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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Comeback des Jahres
14 Jahre nach ihrem dritten Werk und zwei Solo-Alben von Jerry Cantrell hat die Band mit William Duvall tatsächlich einen Sänger gefunden, der in der Lage ist die alten Songs so gut zu singen ohne als peinliche Kopie zu verkommen und der sich auch problemlos auf der neuen Platte hervorragend in Szene setzt.

OK, Grunge ist Geschichte, Post-Grunge und...
Veröffentlicht am 9. Oktober 2009 von tlizzy

versus
4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ... wo ist der Druck gebleiben ?
Also meine Hoffnungen sind enttäuscht worden. Wo ist die Energie der älteren Alben, der Druck ?
Kurzes Aufflammen und dann driftet der Gesang in Richtung Popmusik.
Lieber nicht....
Veröffentlicht am 25. Oktober 2009 von supergrobi


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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Comeback des Jahres, 9. Oktober 2009
Von 
tlizzy - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
14 Jahre nach ihrem dritten Werk und zwei Solo-Alben von Jerry Cantrell hat die Band mit William Duvall tatsächlich einen Sänger gefunden, der in der Lage ist die alten Songs so gut zu singen ohne als peinliche Kopie zu verkommen und der sich auch problemlos auf der neuen Platte hervorragend in Szene setzt.

OK, Grunge ist Geschichte, Post-Grunge und New Grunge ebenso, aber was Alice In Chains auf ihrem Comeback-Album abliefern ist einfach grandios. Da spielt Grunge auch gar nimmer die große Rolle, sondern das ist einfach ein klasse Rock-Album, welches zeigt, dass sämtliche Nachkommen dieses Genres wie Creed oder Nickelback ganz arme Würstchen sind. Und wer kennt hier noch Staind?

Schon der schleppende Opener All Secrets Known knüpft nahtlos an die "guten alten Zeiten" an und es ist kaum vorstellbar, dass diese Band fast 15 Jahre in der Versenkung verschwunden war.

Check My Brain beginnt mit den für AIC typischen Dissonanzen um dann in einen ohrwurmigen Refrain überzugehen. Dass der Song dazu noch rockt wie Sau ist das Sahnehäubchen.

Das Album bewegt sich überwiegend im Slow- bis Midtempo, überrascht aber dann und wann mit Tempiwechseln wie bei Last Of My Kind wo plötzlich die Handbremse gelöst wird und die Matte geschüttelt werden darf.

Zwischendurch befinden sich auch einige Stücke drauf, die sehr gut zu dem legendären MTV-Unplugged Konzert gepasst hätten. Your Decision und When The Sun Rose Again seien hier als Beispiele genannt.

Cantrells Riffs sind nach wie vor messerscharf, Black Sabbath sind allgegenwärtig und die Produktion ist astrein. Das schleppende Tempo gepaart mit tollen Hooklines haben AIC in keinster Weise verlernt, das macht ihnen kaum einer nach.

Ich hab die neue Pearl Jam noch nicht gehört, aber gegen diesen Brocken anzustinken ist sicher kein leichtes.

Eine der besten Bands der 90er hat sich zurück gemeldet und wie! Als Referenz für die besten Comeback-Platten steht bei mir immer noch Deep Purple's Perfect Strangers ganz oben, aber diese Scheibe hat das Zeug die alten Säcke vom Thron zu schubsen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Time to change has come and gone..., 29. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Vorneweg: Wir haben es nicht mit dem legitimen Dirt-Nachfolger zu tun! Es gibt kein zweites Down In A Hole oder gar Would zu hören. Und das ist gut so. Das Mindeste, was ich von der Platte erwartet habe, war eine hörbare Eigenständigkeit, ohne natürlich die musikalischen Wurzeln der Band zu verleugnen. Eine Melange aus aufgekochten legendären Großtaten wäre Gift für die Band und die Platte gewesen. Genau das ist - Gott sei es vielmals gedankt - nicht passiert.

Alice in Chains haben elf Klasse-Rocksongs vorgelegt, von denen einige schon selbst kleine Großtaten sind. Herausragend das knackige Check My Brain sowie die beiden ruhigen Vertreter Your Decision und When The Sun Rose Again. Dass DuValls Stimme Staleys ähnelt ist weder besonders originell noch schlecht - sie passt ganz einfach zu den Songs; im Doppelpack mit Cantrell klingt DuVall stellenweise sogar grandios.

Dass es keine volle Punktzahl gibt liegt daran, dass ich fest davon überzeugt bin, dass die neu formierte Truppe noch weit mehr drauf hat. Da ist noch genügend Luft nach oben. Songs wie Last Of My Kind, Take Her Out oder Private Hell sind nicht ausgereizt, da hätte man mehr draus machen können. Alles in allem bin ich aber über dieses unerwartet gut gelungene Comeback sehr glücklich!
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesprengte Ketten !!!, 27. September 2009
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Aller Anfang ist schwer...doch manchmal kann ein kompletter Neuanfang viel, viel schwerer sein. Niemand dürfte dies besser wissen als die legendären Seattle-Veteranen von ALICE IN CHAINS, die Anfang der 90er Jahre einer der wichtigsten Wegbereiter des Grunge waren, und es mit Rock-Meilensteinen wie "Facelift" und "Dirt" (in eingeweihten Fankreisen eines der besten Grunge-Alben überhaupt!) quasi über Nacht zu Weltruhm brachten. Zusammen mit Bands wie SOUNDGARDEN , PEARL JAM , TEMPLE OF THE DOG und natürlich NIRVANA avancierte man urplötzlich zum musikalischen Aushängeschild einer neuen Generation, wenn gleich ALICE IN CHAINS diese hohe Popularität niemals gewollt haben. Das Ende ist natürlich bekannt...infolge persönlicher Zerwürfnisse - wobei vor allem die exzessive Drogensucht des Sängers Laney Staley maßgebend war - zerbricht die Band Ende der 90er Jahre, und schien somit bereits frühzeitig in die "ewigen Jagdgründe" des Rock-Business einzugehen. Im Jahre 2002 geschah das, was im Grunde jeder Fan schon lange erwarten musste, und was das endgültige Ende von ALICE IN CHAINS scheinbar für immer besiegeln sollte. Laney Staley setzte sich eine Überdosis Drogen und wurde erst nach mehreren Tagen tot in seinem Appartement aufgefunden. Die Szene verlor dadurch einen seiner schillerndsten Persönlichkeiten und stimmlich begnadetsten Sänger...ALICE IN CHAINS waren fortan nur noch eine Legende, die auf eine herausragende musikalische Vita zurückblicken konnte. Doch glücklicherweise kam dann alles doch ganz anders.
Im Rahmen eines Reunion-Konzerts rappelten sich Haupt-Songwriter Jerry Cantrell und seine Musikerkollegen nochmals zusammen. Was zunächst losen Projekt-Charakter zu haben schien, entwickelte sich im Laufe der Zeit jedoch wieder zu einer festen Band. Während ALICE IN CHAINS zunächst nur durch vereinzelte Konzerte bzw. Mini-Tourneen beschränkten, entschied sich die Band dann jedoch dazu, eine neue Studio-Scheibe in Angriff zu nehmen, die nun in diesen Tagen - 7 Jahre nach dem Tod von Laney Staley - weltweit in den CD-Regalen steht.
"Hope, a new beginning. Time, time to start living. Like just the way we died. There's no going back to the place we started from." Bereits mit den ersten Worten des superben Openers "All secrets known" wird dem Hörer bereits früh bewusst, wie wichtig Jerry Cantrell die Auseinandersetzung mit den dunklen Kapiteln der Band-Historie ist. Insofern kommt "Black gives way to blue" einem Befreiungsschlag gleich, mit dem die Band den Blick endlich wieder in die Zukunft richten kann. Und auch in musikalischer Hinsicht ist dieses Comeback eindrucksvoll geglückt. Während sich Bands wie z.B. NIRVANA seinerzeit eher vom Hardcore/Punkrock beeinflussen ließen, eilte ALICE IN CHAINS schon immer der Ruf voraus, die BLACK SABBATH des Grunge zu sein. Und auch im Jahre 2009 hat sich diese Maßgabe nicht geändert. Die auf düsteren, tonnenschweren Riffs basierenden Groover "Last of my kind" , "A looking in view" oder "Lesson learned" stehen allesamt in typischer ALICE IN CHAINS-Tradition, wobei man jedoch fairerweise sagen muss, dass die alten Band-Klassiker (speziell der Oberknaller "Dirt") erwartungsgemäß unerreicht bleiben. Darüber hinaus handelt es sich bei diesem knapp einstündigem 11-Tracker um eines der mitreißensten und komplettesten Rock-Scheiben des Jahres, welches komplett ohne Durchhänger daherkommt. Hierbei muss man zunächst mal Neu-Sänger William DuVall erwähnen, der mit seiner Stimme wirklich verdammt nah an Laney Staley herankommt. Teilweise möchte der Hörer tatsächlich glauben, der Geist des Ex-Fronters wäre auf die Erde herabgestiegen und in den Stimmbändern Duvall's wiedergeboren. Natürlich kann man diesbezüglich auch mit dem Argument "mangelnde Originalität" ins Felde ziehen...an der musikalischen Klasse von "Black gives way to blue" ändert dies aber nichts.
Weitere Highlights sind zweifelsohne das ziemlich schräg arrangierte Refrain-Wunder "Check my brain" , das zwischen sanften Melodien und harten Riff-Ausbrücken pendelnde "Acid bubbles" sowie die halbballadesken Ohrwürmer "Your decision" , "When the sun rose again" und "Private hell" (wundervoll!). Und wenn der leider etwas kurze Seelenschmeichler "Black gives way to blue" - auf dem kein geringerer als Sir Elton John am Klavier zu hören ist! - diese Scheibe nach 55 Minuten ausläutet, ist jeder Fan einfach nur erleichtert, dass ALICE IN CHAINS nach Jahren der Abstinenz endlich wieder in die Spur gefunden haben.
Kein Zweifel, so ein derart starkes Comeback konnte die Musikwelt nun wirklich nicht erwarten. Und wenn es heutzutage überhaupt eine Band gibt, die kläglich substanzlosen Post-Grungern wie NICKELBACK , 3 DOORS DOWN oder STAIND die Leviten lesen kann...dann sind es eindeutig ALICE IN CHAINS. 5 Sterne für ein kleines Juwel!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen You opened fire...and your mark was true!, 25. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Schon alleine der moralisch fragwürdige und emotional zermürbende Akt, der erforderlich war, um "Black Gives Way to Blue" eineinhalb Jahre nach der Erscheinung endlich in meine Musikanlage zu schieben, war fast zu viel - die CD musste dort zwangsläufig eine der älteren Werke meiner Lieblingsband ablösen, die mit IHM aufgenommen wurden...Doch "Black Gives Way to Blue" & old gives way to new. Und so erwischte ich mich in der letzen Zeit immer öfter dabei, bei youtube mit Skepsis und gut versteckter Hoffnung die Tracks vom neuen Album einzutippen. Es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass mich das was ich hörte, fassungslos, beschämt und vor allem jubelnd zurückließ.
It goes without saying-für einen langjährigen Fan von Alice in Chains, dessen Liebesgeschichte mit der Band mit 14 Jahren, "Down in a Hole" und "Rooster" begann, elterliches Augenverdrehen, eheliche musikalische Gruppenzwänge und eine Identitätskrise nach Aufkommen der Britney Spears überlebte, und in den letzen Jahren mit der Suche nach allen legal und illegal verfügbaren bootlegs der Band nunmehr die Letzen Phasen der akustischen Sucht erfolgreich absolvierte - Layne Staleys Stimme ist längst internalisiert und daher jeder Versuch, sich sein überwältigendes Vokal in "A Looking in View", "Check my brain", "Lesson learned" oder "Your decision" NICHT vorzustellen von vorne herein zum Scheitern verurteilt. BGWTB kann dementsprechend die Rauheit und die hoffnungsvolle Ankündigung einer Weltklasse-Band in the making einer "Facelift"-Platte nicht erreichen; es kann die außerirdische Einmaligkeit und düstere Perfektion des "Dirt"-Albums nicht übertreffen; die süßlich-tödliche Komplexität und sich erst nach und nach offenbarende geniale Vielschichtigkeit des selftitled "Alice in Chains" nicht berühren...und dennoch, achhh, dennoch!
Es ist verdammt noch mal das Beste, was in den letzten zehn Jahren produziert wurde und ein würdiger Nachfolger, der diejenigen, die Alice in Chains noch nicht kennen, mit der ersehnten Ausrede beschert, Nickelback und 3 Doors Down mp3s endlich von ihren Playlists zu streichen und sie hoffentlich zu den älteren Meisterwerken der Band führen wird. Alte AIC-Jünger lassen schon die ersten beiden Nummer "All secrets known" und "Check my brain" mit offenem Mund dastehen-insbesondere jene, die wie ich glaubten, dass die Band nach Laynes Tod nie wieder brauchbares Material aufnehmen wird. Der bleierne Sound, die wunderbare Dysharmonie der Riffs und Gesang-Harmonien, die zum guten Teil das Wesen von Alice in Chains ausmachten - es ist alles wieder da. Die Erkenntnis, dass man Layne Staleys Stimme nie wieder zu Inez' und Cantrells Riffs hören wird gibt mit Ach und Krach dem Respekt Platz, welches man dem neuen Sänger, William Duvall einfach entgegenbringen muss. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, in die nicht auszufüllenden Fußstapfen eines Staley treten zu wollen. Es ist daher seine große Leistung, dass er dies gar nicht erst versucht und dennoch eine rockige und potenzialschwangere Performance abliefert.
Als einzigen Kritikpunkt - falls man nach langer, langer Suche überhaupt einen zu finden vermag - kann man den Titelsong "Black Gives Way to Blue" nennen. Dafür, dass es als eine langsamere Nummer im traditionellen AIC-Stil fungiert ist das Lied einfach nur Klasse. Dafür jedoch, dass dieses Stück ausgerechnet Layne gewidmet sein soll...da muss mir als der größenwahnsinnigen Staley Anhängerin einfach mal erlaubt sein zu sagen: Das hätten die Jungs auch mal besser hinkriegen können. Da wird Aaron Lewis mit seiner verzweifelten Tribute "Layne" - und ich weiss, dass ich den Blitz voll verdiene, der gleich aus dem Himmel kommt, weil ich Staind im gleichen Text mit Alice in Chains erwähne - dem verstorbenen Sänger meiner Meinung nach aber mehr gerecht.
Abgesehen davon aber von mir klare, no-brainer 5 Sterne für "Black Gives Way to Blue" - für den Mut, der Welt mal wieder den Stinkefinger zu zeigen und die Kreativität, die zu dem besten Album der vergangenen zehn Jahre geführt hat. Danke, Jungs - "I wish I could hug you all, but I'm not gonna".
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen alice in groove, 10. Juni 2010
Von 
Hunold Manfred "tambourine man" (München Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Vorweg: als alter (40+)Grunger hätte ich mir die neue AIC-CD selbst dann gekauft, wenn sie darauf nur Weihnachtslieder gesungen hätten. Bei noch im Sound der 90er festhängenden Alice Fans könnte die CD eventuell auf Ablehnung stoßen, eine gewisse Altersmilde ist dem neuen Werk nicht abzustreiten. Losgehen tut's fulminat, All Secrets Known und Check My Brain rocken fett los, aber schon in der dritten Nummer Last Of My Kind wird stark abgebremst, Your Decision geht noch mal gut ab und der Rest der CD ist dann hauptsächlich Alice In Groove. Das groove - rockt dann dermassen lässig, dass in der letzten Nummer sogar Pianomethusalem Sir Elton John(!) ans Piano darf. Der neue Shouter William DuVall macht seine Sache sehr gut, Layne Staley selig ist Geschichte, freuen wir uns das AIC endlich einen Ersatz gefunden haben. Also für alle, die quälend-dissonanten 90er Jahre Psycho - Grunge erwarten, ist die neue Scheibe nix, für uns mit Jerry & Co Gealterte aber ein Kaufempfehlung mit nostalgischem Background.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solide rockarbeit, 20. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
wunderbar, dass aic wieder am start sind und die fans mit ihrem sehr eigenen sound beglücken. erstaunlich, wie gut das mit neuem sänger funktioniert. aber wegen des häufig eingesetzten doppel-lead-gesangs zwischen dem neuen sänger william duvall und jerry cantrell klingt das ganze fast wie in alten tagen. das songmaterial ist gut. es kann sicher nicht mit dem geniestreich "dirt" mithalten, ist aber sicher besser und abwechslungsreicher als das letzte album mit layne staley "aliche in chains". also findet eine erfreuliche fortsetzung statt, auf der ein paar echte highlights wie das düstere "last of my kind" oder das einfach schöne titellied "black gives way to blue" sind.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auferstehung einer Legende, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Ganze 14 Jahre nach dem letzten Studioalbum und 7 Jahre nach Layne Staleys Tod kehren Alice In Chains zurück. Als die Meldung durchsickerte, dass die Band an einem neuen Album arbeite, gab es wohl nicht wenige die sich die Frage stellten, wie man den Verlust eines derart charismatischen und stilistisch einzigartigen Sängers kompensieren soll.
William DuVall heißt der neue Mann am Mikro. Wer die Band diesen Sommer live erlebte, durfte durchaus überrascht gewesen sein, wie gut sich DuVall in die Band einfügt und wie sicher und kraftvoll er die alten Songs interpretiert. Zudem ist seine Stimme gar nicht weit von der seines Vorgängers entfernt. Gute Voraussetzungen also für das neue Album.

Dieses beginnt düster, melancholisch, atmosphärisch. Typisch Alice In Chains eben. Gesanglich dominiert zunächst Gitarrist /Hauptsongschreiber Jerry Cantrell. Der Text handelt von Neubeginn und unwiederbringlicher Vergangenheit. Mit 'Check My Brain' wird's dann deutlich rockiger und eingängiger. Fast fühlt man sich an das Debütalbum 'Facelift' erinnert. 'Last Of My Kind' ist der erste von DuVall dominierte Song. Ein kantiger Rocker, auf dem er weniger nach Staley, dafür eher wie Scott Weiland in Bestform klingt. Spätestens hier sollten alle Vorbehalte ausgeräumt sein.

'Black Gives Way To Blue' ist kein zweites 'Dirt' geworden. Das durfte man auch nicht erwarten, da dieser Klassiker vor allem von seiner depressiven und morbiden Stimmung lebt, welche hauptsächlich in Staleys Drogensucht begründet war. Das neue Album verbindet dennoch alles wofür man Alice In Chains schätzt. Intensive, düstere, bleischwere Songs mit schönen mehrstimmigen Gesängen, ein paar eingängige rockige Stücke und auch drei Balladen sind vertreten. Dabei ist das Album nie nostalgische Rückschau, sondern erstklassige moderne Rockmusik, die auch ein Jahrzehnt später fasziniert. Einziger Kritikpunkt ist vielleicht, dass die Stimmen häufig stark verwoben sind und DuVall eher selten die Chance für echten Leadgesang bekommt. Textlich geht es nicht mehr so düster zu wie zuvor. Viele der Songs verbreiten eher eine hoffungsvolle als eine beklemmende Atmosphäre. Die Band scheint mit sich und der Vergangenheit im Reinen zu sein. Der ruhige von Cantrell vorgetragene Titelsong bildet den feierlichen Abschluss und ist gleichzeitig Abschied vom verstorbenen Freund.

'Black Gives Way To Blue' ist ein Comeback Album, das diese Bezeichnung auch verdient. Dabei wirkt es in sich geschlossener als das sperrige selbstbetitelte Album und die beiden, stilistisch ähnlichen Soloalben von Cantrell. Alice In Chains haben gut daran getan die Vergangenheit ruhen zu lassen und einen Neuanfang zu suchen. Es wäre schade, wenn solch gute Songs niemals den Hörer erreicht hätten.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Comeback nach Maß!, 14. September 2009
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Lange sah es so aus, dass Pearl Jam die letzten Überlebenden des Grungebooms der frühen 90er sind. Doch sie sind nicht die einzigen, welche dieser Tage ein neues Album veröffentlichen. Auch die lange als tot geglaubten Alice In Chains melden sich zurück. Wer hätte das vor Jahren noch gedacht, nachdem ihr Sänger Layne Staley im April 2002 endgültig den Drogen zum Opfer fiel. Seitdem vor drei Jahren Comes With The Fall-Sänger William DuVall zur Band stieß, spielte man zahlreiche Shows und tüftelte an neuen Songs. Das Ergebnis nennt sich jetzt Black gives way to blue und enthält alle Trademarks, für die Alice In Chains bekannt sind: Schwere und kraftvolle Sabbath-artige Riffs, emotionaler, oft zweistimmiger Gesang, eine melancholische Grundstimmung, sowie mitreißende Melodien, welche das Herz bluten lassen. Fast so als wären die letzten 14 Jahre spurlos an der Band vorbei gegangen.

Wobei das als Kompliment zu verstehen ist. Denn wie eine altbackene Band klingen Alice In Chains zu keiner Sekunde. Ein Beweis wie zeitlos ihre Musik immer noch ist. Aber heutzutage scheint die Band ausgeglichener und mit sich selbst im Reinen zu sein. Denn trotz der durchgehenden düsteren Stimmung klingt man nicht mehr so deprimierend wie früher und an manchen Stellen sogar fast positiv und lebensbejahend, wie bei der akustischen und wunderbaren Ballade "When the sun rose again". Während man sich zweistimmig durch das Lied singt, spürt man das Lagerfeuer noch knacken, während am Horizont langsam die Sonne aufgeht. Dies sind Momente für die man die Band lieben muss und die man von den Gruppen der Postgrunge-Generation viel zu selten zu hören bekam.

Doch nicht nur die ruhigen Augenblicke sind nach wie vor eine Stärke von Alice In Chains. Die Kombination von ruppigen Gitarrenriffs und schaurig schönen, sowie eindringlichen Melodielinien sorgt auch heute noch für Begeisterung und Gänsehaut. Ein Song wie "Check my brain" braucht dabei den Vergleich mit Klassikern wie "We die young" oder "Would?" keineswegs scheuen, während z.B. "A looking in view" anfangs noch etwas sperriger wirkt, aber bald seine ganz eigene Intensität entwickelt. Ähnliches gilt für das schwere "Last of my kind", genauso wie für das regelrecht entspannte "Your decision". Zwar könnte man noch erwähnen, dass Elton John (!) den Titeltrack und Tributsong an Layne Staley mit ein paar Pianotupfern angereichert hat, aber diese entpuppen sich beim genaueren Hören als eher unspektakulär.

Und ein derartiges Namedropping hat die Band gar nicht nötig, wenn man als Comback ein derart starkes und homogenes Album präsentiert, welches sich mit jedem Hördurchgang noch tiefer ins Bewusstsein gräbt. William DuVall hat sich offensichtlich in seiner Rolle als neuer Frontmann eingelebt, denn seine Gesangsleistung ist tadellos, von Leidenschaft geprägt und seine Stimme klingt der seines Vorgängers gar nicht so unähnlich. Zusammen mit Gitarrist Jerry Cantrell bildet auch er eine wunderbare gesangliche Einheit, welche Alice In Chains schon immer ausgezeichnet hat. So fällt die Eingewöhnung als alter Verehrer der Band nicht schwer. Willkommen im Jahr 2009, Alice In Chains!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Fantastisches comeback, 27. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Es ist als wären Alice in chains gar nie weg gewesen. Mit neuem Sänger und sonst unveränderetem Band line up klingen die 4 wie anno 1995, jedoch fett und nach heutigen, technischen Maßstäben produziert. Eingängige aber niemals langweilige Melodien, fette Riffs und ein himmelhoch feiner Gesang machen dieses Album zu einem der besten des Jahres. Das aktuelle Album wird nie langweilig, vielmehr öffnet es sich dem geneigten Höhrer nach mehreren Durchläufen auf manigfaltige Art und Weise immer wieder und erneut. Lustvoller Schmerz, faszinierende Depression - Alice in chains machen aus der Farbe schwarz ein faszinierendes Kaleidoskop! Zugreifen und genießen!!
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4.0 von 5 Sternen Unheimliches Déjá-vu, 27. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Black Gives Way to Blue (Audio CD)
Was uns dieses Jahr 2009 nicht schon alles bot: Alben von Pearl Jam und Dinosaur Jr. sowie eine Tourbekanntgabe von Pavement. Noch nie gab es eine solch musikalische 90er-Dichte, deren Veteranen den ganzen Jungspunden den Stinkefinger zeigen!

Nun geben also auch Alice In Chains ihr Oeuvre zum Besten. Und nehmen den Hörer mit geballter Energie mit auf eine Zeitreise, die zu keiner Zeit affektiert oder gezwungen wirkt. Vielmehr hält der prägende Lead-Gesang von Staley-Nachfolger William DuVall das Andenken hoch und erweckt einen Totentanz zum leben, der früher gerne mal mit "Grunge" beschrieben wurde und zur Zerlegung des heimischen Partykellers gereichte.

Was ab dem paradigmatischen "All Secrets Known" gespielt wird, ist Rockmusik, die sich wie in "Acid Bubble" mit Down-Tunings an Neuem orientiert, aber stets dem eigenen Stil die Treue hält. Harte Riffs peitschen in "A Look In View" und kreieren absolute Ausweglosigkeit, die schließlich in Songs wie "Private Hell" zementiert wird: technisch einwandfrei präsentiert und mit dem gewissen Händchen für aktuelle Musikbedürfnisse!

"Black Gives Way To Blue" ist ein tolles Rockalbum auf der höhe der Zeiten geworden, womit also Fans der ersten Stunde, aber auch jüngeres Publikum angesprochen wird. Hier passt alles: Zeit, Raum und Bandfeeling. Ich vergebe also sehr gute vier Sterne und meine: "Ein herzliches Wiedersehen mit einer Kultband. Spitzenplatte!"
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Black Gives Way to Blue
Black Gives Way to Blue von Alice In Chains (Audio CD - 2009)
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