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am 29. August 2009
Nach dem 15-fach Platin-Gold-Rubin-Diamant-Album "Culcha Candela" war zu befürchten, dass Culcha Candela sich in die seichten Popgefilde verabschieden wird. Mit der Single "Schöne neue Welt" allerdings zeigten die Jungs sich erfreulicherweise wieder mal von ihrer kritischen Seite. Allerdings ist der Song musikalisch doch arg eintönig und hat wenig mit heißer Kultur zu tun.
Trotzdem stimmte mich die Singleauskopplung hoffnungsvoll, dass Culcha sich wieder eher Richtung "Union Verdadera" und "Next Generation" bewegen würde.

Einerseits wurde meine Hoffnung erfüllt, andererseits aber leider auch wieder enttäuscht.

Die positiven Seiten:
- Es wurden wieder mehr Instrumente (Bläser!) live eingespielt, was zu Culcha passt und dem Album Leben einhaucht
- Culchas früherer Exklusivproduzent Krutsch wurde wieder mit ins Boot geholt, was sich musikalisch meist positiv bemerkbar macht
- Textlich ging es tatsächlich eher bergauf; Äußerungen wie "Geile Sau" oder "ihr habt unsern Shit im Haus" Marke Kommerz und Selbstverleugnung finden sich Gott sei Dank nicht mehr auf "Schöne neue Welt"

Das Negative:
- Musikalisch ging sehr viel an Vielfalt verloren! Es gibt fast keinen typischen Reggae-, noch einen Reggaeton- oder Dancehallsong zu hören, von Soca oder ähnlich Exotischem ganz zu Schweigen. Vielmehr machen sich eintönige Pop- und HipHopbeats breit, die manchmal arg mainstreamig ausfallen ("Somma im Kiez"). Ausnahmen sind "I like it" und "Viva la vida".
- Stimmverzerrer sind meine Sache nicht, und bei Culcha erst recht nicht! Wer die Jungs schon mal accapella hat singen hören, weiß, dass es fast ein Verbrechen ist, diese tollen, facettenreichen Stimmen zu verfälschen. Unnötig!
- Leider gibt es wieder einen Totalausfall ("Manchmal"), der fast wie "Besonderer Tag" nichtssagend und schlicht langweilig ist. Und auch "Eiskalt", was von der Thematik her sehr an "Krayzee" erinnert, ist nah dran, von mir kategorisch geskippt zu werden.
- Sehr viele Songs (zumindest für Culcha-Verhältnisse) sind nur auf Deutsch; die Verschmelzung der Sprachen und Kulturen (was ja eigentlich der Reiz an Culcha ist) findet somit leider weniger oft Platz.

Fazit: Ironischerweise kommen vor allem beim Bonustrack "Viva la vida" bekannte Culcha-Gefühle auf. Früher wäre das der Titelsong des Albums plus erste Singleauskopplung gewesen; so aber kriegen nur eingefleischte Fans als Besitzer der exklusiven Albumversion mit, dass die Candeleros ihr Handwerkszeug nicht verlernt haben.
Es scheint, als hätte Culcha Candela versucht, sowohl Charthörer als auch "alte" Fans glücklich zu machen. Wegen mir könnten sie auf die erstere als Hörerschaft gern verzichten! Insgesamt gefällt mir das neue Werk aber doch ein wenig besser als "Culcha Candela". Hoffentlich haben sie mit diesem Album und den Singles kommerziell weniger Erfolg (hört sich hart an, wäre aber tatsächlich mein Wunsch), sodass sie wieder in der "Versenkung" verschwinden. Wobei "Versenkung" hier Kultur, Feuer und Kreativität bedeuten könnte. Es gibt schlimmeres.
33 Kommentare26 von 33 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2009
Culcha Candela haben mit ihren ersten zwei Alben "Union Verdadera" und "Next Generation" zwei weltklasse Produktionen hingelegt. Das Album "Culcha Candela" ging dann enorm in richtung Mainstream, wobei zu sagen ist dass auch hier einige gute, wenn auch gewöhnungsbedürftige Lieder zu finden waren.
Auch das neue Album "Schöne neue Welt" spaltet die Gemüter. Der Stil der Jungs hat sich im Vergleich zum Vorgänger wieder etwas geändert. Es sind durchaus einige sehr gute Songs auf der Platte zu finden, die auch mehr an den alten Culcha-Style erinnern. Auf der anderen Seite gibt es jedoch auch diese Songs, die einfach nur zum Gähnen langweilig und kommerz sind.
Los geht's mit dem gleichnamigen Titelsong "Schöne neue Welt". Hört sich zunächst nach Mainstream an, stellt sich später als jedoch wirklich gelungener Gute-Laune-Song heraus. "Monsta" geht stark in richtung Dancehall-Mainstream, lässt trotz allem aber gut anhören. "Siento" ist kein besonders bemerkenswerter Track, obdenn er nicht schlecht ist.
"Gimme Some" gehört meines Erachtens nach zu den Highlights des Album. Der Song groovt einfach und macht Spaß. Mit "Manchmal" kommt dann ein eher seichter Song, nicht unbedingt hörenswert. "No hay mal" geht zwar nicht zwingend ins Ohr, ist jedoch annehmbar. "The Greates" ist dann wieder sehr kommerziell und das hört man auch. Kein Meisterstück. "I Like It" erinnert dann noch am ehesten an den alten Culcha-Style. Ein genialer Song. Den Tiefpunkt des Albums stellt "Eiskalt" dar, das einfach nur nervt und bei dem man gerne auf "weiter" drückt. "Nobody" ist ganz in Ordnung, etwas 'lahm' und nicht sonderlich innovativ. Mit "Steh Auf" gibt es dann doch noch einen gelungenen Track für den Weltfrieden.
Absolut nicht nachvollziehbar ist es, dass der Track "Viva La Vida" nur auf der Bonus-Edotion enthalten ist. Ausgerechnet der Song, der am meisten an Culcha Candela erinnert und dann noch so gut ist; früher Namensgeber des Albums und zudem erste Singleauskopplung gewesen wäre, gibt es jetzt nur als Bonus!?

Es bleibt zu hoffen, dass Culcha Candela sich in Zukunft wieder mit mehr Ernsthaftigkeit der Musik zuwenden wird, und dass sie wieder zurück zu ihren Wurzeln finden.
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am 11. Oktober 2013
Immer noch besser als Flätrate, aber trotzdem unter aller Kanone. Von Hip-Hop, Reggae oder Dancehall hört man hier nichts mehr, das ist nur noch Pop! Wenn immerhin noch nicht so viel Electro wie beim noch um einiges schlechteren Nachfolger Flätrate.

1. Schöne Neue Welt: 6/10 - geht gerade noch
2. Somma Im Kiez: 2/10 - diese Gejohle ruiniert alles
3. Monsta: 3/10 - hörbar, mehr aber nicht!
4. Siento: 2/10
5. Gimme Some: 2/10
6. Manchmal: 0/10 - einfach unhörbar!
7. No Hay Mal: 1/10
8. The Greatest: 1/10
9. I Like It: 1/10 - höre ich da etwas Jennifer Lopez' Let's Get Loud?
10. Eiskalt: 1/10 - Clubmusik? Nein, Brechreiz! Schlechter, eintöniger Beat und dazu zweitklassiger Gesang von sechs eigentlich guten Sängern. Schade :(
11. Relax: 2/10
12. Nobody: 6/10 - hat immerhin noch eine gute Melodie
13. Steh auf: 8/10 - das einzige Lied, bei dem noch wirklich die Wurzeln von Culcha Candela raushört - klasse!

Schade, Union Verdadera und Next Generation hatten noch einen erstklassigen Mix aus Hip-Hop, Reggae, Danchehall, Salsa und Rock, mit dem Album Culcha Candela landeten die Jungs schon im Mainstream, aber es war immerhin noch hörbar.
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am 6. April 2012
Nach den beiden erstklassigen Scheiben Union Verdadero und Next Generation kann Schöne neue Welt nur schwer enttäuschen. Verglichen mit der noch sehr unausgereiften ersten Scheibe, schneidet sogar diese noch wesentlich besser als die neue ab.
Doch vorab sollte ich das Lied "Monsta" erwähnen, das sich doch erheblich von dem restlichen, abscheulichen, gesichtslosen 0815-HipHop-Vocoder-Brei abhebt. Auch "I Like It" kann man sich noch mit einem gewissen Vergnügen anhören. Allerdings sollte man dabei nicht das schmissige Original von Pete Rodriguez aus den sechziger Jahren im Hinterkopf haben, sonst verblasst auch dieser Song. Selbst dem spanischen Rapper, einem der Wahrzeichen Culcha Candelas ging das Feuer aus.
Ohne "Monsta" (der Remix hat allerdings noch etwas mehr Pep - doch leider ist er nicht auf der Scheibe enthalten), das mein achtjähriger Sohn überzeugend rauf und runter rappt, gäbe es höchstens zwei Sterne.
Für die Verwendung von Aldous Huxleys Metapher sehe ich hier übrigens nicht den geringsten Anlass. "Die Welt zerfällt, aber wir feiern trotzdem weiter" reicht mir dafür nicht aus.
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am 31. August 2009
Irgendwie sind Culcha Candela mittlerweile stehengeblieben, wo sind die Einflüsse der "World Music" bei dieser Combo?
Keine Reagge Einflüsse mehr vorhanden und nach dem Hit "Hammer" hört sich das gesamte neue Album einfach ähnlich diesem hit an.
Aalglatte Songs ohne Ecken und Kanten die für mich nach em ersten Durchhören musikalisch einfach nur platt geklungen haben, textlich teilweise ganz nett aber der "RnB-Pop-Style"(so hört es sich für mich an)klingt für mich ainfach zu langweilig!
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am 14. September 2009
Es ist unfassbar, wie schlecht diese Platte ist - nach dem Vorgängeralbum, das mit grenzdebilen Texten auf stumpfen 08/15-Beats daherkam, setzt "Schöne Neue Welt" den Abwärtstrend in nicht mehr für möglich gehaltenem Maße fort. Culcha Candela, die mit "Union Verdadera" und "Next Generation" zwei Weltklassealben abgeliefert haben, die bei mir nachwievor zu den Heavy Rotation Favorites gehören, haben sich nun völlig dem Teenie-Kommerz geopfert und liefern lieblos produzierten, austauschbaren und belanglosen Sound ab, der aber wohl genau den Nerv der Schulhof-i-pod-Generation treffen dürfte. Dafür ist auch der eine Stern noch viel zu viel.
Leider definitiv keine schöne neue Welt mehr bei Culcha - der Ofen ist aus, Jungs!
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am 14. September 2009
Ja, es ist ein Schritt vorwärts. Allerdings in Richtung Kommerz und Mainstream-Boyband á la Backstreet Boys.
Wie meine Vorredner frage ich mich "Wo ist Culcha?". Dieser Aufruf kam auch schon beim letzten Album, allerdings hoffte ich noch auf eine Veränderung.
Ich sah Culcha Candela drei mal live. Zuletzt am "Chiemsee Reggae Summer 2008" mit Fassungslosigkeit und reichlich Unmut darüber, was aus dieser Band geworden ist. Nun ja, Fortschritt kann man nicht vermeiden!
Meiner Meinung nach bräuchte Culcha diesen Kommerz-Style nicht. Doch der jetzige Culcha-Style IST Kommerz! Culcha war definitiv geil bis zu ihrem "Hamma"-Erfolg. Damit trafen sie die breite Masse. Und die breite Masse bringt Geld....
Ich vermisse auf der neuen CD Titel wie "una cosa..", die massiv sind, oder "scheinwelt", die die Welt kritisch spiegeln. Ihr hättet es doch drauf! Auch ohne Geld.
Um es mit ihren Worten auszudrücken, möchte ich noch auf einen Titel hinweisen: Culcha go "back to our Sound"!!!
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am 8. September 2009
Trotz ironischer Texte ist das neue Album alles andere als gelungen !
Der neue tolle Style der Jungs ist alles andere als innovativ und langweilt vom ersten Track an ...
bis auf 2-3 gelungene Lieder des Albums haben Culcha Candela ihr ursprünglichen Style verloren und stoßen mit ihrem "neuen" "hip-hop-dancehall-whatever-style" bei mir auf wenig begeisterung ... Bereits Ihr letztes Album war schon alles andere als ein Knaller ! Als Fan der ersten Stunde muss ich sagen das die letzten 2 Alben nicht ansatzweise an die ersten beiden Alben anknüpfen können , was keine seltenheit ist (siehe Nosliw) . Schade eigentlich hätte ich mir hier eine deutliche Steigerung gewünscht trotz oder gerade wegen dem verkorksten letzetn Album . Doch eben nicht bei allen Künstlern kann nach einem Stilwechsel ein neues Album so einschlagen wie zb das neue "Jan Delay" Album

Fazit: Songs Begeistern nicht , Texte zwar voller ironie und Witz aber kein Vergleich zu früher

Schade !!!!!
11 Kommentar25 von 35 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2009
Ich hab jetzt auch mal zugeschlagen.
Ich muss sagen, das neue Album gefällt.
Alt eingesessene Fans sollten sich aber im klaren sein, dass das Album an die ,,neue Generation'' von Culcha Candela anknüpft.
So werden Freunde von ,,Hamma'' oder ,,Ej Dj'' an Songs wie ,,Monsta'' oder ,,Eiskalt'' ihre Freude haben.
Zwar sind auch ruhigere Lieder auf dem Album, doch nichts, was man mit ,,african children'' oder ähnlichen Songs vergleichen könnte.
Trotzdem, meiner Meinung nach ein absolutes Muss für Culcha-Fans.
Im Zweifelsfall: Einfach mal bei Youtube reinhören;)
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am 7. Juli 2011
Nun ja, es gibt so einige Titel der Band die meine Kinder und ich nett finden. Da bis auf einen alle diese Titel auf diesem Album drauf sind, war es einfach auch eine Preisfrage.
Das Album ist viel günstiger als die von mir gewünschten Einzeltitel, deswegen war die Entscheidung einfach.
Gut, manche Titel braucht man nicht wirklich, aber auf welchem Album gefällt einem wirklich JEDER Song?
Die Qualität ist gewohnt gut, der Download war aber sehr langsam. Warum weiss ich auch nicht.
Schlussendlich gilt: Wer den Stil von Culcha Candela mag, wird meiner Meinung nach von diesem Album nicht enttäuscht werden.
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