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am 3. Dezember 2009
1949 gründete Dave Brubeck sein eigenes Quartett, zu dem von 1951 bis 1967 auch Paul Desmond gehörte. Sein Altsaxophon-Spiel orientierte sich wenig an Charlie Parker, dem großen Altsaxophonisten dieser Zeit - er hatte einen klaren, leichten, fließenden Klang, den viele vergebens zu imitieren versuchten. Desmond liebte sanfte und zutiefst beseelte Balladen. Das Zusammenwirken seines leichten, luftigen Stils und Brubecks schweres, polytonales Klavierspiel trug viel zum Erfolg des klassischen Dave Brubeck Quartetts bei.

Aber auch im Duo, wie das am 10. Juni und 16. September 1975, also an zwei Studiotagen, eingespielte Album "The Duets", das wohl zu den lyrischsten Alben der Jazzgeschichte gehört. Ob 'Alice in Wonderland', 'These foolish things' oder 'Blue dove', es sind leise Tonminiaturen, die unfertige, allenfalls ausgedeutige Strukturen aufweisen. 'Stardust', 'Koto Song', 'Balcony Rock', 'Summer Song' und 'You Go To My Head' sind wundervolle Songs, die unter den Händen der beiden genialen Musiker zu neuem Glanz erstrahlen.

Beide, Brubeck und Desmond, greifen hier so souverän ineinander, dass "The Duets" zu einem verblüffend abwechslungsreichen, schier berauschenden Album wird: Stück für Stück in allen acht Songs Ohrwurm-Magien mit garantiertem Langzeit-Effekt. Hier darf der Jazz eine große Sternstunde feiern. Unbedingt empfohlen !
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am 21. Oktober 2013
Dave Brubeck war der Superstar, an dem man diese Platte "aufhängte". Doch der eigentliche Star ist sein, nicht nur kongenialer, sondern ihm bei weitem überlegener Partner, der unübertroffene Paul Desmond. Und nur um seinetwillen habe ich diese Platte erstanden.
Leider, leider bekommt Desmond (aus dem oben erwähnten Grund) nicht den Raum, der ihm gebühren würde.
Desmonds Melodiösität, seine tiefverwobenen Linien, die bei aller Komplexität so überaus luftig, leicht und schmeichelnd-charmant daherkommen, haben hier jedoch mehr Zeit sich zu entfalten, als bei den meisten anderen seiner Aufnahmen.
Hier kann man ohne jede Ablenkung durch eine Band einen wunderbaren Einblick in die zarte Seele dieses, als Sarkasten berühmten Mannes bekommen.
Desmond hat es nicht nötig mit Virtuosität zu prahlen, nach Effekten zu haschen. Er nimmt den Zuhörer auf seinen Schwingen mit in die jeweilige musikalische Atmosphäre der Stücke, die er interpretiert.
Wegen der Mühelosigkeit und Schlüssigkeit seiner Phrasen unterschätzen ihn die meisten Kritiker noch heute, Simplizität mit Banalität verwechselnd.
Desmonds Spielhaltung und Spielkultur ist in ihrer Art im Jazz bis heute unübertroffen. Sie folgt einem geradezu klassischen Ideal von Schönheit, Kultur und Maß. Ein Ansatz, wie er nur ganz selten im Jazz aufgegriffen wurde. Und wie man ihn reiner, als auf diesen Einspielungen, kaum zu hören bekommen kann.
Man erkauft diesen Vorteil allerdings, wie erwähnt, mit hölzernen, ambitionierten, jedoch ungelenken und ermüdend langatmigen, weil vergleichsweise uninspirierten Soli von Brubecks Seite.
Kongenial ist Brubeck immer dann, wenn er Desmonds perlenrein essenziierten Gedanken assistiert.
Ein schönes Album zum Arbeiten an langen dunklen Winterabenden!
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am 27. September 2013
Die ruhig gehaltenen Stücke sind nett anzuhören, allerdings fehlt ihnen etwas die gelöste Spielfreude und Inspiriertheit der Aufnahmen der 50er und frühen 60er Jahre. Alles wirkt hier doch sehr abgeklärt. Lediglich das fünfte Stück bringt für mich etwas mehr Magie rüber. Insofern erhält die Aufnahme für mich keine 5 Sterne.

Die CD trägt die (leider nicht ganz vorteilhafte) klangliche Signatur der 70er Jahre. Der Klavierklang ist zwar farbig und kernig, besitzt aber auch leichte Härten, stellenweise sogar Verzerrungen. Paul Desmonds Saxophon wird sehr breit abgebildet und die Anblasgeräusche sind etwas zu dominant geraten. Das Bandrauschen ist relativ stark, vermutlich ein Effekt der im Remastering leicht angehobenen Höhen.
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am 23. November 2012
Über Musik lässt sich streiten, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
Schön die alten Jazz-Klassiker in neuem (remaster)Glanz hören zu dürfen. Klare Kaufempfehlung.
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am 9. Januar 2013
Die CD bietet eine gute und repräsentative Auswahl aus dem Repertoire der beiden Künstler.Die Wiedergabe-obwohl die Aufnahme aaus 1975 stammt ist sehr gut.
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am 16. Januar 2014
Auslöser für den Kauf war Dave Brubeck und seine Virtuosität. Dazu noch ein Topp-Musiker - Herz was willst Du mehr?!
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