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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst einflussreicher Pre-Punkrock der frühen 70er
MC5 sind in Punk- und Retro-Rocker Kreisen (wieder) in aller Munde, sie gelten zusammen mit THE STOOGES als größte (und meistgenannte) Einflussquelle sämtlicher High-Energy-Rock'n'Roll Bands neuerer Bauart. Zu nennen sind hier sicher die HELLACOPTERS als Paradebeispiel, leider auch sämtliche leidige "THE"-Bands.
MC5 wurden schon 1965 in Detroit...
Veröffentlicht am 8. Januar 2004 von Whole Lotta Pete

versus
3.0 von 5 Sternen Kein Vergleich zum Erstling
Dieser Platte fehlt die brachiale Urgewalt vom Erstlingswerk.Durchaus hörenswert aber leider nur guter Durchschnitt.In der 5,- Euro Aktion ok mehr Geld hätte mich geärgert da sie auch recht kurz ist.
Vor 6 Monaten von karl büttner veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Äußerst einflussreicher Pre-Punkrock der frühen 70er, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Back in the USA (Audio CD)
MC5 sind in Punk- und Retro-Rocker Kreisen (wieder) in aller Munde, sie gelten zusammen mit THE STOOGES als größte (und meistgenannte) Einflussquelle sämtlicher High-Energy-Rock'n'Roll Bands neuerer Bauart. Zu nennen sind hier sicher die HELLACOPTERS als Paradebeispiel, leider auch sämtliche leidige "THE"-Bands.
MC5 wurden schon 1965 in Detroit gegründet...daher auch der Name (ursprünglich: Motor City 5). Anfangs begnügte man sich mit allerlei Coverversionen, was gegen Ende der 60er durch weitaus energischere, ambitioniertere Musik und Einstellungen ergänzt wurde. Stark beeinflußt durch den Freund und Förderer J. Sinclair, seineszeichens so ne Art Universalrebell und DJ, wurden auch heftige (teils interessante, teils wirre) politische Statements miteingeflochten, die vor allem in den aufrührerischen und bewegten Kontext der End-60er-Unruhen der Studenten usw. in den USA passten.
Bekannt ist vor allem das Debütalbum 'KICK OUT THE JAMS', ein Livemonument mit einigem an Verwirrung und diversen Ansagen (...), allerdings auch einer ausdrucksstarken Rockpower und dem berühmt gewordenen Titelsong (haben z.B. ENTOMBED mal vor einiger Zeit sehr schön ruppig gecovert, zu finden auf 'To right, shoot straight...)
Nach 3 Alben war anno '72 Schluß, einige Wiederbelebungsversuche von MC5 scheiterten. 'BACK IN THE USA' war ihr zweites offizielles Album. 1970 entstanden, ist es wohl leider nicht in der Lage, als Studio-Output die Live-Energie der Krawallos einzufangen, bietet aber eine herrliche Sammlung von frühen High-Energy-Rocksongs, die allesamt in 2einhalb Minuten zum Ende kommen und trotzdem nichts vermissen lassen. Speziell zu vermerken: Gleich als Opener eine Coverversion von 'TUTTI FRUTTI' (Little Richard), Titeltrack und Schlußakkord ist 'BACK IN THE USA', das vom großen Chuck Berry übernommen wurde. Dazwischen noch 9 Stücke, die den Kauf auf jeden Fall lohnen. Darunter auch AMERICAN RUSE, ein Klassiker, den unter anderem die HELLACOPTERS sehr schön gecovert haben (zu finden auf derem 'Respect the Rock-America' EP).
Rundum: MC5 gehn gut nach vorne los und können bedenkenlos als Genreklassiker gelten. Zwar ist der Sound recht dünn ausgefallen und die Gesamtlänge zu kurz, jedoch: Nicht nur historisch wertvoll! Trotz der kleineren Mängel sind 5 Sterne gerechtfertigt, vor allem wegen des günstigen Preises.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wahrlich prophetisches Rock-Album, 24. April 2010
Von 
Heino Walter - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Back in the USA (Audio CD)
Anfang der siebziger Jahre war der Name der Stadt Detroit ein Synonym für kompromisslosen, dreckigen Rock`n`Roll. Als Vertreter dieser Gattung taten sich unter anderem IGGY POP`s THE STOOGES und MC5 hervor. MC stand dabei für Motor City. Detroit eben, die Stadt der Autobauer und Malocher. Damals Boomtown, heute Zentrum der Automobil- und Wirtschaftskrise in den USA. Und die 5 im Namen gab die Anzahl der Bandmitglieder an: Fred Sonic Smith (der Mann von Patti Smith) und Wayne Kramer an den Gitarren. Rob Tyner, Gesang. Michael Davis am Bass und der Schlagzeuger Dennis Thompson. MC5 sind die einzige Band, die ich kenne, deren Debut ein Live-Album war. KICK OUT THE JAMS von 1969 war laut, direkt und brutal wie ein Schlag auf den Solar-Plexus. BACK IN THE USA, ihr 2. Album von 1970 ist da wesentlich differenzierter. Hier kommen die Wurzeln der Band, wie klassischer Rock`n`Roll und freakiger Beat besser zur Geltung. Außerdem strotzt die Platte nur so vor Innovation, viele später populäre Stile werden hier vorweg genommen. Das Spektakel beginnt mit TUTTI FRUTTI. Hinlänglich bekannt von LITTLE RICHARD und ELVIS. Ich wette, diese Version haben auch die Ramones gekannt und sie half ihnen, ihren Sound zu finden. Kurz (1:28) und knackig wird man von ihr überrollt wie von einem Monster-Truck. TONIGHT ist die perfekte Teenager- Hymne. Dieser Power-Pop Song hätte eigentlich ein Hit werden müssen, genau wie der nachfolgende unkomplizierte Rocker TEENAGE LUST. Mit LET ME TRY folgt eine sich verzehrende Ballade mit tickender Schlagzeug-Begleitung. LOOKING AT YOU hat den Groove von BORN TO BE WILD mit sich in die Höhe schraubendem Gitarrensolo. Treibenden Pop mit Stax-Soul Rhythmus verbindet HIGH SCHOOL, eine weitere Teenager-Hymne auf dem Album. Bei CALL ME ANIMAL nehmen sie im Grunde den Punk-Sound der späten 70er Jahre vorweg, zumindest was die ungestüme Energie angeht. Auch THE AMERICAN RUSE ist Hochgeschwindigkeitsrock, nicht so überdreht wie Speed-Metal, aber geeignet, eine Tanzfläche in einen Hexenkessel zu verwandeln. SHAKIN`STREET nimmt TOM PETTY AND THE HEARTBREAKERS vorweg. Die Gitarrenduelle von Smith und Kramer bringen bei THE HUMAN BEING LAWNMOVER eine weitere Facette der MC5-Soundpalette ein: progressiven Hard-Rock. Den Abschluss bildet noch ein Klassiker: CHUCK BERRY`s BACK IN THE USA. Der Titel bildet den Brückenschlag vom klassischen Rock`n`Roll zu Punk. It`s Only Rock`n`Roll, But I Like It.
BACK IN THE USA ist ein wahrlich prophetisches Rock-Album, bedenkt man, wie viele Stile hier als Blaupause vorgelegt wurden: Power-Pop, Ramones-Punk, Hard-Rock und Tom Petty-Konsens-Rock. Es dürfte den Verlauf der Entwicklung der Rockmusik nachhaltig beeinflusst haben. 1971 kam mit HIGH TIME das dritte und letzte Album der Band raus. Die Songs waren nun länger und die Bandmitglieder ausgebrannte Drogenwracks. Silvester 1972 hatte die Gruppe ihren letzten Auftritt. Ihr Einfluss ist aber bis heute ungebrochen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen verdammt starkes Album..., 27. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Back in the USA (Audio CD)
Im Januar 1970 erschien das zweite Album von MC5 aus Detroit. Das Album wurde wiederum eingespielt in der einzig wahren Besetzung, bestehend aus Rob Tyner (vocal), Michael Davis (bass), Fred Smith (guitar), Wayne Kramer (guitar) und Dennis Thompson (drums). Und es ist wohl bis heute die zwiespältigeste der drei regulären MC5-Scheiben, die Fans und Musikbewerter bis heute spaltet.

Das Album war weit weniger erfolgreich als das harte Debüt *Kick Out The Jams*, was schon gerne mal als Anzeichen für fehlende Qualität gewertet wird. Die Songs wirken auch nicht so brachial, was wohl den Aufnahmen im Studio geschuldet ist. Es war damals eben ein Ding der Unmöglichkeit einen deftigen Livesound in einem Tonstudio zu reproduzieren. Auf der anderen Seite muß man allerdings feststellen, daß der Kernsound völlig unverändert geblieben war, sich das Songwriting allerdings stark verbessert hatte. Die Aussagekraft der Musik war ungebrochen. Keine Experimente, keine kommerziellen Anbiederungen, dafür harter, kritischer Rock.

Rein spekulativ gehen ich davon aus, daß die anfängliche Fan-Ablehnung der Scheibe auch weniger mit der Tatsache zu tun hat das MC5 sich im Studio verschanzte und dort die Songs ausarbeiteten, sondern das am Anfang und Ende der Scheibe jeweils das Cover eines Rock'N'Roll-Songs enthalten war, die aber eher wie die Verballhornung des *American Ways* wirken, wenn man die Aussagen der selbstverfassten neun Tracks damit in Einklang bringt. Die Klassiker des Albums sind eindeutig *Shakin Street*, *High School* und *The American Ruse*, die erfolgreich gecovert wurden. Und Songs wie *Teenage Lust* oder *Call Me Animal* kann sman elbst heute noch nachvollziehen.

Die musikalische Brachialität von *Kick Out The Jams* wurde zwar zu keinem Zeitpunkt erreicht, aber in textlicher Sozialkritik und songschreiberischer Intensivität waren MC5 nie stärker und lieferten ein Werk ab das man durchaus als Blaupause des Hardrockes jener Tage bezeichnen konnte und der den Punk nachhaltig beeinflussen sollte.

FAZIT: 11 Songs, 28 Minuten mehr braucht es nicht für ein Meisterwerk...
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3.0 von 5 Sternen Kein Vergleich zum Erstling, 4. Oktober 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back in the USA (Audio CD)
Dieser Platte fehlt die brachiale Urgewalt vom Erstlingswerk.Durchaus hörenswert aber leider nur guter Durchschnitt.In der 5,- Euro Aktion ok mehr Geld hätte mich geärgert da sie auch recht kurz ist.
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