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am 20. September 2009
"Truelove's Gutter" komplettiert die Sheffield-Trilogie des ebendort geborenen Richard Hawley, dessen zeitlose Musik an die klassischen Crooner der vergangenen Jahrzehnte erinnert. Roy Orbison schwingt hier in der Musik mit (das Cover zitiert recht schamlos Orbisons "Mistery Girl"), ein wenig Sinatra und Edwyn Collins in der Stimme. Als Studiogitarrist für Pulp war Hawley ein himmelschreiend verschwendetes Talent, und "Truelove's Gutter" ist mittlerweile sein sechstes Solowerk - ich habe bis jetzt noch keine Schwachstellen auf seinen Alben finden können.

Die Alben der Sheffield-Trilogie sind alle nach Lokalitäten seiner Heimatstadt benannt, aber "Truelove's Gutter" hebt sich von den beiden vorherigen Teilen insofern ab, dass es dunkler und ruhiger wirkt, und dass die 8 Stücke doch bitte im Ganzen gehört werden möchten. "Lady's Bridge" war noch eher eine (ausgesprochen exquisite) Kollektion von einzelnen Songs; "Truelove's Gutter" wirkt aus einem Guss.

Das leise Intro "As the Dawn Breaks" geht nahtlos in die elegante Ballade "Open Up Your Door" über, für die Sinatra wohl seine Seele verkauft hätte. "Ashes on the Fire" klingt nach Orbison, Tom Petty und Country und ist ein wunderbar altmodischer Walzer, in dem Hawleys Gitarren sparsam, aber effektvoll eingesetzt werden. "Remorse Code" (bitte das Wortspiel zu beachten) rückt die Gitarre sehr prominent in den solistischen Vordergrund und bekommt das Kunststück hin, trotz einer Dauer von 9:51 nicht zu lang zu wirken - einer subtilen Steigerung der Spannung sei Dank. "Don't Get Hung Up in Your Soul" kombiniert Hawleys wundervollen Crooner-Bariton mit leiser Lagerfeuergitarre und einer singenden Säge. Was bei vielen anderen Musikern ausgesprochen peinlich geendet hätte.

Einziger Wermutstropfen von "Truelove's Gutter" für mich persönlich ist der lärmende Mittelteil des Stücks "Soldier On", der ausgesprochen aus dem zeitlos-gediegenen Rahmen des Albums fällt - kleine Erinnerung daran, dass das Album eben doch im Jahre 2009 und nicht zehn bis vierzig Jahre früher aufgenommen wurde.
"For Your Lover Give Some Time" ist eine herrlich verschrobene Version eines Liebeslieds: "It was your birthday yesterday; I gave a gift that almost took your breath away; But to be honest, I nearly left it on the train..."

"Don't You Cry" ist der nicht enden wollende Ausklang (10:43!) eines großartigen Albums, das elegante Streicherarrangements, dezente Rockabilly-Anklänge, virtuose Gitarren und den hoffnungslos nostalgischen Malt-Whisky-Bariton von Richard Hawley zu einem großen Ganzen fusioniert. Für mich das Album des Jahres - und des Herbsts.
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am 11. März 2010
Eine Stimme zum Niederknien. Ich tue mich schwer mit Superlativen. Aber bei diesem Werk ist alles authentisch bis ins Detail. Hier schielt niemand auf den kommerziellen Erfolg, wenn dieser auch absolut verdient wäre. Ich verbeuge mich vor Richard Hawley und seinen kongenialen Mitstreiterinnen. Der Musiker hat für sich eine künstlerische Ausdrucksform gefunden, die mich als Hörer von Anfang an gefangen nimmt, tief berührt und am Ende beglückt zurücklässt. Mehr kann ich nicht erwarten. Bei aller Subjektivität, dies ist ein Meilenstein. Die CD der Dekade, wenn nicht mehr. Kaufen, kaufen, kaufen!
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am 11. Oktober 2009
Dies ist definitiv meine CD dieses Herbstes! Eine Wahnsinnstimme, des ewigen Melancholikers Richard Hawley und wundervoll gefühlvolle Lieder . Waren seine letzten CDs schon großartig so ist diese CD der bisherige Höhepunkt. Große Gefühle, wahnsinnig leidenschaftliche Kompositionen, so wie in meinem Lieblingssong "Soldier on", in dem die Musik auf einmal so aufbraust, dass ich ich jedes Mal Gänsehaut bekomme.
Leider in Deutschland noch immer nicht so bekannt wie er sein sollte, aber er ist in England auf jeden Fall ein ganz Großer. Und für mich sowieso! Wow.
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am 17. Januar 2011
... and be your lover for all time.
Was für eine Hommage an die Liebe und das Leben, und trotz der fast sentimental anmutenden Melodie bleibt ein wenig Raum für ein kleines Augenzwinkern.
Die Stimme klingt nach viel zu langen Nächten in verrauchten Kellerbars, nach Kaffee morgens um 5, nach Schmerz und Erkenntnis. 'Truelove's gutter' ist für mich ein nicht messbares Album, eine kaum mit Worten zu beschreibende Schönheit, die sich nicht auf den ersten Blick erschließt, dafür aber nachhaltig und unwiderruflich besticht und das Herz besänftigt. Ein Album wie aus einem einzigen Stoff gearbeitet, so wahr und schlüssig wirkt hier jeder Song.
Wie der Albumtitel 'Der wahren Liebe Gosse' vermuten lässt, geht es um die Unwegsamkeiten und Gefahren, die Liebe erst zu dem macht, was sie ist.
In 'Open up the door' geht es um den Versuch einer Versöhnung zwei sich Liebender:
"Open up your door, I can't see your face no more.
Love is so hard to find, and even harder to define."

'Ashes on fire' behandelt eine hoffnungslose Affäre:
"This morning brought sorrow, this morning brought tears.
They bloomed like a flower from deep-seated fears.
My words like an arrow aimed so much higher.
My bow broke asunder, ashes on the fire."

Und 'Don't you cry' malt ein Bild über den einsamen und tieftraurigen Liebeskummer:
"Faces haunt the mirror, dark voices close behind.
They're nothing to the horror of the loneliness you hide."

Kaum ein Album, das nach einem trockenen und erdigen Rotwein verlangt, das gebietet, eine weitere Zigarette anzuzünden und das besticht und glücklich macht wie 'Truelove's gutter'. Ein zeitloses Meisterwerk.

Anspieltipps: Alles, aber besonders 'For your lover, give some time'
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am 14. September 2009
Was soll man zu diesem Künstler noch schreiben.
Unbegreiflich, dass Mr. Hawley in unseren Breitengraden noch so unbekannt ist.
Richard Hawley übertrifft sich mit diesem Album mal wieder selbst.
Er hat mit Truelove's Gutter meinen persönlichen Soundtrack für diesen Herbst hingelegt.
Atemberaubende Instrumentalisierung trifft auf eine magische Stimme.
Seine Stimme wird wirklich von Album zu Album besser und garantiert Gänsehaut pur.
Trotz der nur 8 Stücke bietet dieses Album 51 Minuten Balsam für die Seele.

Absolute Kaufempfehlung.....dieses Album ist ein muss für jede CD-Sammlung.

PS: Viel Spaß wenn sich bei dem Song Remorse Code die Nackenhaare aufstellen :-)
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am 26. August 2009
"Truelove's Gutter" ist Richard Hawleys sechstes Studioalbum und ist musikalsch eher mit "Cole's Corner" als mit "Lady's Bridge" zu vergleichen. Der Albumtitel verweist einmal mehr, wie schon die Titel der letzten Alben, auf einen Ort in seiner Heimatstadt Sheffield, der "Truelove's Gutter", nach einem Herrn Truelove benannt.
Thematisch ist "Truelove's Gutter" Hawleys bisher düsterstes Alben und beschäftigt sich mit gebrochenen Menschen oder zerbrochenen Dingen.
Es mögen nur acht Songs auf dem Album sein, aber diese bilden eine so wunderbare klangliche Einheit und sind ein solcher Hörgenuß, daß man gar nicht anders kann als sie in einem Stück zu hören. Die Produktion ist sowohl üppige als auch minimal und dient als musikalische Kulisse für Richard Hawleys einzigartige Stimme die aber gleichzeitig Raum lässt für einige überragende Gitarrensoli.

Ein Hochgenuß für alle Hawley Fans und die, die es noch werden wollen.
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am 20. November 2009
Diesmal wieder etwas ruhiger nach dem pompösen Vorgänger "Lady's Bridge". Ich würde sogar sagen, dies ist Hawleys ruhigste Platte bisher. Aber mal wieder sooo traurig, so herzzerreißend melancholisch, so winterlich, so einsam... Perfekte warme Arrangements zu Hawleys warmem Bariton. Ganz zarte Musik - wobei der Höhepunkt dieses Albums sicherlich der eine, der einzige Ausbruch in den Lärm ist, den sich Hawley je gleistet hat. Am Ende von "Soldier on" lässt er es mal so richtig krachen: verzerrte Gitarren, donnerndes Schlagzeug - da stellen sich einem sofort die Nackenhaare auf vor Wonne :-) Ich weiß nicht... ich kann einfach nicht genug von diesem Richard Hawley bekommen. Es gibt keinen Zweiten wie ihn. Vielleicht würde Roy Orbison so klingen, wenn er dreißig Jahre später zur Welt gekommen wäre.
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am 5. Dezember 2010
Eine wunderschöne und gefühlvolle Scheibe, die nicht wie ein Blockbuster-Film alle paar Sekunden einen neuen Kracher bringen muss, sondern Räume läßt und ganz subtil Akzente setzt. Die für mich entspannteste Platte des Jahres, jedoch anders als irgend so ein Lounge-Gedrisse(Kölsch) auf ganz hohem Niveau.
Ausserdem tut es auch unheimlich gut, eine Stimme zu hören, die durch ihre tiefe Lage ein Tembre entwickelt wie es die Höher-Weiter-Schneller-Sänger gar nicht können.

Klasse

dude
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am 18. Mai 2016
Ich habe mich fürchterlich gelangweilt. Es war die Empfehlung zweier Freunde. Hilfe, da schlafen einem ja die Füße ein! Über Geschmack läßt sich eben nicht streiten!
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am 18. Dezember 2009
Ich bin durch Zufall auf diese CD gekommen - ich habe im Feuilleton der SZ eine Rezension darüber gelesen, die mich sofort zum CDladen pilgern ließ. Bis heute habe ich den Kauf nicht bereut, das ist eine der Platten, die das Phänomen hervorruft, dass man sich umso mehr in sie verliebt, je öfter man sie hört. Manchmal habe ich ein fettes Grinsen im Gesicht, sobald ich sie reinlege, manchmal kommen mir fast die Tränen vor Schönheit. Tatsächlich stimmt das, was in der SZ stand: man kann mit dieser Platte aufwachen und sie als letztes vor dem Zubettgehen hören, immer spricht sie einen irgendwie an. Durch diese tolle Erfahrung werde ich mir nun auch die anderen CDs zulegen.
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