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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinhart, packend und eiskalt
Den Autoren Brad Anderson und Will Conroy gelang ein Kriminaldrama höchster Brisanz, voller Überraschungen und mit einem frappierenden Schluss, dessen Story dennoch gradlinig verläuft wie der Weg der riesigen Züge durch die eisige Landschaft Sibiriens.

Der 1964 in Madison, Connecticut, geborene und in London ausgebildete...
Vor 16 Monaten von jury veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Trotz allem: Empfehlenswert
Seit Jahren wurde hier in zahlreichen Rezensionen der Filminhalt wiedergegeben. Statt dessen möchte ich erwähnen, dass ich oftmals in Russland war, auch im Winter in Sibirien und mit der Eisenbahn fuhr. Ich kann daher bestätigen, dass der Film Land und Leute sowie die "Zugsatmosphäre" sehr gut wiedergibt, auch wenn damit zahlreiche Klischees bedient...
Vor 3 Monaten von Otto Hilscher veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beinhart, packend und eiskalt, 8. Februar 2012
Von 
jury - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian [Blu-ray] (Blu-ray)
Den Autoren Brad Anderson und Will Conroy gelang ein Kriminaldrama höchster Brisanz, voller Überraschungen und mit einem frappierenden Schluss, dessen Story dennoch gradlinig verläuft wie der Weg der riesigen Züge durch die eisige Landschaft Sibiriens.

Der 1964 in Madison, Connecticut, geborene und in London ausgebildete "Independent"-Regisseur Brad Anderson hatte einen guten Start: Bereits sein erster Film "The Darien Gap" war 1996 auf dem "Sundance Film Festival" aufgeführt worden. Inzwischen hat er fast ein Abonnement bei dem renommierten Redford-Festival. Auch "Transsiberian", 2006 bis 2008 vor Ort [1] und in Litauen verfilmt, wurde dort und auf der Berlinale gezeigt.

Die Kritik ist begeistert - "Rotten Tomatoes" verzeichnet sensationelle 91% Zustimmung. Mit atemberaubenden, in ihrer zurückhaltenden Farbigkeit fast schwarz/weiß wirkenden Bildern, und eiskalt in Szene gesetzter Action, die in ihrer Präzision und ihrem Minimalismus Maßstäbe setzt, bietet diese multinationale Koproduktion [2] aber auch tatsächlich Kino vom Feinsten - "Transsiberian" ist ein "FilmFilm".

Das US-Ehepaar Jessie (Emily Mortimer, 37) und Roy (Woody Harrelson, 46) lernt auf der Fahrt von Peking nach Moskau die Tramperin Abby (Kate Mara, 24) und deren spanischen Freund Carlos (Eduardo Noriega, 34) kennen. Doch bald kommt es zu einem schweren Zwischenfall und der russische Fahnder Grinko (Ben Kingsley, 64) bekommt reichlich Gelegenheit, die sehr speziellen Aufklärungsmethoden der Polizei im demokratischen Russland vorzuführen.

Dank vorzüglicher Schauspieler, gut profilierter Figuren und perfekt inszenierter Einstellungen entsteht schon nach wenigen Minuten ein selten anzutreffendes Gefühl der Realität. Es hat etwas von der menschlichen Atmosphäre großer Filmklassiker, ohne unter deren historisch bedingten technischen und handwerklichen Mängeln zu leiden.

Die Szenerien - frei von aufdringlichem Computer-Schnickschnack - wirken erstaunlich echt. Unglaublich, was man mit einem vergleichsweise bescheidenen Etat von 15 Millionen US-Dollar erreichen kann. Die für uns verwöhnte Mitteleuropäer immer noch unfassbare Situation in abgelegenen russischen Gebieten schafft auf völlig natürliche Art einen bizarr-unheimlichen Hintergrund. Die ebenso tödliche wie grandiose Landschaft wird in beklemmenden Bildern voller Schönheit gezeigt. Gleichzeitig bietet der Film - oft auch mit Augenzwinkern - ein Stück gelebte Wirklichkeit in der speziellen, russischen Variante des real existierenden Demokratismus.

Der Film läuft im Original 111 Minuten im Format 2,35:1 auf 35 mm Film (anamorph) und einer Nachproduktion über ein Digital Intermediate (2K) (IMDB). Die Universum Blu-ray vom Oktober 2009 enthält deutsche und englische Tonspuren in DTS-HD 5.1 bei einer Spieldauer von 110 Minuten.

Das Bonusmaterial von ca. 59 Minuten zeigt Interviews mit Darstellern und Team, ein Making Of und Trailer.

Wer Surround-Gedröhne, überdrehte Kämpfe, wilde Schießereien oder endlose Verfolgungsjagden mit technischen Sperenzchen sucht, liegt bei "Transsiberian" sicherlich falsch. Darin dürfte auch der Grund für die doch relativ bescheidenen Kasseneinnahmen liegen. Cineasten aber dürfen sich auf einen fein definierten Thriller der Ausnahmeklasse in perfekter Umsetzung und vorzüglicher Bild- und Tonqualität freuen - leider auch mit realistisch gezeigter äußerster Brutalität.

Eine Blu-ray, die definitiv in keiner niveauvollen Sammlung dieses Genres fehlen darf.

film-jury 5* A0870 8.2.2012eg Genre: Komödie | Krimi | Drama | Thriller

[1] Zu den Drehorten bieten die IMDB und die Wikipedia widersprüchliche Aussagen, die Film-Site enthält sich völlig. In der Wikipedia wird Russland nicht genannt, dafür aber Spanien und China auf der Seite von Brad Anderson, Vilnius und Peking auf der Film-Seite.

[2] Spanien | Deutschland | UK | Litauen (IMDB)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Wenn Du alle meine Dämonen tötest..., 24. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
...sterben vielleicht auch meine Engel." Jessie(Emily Mortimer) sagt das im Spaß zu ihrem Mann Roy(Woody Harrelson). Sie ahnt nicht, wie nah sie bald selbst dem Tod sein wird.

Jessie und Roy waren zusammen in Peking. Dort haben sie ein Projekt von Roys Kirche unterstützt. Auf der Rückfahrt sind sie mit dem Transsiberian Express unterwegs. Eine tagelange Zugreise von Peking nach Moskau. Für den Eisenbahnfreak Roy ein Genuss, für Jessie eher eine Pflicht. Auf der Fahrt lernen die beiden Amerikaner den Spanier Carlos(Eduardo Noriega) und seine Freundin Abby(Kate Mara) kennen. Der gutmütige Roy freundet sich mit ihnen an, Jessie ist eher etwas abwartend. Als während eines Zughaltes Roy die Abfahrt verpasst, ist Jessie mit dem Pärchen allein. Sie warten in Irkutsk auf Roy und versuchen den Tag zu nutzen. Als Carlos mit Jessie einen Ausflug macht, beginnt ein Albtraum für die junge Amerikanerin.

Zeitgleich macht sich der russische Inspektor Grinko(Sir Ben Kingsley) auf die Suche nach einem Mörder. In Wladiwostok wurde ein Mann getötet. Es geht um Drogen. Grinko weiß, dass der Transsiberian Express als Route für Drogenkuriere genutzt wird. Er macht sich auf die Suche und wird im Zug sehr schnell fündig. Seine weiteren Ermittlungen laufen dann jedoch auf sehr "russische Art" ab.

Brad Anderson hat mit -Transsiberian- einen Thriller mit Background geschaffen. Actionfans werden, zumindest von der ersten Stunde, radikal enttäuscht sein. Mit sehr viel Anlauf und einigen Längen nimmt die Story nur behäbig Fahrt auf. Erst als Grinko im Zug ist und in die Geschichte einsteigt, läuft eine rasanter, gut konstruierter Plot ab.
Interessant ist die Kameraarbeit. Die Blickwinkel und Einstellungen sind sehr an die Sicht eines Fotografen(Jessie fotografiert im Film reichlich) angelehnt.

Die Besetzung lässt keine Wünsche offen. Harrelson, Noriega, Mortimer und Mara spielen die Pärchenrollen perfekt. Ben Kingsley ist und bleibt ein Meister seines Fachs.

Anderson hat mit -Transsiberian- einen Film wie einen D-Zug gedreht. Er startet langsam und schwerfällig und kommt dann ins Rollen, bis es kein Halten mehr gibt. Das Ende des Films ist genial gemacht(wenn auch mit einem großen Logik-Fragezeichen). Nebenbei gibt es noch ein wenig Einblick in die "Russische Seele". Wie sagt ein Zugreisender so schön zum Thema Gulag: "Wenn du etwas über Amerika lernen willst, dann lies ein Buch. Wenn du etwas über Russland wissen willst, dann hol dir eine Schaufel."
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37 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine unvergessliche Reise, 4. Januar 2009
Von 
junior-soprano "Powderfinger" (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian [UK Import] (DVD)
Transsiberian von Regisseur Brad Anderson handelt von einer Zugfahrt von Wladiwostok nach Moskau. Eine lange Strecke. Während der Fahrt durch Sibirien lernt das amerikanische Paar Jessy (Emily Mortimer) und Roy (Woody Harrelson) die junge Amerikanerin Abby (Kate Mara) und ihren spanischen Freund Carlos (Eduardo Noriega) kennen.
Nachdem der Film mit einem Mordfall und verschwundenen Drogen im äussersten Osten Russlands begonnen hat, den Drogenfahnder Grinko (Ben Kingsley) untersucht, verläuft der erste Teil der Reise friedlich und ausgelassen, trotz der andauernden Eheprobleme von Jessy und Roy.
Wie bei so vielen westlichen Filmen über den ehemaligen Ostblock gibt es auch in Transsiberian die bekannten Klischees über Russland zu sehen: Russen trinken ständig Wodka, sind grob und die russische Mafia ist allgegenwärtig. Die Handlung des Films ist nicht allzu komplex, bietet zwar auch Anlass über Moral und christliche Werte nachzudenken, allerdings weit weniger als Andersons The Machinist. Transsiberian ist ein gut gemachter, weil durchgängig spannender und unvorhersehbarer Thriller. Russland ist hier nicht das reale Land, sondern ein Symbol. Die immer beklemmendere Atmosphäre des Films gipfelt beinahe in einem Hostel-Moment. Allerdings ist Transsiberian nicht so plump brutal und bestialisch.

Spannender, empfehlenswerter Thriller mit starken Landschaftsaufnahmen und engagierten Schauspielern!

3,5 Sterne
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich ..., 12. November 2009
Von 
Thomas Grigoleit (Ergolding) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
...hatte ich mir den Film im Kino angesehen, weil ich selbst begeistert von einer Reise mit der Transsib wäre (ein Vorhaben, daß ich mir noch etwas aufspare) und mich von Bildern Sibiriens inspirieren lassen wollte.
Natürlich - mir war klar, daß dies keine Dokumentation Russlands ist - über den Handlungsablauf des Films habe ich mich zuvor gar nicht informiert.
Und dann saß ich im Kino.
Zunächst fasziniert der Landschaftsaufnahmen wegen, dann jedoch mindestens genauso fasziniert wegen der Handlung.
Hier wurde endlich mal ein Film der Handlung wegen gedreht.
Keine unrealistische Action - keine Effekthascherei mit der schlechte schauspielerische Leistungen kaschiert werden sollen - und trotzdem Spannung pur.
Spannung mit nur einfachsten Mitteln.
Einfach nur Klasse und ein Trost, daß es noch solche Filme gibt. :-)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Film!, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
Habe den Film in einer Sneak gesehen und war davon auch ziemlich überrascht. Persönlich hätte ich den Film nicht im Kino angeschaut aber so wäre mir dieser nicht vor die Augen gekommen. Das wäre verdammt Schade gewesen. In "Transsiberian" geht es um ein Pärchen das auf einer Reise durch Russland mit Lügen, Drogen, Mord und Vertrauen konfrontiert wird. Dabei ist es fantastisch mit Anzusehen, wie vielschichtig die Charaktere sind und wie viel man ertragen kann, bis man endgültig explodiert. Eindeutig ein Geheimtipp!

Die Extras laufen ca. 60 Minuten und bestehen aus Interviews mit Cast & Crew, dass aus meiner Sicht der Dinge nicht gut geworden ist, Trailer und ein gutes Making-of gibt es zum Schluss noch mit dazu. Der Film bietet einen guten Sound und gutes Bild. Alles in allem bekommt der Film 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nastrovje!!, 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
zum film...

roy (Woody Harrelson) und jessie (Emily Mortimer), ein ehepaar das einfach nur von A nach B reisen möchte genauer gesagt von peking nach moskau. unterwegs lernen roy und jessie den spanier carlos (Eduardo Noriega) und seine amerikanische freundin abby (Kate Mara) kennen. auf den ersten blick sehen die beiden wie ein ganz normales pärchen aus. doch der schein trügt und vor allem carlos entpuppt sich als krimineller soziopat. und nach kurzer zeit wird klar das die reise nicht nach roys und jessies vorstellung verläuft...

mich hat der film auch sehr überrascht. mit jeder weiteren minute die vergeht steigt die spannung und man weiss nie was als nächstes passieren könnte. woody harrelson und emily mortimer spielen beide ihre rolle sehr überzeugend, vor allem emily! und man fiebert bis zur letzten minute mit. also bei diesen film kann man ruhig ohne bedenken zugreifen - geheimtipp!!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochspannender und außergewöhnlicher Thriller - eine echte Überraschung, 23. Juli 2009
Von 
Florian Hoffmann (Homburg/Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
Brad Anderson erarbeitet sich einen immer besseren Ruf als profilierter Filmemacher mit "Transsiberian", einem enorm spannenden Thriller voller Atmosphäre und gelungenen Wendungen, die einen immer wieder überraschen. Dies ist keine Hollywood Standard-Thriller-Ware, sondern ein mit europäischen Geldern finanzierter Film, der weit raffinierter ist, als man denken mag.

Der Streifen handelt vo dem amerikanischen Paar Roy (Woody Harrelson) und Jessie (Emily Mortimer), die mit dem Transsiberischen Eisenbahn von Peking nach Moskau reisen und dabei ein eher zwielichtiges Paar (Eduardo Norieaga & Kate Mara) kennenlernen. Roy verpasst den Zug bei einem Zwischenstopp mitten in Russland und was dann folgt möchte ich nicht verraten, denn es macht wirklich Spaß, die geschickt gesponnene Geschichte sich entfalten zu sehen. Hier ist nichts, wie es scheint, der Film bleibt wirklich unvorhersehbar.

Brad Anderson zeigt wie schon in seinen vorangegangenen Werken "Session 9" und "Der Maschinist" ein exzellentes Gespür für Atmosphäre: "Transsiberian" entführt den Zuschauer in eine (für die Meisten) fremde Welt voller Unwägbarkeiten, man fühlt regelrecht, wie es ist, in einem fremden Land mit fremder Kultur zu sein. Der Film versprüht jede Menge Authentizität durch großartiges Lokalkolorit, Anderson setzt wie schon in seinem Gruselfilm "Session 9" (dort war es eine ehemalige Psychiatrie) faszinierende und außergewöhnliche Originaldrehorte ein, die man bestimmt nicht alle Tage sieht.

Der Film ist wie schon gesagt extrem spannend und fachmännisch inszeniert, mit dem Auge fürs Detail und den richtigen Spannungsaufbau, der von Anfang bis Ende nicht abreißt. "Transsiberian" ist ganz in der Tradition von Hitchcock gedreht, man wird direkt von Beginn an in die Handlung aufgesogen, es entsteht ein undefinierbares Gefühl, der Film ist latent unheimlich, beunruhigend und mysteriös. Die klaustrophobische Stimmung des engen Raumes im Zug trägt sicher auch dazu bei.

Ein besonderes Lob geht auch an Emily Mortimer, die mit ihrer Darstellung der Jessie, eines extrem fehlerhaften Charakters, fasziniert. Sie setzt starke Akzente, spielt sehr nuanciert und glaubwürdig, man kann ihr sämtliche Emotionen von den Augen ablesen.
Auch Woody Harrelson macht wie immer eine gute Figur, hier als sympathischer, rechtschaffender und ehrlicher Ehemann.
Eduardo Noriega überzeugt ebenfalls als charmanter, undurchschaubarer Carlos.

Ein Highlight ist natürlich auch Ben Kingsley, der einen russischen Drogenpolizisten mit Bravour darstellt. Dieser wird von Thomas Kretschmann unterstützt, der allerdings nicht viel zu tun hat, außer bedrohlich auszusehen.

"Transsiberian" ist in jedem Fall eine große Empfehlung für Thriller-Fans, jedoch ist der Film durch die inspirierten und interessanten Dialoge, die tolle Insenierung und stark aufspielenden Darsteller auch für gehobene Ansprüche sehr interessant.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schon wieder ein spannender Thriller im Schneegestöber..., 15. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
Bei Brad Anderson's THE MACHINIST bin ich eingeschlafen, aber TRANSSIBERIAN hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Abgesehen von der interessanten Thematik (Filme im Zug hab ich immer gemocht, und die TransSib fand bisher ohnehin viel zuwenig Beachtung) hebt sich dieser Thriller auch in der Machart angenehm von dem ab, was man heutzutage unter "Thriller" zu verstehen scheint. Soll heissen: der Film nimmt sich Zeit, seine Charaktere einzuführen und entwickelt seine Spannung in erster Linie durch das Beziehungsgeflecht seiner Figuren. Und dass verschneite Einöden einen guten Backdrop für spannende Thriller abgeben, wurde ja schon öfters bewiesen (FARGO, A SIMPLE PLAN, etc.)

Ein junges Ehepaar, Roy & Jessie, beschliesst die Reise von Peking nach Moskau auf dem Landweg zu bestreiten, da Roy ein glühender Eisenbahnfan ist und Jessie gerne fotographiert. Im Zugabteil begegnen sie einem anderen jungen Paar, Carlos & Abby, mit denen sie sich anfreunden. Carlos zeigt jedoch unverhohlen Interesse an Jessie und bringt sie dadurch in Verlegenheit; als Roy nach einem Aufenthalt in Irkutsk plötzlich auch noch abgängig ist, wird die Situation für sie zusehends unangenehm.

Mehr zur Handlung sei an dieser Stelle nicht verraten, aber selbst wenn am Ende etwas dick aufgetragen wird - die Handlung ist spannend und kann mit einigen unerwarteten Plot Twists aufwarten. Auch das Casting ist sehr gelungen: Woody Harrelson verkörpert einen sympathischen Amerikaner, Emily Mortimer als seine Partnerin darf endlich zeigen dass sie mehr spielen kann als die sexuell frustrierte Ehefrau in Match-Point... allerdings ist sie das auch hier, und das verleiht der Geschichte zusätzlich Würze. Carlos & Abby werden von Eduardo Noriega bzw. Kate Mara verkörpert, zwei nicht allzu bekannten Gesichtern, was zu ihrer Undurchschaubarkeit beiträgt. Im weiteren Verlauf der Geschichte kommt dann auch noch Altmeister Ben Kingsley hinzu, der als russischer Drogenfahnder Ilja Gringko die Geschichte ins Rollen bringt.

Von DVD-only-Releases bin ich zuletzt eigentlich immer enttäuscht worden, aber dieser Film war eine rühmliche Ausnahme. Ich frage mich, wieso er es hierzulande nicht in die Kinos geschafft hat. Es gibt haufenweise dämliche Blockbuster, und auf der anderen Seite auch genügend Arthouse-Filme, aber gute Filme die in die Schnittmenge fallen so wie dieser, scheinen leider immer öfter auf der Strecke zu bleiben.

Apropos Strecke: Brad Anderson ist vor etwa 15 Jahren mit der TransSiberian durch Russland gereist, und die Story und die Charaktere basieren zum teil lose auf seinen Erlebnissen. Dies wird in einem interessanten, 30-minütigen Making-of auf der DVD beleuchtet, ein paar Interviews mit Crew & Cast sind ebenfalls enthalten. Achja, den Film sollte man unbedingt auf Englisch ansehen, die Dialoge der Schauspieler (Harrelson im breiten American English, Noriega mit spanischem Akzent, Kingsley mit russischem) sind im Original deutlich pointierter!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 30. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
Die Transsibirische Eisenbahn auf dem Weg von China nach Moskau ... tagelang. Eigentlich ein langweiliges Setting, aber was Brad Anderson hier abliefert ist das Gegenteil von Langeweile, sondern ein extrem spannungsgeladener Thriller mit brillianten Darstellern.
Die ersten Szenen sind scheinbar zusammenhangslos aneinander gereiht. Dann, im Verlauf des Films wird zunehmend klar, wie alles zusammenhaengt und ab jetzt laesst einen der Film nicht mehr los.
Das ganze ergaenzt durch russischen Charme - grandiose Aufnahmen der Winterlandschaft und Close-ups von lokalen Leute. Wohltuend anders als in den meisten amerikanischen Produktionen.
Brad Anderson ist ein Meister der Spannung. Ein super Film!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr fesselnd, 24. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Transsiberian (DVD)
Transsiberian hatte ich mir in der Videothek schon fast zufällig ausgeliehen und es hat sich wirklich gelohnt.

Das gesamte Setting von Transsiberian ist sehr ungewöhnlich und wirklich düster. Die gesamte Story kann man wirklich schon in mehrere Genres aufteilen.

Zunächst entsteht der Eindruck, man habe es mit einem Charakterdrama zu tun, in dem es vor allem und die Beziehung zwischen Roy und Jessie geht. Doch dann macht der Film einen seiner mehreren Schwenks und der Zuschauer glaubt sich in einem klassischen Eisenbahn-Thriller, dessen Schwerpunkt Jessies Verdacht bezüglich ihrer Reisegenossen ist. Nach einem sehr unterwarteten amourös-letalen Intermezzo bei einem Zwischenstopp dreht der Regisseur im letzten Drittel noch einmal richtig auf und man wähnt sich ob der Brutalität kurz in einem Horrorfilm.

Wem dieser Mix von mehreren Genres innerhalb dieses Films, die düstere und dank der Bahn sehr eingeengte Atmospähre nichts ausmacht, bekommt einen wirklich sehr spannenden Thriller zu sehen der einen wirklich fesselt. Man rätselt zwischendurch wahrlich aktiv mit, wie das gesehene zusammenhängt und wer nun "Dreck am Stecken" hat und wer eben nicht.

Transsiberian ist wirklich ein Film der einen nach dem schauen noch einige Tage im Gedächtnis bleibt und ein zweites mal anschauen lohnt sich definitiv.

Volle 5 Sterne für einen fesselnden und äußerst ungewöhnlichen Film, welcher endlich mal mehr auf Story setzt, anstatt auf hinrlose Action.
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Transsiberian [Blu-ray]
Transsiberian [Blu-ray] von Brad Anderson (Blu-ray - 2009)
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