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am 2. Juli 2011
Vorliegendes Album - aus dem Jahr 1983 - erinnert stellenweise ans Album "Emotional Rescue", übertrifft dieses aber in der Qualität.
Es gehörte zu den weniger erfolgreichen Alben der Stones (vor allem die Singles verkauften sich schlecht).
Die relativ schlechten Verkaufszahlen werden dem Album aber keinesfalls gerecht; es ist tatsächlich eines der besten Alben der "jüngeren Stein- Zeit", vielleicht gar das Beste der letzten 30 Jahre!
Es ist eines der schnellsten Scheiben der Stones überhaupt. Hier geht überall die Post ab! Der Hörer bekommt hier fast nur Rock and Roll geboten- dieses aber dafür vom Feinsten!
Aber auch modernere Rhythmen, wie ein wenig Disko- Sound, bekommt der Hörer hier geboten.
Zu den wenigen langsameren Rhythmen, denen sich das Album bedient, zählen einige Reggae- Nummern.
Insgesamt wirkt das Album für damalige Verhältnisse sehr modern. Möglicherweise ist das auch der Hauptgrund für die relariv schlechten Verkaufszahlen. - Die Hörer mögen etwas irritiert gewesen sein, weil sie immer noch an den 70er- Stil der STones gewohnt waren?!
Die Songtexte sind für Stones- Verhältnisse sehr politisch. Das ist etwas irritierend, sind die Stones doch nun wirlich nicht gerade als "Polit- Band" bekannt. Man kennt die Band eher für ihre polit. Zurückhaltung und ihren Geschäftssinn; "sozialkritische" Themen kommen daher bei ihrem Publikum nicht an. Denn das Publikum kennt die Stones auch als eine Band, die in der Vergangenheit durchaus ihre Fans mit ihren Texten an der Nase herumgeführt hat, oft schwache oder sinnlose Texte bringt, und ansonten die Kids zum Rocken bringen soll. Außerdem waren zu dieser Zeit ohnehin in der Rockmusik polit. Themen nicht "in".

Das Album ist sehr rockig, und bietet wenig für Balladen- Fans.
Das ALbum ist sehr spielfreudig, schnell, und - wie ich finde - in sich sehr stimmig (im Gegensatz zur Meinung vieler Andreer Rezensenten!)!
Ich kann das Album jedenfalls rauf und runter hören!

Alle Songs hierauf sind von den Rolling Stones selber geschrieben worden.

Das Plattencover ist mal wieder sehr provokativ, und zeigt eine nackte Frau, ganz offensichtlich ein "Leichtes Mädchen". Einmal mehr scheinen sich die Stones über das Schöne Geschlecht lustig zu machen, im typischen, bis zu diesem Zeipunkt weitgehend männerdominierten Rock and Roll- Stil eben. Auch die Songs würden hier sicher wieder so manche Feministin zum Kochen bringen, wie "She was Hot".

"Undercover", einer dieser Songs mit politischem Text, war die "Lead- Single" des Albums, die in den USA immerhin einen respektablen 9. Platz eroberte (dennoch schlecht im Vergleich zu den Vorgänger- Singles). Ein neuerer Hardrock- Song, im Soundgewand eher oberflächlich und kalt, aber dem Zeitgeist sehr angepasst. Beim Hören hat man den Eindruck, man würde nachts mit einem Auto in unsicherem Gebiet einer Großstadt umherfahren. Kein wirklich guter Stones- Song. Eine vergleichsweise schwache Single. Es gibt wesentlich bessere Songs auf dieser Platte. Mick Jagger selber machte übrigens den polit. Text für das schwache Abschneiden dieser Single verantwortlich.

"She was hot" ist wieder ein Rock and Roll- Song, erinnernd an frühere Stones- Aufnahmen, mit etwas Frauen- beleidigendem Text, war die Nachfolge- Single. Mir gefällt die Nummer sehr gut. Nichtsdestotrotz war diese Single so ziemlich die erfolgloseste Stones- Single überhaupt, die nur in wenigen "wichtigen" Ländern die Top 40 knacken konnte! - Das wird dem Song aber nicht gerecht!

"Tie you up", ein leicht "soulig" gespielter Song.

"Wanna hold you"; guter, klassischer Rock and ROll- Song; eingängig; überzeugend auch der Harmonie- Gesang der Stones hierbei.

"Feel on Baby" ist der beste Reggae- Song der Stones überhaupt.

" Too much blood" ist wirklich ein gelungener, moderner und innovativer Song, mit echten Single- Qualiäten. Mit Bläsereinsatz. Einer der besten Songs der Platte. Allerdings ist der Text sehr düster; angeblich geht es um Kannibalismus.

" Pretty Beat up", ein härterer Reggae- Song, der sich stark an Bob Marley angelehnt anhört.

" Too Tough" ist eine Hardrock- Nummer im Stil von "Start me up".

" All the way down" ist eine bluesigere Nummer, im klassischeren Stones- Stil. Hymnen- haft. Einer der besten Songs des Albums. Ohrwurm vom Feinsten.

"It must be hell", wieder eher "klassischere Stones"; das typische Riff kommt einem bei den stones bekannt vor ("Brown Sugar"?).

FAZIT: wieder mal ein verdammt gutes, aber ziemlich rockiges Stones- Album.
WEn das Experimentieren der verschiedenen Sounds hierauf aber nicht weiter stört, und sich an den verschiedenen Stones- Stilen durchaus erfreuen kann, vielseitig ist, für den ist das Album ein Hörerlebnis, mit überraschenden, aber guten, oft neuartigen Sounds.
Muss man als Rock and Roll- Fan, und als STones- Fan ohnehin, unbedingt haben!
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Mit den '94er Remasters war ich nie unzufrieden; aber auch wenn die neuen 2009er Remasters von der Vorgängerauflage die spartanische Aufmachung 1:1 kopieren, so klingen sie doch voller und kräftiger und etwas differenzierter als diese; besonders das eher ruhige Feel on Baby setzt sich jetzt den anderen Titeln gegenüber besser durch.

Da sein Vorgänger "Tattoo you" größtenteils aus Sessions stammte, die bis weit zurück in die Siebziger reichten, war "Undercover" das Album, mit dem die Stones produktionstechnisch voll in den Achtzigern landeten: und ab jetzt immer schön alles auf die 2 und die 4!

"Undercover" ist deutlich aggressiver als "Tattoo you", was zum einen an den Texten liegt: es geht um politische Verfolgung, Folter, Mord, körperliche und psychische Gewalt... die Texte (und teilweise auch die begleitenden Videos) triefen ziemlich vor Blut. Zum anderen meint Mick Jagger hier zunehmend, beim Singen eher bellen oder den röhrenden Hirsch markieren zu müssen (was dann auf "Dirty Work" seinen Höhepunkt fand).

Ich finde das Album immer noch etwas überproduziert (eine typische Krankheit vieler Alben der Achtziger), was vor allem beim Titelsong deutlich wird: hier experimentierten die Stones erstmals mit etlichem herum, was das Studio so hergab. Ich muss aber einräumen, dass es bei diesem Lied voll funktioniert: die Produktion passt perfekt zur Stimmung des Textes. (So geht es mir nur noch mit 2 weiteren "überproduzierten" Liedern überhaupt: First we take Manhattan von Leonard Cohen und When the Night comes falling from the Sky von Bob Dylan, beide etwas später erschienen.) Das Gute an den Stones ist eben, dass sie allem, was sie anfassen, ihren Stempel aufdrücken. Die Platte ist in meiner Wahrnehmung über die Jahre gewachsen.

She was hot war eine weitere tolle, aber unverdient schlecht notierte Single. Wanna hold you ist eins von Keiths unsäglich infantilen Liedern (s. a. You don't have to mean it auf "Bridges to Babylon"), unfassbar für den Ko-Autor von so düsteren Sachen wie Gimme Shelter, Midnight Rambler etc. (Auf der LP läuft der Song gnädigerweise eine halbe Minute kürzer.) All the Way down erinnert auch eher an ein Kinderlied und hätte ruhig eine B-Seite bleiben können. Feel on Baby ist ein Reggae, der über die Jahre an Atmosphäre gewinnt. Too much Blood ist musikalisch sehr stark; über den widerwärtigen Text (hier geht's um Kannibalismus) muss man einfach weghören. Too tough hätte das Zeug zu mehr, kann sein Versprechen aber nicht einlösen. It must be Hell ist musikalisch eine geile Kreuzung aus Honky Tonk Women und Soul Survivour; Multimillionär Mick kann allerdings in seiner Rolle als soziales Gewissen nicht recht überzeugen.

Mit diesem Album begann die bis heute andauernde fruchtbare Zusammenarbeit mit Keyboarder Chuck Leavell (ex-Allman Brothers Band) im Studio und als musikalischer Leiter auf Tournee. Es ist insgesamt sehr aggressiv und rockig, und ich finde, die Produktion hat die Zeit gut überstanden; leider enthält es ein paar Albumfüller. Ich hätte es begrüßt, wenn man im Booklet die Texte mit abgedruckt hätte, die auch der LP beilagen.

P.S. Es gab doch eine Ballade: Think I'm going mad, die B-Seite von She was hot; aber die stammte bereits aus Sessions Ende der Siebziger.
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am 3. Juni 2001
Mit dieser Platte balancierten die Stones auf dem schmalen Grat zwischen Rock und Disco. Im Nachhinein muß man das Experiment zwar als gelungen bezeichnen, aber damals war keiner so richtig zufrieden: den hartgesottenen Rockern gefiel das Abdriften in die Niederungen der Disco-Musik nicht, den Disco-Mäusen war die Musik nicht seicht genug. Es war immer noch zuviel Rhythm and Blues herauszuhören. Alles in allem ist aber jeder der Titel wiederholt hörenswert. Eintagsfliegen sind keine dabei.
Klassische Rock-Stücke "It must be hell", "She was hot" unterstützten die Tanzwut der Rocker, und für die Disco-Dancer waren wohl "Tie you up" "Pretty beat up" und "Feel on Baby" konzipiert. Trotzdem habe ich diese Lieder damals in keiner Disco gehört. Sie waren einfach zu rockig für das geigenverwöhnte Bee-Gees und Donna Summer Publikum. "Too tough" und "all the way down" wiederum sprachen weder Disco- noch Dancerock-Fans an. Das sind harte, new-wave inspirierte Rockstücke, die zu hektisch zum Tanzen und zu stressig zum Zuhören sind. Nach dem dritten Bier sind sie aber gut zu verdauen.
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am 3. Januar 2014
Diese CD hat mir noch gefehlt, gute Erinnerung an meine Studenten Zeiten. Einige Lieder habe ich schon vergessen, sind nicht alle gut, aber wann gibt's?
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am 11. Juni 2001
Nach dem völligen Absturz mit "Tattoo You" war "Undercover" wieder ein Lichtblick, wenn auch ein gedämpfter. Neben Engagement-heischenden, die miserablen Zustände in der dritten Welt thematisierenden Klagegesängen im Discorhythmus, die bei bei so armen Schluckern wie den Stones natürlich besonders glaubhaft rüberkommen, gab es endlich wieder eine Handvoll Songs, bei denen die Jungs wieder sie selbst waren, eine Rock`n`Roll-Band mit Substanz und Spaß an der Sache. Mit gewohnten, nicht gerade feministischen Lyrics in "She Was Hot", treibenden Rhythmen in "The Pain Of Love" und einem tatsächlich gelungenen Reggae in "Feel On Baby" schafften sie es beinahe, den Anschluß an "Emotional Rescue" wiederzufinden. Das knackige Schlagzeug von Charlie Watts war dabei einmal mehr solides und glaubwürdiges Rückgrad. Überhaupt ist seine Rolle bei den "neueren" Produktionen der Band kaum zu überschätzen. "Too Much Blood" ist ein ausgetüftelter Alptraum mit Bläsern und windelweichen Keyboards wie in den frühen Siebzigern. Ziemlich gut, aber nicht so passend zum Rest. Mit "Too Tough" oder "Had It With You" sind sie dann wieder im richtigen Fahrwasser. Insgesamt halte ich die Platte für unüberlegt zusammengestellt. Hätte man die netteren Balladen von "Tattoo You" mit den stärksten Tracks von "Undercover" zu einem Album verschmolzen, dann wäre vielleicht... aber das sind natürlich auch nur so Fanträume!
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am 15. September 2009
Für mich ist es eine sehr gute Idee, den kompletten Katalog der Stones-Alben remastered wieder zu veröffentlichen. Der Klang ist meiner Meinung nach gut!
Diese CD war eine der Wenigen, die mir noch gefehlt hatte! Einzelne Lieder kannte ich natürlich schon!
Mir gefällt sie richtig gut, auch wenn es wohl eine der weniger bekannten Veröffentlichungen der Band ist. Asche auf mein Haupt!

Ich finde es grundsätzlich klasse - auch und gerade von solchen Bands, die es schon ewig gibt (Stones, Beatles, Deep Purple, Led Zep ...) - wieder mal ein Album am Stück anzuhören: Es wirkt einfach ganz anders! So wie früher, als man sich die Platten bei Erscheinung kaufte und endlos anhörte!!!

"Undercover" ist vielleicht nicht das Beste Album der Stones, aber es ist trotzdem richtig toller Blues-Rock mit den bekannten Trade-Marks, dieser Rhythmus und diese Energie, welche die Gruppe so bekannt hat werden lassen!
Man merkt natürlich, dass es in den 80igern (1983) als Nachfolger von "Tattoo You" entstanden ist und somit nach der sogenannten "Hochphase" von "Sticky Fingers", "Exile On Main St.", "Goats Head Soup", "It's Only Rock'n'Roll" und "Black and Blue"! Aber ich finde es auf einer Linie mit dem o.g. "T Y" und dem späteren "Steel Wheels". Somit eine andere Zeit und auch ein wenig ein anderer Stil! Aber unverkennbar die Rolling Stones!

Anspieltipps sind "She Was Hot" und "Wanna Hold You"!

Für Leute wie mich, die Alben einfach besser finden als Zusammenstellungen. Ich kann es nur empfehlen: Gute, ehrliche Rock-Musik! Falls es jemanden in seiner Sammlung fehlen sollte, einfach anhören und bei Gefallen kaufen! Servus ...
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am 9. Juni 2013
Wie gewohnt haben auch hier wieder die schon älteren Herren (damals) eine feine Rockplatte geliefert. Wer sie kennt, weiß sie geben immer das Beste. So auch hier: die gesamte Scheibe super!! Mehr muß man zu der Band und ihrer Musik nicht mehr sagen.
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am 18. Januar 2000
Selten in Ihrer Karriere sind die Rolling Stones dem Zeitgeist gefolgt, aber wenn sie es taten, blieben sie die Rolling Stones. Der typische Diskosound dieser Scheibe ist durchsetzt von Stonesrhythmen, stellenweise sind die Abschweifungen allerdings doch nicht mehr zu tolerieren. Die CD paßt in ihre Zeit und in die Plattenschränke der Fans, sonst muß man sie nicht unbedingt haben.
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am 11. Mai 2012
Sehr alt, doch immer wieder gut und gerne zu hören!
Die alten Songs werden einfach nicht schlechter und man kann nicht genug davon bekommen!
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am 21. Januar 2012
Es ist immer wieder fantastisch was die Jungs geleistet haben und weiter dafür sorgen das der Rock`Roll lebt! Ist absolut super!
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