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am 14. Februar 2008
Von den sieben "klassischen" Scheiben der Moody Blues, die ich natürlich alle schon seit langem besitze, ist diese wohl die am wenigsten von mir gehörte, zudem selten in voller Länge...
Im Gegensatz zu dem vorangegangenen östlich inspirierten und nach Grenzüberschreitungen und Bewusstseinserweiterung strebenden "In Search of the Lost Chord" und ihrem nachfolgenden kosmischen Gesamtkunstwerk "To Our Children's Children's Children" ist dieses - für meinen Geschmack ziemlich "britische" - Album eher ein Leichtgewicht. Andere behaupten, die Band hätte sich hier von ihrem zeitgeistbedingten Irrweg abgewandt und sich auf ihr eigentliches Feld zurückbegeben, aber auf diese Weise hat sie zumindest keinen musikgeschichtlichen Meilenstein gesetzt.
Die meisten Songs von John Lodge und Justin Hayward sind ordentlicher Pop-Rock, aber nicht mehr. Die beiden Stücke von Ray Thomas höre ich meistens nicht so gerne; registriere aber immerhin, dass hier ein satirischer bis sarkastischer Unterton mitschwingt: sollte der Mann im Grunde seines Herzens doch nicht der nette Onkel mit den Kinderreimen gewesen sein?
Aufmerksamkeit erheischt natürlich "In the Beginning" mit einer Botschaft, die auch nach über vier Jahrzehnten nichts an Brisanz eingebüßt hat. Jedoch wird sie im Verlauf des Albums nicht weiter entfaltet - allenfalls am Ende eine Gegenwelt dazu beschworen, dies allerdings mit den für mich stärksten Stücken der Scheibe. Die ruhige Ballade "Are You Sitting Comfortably", die die Moody Blues in letzter Zeit für / mit Norda Mullen wiederentdeckt haben, entführt in das Reich von Artus und Merlin, lange bevor wir in die "Nebel von Avalon" eintauchen konnten. Und "Have You Heard" mit der eingeschobenen "Voyage" ist Mike Pinder "at his best", so wie wir ihn gern in Erinnerung behalten.
Ich habe mir die Platte vor dem Verfassen dieser Rezension noch einmal ganz in Ruhe in voller Länge angehört: vier Sterne sind schon okay...
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am 21. Februar 2013
Dies gilt wohl für alle Moody Blues Alben. Wer sanfte, aber dennoch einzigartige Musik liebt, kann sich einfach ein Moody Blues auswählen und es kaufen. Enttäuscht wird man dabei kaum. Wer sich allerdings nur auf "Nights In White Satin" fixiert, hat die Musik dieser Band nicht wirklich verstanden. Ist jetzt vielleicht ein bisschen gemein was ich hier behaupte, aber meiner Meinung nach richtig. Da gibt es sehr viel mehr zu entdecken!
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am 16. März 2014
Auf diesem Album vom Frühjahr 1969 treten die psychedelischen Elemente des Vorgängers weit weniger in Erscheinung. Stattdessen setzt die Band auf Songs mit zum Teil deutlich britischer Prägung.
Es beginnt mit dem etwas unspektakulärem Graeme Edge-Intro „In the beginning“, einem fast schon traditionell gesprochenen Teil. Laut dem Booklet übernehmen fast alle Bandmitglieder hier Sprechrollen. Es folgt der flotte und recht harmonisch gehaltene Ohrwurm „Lovely to see you“ von Hayward.
Der nächste Track von Ray Thomas „Dear Diary“ wartet mit verzerrtem Gesang und etwas schleppendem Tempo auf. Mir persönlich ist dieser Song etwas zu lang geraten und überzeugt mich nicht so ganz. Das folgende „Send me no wine“ von John Lodge ist sehr eingängig und recht akustisch gehalten. Geht gut ins Ohr, macht Laune. Lodge darf gleich nochmal ran mit einer Rock-Nummer für Moody Blues-Verhältnisse. „To share our love“ ist keine schlechte Nummer, zählt aber meines Erachtens zu denen, die nicht so richtig im Gedächtnis bleiben. Ganz anders verhält es sich dann bei Mike Pinders „So deep within you“. Querflöte, Mellotron und Pinders tiefe Stimme sorgen für absoluten Erinnerungswert. „Never comes the day“ von Hayward braucht einige Anläufe um sich zu entfalten. Ruhige Strophenpassagen gehen über in einen etwas schnelleren Refrain-teil, dem aber meiner Meinung ein wenig der Drive fehlt. Hayward hat bessere Songs.
„Lazy Day“ von Ray Thomas erinnert mich ein wenig an seine Songs „Another morning“ und „Dr. Livingstone, I presume“ von den Vorgängeralben. Auch wenn der Song hier etwas getragener ist, so hat er auch diese humoristische Seite. Die Textzeilen „Lazy day, Sunday afternoon“ haben wohl Ende der 60er Jahre eine gewisse Aura gehabt, denn auch die Kinks und die Small Faces haben ja Songs darüber geschrieben. Auf jeden Fall ein guter Song von Thomas.
Danach entführt uns die Band in die Sagenwelt von König Artus mit „Are you sitting comfortably“ von Thomas und Hayward. Ein wunderschönes und ruhig verträumtes Lied. Danach folgt ein gesprochener Teil von Schlagzeuger Edge. „The Dream“ mit mystischer Mellotron-Begleitung.
Den Schlusspunkt des Albums setzt, wie schon auf dem „Lost chord“-Album, Mike Pinder. Im Gegensatz aber zu dem doch recht kitschigen „Om“ ist ihm mit dem kleinen Werk „Have you heard 1/The Voyage/Have you heard 2“ ein Highlight auf dem Album gelungen. Eingebettet in die zwei schön entspannten „Have you heard“-Teile liefert er mit „The Voyage“ eine rein instrumentale Mellotron-Orgie vom Feinsten. Das Album klingt dann mit denselben Geräuschen aus wie es mit dem Eröffnungsstück begonnen hat. Der Kreis schließt sich sozusagen.

Das recht üppige Bonusmaterial bietet nichts wirklich Neues. Drei Alternativ-Versionen von Albumstücken, die Pinder-Schlußnummer gibt’s als Einzelstücke und dann noch 4 Songs aus BBC-Sessions, die ganz interessant sind.

Fazit: Das „Threshold“-Album ist ein insgesamt gelungenes, solides Album ohne Ausfall, dafür aber mit einigen Ausreißern nach oben. Zwischen 4 und 4,5 Sterne sind klar angemessen für mich. Ich vergebe daher 4 Sterne.
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am 13. Januar 2008
Die Moody Blues verzauberten mit einer Mixtur aus Pop, Progressive und Klassischen Einflüssen. Mit "On the Threshold of a dream" entfernten sie sich einen Schritt weiter vom Pop, und mehr hin zum Prog. Die (weiterhin) genialen Kompositionen wurden noch verschachtelter, komplexer, und erschlossen sich nicht mehr ganz so schnell dem Hörer. Mit "Send me no wine" und "Lazy Day" enthält das Album dann aber doch zwei reine Psych-Pop Songs.

Und das besondere ist, das die Moodys trotz aller Progressive Einflüsse mit jedem Stück den Sinn für Melodie wahren, und das Album nie langweilig wird. Auch heute noch ein Hörerlebnis, das in jede gut sortierte Sammlung von britischem Pop/Rock gehört, wie fast alles andere der Moody Blues.
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am 6. November 2003
As with most Moody Blues albums, the listener is treated to a unique introduction; "In The Beginning" being the first song to do this. In the late sixties, singles were a way to promote albums. Hayward's "Lovely To See You" and "Never Comes The Day" were not high markers on the charts, but a good indication of what this second classic album had to offer.
Thomas provides the 'near' spoken word song, "Dear Diary" and Lodge gives us the pleasant, but tepid rocker "Send Me No Wine". The other songs on the album maintain the surrealistic mood with an almost hypnotic pace. Mike Pinder orchestrated the legendary sequence of "Have You Heard, Pt 1 and Pt. 2" with "Voyage" in between; cementing the Moody Blues mellotron sound and securing the group it's psychedelic status.
Although not considered to be one of the most popular albums produced by Tony Visconti, "On The Threshold Of A Dream" was still the first album after the groundbreaking "Days Of Future Passed". This positive collection ensured that the group was a self contained unit and not a flash in the pan. It is a beautiful piece of work.
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am 2. Mai 2009
WOW: Revolutionärer Beginn mit "In The Beginning". Nur Track No.2 "Loverly to see you" konnte man sich schenken. Mit Track No.3: "Dear Diary"(erstklassige Flötensolos,einer der besten Songs von Ray Thomas), steigert sich die Band über "Send me no Wine" zu ihrer Meisterleistung: "Ara you sitting Comfortably" (Hayward) - "The Dream"(Edge) - "Have your Heard" Part:1&2)) - "The Vogaye" (Pinder).Diese 2.Pinder-Kompostionen gehören zu den besten Songs der Band überhaupt! Hier wird das Mellotron exzessiv eingesetzt und man manifestierte sich damit den Ruf als die innovative, progressive Rockband. In allen Konzerten von 1969 - 1974 waren diese Songs immer der Höhepunkt.

Von da ab (1969) legte sich jede progressive Rockband ein Mellotron und eine Querflöte zu. z.b. KING CRIMSON - auch produziert von TONY CLARKE -, die dann ein 1/2 Jahr später auch erfolgreich die Charts stürmten. Eine weitere Aufzählung der Bands, die sich dann mit Flöte und Mellotron ausrüsteten erspare ich mir. Tatsache ist, dass die Moodys mit diesen Instrumenten eine Invasion auslösten.

Ihr Produzent:TONY CLARKE, verantwortlich für alle Aufnahmen von 1966 - 1978, wird im BOOKLET als "sixth Moody" vorgestellt. Schon die damalige LP von 1969 war sehr anspruchsvoll verpackt. Klappcover mit Booklet der Texte in Schönschrift.

No.1 in UK. Es ist das Album mit der längsten Chartplatzierung aller Moody Blues-Alben.
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am 3. März 2014
iCH MOCHTE SIE VON ANFANG AN:::DIESES VERARBEITEN DER NOTEN DIESES ARRANGIEREN !!! MAN SOLLTE EIN PAAR
MAL AUF BESONDERE STELLEN ACHTEN......not only nights in white satin.....auch im Pyjama.......schöööön...
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am 9. Januar 2013
Musik ist immer Geschmacksache. Für Liebhaber der Musik der Moody Blues eine tolle empfehlenswerte CD. Einfach mal googlen und zur Probe hören.
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am 10. November 2015
diese besondere CD war nicht im Fachhandel vor Ort zu finden.
schnell hier fündig geworden. genaue Angaben. passt in meine gute Sammlung.
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am 20. Juli 2014
Was I just dreaming on a lazy day? It was lovely to see you again my friend! At that time I was just 17.
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