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89 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MUSE's Opus Magnum!!
Zu Muse sei zunächst einmal gesagt: Die Stimme des Sängers Matt Bellamy polarisiert sehr stark, und wenn jemand sich dieses 'Gejaule' nicht antun kann ist das absolut legitim. Wenn man sich daran gewöhnt hat und den Gesang mag (so wie ich) eröffnet sich hier in 54 Minuten ein ganzes Universum.

Muse waren schon immer großartig, und...
Veröffentlicht am 18. September 2009 von David Ehl

versus
45 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dudel dudel dudel - Oh, war was?
Jede Band soll das Recht haben, sich weiter zu entwickeln und neue Musikstile für sich zu entdecken. Bei "The Resistance" erinnern aber leider nur mehr die Hälfte der Lieder an Muse, wie ich sie kennen gelernt habe. Ich bin normalerweise keiner, der eine Band nicht mehr mag, weil sie andere Musik macht als "damals"; die neue Musik sollte aber halt schon gut...
Veröffentlicht am 12. September 2009 von K. Kunz


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89 von 94 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MUSE's Opus Magnum!!, 18. September 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Zu Muse sei zunächst einmal gesagt: Die Stimme des Sängers Matt Bellamy polarisiert sehr stark, und wenn jemand sich dieses 'Gejaule' nicht antun kann ist das absolut legitim. Wenn man sich daran gewöhnt hat und den Gesang mag (so wie ich) eröffnet sich hier in 54 Minuten ein ganzes Universum.

Muse waren schon immer großartig, und bereits beim Vorgängeralbum 'Black Holes And Revelations' habe ich beim Erscheinen gedacht 'Jetzt haben sie ihr Opus Magnum erschaffen'. Von wegen!

Das neue Album beginnt mit einem kompakten Shuffle-Ohrwurm, der ersten Single 'Uprising' (übrigens mit sehr nettem Video). Schon hier gibt es Muse-typische bombastische Harmonien. Nach dem überaus starken Titeltrack kommt eine ganz besondere Perle: 'Undisclosed Desires'. Getragen von einem Samplebeat und Pizz-Strings à la 'Die Another Day' (Madonna) in viel besser ist dieser Song ein Hybrid aus elektronischen Spielereien und Ballade, und diese abenteuerliche Mischung funktioniert unglaublich gut.

Das seichte Intro von 'United States Of Eurasia' gibt nur kurz Zeit zum Durchatmen, bevor ein Queen-Chor den Song nach vorne treibt und ein Klavier/Streicherthema in irgendeiner variierten Phrygisch-Dur-Tonleiter die Kinnlade des unvorbereiteten Hörers vor lauter Schönheit zu Boden fallen lässt. Noch im selben Lied wird dann die Nocturne op.9 von Chopin verwurstelt, total gut!

Es folgen drei weitere, überdurchschnittlich gute typische Muse-Titel, die sich wiederum durch großartige Harmonien und klasse Refrains auszeichnen, bevor ein ganz besonderer Track kommt: 'I Belong To You (+Mon Coeur S'Ouvre A Ta Voix)', Ein grooviger Klaviersong (ja, so was kanns geben^^). Eigentlich sollte man ein astreines Liebeslied erwarten, stattdessen hört man eine groteske Liebeslied-Parodie mit herrlicher Selbstironie. Der auf französisch gesungene Mittelteil stammt ursprünglich aus Camille Saint-Saëns' Oper Samson und Delilah, und spätestens beim darauf folgenden Klarinettensolo sollte der letzte kapiert haben, wie dieses Lied aufzufassen ist. Herrlich lächerlich!!

Wenn im Vorfeld über die neue Muse-Platte berichtet wurde, gab es immer Verweise auf ein viertelstündiges Orchesterwerk. Aufgeteilt in 3 Tracks, schließt die Exogenisis Symphony das Album ab. Hier brauchten selbst meine Prog-erprobten Ohren ein paar Durchläufe, bevor ich das Werk begriffen hatte. Seitdem denke ich, dass das frenetische Lob mancher Amazon-Rezensenten auf diese Suite absolut gerechtfertigt ist, es handelt sich wirklich um das allerbeste Orchester/Band-Werk dass sich in meinem Plattenschrank befindet.

Dank meinem Hang zu Special Editions habe ich auch die dazugehörige Bonus-DVD, die den Aufnahmeprozess der einzelnen Tracks dokumentiert. Für Musiker interessant, und sicher eine der besseren Bonus-DVDs in meiner Sammlung.

Fazit: Ich habe 'The Resistance' mit hohen Erwartungen gekauft, die dann um Längen übertroffen wurden! Definitiv neben der neuen Dream Theater eine der besten Scheiben des Jahres, und ich glaube, dass dieses Album das Potenzial hat, später als einer DER Klassiker des Jahrzehnts angesehen zu werden.

P.S.: Ach ja, und über das extrem gut gemachte Cover-Artwork habe ich jetzt kein einziges Wort verloren'

P.P.S: Ich habe gerade noch ein paar negative Rezensionen zum Album gelesen, und da ist mir ein bisschen die Wut hochgekommen. Wenn jemand schreibt dass ihm die Musik nicht gefällt ist das die eine Sache. Auf dieser Basis ist das vollkommen legitim, Musik ist schließlich Geschmackssache. Aber wenn man in einem höchst objektiv klingendem Tonfall das Album als kommerzielle, langweilige, seichte, selbstgefällige (...) Popmusik abtut ist das für mich total daneben und ein Schlag ins Gesicht des Musikers.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So klingt die Progressive Rockmusik im 21. Jahrhundert!, 26. April 2011
Von 
Benjamin Baur Mdj "Rocker" (Ronsberg, Allgäu) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Muse haben mit "The Resistance" wieder ein New Prog Album der Extraklasse herausgebracht. Sicherlich hat sich der Sound im Vergleich zu den vorherigen Alben wieder stark verändert das Ergebnis ist jedoch einmal mehr ein Album das heutzutage seines gleichen sucht.
Die Titel im Einzelnen.

1. Uprising - 4,5/5 gefiel mir zunächst nicht, mittlerweile find ich das Lied immer besser
2. The Resistance - 5/5 erster Höhepunkt, so was kann nur Muse
3. Undisclosed Desires - 4,5/5 hier gilt das gleiche wie bei Uprising
4. United States of Eurasia - 4/5 epische Nummer die teilweise stark Queen erinnert (was ja nun wirklich nicht schlecht ist)
5. Guiding Light - 5/5 eine neue Muse Hymne
6. Unnatural Selection - 4/5 härteres Stück, das Gitarrensolo erinnert an Led Zeppelin (definitv auch nicht schlecht)
7. MK Ultra - 4/5 erinnert an das Vorgängeralbum (Black Holes and Revelations)
8. I belong to you - 4/5 vielseitige Nummer, klingt teilweise nach Ennio Morricone (sehr gut!)
9. Exogenesis Symphony Part 1 - 5/5 der fantastische Auftakt der Symphony
10. Exogenesis Symphony Part 2 - 5/5 genialer Mittelteil die Symphony erhebt sich zu ihrem Höhepunkt
11. Exogenesis Symphony Part 3 - 5/5 brillantes Ende, sowohl für die Symphony als auch für das Album

Insgesamt ergibt sich somit nach meiner persönlichen Rechnung 50 von 55 Punkten. Dividiert man 49 durch 11 ergibt sich 4,54 macht aufgerundet 5 Sterne die das Album schon allein für die Exogenesis Symphony verdient hat.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 5 der Selbstfindung der aktuell besten Band der Welt, 5. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Ja, auch eigenständige Bands wie Muse haben Vorbilder: Klassische Komponisten, Prog-Legenden (Yes, Pink Floyd), Rock-Giganten (Led Zeppelin) und natürlich Queen. Dennoch würde man der Band nicht gerecht werden, sie mit anderen Bands zu vergleichen. Sicher erinnern die Songs (Undisclosed Desires: Depeche Mode, United States Of Eurasia: Queen, etc.) an Produktionsterchniken anderer Interpreten verschiedenster Coleur, aber aufgrund der einzigartigen Stimme von M. Bellamy und des ganz eigenen Soundteppichs sind MUSE nur MUSE und nichts anderes. Man kann "The Resistance" nur mit anderen Muse-Alben vergleichen. Die Band kann es sich erlauben, jede nur erdenkliche Musikrichtung in ihre Alben einfließen zu lassen. Sie haben dennoch immer einen annäherns hundertprozentigen Wiedererkennungswert (dann doch wieder etwas, was an Queen erinnert). Übrigens: Ich bin Queen-Fan.

Viele Fans der ersten Stunde kritisieren, dass Muse von Album zu Album immer weniger hart und kompromisslos, dafür immer komplexer und (nach meiner Meinung) intelligenter geworden sind. Nach dem kommerziell enorm erfolgreichen, aber dennoch großartigen "Black Holes" ist es für jede Band schwierig, den weiteren Weg zu definieren. Auf der neuen CD kommt die Band erheblich keyboardlastiger daher. Die Gitarrenriffs, die man auf den ersten Alben kiloweise hörte, muss man im 2. Drittel der CD suchen. Dennoch (die Angelegenheit mal andersherum betrachtet): Muse war immer eine Band, die ihre herausragenden musischen Fähigkeiten hatte, aber auf den ersten Alben wohl nicht zeigen konnte oder durfte. Die frühen CDs sprangen nach meiner Meinung recht offensichtlich auf den "Alternativ-Rock für Jugendliche"-Zug auf. Die Entwicklung der ersten 4 Alben deuteten auf das hin, was "The Resistance" letztendlich bietet: Komplexe, aber eingängige Kompositionen mit meistens herausragenden Melodien, die nach mehrmaligem Hören nicht mehr aus den Gehörgängen wollen.

In diesem Zusammenhang: Texte sind für mich persönlich völlig unwesentlich. Wenn man dennoch etwas tiefer in die Thematik eintauchen möchte: Komplexe Themen sind in 5-Minuten-Songs niemals zufriedenstellend zu bewältigen. Wenn man denn ein Haar in der Muse-Suppe suchen will, findet man es am ehesten hier: Die Band nimmt sich als Anwalt der Unterdrückten und Kritiker der Mächtigen zu ernst. Aber es gibt Schlimmeres.

Musikalisch ist "The Resistance" jedenfalls ein Meilenstein. Für mich das Album des Jahres. Die ersten Muse-Alben waren Zeitgeist. "The Resistance" ist Musik für die Ewigkeit!
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100 von 122 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhabenheit: Muse erfinden sich neu, 12. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
MUSE: The Resistance
Was für eine Entwicklung! Was für eine enorme Wegstrecke haben Muse in den 10 Jahren, die seit dem Erscheinen ihres ersten Albums "Showbiz" vergangen sind, zurückgelegt! Auf "The Resistance" scheint nichts mehr an die Songs von früher zu erinnern! Die drei Briten haben sich auf ihrem neuesten, enorm komplexen Album in jeglicher Hinsicht neu erfunden.

"The Resistance" ist in jeglicher Hinsicht bombastisch, es bietet in sämtlichen Bereichen ,mehr`, ohne dabei je ,zuviel` zu sein. Bisweilen erinnern einzelne Momente des Albums an eine Reihe bekannter Künstler oder Bands, deren Spannweite von Queen über Maroon 5, Depeche Mode, U2, System of a down und Meat Loaf bis hin zu Andrew Lloyd Webber, Filmkomponisten wie Howard Shore, John Barry oder Hans Zimmer und klassischen Komponisten wie Chopin und Rachmaninov reicht, aber all diese scheinbar bekannten Klänge sind bei genauem Hören nie mehr als geschickt aufgenommene Musikzitate, die Muse ohne jede Scheu mit außergewöhnlicher Kreativität und viel Witz zu etwas absolut Eigenem (und bisweilen Eigentümlichem) gestalten. Sicher ist das fünfte Studioalbum von Muse nicht leicht in seiner ausufernden Komplexität zu begreifen und zweifellos wird es vielen Fans der ersten Stunde schwerfallen, sich damit anzufreunden - zu unvorstellbar scheint es, dass dies dieselbe Band ist, die Songs wie "Citizen erased" oder "Stockholm syndrome" geschaffen hat -; aber wer im Rückblick alte Songs wie "Megalomania", "Blackout" oder auch "Map of the problematique" hört, wird erkennen, dass es Vorboten für ein Album wie "The Resistance" schon immer in der Musik von Muse gegeben hat. Und es ist ein Merkmal großer Kunst und Künstler, dass sie sich stets weiterentwickeln, ohne sich dabei je untreu zu werden. Die diffuse Wut, mit denen die früheren Songs getränkt waren, scheint beim ersten Hören milder geworden zu sein, aber dies scheint nur so: Der frühere, meist richtungslose Zorn hat sich weiterentwickelt zu konkreten (politischen) Anklagen und sehr direkten Aussagen - auch und vor allem zur Macht der Liebe im Widerstand gegen herrschende politische Verhältnisse. Zu diesem Thema, das bereits in "Invincible" (Black Holes & Revelations, 2006) angeklungen war und das eine neue Dimension und neue Farben in die Songtexte einbringt, wurde M. Bellamy laut eigenen Aussagen von George Orwells "1984" inspiriert, einem Roman, der in mehreren Songs Spuren hinterlassen hat, allen voran in "United States of Eurasia".

Es sind neben ihrer großen Innovationskraft in erster Linie ihre musikalischen Fähigkeiten und ihre Genauigkeit, die die Mitglieder von Muse auszeichnen: Schwierige Oktavläufe in den an Chopin und Rachmaninov gemahnenden Klavierparts sowie Gitarrenriffs, die ihresgleichen suchen, zeugen von Bellamys außergewöhnlichem Talent und Können; der Bass ist in weiten Teilen zu einem vollgültigen zweiten Melodieinstrument entwickelt, das Schlagzeug ist intensiv und häufig vorherrschend wie selten, und über allem spannt sich in anspruchsvollen, großangelegten Melodien mit weiten Sprüngen Bellamys gereifte, ungemein kraftvolle Stimme, die die Songs zusammenhält. Mit dem gelenkigen und erstaunlich leichtfüßigen Wechsel sowohl in der Dynamik der Songs (schnell / langsam; laut / leise) als auch in ihrer Thematik (Politisches Statement / Liebe) und besonders in der von ihnen gebotenen Perspektive (Ernst / Komik) fordern Muse dabei viel von ihrem Publikum: "The Resistance" verlangt sowohl Zeit als auch eine gehörige Portion Mut zum tiefen Eindringen in das äußerst komplexe Klang- und Textgebilde, aber für denjenigen, der sich vorurteilsfrei auf die Reise durch die elf Songs mitnehmen lässt, wird das Bündel roter Fäden, das sich durch das gesamte Album zieht, immer deutlicher und greifbarer werden.

Bei all seiner beinahe grotesken Skurrilität und Absurdität ist "The Resistance" durchaus eine der am ernstesten zu nehmenden musikalischen Neuerscheinungen dieses Jahres, nicht zuletzt auch, weil es selbst genau das vollzieht, wozu der Text von "Unnatural Selection" aufruft, nämlich "counterbalance this commotion": Scheint "The Resistance" anfangs überladen, so wird immer deutlicher, dass es in seiner schwierigen Komplexität stets perfekt und genau austariert ist. Muse, wandelbar und facettenreich wie das Albumcover, beweisen soviel Mut, sich mit gewagten experimentellen Innovationen und ihrer uneingeschränkten theatralischen Opulenz an der Grenze zur Lächerlichkeit zu bewegen (und - warum auch nicht? - diese bisweilen zu überschreiten), dass sie damit schon wieder über jede Lächerlichkeit erhaben sind. Kompromisslos, verspielt, intelligent, stilvoll und mit hohen Ansprüchen an die Fähigkeiten der Musiker sowie an die des Publikums ist "The Resistance" ein großartiges, absolut unvergleichliches Meisterwerk, das aber ohne Zweifel sowohl bei manchen Fans als auch Kritikern auf Widerstand stoßen wird.

Der Perfektionismus von Muse, der nicht nur beim genauen Songwriting und bei dem hohen Niveau der musikalischen Umsetzung zu spüren ist, sondern auch in der brillanten Aufnahmequalität und der genau überlegten Gestaltung des Booklets, wird nicht zuletzt auch auf der "Making of"-DVD auf sehr sympathische Weise porträtiert: Neben interessanten und sehr informativen Einblicken in die konkrete Entstehung und Aufnahme des Albums, bei der die musikalische Klasse der drei Briten deutlich wird - wahrhaft handgemachte Musik! -, beweist die DVD mit augenzwinkernden Detailszenen ganz nebenbei auch noch, dass Muse trotz beinahe uneingeschränkter Möglichkeiten im eigenen Studio durchaus geerdet sind und bei allem Erfolg und Ruhm nie die ursprüngliche, pure und zutiefst authentische Freude am gemeinsamen Musikmachen verlieren.

Uprising: Genialer Opener mit mitreißenden Rhythmen und engagiertem Text; ungewöhnlich für Muse ist der sehr direkte Einstieg ins Album; die erste Zeile - "paranoia is in bloom" - enthält die Stimmung des gesamten Albums und der monotone Refrain ist geradezu prädestiniert, von Tausenden Menschen mitgesungen zu werden ("They will not force us / they will stop degrading us / they will not control us / and we will be victorious")

Resistance: Sehr eingängig, treibende beats, wundervolle Melodie, harmonischer Wechsel von Gegensätzen (laut-leise, schnell-langsam), Refrain mit befreiender Aufwärtsbewegung; die Erwähnung der "thought police" verweist auf Orwells "1984" und auf den Themenbereich von Kontrolle und einem Widerstand, dessen Wurzeln in der Liebe liegen ("love is our resistance")

Undisclosed desires: Stilistisch am ehesten vielleicht zu vergleichen mit "Map of the problematique" und "Supermassive Black hole"; der einzige Song, der bis auf den Gesang nahezu ganz aus Samples besteht und nicht zuletzt schon allein daher an Depeche Mode der 90er erinnert, ein Vergleich der jedoch nicht lange standhält; durchaus gelungenes Experiment, clubtauglicher Sound

United States of Eurasia (+ Collateral Damage): Schon der Titel ist ein expliziter Verweis auf Orwells Roman "1984", auf den der Song (wie das gesamte Album) in vielerlei Hinsicht verweist; eine langsame, melancholische Ballade mit Klavierbegleitung geht über zu einer Stimmexplosion à la Freddie Mercury ("comic relief"), der arabische Klänge folgen, bevor das Lied mit dem wiederholten "Eura-sia -sia -sia -sia" Refrain vollends ins Absurde gleitet - bevor es durch die Einfügung eines Auszugs von Chopins Nocturne Nr. 2 (Opus 9, E Moll) wieder die Brücke zum Anfang schlägt und erneut die melancholische Dimension des Songs wachruft - die dann ihrerseits mit dem Geräusch eines startenden Düsenjets radikal abgebrochen wird... ein Meisterwerk, wie es aufgrund der Verbindung verschiedenster, scheinbar sogar gegensätzlicher Elemente nur Bellamy schreiben (und singen!) kann; großartiger, überaus poetischer Text, der durchgängig auf 2 Ebenen lesbar ist (Politik / Liebe)

Guiding light: Erinnert ein wenig an U2 der 90er, unterlegt mit 80er Synth-Effekten; beeindruckend: Bellamy als Verkörperung von Freddie Mercury UND Brian May; beinahe musicalartig und vielleicht gerade deshalb am wenigsten überzeugend von allen Tracks auf der CD: lyrisch und musikalisch zu wenig innovativ, um ganz ernst genommen zu werden, für eine ironische Sicht-(Hör-)weise aber liefert der Song nicht genug Hinweise

Unnatural selection: Zweifellos einer der ganz großen Höhepunkte des Albums (der stürmische Jubel der Fans bei den ersten Live-Aufführungen am Seaside-Rendezvous-Festival in Teignmouth am 4. und 5. September 2009 war bezeichnend, zumal die meisten Fans den Song dort zum ersten Mal hörten): Der Anfang mit Kirchenorgel und meditativem Gesang geht schnell über zu enorm dichten Rhythmen und einem aggressiven Riff (das eingefleischte Fans vielleicht ein wenig an den Anfang des sehr frühen Muse-Songs "Futurism" erinnert); grandioser Refrain, sowohl in Bezug auf den (kryptischen, und dabei vielsagenden) Text als auch auf die Musik; der langsame Teil ("slow motion") ist ein Kunstgriff, der dem ganzen Song Relief verleiht und seine Wirkung, gefördert durch das wiederholte "I want the truth", mit aggressivem Nachdruck hervorhebt

MK Ultra: Schnell, energiegeladen, aggressiv; Gitarrenriff mit Wahnsinns-Arpeggios; Bellamys Stimme in all ihren Facetten; der Refrain wirkt geradezu unheimlich durch die zuerst leise, dann laut mehrmals wiederholten Worte "They are breaking through"

I Belong to you (+ mon coeur s'ouvre à ta voix): Vor Ironie sprühendes, selbstparodistisches Meisterwerk, das zeigt, bis zu welchem Grad Muse das lustvolle Spiel mit musikalischen Zitaten treiben: hochkomisch, intelligent, verspielt; mag es auch ein wenig an "This love" von Maroon 5 erinnern, so gehen Muse doch über ein bloßes musikalisches Zitat weit hinaus - indem sie nämlich alles zitieren, was ihnen unter die Finger kommt, und dabei machen sie weder vor großen Opernarien halt, noch vor eigenen Songs: Dass die Opernarie (aus C. Saint-Saens` "Samson and Dalila"), die Bellamy mit herrlich britischem Akzent auf französisch singt, wie ein Song-im-Song genau zwischen Mu- und -se" eingefügt ist, ist alles andere als ein Zufall, genau wie auch die Zeile "you're my guiding lightning strike" nicht von ungefähr mit einem subtilen Augenzwinkern auf "Guiding light" vom selben Album verweist; auch Textzeilen wie "she attacks me like a Leo / when my heart is split like Rio / but I assure you my debts are real" zeugen von einem großen Humor, den man bei Muse nicht unbedingt mit solcher Deutlichkeit erwartet hätte. Dass Bellamys Stimme bei der Arie klingt, als käme sie aus einem alten Grammophon, was ihn kurzfristig zum Chansonnier à la Aznavour macht, und dass gegen Ende gar eine Bassklarinette fast jazzartig die Musik bereichert, zeigt, dass Muse vor nichts zurückscheuen, wozu sie in ihrer musikalischen Verspieltheit Lust haben - was zu erstaunlichen Meisterwerken führen kann!

Exogenesis I-III: Dreiteilige Rocksymphonie (I. Overture II. Cross-Pollination III. Redemption) mit vielen Tempo- und Stimmungswechseln; schwierige Klavierparts von tragender Bedeutung; Bellamys Falsett gibt dem Anfang etwas Sphärisches; der Anfang des zweiten Teils erinnert an Chopin und Rachmaninov und bietet Bellamy einmal mehr Gelegenheit, sein enormes musikalisches Talent und Können unter Beweis zu stellen; den Fundamentalfragen ("Who are we? / Where are we? / When are we? / Why are we?") und direkten Aufforderungen im Text ("You must rescue us all") folgt ein überraschend versöhnlicher, optimistischer Schluss in Dur. Ein sehr gewagtes, riskantes Experiment und vielleicht der Teil des Albums, der am schwersten zugänglich ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musikalischer Hochgenuss, 18. April 2010
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Das 5. Studioalbum der britischen Band erreichte in Deutschland Platz 1 der i Tune Charts.
Und eine Woche nach dem Erscheinen im September 2009 sicherte sich The Resistance auch in den offizellen Albumcharts des europäischen Musikmarktes seinen Platz unweit der Spitze.
Auch dieses Album lässt sich keinem klassischen Genre zuordnen. Es klingt popig, rockig, elektronisch und teilweise sind klassische Elemente eingebunden. Die klare, unverwechselbare Stimme von Metthew Bellamy verleiht den 11 Songs Tiefgang.
Neben eigenen orginellen Melodien hört man deutlich musikalische Einflüsse von beispielsweise Queen und Led Zepplin.
Muse ist es nach über 14 Jahren Bandgeschichte wieder einmal gelungen ihre Zuhörer mit perfekten musikalischen Arrangements und einem hohen Maß an künstlerischer Kreativität zu überzeugen.
Absolut hörenswert, nicht nur für Fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MUSE: "Mehr" ist "Mehr", 5. März 2010
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Was sollte eigentlich noch kommen nach Black Holes & Revelations? Das war mein Gedanke vor Erscheinen dieses Albums, ich dachte, MUSE hätten bereits alles ausprobiert und ihren kreativen Höhepunkt bereits in der Vergangenheit gehabt. Ich dachte, es gibt kein Besser mehr und nach stetiger Steigerung mit jedem Album MUSS es doch irgendwann bergab gehen..

Weit gefehlt - "The Resistance" erschien und ich wurde eines besseren belehrt! Dieses Album strotzt nur so vor Vielfalt! Frontmann Matt Bellamy ist ein Künstler einer Sorte, die es leider viel zu selten gibt: Egal ob Piano, Synthie, E-Gitarre oder der unverwechselbare Gesang - in jeder Rolle glänzt er, bringt unheimlich viel Gefühl und Tiefgründigkeit in die Songs ein und macht MUSE zu dem was es ist: eine intelligente Band auf allerhöchstem Niveau!

Es "funktioniert" einfach: "Uprising", "MK Ultra" und "Unnatural Selection" sind perfekte Rocksongs, letzterer erinnert angenehm an New Born. Bereits hier fällt auf, was die Band ausmacht: "Mehr" ist "Mehr" heisst der Grundsatz. Während viele Bands versuchen, sich auf das Nötigste zu reduzieren, um auf keinen Fall überproduziert zu klingen und Kritikern zu gefallen, beweisen MUSE dass das genaue Gegenteil ebenfalls funktioniert. Wenn die Gefahr droht, "unterproduziert" zu klingen, greift Matt Bellamy oft zu einem Instrument, das dies verhindert: dem Synthie. The Resistance ist elektronischer als die bisherigen Alben und das macht die Sache so interessant. Undisclosed Desires z. B. ist, neben dem Slap-Bass, rein elektronisch und absolut gelungen, auch Rocksongs wie Uprising werden durch interessante Loops aufgewertet. Es wird Abwechslung geboten, jeder Song erhält seine eigene, spezielle Note und Langeweile wird schlicht bekämpft!

"The Resistance" ist weniger rockig als die Vorgänger und geht auch stark in Richtung Klassik. Dass Bellamy am Klavier ein Ass ist zeigt er z.B. im epischen "United States of Eurasia" oder "I belong to you", das an Eingängigkeit kaum zu überbieten ist (wobei ich den französischen Zwischenteil etwas anstrengend finde).

Einziger Schwachpunkt des Albums ist "Guiding Light", ähnlich "Invincible" vom Vorgänger. Dieser ist jedoch der einzige Wermutstropfen..

Vollendet wird "The Resistance" von einer 3-teiligen Symphonie namens Exogenesis. MUSE versuchen, zu beeindrucken und schaffen das auch: Hier trifft Rock auf Klassik, Streicher auf Gitarren, laut auf leise, wenig auf viel. Schwebt man schon im Titeltrack "Resistance" in anderen Sphären, so hat man spätestens bei "Exogenesis Part 1: Overture" das Gefühl, man ist selbst die kleine einsame Gestalt auf dem Cover, die das irdische verlassen hat und die Welt aus einem völlig anderen Blickwinkel betrachtet...

MUSE haben mich erneut beeindruckt und ich bin mir sicher, es wird nicht das letzte mal gewesen sein..
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist nunmal ein Muse-Album, 27. September 2009
Von 
So nun höre ich schon seit dem Erscheinungstag an diesem Album rum und kann es immer noch nicht richtig einordnen. Wahrscheinlich habe ich ihm aufgrund der Tatsache das Muse drauf steht 5 Sterne gegeben, den wo Muse draufsteht müssen auch 5 Sterne drin sein.

Aber der Reihe nach, den bei Muse hat man bisher immer etwas anderes bekommen als man es erwartetet. So hoffte ich als die Trackliste veröffentlich wurde das die ersten beiden Lieder eine langsame, ruhige "Auferstehung" mit einem kräftigem Ende und einem fließenden Übergang in einen explodieren "Widerstand" darstellen, nach bester Origin of Symmetry Manier. Aber stattdessen hören wir mit "Uprising" einen Song der von beginn an einen sehr starken groove hat, im Refrain sehr eigenwillig klingt, halt irgendwie nach Muse. "Resistence": ein wunderschöner Song wie ich finde, ein herrliches Intro schöner Übergang und sehr kräftiger Refrain, das ganze jedoch sehr pop-rockig, böse Zungen könnten gar behaupten kommerziell. Weiter geht es mit dem im vorweg viel erwähnten Lied in dem Matthew weder Gitarre noch Klavier spielt. "Undisclosed Desires" ein nettes Experiment, aber nicht unbedingt eines meiner Lieblingslieder.
Mit "United States Of Eurasia" folgt das erste Lied in dem das Piano im Mittelpunkt steht, sehr kraftvoll und am Ende mit dem Eurasia-Part sehr ungeahnt ausklingend. Das ganze geht fließend über in das Interlude "Collateral Damage", ein schönes Klavierspiel übersäht mit Geräuschen von spielenden Kindern und durchstartenden Kampf-Jets (Anfang und Ende??).
Es folgt mit "Guiding Light" eins der absoluten Highlights des Albums ein ruhig beginnender Song der mit einem kräftigem Matthew typischen Gitarren Part ausufert, bevor er wieder ruhig ausgeht, herrlich anzuhören!
Mit "Unatural Selection" und "MK Ultra" folgen die härteren Stücke der Scheibe. Beide durchaus nett anzuhören, gerade "Unatural Selection" weißt ein sehr weites Klangspektrum auf, was den Song zu einer durchaus gelungenen Nummer macht.
"MK Ultra" steht dem jedoch in kaum etwas nach, schönes Intro, klasse klingender Refrain, alles in allem auch ein Top Song.
Mit "I Belong To You" folgt der nächste experimentierfreudig Song der teilweise in französischer Sprache eingesungen ist, vielleicht ist es einfach zu ungewohnt Matthews Stimme in französisch zu hören, aber für mich kommt das nicht gut rüber, aber gerade am Anfang klingt eine Melodie bei der man einfach mitgehen muss.
Denn Abschluss bildete das dreiteilige Symphony Monster "Exogenesis". Tja was soll man dazu sagen, es ist Großartig! Es durchstreift emotionale Höhen und Tiefen, orchesterlastige Teile, geniale Klavier abschnitt und Momente die gewaltig Rocken wechseln sich ab. Gerade der zweite Teil hat es mir sehr angetan, meiner Meinung nach sicherlich eines der besten Muse-Lieder überhaupt!

Fazit:
Wer sich dieses Album kauft bekommt eines: Muse.
Gut Sie klingen nicht mehr wie früher, aber Muse waren von jeher ein Band die sich ständig weiterentwickelt haben und auch dieses mal ist es Ihnen gelungen ein wohl sehr gutes Album abzuliefern. Das Album reicht nicht an das überragende "Origin of Symmetrey", dass ich gerne als das perfekte Album bezeichne, ran, aber so ein geniales Werk kann eine Band nur einmal erschaffen.
In meiner Muse Bestenliste würde ich es auf Platz zwei einordnen, jedoch muss es sich diesen Platz mit "Absolution" und "Showbiz" teilen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muse is back!, 22. September 2009
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Nach langem warten ist ihr neues Album endlich da und obwohl ich das Album großartig finde, kommt es nicht ganz an ihr (meiner Meinung nach) bestes Album Absolution ran.

-Uprising: Erste Singel und natürlich deswegen etwas eingängiger auch für nicht Fans, aber dennoch sehr gut gelungen, mit mitreißenden Refrain. 4,5/5*

-Resistance: Auch wenn der Song etwas Zeit braucht um richtig Anzufangen beginnt er richtig gut, nur den Refrain finde ich etwas "umpassend", weil es nicht wirklich so packend ist, was man nach "It could be wrong, could be wrong, this is out of control..." erwartet hätte. 4,5/5*

-Undisclosed Desires: Mein erstes Lieblingslied dieser Platte, bei dem ich kaum still halten kann, und obwohl ich gern Gitarrenriffs wie in "Time is running out" höhre, ist dieses Lied unglaublich. 5/5*

-United States of Eurasis: Das erste Lied das man vorab höhren konnte und eine Homage an Queen und ist sehr gut, vorallem wenn der Refrain einstzt nund sich die Lautstärke steiger. 4/5*

-Guiding Line: Ein ziemlich langsames Lied im vergleich zu den vorhergegangenen Lieder. Sehr gut gesungen von Matt, der Song konnte mich aber nicht wirklich überzeugen. 3,5/5*

-Unnatrual Selection: Mein zweites Lieblingslied von "The Resistance", das mich aber nicht beim ersten mal überzeugt hat, sondern erst nach einer gewissen Zeit. Dieses Lied ist das "rockigste" und schnellste Lied der Platte, welches mit fetten Gitarrenriffs daher kommt und richtig ab geht. 5/5*

-MK Ultra: Ist genau so wie Unnatrual Selection eines der schnelleren Lieder der Platte, der mich hauptsächlich mit seinem Refrain überzeugt und mitgrießen hat und mit diesem verdammt geilen Mittelteil. 4,5/5*

-I Belong to You: Dieser Song reißt einen wirklich vom ersten Moment an mit und man kann kaum still sitzen beim Intro des Songs. Auch wenn ich den franz. Teil ziemlich clever finde, fnde ich Musik in anderen Sprachen (außer Englisch/Deutsch) für eher Gewöhnungsbedürftig. Trotzdem ausgezeichneter Song. 5/5*

-Exogenesis: Symphony Part 1/2/3: Mit diesem Titel hat sich Matt ja einen Traum erfüllt und hat dieses Stück mit einem ganzen Orchester eingespielt. Persönlich favorisiere ich den 2 Teil, den dieser klingt wirklich impossant und mächtig. 4/5*

Leider hab ich keine guten Karten für ein Live-Konzert bekommen, den ich hätte diese Song gern mal mit der unglaublichen Live Atmosphäre von Muse erlebt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A Walk To The Middle Of The Earth, 11. September 2009
Hier ist es also.Das neue Muse Album...Lang durften wir Fans drauf warten aber es hat sich gelohnt.

Uprising:Stomp-Glam-Rock-Hit...Grandios antreibend und wunderbar inszeniert...Live ein absoluter Garant für pogende Fans! 5/5

Resistance:Ein fast schon klassischer Muse-rock Song mit viel Attitüde und einem tollem Ende! 4/5

Undisclosed Desires:Dieses Lied wird Fans sowie nicht Fans bestimmt spalten.RnB und viel Mainstreem prasseln auf den Hörer ein...Geschmackssache, trotzdem ein toller Refrain. 3/5

United States Of Eurasia/Collateral Damage:Großartige Queen-Remineszens gemixt mit asiatischen Klängen und einem wunderschönenen(Chopin-esque)Ende.Wunderschön und Episch.Mesterwerk! 5/5

Guiding Light:Mischung aus Starlight und einer großen Portion Pathos.Toller Anfang, im Mittelteil pumpender Bass und schön glockenweicher Refrain sowie Vers.
Eingängig und schön mit tollem Gitarrensolo! 5/5

Unnatural Seletion:Der Hit des Albums!Unglaubliche Arbeit in Sachen Songwriting und Sound.Errinnert an New Born und im Mittelteil an das Ende von Citizen Erased.
Bombastisch, genial mitreisend und einfach cool!Sicherlich einer der besten Muse-Lieder überhaupt! 5/5

MK-Ultra:Der am schwerst zu durchschauensten Track auf dem Album.Vertracktet Bassläufe mit coolen Synthmelodien und Live eine bestimmte Granate!Braucht seine Zeit zum warmlaufen.Erinnert im Refrain an Sing For Absolution.Trotz teils schmierigem Gesang... 5/5

I Belong To You/(Mon Coeur...):Das schwächste Lied auf dem Album.Hat viel Potenzial welches aber leider durch zu viel Produktion und einfallslosem Arrangement zerstört wird.Einfach zu viele Ideen in einem Lied zusammengepresst.Das französisch gesungene Ende mit Klarinettensolo reists auch nicht raus; leider... 2/5

Exogenesis/Overture:Der 3-teiler war das am mit spannenste erwartete Lied des Albums.Teil 1 fängt leicht Filmmusikmäßig aufgezogenen Melodien und lässt die Classic-Ader des Matthew Bellamy zum hervorschein kommen.Im Verse schwebt die Micro-Cuts-ähnliche Stimme dahin.Atmosphärisch,spannend und düster.Kein Lied für zwischendurch sondern zum genießen.Ganz Großes Kino! 5/5

Exogenesis/Cross Pollination:Teil 2 beginnt mit einem verrücktem Hurricanes and Butterflies änhlichem Klaviersolo eingebettet in sanften Streicherklängen.Dann...Schnitt und schwerer und trauriger Gesang und wunderschöne emotionale Klänge begeistern.Dann...wieder Schnitt und eine rockige Überleitung zum Ende des Songs.Es hört sich so an wie als würden alle diese 3 Teile eine Geschichte erzählen die einen berührt.
So soll moderne Classic gepaart mit rockigen Passagen sich anhören! 5/5

Exogenesis/Redemption:Der letzte Teil erinnert anfänglich fast an eine musikalische Begleitung einer Trauerfeier, dann mit dem wohl am schönsten Komponierten Teil das mir jemals unter die Ohren gekommen ist!Schöner geht es nicht!Der Ende des Songs sagt fast schon weinend "Auf Wiedersehen!".Schwer tragend und melodisch endet das Lied und somit das ganze Album aber...Wie soll ein Album denn schöner enden als es hier endet!Ein emotionaleres und melacholisches Lied als dieses hier hat Muse nicht zu bieten! 5/5

Fazit:Allein schon wegen Unnatural Selection und Exogenesis Pt.1-3 loht es sich dieses Album anzulegen.Trotz Durchhänger is dieses Album ein Meisterwerk wie es im Buche steht!Jeder der auch nur IRGENDWAS mit alternativer Musik im entferntesten Sinne etwas anfangen kann muss zuschlagen. 49/55
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "The Resistance" ist ein Monster!!!, 22. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: The Resistance (Audio CD)
Als großer Muse-Fan, der allerdings nach dem eher schwächeren "Black holes & Revelations" eine gewisse Skepsis aufgebaut hatte, kann ich nur sagen: SIE HABEN ES MAL WIEDER GETAN!!! Ein grandioses Album, kein schlechter Song ist hier zu finden, viele gehören zur obersten Elite vieler anderer Muse-Platten und "Exogenisis" ist genau das was so viele Muse-Fans immer gewollt haben. Für mich die beste Muse gleich nach "Origin of symmetry", aber das dieses Album jemals getoppt wird scheint in meinen Augen sowieso eher unmöglich.

Viele Leute beschweren sich über die starken Ähnlichkeiten mit anderen Bands wie "Queen" oder "Depeche Mode", aber ehrlich gesagt halte ich das für eine ungerechtfertigte Kritik. Natürlich sind die parallelen nicht von der Hand zu weisen, aber es gibt unterschiede zwischen "klauen" und "bewusst Einflüsse wiedergeben um einen Tribut auszulösen". Muse Alben haben in gewisser hinicht immer ihren eigenen neuen Charme, das erste Album "Showbiz" war noch sehr schlicht und auf die eigentlichen Instrumente reduziert, "Origin of symmerty" glänzte mit purem Gigantismus und ausgelassener Stimmung, "Absolution" war sehr melancholisch und düster gehalten, "Black holes and revelations" war sehr Partylastig und um einiges elektronischer als alle anderen Alben zuvor und nun fällt "The Resistance" nunmal damit auf, dass viele Songs an die Vorbilder der Band erinnern, ohne ihren eigenen unverkennbaren Stil zu vernachlässigen. So what?!

Für mich das wichtigste Album 2009! Ich kann diese Platte nur jedem ans Herz legen. Vielleicht schaffen sie es ja beim nächsten mal noch eins drauf zu setzen und "Origin of symmetry" vom Thron zu stoßen. Man soll die Träume nie aufgeben!
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The Resistance
The Resistance von Muse (Audio CD - 2009)
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