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am 2. April 2010
Die Labèque-Schwestern sind keineswegs die jungen Nachwuchstalente, nach denen sie auf diesem Cover aussehen, sondern eines der arriviertesten Klavierduos, das man sich denken kann, mit einem armlangen Back-Katalog, prominenten Kooperationen, zahlreichen Orchestergastspielen und so weiter. Die Geschwister, die ihr eigenes Plattenlabel betreiben, um sich von der kommerziellen Marketingstrategie der meisten Plattenfirmen zu befreien, haben jetzt ein Doppelalbum herausgebracht, auf dem sie getrennt und zusammen Satie interpretieren. Was nebenbei gesagt gerade in der vorliegenden Stückauswahl auch bei Sony und Konsorten möglich gewesen wäre, wenn auch vielleicht nicht in diesem manischen Umfang. Die Schwestern nähern sich Saties oft seltsamen Dialogen mit dem Interpreten seiner Komposition, die oft voller kruder Anweisungen sind, zunächst getrennt, um dann zu den vierhändigen Duetts wieder zusammenzufinden. In ihrer Auseinandersetzung mit Satie entfalten die Schwestern einen ganzen Gefühlskosmos, mal träumerisch-süßlich, mal klar und architektonisch, mal wütend und stürmisch ' aber immer ein wenig privat und leise, intim, tastend. Die an sich technisch ja meist eher wenig anspruchsvollen Stücke wirken in der etwas kammerigen Aufnahme oft zu muffig und undramatisch, andererseits past dieses Flair natürlich ideal zu Saties kargen Kompositionen, dieses durchaus passende Homerecording-Flair hat ja nicht zuletzt auch Gonzales gut re-interpretiert ' die Musik gehört eben nicht in den Konzertsaal, sondern akustisch ins Wohnzimmer, nicht auf den großen Flügel (wiewohl dieses Album auf Steinway eingespielt ist), sondern verträgt durchaus auch den bescheideren Klang eines ganz normalen Klaviers. Bei Sports et divertissements: La Pieuvre zeigt Marielle Labèque, dass Satie alles andere als der Weichspüler-Hintergrund-Komponist ist, als der der Pentatonik-Vorreiter heute leider immer gilt, sondern dass er durchaus sperrige Skizzen und Klangfragmente liefert, die ausgerechnet die als «träumerischer» geltende Marielle zu einer surrealen Farce dekonstruiert, Gerade die Tatsache, dass die Labèques auch unbekanntere Kompositionen in ihre Aufnahme integrieren, macht das Album so reizvoll ' nicht nur, weil die Schwestern sich einige lyrische Freiheiten bei der Interpretation der Stücke nehmen (die diese ja durchaus zulassen), sondern auch, weil sie zugleich den verschiedenen Schaffensperioden von Satie gerecht werden und den Cafépianisten-Stil ebenso charmant abliefern wie die ironischen, suchenden Stücke und die neoklassizistischen Strömungen. Alles in allem ist das Album so charmant, eigen, persönlich und auch etwas anders, wie das Cover nahelegt ' ein seltsamer, umfassender Monolith, der sich beim tatsächlichen Hören aber katzenhaft klein machen kann und ganz verspielt, anschmiegsam und eigenwillig-kratzbürstig zugleich sein kann.
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am 15. Dezember 2014
Wunderbare Musik, einfach und entspannend. Töne tropfen langsam ab und ergeben so einen lockeren aber sehr komplexen Klangteppich. Mehr kann ich leider dazu nicht sagen, aber es ist eine herrliche Musik. Und übrigens: Probehören ist in diesem Fall besser als Rezensionen lesen.
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