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4.0 von 5 Sternen Sting`s persönliche Winterreise...
..beginnt Anfang diesen Jahres in einem Haus in der Toscana.(Nein, keine Angst, der Held kommt nicht mit hochgeschlossenem Mantel und Pelzkragen aus der Tür und sein Blick schweift auch nicht in die gottverlassene Toscanische verschneite Tiefebene wie bei Rosamunde Pilcher)Sting und Produzent und Dirigent Bob Sadin(bekannt durch arbeiten mit Milton Nasciemento und...
Veröffentlicht am 13. Oktober 2009 von Doctor Music

versus
32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sting steht drauf ...
... ist aber nicht drin. Aber das hat man nach den ersten Hörproben auch nicht erwartet. Trotzdem war sein Name der Hauptgrund für mich, dieses Album zu kaufen. Von einem anderen Künstler hätte dieses eigenwillige Album sicherlich wenig Chancen auf dem Musikmarkt.

Aber diese meine Einschätzung hat auch viele Vorteile: Würde jeder...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2009 von Thilo Grimpe


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54 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sting`s persönliche Winterreise..., 13. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
..beginnt Anfang diesen Jahres in einem Haus in der Toscana.(Nein, keine Angst, der Held kommt nicht mit hochgeschlossenem Mantel und Pelzkragen aus der Tür und sein Blick schweift auch nicht in die gottverlassene Toscanische verschneite Tiefebene wie bei Rosamunde Pilcher)Sting und Produzent und Dirigent Bob Sadin(bekannt durch arbeiten mit Milton Nasciemento und Madeleine Peroeux und Kathleen Battle)arbeiten hochkonzentriert an Stings neuen Album, das sich mit Weihnachts, Wiegen und Volksliedern auseinander setzt. Sting fährt einige illustre Namen dabei auf(Chris Botti und Ibrahim Malouff, Trompeten)Daniel Hope, Violine, Dominic Miller, Gitarre, um nur einige zu nennen.
Und um es vorweg zu nehmen, man sollte Stings "Songs from the Labyrinth" mit den John Dowland Kompositionen gemocht haben und sich auf das eine oder andere Musikalische Abenteuer hierbei ein zu lassen.
Sting und seine Musiker interpretieren stimmungsvolle Klassische Musik, die zum zuhören zwingt. Purcells "The Cold Song" oder auch Schuberts "Leiermann" aus dessen Winterreise mutiert zum etwas Freigeistigen
"Hurdy Gurdy Man" auf Englisch, sowie "Lo how a Rose e èr Blooming" entpuppt sich mit zartem von Julian Suttons Melodeon begleitet, als ".. es ist ein Ros entsprungen" und wirkt dabei gar nicht mal "peinlich" . Mit "Hounds of Winter" und " Lullaby for an Anxious Child" steuert er noch zwei Eigenkompositionen dazu und lässt auch da den berühmten Funken überspringen.
Der Eröffnungssong "Gabriels Message" mit dezenter Trompete und Fidel begleitet, hat den gewissen Charme sich auf den Song einlassen zu wollen.
Man sollte das ganze Album vielleicht als abenteuerlustig bezeichnen, irgendwie gegen den Strich gebürstet, aber doch durchaus, wenn man Zeit und Muße mitbringt, reizvoll und verstörend gleichzeitig. Für viele wird Stings Platte nach dem zweiten Song im Bermudadreieck eines jeden CD Regales verschwinden(oder wenn rechtzeitig genug gekauft, als Mitbringsel für die Omma zu Weihnachten weitergereicht)aber man sollte Sting für den Mut, die Abenteuerlust und den Genius danken, etwas gegen den derzeitigen mitunter musikalischen(banalen) Strom zu schwimmen und so eine Platte gemacht zu haben.
Zitat Sting(aus einem gelesenen Interview) " Ich denke über das nach, was mir die Vergangenheit gebracht hat.Und frage mich , was ich wohl vom kommenden Jahr erwarten kann." Wir sind auch gespannt und sicher, dieses Album
wird die Fans polarisieren...
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30 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viel Feuer und Tee fürs Herz, 27. Oktober 2009
Jedes Jahr aufs neue beginnt der Winterfreund ein wohliges Bauchgefühl zu bekommen, wenn die ersten Morgenstunden von trübem Dämmerlicht heimgesucht werden, der unverkennbare Geruch von heizungwarmer Luft einen Umschließt und die Aktionsflächen der Kaufhäuser erste Weihnachtsleckereien anpreisen. Um es vorwegzunehemen, ein reinrassiges Weihnachtsalbum schauen Sie sich auf dieser Seite nicht an. Mit einem Saison Album haben wir es trotzdem zu tun. Schaut man sich die diesjährigen Veröffentlichungen auf diesem Sektor an stechen dem Freund von Qualitätsmusik wohl 2 Namen besonders ins Auge. Bob Dylans "Christmas in the heart" und das Album das Sie sich hier grade anschauen. Gegensätzlicher könnten beide nicht sein. Ruft Dylans Album grade die für die 50er jahre typischen heimeligen Weihnachtsabende in den USA an, beschwört er dabei die (zurecht nostalgisch vereehrten) Prophezeiungen der Prä-Konsum Weihnachtsgeister herauf, so nimmt uns Sting mit zu noch älteren Geistern. Die sind mitunter nicht so freundlich und produkttauglich, würden sich nicht mit Nat King Cole an heissen Maronen erfreuen und doch belehrt uns Sting eines besseren, wenn wir denken wir könnten auf sie verzichten. Läuft man in einer frostigen Nacht durch einsame Feldwege und füttert vorher seinen MP3 Player mit diesem Album beginnt man es auf noch viel tiefere Arten zu entdecken. Dieses Winteralbum zeigt so viele Dinge , die einem vorher kein anderes Weihnachtsalbum offenbaren wollte. Es ist entspannend, beruhigend und ermahnend zugleich. Ein Appell nicht nur die nahe Vergangenheit zu betrachten."Soul Cake" "Christmas at Sea" und "the snow it melts the soonest" sind wunderschöne und gespenstisch wohlige Weisen, die schon viel zu lange niemand mehr wahrgenommen hat. Musikalisch und klanglich bewegt sich Sting auf gewohnt hohem Niveau. Die Steerpike Studios geben dem ganzen eine ungewöhnliche Tiefe.
Ich weiss das viele Kritiken in renommierten Zeitschriften nicht so euphorisch auf dieses Album reagiert haben, rate aber jedem dazu sich seine eigene Meinung zu bilden. Sting wird seine Hinwendung zu "intellektuelleren" Musikrichtungen immer mit Skepsis oder Belustigung begegnet. Ich selbst habe auch nie viel davon gehalten und bin der Meinung das bspw. seine John Dowland Interpretationen auch in viel bedeutenderen künstlerischen Interpretationen vorliegen. Nichts desto trotz will ich Künstler die über den Tellerrand schauen können und einfach alles realisieren das sie wirklich wollen. Wenn das Ergebnis so klingt wie dieses Album, freue ich mich umso mehr.
Das ich bei all der Begeisterung trotzdem einen Stern abziehe musste ich mir lange überlegen, kam aber nicht drum herum. Als alter Jazzer kann ich es beim besten Willen nicht ertragen, das bei der sehr beswingten Nummer "The Burning Babe" Sting es geschafft hat mit Kenny Garrett und Jack DeJohnette zwei absolute Koryphäen für sein Album zu gewinnen, diese aber fast schon abgewürgt werden durch die Beschneidung des Stückes auf 2:46! Wenn es zur Nummer passen würde OK, es müssen nicht immer 10 Minuten Improvisationen sein. Aber grade wenn es etwas in Fahrt kommt, was hört man da??? Ein Fade out!!! Nennen Sie mich nachher einen Dickkopf, Ignoranten Fanatiker Puristen oder sonstwas... aber das ertrage ich nicht :-)
Allen eine schöne Vorweihnachtszeit. Mögen Sie alle Zeit für sich finden.
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32 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sting steht drauf ..., 24. Oktober 2009
Von 
Thilo Grimpe (Porta Westfalica) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
... ist aber nicht drin. Aber das hat man nach den ersten Hörproben auch nicht erwartet. Trotzdem war sein Name der Hauptgrund für mich, dieses Album zu kaufen. Von einem anderen Künstler hätte dieses eigenwillige Album sicherlich wenig Chancen auf dem Musikmarkt.

Aber diese meine Einschätzung hat auch viele Vorteile: Würde jeder bekannte Künstler immer nur seinem Stil treu bleiben, könnten wir uns natürlich auf ihn verlassen, würden aber auch irgendwann ein wenig gelangweilt sein, oder? Wer will schon immer Einheitsbrei? Auch wenn es die Lieblingsband ist.
Sting hat schon so einige Wandlungen durchgemacht. Sting solo war noch NIE Police. Und trotzdem hat er seine Chance und Popularität genutzt, Interessantes und Neues zu machen, uns anzubieten. Und ich habe diese Wandlung sehr genossen.

Doch dieses Album ist schon sehr eigenwillig. Weihnachstlieder und Traditionals von Sting? Dieses Album lebt größtenteils von der einzigartigen Stimme Stings. Es klingt manchmal wie "Hausmusik": Die Familie trifft sich nach einem langem und anstrengendem Jahr in der Fremde in besinnlicher Runde zur Weihnachtszeit. Jeder holt sein Instrument heraus (welches er zufällig dabei hat) und man beginnt zu musizieren. Der Familienvater übernimmt natürlich die Stimme - ist ja logisch, oder? Wenn man das kleine Booklet aufschlägt, wird dieser Eindruck durch das erste Foto noch unterstützt.
Es ist qualitativ sicherlich gute "Hausmusik", das Cello, die Klarinette, die Geige etc. passen gut zusammen, werden nicht aufdringlich gespielt. Und Stings Stimme "umarmt" die Instrumente sehr angenehm.

Dem ruhigen Einstieg mit "Gabriel's Message" folgt ein wenig Tempo. "Soul Cake" und "There's No Rose ..." sind ein wenig schneller, wohingegen "The Snow ..." fast schon Sprechgesang ist. "Lo How A Rose ..." ist eine sehr schöne Interpretation von "Es ist ein Ros' entsprungen", vielleicht nicht nur zur Weihnachtszeit angenehm zu hören. Bei "The Burning Babe" kommt zum Ende durch einen jazzigen Saxophonabgang ein wenig der bekannte Sting hindurch. Alle anderen Songs wirken wohl eher im Gesamtkonzept und sind im ersten Moment nicht sehr hervorstechend.

Fazit: Ein sehr besinnliches Album, eine schöne Stimme - aber kein typisches Sting-Album. Und wenn nicht Sting draufstände, wäre es nicht in meinem CD-Schrank. Ob ich es vermissen würde, weiß ich nicht genau. Das kann ich vielleicht nach der kalten Jahreszeit sagen, in welcher es mich sicher begleiten wird.
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54 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nein, es ist nicht Police!!!, 9. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Wer hier immer noch hofft, oder besser gesagt erwartet, die Wiedergeburt von Police zu finden, (s.a. Mark Knopfler/Dire Straits) der hat einfach den Schuß nicht gehört! Stings neue Scheibe hat -geplanterweise- nichts mit Poplice zu tun! Das mag man mögen oder nicht, aber nur, weil Sting hier seinen eigenen Ideen nachgeht, ist das nicht per definition schlecht, oder einfallslos! Ganz im Gegenteil, ich wäre enttäuscht, wenn ich hier den 17. Näherungstitel an "Roxanne" a la Meat Loaf, Survivor, Foreigner und wie sie alle heissen hören müßte! Gähn! Spätestens nach der dritten Scheibe ohne Weiterentwicklung ist doch dann Langeweile, oder?? Ab da ist es doch dann geschmackssache, oder??

Aaaalso, jetzt zur eigentlichen Rezension....:

Wie gesagt, wer Police hören will, entsprechende "Best of" kaufen und "zurück in die Vergangenheit", der ist hier in jedem Falle falsch! Das Album ist weitgehend geprägt von einer schwermütigen, weinhnachtlichen Stimmung, aber abslut ohne dabei in die Region : "Sting sings the World Hits of Christmas"... abzugleiten. Gleich zu Beginn eröffnet der EX(!)-Police Frontmann das Album mit einem völlig neuen Gesangsstil. Wer dann nach dem darauffolgenden "Soul Cake" glaubt, aha, jetzt ist wieder alles beim "neueren Alten", dem muss spätestens nach dem dritten Song klar werden, Sting macht hier was ganz neues! Richtig, hier wirds richtig weihnachtlich, aber halt nicht kitschig! Mit "Christmas at sea" macht Sting noch mal eine Art Rolle rückwärts zu den "Soul Cages", dem Album seiner Solo Karriere, mit dem ich zumindest die Stimmung des aktuellen Werkes am ehesten vergleichen möchteŽund mit dem Sting den Tod seines Vaters verarbeitete.

Insgesamt bleibt der Eindruck eines eigenwilligen, stimmigen Albums, dessen Ziel es nicht ist, Menschen zum Mitgrölen zu verleiten, sondern eher bei einem Glas Wein vorm Kamin zuhören zu lassen! Meine persönlichen Befürchtungen, Pop-Songs a la Summoner's Tales zu hören, oder gar Dancefloor a la (mancher Teile auf) "Sacred Love" um die Ohren geballert zu kriegen, hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet! Deshalb...:

Fazit:
Für Fans von Sting, klarer Kauf (wozu ist man schließlich Fan???), für Gelegenheits-Sting-Hörer, die eher die Pop-Richtung in der Art der Summoners Tales oder "Englishman in New York" etc. mögen, die denke ich, sollten auch eher die Finger davon lassen. Wer aber die sentimentale Stimmung auf "Soul Cages" mochte, für den ist es ein guter Versuch. Wer weiterhin grundsätzlich gerne mal handgemachte Musik von Ausnahmemusikern hört, die mal was wenig radiotaugliches machen, die finden hier auch Gefallen. Wer die Schnauze voll hat von Weihnachtsliedern a la Rock-Christmas und Roger Whittaker und wie sie alle heissen, der findet hier ebenfalls eine echte Alternative für die kalte Jahreszeit (Für Weintrinker mit Kamin: klarer Kauf!)!Für alle Anderen : Roxanne ist tot! Es lebe der Bart....(der hat mich wirklich am meisten "geschockt"....)

Sterne
mag ich fast gar nicht vergeben. Dafür ist die Platte zu zeitlos und eigenwillig! Ich kenne nur wenige Alben, die wirklich "dauerhaft" 5 Sterne verdienen. Deshalb habe ich mich für 4 entschieden. Wenn der Langzeittest in ein paar Monaten auch noch positiv ist und es sich zeigt, das das Album mit jedem weiteren Hören besser wird, kann man da noch ne Schippe drauflegen!Es zählt aber in jedem Falle für meinen persönlichen Geschmack, den ich oben im Grunde beschrieben habe, zu seinen besten Werken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Winter kann kommen, 24. Oktober 2009
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Nach der Reuniontour mit Police hatten viele ein neues Popalbum im Stile von Police oder mindestens eine poppiges Album erwartet. Was Sting hier aber abliefert ist ein klassisches Album mit vielen Traditionellen Titeln und zwei Eigenkompositionen, die sparsam instrumentiert sind.

Dieses "Winteralbum" passt wunderbar zu einem Abend vor dem Kamin mit einem guten Rotwein. Es ist ein leises Album geworden, das zum zuhören zwingt um es genießen zu können. Einfach im Hintergrund das Album laufen zu lassen oder mal die 30 Sekunden bei Amazon herein hören klappt hier ganz und gar nicht.

Sehr bedächtig kommt dieses Album daher, dass ein toller Song wie Soul Cake noch mehr herausragt und durch seine fröhliche und fast schon heitere Art total überzeugen kann. Aber auch die ruhigen Songs wissen wie "The hounds of winter", eine Sting Komposition, wirklich total zu überzeugen.

Aber manchmal singt Sting mit verstellter Stimme, die für mich leider so gar nicht meinen Geschmack trifft und nach meiner Meinung auch nicht zu den Titeln passt und das stört ein wenig den Genuss.

Dennoch ist es ein Album das einfach zur Winterzeit passt und sich genießen lässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Holz & Kälte, 25. November 2012
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Sting ist vielseitig und manchmal war ihm vielleicht langweilig. Da wird Police reaktiviert oder historische Musik reproduziert - es bleibt wie immer alles Geschmackssache, Halbherziges macht er aber nicht!

Ich bin ein großer Freund seiner Sologeschichten, denn er gibt sich den Dingen hin und die Euphorie ist in jedem Ton zu spüren, überträgt sich und erzeugt wirklich echten Kunstgenuß. Nein, ein 500. Weihnachtsalbum mit einer Neuauflage sämtlicher abgenudelter Amerikanischer Supermarkt-Burner a la >Santa Claus is coming to town< oder Sonstigem hätte ich auch nicht ertragen. Ein Winter-Album sollte es werden und es klingt genauso schön, wie frischer Schnee und kalte Luft.

Wer sich nicht richtig traut, kann mit dem grandiosen "Soul cake" beginnen, einem mitreißendem Akkustic-Song und so lebendig wird es dann auch nie wieder. Mehr Kamin- als Weihnachtssongs, eher bedächtig und traditionell, auch etwas spärlich, aber nicht langweilig. Ein rundes Album zum Entspannen. Es klingt nordisch, manchmal Irisch, manchmal Keltisch und immer nach Holz und Kälte und ich empfehle zum Reinhören >Christmas at sea< und >You only cross my mind in winter<. Für Weihnachtsfans: >Lo how a rose E er blooming< (Es ist ein Ros entsprungen).

Ohne falsche Erwartungen ... dieses ist ein ruhiger Abendspaziergang für die Ohren an der frischen Luft während sich die natürliche Schönheit der dunkleren Jahreszeit zeigt, frei von Kitsch und Glitter - mehr nicht, aber das ist auch nicht wenig. Wem das zu spröde und unkuschelig scheint, unbedingt erst Reinhören!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach sensationell, 21. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Ich möchte vorausschicken, dass ich ein alter Sting bzw. Police Fan bin und überhaupt früher fast nur Rockmusik gehört habe.
Mit den Jahren, habe ich aber auch eine Vorliebe für ruhigere Musik oder klassische Musik entwickelt, auch mystische Musik mag ich mittlerweile sehr gerne.
Ich habe die Sting Weihnachts CD eigentlich nur gekauft, um meine Weihnacht`s CD Sammlung etwas aufzubessern und beim ersten Anhören habe ich gemerkt, ich habe eine ganz spezielle CD erstanden.

Sting einmal anders, keine Frage, all jene welche nur den bekannten Sting hören wollen, werden vielleicht mit dieser CD nicht so viel Freude haben, wer aber aufgeschlossen ist einmal für etwas anderes, etwas ruhigeres, etwas ernsthafteres oder für klassisch beeinflusste Musik wird diese CD lieben.
Danke Sting, diese CD ist wirklich gut gelungen und etwas einmaliges.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein neuer alter Sting, 3. Dezember 2009
Von 
Andreas Wendt (Bargfeld-Stegen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Es scheint, als sei die Zeit des Pop/Rock-Musikers Sting endgültig vorbei. Allerdings - nach dem überflüssigen "Brand New Day" und dem uninspirierten "Sacred Love" vermisst den auch keiner. Das Labyrinth-Album besitze ich nicht, die Hörproben klangen mir zu steril, daher kann ich zu diesem Teil seiner Entwicklung nichts sagen.
Auf "If On A Winter's Night" höre ich aber auf einmal etwas wieder, was ich auf den letzten beiden Pop-Alben schmerzlich vermisst habe: Spielfreude. Sicher, der Junge vom "Dream Of The Blue Turtles" ist auch älter geworden. Aber dieses neue Album hört sich auf einmal nach jemandem an, der nicht nur mit ein paar Freunden Kammermusik macht, sondern auch noch Spaß daran hat und seine Lust am Improvisieren wiederfindet - auch wenn es größtenteils keine fröhlichen Lieder sind. (Aber wenn ich ein übliches Weihnachtsalbum bräuchte, hätte ich das von Bob Dylan gekauft. Und als Gegenpol das von den Roten Rosen.)
Mit dieser Improvisationsfreude schlägt er so doch wieder die Brücke zu seinen älteren Alben. Beim Saxophonsolo am Ende von "The Burning Babe" fühlte ich mich fast an Branford Marsalis auf "Nothing Like The Sun" erinnert (wie gesagt: fast). Stings Vertonung von "Christmas at Sea" könnte eine Reminiszenz an "The Soul Cages" sein, gar als Bonustrack dazu dienen. Sein Text "You Only Cross My Mind in Winter" ist wohl einer der schönsten seit "Ten Summoner's Tales". Von den selbstgeschriebenen Stücken ist einzig "Lullaby for an Anxious Child" noch nicht in mein Ohr gedrungen. Ob das für oder gegen das Lied spricht, ist wohl auch Geschmackssache.

Es könnte sein, dass Sting diesen Ausflug in eine andere Musikrichtung gebraucht hat, um seine Freude am Musizieren überhaupt wiederzufinden. Vielleicht ermöglicht ihm das dann, irgendwann wieder ein Pop-Album herauszubringen, das sich qualitativ mit denen vor "Mercury Falling" messen kann. Ich würde es ihm und mir wünschen. Ganz sicher aber würde dieses Album wieder ganz anders sein.

Update August 2013: Gerade höre ich die ersten Schnipsel aus "The Last Ship" und stelle fest: Genauso ist es gekommen. Das ist doch schön!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön, 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Fast schon meditativ zu hören... Stings einmalige und eindringliche Stimme gepaart mit vielen unterschiedlichen Streichinstrumenten bescherte mir ein wunderbares Musikerlebnis. Eine Tasse Tee, Kerzen und diese Musik lässt einen den Alltag vergessen und wirkt entspannend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein absoluter Winterhörgenuss, 10. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: If on a Winter's Night (Audio CD)
Ein fantastischer Hörgenuss.
Man scheint den Winter in seinen verschiedenen Facetten zu spüren - eine CD fast wie eine Wintermeditation.
Ich beschreibe die Musik als traditionell, warm, kammermusikalisch, poppig, klar, keltisch, mitreißend, froh, melancholisch, schwungvoll, freundlich, strahlend - einfach und gut!
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