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Darkness Descends
Format: Audio CDÄndern
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am 10. Februar 2011
Sollte ich irgendwann einmal meine Sünden im Reich der Hölle abbüßen müssen, so hätte ich vor Amtsantritt noch einen allerletzten Wunsch: Eine Ladung "Darkness Descends" auf 120 Dezibel - dann komme, was wolle. Dieses einzigartige Prügel-Aphrodisiakum besitzt zwar vielleicht nicht ganz die uneinnehmbare Größe bzw. Bedeutung einer "Reign In Blood" Göttergabe der Herrn Araya, King, Hanneman und Lombardo, verbläst aber noch locker 95% aller Releases dieses heiß begehrten Genre, welches bis Anfang Neunzig eine Dominanz in der Szene genoß, die hernach nie wieder erreicht wurde.

Bereits 1985 hatte man eine Vorwarnung namens "We Have Arrived" zu Notiz genommen, aber schon ein Jahr später sollten Dark Angel mit "Darkness Descends" im Gepäck die gesamte, zu jener Zeit stark florierende Szene unaufhaltsasm in Sturm nehmen. Wie könnte man diese Granate am Besten charakterisieren? Gemeingefährlicher, bretthart inszenierter Hochgeschwindigkeits - Thrashmetal ist es, dominiert von ultrafiesen Vocals eines Don Doty, einem Gitarrensound, der am ehesten mit einem abbrennenden Killerwespennest zu vergleichen ist von einem nahezu unmenschlich zu bezeichnenden Schlagzeugspiel des damals erst 18 jährigen Drummtiers Gene Hoglan, der noch später bei Death oder Strabbing Young Lad die Konkurrenz nochmal älter aussehen lassen wird, ganz zu schweigen - so in etwa klingt das Resultat der sieben Tracks. Vielleicht misst man die Rohheit des Debuts, aber songschreiberisch hat man sich, auch Dank Hoglan um Längen verbessert, wobei er es als wichtig befand, den Track "Mercyless Death", der ja so pikant mit 'nem stylischen Maiden Intro startet, für "Darkness Descends" extra nochmals einzuprügeln, da er ihm auf "We Have Arrived" (wurde zuvor von Jack Schwartz quasi "eingebremst") zu zahm erschien. Tja, und zu guter letzt sei die schier brachiale und nicht minder ungeschliffene Produktion Randy Burns' (bastelte u. a. auch an Megadeth' "Piece Sells ... But Who's Buying?" den Sound) erwähnt, die den Berserkerartig inszenierten Stücken noch den letzten Hauch Killerinstinkt heraus kitzelt!

Leider konnten die fünf Kalifornier trotz reichlich starker Momente nicht mal annähernd zu diesem Meisterwerk mit den Nachfolgern "Leave Scars" ('89) und "Time Does Not Heal" ('91) aufschließen, was eigentlich nur aufzeigen soll, wie hoch die Messlatte hier gelegt wurde. Nichts desto trotz: "Darkness Descends" gehört zu den einflußreichsten wie essentiellsten Outputs des Thrash Genre - eine Intensität, die ihresgleichen sucht!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juni 2009
DARK ANGEL's "Darkness Descends" ist für die Definition des Thrash Metals der 80er Jahre mindestens genauso wichtig wie SLAYER's "Reign in Blood", EXODUS' "Bonded by Blood" oder METALLICA's " Master of Puppets". Das Original von 1986 war meines Wissens über Jahre nur noch gegen viel Kohle zu ersteigern. Century Media veröffentlichen nun dieses Klasse Brutal-Thrash Album in einer Black Deluxe Edition. Neben den essentiellen Albumtracks sind auch noch einige Live-Versionen von Auftritten aus den Jahren 1988 und 1989 enthalten.
DARK ANGEL ist trotz dieses starken Albums der große Wurf a la SLAYER nie so recht geglückt, auch wenn sie musikalisch (v.a. Drums und Gitarrenarbeit) und songtechnisch den Totschlägern sehr nahe kamen.
Für Thrasher ist dieses Album ein absolutes Pflichtteil. Auch wer das Album schon hat, kann - nein muss - hier zugreifen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2006
Brachialer Thrash ist nicht nur von Slayer gemacht. Dieser Vergleich ist auch nicht angebracht, denn "Dark Angel" prügeln eher auf das Gehör. Das zeigt schon, das in dieser Band der Drummer Gene Hoglan am bekanntesten ist.

Der Titeltrack fängt relativ ruhig an, man könnte fast sagen, bis das Intro vorbei ist, denn aufeinmal erhöht sich das Tempo. Allerdings ist dieses Lied nur Midtempo im Gegensatz zu den anderen Stücken. "The burning of Sodom" ist da schon ein ganz anderes Kaliber, da wird die Nackenmuskulatur schon ganz anders beansprucht. "Hunger of the Undead" ist der nächste Kracher, wieder gibt es einen Anfang, der etwas anders ist, als der Rest des Songs, aber wieder fliegt der Kopf von oben nach unten. "Merciless Death" kommt am Anfang recht sauber rüber, allerdings stören mich persönlich die Breaks am meisten. Es hätte für mich ein weiterer Klassiker werden können. Hier bemerkt man auch zum ersten Mal, das sich der Rhytmus ansonsten zu gleich anhört. "Death is certain (life is not)" ist perfekt für die Drums, sie dominieren hier eindeutig, ein weiteres Highlight. Zu "Black Prophecies" kann ich nicht viel sagen, ich habe es mir oft angehört, aber es gefällt mir einfach nicht. Selber hineinhören hilft vielleicht mehr, als wenn ich es verreißen würde. Jetzt kommt mein Liebling: "Perish in Flames". Der Sound am Anfang hat schon etwas Apokalyptisches und wenn erst die Bassdrum dröhnt ist es soweit, es geht mit brachialem Speed weiter. Alle die ich kenne (egal was für Musik sie hören) MUSSTEN zu diesem Song mit-moshen, es ging nicht anders.

Zu den Life-Aufnahmen sage ich auch nichts, entweder man mag Live-Songs oder nicht. Ich fand sie nicht gut.

Zum Schluß gibt es nur eines zu sagen: "Dark Angel" ist keine Slayer-Kopie! In manchen Gesichtspunkten gefallen sie sogar mehr als "Reign in Blood" auch wenn sich das wie Blasphemie anhört. Für mich sind aber beide Alben von Slayer und Dark Angel absolute Kaufempfehlung. Ein echter Thrasher hat beide Alben ;-)
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Soll heißen: Wem die Live-Bonus-Songs nicht gefallen, der muss sie ja nicht hören. Deshalb eines, wenn nicht vielleicht sogar DAS genre-definierende Album nur deshalb abzuwerten muss ja wohl nicht sein.

Zu dem Zeitpunkt, wo es rauskam (Ende 1986) war es das wohl schnellste und härteste Album - ja sorry, liebe Slayer Fans, aber so isses nun mal. Nach bald 25 Jahren Death Metal und Extreme Thrash liegt die Messlatte heute deutlich höher und so düfte sich der eine oder andere Junghörer fragen, wo der ganze Hype um dieses Album her kommt. Ganz einfach: DAMALS gab es eben noch keinen Death und Black Metal und Metallicas erste beide Alben und Slayers "Reign in Blood" sowie Kreators "Endless Pain" hatten gerade erst die Tür zu einem neuen Genre namens Thrash Metal aufgestoßen, das erst zwei/drei Jahre später seinen Höhepunkt erreichen sollte. Kreators "Pleasure to Kill" erschien im selben Monat.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich einige gelangweilt habe: Manchmal muss man den historischen Kontext auch mal würdigen - und auch diese Album, das heute auch noch abholzt und keinen Baum stehen lässt.

Songwriting, Tempo, Abwechslung, Drumming, Vocals und Nackenfaktor sind auch heute noch erste Liga.
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5 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2009
Habe mir dieses Album als Re-Release ("Standard Edition") bei Amazon gekauft. Super Album, das beste von Dark Angel, zweifelsohne. Schnell, urig, 80'er Thrash Metal vom feinsten. Normalerweise 5 Sterne..
Wäre da nicht diese Edition. Die oben aufgeführte Tracklist ist eine Lüge, es handelt sich um eine Edition mit 8(!) Live-Bonusliedern, wobei sich 2 Lieder (The Burning of Sodom, Death is Certain) doppelt auf der Live-Tracklist befinden. Ich frage mich, wer so eine bescheuerte Idee hat, die CD vollzupacken, so dass bloß keine Minute verschwendet wird.. Ist wohl die Arbeit eines Praktikanten, der noch nie ein gutes Album am Stück genossen hat - denn eine Reihe von Livetracks als Bonus zerstören meinen Hörgenuss. (Geht sicher nicht jedem so, aber wer meiner Meinung ist, sollte die Finger von lassen!)
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