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5.0 von 5 Sternen Fantastico!!
Molto bene! Magnifico! Grandioso!
Habe ich noch was vergessen? ;-)
Mit diesem kleinen Anflug laienhafter, italienischer Bewunderung wollte ich sagen: Einfach ein herrlicher Film!
Ein Film, von dem ich eigentlich (wie schon so oft) nicht viel erwartet habe. Ich mag zwar alles rund um Italien und auch bin ich ein großer Fan von Christian Ulmen's...
Veröffentlicht am 17. September 2009 von Schwalbenkönig

versus
25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige Umsetzung eines so lustigen Buches
Autor Jan Weiler lernt die leidenschaftliche und liebenswerte Halbitalienerin Sara kennen und ahnt da noch nicht, dass er mit ihr auch ihre bezaubernd chaotische italienische Familie heiraten muss. Als durchschnittlicher Deutsche ist er pünktlich, ordentlich angezogen, höflich, will alles übersichtlich und vorbereitet haben und umso größer ist...
Veröffentlicht am 28. März 2010 von Buchkolumne.de


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42 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastico!!, 17. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Molto bene! Magnifico! Grandioso!
Habe ich noch was vergessen? ;-)
Mit diesem kleinen Anflug laienhafter, italienischer Bewunderung wollte ich sagen: Einfach ein herrlicher Film!
Ein Film, von dem ich eigentlich (wie schon so oft) nicht viel erwartet habe. Ich mag zwar alles rund um Italien und auch bin ich ein großer Fan von Christian Ulmen's norddeutscher Art, aber man kennt sie ja, diese romantischen Komödien. Plätschern meist so vor sich hin und hinterlassen selten einen dauerhaften Abdruck in der Filmgeschichte. Diese Buchverfilmung (Das Buch kenne ich leider nicht!) hat sich aber bereits nach den ersten Filmminuten in mein Herz gespielt und wird da so schnell auch nicht mehr verschwinden. Daran ist aber nicht nur Herr Ulmen oder sein zukünftiger Schwiegervater Antonio (überragend gespielt von Lino Banfi)"Schuld". Es ist die Mischung aus viel, viel Humor, noch mehr Charme und einer gewaltigen Portion Lebensfreude, der man sich nur schwer entziehen kann. Nicht zu vergessen natürlich die Lebensumstände, die viele Deutsche, Halbdeutsche, Halbitaliener und Italiener so oder so ähnlich nur zu gut kennen: Das Aufeinandertreffen und das Miteinanderleben von zwei unterschiedlichen Kulturen. Mitsamt aller Vorurteile und Klischees, die das so mitsich bringt.
Selbstverständlich fehlt es hier zwischen all den amüsanten Turbulenzen und wirren Sprachbarrieren nicht an Herzschmerz und auch die traurigen Rückblicke auf den jungen Gastarbeiter Antonio sorgen hier und dort für ernstere Töne, aber insgesamt zählt "Maria, ihm schmeckt's nicht" für mich zu den Komödien des Jahres, die man sich nicht entgehen lassen sollte!

Mein Fazit: Ein Film wie ein Sommerurlaub im Ausland. Leicht, erholsam, spaßig, manchmal auch verwirrend und hektisch, aber in Erinnerung bleibt er garantiert. Molte Grazie! ;-)
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilige Umsetzung eines so lustigen Buches, 28. März 2010
Von 
Buchkolumne.de (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Autor Jan Weiler lernt die leidenschaftliche und liebenswerte Halbitalienerin Sara kennen und ahnt da noch nicht, dass er mit ihr auch ihre bezaubernd chaotische italienische Familie heiraten muss. Als durchschnittlicher Deutsche ist er pünktlich, ordentlich angezogen, höflich, will alles übersichtlich und vorbereitet haben und umso größer ist der Unterschied zur Saras Familie, die stets in lauten Massen auftreten, ihre Gefühle ausleben und vor allen Dingen wenig Hehl daraus machen, dass sie Jan nicht so ganz als den perfekten Schwiegersohn betrachten. Sara selbst kann nicht aus ihrer italienischen Haut heraus und obwohl sie für beide Seiten Verständnis hat, will sie auch niemanden benachteiligen. Können sich Jan und die leidenschaftliche Sippe aus Campobasso noch einmal zusammenraufen und kommt es doch noch zur Hochzeit?

Jan Weiler spielt in seinem autobiografischen Buch mit Klischees, die laut seinen Erlebnissen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Trotzdem weiß er seinen Schwiegervater und die restliche Familie mit soviel Liebe und Witz zu beschreiben, dass man ihm unmöglich böse sein kann und es steckt in den Seiten auch eine gehörige Portion Selbstironie. Beim Buch musste ich des Öfteren laut lachen, im Film fand ich die Geschichte lieblos und albern umgesetzt. Ich schlief sogar kurzzeitig ein und das passierte mir weder beim Buch noch beim Hörbuch. Selbst Christian Ulmen konnte hier nichts rausreissen, obwohl er den langweiligen und perfektionistischen Jan tatsächlich gut verkörpert. Hätte ich das Buch nicht bereits gelesen, ich hätte auch mit den Berichten des italienischen Schwiegervaters wenig anfangen können, die Handlung wirkte ein bisschen durcheinander gewürfelt und für einen Film sinnlos gekürzt. Schade, eine weitere Literaturverfilmung, die nicht einmal ansatzweise an das Original heran kommt!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dumme Salat., 18. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Das Hörbuch von Jan Weiler hat unsere Familie auf mehreren Urlaubsfahrten begleitet - und wir haben gemerkt: Auch in angespannten Situationen macht es gute Laune, so liebevoll und humorvoll stellt Jan Weiler den Schwiegervater Antonio samt seiner Familie dar.
Es ist ein Buch, das die große Kunst versteht, Liebe und Respekt zu vermitteln.

GANZ ANDERS DER FILM.
Nach 30 min war die Stimmung bei uns Zuschauern aggressiv - und es blieb so. Am Ende des Films waren wir wie aufgestachelt von all der Streitsucht dieses Films.
Herr Ulmen spielt den typischen Deutschen so entsetzlich glaubhaft, dass man in nichts den achtsamen, selbstkritischen "Ich-Erzähler" des Buches wiedererkennt. Seine Körpersprache, seine Mimik sind so ablehnend, dass man sich wirklich das selbe wünscht, wie er: Nämlich, dass er verschwinden könnte. "Dumme Salat."

Die Handlung ist völlig verändert.
Während im Buch Antonio den Verlobten seiner Tochter bereits nach der Vorstellung als "meine liebe Jung" annimmt, wird hier eine völlig neue Spannung zwischen den beiden aufgebaut - negativ, voller Drohung und Verachtung gegenüber diesem "Irren".
Die Ehe der Marcipanes - im Buch geprägt von der unendlichen Geduld von Ursula - steht in diesem Film auf Messers Schneide - nicht humorig, sondern nur überflüssig.
Im Film muss es darauf hinauslaufen, dass Antonio seine Ursula zum ersten Mal richtig italienisch heiratet ... Aha.

Also - andere Geschichte, statt Toleranz Aggression, statt Liebe Nervenschwäche.
Gründe für Streit und Diskussion finden die Personen reichlich.
Im Buch muss der Ich-Erzähler feststellen, dass sich seine Familie NIE streitet. Dass sie zwar lautstark redet, angezogen ist von buntem Lärm, indifferent bis zum äußersten, aber eben nie so deutscher-Film-alltagskonflikt-suchend-weil-nur-wo-gezickt-wird-ist-Realität....

Jan Weiler verstand in seinem Buch, "Typen" lebendig werden zu lassen, die zwar klischeehaft sind, hinter deren klischeehafter Zeichnung man aber spürt, dass sich dahinter Schicksale und gelebtes Leben verbergen.
Im Film geschieht das Gegenteil: Klischee bis zum äußersten - nichts Warmes.

Selbst die vielgerühmten Rückblenden, die so schlecht nicht sind, reißen das nicht mehr heraus.
Einzig die wunderbare Darstellung von "Nonna", Antonios Mutter ist den Film wert.
Großartig.
Doch ansonsten: Finger weg.
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4.0 von 5 Sternen Ein lustiger Familienfilm ohne Tiefgang, 1. September 2012
Von 
callisto (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Jan (Weiler) möchte endlich seine halbitalienische Freundin Sara heiraten. Saras Vater Antonio besteht jedoch darauf, dass die Hochzeit in Italien, mit der ganzen Familie stattfinden muss. Nichtsahnend auf was er sich da einlässt, willigt Jan ein und reist mit Sara nach Campobello, einem kleinen süditalienische Kaff im tiefsten Apulien. Da Jan des Italienischen nicht mächtig ist und Italien nicht Deutschland ist, wird Jan mit einigen aberwitzigen bürokratischen Problemen konfrontiert und muss sich zudem auch noch mit seinem Schwiegervater und dessen Familie auseinandersetzen, was zu einigen Spannungen führt.

Maria, ihm schmeckt’s nicht! Basiert auf dem gleichnamigen (autobiografischen?) Roman von Jan Weiler, der sich aus seiner Kolumne für die Süddeutsche Zeitung entwikelte. Ich kenne das Buch nicht, sondern nur das Hörspiel und so scheint es, als hätte man sich soweit an die Romanvorlage gehalten, zumal der Autor selber auch das Drehbuch schrieb. Der Film ist witzig, überdreht und spielt natürlich mit den Vorurteilen der Deutschen gegenüber den Italienern und umgekehrt. Jedes Klischee auch was Hochzeiten und den Streit vor einer Hochzeit angeht wird durchgehechelt und das durchaus auf witzige und liebevolle Art. Antonio steht irgendwie zwischen den Welten, mal ist er stolzer Italiener, mal Deutscher. Er nimmt sich das Beste aus beiden Welten. Jan Ulmen ist das perfekte deutsche Weichei, der süße Junge von Nebenan, der plötzlich mit einer chaotischen Großfamilie konfrontiert wird.
Die Darsteller sind sehr gut, nicht so steif wie man das häufig aus anderen deutschen Produktionen kennt. Die Kulissen sind stimmig. Nervig allein die Untertitel. Ja, es ist authentisch, wenn die Italiener italienisch sprechen und wie sonst soll man die Sprachprobleme rüberbringen, aber bitte, warum denn weiße Untertitel. Wer macht heutzutage noch weiße Untertitel? Besonders auf hellem Untergrund sind diese so gut wie nicht lesbar, warum hat man keine gelben Untertitel verwendet?

Fazit: nette, harmlose deutsche Komödie. Durchaus für den Sonntagabend im ZDF geeignet. Ein lustiger Familienfilm ohne Tiefgang, aber mit gutem Unterhaltungswert.
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3.0 von 5 Sternen Mittelmäßige Bestseller-Umsetzung, 3. Juli 2010
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Die Deutsch-Italienerin Sarah und ihr Freund Jan beschließen zu heiraten. Eigentlich ist von ihnen eine kleine standesamtliche Zeremonie angestrebt.
Als Sarah ihren blassen deutschen Freund bei ihren Eltern vorstellt, ist ihr italienischer Vater alles andere als begeistert von seinem zukünftigen Schwiegersohn. Wenn schon eine Heirat, dann wenigstens in seinem Heimatort in der Kirche, seiner Meinung nach dem schönsten in Italien: Campobello. So macht man sich per Auto auf den Weg zurück in den Schoß der italienischen Familie. Jan wird dort zunächst herzlich aufgenommen und vor allem mit Meeresfrüchten verwöhnt, gegen die er allergisch ist. Aus seiner Wahrnehmung mutiert Sarah aber mehr und mehr zu einer 'italienischen Mama' und er gewinnt denn Eindruck, dass er tut kann was er möchte, es aber nie gut genug ist. Der Tag des kirchlichen Segens rückt näher und auch Jans italophile Eltern treffen ein. Jan sieht nicht nur die Sprachbarriere, die es zu überwinden gibt, sondern noch ganz andere unüberwindliche Hürden und flüchtet erst einmal...

Ich habe das Buch nicht gelesen, aber von Freunden gehört, dass es sehr gelungen sein soll. Den Film halte ich hingegen für knapp durchschnittlich. Der Funke mag nicht so richtig überspringen. Einige des Gags zünden auch nicht, bzw. wirken abgedroschen.
Christian Ulmen als Jan ist sicherlich die Hauptperson des Filmes. Er spielt routiniert, aber ohne besondere Glanzpunkte. Mina Tander als Sarah an seiner Seite wirkt dagegen auf mich im zweiten Teil des Filmes als etwas unausgegoren. Ein Lichtblick: Lino Banfi als Sarahs Papa Antonio. Er ist in Italien sehr bekannt und kann eigentlich kein Deutsch, was man im Verlauf des Filmes aber nicht merkt. Toll auch seine Frau, deren Rolle Maren Kroymann einnimmt. Die Eltern von Jan hingegen wirken überdreht und unglaubwürdig.

In den Filmablauf werden immer wieder Rückblicke in die Gastarbeitervergangenheit des Vaters von Sarah eingestreut. Seine Ankunft in Deutschland, die ersten schwierigen Jahre, die Besuche im Heimatort, die zunehmende Entfremdung mit der Familie. So zeigt der Film auch noch ein wenig Zeitgeschichte.

Meine alternativen Filmtipps: "My big fat greek wedding" und vor allem auch "Mambo Italiano". Da hat man wirklich was zu Lachen.
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5.0 von 5 Sternen Witziger Film mit einem brillianten Christian Ulmen in der Hauptrolle!, 13. Februar 2010
Von 
Sina Gerritsen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Da ich ein großer Fan von Christian Ulmen bin u. auch das Buch "Maria, ihm schmeckt's nicht!" von Jan Weiler amüsiert gelesen hatte, war klar, daß ich mir den Film unbedingt anschauen mußte. Dies habe ich nun heute Abend endlich getan u. ich muß sagen, er hat mir ausgezeichnet gefallen, ganz entgegen der doch auch zahlreichen, negativen Rezensionen hier auf dieser Seite, aber die Geschmäcker sind ja gottseidank verschieden.
Worum geht es?
Der junge, deutsche Redakteur Jan lernt die Halbitalienerin Sara kennen u. lieben. Sie beschließen zu heiraten, jetzt muß Jan nur noch Sara's italienische Familie kennenlernen...
Und genau hier gehen die eigentlichen Turbulenzen erst los.
Es soll eine italienische Hochzeit geben, natürlich in Italien, wo sonst.
Schwiegervater in spe Antonio Marcipane hat natürlich ab sofort das Kommando übernommen u. Jan lernt, was es heißt die Kontrolle über so etwas Entscheidendes wie die eigene Hochzeit zu verlieren.
Doch sehen Sie selber wie sich alles entwickelt...
Der Film vermittelt gleich von Anfang an eine gewisse italienische, oder was wir Deutschen dafür halten, Leichtigkeit des Seins, dies schafft er unter anderem durch die durchgehend locker-flockige Musik die dem Film beigefügt ist.
Natürlich verzichtet auch dieser Film nicht auf gängige Klischees (alle Italiener leben u. lieben die Großfamilie, es wird dauernd gegessen, die Deutschen heißen "Kartoffel" oder "Beckenbauer", die deutschen Verwandten sind selbstverständlich überhebliche Bildungsbürger die ihren kulturell "unterbelichteten" Verwandten etwas über deren eigenes Land erzählen wollen, was besonders lustig darin gipfelt als die Professorengattin u. zukünftige deutsche Schwiegermutter in spe ihren zukünftigen Verwandten von einem Ayurveda Wellnessresort in der Toskana erzählen will u. radebrecht "Indians" für "Inder" die italienischen Verwandten aber "Indianer" verstehen, es ist einfach zum Kaputtlachen peinlich, usw., usf.) das ist amüsant u. witzig u. geradezu obligat für einen solchen Film.
Die Besetzung des Films ist geradezu genial zu nennen u. läßt wirklich keinerlei Wünsche übrig, egal ob Lino Banfi(laut Christian Ulmen "die Inge Meysel Italiens")als Antonio Marcipane, Maren Kroymann als streckenweise verbitterte Ehefrau Ursula, Mina Tander als Sara, Gundi Ellert als Jan's Mutter usw., usf., besonders gut getroffen sind noch sämtliche Cousins Antonio's u. auch die italienische Oma ist herzerfrischend. Meine Lieblingssentenzen im Film sind die, wo Jan alias Christian Ulmen, Erklärungen für die stets weinenden Kinder auf den Wandbildern erhält, ich schwöre, Sie liegen schlapp in der Ecke vor Lachen, aber bitte aufpassen, der Witz geht weiter im Schlafzimmer !!! Da kommt noch ein Bild...
Ich will den Witz nicht verraten, das muß man einfach sehen, das ist trockener Humor at its best kann ich da nur sagen !!!
Aus meiner Sicht ein hervorragender Film der gut unterhält u. wer gerne mal wieder richtig Lachen will kann sich hier darauf einlassen.
Verglichen mit dem Buch, das sei noch gesagt, ist der Film aber ein ganz anderes Paar Schuhe, wenn Sie verstehen was ich meine.
Erwarten Sie also keine genaue Buchadaption, dann können Sie nämlich nur enttäuscht werden, der Film ist ein ganz eigener Mikrokosmos, der aber glänzend funktioniert u. daher bestens unterhält !!!
Ich habe zwischen beiden Medien ein paar Jahre vergehen lassen, das hat geholfen...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tolles Buch - schlechter Film, 31. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Das Buch habe ich mit dem größten Vergnügen gelesen - von dem Film bin ich einfach nur enttäuscht. Nicht nur dass nur einige wenige Episoden aus dem Buch übernommen wurden - auch ist die Stimmung des Films eine komplett andere.

Im Buch wird Antonio als ein übersprudelnder, quirliger und etwas anstrengender Charakter beschrieben - der jedoch zu seinem Schwiegersohn Meine liebe Jung" ein sehr herzliches Verhältnis hat.
Im Film ist Antonio ein grimmiger, schweigsamer und stets beleidigter Griesgram, der seinen Schwiegersohn nicht leiden kann.

Im Buch ist Jan nicht ständig genervt von dem Trubel um ihn herum. Vielmehr genießt er die italienische Lebensart und betrachtet seine italienischen Verwandten mit viel Spaß.

Auch der Titel Maria, ihm schmeckt's nicht" ist im Film völlig anders als im Buch interpretiert. Im Film schmeckt" es dem Protagonisten nicht weil er eine Meeresfrüchteallergie hat und er alle Sachen, die ihm vorgesetzt werden, nicht mag.

Im Buch jedoch schmeckt es ihm sehr gut. Er wird nur gedrängt, viel zu viel zu essen und wenn er ablehnt wird ihm stets unterstellt, es würde ihm nicht schmecken.

Diese vielen Abweichungen machen den Film zu einem Ärgernis für jeden, der das Buch mag.
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5.0 von 5 Sternen Nur für Italiener in Deutschland und Deutsche die Italiener kennen, 30. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Ein Spezialfilm - sowas muß auch mal erlaubt sein.
Wenn sie als Italiener in Deutschland aufgewachsen sind oder solche Italiener gut kennen, werden sie diesen Film für eine kleine Perle halten. Er funktioniert auch nur auf Deutsch mit den italienischen Einblendungen und den dazugehörigen deutschen Untertiteln. Auf italienisch geht er gar nicht.
Sie sollten also, die Situation aus eigener Erfahrung ein bisschen verstehen (ebenso ein bisschen oder eben perfekt Italienisch können) und sie werden sich sehr amüsieren - jedenfalls bis zu den Momenten, wo sie sagen werden: porca miseria genau so isses!
Insgesamt eine hochwertige Komodie, die auch traurig macht und Nachdenklichkeit erzeugt - wenn sie zu den 2 Millionen Deutsch-Italiener Verstehern gehören.
Aber es wird soviel Massenware erzeugt - da darfs auch mal was für den kleinen Markt sein.
Alle Deutschen werden eine vordergründig lustige Komödie erleben, die mit Klischees spielt (und manche italienischen Stellen nicht verstehen).
Alle Italiener ohne Deutsch-Kenntnisse werden auf der italienischen Tonspur enttäuscht fragen was das soll.
Wie gesagt - was für Wanderer zwischen den Welten - si non e vero e ben trovato!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schmeckt besser als das Buch, 19. Januar 2010
Von 
Stefan Michels "manduboy" (Stuttgart / Rom) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Natürlich lebt auch der Film von Klischees, setzt diese aber mit mehr Humor und in sich stimmiger um als das Buch. Selbst seit 20 Jahren mit einer Italienerin verheiratet, davon die meisten in Italien, hat der Streifen für mich oft dokumentarischen Charakter - eine Realsatire:
"Ihr Deutschen macht Euch immer Probleme - wir Italiener brauchen das nicht, wir haben die Probleme auch so".
Wer Italien unter Berlusconi erlebt hat, weiss, wie viel Wahrheit in diesem Satz steckt, aber auch, in Bezug auf die Diskriminierung von Ausländern in Deutschland. Nicht, das Italien diesbezüglich besser wäre, dort unterscheidet man aber immerhin zwischen "willkommenen" (EU)-Ausländern und "nicht so willkommenen" Extracomunitari, sprich Ausländern von ausserhalb der EU.

Tränen gelacht habe ich darüber, dass Sarah erst zum italienischen Konsulat nach München reisen muss, um Italienerin werden zu können - der italienische Amtsschimmel wiehert. Wer dachte, die deutsche Bürokratie sei schlimm, der versuche erst mal im Land der Zitronen eine Amtshandlung zu erwirken; ich vermute seit langem, Kafka hat sich seine Inspirationen bei unseren südlichen Nachbarn geholt.
Herrlich auch die Persiflage auf das deutsche Bildungsbürgertum und seine Affinität zur vermeintlich heilen Welt Italien. Schade, dass die Untertitel die vielen italienischen Passagen nur oberflächlich wiedergeben - die Originalsprache ist da viel bunter!

Hervorragend auch Lino Banfi in der Rolle des Antonio - er ist in Italien zu recht ein beliebter Volksschauspieler. Auch Christian Ulmen hat mir als "Gianni" überraschend gut gefallen.
Alles in allem ein sehenswerter, unterhaltsamer Film der auch zum Nachdenken über die deutsch-italienische Beziehung einlädt.
Ich bin gespannt, ob dieser Film, dessen italienischer Titel ja "indovina chi sposa mia figlia" (etwa: "Rate mal, wen meine Tochter heiratet") auch auf italienischer Sprache erscheinen wird.
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5.0 von 5 Sternen Zwei Welten treffen aufeinander – einfach köstlich!, 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Maria, ihm schmeckt's nicht! (DVD)
Deutscher Normalo-Typ will heißblütige Italienerin heiraten – und die Konflikte mit der italienischen Großfamilie sind vorprogrammiert. Hier treffen deutsch-italienische Kulturen und somit auch Klischees aufeinander – hervorragend, lustig und mitreißend von großartigen Schauspielern dargestellt! Christian Ulmen ist wirklich der Hammer in seiner Rolle! Aber auch Lino Banfi, der den italienischen Schwiegervater mimt, ist herrlich anzusehen.
Ich hatte vorher auch mit Begeisterung das gleichnamige Buch von Jan Weiler gelesen und war daher skeptisch, ob der Film mithalten kann. Fazit: Auf jeden Fall! Fast alle witzigen Stellen des Buches finden sich im Film wieder, jedoch noch lustiger und überspitzter! Nicht zuletzt aufgrund der grandiosen Schauspieler: Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle einfach genial besetzt! Meine Freunde und ich haben Tränen gelacht! Es gibt viele Momente, in denen man lachend denkt: „Typisch deutsch!“ / „Typisch italienisch!“ Ich habe den Film mittlerweile 2 Mal gesehen und würde ihn mir jederzeit wieder anschauen! Lustige Story, hammer Darsteller, einfach eine herrliche Komödie!
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Maria, ihm schmeckt's nicht!
Maria, ihm schmeckt's nicht! von Neele Leana Vollmar (DVD - 2010)
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