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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn
Zunächst war ich skeptisch als ich in den einschlägigen Magazinen die durchweg guten bis überragend ausgefallenen Wertungen las. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, daß die vielen gegensätzlichen Elemente, die das Spiel enthält ein stimmiges ganzes ergeben könnten. Die äußerst unkonventionelle Heldin, die barrock...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von Johncole

versus
2.0 von 5 Sternen Langweilig
Tolle Kämpfe sind im Spiel enthalten mehr aber nicht Story ist nicht ausgereift. Hab mir mehr gehoft, auserdem ist das spiel auch zu kurz für die Heutige Zeit
Veröffentlicht am 15. Januar 2013 von Renkaro


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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn, 14. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Zunächst war ich skeptisch als ich in den einschlägigen Magazinen die durchweg guten bis überragend ausgefallenen Wertungen las. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, daß die vielen gegensätzlichen Elemente, die das Spiel enthält ein stimmiges ganzes ergeben könnten. Die äußerst unkonventionelle Heldin, die barrock anmutenden Gegner und Architektur und nicht zuletzt der mehr als schräge Soundmix aus epochalen Chorälen und Bubblegum-Japanpop.

Was soll ich sagen? Ich lag mächtig daneben. Was man in diesem Spiel geboten bekommt, liegt so dermaßen jenseits von allem, was man sich vorstellen kann, daß einem beim Spielen mehrfach einfach nur noch die Kinnlade herunter-klappt.
Ich habe so ziemlich jedes episch inszenierte Actionspiel gespielt ( God of War, GOW 2, Halo3, usw). Aber was Sega hier ind den knapp 11 Stunden Spielzeit für ein Feuerwerk abbrennt, kann man durchaus als " nicht von dieser Welt= bezeichnen. Das Spiel hat aufgrund seiner unglaublich guten aber anspruchsvollen Steuerung (ich hatte erst nach meinem 1. Durchgang das Gefühl es wirklich zu können) einen sehr hohen Wiederspielwert, denn wenn man den Dreh ersteinmal heraushat, kann man sich wirklich an einem selbst aufgeführten Combo- und Zeitlupen- Ballett erfreuen.
Das Spiel bietet eine sehr interessante Story und einen deutlich überdurchschnittlichen Schwierigkeitsgrad. Man kann es auch auf easy spielen, es wird einem jedoch mehr als die Hälfte des Spiels hierbei entgehen, weil Bayonetta hierbei die meisten Combos von alleine ausführt, das tolle Kampfsystem macht aber den eigentlichen Reiz aus.
Ich kann dieses Spiel wirklich nur jedem, der die Nase voll hat von den ausgetretenen Pfaden, auf denen sich die meisten Entwickler in den letzen Jahren bewegen, ausdrücklich empfehlen. Konsequenter und stimmiger werden dieses Jahr nur wenige Spiele sein....und besser wahrscheinlich auch nicht.
Zieh dich warm an Kratos!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Spiel und wiederholtes Spielen macht jedes mal mehr Spaß!, 18. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Das Spiel an sich ist sehr nett präsentiert, sehr einfallsreich und auch zum Teil sogar ein bisschen selbstironisch und lustig. Alles wurde bisher schon gesagt. Was mich an diesem Spiel so sehr fasziniert ist, dass ich es tatsächlich auf jeder Schwierigkeitsstufe durchgespielt habe, also insgesamt 4 ganze Male. Das hat bisher noch kein Spiel geschafft. Der Grund dafür sind zum Einen die vielen Sachen wie z.B. Waffen, Amulette oder Kampftechniken, die man sich im Laufe des Spiels dazukaufen kann durch die verdienten "Halos" (also die Währung im Spiel selbst, die man durch Kämpfe und Schatztruhen bekommt), und zum Anderen lernt man im Spiel nach und nach selbst, wie man verschiedene Attacken geschickt zu einer fatalen Kombo verstricken kann.

Bleibt noch zu sagen, dass durchweg alle professionellen Kritiker das Spiel in höchsten Tönen loben, aber speziell der PS3-Version eine niedrigere Wertung vergeben. Dies hängt mit den langen Ladezeiten zusammen, die z.B. beim Besuch des "Gate to Hell" (Laden in dem man Waffen usw. erwirbt) oder beim Laden eines neuen Kapitels.

Diese langen LADEZEITEN WURDEN BEHOBEN, dank einem Update, dass man sich kostenlos runterladen kann. Die Frage nach dem Download des Updates erfolgt automatisch beim einlegen der Spiele-CD und dauert zusammen mit der Installation ca. 20 Minuten (jedenfalls bei mir).

Alles in Allem ist es ein absolut unterhaltendes Spiel mit viel Ironie und jetzt seit kurzem endlich auch sehr kurzen Ladezeiten. Ich kanns nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bayonetta - ein zauberhafte Hexe, 21. Januar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Bayonetta ist für mich die erste ernsthafte Auseinandersetzung mit der Welt des Hack & Slay und das Spiel hat mich schlicht weg vom Stuhl gehaun. Ich habe zwar schon ab und zu bei einem Kollege Devil May Cry gezockt, aber meiner Meinung ist Bayonetta noch einmal was ganz anderes.
Es ist beeindruckend, wie die verschiedenen Stilelemente (die unterschiedlicher nicht sein könnten)zusammen harmonieren.
Man spielt eine Hexe, die vor Kraft, Selbstbewusstsein und Sex strotz, und kämpft sich durch sehr detalliert gestaltete Level. Gerade fährt man noch mit einem Motorrad auf einer Autobahn und nächsten Level steht man auf einer Plattform im All und sieht vor sich eine sich drehende Insel mit einer Kirche. Einfach abgefahren.
Da die Titelheldin eine Hexe (vom Clan der Umbra Hexen) verkörpert steht man auf der vermeindlichen "Seite des Bösen" und kämpft gegen Engel und heiligen Gestallten (die Lumen Weisen). Alle Charaktere sind mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Steht man dann vor einem Endgegner von der Höhe eines Hochhauses, denkt man im ersten Moment: Ach du sch... . Aber alles halb so Wild. Bayonetta ist mit allerhand Waffen ausgestattet (z.B. Pistolen, Schwert), die Sie an Händen und Füßen trägt. Und mit den richtigen Tastenkombinationen, die keines Wegs Fingerbrecher sind, da man in der Regel nur Dreieck und Kreis benötigt, könnt ihr dannn Combos vom Feinst auf die Gegner regnen lassen. Die Hexenzeit ist ein wichtiges Wrkzeug im Kampf. Diese wird aktiviert, wenn man einm angriff knapp ausweicht. Der Effekt ist, dass sich die Gegner für einen Kurzen zeitraum in Zeitlupe bewegen, ihr aber nicht. Bei bestimmten Combos nutzt Bayonetta ihre Haare und formt sie zu Fäusten und Stiefeln und wenn Ihr den großen Jungs den Rest gebt, wird aus der haarpracht auch schnell mal eine riesige Spinne oder ein überdemensionaler Wolfskopf.
Ich habe beim ersten Durchspielen auf Easy angefangen und muss sagen, dass ich von Anfang an gut klar gekommen bin. Ich war zwar als Hack & Slay Neuling manchmal stark gefordert, aber nie Überfodert. Der Schwierigkeitsgrad zieht allerdings zur nächsten Schwierigkeitsstufe gehörig an und ich habe anfangs öfters ins Gras gebissen und es bedarf einiger Übung Herr der Lage zu werden.
Mit den Heiligenscheinen, die von euren Opfern übrig bleiben, könnt ihr euch im "Höllen-Shop" neue Moves, Zubehör und allerlei andere Dinge kaufen. Aus den Kräuter die Ihr im Spiel auf sammelt, könnt ihr euch Nützliches zusammenbrauen, um eure Gesundheits- und Magieleiste aufzufüllen, oder euch im Kampf einen schützenden Panzer zu zulegen. Der Witz dabei: Ihr nehmt keine Wässerchen zu euch, sondern Lollies.
Die Story finde ich klasse, auch wenn man während des Spiels manchmal da sitzt und denkt: HÄ??? Am Ende, welches meiner Meinung grandios ist, klärt sich alles auf und auch der letzt Groschen fällt.

Ich glaube Bayonetta ist ein Spiel, was man entweder liebt oder hasst. Es hat einen sehr speziellen Stil, was Leveldesign, Zwischensequenzen und Storytelling angeht. Ich finde es großartig und kann es jedem empfehlen, der ein Game der speziellen, bzw. anderen Art will. Auch denen, die noch nie mit Hayk & Slay zu tun hatten (wie ich).
Also: Kaufen und Spass haben
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skuril und genial, 31. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Wer den geistigen Vater hinter Bayonetta kennt, weiß, dass dies Spiel ein Hit ist. Unter anderem sind für Bayonetta Hideki Kamiya, der für Devil May Cry Pate stand, verantwortlich. In grafisch ähnlichem Stil geht es auch zur Sache.

So seltsam die Story auch ist, so gut ist aber das Gameplay. Die ausgesproche attraktive Hexe wacht nach mehreren Jahrhunderten aus einem langen Schlaf auf und hat keine Ahnung wer sie ist. Es begegnen Ihr auf mehreren Ebenen des Bewusstseins unterschiedliche Monster, Engel, Wahtever (ich habe die Story bis zum Schluss nicht wirklich verstanden, aber das muss man auch gar nicht). Mit Schusswaffen in Händen und an den Füßen (oja, an den Füßen!) geht die Dame auf die Monsterscharen los.

An Absurditäten kaum zu bremsen, sammelt man für den Teufel goldene Schallplatten, die man dann in der Hölle gegen Lutscher (ja, Lutscher für beispielsweise mehr Abwehrkraft oder Gesundheit) oder neuen Waffen eintauschen kann. Aber das Fass dem Boden ausgeschlagen hat für mich die Funktion, wie man verschlossene Türen öffnet. Es soll Leute geben, die einfach eine Klinke drücken oder ggf. einen Schlüssel benutzen. Nicht so Frau Bayonetta. Sie hebt eine Statue neben der Tür mit den Haaren an, weicht anschliessend einem Blitz aus. Dieses Manöver löst die sogenannte Hexenzeit aus, in der die Zeit langsamer läuft aber unsere Dame genauso schnell bleibt, zertrümmert die Tür und schon ist man durch. Ist doch ganz normal...!

Das Kampfsystem ist einem komplexem Prügler nachempfunden. Die Anzahl der Kombos, die Sexy-Hexy machen kann, wird man sicher auch nach dem 5ten Mal durchspielen nicht komplett beherrschen. Die Endgegner sind riesig und ziemlich abwechslungsreich. Diese werden mit riesigen Finishing-Moves mit Bayonettas Haaren über den Hades geschickt. Ja, riesige Monster aus Haaren...nicht fragen, spielen! Die Motorrad Passagen sind gut gelöst und sorgen für noch mehr Abwechslung. Also rundum alles gut!

Einziger Wehrmutstropfen ist die Musik, welche irgendwann nicht mehr als Hintergrundmusik bezeichnet werden kann, sodass das Gedüdel einfach nur noch nervt.

Wer sich nicht an der verwirrenden Story und der Musik stört, MUSS zugreifen. Selten ist ein so innovatives und zugleich grafisch pompöses Spiel produziert worden, was sich zudem noch toll spielt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine haarige Angelegenheit, 27. Dezember 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
(basierend auf der JAP-Version)

Bei Bayonetta handelt es sich um das neueste Machwerk des noch recht jungen Studios Platinum Games, welches durch den etwas extravaganten Erstlingstitel MadWorld bekannt wurde. Bayonetta steht dem in Sachen Extravaganz in nichts nach und egal wie stark es von einem Devil May Cry borgt, es ist etwas völlig eigenes und ein wahres Meisterwerk.

Die Parallelen zu Capcoms Dämonenhatz sind einfach nicht zu leugnen, doch sie lassen sich ganz simpel erklären: Der Urvater der Serie hatte hier seine Finger im Spiel und demnach kann sich der Action-Freund auf eine sehr logische und astreine Fast-Fortsetzung von Dantes Abenteuer freuen. Wo man sich bei DMC immer mehr in Pseudo-Coolness stürzte hat man bei Bayonetta gekonnt wieder die Kurve gefunden und ein elegantes Spagat zwischen frechen Sprüchen und gut inszeniertem Gothic-Kitsch erschaffen. Gepaart ist dies mit einer 180 Grad Drehung zu Devil May Cry, denn hier ist der Held weiblich und die Dämonen mussten Engeln weichen.

Spielerisch hat man sich freilich auch an dem großen Bruder orientiert, aber zeitgleich eine logische Erweiterung der DMC-Kämpfe geschaffen. Filigran und feengleich tanzt sich die Titelgebende Hexe, Bayonetta - erwacht aus einem langen Schlummer, durch die Horden an Engeln und greift dabei ebenfalls auf gewisse Schwerter und Schusswaffen, aber auch auf Magie zu. Letztere dürfte für den Klischeejapaner und mehrere männliche Zocker übrigens ein besonderes Schmankerl sein, denn in den einzelnen Zaubern formt Bayonetta ihre Haare zu haushohen Drachen oder überdimensionalen Füßen. Selbst so antike Folterwerkzeuge wie die Eiserne Jungfrau oder ein Guillotine sind möglich. Was daran ein Schmankerl sein soll? Nun, ihr Anzug besteht ebenfalls aus ihren Haaren und dieser wird für gewisse Angriffe eben mal kurz fallen gelassen. Natürlich immer perfekt zensiert, aber die werte Hexe steht nicht nur einmal nackt im Kampffeld und zeigt sich so wie die Programmierer und Designer sie schufen.

Bayonetta hat aber noch mehr zu bieten als digitalisierte Kurven der Extraklasse. Ihre Modifikationen in Sachen Kampf sind schier unerschöpflich, denn neben Schusswaffen und Schwertern in den Händen hat sie auch einige Pistolen an den Füßen - optimal als Absatz verbaut - sowie auch scharfe Aufsätze die man an ihre digitalisierten Stiefel setzen kann. Dieser Zusatz von zwei Füßen die zusätzlich als Waffe dienen können als auch die Magie ermöglichen es wie in einem Charaktereditor die Figur ganz nach Belieben anzupassen und somit kann sich jeder Spieler quasi seine eigene Hexe zusammenstellen. Die dadurch resultierenden Combomöglichkeiten mögen zu Beginn zwar schon fast erschlagen, aber es ist genau diese Freiheit des Kämpfens die dem Spiel den nötigen Reiz bringt - und das ist auch nötig denn die Auseinandersetzungen mit Engeln sind häufig und nicht gerade kurz, was am Schwierigkeitsgrad liegt. Wer dennoch mal den Überblick verliert kann zu jeder Zeit nachschlagen welche Angriffskombinationen es gibt. Angriffskombinationen und Waffen können übrigens auch wie bei DMC über ein Shopsystem erstanden werden als auch über Gewisse sakrale Texte die im Spiel zu finden sind.

Wen all das überfordert und wer Probleme mit dem nicht ganz einfachen Spiel hat, der darf im Rahmen der "Vercasualisierung" zu den Modi "very easy" und "easy" greifen. Hier kann man das Spiel fast schon mit verschlossenen Augen durchspielen und muss sich keiner großen Combos bedienen. Diese Modi dienen auch eher dazu den Spieler zu vergnügen der einfach mal durchrennen will und Story erleben mag, kein Gameplay. Damit können zwar auch ungeübte Spieler der Story folgen, sie minimieren die Spieldauer aber auf ca 12 Stunden und verpassen sehr viel des eigentlichen Gameplays.

Grafisch kann ich natürlich nur über die PS3-Version sprechen und soweit ich es beurteilen mag sind die Texturen als auch Modelle sehr gut. Jede Welt und jede Figur ist überzogen mit dem japanophilen Gothic-Kitsch und einer Vielzahl an Schnörkeln - was wohl auch an der generellen femininen Ader des Titel liegen mag. Lediglich einige kleine Tearingprobleme und gelegentliche SlowDowns können den Spaß für Perfektionisten trüben, tun dem Spielspaß aber bei diesem Titel keinen Abbruch.

Der Sound präsentiert sich ebenfalls etwas sanfter und femininer als der des großen Bruders. Wer hier auf reibeisene Männerstimmen und Rock hofft wird wohl enttäuscht, denn J-Pop mit einer sehr guten Sängerin als auch Jazz und sakrale Chöre wurden hier angewendet, ja sogar eine Neuinterpretation von "Fly me to the Moon" die wirklich gut ist. Wem sich dabei die Haare zu Berge stellen darf aber auch seine eigene Musik ins Spiel einbringen.
Die Sprachausgabe ist gut gelungen und man merkt den Sprechern den Spaß an dem Titel zu jeder Zeit an. Einzig das manchmal unverständlich verzerrte Genuschel einiger gigantomanisch angewachsener Bossgegner kann etwas schlecht auffallen. Nichts aber was Untertitel nicht beheben können.

Bayonetta ist wirklich ein sehr gelungenes Spiel welches in meinen Augen eine bessere Fortsetzung zu Devil May Cry darstellt als die drei Folgetitel des Originals. Die Kämpfe machen herrlich Spaß durch das ausgefeilte System, die verdrehte Welt (Dämonen = Engel, etc.) wirkt erfrischend und die Figuren sind trotz einiger "Ich mach mal nen coolen Spruch"-Passagen nie so überzogen und erzwungen dargestellt wie es in Capcoms Serie mehr und mehr der Fall wurde. Vieleicht auch deshalb ein Grund warum man einige Anspielungen auf Capcom-Titel finden kann (Viewtiful Joe, Resident Evil 4, ...). Dies trifft auch auf die Action zu, denn obwohl es schon sehr überspitzt sein mag auf einem gigantischen Ziffernblatt und den Zeigern eines zerberstenden Uhrenturms zu kämpfen, die sich gerade im freien Fall zur Erde befinden, hat es nicht den erzwungenen Beigeschmack.

Wer auf Action und Gothic-Szenarien steht, der DMC-Serie etwas müde geworden ist oder einfach etwas braucht um die Wartezeit auf das neue Castlevania zu überbrücken sollte hier fündig werden und zugreifen, sofern er nichts gegen die doch recht japanischen Elemente hat ("Kulleraugen" und Anime-Schönlinge könnte man hier schon irgendwie erwähnen). Auch müssen längere Ladezeiten in kauf genommen werden, die zwar interaktiv sind, aber nunmal immer wieder auftauchen. Dennoch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für Bayonetta, die alle bezaubert!

Nachtrag: Zur Story sage ich diesmal gezielt nichts, denn dieses Highlight muss man einfach selbst erleben.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen As long as there's music, I will keep on dancing!!!, 15. Januar 2010
Von 
D. Kaldyk (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
(Rezension basierend auf der Japanische Version des Spiels)

Was Altmeister Hideki Kamiya hier auf den Bildschirm zaubert ist der absolute Hammer. Zwar spürt man die Wurzeln zu Devil May Cry, doch Bayonetta ist dem großen Vorbild einfach weit vorraus.

Story: Die Story von Bayonetta ist zwar interessant aber nicht sonderlich spannend erzählt, das macht aber nichts da bei diesem Spiel das Gameplay klar der wichtige Punkt ist.
Vor langer Zeit wahrten die Umbra-Hexen und die Lumen-Weisen das Gleichgewicht der Welt. Dann kam es zu einem Krieg welchen die Hexen gewannen, allerdings begegnete die Menschheit den Hexen mit Misstrauen und startete eine "Hexenjagd". Dabei kamen alle Hexen bis auf Eine um.
Diese Hexe ist die titelgebende Heldin Bayonetta welche nach langen Schlaf am Grund eines Sees all ihre Errinerungen verloren hat, bis auf die Tatsache das sie eine Umbra-Hexe ist.

Gameplay: Bayonetta ist DAS Spiel an welchem sich Genreverteter wie Devil May Cry, God of War oder Ninja Gaiden demnächst Gameplaytechnisch zu messen haben. Hier passt einfach alles, angefangen bei der Riesenauswahl an Combos, über die Ausführbarkeit dieser, bis hin zum Schwierigkeitsgrad. Hier wird Anfänger und Experte gleichermaßen bedient. Die Steuerung geht nach sehr kurzer Eingewöhnungszeit in Fleisch und Blut über. Einfach ausgedrückt, steuert die Dreieck-Taste Bayonettas Arme, wohingegen die Kreis-Taste ihre Beine bedient. Mit diesen zwei Tasten lassen sich nun jede Menge an Kombos zusammenzaubern. Des weiteren, ist es wichtig seine Gegner zu studieren und sich deren Angriffverhalten zu merken, um mit einem einfachen Druck der R2 taste den Angriffen in letzter Sekunde auszuweichen und die Witch-Time (eine Art Bullet-Time in welcher sich die Gegner in Zeitlupe bewegen, man selber aber nicht) auszulösen. Wenn man dann genug Treffer gelandet hat, ohne selber getroffen zu werden, kann man seine Magieleiste für eine Torture-Attack einsetzen und dem Gegner so immensen Schaden zufügen.
Das ganze hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil Bayonetta ist meiner Meinung nach wesentlich einsteigerfreundlicher als Devil May Cry, ohne dabei seinen "Hardcorefaktor" zu verlieren.

Grafik: Hier schwächelt Bayonetta leider etwas. Zwar läuft das Geschehen fast immer Ruckelfrei ab, allerdings erlangt es weder die Framerate eine Ninja Gaiden Sigma, oder den Detailgrad eines Uncharted 2.
Dafür ist der Look des Spiels sehr abgfahren und traf genau meinen Geschmack. Auch bei den Zwischensequenzen war ich hin und weg, das hatte ich bei Devil May Cry 4 vermisst. Auch das Charakter- sowie das Monsterdesign weiß zu überzeugen und ist absolut abgefahren, aber ich hätte auch nichts anderes erwartet.

Sound: Ein zweischeidiges Schwert. Auf der einen Seite ist der Soundtrack ein Traum. Die Mischung aus J-Pop und Jazz passt einfach super zum Spiel und ich werde mir den Soundtrack auch auf jeden Fall noch zulegen. Wo Bayonetta allerdings absolut in die Schei**e tritt sind die Synchronsprecher. Ich fühlte mich an alte Resident Evil 1 Zeiten zurück errinert. Die Sprecher wirken nicht motiviert und bringen leider keinerlei Emotionen rüber. Ich glaube hier hätte Kamiya gut daran getan eine Japanische Synchro, statt einer Englischen zu wählen.

Fazit: Trotz der Grafik- und Synchrotechnischen Patzer ist Bayonetta für mich das Action/Hack&Slay Game der letzen Jahre. Nach dem für mich leider etwas enttäuschenden Devil May Cry 4, ist das nun die Entschädigung und, zumindest Gameplaytechnisch, der Genrekönig. Bleibt abzuwarten ob God of War in der Hinsicht mithalten kann, die Demo kann es nicht.
Alle die auf Devil May Cry stehen sollten hier zulangen, auch Actionspielfans sollten auf jeden Fall einen Blick riskieren

Gameplay: 98%
Grafik: 70%
Sound: 73%

Spielspass: 91%
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr geiles Game, 10. Februar 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
So Leute, spiele seit ca.3 Stunden und muss sagen: HAMMER!
Sehr brutal, sehr sehr sexy und wunderschön. Die Musik ist ok, passt zur Situation, bis auf die Musik, die bei jedem Kampf einsetzt, aber das ist in Ordnung. Bayonetta ist ne sexy Hexy die mit ihrem Hintern nur so durch die Gegend schwingt, und ihre Moves rauben wahrscheinlich jedem Kerl den Atem! Es gibt so geile Kombis und Foltermoves, dass es echt voll Spaß macht die himmlischen Kreaturen zu vermöbeln. Die Grafik find ich auch sehr gut. Mir gefällt besonders Bayonettas Schmetterlingsflügel, die sie beim Sprung ausbreitet, die Schmetterlinge, die davon fliegen wenn sie auf dem Boden landet und ihr Schatten, der sie mit flatternden Flügeln zeigt.

Also, ich muss ehrlich sagen, ich habe Devil May Cry noch nie gespielt, da viele die beiden Spiele vergleichen, aber Bayonetta ist das erste Spiel dieser Art was ich ausprobiert habe und ich finde es echt cool. Ist mal was anderes als das was ich sonst so spiele und ich bin froh, dass ich mir Bayonetta gekauft habe. Sehr stylisch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein super Spiel, aber..., 26. August 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Mir gefällt das Spiel an sich eigentlich sehr gut.
Das Kampfsystem und die Steuerung sind einwandfrei, aber da das Spiel ja quasi Devil May Cry im Weiberformat ist, ist das ja selbstverständlich.
Am allerbesten gefallen mir die Bossgegner. Genauso habe ich mir Bossgegner schon immer gewünscht - ein wunderschönes und zugleich furchterregendes Design, fordernd, und schlicht und ergreifend riesengroß.
An sich ein perfektes Spiel für mich, wenn es da nicht zwei Punkte gäbe, die den Spielspaß hemmen.

Zuerst einmal die Ladezeiten: Manchmal sind sie wirklich einfach unerträglich lang. Vor allem wenn man Videosequenzen gern überspringen möchte, und man deswegen das Pause-Menü betreten will, passiert es manchmal, dass ich 15 Sekunden oder länger warten muss, bis überhaupt mal das Menü zu sehen ist 0.o Also das ist doch wirklich unnötig.

Und dann die Schwierigkeitsgrade.
Ich habe Bayonetta im "NORMAL"-Schwierigkeitsgrad begonnen und so die ersten paar Kapitel gespielt. Als ich dann nach einigen Wochen Spielpause weitermachen wollte, war der normale Schwierigkeitsgrad zwar nicht unmöglich, aber doch sehr frustrierend.
Dann machte ich also im "EASY"-Mode weiter, und das war nicht mehr easy, das war lächerlich. Durch Automatik macht Bayonetta das ganze Kämpfen selber, ich entscheide nicht mal mehr, welche Combos ich machen möchte. Außerdem sind sogar Bossgegner innerhalb von Sekunden besiegt, und das macht wirklich keinen Spaß mehr.
Alles, was ich wollte, war dass die Gegner mir ein bisschen weniger Schaden zufügen, damit ich auch mal ohne zu verrecken einen Kampf gewinnen konnte.
Aber, um mich zu wiederholen, das war nicht easy, das war lächerlich.

Ansonsten ein top Spiel, und immerhin noch 4 Sterne!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gut, macht Spaß, ist aber total overhyped., 10. Februar 2010
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
Mein Titel sagt eigentlich schon alles.
Freunde von Devil May Cry freuen sich über einen noch abgedrehteren und heftigeren Ableger, welche viele neue Anstäze hat, aber im Kern nicht viel anders ist als DMC.

Die Grafik ist schön, wenn auch die XBOX 360-Version aufgrund des höheren Rams mit ein wenig besseren Texturen glänzen darf.

Wer sich den aktuellsten Patch zu dem Spiel zieht, kann das Spiel auf seine PS3-Installieren und kann von nun an humane Ladezeiten erwarten (ohne Installation ewig lange Wartezeiten, sogar, wenn man nur in ein Menü geht, außerdem gibt es dann sichtbares Tearing).

Durch den neuen Patch macht das Spiel deutlich mehr Spaß und hat mehr Tempo.

Spielstoff gibt es auch genug. Das Spiel an sich ist kurz, lebt aber davon, dass man es mehrere Male durchspielt, um alle verschlossenen Goodies und Blutstränen Umbras zu sammeln. Besonders herausfordern wird es bei allen Schwierigkeitsgraden nach Normal (wobei diesr auch schon stellenweise sehr knackig ist, da nahezu jeder Gegner andere Kampftaktiken erfordert).

Das einzige, was ich tatsächlich mit der Höchstpunktzahl auszeichnen kann ist das grandiose Setting. Die Umgebungen sind fantasievoll umgesetzt und vor allem einige Gegner sind schön gestaltet worden (vor allem die Bosse strotzen vor Fantasie).

Im GEsamten ein sehr gutes, aber noch lange nicht geniales Spiel mit einem pseudo"coolen", nervenden Hauptcharakter.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lest mal was auf der Rückseite der Verpackung steht..., 22. Dezember 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Bayonetta (Videospiel)
... "Hier kommt ein spielbarer Action-Porno der Superlative"

und genau das ist Bayonetta!

das game haut euch einfach vom hocker... die story ist total abgedreht, genau wie die moves und alles andere an dem game...
... aber genau das macht das game so besonders! also für alle die das 0815-gaming satt haben,... GREIFT ZU! (und alle anderen.. AUCH!)

und wer einen kleinen einblick haben will wies bei bayonetta so abgeht... schaut sich am besten auf youtube "GameOne-Bayonetta" an ^_^

wiederschaun, reingehaun!
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Bayonetta
Bayonetta von "Sega of America, Inc." (PlayStation 3)
EUR 38,99
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