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TOP 1000 REZENSENTam 13. November 2009
Goryeo war der Name eines mittelalterlichen Reichs im heutigen Korea, die Dynastie existierte von 918 bis 1392. Vom Wort "Goryeo" leitet sich auch die heutige Bezeichnung "Korea" ab.
Der jünge König Gongmin, der in der Zeit von 1351 bis 1374 Herrscher des Reiches war, wird historisch in der inoffiziellen Koryo-Chronik mit dem "unausgesprochenen Skandal" in Verbindung gebracht.
Gongmin (Joo Jin-Mo) braucht dringend einen Thronfolger. Denn Feinde am Hof schmieden Komplott und Treuebruch. Als der König aus Staatsräson mit der jungen chinesischen Prinzessin (Song Yi-Hyo) verheiratet wird, wird der Ruf nach einem Sohn immer lauter.
Der König wird geschützt durch 36 junge Krieger, die die Königsgarde "Geonryongu" bilden und vom König vor allem aufgrund Begabung, Anmut und nicht zuletzt aufgrund der Schönheit als Soldaten ausgesucht und gefördert werden.
Es sind allesamt Söhne aus Adelsfamilien.
Hauptmann der Garde ist Hom-rim (Jo In-Seong). Er ist engster Vertrauter des Königs und teilt mit ihm das Bett.
Zweiter Offizier ist der ehrgeizige Seung-gi (Shim Ji Ho), der einerseits loyal ist, aber sich auch subtil in Konkurrenz zu dem Vorgesetzten sieht.
Nachdem der König bei einem Attentat verletzt wird, schmiedet er einen risikoreichen Plan, der ihn aus der Schusslinie des Verrats bringen sollen. Sein Geliebter soll mit der Königin beischlafen, um den Erben und damit vielleicht Frieden im Reich zu bekommen...
"Blood & Flowers - Der Wächter des Königs" ist der erste Historienfilm des Regisseurs Yo Ha, der im Original "Ssanghwajeom" und international "A Frozen Flower" heisst.
Es ist bereits nach "The King and the Clown" der zweite Historienfilm Südkoreas mit dem Thema Homosexualität, der national zu einem grossen Blockbuster avancierte.
Tatsächlich ist der Film durchweg kommerziell ausgerichtet. Was sich aber keineswegs negativ auf den Anspruch des Films auswirkt.
"Ssanghwajeom" ist ein opulent in Szene gesetzter grosser Liebesfilm, der das Risiko der grossen Gefühle zu keiner Zeit scheut und mit einer extrem interessanten Konstellation der drei Hauptfiguren aufwartet:
Der König liebt seinen Wächter und hat nur Augen für Ihn. Die junge Königin ist zuerst Spielball verschiedener Interessen, hat erstmals Sex und wird Geliebte und zuletzt die Liebende Frau.
In einer der vielen klasse Szenen trifft sie ihrem Liebsten wieder heimlich und serviert ihm nach altem koreanischen Brauch selbstgemachten Reiskuchen mit Blüten, der nur demjenigen zubereitet wird, dem auch das Herz der Frau gehört.
Zwischen zwei Gefühlen steht der junge Hom-Rim, die tragischste Figur der Geschichte und dem am Ende nur Trauer und Zerstörung bleibt...
Eine opulent gefilmte Episode aus dem Koreanischen Spätmittelalter mit dem Kampf um Unabhängigkeit von China, eingebettet in eine gefühlvolle, aber auch traurig-melancholische Geschichte dreier Menschen, die lieben.
Der Regisseur führte die drei Schauspieler zu Höchstleistungen, vor allem der Darsteller des Königs, Jo Jin-Mo, spielt in oscarverdächtigen Regionen.
Einige Kritiker haben den Film als asiatische Antwort auf Brokeback Mountain bezeichnet, wobei ich finde, dass die Filme sehr unterschiedlich sind, vor allem wird in "Blood and Flowers" eine Dreierkonstellation thematisiert, bei dem alle drei Figuren eigentlich gleichwertig markant sind.
Wer "Blood and Flowers" für einen 08/15 Asiakostüm- und Schwertfilm hält, sollte sich die Chance geben, sich überraschen zu lassen.
Der Film ist grosses klassisches Kino und mit Sicherheit einer der besten Movies im Filmjahr 2009....
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TOP 500 REZENSENTam 1. November 2009
Der Film heißt im Original 'Ssang-hwa-jeom' bzw. 'Frozen Flower' und stammt aus Südkorea.

Hier haben wir das koreanische Pendant zu Zhang Yimou's 'Der Fluch der goldenen Blume'.

Für Freunde epischer Schlachten oder Martial-Arts-Freunde ist dieser ruhige und episch-gefühlsgetragene Film nichts, wer den 'Fluch der goldenen Blume' mochte, wird auch an diesem Film seine Freude haben und umgekehrt.

Wie der 'Fluch der goldenen Blume' spielt sich auch hier ein Großteil der Handlung im königlichen Palast ab, wir finden auch hier ein aufwändiges Setting, tolle Kostüme, opulente Bilder und Farben.

Zum Inhalt:
Zur Zeit der Koryo-Dynastie wachsen der König und sein engster Vertrauter und Hauptmann der Wachen, Hong Lim, zusammen auf.
Unter dem Druck des chinesischen Königreiches Yuan und der Tatsache, dass sich kein Nachwuchs beim König einstellen will, kommt der König selbst auf eine Idee, die das Nachwuchsproblem lösen soll und damit setzt sich eine dramatische Ereigniskette in Gang...

Der Film hat in Asien einige Wellen geschlagen unter anderem wegen seiner für solch eine asiatische Big-Budget-Produktion recht ausführlichen erotischen Szenen.
Natürlich auch aus anderen Gründen, die ich hier nicht näher darlegen möchte, um nicht schon alles zu verraten.

Die wenigen Actionszenen, in denen sich der Film zwischenzeitlich gelegentlich entlädt, sind nichts für Zartbesaitete, es spritzt Blut.
Die Kämpfe finden im Wesentlichen im Innern der Protagonisten statt.

Die Laufzeit beträgt 2:07:04 inklusive Abspann, der Ton liegt in Koreanisch und Deutsch jeweils in Dolby Digital 5.1 vor und ist allererste Sahne.
Das gilt auch für des Bild der DVD, obwohl die Laufzeit recht lang ist.

Fazit:
Tolles asiatisches Gefühlskino mit hohen Schauwerten, Futter für die Augen und das Herz.
Für einen dunklen Sonntagnachmittag bestens geeignet!
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am 4. April 2010
Im 14. Jahrhundert ist das Reich Goryeo im Würgegriff seines starken chinesischen Nachbarn Yuan. Zwar regiert in Goryeo noch die bisherige Erbmonarchie, aber die Tage des letzten Prinzen sind in mehrfacher Hinsicht gezählt. Ständig werden Attentate auf ihn verübt und er ist homosexuell veranlagt. Die Vermählung mit einer Prinzessin Yuan's erhöht den Druck auf den Prinzen.

Der Prinz bittet den Hauptmann seiner Leibgarde Hong Lim, der auch sein Geliebter ist, an seiner Stelle die ehelichen Pflichten zu erfüllen und so für könglichen Nachwuchs zu sorgen. Hong Lim geht widerwillig auf das Begehren seines Königs ein und verliebt sich in die Königin.

Die fernöstliche Geschichte wirkt auf den europäischen Betrachter wie eine griechische Tragödie. Die Protagonisten sind nicht ihres Glückes Schmied, sondern Marionetten in der Hand des Erzählers. Gehorsam und traditionsbewusst verstricken sie sich immer mehr im aufrecht erhalten des Anscheins einer längst verlorenen Welt. Die pittoresken Szenarien schaffen Atmosphäre. Regie und Schauspieler liefern ein kompakten Werk ab.
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am 2. Dezember 2011
Ich habe mich für diesen Film entschieden, weil ich die Geschichte interessant fand und ich ein großer Bewunderer der Wuxia Filme bin. Ich ahnte nichts von den erotischen und sehr dramatischen Elementen. Zu allererst muss ich sagen, dass die Darstellung der Schauspieler im Vergleich zu anderen Wuxia Filmen, wirklich gut ist. Mal abgesehen davon, dass die Ausstattung und die Kostüme zum verlieben schön aussehen. Er erstrahlt im alten-neuen Glanz dieser Zeit.
Die Plot-Entwicklung nimmt spannende, wenn auch vorhersehbare Wendungen mit sich, die mich aber trotzdem mit offenem Mund zurück ließen. Im großen und ganzen war es ein Vergnügen von Anfang bis Ende, da ich auch erotische Romantik und die tiefe Zuneigung zweier Freunde sehr anziehend finde und in Filmen immer suche.
Leider musste ich aber Zwei Sterne abziehen, weil mir die Entwicklung zwischen der Königin und des Königs engsten Vertrauen nicht nachvollziehbar empfand. Ich erkannte nur die primitive, allzu menschliche Begierde zwischen Mann und Frau und ich fand es sehr schade, dass da eine "Beziehung" fehlte, obwohl gegenseitiger Respekt mitspielte. Ein weiterer Stern im Minus, weil die Sexszenen am Rande pornographischer Darstellung grenzte und nichts mehr von der prickelnden Poesie der Erotik bei sich trug wie zum Beispiel in "Der Liebhaber". Der Regisseur ließ sich zu sehr von Pornos beeinflussen, was jetzt sehr theatralisch klingt, aber der Reiz ging für mich dabei leider verloren.

Der Spannung, schauspielerischen Leistung und Kostüme wegen, ist der Film auf jeden Fall sehenswert! Er findet in meiner asiatischen Filmsammlung einen guten Platz :)

LG
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TOP 500 REZENSENTam 1. November 2009
Der Film heißt im Original 'Ssang-hwa-jeom' bzw. 'Frozen Flower' und stammt aus Südkorea.

Hier haben wir das koreanische Pendant zu Zhang Yimou's 'Der Fluch der goldenen Blume'.

Für Freunde epischer Schlachten oder Martial-Arts-Freunde ist dieser ruhige und episch-gefühlsgetragene Film nichts, wer den 'Fluch der goldenen Blume' mochte, wird auch an diesem Film seine Freude haben und umgekehrt.

Wie der 'Fluch der goldenen Blume' spielt sich auch hier ein Großteil der Handlung im königlichen Palast ab, wir finden auch hier ein aufwändiges Setting, tolle Kostüme, opulente Bilder und Farben.

Zum Inhalt:
Zur Zeit der Koryo-Dynastie wachsen der König und sein engster Vertrauter und Hauptmann der Wachen, Hong Lim, zusammen auf.
Unter dem Druck des chinesischen Königreiches Yuan und der Tatsache, dass sich kein Nachwuchs beim König einstellen will, kommt der König selbst auf eine Idee, die das Nachwuchsproblem lösen soll und damit setzt sich eine dramatische Ereigniskette in Gang...

Der Film hat in Asien einige Wellen geschlagen unter anderem wegen seiner für solch eine asiatische Big-Budget-Produktion recht ausführlichen erotischen Szenen.
Natürlich auch aus anderen Gründen, die ich hier nicht näher darlegen möchte, um nicht schon alles zu verraten.

Die wenigen Actionszenen, in denen sich der Film zwischenzeitlich gelegentlich entlädt, sind nichts für Zartbesaitete, es spritzt Blut.
Die Kämpfe finden im Wesentlichen im Innern der Protagonisten statt.

Die Laufzeit beträgt 2:07:04 inklusive Abspann, der Ton liegt in Koreanisch und Deutsch jeweils in Dolby Digital 5.1 vor und ist allererste Sahne.
Das gilt auch für des Bild der DVD, obwohl die Laufzeit recht lang ist.

Fazit:
Tolles asiatisches Gefühlskino mit hohen Schauwerten, Futter für die Augen und das Herz.
Für einen dunklen Sonntagnachmittag bestens geeignet!
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am 17. November 2009
Zur Zeit der Goryeo Dynastie im 14. Jahrhundert lässt der König (Ju Jin-mo) junge Männer zu seiner persönlichen Leibgarde ausbilden, deren Ausbildung er selbst überwacht. Der Junge Hong Lim (Jo In-sung) avanciert zum Günstling des Königs, Hauptmann der Garde und zu seinem Liebhaber. Außenpolitisch übt das mongolische Yuan-Reich Druck auf den König aus, einen Thronerben mit der Yuan-Prinzessin (Song Ji-hyo) zu zeugen, die mit dem König aus diplomatischen Gründen verheiratet wurde, um so die beiden Reiche zu vereinen. Sollte es keinen Thronerben geben, so soll Lord Kyungwon den König ablösen und die Blutlinie der Goryeo-Dynastie wird verlöschen. Da der Druck auf den König durch Attentatsversuche und Verräter am Hof weiter steigt, fasst er einen gewagten Plan: Sein Liebhaber und Günstling Hong Lim soll die Königin schwängern, um so die Thronfolge zu sichern. Mit der nach und nach erwachsenden Liebe zwischen Hong Lim und der Königin entwickelt sich ein spannungsgeladenes Dreiecksverhältnis, dass die Gefühle den machtpolitischen Interessen unter zu ordnen versucht, sich jedoch jederzeit explosionsartig entladen kann.

Der Original-Titel des Films "A Frozen Flower" kennzeichnet den Film viel besser als der europäisierte Titel "Bood & Flowers" es jemals könnte. Farbenprächtige Kostüme, große Gefühle und eine auf Perfektion bedachte Schauspielkunst zeichnen diesen Historienfilm mit einem Budget von ca.10 Millionen Dollar von Regisseur Yu Ha aus. Der Film verliert dank einer prickelnd inszenierten Erotik, beeindruckenden Schwert-Kampfszenen, ansprechender musikalischer Untermalung, ästhetischen Kulissen und der gut erzählten Story niemals an Spannung - die ausgewogene Mischung macht's. Die Qualität der Farben und des Tons auf der DVD empfand ich persönlich als sehr gut.

Im Mittelpunkt des Films steht das höfische Leben mit der grausamen Etikette, in der Gefühle nicht offen gezeigt werden können und den am Hof lebenden Menschen strengste Disziplin abverlangt. Ein falsches Wort oder Fehlverhalten kann den Tod nach sich ziehen; die Liebe selbst wird zu einem Minenfeld. Der Günstling Hong Lim wird die tragischste Gestalt des Films, der zwar von dem König geliebt, vielmehr eifersüchtig besessen wird, aber auch als Diener der Willkür seines Herrschers ausgeliefert ist. Da die vernachlässigte, ungeliebte Königin und Hong Lim stets ihre eigenen Gefühle verraten mussten, nimmt das Schicksal in einer brandgefährlichen Affäre seinen Lauf - ironischerweise auf Befehl des Königs. Das Dreiecksverhältnis zwischen eifersüchtigen und homophilen König, Königin und Hong Lim wird beeindruckend plastisch erzählt. Die Schauspieler sind brilliant und lassen den Zuschauer mitfühlen, -lieben und -leiden. Für mich ist es bemerkenswert tragisch, dass zwar alle Protagonisten unter der Etikette leiden müssen, aber keiner aus seiner Haut kann. Erst das Ende des Films gibt in der Abschluss-Szene einen deutlichen Hinweis auf das Thema: Freiheit!

Ein Film, der nicht nur für asiatische Verhältnisse gewagt ist, bedingt durch die homophilen erotischen Szenen, aber vor allem durch große Gefühle bestechen kann: Verrat, Schmerz, Verlust, Angst, Lust, Sehnsucht, Liebe und Freiheit. Der Film ist ein Muss für Genrefans und für Cineasten. Ich fühlte mich prächtig unterhalten und kann für diese DVD eine klare Kaufempfehlung abgeben.

MfG
Chevalier
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am 25. Dezember 2012
Also der Film ist ultraspannend, jedoch ist das Ende sehr traurig, wie ich finde, aber das ist Typisch für Koreanische Filme (wer ein Fan ist weiss das!)

Man muss sich an den Stil vlt. gewöhnen, aber ich finde den Film richtig cool, vor allem die Welt und Kostüme, sowie schauspielerische Leistung, die Charaktere wirken echt und unglaublich cool. Für alle die es nicht wissen: Früher, vor allem im Adel, war es sehr angesehen homosexuelle Beziehungen zu haben (Cäsar z. B. hatte sehr viele Liebhaber), weswegen ich das in diesem Film überhaupt nicht schlimm oder abwägig finde. Natürlich wünscht man sich ein anderes Ende, aber hier wird schon ein großes Spannungs- und Gefühlskino geboten (meine Freundin musste sogar am Ende unterbrechen xD). Ich hatte riesen Entertainment und der Film entführte einen in ein schönes Abenteuer, weswegen ich klare Kaufempfehlung und 5 Sterne vergebe

Unbedingt anschauen!
In diesem Sinne
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am 17. Juli 2015
ein homosexueller könig zieht sich aus 36 knaben eine leibwache, der hauptmann wird zu seinem geliebten, der sich in die königin verliebt. wunderbarer, emotionaler film mit allem was ein film haben muss, ich werde wirklich immer mehr beeindruckt von dieser sorte asiatischer filme. das ist echt ein meisterwerk
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am 9. Mai 2015
Ich habe den Film ausgesucht, da ich gerne gute Martial Szenen sehen wollte. Diese waren zwar nicht dabei, aber habe den Film trotzdem sehr genossen, schöne Erotik-Szenen sinnlich und schön anzuschauen, tolle Musik dahinter und sehr emotional.
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am 14. Februar 2011
Dieser Film ist vielleicht der beste asiatische Film den ich bisher gesehen habe.
Die Geschichte selbst und die interessanten Konstellationen der Hauptfiguren können es durchaus mit Shakespears Dramen aufnehmen und gehen sogar in Teilen darüber hinaus da klassische abendländische Tabus hier nicht limitierend wirken.
Der Film ist ein gutes Beispiel dafür inwieweit das koreanische Kino sich inzwischen vom reinen Actionkino weg zu einer handlungstechnisch intelligenten und psychologisch tiefsinnigen Dramenerzählung wandeln konnte und dies ohne Einbußen bei Spannung Action und Dramaturgie.
Das Problem des Films ist dass sich seine Vermarktung wie hierzulande üblich an ein Publikum richtet welches sich durch fast alles gestört fühlt was über ein farbenfrohes Schlachtfest hinausgeht.
Dabei zeigt der Film auch in dieser Hinsicht mehr als genug.
Da das klassiche Zielpublikum asiatischer "Historien"-Filme in der Regel nicht der gleichen Evolution unterliegt wie die Macher des Asiatische Kinos sollten die Vermarkter endlich mal aufwachen und ihren Fokus bezüglich der hiesigen Zielgruppen ändern.
Manchen Käufern des Films empfehle ich außerdem in Zukunft zumindest die Beschreibungen auf den Rückseiten der Filmboxen zu lesen. Wer nur auf das Wort "Blood" und das Bild eines Schwertkämpfers hin einen Film kauft riskiert zwangsläufig daß dieser Film nicht ganz den Erwartungen enspricht.
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