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5.0 von 5 Sternen Volumen 4
Die "Volumen 4" von 1972 sollte die letzte Sabbath-Platte in ihrem ganz typischen und seit dem ersten Album zelebrierten Stil bleiben. Ab der "Sabbath Bloody Sabbath" veränderte sich dieser Stil immer mehr. Hier auf Album Nr. 4 überwiegt noch der zähflüssige Lavasound dominiert von Tony Iommis Gitarre.

Aber es gibt schon erste Experimente...
Veröffentlicht am 21. April 2011 von Child in time

versus
10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Verwurstung.
Black Sabbath in allen Ehren, aber diese Version des Albums ist gelinde gesagt Schrott. Ich spreche hier immerhin über meine Lieblingsband! Ich gebe 2 Sterne, und nicht nur einen, weil ich den eigentlichen Inhalt, unabhängig von der Qualität, früher echt klasse fand. Ich habe mir vor kurzem die Remaster Version gekauft und muss sagen von dem...
Veröffentlicht am 1. Mai 2012 von DerOrdinator


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volumen 4, 21. April 2011
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Die "Volumen 4" von 1972 sollte die letzte Sabbath-Platte in ihrem ganz typischen und seit dem ersten Album zelebrierten Stil bleiben. Ab der "Sabbath Bloody Sabbath" veränderte sich dieser Stil immer mehr. Hier auf Album Nr. 4 überwiegt noch der zähflüssige Lavasound dominiert von Tony Iommis Gitarre.

Aber es gibt schon erste Experimente. `FX` ist ein Instrumental und besteht nur aus Rückkopplungs-Geräuschen. `Changes` ist eine Ballade und hier hören wir mit zum ersten Mal ein Piano. `Languna sunrise` ist ein ganz ruhiges Stück mit vielen Acoustic Guitars.

Alle anderen Songs sind aber sehr typisch für Sabbath anno `72. `Wheels of confusion` ist ein über 8 Minuten langer Opener. Es ist schon genial, was Tony aus seiner Gitarre rausholt. `Supernaut`, `Snowblind` und `Cornucopia` könnten auch auf den vorherigen Sabbath-Alben sein, harte Riffs und Ozzys hysterischer Gesang. Zum Abschluß mit `St. Vitus dance` und `Under the sun` nochmal 2 Nackenbrecher. Mit Songs wie `Wheels of confusion` und `Under the sun` erfindet die Gruppe auch so nebenbei den Progressiv Metal.

5 Sterne für "Volumen 4", welches sich wirklich nicht hinter "Paranoid" oder "Master Of Reality" verstecken muss. Ungewöhnlich ist lediglich, dass nur `Snowblind` und mit Einschränkung noch `Supernaut` zu Klassikern der Gruppe wurde. Hier hätten es wirklich mehrere Songs verdient.

Tony Iommi - Guitars
Geezer Butler - Bass
Ozzy Osbourne - Vocals
Bill Ward - Drums
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Black Sabbath ist einmalig, 13. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Über Black Sabbath und über alle Alben ist ja eigentlich schon alles geschrieben worden. Auch für mich war Black Sabbath in meiner Jugend-/Halbstarken-Zeit eine der wichtigsten Bands und ist bis heute ein "all-time-favorite". Das gilt aber nur für die Zeit/Alben mit Ozzy; einzige Ausnahme ist "Heaven and Hell". Selbst ca. 40 Jahre später höre ich mir die alten Alben noch sehr gerne an, dazu gehört natürlich auch Vol.4. "Supernaut" und "Snowblind" sind meine absoluten Lieblingsstücke. Auf "Changes" kann ich verzichten, das halte ich für langweilig.

Der Lava-Sound der ersten Alben zusammen mit der Stimme von Ozzy ist bis heute unerreicht. Für die damalige Zeit war die Musik ungewöhnlich hart und heavy; vielleicht die erste Heavy Metal Band überhaupt. Den remastered Sound finde ich okay (was soll man da auch bei dem Alter groß herausholen?!) und das Booklet durchaus gelungen.

Darf in keiner Black Sabbath-Sammlung fehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Enttäuschung auf hohem Niveau, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Dieses Album geht zwischen den Besten der Band unter, egal ob es um die Geschlossenheit oder um die allgemeine Songqualität geht. 3-4 Übersongs hiefen die Platte, welche keinen wirklichen Fluss zwischen den Songs entwickelt, dann doch auf die 4 Sterne-Wertung: "Wheels of Confusion" und "Snowblind" sind einfach göttlich, "Supernaut" haut kräftig rein und "Changes" ist eine wunderbare, einfache, aber leider etwas abgenutzte Ballade. Jedoch bevorzuge ich an ruhigen Sabbath-Songs eher "Solitude" und "Planet Caravan".
"Tomorrows Dream", "Laguna Sunrise" und "Cornucopia" sind ebenfalls gut, würden es bei "Sabbath Bloody Sabbath" aber wohl gar nicht erst aufs Album schaffen. Und "FX" hat was, zumindest für die ersten Sekunden, gehört aber nicht so unfertig aufs Album geworfen und wirkt wie ein verlegener Versuch, zwischen 2 Songs zu überbrücken, die sich nacheinander gespielt beißen. Und der Rest... naja, Durchschnitt halt.
Man hört jedem einzelnen Song wirklich den Drogenkonsum der Bandmitglieder an und das macht tatsächlicht auch den Charme der Platte mit aus. Aber auch in dieser Kategorie steht das Album nicht alleine da. ;)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute CD!!, 17. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Gute CD von Black Sabbath. Sie ist zwar ein wenig schwaecher als die 3 Vorgaenger, aber dennoch gut anzuhoeren. Einfach zeitlose Rockmusik die man immer wieder hoeren kann. Empfehle sie gerne weiter.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was für eine Verwurstung., 1. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Black Sabbath in allen Ehren, aber diese Version des Albums ist gelinde gesagt Schrott. Ich spreche hier immerhin über meine Lieblingsband! Ich gebe 2 Sterne, und nicht nur einen, weil ich den eigentlichen Inhalt, unabhängig von der Qualität, früher echt klasse fand. Ich habe mir vor kurzem die Remaster Version gekauft und muss sagen von dem sogenannten remastering bin ich maßlos enttäuscht. Höhen weg, Details weg. Die Songs klingen zum Teil völlig anders. Ganz besonders krass fiel mir dies bei "Wheels of Confusion" auf. So viel Höhen wie da fehlen, kann man nicht wieder reindrehen. Finger Weg!
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5.0 von 5 Sternen War früher gut - ist heute gut., 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (MP3-Download)
Für Fans von Black Sabbath ein Muss. Es ist halt ein einzigartiger Rockstil: fordernd und dynamisch. Genie und Wahnsinn liegen halt dicht beieinander.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen miese Soundqualität, 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Über die Musik brauchen wir uns nicht zu unterhalten.Für mich sind eigentlich alle Sabbath-Alben mit Ozzy
ünd Dio 5-Sterne Anwärter,aber die remasterten Versionen im Digi-Pack sind schlicht eine Frechheit.
Dass es auch besser geht beweist zum Beispiel "The Black Sabbath Story" von Castle,die es bei Amazon gebraucht
für 1,95 Euronen zu kaufen gibt.Heutzutage muss man mindestens so eine Qualität anbieten,was das Remastering anbelangt.
Auch die remasterte Version von "Sabbath Bloody Sabbath" von Castle aus dem Jahre 1996 ist allererste Sahne.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "What you get, and what you see", 15. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
1972 erschien die vierte Scheibe unter dem ausweicherischen Titel "Vol.4". Eingespielt wurde sie in der Besetzung: Ozzy Osbourne (Vocals), Tony Iommi (Guitar), Geezer Butler (Bass) und Bill Ward (Drums).

"Snowblind" sollte der ursprüngliche Titel für dieses Werk sein, was die Verlegerfirma aber ablehnte, was letzendlich dazu führte, dass der offensichtliche Drogenkonsum der Band nicht offiziel forciert werden konnte und man die Flower Power Hightime durch diese Entschärfung nicht wie geplant unterstrichen werden konnte. Das hielt die Band aber trotzdem nicht einen der Tracks der Platte den Namen "Snowblind" zu verleihen.

Beim ersten überlangen Song "Wheels Of Confusion" werden ausufernde Gitarrenarrangements Tony Iommi's mit einem fetten, kraft und druckvollen Bass vermischt. Gegen Ende mutiert das Stück zu einem vierminütigen Instrumental und erweitert das Lied um ein feines, filigranes Klanggespinnst.

"Tomorrow's Dream" ist dann schon flotter und hat ein schönes, einprägsames Riff zu bieten. Songwriterisch bewegt man sich immer weiter.

"Changes" weided in der akustischen Kerbe, und verzichtet auf Gitarre, Schlagzeug und Bass. Dafür durfte Ozzy seinen Einstand als Solosänger geben, verknüpft wurde diese Metamorphose dann noch von einem wunderschönen Pianoteppich. Diesen Song hat Osbourne neu aufgenommen und singt diesen duettweise mit seiner Tochter Kelly, ohne allerdings die ursprüngliche, kraftvoll packende Version dieses Tracks toppen zu können.

"FX" kann als kleines Gitarrenexperiment und einsprengliches Füllmaterial erachtet werden.

"Supernaut" dann, verfügt über exotischen Appeal. Man variierte das vor Kraft strotzende Schlagzeugspiel Bill Ward's, der hier fast ausschließlich seine Becken bedient und kaum typische grundgerüstige Taktfolgen (Hi-Hat, Snare, gefolgt von Bassdrum), wie man sie von der Band kennt, ausspielt, sondern auch experimentiert, wie Iommi es bei vorangegangenem Titel tat.

"Snowblind" stellt den in Klammer geschriebenen Titelsong dar, hätte man sich letzendlich nicht für "Vol.4" entschieden. Dieser Ohrwurmtrack wird/wurde heute/damals oft gespielt. Das unerschöpfliche Maß an Wendungen kann hier nicht nur einmal überzeugen. Der kreative Höhenflug Black Sabbaths, besonders was die songwriterischen Fähigkeiten der vier Herren anbelangt. Im Umkehrschluss bedeutete der Wechsel vom geplanten Arbeitstitel zu dem schlichten Namen "Vol.4" auch sympathiegenössische Reaktion, denn immerhin hätte sich die Band von der hiesigen Presse durch diesen Titel einige Vorschusslorbeeren eingehandelt.

"Cornucopia", der erste "richtige" Doomkracher des Albums, wirkt souverän, wohl auzch durch die Tatsache, dass die Band durch Voralben bereits jede Menge Erfahrungen in dieser Sparte sammeln konnte.

"Laguna Sunrise" und "Saint Vitus Dance" sind recht kurze Entspannungsmomente, ehe mit "Under the Sun" ein weiterer Doom-Metal Song beginnt. Auch diesmal wartet die Band im tiefen Morast, was die dunklen Grundideen dieses düsteren Tracks betrifft, und bindet den einen oder anderen Tempiwechsel ein. Iommi schüttelte das eine oder andere Solo aus seiner Linkshändergitarre und mixt es mit tiefsten Emotionen. Das Geschehen wird vom schwergewichtigen Bass Geezer Butler's und dem filigranen Schlagzeugspiel Ward's getragen, in jeglicher finsteren Art untermalt von Osbourne's Gesang.

2010 wurde die Scheibe remastered, was dieser auch gut getan hat, weil die Songs nun auch wirklich durchhörbarer und dynamischer im Sound sind.

Fazit: Viertes Album und noch lange kein Stopp.....
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klassiker in Digipak..., 9. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
Snowblind war der ursprünglich geplante Arbeitstitel der 1972er Black-Sabbath-Scheibe. Die Record-Company zog allerdings noch rechtzeitig die Reißleine, weil der Begriff snowblind abseits der schneebedeckten Skihänge eine völlig andere Bedeutung hatte und die allzugroße Leidenschaft der vier birmininghamer Arbeitsöhne für Kokain wiederspielte. Allerdings überarbeitete die Recordcompany nicht das gesamte Artwork, denn auf dem Backcover konnte man noch deutlich lesen *Thanks for the great Coca Cola Company*, und wer daraus eine kostenfreie Werbung für den Konzern für zuckerhaltige Erfrischungsgetränke vermutet, dem sind sicherlich doppeldeutige Wortspielereien fremd.

Im Record Plant zu Los Angeles dürfte bei der Komponier- und Aufnahme-Session eine sehr gute Atmosphäre geherrscht haben. Unter der Regie von Producer Patrick Meehan setzten Black Sabbath ihren Siegeszug weiter fort. Als Opener wartet gleich mal ein überlanges Stück mit dem Titel *Wheels Of Confusion* auf das in seiner Schwere an den Track Black Sabbath erinnert, und mit einem Stoner-Rock-ähnlichen Instrumental endete. Im Anschluß gibts knackiges Klassikerfutter mit *Tomorrows Dream*, bevor man es mit der schmalzigen Ballade *Changes* etwas ruhiger angeht. Das folgende Iommi-Instrumental *FX* ist Hippieblödsinn. Danach folgt mit *Supernaut* allerdings wieder ein knackiger Donnerer der höchsten Güteklasse, der jahrelang fester Bestandteil des Live-Sets war.

Mit *Snowblind*, dem vermeintlichen Titeltrack gehts es dann in die zweite Runde. Das bei Chorus wie eine leichte Nebelschwade einbaute Wörtchen *Cocaine* zeigte klar, das davon im Record Plant vermutlich sehr viel genossen wurde, und die entsprechende *Händler* sich wohl damals schon eine goldene Nase an Ozzy & Co. verdient haben mußten. *Cornucopia* folgt im Anschluß, ein Society-Schocker erster Klasse mit so nachdenklichen Textpassage wie *nimm dir ein Leben, es wird billig*. Wieder wird die Platte mit einem Instrumale aufgelockert. *Laguna Sunrise* folgt, zerreisst ein bischen die Härte der Platte, verringert aber die harte Kraft von *Saint Vitus Dance* nicht. Der Track war übrigens der Namensgeber für die Doom-Metal-Band *Saint Vitus*, ein gutes Jahrzehnt später. Den Abschluß der Platte bildet der Doom-Klassiker *Under The Sun*.

Die Platte reiht sich nahtlos in die Black-Sabbath-Klassiker der frühen 70er Jahre ein und zementierte die Reputation der Band und deren Erfolg. Leider befinden sich zwei Instrumentalnummern auf der Platte, die nicht so wirklich ins Konzept und die Grundstimmung der Scheibe passen wollen und irgendwie das Gefühl von Fillern verbreiten, was mich auch daran hindert die Höchstnote zu vergeben.

FAZIT: trotz meiner leichten Kritikpunkte ein Klassiker des frühen Heavy Metal und Heavy Rock...
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19 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen KEIN KLASSIKER, 21. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Black Sabbath Vol.4 (Remastered) (Audio CD)
ALSO,
ich gehe mal davon aus, dass es sich hier um die neueste (Digipak-) Version des Jahres 2010 handelt. Belehrt mich bitte eines Besseren, falls ich mich irren sollte - NUR AUF DIESE Version bezieht sich folgende Rezension:

DAS '74er-ALBUM
hab ich hier noch als LP stehen. Ich kann mich erinnern, dass nach MASTER OF REALITY meine Erwartungen entsprechend waren, song- wie auch soundmäßig. Nun, um es kurz zu machen: Ich hatte (und habe noch immer) Probleme mit dieser Platte. Ich persönlich empfinde sie als äußerst unhomogen, was Sonx und Sound angeht: von exzellentest Sabbath (eigentlich die ganze 2. Seite bis auf LAGUNA SUNRISE) bis hin zu Ultraschrott (FX). Alles recht durchwachsen, und gerade was das Schlagzeug angeht: dünn, blechern und leider ganz offensichtlich unter Einfluss Bewusstseins erweiternder Substanzen aufgenommen, will sagen: Bill Ward hat so geil angefangen auf den ersten drei Platten, heavy, jazzy, witty und immer in control. Aber was er hier (speziell auf dem Opener WHEELS OF CONFUSION) anzettelt, ist bestenfalls Anfängerniveau, sorry! Der gute Bill vertrommelt sich an einer Stelle sogar und DAS haben die draufgelassen!

SO,
all das ist ja bereits ausgiebigst diskutiert worden. Nun zu dieser Edition: Leute, FINGER WEG! Als diese Scheibe in meinem Player startete, musste ich mich zwangsläufig fragen, ob irgendwelche Aliens zwischenzeitlich mein Equipment defragmentiert und nach ihren Vorstellungen neu konfiguriert haben. Ja, der Eine oder die Andere lacht jetzt vielleicht, aber im Ernst: Ich habe selten eine CD hören müssen, die so dermaßen an Mittenlastigkeit, Gepresstheit (und ich rede NICHT von Kompression), Detailarmut und Dynamiklosigkeit krankt. Zur Erinnerung: Ich rede AUSSCHLIESSLICH über den Sound!

KEINE AHNUNG,
wer da als sogenannter REMASTERING-ENGINEER seine oder ihre Finger drin gehabt hat, aber DAS haben wir alle schon deutlich besser gehört. Ihr müsst Euch vorstellen: All die kleinen Details in den Höhen oder Dinge im Hintergrund, an die ich mich noch vom Abspielen der Original-LP auf meinem alten Dual-Plattenspieler ca. 1975 erinnerte (und die ich auch jetzt noch beim Abspielen der LP hören kann, wie der Vergleichstest zweifellos beweist), musste ich mir hier schlicht und ergreifend VORSTELLEN, SO TUN als ob ich sie hörte! Die waren einfach WEG! Wo sind sie geblieben, welche Generation von wievielter Kopie hören wir hier?

SOWAS
empfinde ich im Zeitalter wirklich beeindruckender Remasters als bodenlose Frechheit! Ich fühle mich komplett ver..., belogen und betrogen. Vielleicht kann ich das Teil ja noch umtauschen, zusammen mit den anderen (noch eingeschweißten) Sabbath-Digipak-Remasters, von denen ich Schlimmstes befürchte. Aber auch hier: Belehrt mich eines Besseren, danke!

BEWERTUNG
Komposition: 3 Sterne
Arrangement: 3 Sterne
Performance: 3 Sterne
Innovation/Experimente: 2 Sterne
Produktion/Sound: 0 Sterne (nicht vorhanden)
Cover: 3 Sterne
Gesamt: (14:6=) 2,333 (also abgerundet) 2 Sterne

HAAX/Kiel
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Black Sabbath Vol.4 (Remastered)
Black Sabbath Vol.4 (Remastered) von Black Sabbath (Audio CD - 2010)
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