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am 28. September 2009
7 Jahre lang haben Immortal ihre Fans auf ein neues Werk warten lassen. Gemessen an dieser langen Entwicklungszeit möchte ich das Album als sehr gelungen bezeichnen, ein Meisterstück sollte man jedoch nicht erwarten, da bei dem Referenzalbum "Sons of Northern Darkness" die Hitdichte einfach größer war.

Das Album startet gleich sehr energiegeladen mit dem Titeltrack "All Shall Fall". Abbaths charakteristische Krächzstimme, kraftvolle, aufstrebende Gitarrenriffs und Blastbeats prägen den melodischen Sound, der einfach typisch nach Immortal klingt. "The Rise of Darkness" weist sehr rockige Züge auf und geht aufgrund des gallopartigen Rhytmus gut in die Beine. Agressiver und schneller wird es bei dem mitreissenden "Hordes of War".
"Norden of Fire" kommt wieder melodischer und rockiger daher und weist eine starke Sogwirkung auf; für mich einer der eingängigsten und besten Tracks des Albums. Darauf folgt Standardkost mit dem Track: "Arctic Swarm", der sehr hart, hart, aggressiv, schnell und trashig daherkommt. "Mount North" steigert das Niveau wieder etwas und entfaltet eine ziemliche Sogwirkung und weiß auch durch einen mitreissenden Gallop-Rhytmus zu begeistern. Ein absolutes Highlight bildet "Unearthly Kingdom", das mit epischen Klängen und ohrwurmigen Gitarrenriffs das Album gebührend abschließt. Dieses Stück kommt grundsätzlich im majestätischen Midtempo daher, weist jedoch auch eine mitreissende Temposteigerung auf.

Vom Songwriting her haben sich Immortal merklich weiterentwickelt, vergessen dabei aber nie die typischen Trademarks des Immortal-Sounds. Das Album ist für Black Metal-Verhältnisse sehr zugänglich, weist teilweise sogar rockige Tendenzen auf. Die meisten Tracks sind für Immortal-Verhältnisse relativ kurz und dauern um die 5 - 6 Minuten, was die Konsumierbarkeit natürlich auch erleichtert. Die Produktion empfinde ich als sehr ausgewogen, da sie den nötigen Druck aufweist, ohne dabei überproduziert zu klingen. Ist ja kein Wunder, wo das Teil doch in dem legendären Abyss-Studio von Mastermind Peter Tägtgren aufgenommen wurde. Für einen ultra-truen Blackmetall-Fanatiker ist die Scheibe aufgrund der eben genannten Umstände wahrscheinlich nicht geeignet, für Leute wie mich, die atmosphärischen Hochglanz-Bombast-Blackmetal bevorzugen, dagegen umso mehr.
11 Kommentar6 von 6 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 1. Oktober 2009
Nach 7maliger Einfuhr des lang erwarteten Immortal Albums steh ich etwas ratlos vor der Anlage.
Irgendwie ist es wie zu erwarten war: Copy and Paste Immortal. Der Fan der letzten beiden Alben (Sons of northern darkness und Damned in black) bekommt die Kost, die er will: Midtempo Black Metal mit leichtem Thrash Einschlag an der Gitarre gepaart mit Nähmaschinen-Drums und Abbaths Geknurre. Soweit, so mittelmäßig. Und leider ist das auch das Problem des Albums. Handwerklich ist alles im grünen Bereich. Das heißt: Die Musiker wissen, was sie tun, die Produktion ist Immortal-typisch (kalt, höhenlastig, wenig organisch aber passend). Nur seit dem Nebenprojekt "I" von Abbath weiß man, was songschreiber-technisch in dem Mann steckt. Bevor jetzt alle empört aufschreien: Ich weiß, daß es ein Nebenprojekt war und erwarte hier nicht ähnlich hymnische Riffs. Nur leider ist dieses Album 08/15 und auf Nummer Sicher eingetütet worden. Die epische Atmosphäre von "At the heart of winter" fehlt, die räudige Aggression von "Pure Holocaust" und das knarzige von "Fullmoon diabolical.." bleiben schmerzlich vermisst.
Nein, ewig gestrig bin ich nicht, haben Immortal doch mit "At the heart.." bewiesen, daß man Tempo und Aggression hervorragend mit epischen Riffs und einer düsteren Atmosphäre verbinden kann und damit ein hochinteressantes Album und einen modernen Klassiker geschaffen. Leider ist "All shall fail" weder besonders schnell und aggressiv, noch besonders hymnenhaft oder episch. Es sitzt einfach zwischen allen Stühlen, polarisiert nicht, plätschert einfach so dahin, ohne eine Reaktion hervorzurufen. Wenn man vom letzten Song "Unearthly Kingdom" absieht, der wirklich großartig ist, bleibt auch nichts weiter hängen.
Sicher wird es viele Leute geben, die mir hier widersprechen. Aber so solls ja sein. Meinungen sind wie A----löcher: Jeder hat eins.
Somit geb ich 3 Punkte für ein handwerklich sicher gutes Stück Black Metal, das lang nicht so schlimm ist, wie neuere Platten andere Genre-Größen in den letzten Jahren. Dennoch werde ich damit nicht warm (oder besser: nicht kalt :-)).
66 Kommentare21 von 23 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. September 2009
Drei Jahre nach ihrer Re-Union und insgesamt sieben Jahre nach »Sons of Northern Darkness« schießen Immortal also endlich wieder eine neue Scheibe raus - wer hätte das erwartet. Leider habe ich ein Talent dafür, mir Lieblingsbands "auszusuchen", die schon vor Jahren das Spielen eingestellt haben, umso mehr freute mich natürlich die Nachricht über eine Wiedervereinigung von Immortal.

Im Vorfeld habe ich meine Erwartungen bewusst etwas zurückgeschraubt, da ich zuletzt bei vielen "heiß" erwarteten Alben eher enttäuscht wurde. Meine Befürchtungen haben sich jedoch größtenteils als unbegründet herausgestellt - größtenteils. Eins vorweg: Immortal haben sich bisher mit jedem ihrer Alben weiterentwickelt - dies geschieht auch auf der »All Shall Fall«. Ob zum Positiven oder Negativen muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, und da möchte ich mich einem meiner Vorredner anschließen, dass der Sound teilweise sehr an »I« (ohne den Motörhead-Faktor) erinnert - auch dies ist nicht unbedingt als negativ zu werten, zumal mir die »Between Two Worlds« sehr gut gefallen hat - dennoch, Immortal sollte Immortal bleiben.

Wie auch immer, Abbath kommt jedenfalls mit seinem altbewährten Kettensägen-Grollen daher - und das ist gut so. Leider gehen meiner Meinung nach jedoch die Vocals teilweise im Klang unter; ich habe zwar keinen Plan von Tonstudios (und schon gar nicht vom so hochheiligen Abyss), aber da wäre sicher noch etwas mehr drin gewesen. Die sieben Tracks mit insgesamt vierzig Minuten Spielzeit sind relativ "individuell", die Herren beweisen, dass sie nichts velernt haben, und ich kann die Meinung nicht teilen, dass nach dem ersten Durchlauf nichts hängen bleiben würde. Mir fiel, wie ich es bei Immortal gewohnt bin, von Beginn an das Stillsitzen schwer. Der eine oder andere Track fällt allerdings im Gesamtbild etwas ab. Über Geschwindigkeit muss man nicht viele Wort verlieren, es gibt die gewohnten Tempowechsel und alles in allem ist die »All Shall Fall« auf keinen Fall langsamer als ihr Vorgänger. Der angesprochene »I«-Einfluss täuscht übrigens nicht über eine im Gesamtbild klare IMMORTAL-Scheibe hinweg.

Highlights des Albums sind für mich »Norden on Fire« und der abschließende Track »Unearthly Kingdom«, der ab der Mitte mit einem Riff daherkommt, das wirklich ins Ohr geht. Die Platte qualitätsmäßig einzuordnen ist schwierig, aber sie erreicht nicht das Niveau der »Sons of Northern Darkness« oder »At the Heart of Winter«. Mit alten Scheiben lässt sie sich nicht vergleichen... Äpfel und Birnen, und so...

Von einem Hype um ein "Meileinstein"-Album habe ich nicht viel mitbekommen und würde Abbath & Co. ehrlich gesagt auch nicht zutrauen, aus rein finanziellen Gründen eine vermeintlich halbgare Platte auf den Markt zu schmeißen. Ich würde es gern als soliden Wiedereinstieg in eine hoffentlich lang andauernde Zukunft der Band sehen (so sie denn noch lange gute Musik machen) und ich hoffe ich bin nicht zu naiv, wenn ich erwarte, dass die Band auch zukünftig künstlerische Werte über finanzielle Interessen stellt... Für ein mögliches nächstes Album würde ich mir (Lauscher auf, Herr Eikemo), auch wenn es abgedroschen klingt, zumindest eine Annäherung an den "alten" Stil wünschen. Ein paar Minuten mehr Spielzeit wären auch nett.

Wen die bereits vergangenen Stiländerungen, beispielsweise vom dreckigen "Holocaust-Metal" zum eher pompösen und klanggewaltigen Metal wie auf der »At the Heart of Winter« nicht gestört haben, wird sich dieses Album guten Gewissens in den Schrank stellen können.

Alles in allem bin ich den Herren Abbath, Horgh, Demonaz und Apollyon sehr dankbar für dieses Album, da nach der Trennung im Jahre 2003 das Kapitel Immortal ja eigentlich abgeschlossen war. Aber Totgesagte leben bekanntlich länger - "Immortal" eben.
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am 23. Februar 2010
Immortal bieten nach sieben Jahren Pause das, was die Fans wollen: Mächtigen Black Heavy Metal. Viele werden damit zufrieden sein und mit der Hymne "All Shall Fall", dem kernigen "The Rise Of Darkness" sowie der epischen Walze "Unearthly Kingdom" sind auch drei wirklich grandiose Stücke enthalten. Die restlichen vier Lieder sind etwas unspektakulärer und erreichen nicht diesen Hymnenstatus, sind aber auch keine Totalausfälle. Ergibt im Vergleich zum majestätischen Referenzwerk "At the Heart of Winter" - auch wegen der wunderbaren Aufmachung des Digi-Packs - objektive vier Punkte.
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Nun zum emotionalen Aspekt, der nun mal zur Musik gehört: Subjektiv empfinde ich latente Enttäuschung, weil das Album wie auf dem Reißbrett entstanden wirkt. Die Projekte der letzten Jahre, in denen vermutlich mehr Hingabe steckte, haben nicht zu einem mit Immortal vergleichbaren Erfolg geführt, also wird, so scheint es, mal schnell ein Album unter dem Banner Immortal geschrieben, das - um auf Nummer sicher zu gehen - alle Trademarks der jüngeren Bandgeschichte vereint, und die Fans kaufen es wie geschnitten Brot. An sich nicht verwerflich und im positiven Sinne durchaus auch als "fanfreundlich" zu bezeichnen.
Mir persönlich verleidet es etwas den Musikgenuss, wenn ich das (vielleicht auch irrige, ich kenne die Musiker schließlich nicht persönlich) Gefühl habe, dass ein Album in erster Linie nicht aus künstlerischer Inspiration gemacht wurde, sondern überwiegend aus kommerziellen Gesichtspunkten. Aus dem Grunde höre ich auch kaum Pop-Musik... Da lobe ich mir Bands wie Emperor oder Lunar Aurora, die sich auflösen und unter diesen Bannern keine Alben mehr veröffentlichen, wenn der richtige "Spirit" verflogen ist.
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TOP 500 REZENSENTam 29. September 2009
Mit ALL SHALL FALL knüpfen Immortal souverän an ihre bisherigen Alben an und machen im gleichen Stil weiter, der den fast acht Jahre alten Vorgänger "Sons Of Northern Darkness" dominierte - und bleiben dabei unverwechselbar Immortal.

Große Kurskorrekturen, Rückbesinnungen und Weiterentwicklungen hat die Band also seit dem Vorgängeralbum (trotz Auflösung, Reunion und "I") also nicht durchgemacht, wie üblich ziehen die Jungs unbeirrt ihr Ding durch... mit den gleichen Immortal-Demonaz-Winter-Lyrics und Songs, die sich nahtlos in den bisherigen Schaffenskatalog einreihen. Hätte es nicht die durch Split Up und Reunion bedingte Zäsur gegeben hätte dieses Album problemlos 2003, ein Jahr nach "Sons Of Northern Darkness" erscheinen können... Immortal machen weiter wo sie aufgehört haben.

Sicherlich: für große Überraschungen sorgt ALL SHALL FALL nicht, positiv wie negativ. Immortal wissen was sie können, scheren sich nicht um aktuelle Trends und spielen ihre Stärken konsequent aus... was sicherlich Metal pur ist und wesentlich authentischer und glaubwürdiger als diverse trendbewusste Ikonen, die auf wirklich jeden Zug aufspringen. Immortal machen schlichtweg das, was sie am Besten können und bleiben Immortal.

Wer also allen Ernstes erwartet, das Immortal großartig Neuland betreten würden oder gar zu ihren räudigen und heftigen Wurzeln ala "Diabolical Fullmoon Mysticism" oder "Pure Holocaust" zurückkehren könnten wird von ALL SHALL FALL fraglos enttäuscht sein - allerdings sind derartige Erwartungen auch alles andere als irgendwie realistisch. Dieses aktuelle Album setzt sich vom Stil her in etwa zwischen "Sons Of Northern Darkness" und "At The Heart Of Winter", erreicht aber die Klasse des letzteren leider auf Anhieb nicht 100%... was ich nicht schlimm finde, da "At The Heart Of Winter" ein in mehrfacher Hinsicht herausragender Meilenstein von Immortal war, der ihre ursprüngliche Brutalität mit enorm eingängigen, hymnenhaften Songs verschmolzen hat.

Alles in allem haben Immortal mit ALL SHALL FALL einmal mehr echte Qualität abgeliefert und ein in jeder Hinsicht überzeugendes Album vorgelegt. Der ganz große Überknaller fehlt mir (bislang) bei den Songs zwar, aber das Material ist durchweg stark. Etwas irritierend ist allerdings der Mix des Albums, ich finde, das Abbaths absolut unverwechselbare Stimme ziemlich in den Hintergrund gemischt wurde und in den Gitarrensalven manchmal ein wenig untergeht - die markanten Vocals eines der besten Black Metal Sänger hätten ruhig etwas mehr betont werden können.

Aber wie dem auch sei: wer den Stil des letzten Immortal Albums mochte kann auch acht Jahre später bedenkenlos zugreifen, Immortal bleiben sich absolut treu.
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am 6. Oktober 2009
Eins vorweg: Wer v.a. die langsameren songs auf Immortals Sons of Northern Darkness und Abbaths Projekt I gut findet, wird mit All Shall Fall sicher glücklich werden.

Ich ziehe aber v.a. At the Heart of Winter und Damned in Black vor, bin also weder Fan der alten- noch der neuen Immortal Schule. Bei DiB und AtHoW passiert in den einzelnen songs sehr viel und Immortal verbraten pro song so viel geile Riffs und Ideen ganz zu schweigen von der Energie, dass ich jedesmal das Gefühl habe in einen Tornado geraten zu sein, der mich auf seiner Spur mitreisst, um mich schließlich (schwer begeistert) wieder freizugeben

All Shall Fall ist im Vergleich dazu schwach. Die songs sind ziemlich einfach gestrickt und kommen zum Großteil mit einigen wenigen riffs aus. Was mich aber wirklich ärgert ist die tatsache, dass Immortal bei einigen songs (die eh schon relativ langsam sind) das tempo rausnehmen, und stattdessen irgendwelche pseudo- unheimlichen Gitarrenlicks spielen, bzw. Abbath redet irgendein Zeug im Hintergrund, dass man nicht versteht (sehr evil, indeed). Mich beschleicht dabei das Gefühl, dass die songs dadurch künstlich in die Länge gezogen werden, weil die Jungs keine Ideen mehr übrig hatten.
Exemplarisch möchte ich dafür Unearthly Kingdoms anführen: Anfangs erklingt ca. eine Minute lang ein (antarktischer?)Keyboardteppich der Stimmung machen soll, bevor der song "richtig" losgeht- hymnenhaft, simpel, stampfend- "weiter so" denk ich mir. Bei min vier kommt die Dubblebass zum Einsatz und es wird etwas schneller, bis ca. min 5.30. Von mir aus hätte der song jetzt vorbei sein können, weil alles gesagt wurde was zu sagen war. Leider geht der song jetzt noch zwei nervige minuten weiter und fadet dann aus!
Wo ist die Kreativität, wo die Energie?

Fazit:
Wenn die Platte nicht von Immortal wäre, könnte ich mich damit anfreunden, so aber bin ich einigermaßen enttäuscht.
Außerdem beschleicht mich bei den neuen Immortal immer so ein komisches Gefühl, dass ich normalerweise mit den käsigen Manowar verbinde- Liegt es an den Texten, dem Auftreten der Band? ich weiß es nicht- ich bin ratlos (s.o.)
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am 27. September 2009
Eines der meisterwartetsten Alben des Jahres 2009 wurde diesen Freitag veröffentlicht, Immortal mit dem Reunions-Album All Shall Fall sollen die Metalwelt erschüttern und einen Meilenstein setzen. Das Geld dabei eine Rolle spielen kann, wird in dieser Review einfach nicht berücksichtigt.

Immortal haben ersteinmal die sehr schwere Aufgabe, sich selbst zu toppen und zu beweisen, dass die Reunion wirklich angebracht ist. Einfach zu meistern wird das nciht, mit Son Of Northern Darkness haben sie zugegebenermaßen ein Stück Musikgeschichte abgeliefert und das höchste Maß an Eigenständigkeit abgeliefert.

Genau hier setzt All Shall Fall an, was nicht nur zu erwarten, sondern auch zu hoffen war. Freunde der alten Alben werden zwar genau wie damals rummosern, dass kein Schritt in Richtung der alten Alben gemacht worden ist, aber Msuiker wachsen halt mal mit ihren Aufgaben.

Aber moment mal, das erste mal ist das Immortal Album durchgerauscht und was ist hängen geblieben? Nichts. Okay, zweiter Durchlauf. Typische Abbath-Gitarren, die Nähe zu Bathory unverkennbar, und mit Hordes Of War ein track, der Sons Of Northern Darkness das nötige Maß an Abwechslung gegeben häötte, zumindest Tempotechnisch. Hängen geblieben ist dennoch nichts.

Nicht dass das Album sehr komplex wäre, es ist urtypische Immortal-Kost, hätte Abbath kein "I" rausgehauen und gezeigt, was songwriterisch in ihm steckt, würde vielleicht All Shall Fall interessanter klingen. Natürlich sind das zwei grundverschiedene Bands, aber bei jeder der zwei Bands hört man sofort, wer an der Gitarre "zupft"und wo die künstlerischen Einflüsse liegen.

Somit haben wir's hier mit einem ganz netten, aber alles andere als sensationellem Album, das streckenweise verdächtig nach "I" klingt und sommit die Rolle dieses "Vorgängers" nochmals unterstreicht: Es war ein Übergang, wenn auch ein besserer als das aktuelle Ergebnis.
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am 8. Oktober 2009
Nach langem warten erscheint endlich wieder ein Immortal Album, lang genug hat es gedauert, aber alles in allem hätte ich mir ein besseres Ergebnis erhofft. Zuerst einmal das positive, man hört direkt das es ein Immortal Album ist also es gibt keine radikalen Stileinbrüche oder solche Sachen. Jedoch fehlt es dem Album meiner Meinung nach an der typischen Immortal Härte vergebens sucht man Songs vom Kaliber wie "Withstand the Fall of Time" oder "One by One". Meine Hoffnung auf eine gesunde Mischung zwischen dem Album "At the Heart of Winter" und "Sons of Northern Darkness" wurde leider nicht erfüllt. Alles in allem ist das Album kein Reinfall aber auch kein Meisterwerk deshalb nur 3Sterne...
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am 8. Oktober 2009
ich war nach at the heart of winter und sons of northern darkness schwer gespannt auf die neue - und bin leicht zwiegespalten.
fünf stücke find ich richtig gut, einen ok und einen recht grottig. warum hordes of war aufs album musste, verstehe ich echt nicht. schwache stücke soll man doch lieber weglassen. aber dann wären ja noch weniger minuten zusammengekommen.
vom letzten track bleibt bei mir auch nichts im gehör hängen, den erkenn ich auch nach dem 30. hören nicht wieder... trotzdem gefällt mir das album gut. für mich dreieinhalb mit starker tendenz zu vier punkten.
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am 4. Oktober 2009
7 Jahre lang haben Immortal ihre Fans auf ein neues Werk warten lassen. Gemessen an dieser langen Entwicklungszeit möchte ich das Album als sehr gelungen bezeichnen, ein Meisterstück sollte man jedoch nicht erwarten, da bei dem Referenzalbum "Sons of Northern Darkness" die Hitdichte einfach größer war.

Das Album startet gleich sehr energiegeladen mit dem Titeltrack "All Shall Fall". Abbaths charakteristische Krächzstimme, kraftvolle, aufstrebende Gitarrenriffs und Blastbeats prägen den melodischen Sound, der einfach typisch nach Immortal klingt. "The Rise of Darkness" weist sehr rockige Züge auf und geht aufgrund des gallopartigen Rhytmus gut in die Beine. Agressiver und schneller wird es bei dem mitreissenden "Hordes of War".
"Norden of Fire" kommt wieder melodischer und rockiger daher und weist eine starke Sogwirkung auf; für mich einer der eingängigsten und besten Tracks des Albums. Darauf folgt Standardkost mit dem Track: "Arctic Swarm", der sehr hart, hart, aggressiv, schnell und trashig daherkommt. "Mount North" steigert das Niveau wieder etwas und entfaltet eine ziemliche Sogwirkung und weiß auch durch einen mitreissenden Gallop-Rhytmus zu begeistern. Ein absolutes Highlight bildet "Unearthly Kingdom", das mit epischen Klängen und ohrwurmigen Gitarrenriffs das Album gebührend abschließt. Dieses Stück kommt grundsätzlich im majestätischen Midtempo daher, weist jedoch auch eine mitreissende Temposteigerung auf.

Vom Songwriting her haben sich Immortal merklich weiterentwickelt, vergessen dabei aber nie die typischen Trademarks des Immortal-Sounds. Das Album ist für Black Metal-Verhältnisse sehr zugänglich, weist teilweise sogar rockige Tendenzen auf. Die meisten Tracks sind für Immortal-Verhältnisse relativ kurz und dauern um die 5 - 6 Minuten, was die Konsumierbarkeit natürlich auch erleichtert. Die Produktion empfinde ich als sehr ausgewogen, da sie den nötigen Druck aufweist, ohne dabei überproduziert zu klingen. Ist ja kein Wunder, wo das Teil doch in dem legendären Abyss-Studio von Mastermind Peter Tägtgren aufgenommen wurde. Für einen ultra-truen Blackmetall-Fanatiker ist die Scheibe aufgrund der eben genannten Umstände wahrscheinlich nicht geeignet, für Leute wie mich, die atmosphärischen Hochglanz-Bombast-Blackmetal bevorzugen, dagegen umso mehr.
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