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Kundenrezensionen

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4,2 von 5 Sternen
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am 13. April 2010
Ich bin sehr positiv überrascht. Sei es die Qualität der Blu Ray als auch der Film an sich, haben mich absolut überzeugt.

In Gruselfilmen bzw. Thrillern sind die ersten Minuten meiner Meinung nach sehr wichtig. Es muss einen sofort fesseln und genau in Der Fluch der zwei Schwestern" wird man sofort auf eine traurige und spannende Odyssee mitgenommen.

Auf Grund des Filmtitels hatte ich Vorurteile. Oft genug erlebt man Filme mit Fluch hier und Fluch da. Des Weiteren handelt es sich hierbei auch um einen Remake eines koreanischen Horrorfilms. Eine Zeit lang hatte Hollywood nichts Besseres zu tun als asiatische Filme zu kopieren.

Nun gut - Der Film fängt mit einem kurzen Rückblick bzw. einer Hypnosesitzung der Protagonisten an. Man erhält einen Einblick in die Geschehnisse um zu verstehen weshalb Anna in der Klinik ist und nach einem Jahr entlassen wird. Den Tod ihrer Mutter nicht ganz verarbeitet muss sie sich nach der Entlassung weiteren Dämonen stellen. Unglücklicherweise muss sie feststellen, dass ihr Vater mit der ehemaligen Pflegerin ihrer Mutter zusammen ist. Die ältere Schwester Alex ist ebenfalls mit der Situation unzufrieden, jedoch über die Ankunft ihrer kleinen Schwester erfreut.

In diesem Zusammenhang erfährt man die starke Bindung zwischen den Beiden und wie nah sie zueinander stehen. Auf Grund der neuen Beziehung des Vaters distanzieren sich Alex und Anna und versuchen die Beweggründe der Pflegerin herauszufinden. Durch weitere Recherchen kommen die Beiden auf eine Spur, so dass es zu einem spannenden Finale kommt.

Als Zuschauer ist man wirklich sehr verwirrt und man weiß nicht genau wem man vertrauen kann und wem nicht. Umso mehr ist das Ende erschreckender als es vorstellbar ist. Das Drehbuch hat so viele Wendungen, dass die Wenigsten die Wahrheit während des Films herausfiltern können.

Technisch gesehen kann ich nur sagen - so hat eine Blu Ray auszusehen. Die Farben der Blätter an den Bäumen, der See - die ganze Landschaft kommt durch die kristallklare Auflösung auf unserem Plasma-Fernseher bestens zur Geltung. Man spürt förmlich den Sommer auf der eigenen Haut. Auch an den dunklen Szenen habe ich nichts auszusetzen. Sehr oft kommt es in BDs vor, dass die dunklen Szenen schlimmer bzw. pixeliger staubkörniger wirken als die hellen Szenen. In diesem Film ist alles brillant.

Ich kann diesen Film wirklich weiter empfehlen! Man wird nicht enttäuscht und hat immer wieder kleine Schockmomente.
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am 21. Januar 2014
Oder wie der Originaltitel lautet: The Uninvited. Warum man sich jetzt noch für den deutschen Tite "Der Fluch der 2 Schwestern" entschieden hat, ist mir bis heute ein Rätsel. Aber das ist ja auch ziemlich Wurst. :)

Ich war sehr positiv überrascht von dem Film. Ich hatte schon hohe Erwartungen aufgrund der guten Wertungen hier auf Amazon und meiner Erinnerungen die ich teilweise aus den Tv Ausstrahlungen mitgenommen habe, wo ich ihn nie ganz gesehen habe leider (wegen der besch******* Werbeunterbrechungen!)
Aber naja, nun habe ich mir den Film endlich mal auf BluRay gegönnt und bereue des keineswegs. Er ist KLASSE! Man könnte ihn am ehesten mit Fall 39 vergleichen (ebenfalls super toller Psychohorrorthriller), jedoch ist meiner Meinung nach The Uninvited etwas harmloser, was nicht heißt, dass er nicht atmosphärisch, gruselig und von guter Machart ist.

Ich versuche jetz mal nach einigen für mich wichtigen Kritikpunkten kurz zu veranschaulichen, wie ich den Film in den Punkten werten würde.

Story 10/10 das Ende reißt nochmal einiges raus, super!
Schauspieler 9/10 alle glaubhaft bis sehr gut!
Grusel 6/10 also keinen reinen Horrorfilm erwarten, und schon garkeinen Slasher, sowas mag doch keiner ^-^
Schockmomente 8/10 gut plaziert, nicht überladen (eher weniger), verfehlen ihre Wirkung nicht

Die BluRay hat ein klasse Bild und ebenso guten Ton!

Alles in einem gesagt: DER FILM MACHT BOCK!
Für jeden der mit Psycho(horror)thrillern etwas anfangen kann auf jeden Fall ein Muss. Horrorfans sollten keinen reinen Horrorstreifen erwarten und Slasherfans die Finger davon lassen.
Dem normalen Filmeschauer bleibt eine klare Empfehlung.

*****
Mehr davon !!!
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am 23. August 2013
Welch ein herrliches Suspense-Erlebnis.
Ich habe den grossen Vorteil den Film vollkommen unbefangen bewerten zu können, da ich das japanische Original nicht kenne.
Somit bleiben mir Vergleiche erspart und die Frage ob nun dieses amerikanische Remake besser oder schlechter ist, stellt sich für mich nicht.
Für sich vollkommen alleine stehend ist dies hier ein atemberaubend, genialer Gruselthriller.
Niemals kann er zwar seine Wurzeln im Mainstream verleugnen, doch das braucht er auch nicht.
"The tale of two sisters" zeigt was auch im amerikanischen Mainstream Horror an perfider Raffinesse möglich ist, hat man nur eine undurchsichtige Story und einen guten Regisseur (in diesem Fall sogar zwei) hinter der Kamera.
Von der ersten Minute, der ersten Alptraumsequenz zieht einen der Film rauschartig in eine unheimlich vertrackte Hochspannungs- Achterbahnfahrt, die einen nicht mehr losläßt und die tatsächlich in ihrer Originalität und Innovationskraft lange Zeit nicht vorraussehbar ist.
Er verunsichert, läßt den Zuschauer in schwebendem Ungewissen, überzeugt mit plötzlichen, wirklich gruseligen Alptraumsequenzen und schafft es tatsächlich bei dem Überraschungsende die Fäden wieder logisch zusammen zu führen.
Mit dem letzten Bild ist erst alles klar und hinter uns liegen dann 90 Minuten bestes Thrillerkino.
Die jugendliche Anna und ihre Schwester haben ein tragisches Leben. Ihre Mutter schwer krank, bettlägerig und auf ständige Pflege angewiesen.
Nur mit einem kleinen Glöckchen, um ihr Handgelenk gebunden, kann sie nach Hilfe rufen.
(hat mich sehr an die todkranke Zelda aus "Friedhof der Kuscheltiere" erinnert).
Eine junge Krankenschwester wurde engagiert um die Familie zu unterstützen.
Doch Anna fühlt sich zunehmend in ihrer Gefühlswelt isoliert.
In einer furchtbaren Nacht geschieht das tragische Unglück.
Durch Unachtsamkeit verursacht Anna eine Explosion, muß hilflos mit ansehen wie ihre kranke Mutter in einem Bootshaus verbrennt.
Aus diesem Trauma wird sie lange Zeit nicht mehr zurück in die Realität finden.
In der Psychatrie unter ständiger ärztlicher Betreuung versucht sie die Erinnerungsfetzen dieser Nacht wieder aufzuarbeiten. Schreckliche Alpträume quälen sie.
Waren die Ereignisse wirklich so wie sie es in ihrer Erinnerung durchlebt.
Viele Gedächtnislücken lassen ihre Umgebung bedrohlich und fremd erscheinen.
Geistererscheinungen scheinen ihr etwas mitteilen zu wollen.
Die totenstarren Krallenfinger ihrer verbrannten Mutter zeigen im Alptraum auf einen imaginären Mörder.
Doch es kommt die Zeit da Anna die Psychatrie verlassen darf.Sie fährt zurück in ihr Elternhaus am See. Das Haus ihrer Erinnerungen. Dort trifft sie endlich ihre Schwester wieder, die den dramatischen Unfall anscheinend wesentlich besser verarbeitet hat.
Sie ist nun ihr einziger Halt in einer dramatisch veränderten Familienkonstellation.
Sie trifft auch auf ihren Vater, der ängstlich ihren labilen Geisteszustand beobachtet, und sie trifft auf die kurz vor dem Unfall engagierte Krankenschwester, die sich mittlerweile einen ganz eigenen Platz in dieser Familie erobert hat.
Mehr darf nicht verraten werden.
Mit überraschenden Wendungen zieht der Regisseur hier dem Zuschauer den Boden unter den Füßen weg.
Geister-Erscheinungen, Verdächtigungen, unerklärliche Geheimnisse. Nichts ist wie es scheint.
Fazit: Ein unglaublich mitreissender Nervenzerrer, verschachtelt und fesselnd.
"The Ring", "The Grudge", "The Tale of two Sisters"- drei Remakes von japanischen Gruslern, die wahrhaft gelungen sind.
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am 7. Januar 2011
Ich kaufte mir diese DVD zu Weihnachten,da ich den Titel allein schon interessant fand.Doch meine Erwartungen wurden sogar übertroffen.
Der ganze Film ist sehr gut gemacht und man denkt immer man weiß ungefähr wie es ausgeht.Aber falsch gedacht.
Das Ende ist total anders als man es erwarten würde.Da kommt man einfach nicht drauf,wenn man diesen Film noch nie gesehen hat.
Ein paar Szenen sind drin,wo ich mich ein klein wenig erschrocken habe.Doch auch wenn es kein Grusel im ganzen Film gibt,Mysteryfans werden denk ich mal trotzdem alles verfolgen und zum Schluss erstaunt sein,welche Wende die Geschichte nimmt.
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am 6. Oktober 2009
Da ist also wieder einer dieser Remakes asiatischer Gruselfilme. Ich muss gestehen, dass ich mir noch nie so ein Original angesehen habe. Bei "The Grudge" hatte ich es mal vor, weil mir die amerikanische Version nicht wirklich gefallen hat und ich vom Vorbild nur Gutes gehört hatte. Irgendwie habe ich es dann (aus einem mir unbekannten Grund) doch nicht getan.
Bei diesem subtilen Horror hier werde ich dem Original wohl auch keine Beachtung schenken. Warum sollte ich auch? "Der Fluch der 2 Schwestern" könnte einfach nicht besser sein! Obwohl ich mit dem Begriff Horror doch dann sehr sparsam umgehen sollte. Eigentlich ist es für mich mehr ein Thriller. Ein Psycho-Mystery-Thriller mit vereinzelten (sichtbaren) Horrorszenen. Diese Szenen waren wirklich gut, aber viel unheimlicher waren für mich, neben der alptraumhaften Symbolik einiger Bilder, die nicht gezeigten. Bei diesem Film herrscht irgendwie von Anfang an eine sehr seltsame Stimmung, die ich nur schwer beschreiben kann. Düster? Melancholisch? Ahnungsvoll? Grausam? Wahrscheinlich alles zusammen. Es nagt auf jeden Fall die gesamte Zeit an den Nerven und entlädt sich dann mit einem gewaltigen Erdrutsch im Finale, das mich sprachlos gemacht hat. Für diese Sprachlosigkeit und die fantastische Atmosphäre kann ich nur 5 Sterne und eine dicke Empfehlung an alle Filmfreunde geben!
Unbedingt ansehen!

Extras der DVD:

Entschlüsselt: Der Fluch der 2 Schwestern
Entfernte Szenen
Alternatives Ende
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am 15. September 2009
ich habe oft vom hochgelobten original gehört, a tals of two sisters der aus dem korianischen raum kommt.
haben ihn selbst nie gekuckt, wollte es aber immer mal tun.
dann habe ich von dem remake gehört und dachte mir schau ich mir das remake mal an, so kann ich ganz neutral bewerten und kann so keine vergleiche zum original ziehen, denn das sollte man zwichen remake und original nie machen.
auch konnte ich so keine schlechte einstellung gegenüber dem remake haben.
(oh wird doch eh nur mist und kommt nicht ans original dran)

zur story:

Die junge Anna (Emily Browning) kehrt nach einem fast einjährigen Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt nach Hause zurück. Sie hat ihre schwerkranke Mutter (Maya Massar) bei einem Feuer und jede Erinnerung an das traumatische Ereignis verloren. Wieder daheim muss sie feststellen, dass Rachael (Elizabeth Banks), die einstige Pflegerin ihrer toten Mutter, sich ihren Vater (David Strathairn) geangelt und das Regiment im Haus übernommen hat. Zuflucht findet Anna nur bei ihrer älteren Schwestern Alex (Arielle Kebbel), die ihr zumindest ein wenig Trost spendet. Zunehmend wird Anna zudem von mysteriösen Erscheinungen geplagt. Offenbar haben es Geister auf sie abgesehen. Als sie anfängt, die Hintergründe zu erforschen, keimt in ihr ein schrecklicher Verdacht: Ist Rachael wirklich die, die sie zu sein vorgibt? Oder hat die neue Flamme des Vaters vielleicht die Mutter der Schwestern auf dem Gewissen'

die schauspieler sind sehr gut, allen vorran elizabeth banks alias die stievmutter rachek und emily browing die, die hauptrolle anna verkörpert.
emiliy sieht noch sehr jung aus und ist glaube ich auch nicht älter als 17, aber gerade wegen ihres jungen aussehen passt sie gut in die rolle rein.
auch der rest der schauspieler kann überzeugen.
sind keine bekannten sternchen, machen aber alle ihre rolle super.

das intro ist sehr gut und spannend gemacht, ist zwar nicht sehr lang, aber macht lusst auf mehr, mehr bekommt man auch.
auf den film verteilt, finden sich gute schocker, sind zwar nicht extrem viele, aber die, die man sieht, erfüllen immer ihren zweck und schaffen es einen immer mal wieder zu erschrecken. sie sind auch optisch sehr gut gemacht und unheimlich.
die atmosphäre ist über den ganzen film ganz dicht und es ist die ganze zeit spannend und man will wissen wie es ausgeht.

das beste an dem ganzen film, ist das ende, das mich mit offenen mund stehen lassen hat. man rechnet da nie mals mit und ist total überrascht.
das hat mir sehr gut gefallen, da das dem film noch das gewisse extra gibt.
alle die das original kennen, werden die überraschung glaube ich nicht haben, da ich vermute das im original das ende inhaltlich gleich ist.
aber auch die, die das original kennen und mögen sollten dem film eine chance geben, aber wichtig dafür ist das man keine vergleiche zum
original macht.
ich zu meinem teil bin froh das ich das original noch nicht gekuckt habe, da ich so meine ganze aufmerksamkeit dem remake witmen konnte.

hatte keine ahnung worum es in dem film geht und hatte in mir in englisch aus langeweile angekuckt.
ich bereue es aber überhaupt nicht und werde ihn mir direkt ansehen wenn er ins deutsche kino kommt und ihn mir auch anschließend auf dvd kaufen.

der fluch der zwei schwestern, hat mich von anfang bis ende gut unterhalten.

meine empfehlung hat der film alle mal.
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am 27. Oktober 2009
das dem streifen zugrunde liegende original "a tale of two sisters" des japanischen regisseurs kim jee - woon aus dem jahre 2006 wird im allgemeinen als meisterwerk bezeichnet und genießt fast schon kultstatus.

wie sollte es bei so viel lobeshymnen auch anders sein - das amerikanische remake lässt nicht lange auf sich warten und wurde vom regie brüdergespann charles und thomas guard in szene gesetzt , welche beide bis dahin "nur" durch diverse kurzfilme in erscheinung getreten sind.

"der fluch der zwei schwestern" erzählt die geschichte - na ja wie sollte es auch anders sein - zweier schwestern , deren kranke und pflegebedürftige mutter einem brand zum opfer fällt. während eine von beiden diesen schicksalsschlag mithilfe einer psychoklinik aufarbeiten will , hat papa sich derweil die ehemalige pflegerin der verstorbenen geangelt - dies missfällt den beiden töchtern sehr und schon bald glauben die kiddies handfeste gründe zu haben welche an der redlichkeit der neuen mama berechtigte zweifel aufkommen lassen.

das was ich hier in einer etwas flapsigen form als inhaltsangabe schildere , ist im film gekonnt und spannend umgesetzt. die etwas rätselhafte gesamtatmosphäre wird von spärlichen aber passend platzierten gruselmomenten durchzogen , welche sowohl visuell als auch auditiv überzeugen können - und gipfelt in ein echtes überraschungsfinale was man so , nicht unbedingt erwartet hätte - obwohl dem aufmerksamen zuschauer vielleicht einige , im film eingebaute hinweise schon vor dem abspann auf die richtige spur gebracht haben.

mich hat "der fluch der zwei schwestern" auf jeden fall überdurchschnittlich gut unterhalten - eine mischung aus old school gruselmär und familiendrama welches gänzlich ohne gewalt und splatterorgien auskommt und lust macht auf das hochgelobte original , welches zwar japantypisch um einiges sperriger sein soll aber auch ungleich verstörender und gruseliger.
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am 9. März 2012
Der Fluch der 2 Schwestern ist ein sehenswerter Horrorfilm, der sich für einen Gruselabend recht gut eignet.
Er ist ein guter Beweis dafür, dass man nicht unbedingt eine Menge an Blut braucht, um zu beeindrucken und Stimmung zu erzeugen.
Irgendwie wurde ich gefesselt und die Story interessierte mich. Auch wenn sie vom Thema her nichts neues ist, folgt zum Schluß ein Ende, was zu überraschen weiß.
Während man sich den Film ansieht, denkt man des öfteren zu wissen, wie es denn nun weitergeht und endet, aber am Ende hin schlägt er dann doch eine ganz andere Richtung ein.
Der Film bekommt mit der letzten Szene einen runden Abschluss und keine Frage blieb für mich offen. Dadurch wirkt der Film in sich logisch und in keinem Fall unrealistisch.
Übrigens der Titel "Der Fluch der 2 Schwestern" klingt für mich irreführend. Ich dachte zuerst, es handle sich um einen Exorzismusfilm... Also, der Titel hat so gut wie gar nichts mit dem Inhalt zu tun.
Einen Stern zieh ich ab, weil ich finde das irgend etwas fehlt, was einem den Film nicht so schnell vergessen lässt. Er unterhält zwar während man ihn sieht, aber ob man nach Monaten noch über ihn spricht, mag nicht bei jedem so sein.
Dennoch will ich mit 4 Sternen den Film weiterempfehlen, an alle die etwas zart besaiteter sind. Für diejenigen, die nur auf Gemetzel stehen, ist dieser Film wahrscheinlich zu harmlos.
Ich selbst sehe aber hin und wieder auch mal gerne solche Filme, die mehr an die Psyche gehen, als nur mit Blut um sich schmeißen...
Er war besser als ich dachte!
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am 8. Juni 2016
Schon wieder so ein "Schocker", wo modrige Klauenhände nach hübschen Mädchen ( und wie hübsch Emily Browning ist!) greifen!
Aber schon bald wird mir klar, die Horrorszenen sind Albträume und Flashbacks (auch das erweist sich später als nicht ganz zutreffend).
Anna Ivers (Emily Browning) erinnert sich, wie ein Gartenhaus am Ufer in Flammen aufgeht, in dem ihre kranke Mutter liegt, mit einem Glöckchen ums Handgelenk. Sie stürzt zum Haupthaus, wo Vater Steven (David Straithearn), Schwester Alex (Arielle Kebbel) und die Pflegerin ihrer Mutter, Rachel Summers (Elisabeth Banks) sein werden - und wird in der Psychiatrie wach, in der sie nach diesem psychischen Trauma gelegen hat. Sie erinnert sich immer noch nicht, was es mit einer Gießkanne auf sich hatte, aber der behandelnde Arzt hält sie für so stabilisiert, dass sie heim könne. Das Vergessen sei ein Mechanismus, durch den sich die Seele vor grausamer Erinnerung schütze, und das könne so bleiben oder sie werde noch darauf kommen (fachlich richtig!). Zurück zuhause wird sie herzlich empfangen, aber schon von anfang an misstraut sie Rachel, die offensichtlich das Herz des Vaters erobert hat und ihn heiraten will. Zusammen mit ihrer Schwester, zu der sie ein herzliches Verhältnis hat, stellt sie Nachforschungen an, immer wieder hat sie aber im Verlauf verstörende Bilder vor den Augen: ihre Mutter Lilian (Maya Massar), die, obwohl verbrannt, ihr als Horrorgestalt etwas zeigen will, oder zwei kleine Jungen und ein Mädchen, die sie vorübergehend auf den Barhockern in einem Restaurant sieht.
Schon bald wird klar, dass Rachel eine Mörderin sein muss, die jetzt unter falschem Namen sich mit Familie Ivers ein neues Opfer gesucht hat.
Gegen Ende des Filmes kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod mit der bösen Stiefmutter in spe - und wir erkennen, wie genial uns die Brüder Charles und Thomas Guard in diesem Thriller aus dem Jahre 2009 hinters Licht gefüht haben!

Mit hervorragenden vier Hauptdarstellern sind wir auf eine Reise der traumhaft schönen Emily Btrowning, deren wunderbar weiches Gesicht mich an die jüngere Anna Maria Mühe erinnert (noch jemanden?) durch eine Gefahr, die von Elisabeth Banks droht, und ihr Weg ist immer wieder begleitet von Albträumen?, Wachträumen?, Visionen", die Hinweise auf das damalige Geschehen nach dem Brand des Hauses am Ufer liefern, das während des Klinikaufenthaltes wieder neu errichtet wurde, einschließlich des verhängnisvollen großen Tanks.

Und das Ende des Filmes bietet eine riesige, aber plausible Überraschung und läßt uns erschüttert ob der Tragik zurück.

"Der Fluch der zwei Schwestern" ist eine wahre PERLE des Genres Psychothriller, selten sah man ein derart überraschendes Ende, und das wirklich erst in letzter Minute..

Doc Halliday
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am 28. Juni 2014
Lust auf schlaflose Nächte, auf ein Duell netter Mädchen mit Geistern und einer unberechenbaren Stiefmutter?
Knarzende Korridore, gruselige Erscheinungen, die sich im Dunkeln materialisieren, Visionen von Toten, die möglicherweise helfen, vielleicht aber auch vernichten wollen - gespenstisch geht es zu in diesem atmosphärischen Thriller mit horrorerfahrenen Jungstars. Wenn sich geballte jugendliche Frauenpower rüstet, wird's ungemütlich für böse Stiefmütter und unheimliche Besuche mit überraschendem Ende. Liebhaber dieses Genres sind hier absolut richtig. Klare Kaufempfehlung.
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