Kundenrezensionen


45 Rezensionen
5 Sterne:
 (17)
4 Sterne:
 (15)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:
 (7)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Episodenfilm für Halloween!
Es ist wieder einmal Halloween und in einer eigentlich ganz normalen Kleinstadt tut sich Absonderliches auf. Ein Schuldirektor geht seinem blutigen Tatwerk als Serienkiller nach. Eine Gruppe böser Kinder versucht einem Außenseiter einen Streich zu spielen, mit ungeahnten Folgen. Eine junge Frau, als Rotkäppchen verkleidet wird von einem Unbekannten...
Veröffentlicht am 5. Juli 2010 von Amigo Del Sol

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich LIEBE diesen Film, aber was zum Teufel ist das für eine DVD?
Ich will noch einmal betonen, dass ich Trick 'r Treat über alles liebe, aber ich muss meinen Unmut über diese DVD-Fassung einfach zum Ausdruck bringen und hoffe, dass Leute die sich für den Film interessieren, die 1-Stern-Rezensionen lesen und sich nicht nur von der Zahl beeinflussen lassen.

Deswegen beginne ich meine Rezension mit dem Negativen,...
Vor 8 Monaten von Karin D. veröffentlicht


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gelungener Episodenfilm für Halloween!, 5. Juli 2010
Von 
Amigo Del Sol "ADS" (Fürstentum Lippe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Es ist wieder einmal Halloween und in einer eigentlich ganz normalen Kleinstadt tut sich Absonderliches auf. Ein Schuldirektor geht seinem blutigen Tatwerk als Serienkiller nach. Eine Gruppe böser Kinder versucht einem Außenseiter einen Streich zu spielen, mit ungeahnten Folgen. Eine junge Frau, als Rotkäppchen verkleidet wird von einem Unbekannten verfolgt und ein alter Mann wird an Halloween von seiner düsteren Vergangenheit eingeholt...

"Trick r Treat" - Süßes oder Saures, besser kann man diese kleine Perle unter den Halloween-Verfilmungen nicht umschreiben. Anhand von vier Episoden, die alle mehr oder weniger ineinander verwoben sind, entwickelt sich eine spannende, finstere Geschichte, wie sie nur an Halloween geschrieben und erzählt werden kann. Die Episoden unterhalten dabei allesamt bestens, auch wird es stellenweise ganz schön blutig. Das zum größten Teil unbekannte Ensemble spielt gut und trägt damit entsprechend zum Filmgenuss bei. Auch die gelungenen Effekte sind gute, echte Handarbeit.

Ein rundum gelungener Film, den man sich nicht nur an Halloween ansehen darf - 4 Sterne :o)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Süßes oder Saures?, 10. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Ein Horrorfilm, der Halloween zum Thema hat? Das hab ich ja noch nie gehört, das ist ja etwas völlig Neues...nicht. Neben Zombie- und Vampirfilmen dürfte der 31. Oktober wohl das Thema schlechthin sein, wenn man den Zuschauer in Angst und Schrecken versetzen will. Somit kann Regisseur Michael Dougherty, der hier mit "Trick 'R Treat" sein Debüt abliefert, bei der Themenauswahl keine Kreativität bescheinigt werden. Aber der Schein trügt, denn Dougherty hat dem Genre zwar keine wirklich neuen Ideen hinzuzufügen, setzt aber die bekannten Versatzstücke so gekonnt ein, dass ihm ein überaus spannender und stellenweise richtig witziger Slasher gelungen ist.

Für einen Neuling konnte Dougherty einen solide agierenden und recht bekannten Cast auf sein Set lotsen, geben sich hier doch unter anderem Dylan Baker ("Happiness"), Anna Paquin ("X-Men"), Leslie Bibb ("Iron Man"), Lauren Lee Smith ("Pathology") und Britt McKilip ("Dead like me") ein Stelldichein. Auch das Set an sich ist perfekt ausgestattet und inszeniert, dass hier ein für einen Horrorfilm großzügiges Budget zur Verfügung stand, sieht man fast in jeder Szene. Perfekt illuminiert, von den duzenden Kürbisköpfen bis hin zu den gruseligen Außen-Sets ist Dougherty hier eine gespenstische Atmosphäre gelungen. Das Thema der Story ist wie gesagt nicht neu, aber Dougherty, der auch das Script verfasst hat, verknüpft hier äußerst kurzweilig eine bunte Halloween-Anthologie, die sich aus insgesamt fünf nach und nach überlappenden Handlungssträngen zusammensetzt.

Zuerst wären da Emma und Henry, die von einer Party nach Hause kommen. Emma ist schwer genervt von Halloween, was sie dazu veranlasst, die Kerze in dem im Garten aufgestellten Kürbis auszupusten und somit für sich das Ende dieses blöden Tages einzuläuten. Dieses folgt für sie dann auch auf dem Fuße, denn man bläst die Kerzen im Kürbis nicht vor Mitternacht aus...böser Fehler. Ein paar Häuser weiter ist Grundschuldirektor Steven damit beschäftigt, die Früchte seiner Arbeit einzufahren. Die darin bestand, die Süßigkeiten für die Kinder zu vergiften und die wild kotzenden Opfer erst in seinen Keller und dann in ein Grab in seinem Garten zu verfrachten. Das kann er so grade noch vor seinem Nachbarn Mr. Kreeg geheim halten, da der eigenbrötlerische und schwer asthmatische Kauz nur darauf bedacht ist, seinen Hund wieder ins Haus zu verfrachten und nicht darauf, mal etwas genauer über den Gartenzaun zu linsen. Auch Mr. Kreeg wird in dieser Nacht noch erfahren, was der Geist von Halloween für ihn bereithält. Ein paar Gärten weiter klauen ein paar Kids einige Kürbisse und machen sich damit auf den Weg an einen trockengelegten See, wo vor 30 Jahren ein schreckliches Unglück geschah. Ein Haufen Eltern behinderter Jugendlicher wollte sich ihrer missgebildeten Brut entledigen, indem sie den Busfahrer bezahlten, damit er ihre Kinder samt Bus im See versenkt. Was passiert, wenn man die Toten zu wecken versucht, müssen die rotznasigen Teens nur allzu bald erfahren. Und zu guter Letzt sind ein paar hübsche junge Damen in town, um sich noch ein paar Dates für ihre heiße Party im Wald zu organisieren. Just an diesem Abend soll eine von ihnen, die schüchterne Laurie, nun auch endlich ihre Unschuld verlieren, allerdings geht es dabei nur sehr bedingt um sexuelle Unschuld.

Aus diesen verschiedenen Handlungssträngen, die zudem noch zeitlich versetzt stattfinden, hat Dougherty einen bunten Reigen aus altem Aberglauben, neuzeitlicher Halloween-Zelebration und blutigem Grusler geschaffen. Der Film ist schräg, witzig, spannend und kurzweilig und hebt sich somit angenehm von der Masse x-beliebiger Slasherfilme ab, die zuhauf den Kino- und DVD-Markt überschwemmen. Und der kleine mordende Kürbiskopf im orangefarbenen Strampler, der die Handlungsstränge so lose wie blutig miteinander verbindet, wäre wirklich putzig, wenn seine Anwesenheit nicht so todbringend wäre. Sicher, Tiefsinniges oder Innovatives darf man von "Trick 'R Treat" nicht erwarten, aber Ersteres kommt in diesem Genre eh nicht vor und Zweiteres ist ebenfalls kaum noch machbar. Also sollte man der Fähigkeit, die Dougherty hier an den Tag legt, aus einem altbekannten Thema noch soviel rauszuholen, dass ein kurzweiliger und spannender 87Minüter entsteht, einfach Respekt zollen und sich prächtig amüsieren und gruseln. Denn genau darum geht's doch an Halloween, oder? Eben. Somit also knallorange vier von fünf Kürbisköpfen, die ihr Licht auch auf das werfen, was lieber im Dunkeln geblieben wäre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sam(hain) - der Geist von Halloween!, 2. Juni 2011
Von 
Seraphina "Indigo-Girlie *-*" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
*
Splattermovies sind nicht mein Ding. Ich stehe mehr auf Fantasy-Horror, erst recht wenn er schwarzhumorig ist. "Trick 'r Treat" passt genau in dieses Schema.
Es handelt sich hierbei um einen Episodenfilm, d.h. er besteht aus 5 Handlungssträngen ( eigentlich 4, aber ich zähle den Beginn mit Emma und ihrem Mann mit dazu ), welche eng miteinander verwoben sind. Durch verschiedenartige Beziehungen der Charaktere zueinander ( Nachbar, Schulkamerad, etc. ), aber auch durch den kindlichen Halloween-Geist namens Sam. Die geheimnisvolle Figur tritt immer wieder in Erscheinung und kreuzt die Wege unserer Charaktere.

Der bösartige Gnom hat gute Chancen zur Horror-Kultfigur. Ich bezweifle allerdings, daß er an "die Großen" wie z.B. Freddy Krüger je heranreichen wird.
Nichtsdestotrotz hat der kleine "Sackkopf" seinen Charme. Richtig böse ist er nicht, vielmehr verteidigt er vehement die Traditionen von Halloween und bestraft jene, welche die Regeln missachten. Wird manchmal indirekt auch zum Rachegeist bzw. Rachezeugen.
Ein wenig erinnert das Schema ( v.a. bei dem ungehaltenen Mr. Kreeg ) an Dicken's "Weihnachtsgeschichte" ... bloss daß es hier weitaus morbider zugeht und es mehrere Halloween-Muffel gibt.

Der Name "Sam" erinnert auch nicht zufällig an das irisch-keltische Totenfest Samhain, welches quasi als Urahn von Halloween ( alias "All Hallows' Eve"/"Allerheiligenabend ) gilt ... auch wenn die Motivationen bei einem heidnisch und beim anderen christlich ausfallen. Durch einen der Charaktere, Rhonda - ein Mädchen mit Savant-Syndrom, erhascht der Zuschauer einen kurzen Blick auf jene Verbindung ( intensiver wird auf das Thema in den Specials eingegangen ).

Trick 'r Treat kann man auch als Wiederbelebung des 80-er Jahre Horrors sehen, als dieser noch ohne CGI-Special Effects-Missbrauch auskam und stattdessen mit Atmosphäre zu überzeugen wusste. Aus diesem Grund setzt der Regisseur stärker auf traditionelle Mittel ( wie Masken und Prothesen ).

Zwar werden hier auch allerlei Klischees bedient ... dennoch liefert der Streifen ein paar überraschende Wendungen ( z.B. was die Story mit "Rotkäppchen" betrifft ).

Das Special besteht aus vier Teilen.
Der erste Teil befasst sich mit den historischen Ursprüngen von Halloween ( s.o. ) als Fest an sich und auch mit der Herkunft der verschiedenen Rituale.
Im zweiten Teil kann man sich die entfallenen Szenen anschauen.
Im dritten Teil sieht man einen animierten Kurzfilm von 1996, welcher Sams Figur einführt.
Und der vierte Teil zeigt ganz kurz die wohl deutlichste CGI-Szene mit dem "Schulbusmassaker".

FAZIT:
Ein atmosphärischer Horrorfilm, der sich ganz und gar dem Halloween-Thema verschrieben hat.

PS:

Die Alterfreigabe "ab 18" ist definitiv übertrieben. Der Film ist nicht so krass, als daß ihn nicht auch 16-Jährige sehen könnten ( abgeschlagene Köpfe gibt es da auch ).

Ausserdem existiert ein englischsprachiger Comic zum Film -> Trick 'r Treat, ein Film-"Sachbuch", eine Audio-CD und eine Sam-Actionfigur ( alles günstiger Import, falls jemand daran interessiert wäre ).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebevoll gemachter Episoden-Halloween-Horror, 15. Oktober 2009
Von 
Dude - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Der Film lief dieses Jahr auf dem Fantasy-Filmfest.
Im Vorfeld herrschte ein gewisser Hype, der sich auch bei imdb.com, der größten Filminternetdatenbank, wo der Film zeitweise die fantastische Note von 9,2 erreichte (bei damals 630 votes), widerspiegelte. Inzwischen ist er auf realistischere 7,6 Punkte bei 4100 votes abgerutscht.

Natürlich haben wir hier nicht den besten Horrorfilm der letzten 30 Jahre vor uns und für Gore- und Splatterfans ist er auch eher ungeeignet.
Harte Kost wird hier nicht geboten, dafür Atmosphäre und einmal etwas anderer Horror als üblich.

Wer an Old-School-Horror im 80-er-Jahre-Stil Freude hat, der wird hiermit einen netten Abend bei Kerzenschein verbringen können.

Der Film punktet mit einem liebevollen, stimmungsvollen Setting, das Ganze im Stile von "Tales from the Crypt", es blieben einige Story- und Logikfragen offen.
Auch sind nicht alle Episoden qualitativ gleichwertig.
Das ist aber nicht schlimm, man merkt dem Film an, dass er mit Liebe gemacht wurde.

Für einen dunklen Halloween- oder Winterabend durchaus zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Highlight!!, 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Für mich ein absolutes Highlight.
Der Film ist ungemein unterhaltsam und liebevoll gestaltet.
Atmosphärisch dicht und handgemachte Effekte heben den Film aus dem Einheitsbrei heraus, auch der Soundtrack ist gut gelungen.
Schade, dass es solche Perlen nicht sehr oft gibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Halloween Film schlecht hin! Sehr zu empfehlen!, 8. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Der Film ist wirklich gut gemacht und der beste zum Thema Halloween! Der Inhalt ist in anderen Besprechungen schon hinreichend beschrieben worden, deshalb gehe ich nicht auf ihn ein. Zur DVD: das Bild kommt stellenweise sehr verpixelt daher, der Ton geht in Ordnung. Bleibt zu hoffen, das der Film irgendwann in HD Qualität kommt. Was an Silversterabend "Dinner for One" ist, ist "Trick 'r Treat" für die Halloween-Nacht - einfach Kult! Klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragender Halloweenfilm, könnte nicht besser sein!, 12. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Gleich das Wichtigste vorweg: Ich war begeistert von diesem Film! Habe selten einen Film gesehen, der mir noch Tage später durch den Kopf ging, weil er mich einfach fasziniert hat. Habe ihn passenderweise in der Halloween-Nacht gesehen, ein bessers Ambiete gibt es ja nicht. So ein gelungenes Halloween hab ich schon ewig nicht mehr erlebt.

Kurz zum Inhalt, auch wenn das schon beschrieben wurde: es ist zwar ein kompletter Film, allerdings werden in diesem Film 4 Kurzgeschichten erzählt, die alle nebeneinander herlaufen und sich teilweise auch überschneiden, jedoch nie direkt etwas miteinander zu tun haben. Nur der Zuschauer hat gegen Ende den kompletten Überblick über die unheimlichen Geschehnisse dieser Nacht.
Über allen Geschichten ragt eine Figur: Sam, eine Art "Wächter" von Halloween, der immer wieder auftaucht und auch einen großen Auftritt bekommt. Er achtet darauf, dass die "Gesetze" von Halloween eingehalten werden. Geschieht dies jedoch nicht....nun, das soll man selbst sehen. ;)

Zum Bild und Ton:
Da konnte ich keine Probleme feststellen, sicher hat die DVD keine Bluray-Qualität, aber Fehler oder Minuspunkte gab es bei mir absolut nicht.

Brutalität und Altersfreigabe:
Hier ist die Altersfreigabe FSK 18 schon etwas hoch gewählt, FSK 16 würde ausreichen. Der Film ist definitiv kein inhaltsloser Splatter, im Gegenteil! Er beschäftigt sich mit den Kreaturen rund um Halloween, mit erschreckendem Grusel und unvorhersehbaren Aktionen. Es ist daher wirklich ein klassicher Horrorfilm, kein Gewaltfilm.

Wirkung:
Wie bereits erwähnt, geht es hier um die Kreaturen, Rituale und Geschehnisse rund um das Fest Halloween. Dabei werden uralte Regeln, Sitten und Bräuche im Film eingestreut, die alle ihre ganz besondere Bedeutung haben. Verstößt jemand gegen die Regeln, schreitet der Wächter Sam ein.
Besonders reizvoll ist die Tatsache, dass im Film fast nichts so ist, wie es scheint. Jedes Böse, das eine Bedrohung darzustellen scheint, wird nochmal übertroffen von etwas viel Grauenvollerem. Erst gegen Ende fügt sich für den Zuschauer ein Bild zusammen. Dabei setzt der Film auf nachhaltige und unvorhersehbare Gruseleffekte.

Äußerst sehenswert ist auch das Interview mit den Regisseuren und Darstellern im Spezial, dort wird einem erst so richtig deutlich, was mit diesem Film eigentlich genau gesagt wird und welchen Ursprung die Rituale und Bräuche haben. Dies hilft sehr zum besseren Verständnis des Films.
Mich hat dieses Interview sogar genauso sehr gereizt wie der Film selbst, es stellt eine hervorragende Ergänzung dar.

Und nun ein Wort zu den negativen Meinungen: Viele behaupten ja, der Film sei langweilig, erzeuge keinen Horror oder sei gar "Kinder-Grusel". Dafür gibt es eine einfache Erklärung: heutzutage gewinnt der Splatter mehr und mehr Anhänger, viele sehen nur noch dort den "wahren" Horror.
Wer also wirklich auf brutale Splatter-Folter-Demütigung-Filme steht, dem rate ich von diesem Film hier ab. Er wird nicht das bekommen, was er möchte. Nur damit sich niemand angegriffen fühlt, ich kann es sehr gut nachvollziehen, wenn dieser Film einem Splatterfan nicht gefällt. Es ist eben eine komplett andere Richtung.

Für Liebhaber des klassischen Horrorfilms aber nicht nur ein Muss, sondern auch eine ungemeine Bereicherung! Glasklare Empfehlung! Wer diesen Film nicht schaut, ist selber schuld.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trick or Treat!!!, 14. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Lange habe ich auf Trick r Treat gewartet, nun bin ich endlich in den Genuss des Filmes gekommen.

Zur Story:
Vier Geschichten, die sich zu Halloween ereignen, stehen auf unheimliche Weise miteinander in Verbindung: Eine Gruppe von Kindern kommt hinter das dunkle Geheimnis der Stadt. Eine junge Frau wird von einem maskierten Stalker auf dem Halloweenfest verfolgt. Ein zänkischer alter Mann schließt ein finsteres Geschäft ab und ein Serienkiller vergiftet alle Süßigkeiten.

Der Film ist über die gesamte Laufzeit, schön düster gehalten, die Kulissen sind schön schaurig und hätte besser nicht sein können. Die Musik ist auch super. Die Schauspieler sind sehr gut, es sind einige bekannte Gesichter dabei. Die 4 Geschichten die sich zu Halloween an einem Abend ereignen sind super gelungen und schön in einander verstrickt.
Bei dem Film hat man oft das Gefühl in einen der alten Gruselklassiker gelandet zu sein, was ein ganz großer plus Punkt ist. So ist die Atmosphäre mehr als gelungen und schön gruselig und schaurig.

Ein ganz, ganz großer plus Punkt ist der kleine Kürbis ' Kopf, der ist einfach nur fantastisch und ist mir sofort ins Herz gewachsen mit seinem Killerloli. Der kleine hat echt Kult Status. Den vergisst man so schnell nicht, der bleibt einem im Gedächnis.

Allerdings finde ich das der Film ruhig eine FSK 16 hätte kriegen können, da er jetzt wirklich nicht brutal ist, da sind zwei, drei Szenen wo etwas Blut ist, aber das wars auch schon, deshalb finde ich eine FSK 18 etwas übertrieben.
Dafür kann der Film aber nichts, denn der Film kommt sehr gut ohne viel Blut aus,
denn hier geht es mehr ums gruseln richtig old - school mäßig. Das gelingt dem Film auch.
Man bekommt jetzt nicht ooohhhh mein Gott was gruseliges zu sehen, also sollte man schon mehrere Horrorfilme geguckt haben, wird man hier vor keine Angst haben, aber so ein zwei mal erschrecken schon. Aber ich glaube nach dem Film wird auch keiner mehr einen Kürbis an Halloween aus pusten bevor nicht die Sonne am 1.November wieder strahlt. Das bedeutet nicht, das der Film nichts gruseliges zu bieten hat, nein ganz im Gegenteil, man bekommt hier jede menge gruseliges zu sehen, diese Szenen sind auch mehr als gelungen, nur wird einer der öfters Horrorfilme guckt keine Angst davor haben, wird sich aber bestimmt über die Szenen freuen können. Alte Angsthasen hingegen, könnte da schon der ein oder andere Schauer den Rücken runter laufen.

Was den Film auszeichnet, ist zum einen seine Atmosphäre und zum anderen der kleine Kürbiskopf, den man auch auf dem Cover sieht. Man merkt richtig das viel hier mit liebe gearbeitet wird.
Der Film ist eine Top Empfehlung für Halloween oder auch für die Tage wo es Draußen früh dunkel und kalt wird. Aber auch sonst ist der Film bestens für einen DVD Abend geeignet.

Mich hat der Film voll überzeugt und ich kann ihn nur weiter empfehlen.

P.s.
Nach Aktuellen News soll auch schon ein zweiter Teil in Planung sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen TRICK'R'TREAT, 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
Das ursprünglich aus Irland stammende Halloween-Fest hat sich im Laufe der Zeit doch stark gewandelt. Erst wurde aus der der Laterne des sagenumwobenen Jack O, die zuvor noch eine Rübe war, ein Kürbis (die Jack O'Lantern) und nachdem Halloween aus den Staaten auch in Europa wieder mehr Verbreitung fand, begann die Kommerzialisierung dieses eventuell einst keltischen Festes immer mehr um sich zu greifen. Nichts desto trotz ist Halloween in den USA eines der wichtigsten Feste neben Weihnachten und Thanksgiving und so verwundert es kaum, dass die Leute dann immer etwas sonderbar werden. Den Wandel des Festes auch innerhalb Hollywoods kann man anhand zweier Filme wunderbar veranschaulichen: Während in Halloween (1987) nicht all zu viel los ist auf den Straßen und der Film seinen Horror auch daraus bezieht, dass Michael seine Opfer in der Ruhe ihrer Häuser aufsucht, so sieht das beim jüngsten Genrevertreter Trick'r'Treat ganz anders aus.

Den Inhalt dieses Films wieder zu geben fällt schwer, ohne eventuell das eine oder andere zu verraten. Tatsächlich handelt es sich dabei nicht um eine durchgehende Geschicht, sondern um mehrere kurze Episoden, die zu einem Film verwoben wurden und dabei eigenständig bleiben, auch wenn sie auf die eine oder andere Art doch miteinander zu tun haben. Es gibt den Lehrer, der nicht ganz so das Vorbild ist, wie man es sich vorstellt, eine Gruppe junger Frauen, deren jüngste Begleitung auf der Suche nach einem etwas anderen ersten Mal ist, eine Gruppe Kinder, die sprichwörtlich den Streich ihres Lebens spielen usw. Darauf, und auf die unkonventionelle Erzähl-Reihenfolge muss man sich einlassen, und dann wird Trick'R'Treat ein großer Spaß.

Im Gegensatz zum eingangs erwähnten Halloween treibt es der Film auf die Spitze: Es ist egal, wo und wie du stirbst, es sieht keiner und es hilft dir keiner. Da klopft ein Opfer panisch und angsterfüllt von innen an die Scheibe seines Hauses, um den Nachbar um Hilfe zu bitten, doch dieser geht mit den Worten "Du mich auch" in sein Haus. Während des Umzugs krallt sich eine blutverschmierte junge Frau an eine andere und fleht sie an, doch diese ignoriert sie. An Halloween ist halt alles nur ein großes Erschrecken und erschreckt werden, und blutverschmiert sind da schließlich alle. Und erschrecken kann man sich in dem Film schon das eine oder andere Mal. Trick'R'Treat spielt mit den Erwartungen des Zuschauers, und ich habe mich schon das eine oder andere Mal dabei ertappt wie ich (nur aus Erfahrung mit anderen Genre-Filmen) vermutete, was als nächstes passiert und dann doch leicht überrascht war, welche Wendung der Film nun wieder nimmt.

Die offensichtlichste Verbindung der einzelnen Geschichten zueinander ist die Figur des Sam, wenn man so will das personifizierte Böse in Kürbisgestalt. Dabei, wenn man das denn so interpretieren will, ist Sam eigentlich gar nicht böse, sondern möchte nur die Traditionen Halloweens bewahren, wobei ihm dann natürlich jedes Mittel Recht ist (Wenn man Sam den Nachnamen "Hain" geben würde, wird das noch offensichtlicher). Aber auch sonst verweisen die einzelnen Episoden immer mal wieder auf die andere, was einem teilweise aber erst hinterher bewusst wird: Wenn Rhonda und Chip Werwölfe jaulen hören, Mr. Kreeg sieht, wie Emma ihre Jack O'Lantern auspustet und sich Sam sofort auf den Weg macht, das Hot-Dog Kostüm, dass auf Mrs. Hendersons Party getragen wurde, findet man ebenso beim Lagerfeuer wieder usw. Somit wird einem immer wieder deutlich gemacht, dass all diese Geschichten zeitlich und räumlich miteinander zusammen hängen und man so auch nur einen kurzen Ausschnitt aus der Halloween-Nacht in dieser Kleinstadt miterlebt. Insofern erinnert das schon ein wenig an elevenfourteen.

Was zum einen den Film interessant, abwechslungsreich und spannend macht, kann andererseits aber auch für manche ein Nachteil sein. Trick'R'Treat erzählt nun mal keine durchgehende Geschichte sondern nur kurze Episoden, es gibt keinen einzelnen Mörder, der am Ende gestellt werden müsste und somit wird der Film auch seines Showdowns beraubt. Man ist einfach nur Teil des Halloween-Festes in dieser kleinen Stadt. Sicherlich wirft die ein oder andere Episode oder gar Szene Fragen auf, die nicht beantwortet werden, aber das ist definitiv gewollt - ich erinnere dabei an die Szene, in der das Eingangs erwähnte Zitat verwendet wird. Einen Kritikpunkt muss man dem Film in dem Zusammenhang aber zugestehen: Die besten Ideen hat er zu Beginn. Dadurch wird das Ende zwar nicht langweilig oder uninspiriert, aber es ist einfach so.

Trick'R'Treat ist also eine absolute Empfehlung für alle, die außerhalb des Horror- bzw. Slasherfilms mal etwas anderes sehen wollen und mit den oben genannten Punkten leben können. Mitdenken ist hier teilweise erwünscht, denn eine stumpfe Aneinanderreihung von Gewaltszenen wird man hier nicht finden. Bei einem Filmmarathon würde ich jedoch in der Reihenfolge zuerst Halloween gucken, denn direkt nach Trick'R'Treat könnte dieser doch etwas gediegen und langatmig erscheinen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein toller Film !, 21. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Trick 'r Treat (DVD)
na das ist mal ein richtig toller grusel-film.
mit extrem viel liebe zum detail wird hier ein guter episoden-movie gezeigt. zugegeben, das ende hätte man vielleicht etwas anders gestallten können, aber insgesamt verdient der film doch bestnoten.
allerdings ist die fsk-18-einstufung etwas überdenkenswert. da gibt es viele viele härtere und blutigere filme, die fsk-16 haben. aber egal.
wer auf leichten grusel in auch leicht komödiantischer weise steht, der ist hier genau richtig.
diesen film werden wir noch oft, und nicht nur an halloween, sehen.
absoluter kauftipp !
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 25 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Trick 'r Treat
Trick 'r Treat von Brian Cox (DVD - 2009)
EUR 44,90
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen