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4.0 von 5 Sternen Viel vorgehabt am Ende doch Aufgegeben
Was soll Ich sagen : Grafik ist Top beim Game Entnervend ist der Grafikfehler beim Horizont .
Das Game sollte ein Come Back für Gothic sein naja am Ende merkt man das sie vielleicht Mehr Zeit zum Programmieren bräuchten den der Endboss ist Schlampig und Schnell erledigt , und das man mitten im Kampf sachen Herrstellen kann find ich auch mist wars nicht eine...
Vor 3 Monaten von Devid veröffentlicht

versus
567 von 583 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unausgegoren und im Endeffekt überflüssig
Wie erwartet gibt es zu "ArcaniA - Gothic 4" bereits kurze Zeit nach Erscheinen eine übergroße Auswahl an Rezensionen. Die Gesamttendenz der Bewertungen spricht dabei eine deutliche Sprache und kann meiner Ansicht nach von potentiellen Käufern guten Gewissens beachtet werden - auch wenn viele der extrem positiven und auch der vernichtend negativen...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von Stefan T.


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567 von 583 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unausgegoren und im Endeffekt überflüssig, 21. Oktober 2010
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Wie erwartet gibt es zu "ArcaniA - Gothic 4" bereits kurze Zeit nach Erscheinen eine übergroße Auswahl an Rezensionen. Die Gesamttendenz der Bewertungen spricht dabei eine deutliche Sprache und kann meiner Ansicht nach von potentiellen Käufern guten Gewissens beachtet werden - auch wenn viele der extrem positiven und auch der vernichtend negativen Rezensionen nicht annähernd objektiv zu sein scheinen.

Ich selbst habe "ArcaniA" trotz einigen Unbehagens nach den letzten Teilen der Reihe vorbestellt und vor Spielbeginn keine Rezensionen, auch nicht von Fachzeitschriften, gelesen, um möglichst unbeeinflusst berichten zu können. Um das Fazit vorwegzunehmen: Fairerweise hätte Publisher JoWood den Namen "Gothic" tatsächlich aus dem Titel streichen sollen. Das wäre zwar schon beim katastrophalen Add-On "Götterdämmerung" zum bestenfalls durchschnittlichen "Gothic 3" angebracht gewesen, bei "ArcaniA" erinnern jedoch höchstens winzige Spurenelemente an einen der größten Klassiker der deutschsprachigen Rollenspielgeschichte.

Dabei hat sich das Programmierteam von Spellbound merklich bemüht. Zwar verlief die Installation bei mir ein wenig holprig (zwischendurch denkt man mehrfach, das Programm wäre abgestürzt), danach gibt es aber einiges zu bewundern. Das beginnt beim wie immer grandiosen Soundtrack, der im Spiel durch eine fantastische Geräuschkulisse und großteils sehr gute Synchronsprecher ergänzt wird. Auch die Grafik ist wunderbar gelungen und wirkt wie aus einem Guss, sehr gute Wetterwechsel inklusive. Technisch ist - heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr - ebenfalls alles im grünen Bereich. Auf meinem System waren keinerlei Abstürze und Performance-Probleme zu verzeichnen. Vereinzelt gibt es zwar Grafik- und Clippingfehler, diese sind aber zu verschmerzen. Auch die eingeblendeten Texte sind weitgehend fehlerfrei, lediglich auf den Ladebildschirmen passen sie bei mir zeitweise nicht ganz ins Bild. Sagenhaft sind übrigens die kurzen Ladezeiten - Respekt dafür an die Programmierer. Die Hintergrundgeschichte selbst kommt nach etwas zähem Tutorial ganz gut in Fahrt, wird zwischenzeitig allerdings ziemlich wirr. Ein Wermutstropfen ist die relativ kurze Spielzeit. Der neue Held (natürlich wieder namenlos) ist zwar ganz gelungen, besitzt aber nicht die sympathisch-kauzige Art seines Vorgängers (zumindest in Teil 1-3). Das Treffen mit alten Bekannten wirkt etwas zu gezwungen und aufgesetzt, sorgt aber für einen großen Nostalgiebonus. Eine sinnvolle Erweiterung wurde mit Minimap inklusive Quest-Anzeige zwar integriert, leider aber ziemlich halbherzig umgesetzt.

Viel mehr Positives ist leider nicht anzumerken. Hauptgrund dafür ist sicherlich für viele (so auch für mich), dass das Spiel eben "Gothic" im Titel trägt und sich damit mit den legendären Vorgängern messen muss. Problematisch ist dabei, dass gerade einige der größten Tugenden der ersten beiden Teile gestrichen wurden, während aus Kritikpunkten von Teil 3 offensichtlich wenig gelernt wurde.

Das gilt vor allem für das neuerlich ziemlich misslungene Kampfsystem, das in stupides Dauergeklicke ausartet. Dennoch sind die Kämpfe sehr leicht gehalten, zudem wird der Held rasend schnell mächtiger, sodass ein Ausflug in eine Höhle keine große Herausforderung ist. Letztlich ist auch die Spielwelt trotz ihrer Einteilung in relativ überschaubare Gebiete wieder ein wenig zu groß ausgefallen - es gibt daher einige Längen, die aber nicht allzu sehr stören, da die Gegend zumindest optisch sehr schön umgesetzt wurde. Unschön sind dafür die vielen unsichtbaren Grenzen - man kann nicht nur später vorgesehene Gebiete nicht betreten, auch ein kleiner See ist mangels Schwimmkenntnissen ein unüberwindliches Hindernis, ebenso kniehohe Felsen. Eine Rückkehr in bereits besuchtes Terrain ist übrigens möglich, aber kaum jemals nötig. Extrem vereinfacht wurde die Charakterentwicklung. Lehrer gibt es keine mehr, Erfahrungspunkte werden nach einem Stufenaufstieg auf diverse Skills verteilt. Erinnert an andere Rollenspielserien, ist aber längst nicht so elegant und umfassend gelöst, wie man sich das gewünscht hätte. Eine zu geringe Auswahl an NPC-Designs und fehlende Mimik bei manchen Figuren kann man zwar verschmerzen, zeugen jedoch deutlich davon, dass die Spielentwicklung vermutlich ein wenig überambitioniert angegangen wurde.

Die erwähnten Punkte sind zwar keinesfalls zu vernachlässigen, aber in meinen Augen nicht so dramatisch wie drei andere Änderungen, bei denen ich einfach nicht verstehe, was sich das Team dabei gedacht hat. Das größte Manko davon ist - zumindest für mich - der im Vergleich zu früher wesentlich zurückgeschraubte Realismus. So ist es jetzt ohne Probleme möglich, die Truhe des Besitzers in dessen Anwesenheit zu plündern. Geradezu absurd ist es, wenn man einem Händler auf diese Weise die vor seinen Augen gestohlenen Waren zurückverkauft. So etwas sollte es in einem Rollenspiel einfach nicht geben. Auch können im Optionsmenü "Rollenspiel-Aktivitäten" aktiviert werden. Hier kann man sich also aussuchen, ob man sich in Betten legen, Kessel benutzen oder Schwerter schleifen will. Leider hat die Aktivierung aber keine praktische Funktion, zwar kann man sich danach an ein Lagerfeuer setzen, Fleisch braten kann man allerdings nicht. Wozu diese Funktion überhaupt nötig ist, wissen wohl nur die Programmierer. Damit geht ein weiterer Realismusverlust einher: das Crafting-System wurde so weit wie nur irgend möglich vereinfacht. Um das erwähnte Fleisch zu braten braucht man also kein Lagerfeuer mehr, sondern nur das entsprechende Rezept und die passenden Zutaten, dann reichen zwei Klicks. Gleiches gilt fürs Schmieden und die Alchemie. Hier ist es wohl wirklich besser, "Rollenspiel-Aktivitäten" zu deaktivieren, dann braucht man sich wenigstens nicht immer zu fragen, wozu im Dorf ein Amboss herumsteht, den man zwar gebrauchen, aber nicht benutzen kann. Ein Tag-Nacht-Wechsel ist zwar integriert, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Spiel. Alle NPCs sind Tag und Nacht ansprechbar und an ihrem Arbeitsplatz, dazu kommt, dass man selbst auch zur "Nachtarbeit" verdammt ist, da beim Schlafen in Betten die Zeit nicht schneller vergeht. Auch ein Rufsystem oder ähnliches ist nicht vorhanden, noch dazu ist es nicht möglich, Charaktere anzugreifen, wenn das Programm das nicht vorsieht. Wozu wird man beispielsweise in der Kneipe gewarnt, "ja keinen Ärger zu machen", wenn das sowieso nicht möglich ist? Stehlen aus Truhen hat keine Konsequenzen, Taschendiebstal wurde gestrichen und Angriffe auf NPCs richten keinen Schaden an...

Die zweite, eigentlich ebenso schwerwiegende Veränderung ist das gestrichene Fraktionssystem. Man kann sich keiner der im Spiel für die NPCs vorhandenen Gilden anschließen. Dadurch fällt es schwer, sich mit einer Seite zu identifizieren und es geht sehr viel an Tiefgang verloren. In Verbindung mit dem an einzelne "Levels" erinnernden Aufbau der Spielwelt führt das auch zu einem praktisch nicht vorhandenen Wiederspielwert.

Auf diesen Wiederspielwert wirkt sich auch der dritte Punkt dieser Aufzählung negativ aus. Handlungen in der "Gothic"-Welt haben keinerlei Auswirkungen mehr. So ist es im Rahmen der Haupt-Quest zwar gelegentlich möglich, sich eines Problems auf die eine oder andere Art aufzunehmen, spürbare Konsequenzen gibt es aber nicht. Auch die Questgeber erwähnen die Lösung des Spielers maximal in einem Nebensatz. Eine Rückkehr zum Questgeber ist übrigens nicht wirklich nötig, da man für die Vollzugsmeldung keine Erfahrungspunkte mehr erhält.

Mit diesen Ungereimtheiten und Schwachpunkten hätte es das Programm wohl auch unter anderem Namen sehr schwer. Was neben dem fehlenden, berüchtigten "Gothic-Feeling" noch auffällt: an vielen Ecken und Ende wirkt das Programm trotz weitgehender Bug-Freiheit einfach unfertig. Hinweise darauf sind die beschriebene "Rollenspielelemente-Funktion", die kurze Spielzeit, die stellenweise vorkommenden doppelten Charaktermodelle, das hastig zusammengeschustert wirkende Aufstiegssystem, der Mangel an alternativen Lösungsmöglichkeiten und eine oft unangenehm störende Abwesenheit von Logik und Schlüssigkeit. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das alles genauso geplant war - eventuell hatte es JoWood mal wieder eiliger als gut für das Spiel war.

Der Meinung vieler Mitrezensenten, "Risen" wäre eigentlich das viel bessere, weil authentischere "Gothic 4" muss man sich insgesamt leider vorbehaltlos anschließen. Aber auch ohne die "Veteranenbrille" sind die dargelegten Mängel meiner Ansicht nach einfach zu groß, um mehr als 2 Sterne zu vergeben. Eventuell können Spieler mit emotionaler Bindung an die Vorgänger noch einen Stern abziehen, absolute "Gothic"-Neulinge einen addieren. Aber auch für sie dürfte das Spielerlebnis maximal durchwachsen sein.
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303 von 327 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was soll das?, 15. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Wie so viele der bisherigen Kommentartoren bin auch ich Fan der ersten Stunde.

Kurz zu den Vorgängern: Gothic 1 und besonders Gothic 2 inkl. Nacht des Raben gehören definitiv zum besten, was im Bereich Rollenspiele bisher veröffentlich wurde. Das zeigt sich umso deutlicher, wenn man die ersten beiden Teile mit ihren Nachfolgern (!) vergleicht (auch was das Feedback z.B. bei Amazon angeht). Leider war es schon beim 3 Teil so, dass man den unfertigen Titel auf den Markt brachte und die Community ihn dann mit Leben füllen musste; was dank einer tollen Gemeinschaft sehr gut gelang. Mit Götterdämmerung hat man diesen engagierten Fans dann offen ins Gesicht gespuckt. Es ist mir übrigens unbegreiflich, dass diese völlig unspielbare Katastrophe noch immer vertrieben wird (ein zugesagter, umfangreicher Patch wurde-einmal mehr- einfach nie nachgeliefert).

Gothic 4: Grafik, Soundtrack und Synchronisation wurden an dieser Stelle ja schon diverse Mal gelobt. Und das zu Recht.
Nach meiner Meinung wiegen die Nachteile aber deutlich schwerer. Die Spielwelt ist ein Gefängnis voller Schlauchlevel. Weiter kommt man nur geradeaus, entlang einer starr vorgegebenen Geschichte. Story und Handlung sind derart linear, dass es an einen Animationsfilm grenzt- man kann keinerlei Einfluss auf den Verlauf der Geschichte nehmen (alternative Entwicklung usw.)- ein zweites Mal zu spielen hätte also gar keinen Sinn. Dialoge sehen so aus, dass man (meist nur eine) Gesprächsoptionen anklickt und die Animation dazu laufen lässt; inhaltlich erfährt man in aller Regel nichts, was nicht sowieso lang und breit im Questlog steht. In den Vorgängern konnte man zum Teil klettern, schwimmen, tauchen... der aktuelle Held hat es nie zum Seepferdchen gebracht, entsprechend stellt knietiefes Wasser für ihn ein tödliche Gefahr dar. Ständig stößt man auf unsichtbare Wände, kleine Felsen stellen zum Teil unüberwindliche Hindernisse dar. Das nervt!
Die Interaktion mit der Umgebung beschränkt sich auf das Nötigste: totschlagen und aufsammeln. Läuft man mit gezückter Waffe durch Siedlungen, gibt es keine Reaktion. Man kann beliebig in die Häuser der Bewohner spazieren und vor ihren Augen alles klauen (viel hat eh keiner), ohne dass etwas passiert. Keine Gilden, keine Lehrer, keine Charaktere, mit denen man sich "anfreundet". Die Wildnis ist über weite Strecke undbelebt, und wenn man doch Getier trifft, ist es einem immer hoffungslos unterlegen. Das ist nicht authentisch und demotivierend und ließe sich leider beliebig fortsetzen...

Wie kann der 4 Teil einer Serie soviel schlechter sein als seine Vorgänger? Wie kann es sein, dass man alles identifiziert, was Gothic ausmacht, um es dann WEGZULASSEN? Ich weigere mich zu glaube, dass man ein super Rollenspiel bis zu Sinnlosigkeit vereinfachen muss, wenn man Massenerfolg haben will. Gothic wurde wegen seiner Liebe zum Detail groß und wegen seiner relativen Komplexität- darauf sollte man aufbauen, wenn man weitere Menschen für das Game begeistern will!

Mir bleibt nur zu hoffe, dass dieses Spiel finanziell floppt- den nur diese Sprache verstehen die Entscheider: wenn die Kunden ausbleiben denkt man vielleicht doch nochmal nach.
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302 von 329 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tiefpunkt, 18. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Ich bin kein eingefleischter Fan der ersten Stunde. D.h., ich spiele Gothic zwar seit Teil 1, empfinde die Serie aber weder als "genial", "brillant" noch eines der anderen beliebten Adjektive rollenspielerischen Überschwanges. Gothic war solide Unterhaltung mit mehr oder minder großen Schwächen in Sachen Story, Technik und Gameplay. Die alten Teile haben mich allerdings nie gelangweilt. Was ich von Arcania leider nicht behaupten kann.

Womit ich sagen will: Auf enttäuschter Liebe beruht meine Abneigung nicht.

Gothic 4 vereint einfach das Schlechteste aus diabloartigen Hack and Slays (unmaskierte FedEx-Questen, lauer Plot und schnarchige Dialoge, denen es vollständig an Relevanz fehlt) und Gothic 1 - 3 (geringe Anzahl unterschiedlicher Rüstungen, geklonte NPCs von zudem eigenartigen Proportionen, gefühlte drei Millionen unterschiedliche Zutaten, die zu sammeln und craften es regelmäßig aber nicht lohnt).
Will sagen, wenn ich Aufgaben nach dem Prinzip "Sammele 15 Y-Pilze, erschlage 15 X-Wölfe und poliere die 36 Glatzen der Mönchsadepten des Klosters Z" vorfinde, dann erwarte ich wenigstens als "Gegenleistung" ein Spiel, das mir in Punkto Charakterentwicklung und Ausrüstung sowie Gegnervariationen Abwechslung bietet (wie der Klassiker Diablo). Wenn ich letzteres nicht bekomme, will ich eine dichte, originelle Story, bei der ich einen Bezug zu meinem Charakter und idealerweise den NPCs herstellen kann (wie bei Planescape Torment). Zur Not lasse ich mir auch eine riesige Spielwelt (wie bei Oblivion oder zuvor Morrowind) gefallen, in der ich gehörig Unfug anstellen kann. Ideal wären alle drei Elemente geichzeitig, notwendig ist aber *zumindest* eins.

Hinsichtlich der hier bei Amazon zu findenden Kommentare, was solle die Meckerei, im Grunde basiere doch jedes RPG und jede darin enthaltene Queste auf dem "Töte X, besorge Y"-Prinzip: Stimmt.

Aber entsprechend abstrahiert basiert auch jede Geschichte auf der Idee des "Überwindens von Hindernissen". Selbst ein wenig konkreter liegt die Grundstruktur der "Heldenreise" nahezu jedem Fantasyplot zu Grunde. Trotzdem habe wir das Gefühl, immer neue Abenteuer zu erleben.

Es geht also darum, die jeweils gleichen Erzählgerüste derart mit Details zu "verkleiden", dass sie nicht mehr zu Tage treten. "Finde heraus, warum sich der Außenposten nicht mehr meldet" oder "Töte 5 Skelette, die den Außenposten getötet haben" als unterschiedliche Aufhänger für exakt die gleiche Mission wären ein (denkbar einfallsloses) Beispiel und trotzdem sieht man recht deutlich, warum eins von beiden besser funktioniert als das andere.

Noch ein Detail zur fehlenden Abwechslung: Dass jede Höhle (und deren obligatorische Goblin-/Orkpopulation) bis auf die Farbgebung nicht nur identisch aussieht, sondern regelmäßig vergleichbar aufgebaut ist (es gibt jeweils am Ende der Höhle einen Shortcut zum Anfang zurück ... eigentlich eine nette, hier leider nur überstrapazierte Idee) verkrafte ich bei einer gigantischen Spielwelt wie Oblivion ohne zu klagen. Irgendwoher muss der Content ja kommen. Aber bei einem (in 2 Tagen ohne Anstrengung durchzuspielenden) völlig linearen Spiel wie Gothic 4...?
Dass es gefühlte 3-4 männliche und weibliche NPC-Gesichter auf mehr oder minder identischen Körpermodellen (fett/schlank , m/w) gibt, denen jeweils nur andere Frisuren, Rüstungen und Stimmen verpasst wurden, erinnert ein wenig an Monty Pythons - ist nur eben nicht zum Lachen.

Ähnliche Ödnis erzeugt es, wenn ich gegen die 8. Farbvariante von Blutfliege kämpfen muss oder die 9. Snapper-Variation versucht mir in den Hintern zu beißen (letzteres erledige ich schon selbst, weil ich 2 Tage mit Gothic 4 statt meiner Familie verbracht habe).

Gerade überlege ich, was ich in letzter Zeit (im weitesten Sinne des Begriffs) gespielt habe und woran ich mehr Spaß hatte.

- Dragon Age: Origins (2 x)
- Drankensang (plus Fluss der Zeit)
- Fallout 3
- Mass Effect 2 (2x)
- Oblivion
- The Witcher
- Two Worlds
- Venetica

Bitter, denn auf der Liste taucht das ein oder andere nicht wirklich gute Spiel auf, in dem sich die o.g. Kritikpunkte ebenfalls finden.

Nur eben nicht alle auf einmal ...

Cheers,
Volker

P.S.: Technisch kann ich mich übrigens nicht beklagen. Absturz- und bugfrei durchgespielt - ebenfalls ein Gothic-Novum für mich. ;-)
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Blender für Casuals, nichts für RPG- oder Gothic-Fans, 30. Oktober 2010
Von 
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Kurz zu mir:
Ich nutze seit ca. 22 Jahren einen PC; zunächst als Arbeitsgerät, 2-3 Jahre später auch für Spiele. Beruflich vorbelastet habe ich alle meine PCs selbst auf- bzw. umgebaut. Seit ca. 15 Jahren spiele ich überwiegend PC-Rollenspiele (RPG). Ich habe bis dato geschätzt 60-70 Spiele an- und größtenteils durchgespielt, ca. 25 davon habe ich heute noch im Regal stehen (darunter Perlen wie Baldurs Gate I+II, Ultima xx, TES 3+4, Gothic-Reihe bis auf GD komplett).

Nun zu Arcania (den Zusatz "Gothic 4" habe ich bewusst weggelassen!):

1) Vorweg-Fazit in 5 Statements:

- Arcania ist ein Blender: Tolle Grafik, aber leicht verdauliche Kost ohne großen Tiefgang. Seine Zielgruppe ist eindeutig nicht die der Fans anspruchsvoller RPGs, sondern sog. Casual Gamer. Wer sich dazu zählt, wird einigermaßen bedient.
- Es ist kein Gothic! Es fehlen alle wesentlichen spezifischen Merkmale der Gothic-Reihe.
- Das Spiel ist unfertig. Das ist im Spiel an mehreren Stellen deutlich erkennbar.
- Arcania ist zwar nicht durchweg langweilig, aber zum Schluss über weite Strecken. Deshalb und wg. fehlender Story-Verzweigungen ist der Wiederspielwert nahe null.
- Das Spiel ist zu kurz. Auch wenn man alle Ecken absucht und die wenigen Nebenquests alle macht, ist nach max. 25 Stunden Schluss.

2) Technik

Arcania ist ein Ressourcenfresser. Trotz Highend-Grafikkarte und -CPU mit 8GB Ram ruckelt das Spiel zeitweise, was sich im Fernkampf dann unangenehm bemerkbar macht. Und das trotz dem Performance-Patch zum Release-Termin, der unbedingt zu installieren ist. Davon abgesehen funktionierte Installation und Spielstart bei mir problemlos.

3) Die Story

Es geht um einen Schafhirten, dessen Verlobte bei einem kriegerischen Überfall auf seine Heimatinsel gemeuchelt wird und der sich deshalb beim Verursacher (König Rhobar III.) rächen will. Er macht sich also auf zum Sitz des Königs auf der Insel Aargan. Im Laufe des Spiels ändert sich seine Zielsetzung zwar, allerdings ohne großen Aha-Effekt hervor zu rufen. Die Inseln sind im zwar im Gothic-Universum angesiedelt (die sog. Südlichen Inseln werden in den ersten Gothic-Teilen mehrfach erwähnt). Allerdings hat die Story insgesamt keinerlei Bezug zum bisherigen Gothic. Auch die verschiedentlich auftauchenden "alten Bekannten" aus Gothic ändern daran nichts.

Die Storyline ist linear. Es gibt keine Verzweigungen und damit auch keine vom Spieler zu treffende Entscheidungen, die Einfluss auf das Spielgeschehen haben. Der Spieler kann zwar einige Male zwischen unterschiedlichen Lösungswegen wählen. Diese Entscheidungen haben aber keinen Einfluss auf die weitere Story. Auch fehlen Arcania überraschende Story-Wendungen oder Intrigen, die den Spieler zu falschen Schlussfolgerungen verleiten könnten. Insgesamt plätschert die Geschichte ohne große Höhepunkte vor sich hin. Leider hat man das Potenzial zum Aufbau von Verwicklungen, das an verschiedenen Stellen aufblitzt, nicht genutzt (oder nicht mehr nutzen können?).

Die Story ist also sicher keine Stärke von Arcania. Zudem wird beim Reisen durch Aargan öfter erkennbar, dass das Spiel wohl gewaltsam verkürzt worden ist (eine komplette Stadt ist z.B. nicht betretbar). Ein Verdacht, der sich auch an anderen Stellen (z.B. dem fehlenden Crafting) erhärtet.

4) Der Hauptcharakter (Avatar)

...ist eins der größeren Mankos von Arcania.

Zunächst zum Outfit:
Ein Schafhirte als durchgestylter Modebubi. Dem traut man ohne weiteres den German Hair Stylist of the Year zu, aber nicht den ausgewachsenen Krieger. Wenn dann noch im Dialog Bemerkungen wie "du hast ja richtig Muskeln bekommen.." fallen, wird es vollends lächerlich. Im Übrigen ist die herausragende Charaktereigenschaft des Avatars seine Farblosigkeit. Er ist stocknüchtern und staubtrocken, kaum ein Scherz, keine anzüglichen Bemerkungen - nichts dergleichen. Die manchmal bewusst ruppig gewählte Ausdrucksweise wirkt bei dem einfach nur aufgesetzt.

Die Charakterentwicklung:
Den Startcharakter bekommt man (á la Gothic) fertig vorgesetzt. Das wäre eigentlich nicht schlimm, wenn man ihn nach eigenem Gusto weiter individualisieren könnte, wie das früher noch ging. Der sog. Skilltree in Arcania besteht aber nur aus 8 linear zu steigernden Fähigkeiten ohne Verzweigungen. Diese Fähigkeiten bilden auch nur die Standardskills Nahkampf, Fernkampf, Magiekraft, Leben (Hitpoints), Mana (Zauberpunkte) und Ausdauer ab. Letztere hat nach meiner Erfahrung keinerlei Auswirkung im Kampf - ich kann nach einigen Skillsteps fortwährend auf den Gegner einschlagen ohne zu ermüden. Daneben gibt es ganze drei Zauber: Feuer, Frost und Blitz zu lernen. Es gibt keinerlei social skills (wie z.B. überreden, feilschen, betören o.ä.), keine Diebes- und keine Handwerksfähigkeiten. Insgesamt ist Arcania für ein modernes Rollenspiel hier völlig unterdimensioniert!

5) Die NPCs

...bestehen aus einer - vermutlich durch Inzucht entstandenen - Sippe von einigen zig Chars mit insgesamt 6 oder 7 unterschiedlichen Gesichtern. Das hat mich wirklich genervt. Auch die NPCs zeichnen sich durch Leblosigkeit aus - hier ist ebenfalls keine menschliche Regung erkennbar (von Einzelfällen wie einer Kneipenwirtin anfangs mal abgesehen). Davon abgesehen fällt in Arcania das Fehlen jeglicher Moralaspekte auf: Man kann sich mit NPCs nicht prügeln. Ich kann unangesprochen jedes Haus betreten. Es gibt auch keinerlei Regung, wenn man denen vor ihren Augen ihr gesamtes Habe klaut, um es ihnen anschließend wieder zu verkaufen. Eigentlich könnte man ohne Auswirkungen alle NPCs aus dem Spiel weglassen (Händler ausgenommen) - ein NoGo für ein Rollenspiel!!

6) Die Umwelt

Das große Plus von Arcania ist die faszinierende Grafik. Die Tier- und Pflanzenwelt ist mit viel Sorgfalt und Fantasie in Szene gesetzt. Gleiches gilt auch für Menschen und Monster (abgesehen von dem o.a. Inzuchteffekt). Die Landschaft (z.B. der Dschungel), die Wetterwechsel (wenn auch etwas plötzlich), die Tag-und-Nachtwechsel sowie die Weitsicht sind absolut beeindruckend. Abgesehen vom Meerwasserspiegel, der mich stark an die Augsburger Puppenkiste (Insel Lummerland - wer es noch kennt) erinnert, ist die grafische Umsetzung gelungen.

Die Dungeons sind eigentlich auch gut gelungen - nur waren mir hier die Herren Copy und Paste ein bischen zu oft am Werk. Einige Tempelgewölbe und Grottengänge sehen sich verdächtig ähnlich. Insgesamt sieht aber alles handmade aus und damit um Längen besser als z.B. Synthetik-Gewölbe á la Oblivion.

Einzig die Physik kommt m.E. ein bischen zu kurz. Leider kann ich keinerlei Objekte zerkloppen - sehr schade. Beim Kampf fehlt es an Effekten, wenn z.B. so ein Steingolem umgehauen wird. Außerdem laufen die Kämpfe grundsätzlich völlig blutlos. Was mir in Dragon Age zu viel war, ist hier eindeutig zu wenig.

7) Steuerung allgemein und Kampf im Besonderen

Die Steuerung des Avatars erfolgt über die W-A-S-D-Tasten (alternativ auch über Richtungspfeile) sowie über die Maus, soweit also üblicher RPG-Standard.

Was mich aber nachhaltig gestört hat, ist der fehlende Kamerazoom. Die Kamera bleibt in einer festen Position zum Helden. Gerade bei Spielen wie diesem möchte man sich gern und oft mal einen Überblick verschaffen. Das geht in Arcania ebenso wenig wie das Heranzoomen, um z.B. Gegenstände in Dungeons besser sehen zu können.

Zum schnelleren Reisen hat man Teleporter eingebaut, die allerdings nur fixe 2-Punkt-Verbindungen darstellen. Zum flexiblen Reisen sind sie daher nicht zu gebrauchen (da waren die Teleportersteine in Gothic3 deutlich besser). Da man eben doch öfter lange Strecken laufen muss (weiß nicht, warum einige Spieletester da etwas anderes behaupten), fehlt der Steuerung eine Dauerlauftaste.

Extra zur Erleichterung für Casual Gamer gibt es verschiedene Hilfen (Minimap, Questmarker usw.), zu denen ich nichts sagen kann, weil nicht verwendet. Was allerdings als tatsächliche Hilfe wirklich fehlt, ist eine Notizfunktion auf der Weltkarte,

Eine der groß angekündigten Neuerungen sollte ja die tolle Kampfsteuerung sein. Was da besser als in der bisherigen Gothic-Reihe sein soll, hat sich mir beim besten Willen nicht erschlossen. Ausnahmslos jeder Kampf ist mühelos durch stures Mausgeklicke zu gewinnen, Wie oben schon erwähnt, kann ich nach einigen Skillsteps kontinuierlich auf den Gegner einschlagen, bis der umfällt. Die Gegner wehren sich ausschließlich mit weit ausholenden Bewegungen (heavy moves), die lange vorher erkennbar sind. Durch eine Rolle rückwärts kann sich der Schafhirte jeweils blitzartig aus der gefährlichen Zone ziehen. Insbesondere diese Rolle rückwärts empfinde ich als legalisiertes Cheaten: der Gegner hat keine Chance. Ich habe das deswegen praktisch nie angewandt.

Für mich waren von den 4 Schwierigkeitsstufen (leicht-normal-schwer-Gothic) zumindest 2 überflüssig (leicht und normal). Ich habe große Strecken in Gothic) und später nur noch in schwer gespielt. Reduziert habe ich die Stufe nur, weil es mir zu langweilig wurde: die Kämpfe in Gothic dauern zwar länger, sind aber nicht wirklich anspruchsvoller. Insgesamt erinnert das Kampfgeschehen eher an HacknSlay á la Diablo2 als an moderne Rollenspiele.

8) Mankos

Rollenspielelemente - Fehlanzeige:
- Es gibt Betten, in denen ich nicht schlafen kann (obwohl es so aussieht);
- Schreine, an denen ich mich nicht "gesund beten" kann (obwohl es so aussieht);
- Lesepulte, an denen ich nichts lesen kann (obwohl...);
- Ambosse, an denen ich nicht schmieden kann (obwohl...);
- Schleifsteine, an denen ich nichts schärfen kann (obwohl...);
- Alchemie-Tische, an denen ich nichts brauen kann, (obwohl...);
- keine Fallen, keine Türschlösser zu knacken, keine Rätsel und Knobeleien,
- kein Überreden, bedrohen, schmeicheln, betören etc.

Unfertig
Die Entwicklung ist ganz offensichtlich nicht zu Ende gebracht worden. Das merkt man nicht nur an den nicht eingehaltenen Versprechungen der Entwickler (wie z.B. ein ausgereiftes Crafting-System). Das wird auch an der Vielzahl von Werkstoffen, für die es (noch) keine Verwendung gibt, deutlich - oder an verschiedenen Orten in der Landschaft, wo es (noch) nicht weiter geht - oder an Vorrichtungen in Tempeln bzw. Dungeons, die nicht benutzbar sind (z.B. die Heilige Schmiede) oder an Städten, die (noch) nicht begehbar sind. Auch die Story selbst macht den Eindruck, als hätte es noch einige Wendungen geben sollen. Allem Anschein nach hat entweder (soll ich sagen: wieder einmal?) das Projektmanagement nicht geklappt oder dem Publisher ist das Geld ausgegangen.

Barrieren
Überall sind unsichtbare Barrieren, die in meinem Fall öfter Auslöser echter Bugs (zu Bugs später mehr) waren.
Beim Versuch, an einer Klippenkante hoch zu springen, scheitert mein Schafhirte, läuft dann ohne mein Zutun weiter, um schließlich den Abhang hinab zu stürzen: Letzten Spielstand laden!
Oder er blieb beim Sprungversuch im Gestein hängen, ich konnte ihn noch drehen, aber nicht mehr da heraus bewegen: Letzten Spielstand...!
Ein andermal will ich mich an eine Orkmeute heranpirschen, will dabei auf einen Vorsprung hüpfen, hänge fest und werde gnadenlos von den anstürmenden Orks verdroschen: Letzten Spielstand...!

9) Fehlerfreiheit?

Das Spiel ist allerorten als bugfrei bewertet worden. Ich sehe das zwiespältig. Zunächst einmal sind Bugs spielzerstörende "Käfer", d.h. Fehler, die als Absturzursache oder schlimmer: als Storystopper (Weiterspielen unmöglich) wirken. Wenn man Arcania so spielt, wie vom Entwickler vorgesehen, ist das Game auch nach meiner Erfahrung bugfrei. Dabei profitiert das Spiel natürlich auch von seiner begrenzten Anlage: Die Spielwelt ist in kleine Häppchen unterteilt, wo man jeweils erst nach Absolvierung der entsprechenden Steps in der Main Quest weiter reisen darf. Das grenzt zwar Fehlerquellen ein, aber zu Lasten des Spielspaßes.

Tut man das aber nicht und hüpft in der Gegend herum (was wohl so eben nicht vorgesehen ist) wie oben beschrieben, bekommt man sehr wohl Storystopper serviert, also echte Bugs. Wenn ich - nach reichlich RPG-Erfahrung - nicht regelmäßig sichern würde (mind. alle 15 Minuten), hätte ich mich ziemlich geärgert.

Daneben gibt es noch Fehler, die keine Bugs sind:
- eine Reihe von kleinen Grafikfehler (manche NPCs sehen im Dialog aus, als hätten sie Lepra);
- einige Gegenstände, die sich nicht packen lassen;
- Kämpfe, bei denen ich durch den Gegner durchhaue ohne Wirkung zu hinterlassen;
- Gegenstände, die nach Händlerbesuch aus dem Inventar verschwunden sind;
- lustige Bezeichnungen für Lehnstühle ("Error: Should never be displayed")

10) Abschließendes Fazit:

Arcania ist knapp durchschnittliches Rollenspiel für sog. Casual Gamer, d.h. für Spieler mit eher geringen Ansprüchen an Computer-Spiele. Ein Casual, der viel Freude an opulenter Grafik hat, ist mit Arcania sicher gut bedient. Für einen ernsthaften RPG-Fan (als solchen ordne ich mich selbst ein) ist dieses Spiel eine Enttäuschung, weil es eigentlich ein Blender ist: Es verspricht Rollenspielcharakter (zumal es auch noch unter der Marke "Gothic" segelt), bietet aber nur einen glatten Ablauf und eine schöne Oberfläche.

In Schulnoten ausgedrückt gebe ich Arcania zwei Noten:
aus Sicht eines Casual Gamers eine 3 minus (eingängig und glatt runter zu spielen, hübsche Grafik, Retorten-NPCs, moralfreie Umwelt, flache Story);
aus Sicht des RPG-Fans eine 4,5 (anspruchslos, über weite Strecken langweilig, fehlende Rollenspielelemente).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grauenhaft und unwürdig, 14. Juni 2013
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Auch wenn nach George Bush wir darin übereinstimmen, dass die Vergangenheit bereits vergangen ist, so darf man dennoch nicht den Fehler machen und aktuelles nicht mit bereits Vergangenem zu vergleichen. Und wenn man nun Gothic 4 mit seinen drei Vorgängern vergleicht, wird man bitter enttäuscht sein. Einzeln für sich betrachtet mag dieses Spiel dem, der die Vorgänger nicht kennt genügen, doch dem der die Vörgänger kennt und gespielt hat, dem wird es hier sauer aufstoßen.

Gerade die ersten beiden Teile der Reihe, also Gothic 1 und 2 mit seinem Addon "Die Nacht des Raben" waren wohl grandios, einzigartig und kaum zu überbieten. So hat man die Messlatte sehr hoch gelegt und hatte ein Rollenspiel geschaffen, welches fast konkurrenzlos da stand. Doch dann mit der Veröffentlichung des sehnsüchtig erwarteten Gothic 3 begann allmählich der tiefe Fall, welcher sich in unendlichen Bugs, schlechter Umsetzung, mangelnder Kreativität und mangelnder Liebe zum Detail abzeichnete. Hier griff die Community ein und schaffte es tatsächlich mit immensem Einsatz das Spiel dennoch spielenswert zu gestalten, nachdem der Publisher jedweden Support einstellte. Der Fall vollzog sich weiter über das extrem mies umgesetzte Addon "Götterdämmerung" und endete schließlich mit einem tödlichen Aufprall auf dem Boden der Tatsachen mit "Arcania: Gothic 4".

Mir ist es absolut unverständlich, wie man als Verantwortlicher dieses grandiose Spiel derart in den Sand setzen kann. Aus Gothic 3 hätte man lernen und auf die Community hören müssen! Dies wurde offensichtlich nicht gemacht, mit entsprechendem Resultat. Man hat dem Spiel genau das genommen, was es ausgemacht hat, weitreichende Freiheit hinsichtlich der Spielereignisse, freie Karten und vor allem die Liebe zum Detail. Gerade der letzte Punkt äußert sich in fatalster Weise wenn man vorher Gothic 2 gespielt hat und nun sich an Gothic 4 versuchen möchte. Man wird überschüttet mit einer inhaltslosen Leere.

Dieses Spiel war nun mal nicht etwas für jeden und das sollte es auch nicht sein! Passend zum Tonus der Zeit wurde dieses Spiel völlig kommerzialisiert und man versucht offensichtlich nun doch jeden 0815 Gamer zu erreichen, indem man ihm einen Einheitsbrei vorsetzte in dem er quasi alles vorgekaut bekam, abgerundet wurde das Ganze nun noch mit völliger Lieblosigkeit. Ein Spiel für hirnlose Zombies könnte man sagen.

Schade aber die Reihe ist damit dem Untergang geweiht, aber wie sagt man so schön? Wer ganz oben ist, kann auch ganz tief fallen...
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht im ansatz ein Gothic!, 22. November 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Dieses Spiel ist bei weitem das überflüssigste was ich jemals in mein Laufwerk geschoben habe... Ich hoffe es verzeiht mir das!
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64 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Für wahre Gothic Fans ein Schlag ins Gesicht., 16. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Gothic 1 + 2(inkl. Addon) finde ich genial und gehören zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Teil 3 war nach den Community Patches auch noch ein gutes Spiel.

Aber was Jowood/Spellbound hier abliefert ist unter aller Kanone.

- Keine freie Welt, sondern man wird von ein Gebiet ins andere geschickt.

- Total einfaches und unmotivierendes Skillsystem. Man kann nocht nicht einmal lernen, Tiere auszuweiden oder Tränke herzustellen, gar nix!

- Man kann nicht mehr schlafen, schmieden usw.

- Die NPC's reagieren nicht mehr darauf, wenn man sie ausraubt oder mit einer Waffe vor ihnen steht

- Total unmotivierende Story und langweilige Charaktere. Besonders der Held ist schlimm geraten.

- Zwar schöne, aber lieblose Welt in der es nichts zu entdecken gibt

- Keine Fraktion mehr, der man sich anschließen kann

und und und.... ich kann jetzt noch ewig weiter erzählen, aber ich denke das reicht. Das dieses "Spiel" nicht mehr so viel mit Gothic zu tun hat wusste ich vorher. Aber das es noch nicht mal durchschnittliche Rollenspielstandards erfüllt, hat mich sehr geschockt. Einfach nur grausam. Jeder der dieses Spiel, trotz dieser Warnungen kauft. Hat entweder zu viel Geld, oder hat noch nie ein Rollenspiel gespielt, geschweige denn ein Gothic...
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186 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für eine Enttäuschung, eine Beleidigung für die Fans!, 12. Oktober 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Guten Tag lieber Interessent,
Ich erlaube mir nach einem knappen Tag Spielzeit eine Rezension über ein Spiel zu schreiben, dessen Geschichte groß ist, die Erwartungen waren riesig, und auch die Versprechen des Publishers an die Community waren stark.
Gothic treibt so ziemlich jeden neuwertigen Pc an seine Grenzen... Vorallem ohne den ersten Patch der direkt am Releasetag erschien...
Aber ich fange lieber ganz am Anfang an, mit der Installation.
Diese verlief FAST reibungslos außer, das Physx wieder mal nicht installiert werden konnte -> Folge: Das ganze manuell ausm Internet laden
Dann klappt auch schon der Start des Spiels nicht bei mir (Vista 64 bit). Ich habe gegoogelt, und die Lösung gefunden, undzwar bei den Soundeinstellungen, diese müssen auf 24 bits, 44100 Hz damit es bei mir startet.
Die nächste Impression folgte direkt nach dem Start des Spiels: Das Gras flog in der Luft und das Spiel ruckelte munter vor sich hin.
Nach 1 Stunde Spielzeit sah ich die ersten Charakterklone und war enttäuscht von den wenigen Möglichkeiten, sowohl bei den Quests, als auch bei der Charaktergestaltung, als auch beim Craftig.
Ich dachte mir "das kann doch nicht sein" und schaute mir eine vorhergegangenen Spieleberichte an, wobei vorallem der Beitrag der Gamestar sehr hilfreich war.
Ich stellte fest, dass meine erlebten Enttäuschungen den Spieletestern keineswegs entfallen sind.
Mein Tipp: Lesen sie sich einige Tests durch! Am besten VOR dem Kauf, damit sie das Debakel dessen Zeuge ich wurde, sie nicht ereilt.
Dann erleben sie vielleicht nicht die Enttäuschung und den Frust, der mir zuteil wurde, als ich das "Rollenspiel", welches sich viel mehr als "Action-Anfänger-Hack-and-Slay" herrausstellte, spielen musste.
Der einzige Interessante Punkt ist die Grafik, wenn es mal nicht ruckelt, denn ab und zu merkt man schon, dass hier jemand willens war ein gutes Spiel zu gestalten.
Dieser Wille verblasst aber bei den Dialogen, der Story, der Abwechselung, dem Charaktersystem, und der Installation des Spiels.
Ich persönlich empfinde dieses Spiel als persöhnliche Beleidigung, da die Wünsche der Community schlichtweg ignoriert wurden um ein Spiel zur
Massenabfertigung zu entwerfen, dem man einen geklauten, großen Namen draufklatscht, damit man die Spielergemeinde ordentlich an der Nase herumführen kann.

Ich danke für die Beachtung meines Textes und wünsche den Suchenden noch eine erfolgreiche Suche,
ein letzter Tipp: diesen Monat kommt noch ein weiteres sehr interessantes RPG auf den Markt ;)
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65 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herr bitte hilf diesem...was auch immer das sein soll.... !!SPOILER!!, 13. Oktober 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
!! ACHTUNG SPOILER ENTHALTEN !! Das denke ich mir nach mittlerweile 8 Stunden Spielzeit Arcania. Aber wo fange ich nur an....
Am Anfang: Man legt die DVD ein und bei einigen Systemen wird es da schon zur Quahl...Autostart funktioniert nicht...Installation hängt sich auf etc.. Wenn man diese Fehler überwunden hat gehts aber auch los.
Der Anfang beginnt auf der Insel Feshyr wo unser Held die Schafe seines Dorfes hütet. Die Grafik ist sehr gut, Performance funktioniert, Gegner reagieren meist relativ intelligent. Man bekommt den Eindruck das unser Held ein bisschen schüchtern ist und so gehts dann los. Der Anfang gestaltet sich flott und man wird sehr gut in das Spiel eingeführt. Die Vertonung ist überwiegend gut und nach der ersten Zwischensequenz landet man als Rächer auf der Hauptinsel Argaan.
STOP!!! Halten sie jetzt bitte inne und genießen sie die letzten Sekunden, denn ab jetzt geht es steil bergab.
Ab jetzt ist das Spiel mit Logikproblemen, "Ghettosprache", einfallslosen Quest und hirnrissigen Aktionen gespickt. Aber hübsch der Reihe nach. Nachdem sie ihr alter Bekannter Diego abgesetzt hat verschlägt es sie in eine Gasthof, der aufgrund von Räubern von der Aussenwelt abgeschnitten ist und dementsprechend scheint die Stimmung etwas gereizt zu sein (so dachte man zumindestens). Weit gefehlt. Nachdem sie geschätzte 10 Quest (Haupt und Neben) absolviert haben ist das Gebiet, ja sie haben richtig gehört das Gebiet und nicht die Welt, clear. Die Quest bestehen zu 90% aus "hol mir" oder "töte".
Ich denk bei mir: "Naja war ja erst das erste Gebiet..." oh man wie naiv ich doch bin. Weiter geht die wilde Tour und zwar zur ersten Stadt in Arcania: Stewark. Dort erfahren wir das eine Rebellion in Gange ist und unser alter Freund Diego im Kerker sitzt. Während man in der ersten Gegend noch dachte die Sprache sei situationsbedingt wird man jetzt eines besseren belehrt. Die Wörter "A...loch" und "Sch...." fallen gefühlte 200mal und werden von den netten Sätzen "V.... dich" oder "Verzieh dich Abschaum" begleitet. Außerdem kommt eine Fülle von Ausdrücken zum Vorschein die jeden "Gangstarapper" erröten lassen würden. Aber gut gehen wir Diego retten. Im Kerker angekommen wird es absolut absurd. Diego sitzt in voller Montur in seiner Zelle und reicht uns durch die Gitterstäbe seinen Dietrich (!). Sie habens gemerkt?^^ Allerdings können wir ihn damit nicht befreien, denn der Dietrich funktioniert nur bei Truhen (Häääääää?). Also gut wir können uns jetzt entscheiden ob wir uns der Rebellion anschließen oder nicht. Einfluss auf die Spielwelt hat das aber keinen..... Ich habe mich der Rebellion angeschlossen. Auftrag ist zuerst die Schwester des Herrschers zu finden und wichtige Beweise bei ihr zu sammeln. Hier kommt der nächste Schlag ins Gesicht. 90% der Frauen in Gothic haben dasselbe Gesicht. Nämlich ein etwas fülligeres. Dieses Gesicht wird aber auch jeden Körper gesetzt und es sieht sehr merkwürdig aus wenn der Kopf von "Hella von Sinnen" auf "Heidi Klums" Körper sitzt. Aber weiter im Text. Angekommen bei der Schwester erfahren wir, dass sie auf der Flucht vor ihrem Bruder die Kiste mit dem Beweismaterial über die Klippe (Stewark steht auf einer Klippe im Meer) ins Meer geworfen hat. Sie selbst konnte sich natürlich verstecken, aber die Kiste mit Papier musste sie ins Meer werfen (aha). Glücklicherweise wird die Kiste aber 100m entfernt am Strand angespült (was für ein Glück-.-). Danach sollen wir diese Kiste zum Rebellenanführer bringen und jetzt wirds kurios. Man betritt die Höhle des Anführers und sieht vor ungefähr ein halbes Dutzend Rebellen die alle exakt gleich aussehen. Alle so um die Ende 50....(ich wusste nicht das es in Arcania auch einen Aufstand der Rentner gegeben hat). Also ab zum Anführer. Dieser sieht zum Glück anders aus (mitte 40), aber sobald er anfängt zu sprechen folgt der Hammer. Die Stimme ist die eines 18-20jährigen und ich bin vor lachem fast vom Stuhl gefallen. Soweit mal zur Story.
weiter negative Punkte:
- die Story beginnt eigentlich in jedem Gebiet neu und hat keinerlei wirklichen Zusammenhang zwischen den Gebieten.
- 90% der Quest sind sammel- und killquests
- Charakter und Craftsystem sind ein Witz (ich kann im Kampf Schwerter zusammenzimmern)
- Kampfsystem: Die Gegner sind generell dumm und sind so schnell wie Rainer Calmund. Der Schwierigkeitsgrad wirkt sich nur am ausgeteilten Schaden aus, aber da man so gut wie nie getroffen wird ist das meist sowieso Jacke wie Hose.

Fazit: Nicht kaufen, sondern lieber nächste Woche bei Two Worlds 2 zuschlagen.
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139 von 165 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen "Gothic" ist tot ... "Arcania" darf leben ..., 12. Oktober 2010
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Arcania: Gothic 4 (Computerspiel)
Publisher Jowood und Entwickler Spellbound haben mit "Arcania" meiner meinung nach Versagt, was zumindestens dem Rollenspiel Image von "Gothic" angeht.
Dabei hätten sie von dem debakel "Gothic 3" durchaus lernen können.

Was sich meines Erachtens immernoch besser spielt und mehr Tiefgang im betreff der gefühlten Story liefert, als das neue Arcania.

Stupide Quest (laufe zu typ xy, bring ihn um und bring mir gegenstand xy) wiederholen sich in ewiger Dauerschleife. Erkundungsgänge von Interessanten Gebieten bleiben oftmals sogar aus, nicht das es sie nicht geben würde, sondern eher der Tatsache wegen, dass man selbst an kleineren Mauervorsprüngen hängen bleibt, bestimmte Felsen nicht überspringen kann und die "Gebiete" eingeteilt sind und man sich folglich daraus nur in diesen bewegen kann.
Darüber hinaus trägt es nicht wirklich der Atmosphäre bei, beispielsweise auf einem Weg an einer kleinen Bodenschwelle hängen zu bleiben.

Kommen wir noch kurz zu den Quest's, wenn man sie wirklich so nennen sollte, oben schon erwähnt, gibt es ausser die zerrende Hauptquest die man in ca 20 std lösen kann, nur einige kleine Nebenquests in jedem Gebiet. Im letzteren sogar gar nicht mehr.
Dort wird eher ca 4 std ein Augenmerk darauf gelegt, sich durch Gegnerscharren durchzuboxen (meißt Skelett Krieger), was uns dann letzten endes zum Ende bringt, dass dann doch etwas übertrieben und lückenreich in Form einer Endszene presentiert wird.

Ein Fraktionensystm gibt es, wie vorher schon angekündigt diesmal nicht. Etwas implementiert ist es zwar, jedoch ist dieses eher fraglich.
Den wenn man der Baumstadt beitritt ... oder gar den arroganten Magiern... hat das keinerlei Einfluss auf die Story. Den Charakter den man besuchen muss, erwiedert einem immer in der gleichen freundlichkeit, egal welcher Fraktion man beitrat.

Rüstungen, kann man übrigens in einem Shop kaufen, selbst diese von der Fraktion der man nicht beigetreten ist.... hmm, sehr fragwürdig?

Kommen wir einmal zu etwas gutem, die Presentation/Atmosphäre ist nämlich durchaus schön anzusehen, selbst mit einem mittelmässigem Dual Core mit noch mittelmässiger Grafikkarte. Das ist durch aus ein "Daumen hoch" wert, den das war man von den Vorgängern weniger gewöhnt.

Ich hätte noch viele weitere negativ beispiele für diese Spiel, was Charaktersystem, Waffenbalance, Magie, Berufssystem, angeht, allerdings würde es mir weitere Tränen in die Augen treiben!

Fazit :
-------

Es ist nicht übrall "Gothic" drin , wo Gothic drauf steht. Arcania hat auf jedenfall wenig damit zutun.
Spieler die die Gothic Reihe nicht kennen ist es aber trotzdem zu empfehlen, da es durch aus nett zu spielen ist.

Erfahrenen, oder sogar Fans von "gothic" ist Arcania jedoch nicht zu empfehlen, da nicht einmal die schwerste Spielstufe für euch eine lobliche herausfoderung wäre die teils miese fortführung der Story zu überdauern.

Mein Tipp : Lauft zu eurem Schrank, werft Gothic 1/2 und die Addons weg, bestellt sie euch neu und erfreut euch daran, als würdet ihr sie zum ersten mal in Händen halten. Damit werdet ihr sicherlich glücklicher ;)
oder man wechselt einfach zu "Risen" -> Piranha Bytes (Entwickler Team. ehem. Gothic 1/2)

Gothic ist tot!

Grüße
Tyler McRea
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Arcania: Gothic 4
Arcania: Gothic 4 von EuroVideo Bildprogramm GmbH (Windows 7 / Vista / XP)
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