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Kundenrezensionen

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am 12. August 2006
Wir waren im Januar 2006 in Indien - eine der spannendsten Reisen meines Lebens! Diesen Film haben wir uns kurz danach gekauft und seitdem ist es unser "Sehnsuchtsfilm Indien", denn es gibt nicht nur eine wunderschöne Liebesgeschichte und hinreißende Musik, sondern: Alles stimmt! Ganz viel ist echt, authentisch: Der Flughafen in Delhi, die Landschaft Rajasthans drumherum, die Dörfer, die tolle Musik, die wirklich genauso aus den LKWs dröhnt, hübsche Frauen in bunten Saris ... aber auch die unglaubliche, schockierende Armut und der starke Wille der jungen gebildeten Generation: Wir schaffen das! Wir sind ein neues Indien! Nur die Straßen sind nicht so leer, sondern rammelvoll mit Autos, Mofas, LKWs, Elefanten und Kamelen, aber für den Fim und die Stars wurde natürlich Platz gemacht. Gandhi hätte an diesem Film seine Freude gehabt! Mein Tipp: Film kaufen, CD mit der Musik auch, indisches Essen bestellen und - namasté!
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am 16. November 2005
Dieser im Vergleich zu „Lagaan“ (vom gleichen Regisseur Ashutosh Gowariker) sehr viel realistischere Film ist zwar ähnlich konventionell gemacht, spricht mich aber erstaunlicherweise sehr viel mehr an. Im Vergleich zu dem in Musik und Bildsprache ungleich ambitionierteren „Asoka“ fällt mir eigentlich nur auf, dass mir nichts außergewöhnliches auffällt. Dafür ist das Thema „Rückkehr in die Heimat“ mit einer Warmherzigkeit und Nuanciertheit dargestellt, die mich an die emotionale Dichte von „Dil Se“ erinnert. Für mich gehört dieser Film zu den Spitzenfilmen meiner 23 bisher gesehenen indischen Filme (Reihenfolge vom besten zum schlechtesten: (5 Sterne) Asoka, Main Hoon Na, Dil Se, Swades, Kuch Kuch Hota Hai, Khabhi Kushi Khabhi Gham, Dilwale Dulhania Le Jayenge, (4) Chalte Chalte, Veer-Zaara, Hum Tumhare Hain Sanam , Duplicate, Hum Dil De Chuke Sanam, Lagaan, Monsoon Wedding, Bend it like Beckham, Yes Boss, (3) Dil to Pagal Hai, Dil Chahta Hai, Kal Ho Naa Ho, Mohabattain, (2) Kashmir, Paheli, (1) Dil Ka Rishta).
Shah Rukh Khan spielt den NASA-Projektleiter Mohan Bhargava überzeugend und wie meistens humorvoll. Mohan macht sich auf die Suche nach seiner Kinderfrau, die ihm seelische Heimat bedeutet. Er nimmt seine zivilisatorischen Annehmlichkeiten als Kokon mit sich: komplett ausgestatteter moderner Caravan, Notebook, Handy. Mit Mohan zusammen werden wir durch seinen Besuch bei seine Kinderfrau mit den Gegebenheiten des ländlichen Indien vertraut gemacht: u.a. Kastenwesen, Bildung nur für wenige, mangelnde Infrastruktur, Kinderarbeit, Armut bis hin zum Hunger. Mit Mohan zusammen verlassen wir den Kokon und reisen durch das ländliche Indien. Das alles geschieht ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Verständnis für die Zwänge von Tradition und Kultur. Gleichzeitig wird aber durch den engagierten Mohan auch auf Änderung gedrängt. Etwas unrealistisch gibt es kaum größere Widerstände gegen Mohans Vorschläge oder Auseinandersetzungen über Mohans Ansichten. Das macht diesen Film so liebenswert und für Kinder geeignet.
Ich habe diesen Film mit Original-Ton und englischen Untertiteln gesehen. Ich gehe davon aus, dass dieser Film im Gegensatz zu 'Asoka' eine gute Synchronisation haben wird. Ich meine, dass dieser Film jedem europäischen Kind gezeigt werden sollte, um ihnen die Variationsbreite menschlicher Kulturen nahe zu bringen. Für mich ist dieser Film ein familiengeeigneter internationaler Klassiker, geeignet für alle Menschen ab ca. 4 Jahre.
Mein kleiner Sohn hat diesen Film mit meiner Simultan-Übersetzung gesehen und war begeistert. Er wollte dann auch den Soundtrack haben. Eine Lieblingsszene meines Sohnes: der Song ‚Yeh Tara Wo Tara’, wo ein Stromausfall während einer Open Air Kinovorstellung Mohan dazu bringt, die Kinder des Dorfes über alle Kasten hinweg zu vereinen und mit ihnen zu tanzen, um deutlich zu machen, dass nur alle gemeinsam etwas erreichen können, so wie erst einzelne Sterne zusammen ein Sternbild ergeben und alle zusammen den Himmel funkeln lassen. Eine weitere Lieblingsszene ist das Dorf-Schauspiel zum Lichterfest Diwali ‚Sitas Rettung durch Ramas Sieg über den Dämon Ravana’ (Ausschnitt aus dem Ramayana). Und zu guter Letzt war mein Sohn begeistert über die Sequenz mit dem Start der Raumfähre.
Die sieben Songs sind unaufdringlich eingebaut (meist ohne Tanz), die vorhandenen Tänze wirken wenig aufgesetzt. Und die obligate Liebesgeschichte (hier mit der Lehrerin Gita) ist dem Tenor des Films (Konflikt Tradition-Moderne und Widerspruch „indische Heimat“-„westliche Arbeitswelt“) sehr gut angepasst und sinnvollerweise zurückhaltend dargestellt (im Vergleich zu anderen Bollywood-Filmen).
Ein sehr sehenswerter und nachdenklich machender Film mit schönen Landschaftsaufnahmen und viel Humor. Seine Faszination liegt vor allem in der differenzierten Behandlung eines schwierigen Themas (Heimat, was ist das und wie viel bedeutet sie uns?) sowie dem Kontrast zwischen moderner westlicher Zivilisation (insbesondere der hochspezialisierten technikbestimmten Welt der Satellitenproduktion) und den schwierigeren aber gleichzeitig viel leichter nachvollziehbaren Lebensbedingungen unterentwickelter Länder.
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am 2. November 2009
Dieser im Vergleich zu 'Lagaan (2001)' Lagaan - Es war einmal in Indien und 'Jodhaa Akbar (2008)' Jodhaa Akbar - Special Edition (3 DVDs) (vom gleichen Regisseur Ashutosh Gowariker) sehr viel realistischere Film ist zwar ähnlich konventionell gemacht, spricht mich aber erstaunlicherweise sehr viel mehr an. Im Vergleich zu dem in Musik und Bildsprache ungleich ambitionierteren 'Asoka (2001)' Asoka [UK Import] fällt mir eigentlich nur auf, dass mir nichts außergewöhnliches auffällt. Dafür ist das Thema 'Rückkehr in die Heimat' mit einer Warmherzigkeit und Nuanciertheit dargestellt, die mich an die emotionale Dichte von 'Dil Se (1998)' Dil Se - Von ganzem Herzen (OmU) erinnert. Für mich gehört dieser Film zu den Spitzenfilmen meiner 160 bisher gesehenen indischen Filme.

Shah Rukh Khan spielt den NASA-Projektleiter Mohan Bhargava überzeugend und wie meistens humorvoll. Mohan macht sich auf die Suche nach seiner Kinderfrau, die ihm seelische Heimat bedeutet. Er nimmt seine zivilisatorischen Annehmlichkeiten als Kokon mit sich: komplett ausgestatteter moderner Caravan, Notebook, Handy. Mit Mohan zusammen werden wir durch seinen Besuch bei seine Kinderfrau mit den Gegebenheiten des ländlichen Indien vertraut gemacht: u.a. Kastenwesen, Bildung nur für wenige, mangelnde Infrastruktur, Kinderarbeit, Armut bis hin zum Hunger. Mit Mohan zusammen verlassen wir den Kokon und reisen durch das ländliche Indien. Das alles geschieht ohne erhobenen Zeigefinger und mit viel Verständnis für die Zwänge von Tradition und Kultur. Gleichzeitig wird aber durch den engagierten Mohan auch auf Änderung gedrängt. Etwas unrealistisch gibt es kaum größere Widerstände gegen Mohans Vorschläge oder Auseinandersetzungen über Mohans Ansichten. Das macht diesen Film so liebenswert und für Kinder geeignet.

Ich habe diesen Film zuerst mit Original-Ton und englischen Untertiteln gesehen, später auch auf deutsch. Ich meine, dass dieser Film jedem europäischen Kind gezeigt werden sollte, um ihnen die Variationsbreite menschlicher Kulturen nahe zu bringen. Für mich ist dieser Film ein familiengeeigneter internationaler Klassiker, geeignet für alle Menschen ab ca. 4 Jahre. Die FSK-Freigabe-Plakette ab 12 auf dem Cover ist mir völlig unverständlich, laut FSK ist Swades "Freigegeben ohne Altersbeschränkung" (2005 187 Min., 2006 195 Min.).

Mein kleiner Sohn hat den Original-Film mit meiner Simultan-Übersetzung gesehen und war begeistert. Er wollte dann auch den Soundtrack haben. Eine Lieblingsszene meines Sohnes: der Song 'Yeh Tara Wo Tara', wo ein Stromausfall während einer Open Air Kinovorstellung Mohan dazu bringt, die Kinder des Dorfes über alle Kasten hinweg zu vereinen und mit ihnen zu tanzen, um deutlich zu machen, dass nur alle gemeinsam etwas erreichen können, so wie erst einzelne Sterne zusammen ein Sternbild ergeben und alle zusammen den Himmel funkeln lassen. Eine weitere Lieblingsszene ist das Dorf-Schauspiel zum Lichterfest Diwali 'Sitas Rettung durch Ramas Sieg über den Dämon Ravana' (Ausschnitt aus dem Ramayana). Und zu guter Letzt war mein Sohn begeistert über die Sequenz mit dem Start der Raumfähre.

Die sieben Songs sind unaufdringlich eingebaut (meist ohne Tanz), die vorhandenen Tänze wirken wenig aufgesetzt. Und die obligate Liebesgeschichte (hier mit der Lehrerin Gita) ist dem Tenor des Films (Konflikt Tradition-Moderne und Widerspruch 'indische Heimat'-'westliche Arbeitswelt') sehr gut angepasst und sinnvollerweise zurückhaltend dargestellt (im Vergleich zu anderen Bollywood-Filmen).
Ein sehr sehenswerter und nachdenklich machender Film mit schönen Landschaftsaufnahmen und viel Humor. Seine Faszination liegt vor allem in der differenzierten Behandlung eines schwierigen Themas (Heimat, was ist das und wie viel bedeutet sie uns?) sowie dem Kontrast zwischen moderner westlicher Zivilisation (insbesondere der hochspezialisierten technikbestimmten Welt der Satellitenproduktion) und den schwierigeren aber gleichzeitig viel leichter nachvollziehbaren Lebensbedingungen unterentwickelter Länder.
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am 16. Oktober 2006
Swades ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme!

Er geht nicht nur zu Herzen sondern hat auch eine wichtige Aussage.

Der Film hat mich tief berührt und büßt auch beim xten mal anschauen nichts von seiner Intensität ein.

Keine Minute hatte ich das Gefühl irgendetwas würde mir fehlen.

Die angesprochenen sozialen Probleme, werden vom Regisseur auf eine Art & Weise erzählt, ohne mit dem erhobenen Zeigefinger auf sein Land zu zeigen.

Das Swadesdorf und seine Einwohner muss man einfach lieben, einen Ort, wo die Zeit noch stehen geblieben zu sein scheint.

Besonders die Rolle der Kaveriamma(Kishori Ballal)hat mich sehr berührt(so eine Ersatzmutter wünscht sich wahrscheinlich jeder).

Gaitri Joshi(Gita) spielt eine junge, starke Frau, die trozt Studium lieber in ihrem kleinen Dorf bleibt, um die Kinder zu unterrichten und etwas zu verändern versucht.

Als Shah Rukh Fan werde ich wohl immer etwas voreingenommen sein ;-)

aber in keiner Minute des Film hatte ich das Gefühl, er würde nicht da hineinpassen. Er spielt seine Rolle des Mohan zurückhaltend auf eine ruhige Art und Weise, und lässt somit auch den andren Darstellern Raum zu zeigen was sie können.

Die Musik von R.A.Rhaman passt sich perfekt der Handlung an.

Mein Lieblingslied Yeh Jo Des Hai Tera ist traumhaft schön, auch ohne die bewegenden Bilder des Films.

Und so möchte ich mit einem Zitat Mohans enden:

Wenn du es nicht verstehen kannst, nach allem was ich dir erzählt habe,

dann ist es sinnlos dir noch mehr zu sagen.

Du wirst dorthin kommen müssen um es zu sehen.

Andernfalls wirst du es nie verstehen.

Ich liebe dieses glückliche Gesicht, als er weiß,

das er nach Hause gehen wird ... für immer.
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am 13. Dezember 2006
Eine moderne, nicht zu schmalzige Love Story im wirklich realistisch dargestellten Indien von heute wird in diesem Bollywood Film erzählt. Gekonnt adressiert an alle NRI's das Schicksal ihrer Heimat nicht über dem eigenen Erfolg in der Fremde (USA) zu vergessen. Sharukh Khan, der hier einmal keine oberflächtliche Herzensbrecher- oder Haudegen-Rolle spielt, verkörpert in diesem Film überzeugend den modernen gut ausgebildeten Inder. Erfrischend die weibliche Hauptrolle in diesem Drehbuch, die nicht nur die unterwürfige Dienerin eines potentiellen Ehepartners spielt. Überzeugend, wie immer, auch die Filmusik von A.R. Rahman.
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am 17. September 2007
Dieser Film ist kein Herz-Schmerz-Film oder Actionfilm, sondern eine Erlebnistour durch Indien. Indien wurde sehr schön in Szene gesetzt, es wurde Indien und das zugehörige Kastensystem kritisiert, es wurden viele soziale Probleme dargestellt und das alles verpackt mit schönen Liedern und Tanzeinlagen. Natürlich sind die Tanzeinlagen nicht so gewaltig ausgefallen, wie in anderen Kassenschlagern, aber sie sind überzeugend und wirken nicht verkrampft.
Westliche moderne Ansichten treffen auf traditionsbewusste Indische Ansichten... Die Probleme, die auch in den USA auftreten, werden nicht besprochen, aber es soll ja auch um Indien gehen.

Die Bonus-DVD ist ein nettes Beibrot, aber nicht unbedingt von Nöten. Wenige Bonis...

Ein Muss für jeden Indien-Interessierten und SRK-Fan.
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am 21. Februar 2006
Wenn ich die Rezensionen der Bollywood-Filme so lese, kommt in mir der Verdacht auf, dass die Reihenfolge, in der man die Filme sieht, eine große Rolle spielt für die Beurteilung des jeweiligen Filmes.
Bollywood produziert unter einem ganz anderen Stern als Hollywood und Swades macht das in der Dorfkino-Szene deutlich, als der Strom ausfällt. Diese Filme werden für indische Dorfbewohner gedreht. Ein völlig anderes Zielpublikum als das von Hollywood. Sie sollen Abwechslung und Farbe in das Leben von Millionen Menschen bringen, die sonst nichts anderes erleben. Was ich meine? Schauen Sie Swades an, dann wissen Sie es.
Entsprechend schnell werden die Filme produziert. Man stelle sich vor, Angelina Jolie und Brad Pitt würden diesselbe Anzahl Filme im Jahr drehen wie SRK. Dabei fand ich deren Leistung in Mr. and Mrs. Smith nicht annähernd so gut wie SRK wäre, würde er seine Frequenz noch verdoppeln. Dieser Vergleich gilt nicht nur für die Schauspieler. Was hätten wir zu erwarten von einem Hollywood-Film, der unter ähnlichen Bedingungen (Zeit, Budget) gedreht würde? An dieser Stelle Hut ab vor dem handwerklichen Können der indischen Filmemacher.
Ich staune immer wieder, wie gut diese für ein indisches Dorfpublikum gedrehten Filme bei mir ankommen. Darin liegt vielleicht die universelle Botschaft dieser Filme: letzten Ende sind wir alle nur Menschen und mit allem Materialismus, die diese
Welt uns bieten kann, bleiben unsere eigentlichen Bedürfnisse die gleichen.
Der Film erhält nur aus einem Grund nicht die volle Punktzahl: Es gibt Bollywooder, die ich noch öfter und lieber ansehe (Veer Zaara oder Mai Hoon Na). Aber das liegt vielleicht nur an der Reihenfolge, siehe oben. Eventuell werde ich ihn demnächst doch noch öfter ansehen.
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am 2. Juli 2006
Mit SWADES zeigt Ashutosh Gowariker einen Film über das Landleben im heutigen Indien. Ich fand diesen Film sehr schön, da er viel zu bedeuten hat. Im Vordergrund stehen die Umstände des Dorfes und wie ein NRI sein vergessenes Land für sich neu entdeckt. Ich denke, dieser Blockbuster ist mal komplett was anderes, anstatt immer wieder eine Romanze in den Vordergrund zu rücken - obwohl es auch hier eine gibt! :-)

Natürlich sind auch die ganzen anderen Bollywood Streifen sehr schön, aber dieser behandelt mal ein ganz anderes Thema. Wer sich nach diesem Film mehr über Indien und die dortigen Umstände erkundigen will, dem empfehle ich das Buch 'Kultur Schock' von Rainer Krack (ebenfalls bei Amazon erhältlich).

Aber zurück zur DVD! Die kommt nämlich, wie gewohnt, in einem Pappschuber als Double Edition. Das Beste der Special Features werden wohl die Bloopers (Outtakes) und die Dialog-Proben sein! Outtakes finde ich generell immer interessant und lustig - ich denke sowas sollte immer auf einer DVD drauf sein! (Leider ist dem nicht so!) Die Dialog-Proben sind sehr lang und haben deswegen sogar ein eigenes Untermenü. Ansonsten gibt es die gewohnte Karaoke, ein paar Deleted Scenes, eine animierte Bildergalerie, sowie TV-Spots und Trailer weiterer DVDŽs... Ach ja, und ein (diesmal sogar sehr schönes) Poster ist natürlich auch dabei!
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am 1. Dezember 2008
Dieser Film ist anders als die meisten Bollywood Produktionen. Sicher gibt es auch hier eine Love-Story und ein Happy End. Aber der Film ist ruhiger und weniger bunt als viele anderen bekannte Bollywood Filme. Außerdem deutlich weniger kitschig (was nicht heißen soll dass die anderen Filme nicht auch gut wären).

Die Love-Story ist hier eher Nebensache. Es geht um die Schwierigkeiten der Landbevölkerung, welche z.B. nicht mal eine vernünftige Stromversorgung besitzt. Außerdem wird das Kasten-System immer wieder kritisiert und als veraltet und ungerecht dargestellt. Auch die extreme Armut vieler Menschen wird im Film thematisiert.

Es wird auch hier gesungen, aber weniger und ruhiger als in anderem Bollywood Filmen. Und getanzt wird kaum. Hier steht vielmehr die Geschichte des Dorfes in dem der Film spielt im Vordergrund.

Tolle Musik und hervorragende Schaupspieler machen dem Film zu einem Genuß. Und Shahrukh Khan spielt eine der besten Rollen seiner Karriere.

Fazit: Auch wer Bollywood bisher nicht mochte - dieser Film ist anders und kann jedem der sich für Indien interessiert oder einfach nur einen guten Film sehen will, empfohlen werden.
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am 19. Oktober 2010
Dieser Film zeichnet sich nicht (wie in den meisten Bollywoodfilmen)
durch aufwendige Kostüme und Tanzszenen etc. aus, sondern zeigt in leisen,
manchmal lustigen aber überwiegend ruhigen Bildern den Konflikt bzw. die
Unterschiede zwischen der technisch entwickelten westlichen Welt und des einfachen
Lebens im ländlichen Indien.
Die Landschaftsaufnahmen sind wahnsinnig schön und die Unterschiede durch kleine
Details wunderbar herausgearbeitet.
Die Kastenproblematik, fehlende Stromversorgung, eingeschränkte Schulbildung...alles
wird kritisch angesprochen, wobei die Liebe zum Heimatland trotz aller Probleme nie
verloren geht.
Shah Rukh Khan überzeugt auf der ganzen Linie und auch seine Filmpartner/innen gehen
neben ihm nicht unter.
Natürlich darf auch eine kleine Lovestory nicht fehlen aber diese ist wunderbar in Szene
gesetzt und lässt das eigentliche Thema nicht in den Hintergrund verschwinden.

Insgesamt ein bewegender und nachdenklich stimmender Film, der meiner Meinung nach
gerade durch die leisen Töne zu etwas ganz Besonderem geworden ist.
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