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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nice? Nice!
Die Zeit zwischen 1967 und 1973 wird vielleicht einmal als eine der kreativsten Phasen der Jazz und Rock Musik anerkannt sein. Nicht nur die großen, als Mythos gehandelten Festivals wie Monterey, Woodstock aber auch der Abgesang eines Isle of Wight Festivals, nein, viele der großen Erneuerungen stammen aus dieser Zeit. Eine Zeit, die ungewöhnlich offen...
Veröffentlicht am 12. August 2009 von Walter Cronkite

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3.0 von 5 Sternen Die Leiden einer Hammondorgel
Genau vor 45 Jahren ist die Gruppe The Nice gegründet worden. Keith Emerson (keyb., voc), Lee Jackson (bg, l-voc) und Brian Davison (dr) - zunächst noch zusammen mit David O'List (g) - machten gleich Furore. Die Band vermischte auf eine bis dahin noch nie gehörte Art und Weise Klassik, Jazz, Rock und auch Blues-Muster zu einem heißen Sound-Cocktail...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2012 von birddog


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nice? Nice!, 12. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East 1969 (Remastered) (Audio CD)
Die Zeit zwischen 1967 und 1973 wird vielleicht einmal als eine der kreativsten Phasen der Jazz und Rock Musik anerkannt sein. Nicht nur die großen, als Mythos gehandelten Festivals wie Monterey, Woodstock aber auch der Abgesang eines Isle of Wight Festivals, nein, viele der großen Erneuerungen stammen aus dieser Zeit. Eine Zeit, die ungewöhnlich offen war für Experimente jeder Art. Miles Davis bereitet mit "In a silent Way" und "Bitches Brew" den harten, elektrischen, Blues-Rock orientierten Jazz vor (ich hatte das Vergnügen, einer Präsentation in Juan-les-Pins zu folgen). Janis Joplin definiert die Stimme im Blues neu, seit Bessie Smith, etwas wahrhaft orgiastisches, Jim Morrison mit den Doors, Jimi Hendrix revolutioniert das Gitarren Spiel ähnlich wie John McLaughlin mit dem Mahavishnu Orchestra Grenzen überwindet, Fusionen schafft. Die frühen Genesis noch mit Peter Gabriel (wer hat damals auch ...the lamb lies down... auf der Loreley open air gesehen) oder Yes als Vertreter des Art Rock, die frühen Queen, Deep Purple, Led Zeppelin. Die Liste ließe sich verlängern. Nice um Keith Emerson hat einen sicheren Stammplatz in dieser Zeit. Obwohl schon damals eher einer Minderheit zugänglich, schaffen sie die Verbindung von Klassik und Rock. Jan Akkerman mit seiner Focus hat es dann fortgesetzt. Wild waren die Konzerte von Nice und für viele durchaus der Einstieg in klassische Musik. Wenngleich Emerson seinen Hang zu Tschaikowsky nicht verheimlicht. Wie so viele Gruppen damals zerbricht auch Nice an der Uneinigkeit über musikalische Schwerpunkte, über Entwicklungen. Aber aus solchen Spannungsfeldern entstehen manchmal auch Perlen. Nice hat nicht sehr viel veröffentlicht. Und auch das war durchaus von unterschiedlicher Qualität. Live Aufnahmen existierten nur auf B-Seiten oder auf dem letzten Pflicht Album, Elegy. Aber man konnte die Kraft und Dynamik hören, mit der diese Musik gemacht wurde. Leider gibt es nicht allzu viele Videos von Nice, sie berserkerten manchmal vie The Who.

Dieses Album nun ist der erste vollständige Mitschnitt aus dem Fillmore East, kurz bevor die Gruppe sich auflöst. Einige der Songs sind schon bekannt, finden sich z.B. auf Elegy. Was man hört ist ein Team, das kraftvoll das Repertoire beherrscht. Die meisten Interpretationen überzeugen, Hang on to a Dream ist eine sehr kompakte Version und mehr in Dur gespielt als in Moll, das ist die Freiheit des Künstlers. Das America enttäuscht, ist es doch allzu glatt und kann an die bekannte Version nicht reichen. Aber insgesamt eine der gelungenen Veröffentlichungen aus dem Back Katalog in der letzten Zeit.

Wie gut das remastering ausgefallen ist, lässt sich schwer sagen. Aber immerhin ist die Aufnahme ziemlich rauschfrei und bietet eine Orgel auf einem soliden Bassfundament.

Keine Entdeckung, aber eine Empfehlung, nicht nur für Spezialisten.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alternative Live-Takes zu den Alben "The Nice" und "Elegy", 17. November 2011
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East 1969 (Remastered) (Audio CD)
Wenn man den Klang einer Hammond Organ liebt, kommt man um The Nice im Grunde genommen nicht herum, denn Keith Emerson war und ist schon ein Meister dieses für mich beeindruckenden Instrumentes. Allein schon deshalb war die Band für mich seit den späten 60er Jahren interessant. Allerdings fand ich schon damals ihre Studio-Alben teilweise von den oft längeren Stücken überproduziert und von den Arrangements etwas öde, obwohl ich durch meine Eltern der klassischen Musik durchaus immer aufgeschlossen war.

Live waren The Nice sicherlich ein klangliches wie visuelles Erlebnis, da Keith Emerson wohl zumeist eine aufregende Bühnenshow mit zwei Hammond-Organ bot. Das konnte man auch bei den veröffentlichten Live-Takes aus dem Fillmore East der Alben The Nice - Deluxe Edition von 1969 und Elegy-Remaster von 1971 bereits hören, die ich schon immer gut fand.

Mit dem 2009 veröffentlichten Album mit Aufnahmen der vier Konzerte vom 19. und 20. Dezember 1969, ebenfalls aus dem Fillmore East, gibt es nun neue Versionen aus dem Live-Set, die allesamt bisher unveröffentlicht waren.
Die Band war da schon bald am Ende, denn Keith Emerson stand zu dem Zeitpunkt schon mit dem ehemaligen "King Crimson"-Bassist Greg Lake vor der Gründung von ELP.

Die Aufnahmen sind hier wirklich gut und eine Anschaffung allemal wert. Alle Titel einzeln zu besprechen würde zu weit führen, aber ein paar Vergleiche bieten sich an. Sehr gut ist die Version von "Rondo" (6 Min.), die mit dem Anfahren einer pfeifenden Dampflok beginnt, das Keith Emerson auf seiner Hammond klasse erzeugt, bis der Titel in das bekannte Tempo und Improvisation Fahrt aufnimmt.

"Ars Longa Vita Brevis" (13 Min.) ist deutlich kürzer und straffer als die Studio-Suite vom gleichnamigen Album Ars Longa Vita Brevis/Deluxe und die "Five Bridges Suite" (13 Min.) Five Bridges Suite-Remaster, die mir persönlich durch die aufgeblasene Orchesterbegleitung der Live-Version vom Album nie besonders zugesagt hat, ist hier ohne Orchester für mich besser. Aber das ist natürlich subjektiv.

Der Dylan-Live Klassiker der Band "She Belongs To Me" (13 Min.) ist etwas länger, als die Live-Version vom Album "The Nice" und auch von der langen Improvisation härter und brachialer, als diese.
"Country Pie" ist erstklassig mit fliegenden Fingern von Keith Emerson, der dort enorm schnelle Klangläufe auf seiner Orgel spielt. Selbst der insgesamt zumeist dünne Gesang von Lee Jackson und Keith Emerson kommt bei dieser Version recht gut und passt irgendwie.

"Hang On To A Dream" (7 Min.) ist hier Hammond begleitet und daher ganz anders anzuhören, als der 13 Minuten Piano-Jam auf dem Album "Elegy". Mir gefällt die kürzere Organ-Version allerdings auch.

"America", mit 7 Minuten deutlich kürzer als auf "Elegy", finde ich nicht so gut, wie die vorgenannte, die ich deutlich druckvoller höre.

Die CD hat ein kurzes Booklet (6 Seiten) zu der Bandgeschichte, Alben und den vier Fillmore East-Konzerten.
Angeblich handelt es sich hiernach bei den vier Titeln des Albums "Elegy" allesamt um Live-Takes aus diesen vier Konzerten der Band von Dezember 1969. Nach dem Klappcover der Original-LP wurden jedoch nur die beiden Titel "Hang On To A Dream" und "America" live aufgenommen, die beiden anderen sind Studio-Versionen der Band aus den Londoner Trident-Studios...wie auch immer.

Insgesamt eine gute Veröffentlichung von dieser wirklich innovativen Band, die ohne Frage ihre Höhepunkte hat; besonders wenn man die Hammond mag. Und das die Band kurz vor der Auflösung stand, hört man hier zu keiner Zeit.
Auf das gute Album "Elegy" würde ich aber nicht verzichten wollen wegen den beiden sehr guten Live-Takes, die sich deutlich von "Live At The Fillmore East December 1969" unterscheiden.
Für mich insgesamt gute ****.
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5.0 von 5 Sternen Hte Nice, Fillmore East, 20. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East 1969 (Remastered) (Audio CD)
Wer diese Art der Musik mag, kommt auf seine Kosten, zumal es ein Frühwerk der Gruppe ist. Mitunter ist der Ton ein wenig mat oder dumpf. Mir hat es gefallen. Ich hatte vorher diese Aufnahme mit einleitenden und informierenden Worten im Radio gehört.
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5.0 von 5 Sternen Einfach Nice, 11. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East 1969 (Remastered) (Audio CD)
Keith Emerson mit seiner ersten großen Formation. Das ist spannende Crossovermusik der sechziger Jahre. So kann man .- oder konnte damals, auch mir- den Jugendlichen klassische Musik näherbringen.
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3.0 von 5 Sternen Die Leiden einer Hammondorgel, 15. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Fillmore East 1969 (Remastered) (Audio CD)
Genau vor 45 Jahren ist die Gruppe The Nice gegründet worden. Keith Emerson (keyb., voc), Lee Jackson (bg, l-voc) und Brian Davison (dr) - zunächst noch zusammen mit David O'List (g) - machten gleich Furore. Die Band vermischte auf eine bis dahin noch nie gehörte Art und Weise Klassik, Jazz, Rock und auch Blues-Muster zu einem heißen Sound-Cocktail. Zu welcher Form die Musiker vor allem bei Konzerten aufliefen, kann man auf dem Doppelalbum "Live at the Fillmore East December 1969" nachhören. Kurz vor Auflösung der Gruppe entstanden, zeigt die CD nochmals in aller Deutlichkeit die Stärken, aber auch die Schwächen des Trios auf. Alle drei Musiker sind Top-Instrumentalisten. Freilich wird bei der Live-Aufnahme die instrumentale Dominanz von Keyboarder Emerson mehr als deutlich. Ganz klar: der Mann beherrscht die Hammondorgel und diverse andere Tasteninstrumente wie fast kein anderer. Ob klassische Tonfolgen (Bach, Sibelius, Tschaikovsky) oder großartige Demonstrationen seiner durch Jazzer wie Jimmy Smith oder Jimmy McGriff inspirierten Künste auf der Hammondorgel: der gute Keith hat alles drauf. Auch rockige Passagen und R&B-Anleihen bereiten ihm keine Schwierigkeiten. Freilich hat der Keyboarder ein großes Selbstdarstellungsbedürfnis. Und diesem frönt er mir auf "Fillmore East" vor allem auf den überlangen Titeln allzu ausgiebig. Zudem nerven manchmal atonale Tonfolgen und freejazz-mäßige Sequenzen. Bei "Intermezzo: Karelia Suite" scheint der Tastenmann regelrecht auszuflippen. Wenn er während des Konzertes seine Hammond mit Ellenbogen, Messern und Säbeln traktiert, mag das für das Publikum vor Ort spektakulär sein. Auf Tonträger dokumentiert klingen solche Showeinlagen oftmals weniger schön. Die arme Hammondorgel kann einem dann geradezu leid tun. Höhepunkte des Sets sind für mich einmal "Rondo" mit seiner eingängigen Melodie und der fauchenden Hammond. Auch das verspielte "Little Arabella" und die eingängige und von Jacksons Bass mitdominierte Version des Bob Dylan-Songs "Country pie" kommen gut rüber. Schlagzeug-Fans sollten einmal in "Ars longa vita brevis" hineinhören. Schließlich gilt es noch das jazzig-treibende "Hang on to a dream", das furiose "America" und das die R&B-Vergangenheit der Jungs verratende "War and peace" zu erwähnen. Was die Live-Scheibe von "The Nice" ebenfalls entlarvt, sind stimmliche Defizite von Leadsänger Lee Jackson. E.L.P.-Bassist Greg Lake - der Vergleich sei erlaubt - hat da in einer ganz anderen Liga gesungen. Das Remastering des Albums - dies sei noch nachgetragen - läßt durchaus Raum nach oben. Demgegenüber kann man das Booklet mit der informativen Bandgeschichte von Mark Powell als gelungen bezeichnen. "The performances were of a tremendously high standard and showed no signs of a band on the verge of a permanent split", schreibt Powell dort. Eine solche Lobeshymne halte ich allerdings für reichlich übertrieben. Dafür sind nicht zuletzt Emersons Orgien auf der Hammondorgel über 80 Minuten CD-Laufzeit allzu ermüdend.
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