeln bei dem alten Reporterhaudegen alle Alarmglocken. Es stellt sich heraus, dass Collins ein Verhältnis mit Baker hatte. Collins ist zur Zeit in einem Ausschuss tätig, in dem es um riesige Aufträge für die private Schutzarmee Pointcorp geht. Collins will die Privatisierung verhindern, hat aber mächtige Gegner vor sich. Während er versucht, den Söldnern den Geldhahn zuzudrehen, muss Cal seine Recherchearbeiten mit der jungen Reporterin Della(Rachel McAdams) teilen. Seine Chefin Cameron(Helen Mirren) will zwei Leute an der Story haben. Mit Della, die sich in Blogs und Internetforen bewegt und Cal, der nur ein Blatt Papier und seinen Bleistift kennt, treffen zwei Welten aufeinander. Aber sie ergänzen sich. Und nach und nach decken die beiden eine Story auf, die so unglaublich, wie lebensgefährlich für die beiden wird. Denn: Ein Killer ist unterwegs! Und keiner weiß, welcher Name als nächstes auf seiner Liste stehen könnte...

Mehr soll und darf nicht verraten werden. -State of play- basiert auf einer TV-Serie. Die Story des Films ist derart packend und in einem Zug erzählt, dass es schwer fällt auch nur eine Sekunde die Augen vom Bildschirm zu nehmen. Der Plot ist an -Watergate- angelehnt und die Firma Pointcorp ist ein schlichtes Synonym für die Blackwater-Armee in Amerika. Wie MacDonald diese Geschichte zu einem absolut stimmigen Thriller zusammen geschustert hat, ist absolute Hochachtung wert.

Die Besetzungsliste des Films lässt keine Wünsche offen. Crowe, Adams, Affleck, Mirren, Bateman, Wright-Penn und Daniels, was will man noch mehr. Vor allem, wenn man sieht, dass alle Beteiligten am oberen Limit ihrer Möglichkeiten spielen.
-State of play- ist dabei ein Thriller alter Machart. Strukturiert und mit steigender Schlagzahl nähert sich die Geschichte dem Ende. Man ahnt was herauskommen könnte, aber letztendlich sieht es dann doch völlig anders aus.

Vor allem Crowe trägt den Film. Seine Darstellung des irischen Vollblutreporters, der zwischen Zettelwirtschaft, Whisky und Genialität hin und her driftet ist bemerkenswert. Das dazu noch eine grandiose Story und jede Menge Unterstütung aller Mitwirkenden kommt, scheint ein Glücksgriff zu sein.

So nehme ich ihnen dieses Mal die Entscheidung ab. -State of play- bekommt die dickste Empfehlung, die ich vergeben kann. Gäbe es noch ein Sternchen auf die 5 Sterne extra, hier würde ich es vergeben. Genießen sie 120 Minuten genialer Filmkunst und tauchen sie ein in die Welt von Reportern, Soldaten und Politikern. Glauben sie mir, sie werden keine einzige Sekunde bereuen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnder Thriller, 20. August 2010
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Als Fan von Russel Crowe war ich schon zu Beginn des Films amüsiert als ich seine langen Haare sah. Dieser Film lässt keine logischen Lücken und genau das fand ich gerade bei der komplexen Story bemerkenswert.
Schauspielerisch überzeugten mich in diesem Film auch alle. Lohnt sich reinzuschaun!
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3.0 von 5 Sternen Ein sehr durchschnittlicher Film, 18. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
State of Play ist ein Polit-Thriller von Kevin Macdonald, dem Regisseur des großartigen The Last King of Scotland. Kann sein neues Werk mit dem letzten mithalten? – Bei weitem nicht. Kann es unterhalten? – Durchaus. Die Handlung wird schnell vorrangetrieben und Längen sind nicht auszumachen, auch lebt sie nicht von aneinandergereihten Spannungsspitzen sondern eher von ihrem interessanten Verlauf und dem von Russel Crowe passend verkörperten Hauptdarsteller.

Crow spielt einen Journalisten der alten Schule, der mit der von Rachel McAdams gespielten jungen Onlineredakteurin, alles daran setzt eine Verschwörung um das Söldner-Unternehmen PointCorp aufzudecken. Dreh- und Angelpunkt der Story ist dabei der Mord an einer Assistentin seines Freundes aus College Zeiten, und nun Kongressabgeordneten, Collins, gespielt von Ben Affleck. Neben den erwähnten Schauspielern reihen sich auch noch Hellen Mirren als Redaktionchefin, Robin Wright Penn als Collins’ Frau und Jason Bateman, der mal wieder einen PR Berater mimen darf, in das Ensemble ein.

Der Aufbau der Storyline lässt schnell erahnen, dass es sich hierbei um die Leinwand-Umsetzung eines BBC-Mehrteilers handelt. Zwei unterschiedliche Morde, deren Spuren zu einem frühen Zeitpunkt zusammenlaufen und zu einem Fall werden, der sich kurz vor der Auflösung doch noch anders Entwickelt als erwartet. Ein Konzept dass in den meisten Crime-Serien heutzutage nicht unbeliebt ist. Doch das muss ja nicht zwangsläufig negativ sein. Schwierig wird es jedoch an den wichtigen Plot-Points, oder besser gesagt, an den Punkten, an denen der von Miachael Berresse verkörperte Ex-Elitesoldat, jetzt Auftragskiller, ins Spiel kommt. Vielen Ereignissen um diesen Mann fehlt es an Glaubwürdigkeit, Realismus oder einfach an Sinnhaftigkeit. In diesen Momenten scheint es den Autoren schlicht an Ideen gefehlt zu haben, wie sie die Handlung in die von ihnen vorgesehene Bahn lenken könnten. Kann man das am Anfang noch verzeihen, werdem sich die Karten am Ende noch einmal auffällig absurd zu recht gelegt, um die Auflösung möglichst überraschend einzuleiten.

Im ganzen ein sehr durchschnittlicher Film, der zwar nicht langweilt, aber aufgrund seiner teilweise klischeehaften Darstellung einzelner Personen und gewöhnungsbedürftig entwickelter Wendungen, deutlich an Klasse verliert.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Thriller mit tollen Schauspielern, 27. August 2009
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
State of Play ist auf den ersten Blick ein klassischer Thriller, in dem der engagierte Journalist Cal McCaffrey (Russel Crowe) versucht eine Intrige aufzudecken, die sich bis in die höchsten Kreise zieht.

Der Film wartet eher mit klassischen Verschwörungs-Thrillerelementen (anonymer Profikiller, zwielichtige Politiker, geheimnissvoller Informant) auf, als dass er das brisante politische Zentralthema vertieft. Hier vergibt der Film die Chance ein Spitzenfilm zu werden.
Dass er sich dennoch von anderer Thriller- Standartware abhebt liegt an zwei Dingen.
1) Die Schauspieler
2) Das Motiv "Journalismus"

Zu 1) Russel Crowe spielt diese Rolle nicht, er IST Cal McCaffrey. Mit diesem Film beweist er wieder mal, dass er zu den begabtesten seiner Zunft gehört. Ben Affleck, von dem ich normalerweise nicht soviel halte, passt sehr gut in diese Rolle und in weiteren Nebenrollen glänzen Helen Mirren, Robin Wright-Penn und Jeff Daniels. Solche Schauspieler heben das Niveau eines Films merklich.
Zu 2) Das Thema Journalismus ist ein Motiv, dass sich durch den Film zieht. Immer wieder taucht es auf, ohne dass direkt darüber philosophiert wird. Der Niedergang der Printmedien, der Niedergang der warhaftigen Berichterstattung... Das verleiht dem Film eine ganz besodere Note.

Der Film unterhält sehr gut, krankt aber leider an fehlenden überraschenden Wendungen. Das Ende ist zu vorrausschaubar.

Allein der Schauspieler wegen ist er jedoch nur zu empfehlen. Daher 4 Sterne.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend und Authentisch, 27. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Zugegeben - als ich die DVD in der Hand hielt und mir die Besetzung angesehen habe, dachte ich mir schon: "Typisch Hollywood - ob es das wert ist?". Nun, ich wurde positiv überrascht:

Cal McCaffrey (Russel Crowe) ist ein Reporter, der den Mord an einem Drogensüchtigen untersucht und dabei einem milliardenschwerden Komplott auf die Spur kommt, in den sein alter Freund und Kongressabgeordneter Collins (Ben Affleck) verwickelt ist. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Film an sich ist erfrischend realistisch, was das Verhalten der Personen betrifft. Auch die Dialoge können überzeugen. Die Story an sich ist zwar typisch Hollywood (Gut gegen Böse), fesselt allerdings ab der ersten Minute. Das ist größtenteils der guten Besetzung zuzuschreiben, die mit einem charmanten Russel Crowe und einem aalglatten Ben Affleck auftrumpft. Überzeugen können auch Helen Mirren (Cals Vorgesetzte) und Rachel McAdams (seine junge Kollegin).

Einziger Wermutstropfen: Gegen Ende kann der Film das hohe Niveau nicht halten. Hier hat der Film auf mich einen unfertigen Eindruck hinterlassen - so als ob man schnell fertig werden wollte. So wird man in den letzten Minuten schnell über die Verschwörung aufgeklärt und bekommt ein typisches Enthüllungs-Finale präsentiert, das meiner Meinung nach zu wenig Tiefgang hat. Hier hätte man sich mehr Zeit nehmen müssen - daher 1 Stern abzug.

Fazit: Fesselnder Verschwörungs-Thriller, der mit überzeugenden Schauspielern und erfrischenden Dialogen auftrumpft, aber gegen Ende etwas abflacht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Minute, 15. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: State of Play - Stand der Dinge (DVD)
Ich fand den Film wirklich spannend bis zur letzten Minute. Russel Crowe in Höchstform! Ich glaube nicht, dass die Iren zu klischeehaft beschrieben werden. Herrlich die Szene mit irischer Countrymusik im Saab. Die Story ist für meine Begriffe höchst spannend und bietet immer wieder neue Gesichtspunkte. Ich werde den Film sicher öfter schauen, obwohl der Clou schon bekannt ist.
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State of Play - Stand der Dinge
State of Play - Stand der Dinge von Kevin Macdonald (DVD - 2009)
EUR 9,99
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