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Kundenrezensionen

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Tour de France [Vinyl LP]
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
1983 wurde die internationale Radsportveranstaltung "Tour De France" 80 Jahre alt. Kraftwerk veröffentlichten eine Single mit dem Titel und zum Thema "Tour de France". Zum 100sten Geburtstag der Tour De France erschien dieses Album. Ralf Hütter ist selbst begeisterter Radsportler, genauso wie der längst ausgestiegene ehemalige Drummer (Wie unglaublich rockistisch liest sich bitte das Wort "Drummer" in einem Text über Kraftwerk?!) Karl Bartos. "Tour De France" war Kraftwerks erstes Nummer-1-Album in Deutschland und bekam eine vergleichsweise verhaltene Kritiker-Resonanz. Ich zähle es zu meinen liebsten Kraftwerk-Alben.
Die ersten 3 Tracks (nach dem 30sekündigen "Prologue") heißen alle "Tour De France" und unterscheiden sich äußerlich lediglich durch den Zusatz "Étape" ("...1", "...2" usw., comprendre?). Sie gehen ineinander über und klingen wie Remixe voneinander. Und sie machen für den Rest des Albums deutlich: Hier geht es im Grunde nicht um einzelne STÜCKE. Hier geht es um eine STRECKE. Sie mag ihre Abschnitte haben, ihre landschaftlichen Wechsel (Flachland, Gebirge), Geraden, Kurven, Serpentinen; aber es geht um sie als Ganzes, und damit hätten wir die formale Entsprechung zum Gegenstand des Albums in der Musik. The loneliness of the long distance Radfahrer. Ich bin selber kein leidenschaftlicher Solcher, gehe aber manchmal Joggen. Kennt Ihr das, wenn man so läuft und läuft und dabei schießen einem in rhythmischer Folge immer wieder bestimmte Songzeilen durch den Kopf, wie Betriebsgeräusche des eigenen Bewußtseins? Nein, kennt Ihr nicht? Falls es nur mir so geht, soll mir das trotzdem reichen, um "Tour De France" zu verstehen.
Nachdem "Chrono" eigentlich die 4. Etappe gewesen ist, ändert sich die musikalische Linie erst mit "Vitamin" zum ersten Mal. "Kalium, Kalzium/Eisen, Magnesium/Mineral Biotin/Zink, Selen L-Carnitin/Adrenalin/Endorphin/Elektrolyt Co-Enzym/Carbo-Hydrat Protein/A-B-C-D-Vitamin" lautet der Text. Typisch Kraftwerk, diese ohne den Hauch eines emotionalen Involviertseins (WIE auch?!) sauber aufs Band gesprochenen Termini. Der bpm-Quotient geht dazu deutlich nach unten, der Track läuft auf einem Kopfnicker-Beat, wohingegen Kraftwerk davor eindeutig die Musik machten, als deren Urväter sie immer bezeichnet werden: Techno. Und natürlich klingen Kraftwerk wie Minimal Techno. Und "Tour De France" klingt wie ein ebensolches DJ-Set. Dazu werden die relevanten Aspekte des Themas aufgegriffen und abgehandelt: "Elektro Kardiogramm" heißt ein weiterer Track, "Titanium" ein anderer, und in "La Forme" geht es ums Ein- bzw. Ausatmen, um Kontraktion und Dekontraktion, um Rotation, Konzentration, Kondition, nicht zuletzt um Regeneration. Mein Lieblingstrack ist bei aller radikalen Homogenität des Albums aber "Aéro-Dynamik" mit diesem ultra-einfachen aber hocheffektiven 2-Ton-Arpeggio, das den Beat unerschöpfbar vorantreibt und in seiner Gestalt die im Hinblick auf Radsport nicht ganz unerhebliche Analogie des Reitens in sich trägt.
Im Booklet sehen wir grobpixelige, Abbildungen von Radrennfahrern in Aktion. In diesen Bildern geht es vor allem und wieder einmal um den-Menschen-und-die-Maschine. WER da auf dem Bock sitzt, ist egal, es sind stereotypisierte und anonymisierte Bilder über Radsport schlechthin, und diese Herangehensweise ist ja ein altgedienter Kraftwerk-Topos. Dazu gibt es legendenlose Diagramme in den 4 Farben des Booklets: Schwarz, weiß, rot und blau. Die französischen Nationalfarben wurden also auch berücksichtigt. Die kühle, logische, fast abweisende Stringenz, mit der auf diesem Album Form und Inhalt multidimensional miteinander verlinkt sind, läßt mich in tiefer Bewunderung erstarren. Und die Musik ist natürlich der perfekte Soundtrack für ALLES gewissermaßen Gleichförmige, Prozeßhafte, Trance-kompatible, dem man sich als Mensch so hingeben kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Juni 2013
Man muss sich einlassen und die Platte am Stück hören, am besten die "Tour de France" als Sport vor dem geistigen Auge. Wunderbar: Man sieht die Jungs starmpeln und schwitzen....Typischer geht es für Kraftwerk gar nicht. Jede einzelne Scheibe hat ihren eigenen Sound. So ist COMPUTERWELT eben das eine und MUSIC NON STOP das andere. Und Tour de France reiht sich hier ein: anders, vorrantreibend (eben Fahrradfahren) und doch "aber so was von typisch" KRAFTWERK. Tolles Album - große Band
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juni 2014
ich weiß nicht welchen ruf diese platte unter Kraftwerk fans hat, aber mir gefällt sie
ausserordentlich gut, hört sich heute noch frisch an, unglaublich wie "alt" diese musik ist..
wer unschlüssig ist, einfach mal etappe 1 hören..
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2013
Als ich die CD gekauft habe (Remaster) und zum ersten Mal hörte, habe ich erstaunt und ergriffen gelauscht:
Welch ein glasklarer, fetter, satter, herrlicher Elektroniksound kam mir da entgegen. Traumhaft.
Im Vergleich zu manch anderen Elektronik-Alben (gerade auch der ehemaligen Kraftwerker) kann man sofort die
lange Arbeit am Versuch, den perfekten Klang zu erzeugen, hören.
Hier kann das Ohr die Frucht von jahrelanger Klang-Arbeit geniessen. Kein Kraftwerk-Album weist einen besseren
Klang auf, als dieses, zumindes empfinde ich es so.
Musikalisch kommt es wieder minimalistisch aus den Boxen, für manche langweilig, für mich ein Hochgenuss.
Keine verspielten, verzwirbelten Effekte, alles wirkt eher glatt, elegant und dynamisch. Wer Radioaktivität liebt,
könnte hier eher enttäuscht sein, bei mir ist es umgekehrt.
Jetzt wollte ich eigentlich was von Highlights schreiben, aber das geht schlecht, weil das ganze Album in einem Guss
erscheint und durchgängig ausgefeilt, raffiniert und einfach klasse ist. Vielleicht fallen Vitamin, Elektrokardiogramm
und Aerodynamic auf, aber dann auch wieder nicht. Die abgefahrenen Kraftwerk-Stimmen-Eingesprengsel sind auch vorhanden
und wie immer das Sahnehäubchen im Song.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. März 2014
ein zeitloser klassiker - klingt immer noch modern - ein spitzen-konzeptalbum mit allen komponenten und facetten der tour de france : vom puls über den lactatwert, das elektro-kardiogramm wie über die berichterstattung ("video - foto - information - microphone - tour de france !") perfekt musikalisch umgesetzt.
ein rhythmus der groovt, dynamisch gesetzte bässe & die gewohnten elektronischen stimmen, verzerrt durch vocoder und filter !
eines der besten alben von kraftwerk, wobei aber alle top si usw.)(autobahn, die mensch-maschine, trans europa express, computer-love usw....)
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2014
Ich bin beileibe kein Freund von Dogmen aber da nach ELECTRIC CAFE (besser noch nach COMPUTERWELT?) hätte Kraftwerk besser einen fulminanten Schlussstrich gezogen. Diese VÖ ist klangtechnisch natürlich hervorragend (wenn auch mittlerweile Standard), Ausdruck einer Haltung jedoch gelingt hier an keiner Stelle. Und genau das war es, was, neben den eingängigen, melodischen Kompositionen und Hardware-Einbindung, Kraftwerk eben auch zum Alleinstellungsmerkmal machten.

Auf TOUR DE FRANCE findet, eine für mich kaum nachvollziehbare, Anbiederung an die Niederungen elektronischer Musik statt, die bereits zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keinen mehr überzeugen kann, der sich ernsthaft und umfassend mit (der Geschichte) elektronischer Musik auseinandersetzt. Die hier immer wieder angeführte Parallele zur Monotonie des Radsports als solchen, ist doch geradezu kindisch. Das kann doch kein Konzept für ein Album von KRAFTWERK sein.

Insgesamt gesehen passt diese Platte allerdings in die Konsequenz der Demontage einer Ikone, die mit Remixen und unterm Strich völlig lieblosen Remasterings eingeschlagen wurde. Alleine der Sound, zugegeben der wichtigeste Part, der Neuauflagen überzeugt. Das dilletantische ReDesign des Artwork und die Präsentation insgesamt wird KRAFTWERK in keinster Weise gerecht. Ich bedauere das zutiefst, aber KRAFTWERK sind längst nicht mehr in der Lage lebendige Kultur mit Haltung zu vermitteln.
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7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juni 2010
Moin!

Ob dieses Album nun musikalisch auf Gegenliebe stößt oder nicht, liegt im Geschmack des Einzelnen. Aus meiner Sicht verdient das Album 5 Sterne: Musik sehr gut, Artwork der Verpackung: Beispielhaft.
Ob das Remastern einen klanglichen Fortschritt darstellt oder eher einen Rückschritt, mag auch ein jeder für sich beurteilen. Die Originalplatte habe ich leider nicht zum Vergleich. Wobei das Album auch wieder nicht so alt ist. Jedenfalls wurde hier nicht an dem "loudness war" teilgenommen und das verdient schon mal einen Pluspunkt.
Weswegen aber meine Minimalbewertung?
Ich habe mich für die Vinylversion entschieden - und auf der meine ich einen Pressfehler gefunden zu haben. Das Stück "Titanium" leidet unter flatternden, knackenden Bässen. Da mein Plattenspieler und System recht wertig sind, würde ich einen Hardwarefehler auf meiner Seite ausschließen wollen. Zumal die Kraftwerk Platte "Computerwelt" tadellos läuft. Auch alle meine anderen Platten machen keine Probleme.
Wer selber hören möchte: Einfach bei Youtube nach "Kraftwerk Titanium Pressfehler" suchen. Da werden Sie geholfen.
Schallplatte bei Amazon gekauft, Fehler gehört, umgetauscht gegen neues Exemplar, gleicher Fehler an gleicher Stelle, Platte zurück, Geld zurück, schade.

Der1210er
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2010
...kraftwerk!
die vorreiter des synthie-sounds liefern hier aber allemal eine gute scheibe ab. diese durchaus gut klingende CD erinnert aber teilweise an club-sound, deshalb nicht schlecht, aber etwas ungewöhnlich... aufgrund meiner kürzlich entwickelten liebe zu kraftwerk hab ich dieses ding gekauft und war etwas verwundert... es klingt schon sehr nach kommerzmässig eingestellter disco-music bzw nach lounge-music.

einige nummern sind schon hervorzuheben - "elektro kardiogramm" oder "vitamin" fahren schon irgendwie sehr gut...

minimalistisch gemacht und doch irgendwie gut, für fahrradfahrer sicher ziemlich geil (mein ältester bruder verwendet diese zum training und behauptet er ist noch nie bessere watt-leistungen gefahren).

im großen und ganzen aber nicht der typische kraftwerk sound, die tonqualität ist super, doch eingefleischte kraftwerk-fans (radioaktivität!!!) werden nicht so die wahre freude haben...
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