Kundenrezensionen


2 Rezensionen
5 Sterne:    (0)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Booom! Duck Down drops another Bomb
In den letzten Jahren machten Buckshot und KRS-One hauptsächlich Schlagzeilen durch Kollabo-Alben mit je einem Super-Producer im Gepäck. So konnte Buck mit 9th Wonder begeistern und KRS lies gemeinsam mit Marley Marl noch einmal die alten Zeiten aufleben. Nun, im Herbst 2009, bekommen wir die erste Platte, "Survival Skills", der beiden als Duett serviert,...
Veröffentlicht am 14. September 2009 von JazzMatazz

versus
3.0 von 5 Sternen Kreativ und trotzdem einfach - Ehrlicher HipHop, aber selbstgefällig!
Welche Fähigkeiten man braucht, um im Game überleben zu können, davon können KRS-One und Buckshot wahrlich ein Lied 'rappen'. Schon beim Track 'Robot' wird klar, dass die beiden sich diverse Seitenhiebe in Richtung Konkurrenz und Trends nicht verkneifen können. Lyrisch gesehen ergänzen sich die zwei New Yorker Titanen auf jeden Fall und...
Veröffentlicht am 25. September 2009 von H-DUB


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Booom! Duck Down drops another Bomb, 14. September 2009
Von 
JazzMatazz (Würzburg, Dirty South) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Survival Skills (Audio CD)
In den letzten Jahren machten Buckshot und KRS-One hauptsächlich Schlagzeilen durch Kollabo-Alben mit je einem Super-Producer im Gepäck. So konnte Buck mit 9th Wonder begeistern und KRS lies gemeinsam mit Marley Marl noch einmal die alten Zeiten aufleben. Nun, im Herbst 2009, bekommen wir die erste Platte, "Survival Skills", der beiden als Duett serviert, veröffentlicht wird über Duck Down, die mit ihren letzten Releases ja schon einige Vorfreude auf die Zusammenkunft der beiden New Yorker Veteranen geschürt haben. Eigentlich sollte man denken, dass zwei solch große Namen keinerlei Gäste benötigen würden, umso überraschender dann der Blick auf die Tracklist, auf der sich als Features neben den Buddies vom eigenen Label auch noch große Namen wie Mary J. Blige, Talib Kweli, Immortal Technique oder ein Bounty Killer wiederfinden. Auch die Liste der Produzenten liest sich mit einem 9th Wonder, Havoc, Black Milk, Khrysis oder Marco Polo nicht schlecht - wenn das ein Hip Hop Herz nicht höher schlagen lässt, was dann?

Auf dem Titelsong, der das Album eröffnet, erläutern uns Buckshot und KRS-One wie man im Dschungel der Musikindustrie überlebt, das Ganze geschieht über einen ruffen und reinen Rap Beat, Boom Bap at it's finest. Als Feature ist hier noch DJ Revolution aufgelistet, der gegen Ende für ein paar freshe Scratches und Shout Outs zuständig ist. "Robot" war die erste Single des Albums und war schon weit vor Jay-Z's "D.O.A." ein Schuss gegen die aktuelle Black Music Szene und all ihre Autotune-User. Produziert von Havoc, der ausnahmsweise mal keinen düsteren Brecher ausgepackt hat sondern ein eher gediegenes und unscheinbares Stück. Doch das macht wenig, denn hier kommt es auf die Lyrics an, besonders lustig: Buckshot's Hook ist teilweise auch verzerrt, allerdings wesentlich übertriebener als bei den Kollegen, womit er sie alle aufs Korn nimmt. Der Name Black Milk steht für wunderschöne und melodische Instrumentals und so darf man sich bei "The Way I Live" auch auf einen genau solchen Song freuen. Emotional, leicht verträumt und dennoch mit gewissem Drive, dazu eine Mary J. Blige, die mit ihrem Gesang ein bisschen Soul hinzu steuert und die beiden Altmeister tatkräftig unterstützt.

Ein weiteres Highlight bekommt man mit "Oh Really" auf die Hörmuschel gepflastert. Marco Polo am Beat, dazu noch Talib Kweli neben KRS und Buck am Mic, das klingt schon beim Lesen gut, das Anhören entfaltet sich dann zum wahren Genuss. Ein schöner Groove, der zunächst gar nicht besonders erscheint, sich jedoch nach und nach einbrennt und dann zum Ohrwurm wird, ist die Begleitung zu den Rhymes, der drei MCs, besonders der leicht überhebliche Refrain macht hier Spaß. Wer es etwas düsterer mag, ist bei "Connection" an der richtigen Adresse, bei dem noch die Kollegen von Smif N Wessun mit am Start sind, dies wird abgelöst von einem zweiten Black Milk Hit in Form von "Runnin Away". Diesmal klingt seine Produktion kraftvoller, was durch Trommelschläge und Trompeten im Hintergrund hervorgerufen wird, klingt fast schon nach einem Marsch, dementsprechend bissig und motiviert feuern die Jungs zusammen mit Gast Immortal Technique ihre Reime aus dem Magazin - welch ein Smash! Somalias Exportschlager K'naan bietet mit smoothem Gesang seinen Beitrag zu "Think Of All The Thing", eine gefühlvolle und ruhige Nummer, die ihrem Namen gerecht wird und tatsächlich dazu führt, dass man in sich kehrt und ein wenig nachdenkt.

Etwas Desperado-Flavor bringt die rhythmische Piano Nummer "One Shot" (feat. Pharoahe Monch), bevor man mit "Amazin" (feat. Sean Price & Loudmouf) einen pompös wirkenden Track durch seine Anlage jagen kann. Nachdem man mit K'naan die Fühler schon in Richtung Afrika ausgestreckt hat, geht es multikulturell weiter, nämlich in Person des Jamaikaners Bounty Killer. "Murder 1" heißt das gute Stück, dunkel dank Melodien aus Violinen und Piano, maskulin dank des pumpenden Beats, großartig dank der Performances von KRS-One und Buckshot, die sich wieder mal keine Blöße geben, was dann auch noch durch Bounty Killer's Refrain abgerundet wird. Auch beim Ende reißt die Qualität nicht ab. So bekommt man zunächst mit "We Made It" (feat. Slug) eine mehr als gelungene Darbietung der eigenen Klasse, als Abschluss von "Survival Skills" kommt die 9th Wonder Produktion "Past * Present * Future" zum Einsatz. Wie man es von 9th Wonder kennt sind hier wieder einmal viele relaxte Klänge vorzufinden, dennoch mit einem Rhythmus, der dem Ganzen etwas Feuer macht, was durch Sängerin Melanie Fiona auf die Spitze getrieben wird. Als zweites Feature ist Kidz In The Hall Mitglied Naledge mit dabei, er macht einen ordentlichen Job, kommt allerdings nicht ganz an die Klasse der beiden Veteranen heran. Was für ein gelungenes Ende, da will man die Platte am Liebsten gleich noch einmal durchlaufen lassen.

"Survival Skills" - das ist purer Hip Hop, genau so, wie er sein sollte, noch dazu liefert man sich keine Ausfälle, zum Classic fehlt jedoch noch ein Stück. Über die Qualität der beiden MCs braucht nicht mehr groß geredet zu werden, die Instrumentals sind hochwertig, durchdacht und mit Liebe zum Rap Game produziert und distanzieren sich total vom Chart Trash, den wir in diesen Tagen ja leider so häufig geboten bekommen. Duck Down Records toppt mit diesem Werk die bisherigen 2009er Releases noch einmal um ein Stück, daher kann man diese KRS-One & Buckshot Kollaboration wirklich jedem ans Herz legen, der auf echten New Yorker Hip Hop steht. Kleine Empfehlung am Rande: "Survival Skills" am Besten zusammen mit "Double Barrel" von Marco Polo & Torae in die CD Sammlung aufnehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Kreativ und trotzdem einfach - Ehrlicher HipHop, aber selbstgefällig!, 25. September 2009
Von 
H-DUB "Soul Patrol" (FFM) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Survival Skills (Audio CD)
Welche Fähigkeiten man braucht, um im Game überleben zu können, davon können KRS-One und Buckshot wahrlich ein Lied 'rappen'. Schon beim Track 'Robot' wird klar, dass die beiden sich diverse Seitenhiebe in Richtung Konkurrenz und Trends nicht verkneifen können. Lyrisch gesehen ergänzen sich die zwei New Yorker Titanen auf jeden Fall und wirklich nichts wird dem Zufall überlassen. Das Album strotzt von prominenten Gästen wie zB. Talib Kweli, Mary J.Blige, Melanie Fiona und Sean Price, und auch hinter den Boards fanden sich mit u.a. Alchemist, Havoc, Nottz und 9th Wonder noch Hochkaräter ein! Jeder Reim ist durchdacht, nichts dem Zufall überlassen. Das Album klingt modern, obwohl beide so gut wie nichts an ihrem Stil, Geschweige denn an ihrer Einstellung zu HipHop/Rap geändert haben! Am Ende vielleicht aber doch etwas zu harmonisch und selbstgefällig das ganze, da hätte ruhig noch die ein oder andere Rakete zünden können!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Survival Skills
Survival Skills von Krs-One (Audio CD - 2009)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen