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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich läuft's wieder richtig, 13. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Lange mußte man warten, ehe die Stones mit Steel Wheels ihren Streit beendet haben. Für Voodoo Lounge haben sie sich aber erst richtig ins Zeug gelegt. Das ist wieder ein Stones-Album, das an die großen Zeiten anschließt. Ohne Bill Wyman herabzuwürdigen, der Verlust ist zu verschmerzen, wohl der einzige, den sie verschmerzen können. Mick und Keith funktionieren wieder wie lange nicht als geniales Songschreiberduo. Es wechseln die typischen Rockkracher mit wundervollen melodiösen Stücken. Und Keith' Soloeinlagen als Sänger werden immer besser, seit er sich beim Singen auf das beschränkt, was seine Stimme schafft, romantisch verträumte Balladen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen VOODOO LOUNGE / Meine Lieblingsplatte der Rolling Stones, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
VOODOO LOUNGE habe ich im Spätsommer/Herbst 1994 in meiner damaligen Stammkneipe zum ersten Mal in Gänze gehört und war gleich begeistert. Eine neue Platte von den Stones und sie klingt wie ein Klassiker. Allerdings nicht bemüht & wie ein schwacher Abklatsch, sondern voller guter Songs. Ähnlich erging es mir etwa ein Jahr zuvor mit McCartney`s OFF THE GROUND.

Der erste Song LOVE IS STRONG war die erste Single und mir bis zu jenem Abend in der Kneipe als einziger von der Platte bekannt. Ein guter, typischer bluesiger Stones-Rocksong und gelungener Opener. Mit YOU GOT ME ROCKING geht es gleich im guten Fahrwasser weiter. Natürlich ist der Klang nicht mehr so wie bei STICKY FINGERS, dennoch ist man bei den ersten beiden Songs in den 70ern gelandet. SPARKS WILL FLY haut in die gleiche Kerbe, drei gute Rocksongs mit Charlie Watts' gewohnt gut groovenden Drums zu Beginn, dann kommt es (fast?) noch besser. Keith serviert uns einen wunderbaren Song, vielleicht einen seiner besten (auch Gesangs-) Beiträge: THE WORST, eine Country-Ballade die locker auf BEGGARS BANQUET oder LET IT BLEED gepasst und beide Scheiben aufgewertet hätte. Ron Wood veredelt den Song mit seiner Pedal Steel-Gitarre, dazu gibt es noch eine authentische Geige.

Dann folgt mit NEW FACES ein Jagger-Song, den ich so nicht mehr erwartet hätte. Die Stones von 66/67 lassen grüßen. Man denkt an LADY JANE & RUBY TUESDAY, auch an andere Songs von der FLOWERS (hatte ich mir vor AFTERMATH & BETWEEN THE BUTTONS gekauft, ist daher für mich eher wie eine reguläre Platte, weniger ein Sampler, was die Scheibe ja eigentlich ist), SITTING ON MY FENCE fällt mir da z. B. auch ein. Jagger schreibt eine Melodie, die er auch mit 23 für AFTERMATH geschrieben haben könnte & singt über den new guy in town/the figure of youth, der seine Liebste anschaut und sein Herz in zwei Teile brechen lässt. Mit MOON IS UP folgt ein anno 1994 zeitgenössischer, mittlerweile für mich zeitloser Popsong im besten Sinn. Klang für mich damals neu und doch vertraut & ich höre ihn immer noch gerne. Nach den ersten drei Rocksongs bietet VOODOO LOUNGE also drei sehr abwechslungsreiche Songs & das hat nicht jede Scheibe der Stones zu bieten. Gleichwohl mag ich auch Scheiben der Band, die stilistisch und vom Klang eher wie aus einem Guss wirken, bspw. SOME GIRLS oder DIRTY WORK.

Mit OUT OF TEARS folgt nun die erste Klavierballade. Ich habe mal gelesen, dass Jagger's Gesang hier schnulzig und heuchlerisch klingt, anyway, ich mag das Lied, eine tolle Ballade, die für mich zu den besten Stones-Balladen gehört. Nun wird es Zeit wieder einen typischen Stones-Rocker vom Stapel laufen zu lassen. Da passt I GO WILD von Keith (Musik) genau, dazu gefällt sich Jagger (Text) mal wieder in der Rolle des sexuellen Provokateurs. Textmäßig macht er da mit dem vordergründigen Auto-Song BRAND NEW CAR weiter. Auch die letzten beiden Songs erinnern uns an die 70er Jahre. Die nachfolgende Tex-Mex-Ballade SWEETHEARTS TOGETHER mit Akkordeon gefällt mir im Gegensatz zu dem ein oder anderen Stones-Fan sehr gut. Mick und Keith kann man hier einträchtig zusammen singen hören. Es gibt auch Dylan-Songs oder die ein oder andere Country-Nummer, die eine ähnliche Stimmung beschwören und natürlich passt dazu auch ein kitschiger Text, der hier aber absolut passend ist. Und es gibt (hoffentlich nicht wenige) Momente, da ist so ein Song der absolut passende Soundtrack. Das auf einem Funkriff basierende SUCK IN THE JUGULAR finde ich etwas schwächer. Mit HOT STUFF & FINGERPRINT FILE haben die Stones für meinen Geschmack schon bessere funkige Tracks produziert. Eine gute handwerkliche Arbeit, ist okay aber für mich der schwächste Song auf dem Album. Dümpelt mir etwas zu ziellos vor sich hin. Hätte ich statt MEAN DISPOSTITION auf der LP und Kassetten-Version gestrichen.

BLINDED BY RAINBOWS ist eine gelungene schöne Country-Ballade. Wie oft bei Jagger kann man sich fragen, ob der Text und Gesang hier echt sind und auch dieser Song fiel und fällt bei vielen durch. Ich mag das Lied gerne und finde auch den Text gut. Der Song ist auch gut platziert, zwischen dem funkigen SUCK ON THE JUGULAR & dem rockigen, verbratzten und bluesigen BABY BREAK IT DOWN, das auch auf jede 70er-Scheibe der Stones gepasst hätte. Mit THRU AND THRU folgt nun die zweite Gesangsdarbietung von Keith Richards, so etwas wie der Big-Song des Albums. Man kann über seinen Gesang streiten; ich höre ihn meist gerne & wie er hier über Liebe und Betrug singt ist richtig klasse! Eine spartanische Soul-Ballade, die lange nur von Keith' Gitarren geprägt wird, dann kommt Charlie Watts, auch zunächst spartanisch, mit seinen trockenen, auf den Punkt gespielten Trommeln hinzu. Eine feine und sehr stimmige Darbietung bei der man Mick Jagger nur im Background-Gesang hört und Ron Wood ganz fehlt. Auf der CD-Version folgt nun als Rausschmeißer die Rockabilly-Nummer MEAN DISPOSTION: Gefiel mir zunächst nicht sonderlich und wirkte nach THRU AND THRU deplatziert, hat sich mir aber nach und nach als Schlussnummer erschlossen und erinnert ähnlich wie HAD IT WITH YOU auf DIRTY WORK an die ganz frühen Stones mit Brian Jones.

VOODOO LOUNGE wurde von vielen Kritikern als keineswegs überragendes Album beschrieben. Bestenfalls, so wurde genörgelt, handelte es sich hier um ein mittelmäßiges Stones-Album. Lediglich der sich, auch im Rahmen der Tour 94/95, einstellende kommerzielle Erfolg wurde als Leistung an sich anerkannt .Auch Jagger distanzierte sich später von der Produktion, die Balladen wären ganz nett & die Rocksongs klängen so, als wäre die Band gut dabei gewesen. Co-Produzent Don Was habe sich aber viel zu nah an den 70er-Stones-Platten orientiert & das Album viel zu retro produziert. Das versuchte Jagger beim Nachfolger BRIDGES TO BABYLON drei Jahre später zu verhindern. Neben den Glimmer Twins Jagger und Richards sowie Don Was kamen hier auch die Dust Brothers , Rob Fraboni, Danny Saber & Pierre de Beauport als Co-Produzenten zum Zuge. Richards war von dem Zeitgeist-Schnickschnack alles andere als begeistert und es kam zu Spannungen. Bei häufig getrennten Sessions entstand eine Platte die mitunter die Klasse von VOODOO LOUNGE hält, aber auch gelegentlich über das Ziel hinaus schießt und letztlich als Produktion zu uneinheitlich ist. Ganz anders VOODOO LOUNGE, trotz verschiedener Einflüsse aus der eigenen Vergangenheit ist die Scheibe kompakt & stimmig. Schon kurz nach dem ersten Hören lies ich mir die LP auf Kassette ( jaja, so war das damals, die CD kaufte ich erst im Sommer 1998) aufnehmen und die Platte wurde schnell meine Lieblingsscheibe der Rolling Stones und ist es bis heute vor SOME GIRLS geblieben. Eine klassische und bodenständige Platte, eine Zitatensammlung, die aber dennoch eigenständig und neu ist und sich für meinen Geschmack keinen Deut hinter den Klassikern aus den 60ern & 70ern zu verstecken braucht.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das (unverständlicherweise immer noch) unterschätzteste aller Stones-Alben..., 1. Januar 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
...ist zweifelsohne das 1994 erschienene "Voodoo Lounge". Nicht nur, dass Kritiker der Platte vorwerfen, sie hätte einige Überlängen (dem könnte man ja noch teilweise beipflichten), wird von so manchem "Experten" (auch aus dem "stoneseigenen" Umfeld) der Sound der Platte bemängelt, der angeblich zu "Retro" sein soll... Verstehe das einer!

Klar: Anno 1994 war man immer noch auf der Suche nach klinisch perfekten Klängen, unterlegte z.B. Snaredrumschläge mit fettem Hall und versuchte die Wucht der Bassdrum praktisch zu verzehnfachen. Spätestens seit den frühen 2000ern aber schätzt man (Gott sei Dank) aber mittlerweile auch (wieder) Bands, die sich zurückbesinnen auf "erdige", authentische Studioproduktionen. Ich denke da z.B. an die Debütplatte der Strokes ("Is This It"), die für ihre Herangehensweise einst gefeiert wurden...

"Voodoo Lounge" jedenfalls ist ein Album, das mit Sicherheit ordentlich abgemischt klingt und dennoch über ein recht "natürliches", "stoniges" Klangbild verfügt. Vermutlich ist dies überhaupt die letzte "richtige" (also vom Sound her authentische) Stones-Scheibe. Denn betrachtet man die Nachfolger, nämlich "Bridges to Babylon" und "A Bigger Bang", so muss an dieser Stelle ehrlicherweise festgehalten werden (Hand aufs Herz!), dass deren teils "aufgedonnerte" Klangbilder (trifft wohl auf den direkten Nachfolger, also BtB, aber stärker zu) eher unangenehm an ein Mit-dem-Trend-schritthalten-Wollen erinnern, als an ein (zurecht) stolzes Festhalten an den eigenen Wurzeln. Generell finde ich, ist "Voodoo Lounge", und das ist mein voller Ernst, die beste Stones-Platte seit (dem ebenfalls ziemlich unterschätzten) "Black & Blue" (1976)! Und ja: Ich habe alle Stones-Alben schon gehört, besitze sie sogar (bis auf "Undercover", mit dem ich, trotz aller Liebe und Bemühungen meinerseits, einfach nicht recht warm werde) alle! (Und ja: "Some Girls" ist nicht unbedingt mein Liebling, darüber kann man aber gerne bei dazugehöriger Rezension diskutieren - bei Interesse!)
Tatsächlich würde ich "Voodoo Lounge" sogar in mein persönliches Top-5-Stones-Alben-Ranking reihen!

Warum ich der Scheibe so viel abgewinnen kann?
Nun, da ist zum einen der schon zuvor angesprochene Sound, der für mein Empfinden keine Wünsche offen lässt und der der Spielweise der Stones meines Erachtens einfach am nächsten kommt. Keine großen Experimente diesbezüglich - und ist auch gut so!
Hinzu kommen noch wirklich viele, viele Gustostückerl, also großartige Tracks, die man in solcher Geballtheit zuletzt vielleicht auf "Exile..." gefunden hat. Und ja: Das mein ich immer noch ernst! Mal ehrlich: "Voodoo Lounge" (das gewiss trotzdem auch den einen oder anderen verzichtbaren Track beinhalten mag) hat alleine mehr an hochkarätigem Songmaterial aufzuweisen, als etwa "Steel Wheels", "Dirty Work" und "Undercover" (also die drei direkten Vorgängerwerke) zusammen! Und selbst, wenn man (wie viele "Stonologen" übrigens, u.a. auch ich) den eben genannten Alben so und so nicht allzu viel abgewinnen kann, mag das noch was heißen! Zu den Songs im Einzelnen möchte ich mich nachher aber eh noch ausführlicher auslassen...

Was mir auch noch nicht ganz klar ist, ist diese bis heute ungebrochen undankbare Stellung, die "Voodoo Lounge" immer noch einzunehmen scheint. Klar, 1994 war man, nach der bis dato längsten Studioschaffenspause der Steine, wohl überhaupt erleichtert darüber, dass die Herren Jagger und Co. wieder mal von sich hören ließen. Die Veröffentlichung des Vorgängers ("Steel Wheels") lag immerhin schon fast 5 Jahre zurück - was damals noch einer Ewigkeit entsprach (heute würden wir uns wünschen, die Steine beglückten uns in so geringen Zeitabständen mit neuem Material)! Zudem hatte auch ein gewisser Bill Wyman die Band verlassen (Flugangst hin oder her) und auch die ewigen Zankereien zwischen Mick und Keith waren noch nicht vollends in Vergessenheit geraten. Obwohl man sich schon seit "Steel Wheels" (plus darauffolgender Tour) eigentlich wieder ausgesöhnt hatte, schwirrte in den Hinterköpfen vieler Fans wohl immer noch die Angst vor neuen Zerwürfnissen und dem daraus möglicherweise resultierenden Aus... Vielleicht hatte sich die dienstälteste Rock & Roll Band in den 90ern ja auch schon überholt... (Aus heutiger Sicht natürlich alles Spekulation, aber das sollte man dennoch nicht außer Acht lassen!)
Folglich verstehe ich auch noch, dass die Platte damals, trotz toller Chartplatzierungen weltweit (die man eben auch u.a. auf eben oben angeführte Punkte zurückführen könnte), relativ schnell wieder vergessen wurde, nachdem der erste Hype drumherum (samt obligatorischer Stadiontour im Monsterformat versteht sich) verflogen war.
Dass aber manche Menschen bis heute felsenfest und voller Überzeugung eines der Achtzigerjahrealben bzw. einen der beiden Nachfolger ernsthaft über "Voodoo Lounge" stellen, leuchtet mir einfach nicht ein - tut mir leid, bei allem Respekt!
Ich glaube sogar - im Gegenteil -, dass vieler dieser Kritiker, die Stones dafür über den grünen Klee gelobt hätten, wären "Bridges to..." oder auch "A Bigger Bang" (obwohl das vom Sound her nicht mehr ganz so überprogressiv daherkam) ein bisschen mehr wie "Voodoo..." geworden! Leute, was wollt ihr eigentlich??

Kurzum: Obwohl die Platte kommerziell eigentlich recht erfolgreich war und offenbar auch viele Menschen sie in Besitz haben, wurde sie offenbar bis heute nicht richtig oder halbherzig oder nur von wenigen mit offenen Ohren gehört! Kommt mir halt wenigstens so vor... Deshalb: Sollten Sie, lieber Leser, schon in Besitz dieser Scheibe sein, dann hören Sie sie sich doch bitte noch einmal möglichst vorurteilsfrei an - bitte! Es wird sich nämlich lohnen...

Abschließend (falls es denn noch jemanden interessieren sollte - nebenbei danke an alle für ihr unerschütterliches Durchhaltevermögen, wenn sie's bis hierhin wirklich gelesen haben sollten!) möchte ich (wie oben angekündigt) noch näher auf die Einzelbestandteile (also die Songs) der Platte eingehen.
Angemerkt sei vielleicht noch, dass die Platte - so gut der Sound von der Abstimmung auch ist - wohl nicht wirklich als Konzeptalbum gesehen werden kann. Dennoch ist der "Fluss" der Scheibe stets gegeben und auch die Dynamik ist sehr gefällig. Mir ist lediglich aufgefallen, dass die erste Hälfte der Platte (einfach aufgrund der besseren Songs - bis auf eine riesengroße Ausnahme, aber dazu gleich mehr) stimmiger klingt. Interessanterweise bleiben die ersten 6 Tracks auch allesamt unter der 4-Minuten-Grenze, während diese anschließend stets überschritten wird - dies sei aber nur so am Rande bemerkt...

So, nun endlich zur Einzelbewertung der Songs. Die Bewertungsskala entspricht der von Amazon (1-5 Sterne).

1. LOVE IS STRONG *****
Ein straighter Stones-Blues-Rocksong vom feinsten! Charlie gibt einen vor sich hinrollenden Takt vor, Keith' Gitarre knurrt voller Selbstbewusstsein und Lässigkeit vor sich hin und Micks Harp lässt die Blueser in uns vor Freude übers ganze Gesicht strahlen. Obwohl dem Song eigentlich ein richtiger Refrain (samt Bridge) "fehlt", ist das einer der Höhepunkte auf "Voodoo Lounge". So befreit, so nah, lässig, echt und "stoneslike" hatten zuletzt höchsten "Start Me Up" bzw. "She's So Cold" geklungen - und das lag immerhin schon ein gutes Jahrzehnt zurück. Mit Sicherheit eine absichtliche und kluge (wennauch mutige) Entscheidung, den Track als Opener zu verwenden. Eine Initialzündung, wie sie aufgrund sämtlicher Vorgängerwerke nicht zu erwarten war/ist, bei der eigentlich jedem "wahren" Stonesfreund das Herz aufgehen muss. Abgebrüht und lässig - das hat Stil!

2. YOU GOT ME ROCKING ****
Eine Nummer, die mittlerweile schon fast zum Live-Standard geworden ist. Auf "No Security" gibt's übrigens davon eine noch schönere Version, die kantiger, dreckiger und rauher und somit "stoniger" klingt. Aber auch in hiesiger Form eine aufrüttelnde, explosive Angelegenheit, die wiederum vor allem von Keith' Rhythmusgitarre lebt. Auch der Text ist eigentlich sehr gut. Toller Song - bitte unbedingt auch die Live-Version auf "No Security" anhören!

3. SPARKS WILL FLY **
Obwohl interessanterweise auch bei Kritikern recht hoch gehandelt, gefällt mir dieser Track nicht so besonders. Irgendwie kommt mir der Song ein bisschen "ziellos" und ungeschliffen (vom Aufbau her, nicht vom Sound) vor. Meines Erachtens passt er auch nicht so ganz an diese Stelle, nach dem bebenden "You Got Me Rocking"...

4. THE WORST *****
Einer, von zwei hervorragenden Keith-Beiträgen auf dieser Platte. Überhaupt hat Keith auf "Voodoo..." sein Songwriterkönnen nochmal voll und ganz unter Beweis gestellt. Für mich mit Sicherheit auf einem Level mit Klassikern wie "Happy", "You Got The Silver", "Connection" und/oder "Slipping Away"... Nachher war der gute Keith (leider) sowieso nie mehr besser. Ein ruhiger Track zum Runterkommen, atmosphärisch toll hinterlegt mit Ronnies Steel Pedal und einer Fidel. Schööööööööön!

5. NEW FACES ****
Mich erinnert die Nummer unweigerlich irgendwie ans legendäre "Lady Jane". Natürlich mag der Stil des Songs eigenartig erscheinen. Musikalisch fühlt man sich hier kurz ins Mittelalter versetzt (so wie man's sich halt aus heutiger Sicht vorstellen mag). Bringt Abwechslung ins Album und klingt für mich ausgereift, obwohl ich mir diesen Song in einem Liveprogramm der Steine offengestanden nicht so recht vorstellen könnte. Nett (freilich im positivsten Sinne dieses häufig missinterpretierten Wortes) und an dieser Stelle & in dieser Form (auf diesem Album) keineswegs unpassend, wie ich finde! Why not?

6. MOON IS UP ****/*****
Passt perfekt nach "New Faces" in den Gesamtkontext - vom Feeling her zumindest. Ich meine sogar, "Moon Is Up" schon mal in einem 100er-Ranking der besten Stones-Songs aller Zeiten (irgendwann im Rolling Stone Magazine veröffentlicht) gesehen zu haben. Atmosphärisch jedenfalls ein durchwegs geglückter Track, dem Micks Stimme das nötige Etwas verleiht... Super Sache!

7. OUT OF TEARS *****
Die "Schnulze" schlechthin auf dem Album, aber WAS für eine! So "unglaubwürdig" und DICK aufgetragen das Ganze textlich gesehen auch daherkommen mag - bei der Stimmung und dem Gefühl, das Sir Jagger hier reinlegt, nehmen wir ihm ALLES ab. Ein Track, den ich auch als einzelnen nicht selten am MP3-Player höre. Die beste "Stones-Ballade" seit "Wild Horses" - mit Mick als Sänger. Keith hatte ja bereits am Vorgänger (mit "Slipping Away") sowie auf hiesigem Werk bewiesen, dass er ebanfalls ganz großartige "Softer" von der Leine lassen kann... Spitzenklasse!!

8. I GO WILD ****
Interessanter Rhythmuspart mit wirbelnden Snaredrumeinlagen, die derart "trocken" wohl nur ein Charlie Watts zu spielen imstande ist. Hinzu kommt noch der sehr passende "Dirty-Faktor" bei diesem Song. Garagengitarrenrocker können hier Nachhilfestunden nehmen. Dem Titel entsprechend - mit einem Wort: MITREISSEND (+ bissig)!

9. BRAND NEW CAR **
Dies ist einer jener Songs auf "Voodoo Lounge", die man getrost auch hätte weglassen können. Passt in gewisser Hinsicht schon aufs Album, bleibt jedoch nicht wirklich im Langzeitgedächtnis haften. Ein mehr oder minder typischer "Filler" eben...

10. SWEETHEARTS TOGETHER */**
Ähnliches muss man leider auch von diesem Song behaupten. Wenig innovativ dahinplätschernd suhlt sich hier ein Mick Jagger durch rosarotgefärbte Zuckerwattewelten, wobei dieses Mal auch die musikalische Interpretation seitens der Band das nicht wettmachen kann - nein, im Gegenteil - dieses Kitschbild im Kopf sogar eher noch verstärkt. Wäre in den 50ern vermutlich ein Riesenhit geworden - oder vielleicht noch in einer der Schlagerhitparaden, wie wir sie heute in Nostalgiesendungen mitverfolgen können... Fast schauderhaft!

11. SUCK ON THE JUGULAR ****/*****
Ich meine diesen Track schon mal irgendwo als Filmhintergrundmusik gehört zu haben. Dafür wäre er auch bestens geeignet. Erinnert musikalisch gesehen entfernt an ZZ-Top-Glanzstücke als auch ans einstige Stones-Meisterstück "Bitch" und lässt im Kopf Bilder von schnittigen amerikanischen Sportwägen auf ewig langen Autobahnen lebendig werden. Ein sehr trockener, schmissiger und rhythmuslastiger Track, der vor allem von der starken Rhythmusfraktion lebt (danke wiederum Mr. Watts, danke auch Mr. Jones). Nicht zu vergessen sind auch die starken Saxofonpassagen. Coole, runde Sache!

12. BLINDED BY RAINBOWS **
Fast genauso schlimm wie "Sweethearts Together", aber insgesamt eine Spur stimmiger - für mein Empfinden halt. Außerdem wirkt der Song ein bisschen unmotiviert aufs Album gezwängt. Stinkt nach dem großartigen Vorgängertrack ziemlich ab und würde wohl kaum jemandem abgehen, wäre er nicht veröffentlicht worden... Naja.

13. BABY BREAK IT DOWN ***
Beginnt zunächst mit aufregenden Gitarrenriffs, die nur das Beste hoffen lassen. Leider wird der Rest des Songs diesen Erwartungen letztlich aber nicht gerecht. Überhaupt wirkt dieser Track ein bisschen unausgegoren und unfertig. Teils aber ganz brauchbar und insgesamt kein schlechter Titel auf "Voodoo Lounge"... OK!

14. THRU & THRU *****
Hat's auch auf einen "Sopranos"-Sampler (die Kult-Fernsehserie um eine Mafiafamilie) geschafft und ist erst im Nachhinein so richtig wahrgenommen worden. (Angeblich soll Keith sogar einmal von jemandem gefragt worden sein, auf welchem Album dieser großartige Track erschienen sei, woraufhin er achselzuckend geantwortet haben soll: "...na das ist der vorletzte Song auf "Voodoo Lounge"...".) Vielleicht überhaupt das exemplarischste Songbeispiel für das ganze Album, dessen eigentliche Schönheit man offenbar nicht und nicht wahrnehmen möchte. Für mich ganz klar eines der Highlights auf "Voodoo Lounge", mitunter ist das sogar das Meisterstück eines Keith Richards als Sänger. Großartiges Feeling, super Stimmung + Stimme (thanks Keith!). Besser geht's eigentlich nicht... TOP!!

15. MEAN DISPOSITION ***
Passt stilistisch eigentlich nicht aufs Album. Als "Raußschmeißer" jedoch dennoch keine schlechte Wahl. Musikalisch jedenfalls gekonnt dargebracht. Könnte vielleicht auch als eine Art Hommage an Stones-Vorbilder alias Muddy Waters zu verstehen sein. Auf "A Bigger Bang" hätten wir uns über Titel wie diesen (anstelle eines so manch anderen) wahrscheinlich sehr gefreut... Tja, so ungerecht kann Musik sein ;)

Fazit: 15 Tracks, höchstens 4 davon schlechten Willens verzichtbar. Mal Hand aufs Herz, liebe Musikfreunde: Ist "Voodoo Lounge" tatsächlich schlechter als eins der Nachfolgerwerke? Oder anders gefragt: Ist eines der Stones-Alben aus den 80ern ernsthaft besser als "Voodoo Lounge"? Meine ehrliche Meinung: nein. Und zu diesem Schluss komme ich nun schon ungebrochen seit mehreren Jahren. Bis heute kann ich die teilweise doch recht strengen Kritiken bezüglich dieses Albums einfach nicht nachvollziehen. Da frage ich mich ernsthaft, ob man als Stones-Fan so unterschiedliche Blickwinkel haben kann. Natürlich ist nicht alles hierauf aus Gold - wie schon erwähnt hat das Album seine Schwachstellen und mitunter die eine oder andere Überlänge...
Dennoch bleibt "Voodoo Lounge" für mich bis dato das letzte wirklich rundum gelungene Stoneswerk, das man unangestrengt auch mal problemlos im Ganzen durchlaufen lassen kann!
Ich persönlich (aber ok, darüber mag man dann schon diskutieren können, geb ich zu!) halte dieses Album sogar (und das immer noch) für eins ihrer allerbesten, das ich werdenden Sammlern schon am Beginn ihres Tuns als nicht unwesentlichen Bestandteil der Stoneshistorie unbedingt anraten würde...
Ehrlich: "Voodoo Lounge" ist für mich das mit Abstand unterschätzteste Stones-Werk aller Zeiten - und das leider immer noch!

Leute, die ernsthaft weniger als 4 Sterne hierfür vergeben, verstehe ich wirklich nicht. Aufgrund meiner positiven Grundeinstellung gegenüber des Albums möchte ich an dieser Stelle sogar 5 STERNE vergeben.
Insgesamt - und trotz seiner Schwächen - kommt man an "Voodoo Lounge" einfach nicht vorbei, und das muss nicht einmal ausschließlich für eingefleischte Stonologen gelten...

Viel Spaß damit bzw. hört mal wieder rein - eine tolle Platte!!
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Stones zaubern wieder, 11. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Fünf Jahre nach "Steel Wheels" haben sich die Stones wirklich wieder gefangen und laufen zu alter Hochform auf. Mit "Voodoo Lounge" liefern sie ein Album ab, das Bestand haben wird und in bester Tradition steht mit ihren Klassikern wie zum Beispiel "Sticky Fingers". Ein Opener wie "Love Is Strong" ist immer gut für einen Radiohit. Und Nummern wie "You Got Me Rocking", "Sparks Will Fly" und "I Go Wild" lassen Erinnerungen an alte Zeiten aufkommen. Die Balladen "Blinded By Rainbows" und insbesondere "Out Of Tears" stehen in einer Linie mit "Angie" und "Wild Horses". Verglichen mit dem nicht so überzeugenden Vorgänger haben die Stones mit "Voodoo Lounge" eine klasse Scheibe hingelegt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wieder ein Spitzen- Album der Stones!, 7. Juli 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
1994 sind die stones- Mitglieder bereits um die 50 Jahre alt; 5 Jahre nach "Steel Wheels" legten die Stones mit "Voodoo Lounge" endlich mal wieder ein neues Album vor. In den Jahren zuvor hatten sich die KÖpfe der Band, Mick Jagger und Keith Richards vor allem ihren Solo- Projekten gewidmet, die allerdings nie den Erfolg haben sollten, wie wenn die Stones gemeinsam auftraten. Es verspricht halt immer viel interessanter zu werden, wenn die Stones zusammen kommen.
Und so kamen sie halt immer wieder zusammen.
Mit Blick auf die Chartnotierungen haben sich diese "Reunions" der Stones immer gelohnt; auch dieses Album erreichte hohe Positionen: No. 1 in England, No2. u.A. in den USA und in Frankreich; .... - Völlig zurecht, wie ich meine!
Der Verkaufserfolg bei den Singles war allerdings eher verhalten: lediglich "Love is strong" und "You got me rocking" waren immerhin in England in den Top 20, bzw. Top 30. Jedoch wird wohl auch kaum Jemand behaupten wollen, dass die Auswahl der Singles hier eine gute Wahl war! - Wie konnten es die Stones nur zulassen, dass gerade diese Songs als Singles ausgewählt wurden? - Andere Songs auf diesem Album haben BEDEUTEND mehr Potential! (s.u.!).
Unverständlicherweise hört man die Songs dieses Albums nur noch selten, obwohl Einige wirklich eine Klasse für sich darstellen.

Alle Songs auf diesem Album wurden von den Stones selber geschrieben.

Der Opener "Love is strong" ist der bekannteste Song des Albums, und einer der besten Songs hierauf. Er erinnert an "Start me up", ist aber meiner Meinung nach sogar besser. Allerdings ist diese Art Song auch ncith Jedermann's sache, wenn auch typisch für die Stones der 80er (und 90er) Jahre.

"You got me rocking" wurde ebenfalls zur Single bestimmt, was eine unglückliche Wahl hat. Denn der Song ist zwar in einer Art kein schlechter Rocksong; aber zu einfach, zu ideenlos; haut Einen nicht wirklich vom Hocker.

"Sparks will fly" ähnelt vielleicht ein bisschen dem Opener "Love is strong"? - Aber ein wunderbarer Song, der ins Ohr geht, wenn man ihn erst 2 Mal richtig gehört hat! .

"The worst" ist eine wunderbare Country- Ballade von Keith Richards, und vielleicht der eigentliche beste Song dieses Albums; .

"NEw Faces" ist ein sehr ruhiger, aber durchaus gefälliger Song.

"Moon is up", wieder eine langsamere Nummer à la Keith Richards.

"Out of tears", eine gute, romantische Ballade.

"I go wild" ist ein einfacher, aber typischer und auch nicht schlechter Stones- Rock- Song.

"Brand New car" ist eine schnelle, aber relativ unspektakuläre Blues- Nummer, aber mit gutem Bläsereinsatz.

"Sweethearts together" ist eine ruhige, romantische, aber unspektakuläre Nummer.

"Suck on the jugular" ist eine modernere, funky dance- Nummer; jedoch vergleichsweise schwach.

"Blinded by rainbows", langsam; ist aber ziemlich schwach.

"Baby Break it down", einfacherer Song, der einen auch nicht gerade vom Hocker haut.

"Thru and thru", langsame Ballade; netter versuch; aber mehr auch nicht.

"Mean Disposition" ist eine schnelle Rock and Roll- Nummer; die durchaus zu überzeugen weiß.

FAZIT: Auch wenn die Qualität des Albums hinsichtlich der einzelnen Songs untereinander gewissen Schwankungen unterworfen sein mag, so kann man nicht bestreiten, dass auch dieses Album eine ECHTE Bereicherung für das CD- Regal des Rock- Fans ist, mit z.T. durchaus neuen und wieder sehr guten Ideen.
Wer Gefahr läuft, anderer Meinung zu sein, sollte zumindest (am besten jeweils 2 Mal) folgende Songs sich in Ruhe anhören: "Love is strong", "The worst", "out of tears", "Mean Disposition" und "Sparks can fly".
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Passables Werk der Rockveteranen, 3. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Die Rolling Stones lieferten 1994 hiermit wieder ein neues Album ab und bewiesen somit, daß man die alten Rockveteranen noch nicht abschreiben darf. Auf dieser CD ist nun eigentlich von allem etwas enthalten: sanftere Stücke, wie "Out of tears" wechseln sich mit gewohnt rockigen Liedern wie "I go wild" ab. Daraus ergibt sich eigentlich eine schön stimmige Mischung. Aber gerade bei einem Stück wie "Sweethearts together" darf man sich wundern: Eine Melodie, Musik, die man seit Ewigkeiten nicht mehr hört. Darüber kann noch nicht einmal der Text hinweg trösten, da er schlicht belanglos ist. Glücklicherweise bleibt es aber der einzige Song, über den ich etwas Negatives sagen kann, die anderen sind einfach schön anzuhören! <font size="-1" face="geneva, arial, helvetica">(Dies ist eine <b>Amazon.de an der Uni</b>-Studentenrezension.)</font>
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stellt den Fan durchaus zufrieden, 6. November 2009
Von 
Sjard Seliger (Neumünster, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Nach 5 Jahren Pause wieder ein Stones Album, diesmal mit dem Titel Voodoo Lounge...klingt ja schon mal ganz interessant, und ist es dann auch. Es ist definitiv eines der beseren Alben der Spätphase.
Gute Songs sind u.a. "You got me rocking", "Sparks Will Fly", die Balladen "Out of Tears" und "Blinded by Rainbows" und die Rocker "Mean Disposition" und "Baby Break It Down".
Insgesamt 9 von 15 Tracks können überzeugen, und das so ein Album auch einige Längen hat dadurch ist verzeihbar.
Die Songs erinnern mich alle stark an die 70er der Stones, es klingt teilweise nach 'Exile...', ein bisschen nach 'Some Girls' und hat auch was vom 'Tattoo You'-Album.
Im Vergleich zum schwachen Vorgänger 'Steel Wheels' ist "Voodoo Lounge" auf jeden Fall die bessere Platte.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Genuss für Stones-Liebhaber, 17. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Eine CD auch mit ruhigeren Klängen, aber trotzdem dürfte jeder auf seine Kosten kommen. Zeigt die große Vielfältigkeit der Gruppe.
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein besseres Werk der späten Stones, 27. September 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
Eine wirklich nette Scheibe, um Längen besser als der Vorgänger "Steel wheels". Höhepunkte sind "Love is strong" (sehr eingängiger, "keithiger" Gitarrenriff), "You got me rocking" und "Thru and thru", bei dem sich Keith als Sänger die Ehre gibt. Der Rest ist durchaus in Ordnung. Unsagbarer Schrott dagegen ist "Sweethearts together", welches ohne die Stimme von Herrn Jagger auch als Flippers-Song durchgehen würde.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bis hierhin und nicht weiter!, 21. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Voodoo Lounge (Audio CD)
VL ist nämlich für mich die letzte hörbare Platte der Stones.
Alles weitere hat irgendwie auch sein Dasein, ist aber für mich überflüssig.
Dieses Album ist nicht nur hörbar, nein grandios.
Viele vergleichen VL mit dem Vorgänger "Steel Wheels" von 1989, tue ich nicht, weil ich beide Alben jedes für sich klasse finde.
Einzig ist SW von '89 sehr 80 like, das gefiehl ja nicht jedem- mir schon.
Es gibt Fans die meinen, alles was die Stones in den 80'ern gemacht haben war shit- ne, ne.
Einzig die Platte "Tattoo you", von '84 finde ich sehr lau aber ich schweife ab.

Nun zu Vodoo Lounge- gehört es doch zu einer späten aber erfolgreichen Phase der Band.
Die gleichnamige Tour war die erfolgreichste der Bandgeschichte überhaupt.
VL hört sich für mich so an, als wenn die Band nochmal eine Neugeburt an Kreativität erlebt hat- und eine Zeitreise in alle Phasen der Geschichte.
Herausragendste Songs für mich sind: You got me rocking- das ist einfach ein Stones- Song, The Worst- ist eine ganz tolle Solo- Nummer von K. Richards, den ich schon immer gerne singen hörte, New Faces- ein absoluter Lieblingssong für mich- mit Spinett gespielt, mal was ganz anderes, Moon is up- mit tollem Beat und Schifferklavier, echt kreativ, Blinded by Rainbows- eine der stärksten Balladen der Stones überhaupt, auch wenn neuer, kann sich durchaus mit "Angie" und Ruby Thuesday" in eine Reihe stellen.

Einziges Minus an VL ist, dass einige Songs Schwund sind- namentlich möchte ich die nicht nennen, kann sich jeder selbst ein Bild machen.
Das gab es beim Vorgängeralbum nicht, das hatte keinen Filer.
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Voodoo Lounge (2009 Re-Mastered)
Voodoo Lounge (2009 Re-Mastered) von The Rolling Stones
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