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Die Unberührbare / Edition Deutscher Film
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Februar 2012
Dieser Film ist ein cineastisches Kunstwerk. In schwarz - weiß gedreht, mit hochkarätigen Schauspielern besetzt, zeigt er die letzen Wochen im Leben der Schriftstellerin Gisela Elsner (im Film: Hanna Flanders). Der Selbstmord erscheint beinahe zwangsläufig, da die, in der ehemaligen DDR berühmte und anerkannte Schriftstellerin im vereinigten Deutschland ihren Platz nicht finden kann. Es sind berührende Szenen, wie sie sich in verschiedene Milieus wiederfindet, wohlmeinenden, sie aber auch zutiefst verletzenden Menschen begegnet. So bleibt sie einsam, schutzlos, heimatlos.
Der Film ist anspruchsvoll, berührend, menschlich tragisch - kein Mainstream. Die Unberührbare / Edition Deutscher Film][[ASIN:B0076JZNZK Die Unberührbare - Zweitausendeins Edition Deutscher Film 2/2000
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am 13. April 2015
In der Nacht zum 10. November 1989 sieht die Schriftstellerin Hanna Flanders in ihrem Münchner Miet- Bungalow fern. Allein und vom Trübsinn gepackt, erfährt sie, dass die Berliner Mauer weg kommt. Ein schwerer Schlag für die Autorin, die ihre Bücher in Ost- Berlin verlegen ließ und viele Leser in der DDR hatte. Jetzt ist es ihr gerade so, als wenn die Mauer- Stürmer ihre eigene Person mit weggefegt hätten. Aber ihr eigener Kopf entscheidet sich gegen das Spitzenhäubchen, dass man ihr aufsetzen könnte. Eine Kleopatra- Perücke muss es stattdessen sein, und eine dicke Sonnenbrille. Was aber nicht verhindert, dass die Verkäufer(innen) sie beim Betreten ihrer Münchner Schicki- Micki- Boutique sofort (wieder-)erkennen. Formidabel! heisst es da. Was darfs denn sein, Frau Flanders? Unsere neue Herbst- und Winter- Kollektion ist wirklich mag- ni- fique!... Jetzt beginnt eine epsiodenhafte (Protest-) Reise durch die deutsch- deutsche Gegenwart, während der die traurige Hanna keine Gelegenheit auslässt, sich trotz allem noch einmal als d i e Flanders zu empfehlen.... Ein besonderer Film, Kamera und Beleuchtung kommen ganz ohne das künstliche Studiolicht aus, dass zu erwarten gewesen wäre, wenn nicht. Oskar Roehler hat diesen Film in S/W drehen lassen, und er hat bestimmt die Ideen gehabt, die diesem Film den Reiz verleihen, den er hat. Unter Roehlers Regie verwandeln sich Licht und Schatten in Kategorien des Alten und des Neuen, des Bestimmten und noch Unbestimmten. Hannelore Elsner spielt ihre Rolle oft im Gegenlicht, ein kettenrauchendes, unausgeschlafenes, aber fiebriges Geschöpf. Voll im Licht, das durch die hohen Schaufenster ins Innere der Schickimicki- Boutique fällt, gehen und stehen nur die Verkäufer. Hier ist so wie so alles neu und der letzte Schrei, und als der Flanders das Geld für die nächste Miete ausgegangen ist, nehmen die Verkäufer den Mantel, den sie sich dort gekauft hatte, selbstverständlich n i c h t zurück... Auch das Szenenbild und der Schnitt sind sehr aussagekräftig. Da rümpelt Hanna z.B. in der Reha laut eine Uhr von der Wand, von der Wirkung her ein mittelschweres Verbrechen, und die Schwester Assistenzärztin hängt diesselbe Uhr wieder auf, als stünde sie dabei in ihrem eigenen Wohnzimmer, das aber bestimmt nicht so geräumig und so weiß ist wie die Reha selbst...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2014
super Film , muss man aber öfters gucken um hinter alle Versteckten details zu blicken . Sonst aber super Film , gerne wieder .
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Januar 2014
Die wunderbare Hannelore Elsner in einem fürchterlichen Film mit einer großen Perücke.
Der entrückte Regisseur lässt seine Hauptdarstellerin schonungslos vorhersehbar agieren.
Nichts an diesem Werk ist genial. Alle Frauen rauchen dauernd - wie einfallsreich. Und gar nicht zwanghaft.
Was für ein Desaster. Wie deprimierend insgesamt. Kann man sich nur ansehen, wenn man Schwarz Weiss Filme mag, weil man Schwarz Weiss mag.
Kamera: Hagen Bogdanski. Großes Lob dafür.
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