Kundenrezensionen


18 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (6)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bambi oder Waldschrat?
"Manafon" entsagt nicht nur der Songstruktur wie wir sie von "Brilliant Trees" oder "Secrets from the beehive" kennen, sondern auch dem sphärischen Element, das David so gut beherrscht. Doch anders als bei seinem ersten Harmonie- und Songstruktur-Entsagungsalbum "Blemish" finden sich hinter seinem Gesang und den Gitarrensounds feinsinnige Klangstrukturen, die sich...
Veröffentlicht am 21. September 2009 von Alfred Knoedler

versus
13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blind gekauft und eingebrochen
Blemish gefiel mir sehr.... aber hier verliere ich die Geduld. Für mich absolut reizlos. Ich bringe es einfach nicht über mich, David's leidvolle Monologe mit diesem zerfahrenem Hintergrund auszuhalten. Trotzdem, ich gönne jedem seinen Hörgenuss, falls er/sie ihn hier erlebt. Glück auf.
Veröffentlicht am 2. Oktober 2009 von Jo day


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bambi oder Waldschrat?, 21. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
"Manafon" entsagt nicht nur der Songstruktur wie wir sie von "Brilliant Trees" oder "Secrets from the beehive" kennen, sondern auch dem sphärischen Element, das David so gut beherrscht. Doch anders als bei seinem ersten Harmonie- und Songstruktur-Entsagungsalbum "Blemish" finden sich hinter seinem Gesang und den Gitarrensounds feinsinnige Klangstrukturen, die sich als Geflecht einer eigentümlichen Hörwelt erweisen - fernab von dem, was wir Musik nennen. Durch sie finde ich Zugang zu diesem Album. Seit "Tin Drum" hat David Sylvian mich in subtile, fragile Welten geführt und ich gehe auch diesmal mit, wenngleich ich die Kluft zwischen 5 Sternen und einem Stern durchaus nachvollziehen kann. Freilich setzt sich Sylvian dem Aufteufelkommrausavantgarde-Vorwurf aus. Und obwohl ich mich frage, ob ich mir diese Hörmühe nur deshalb mache, weil Sylvian der Held meiner jungen Jahre war, schlage ich mich auf die 5-Sterne Seite. Denn besser eine solche Reise ins musikalisch Ungewisse als ein weiter 80er-Jahre-Held, der sich nur immer selbst kopiert.

Und wenn die Planken von Davids Waldhäuschen morsch geworden sind, wird er vielleicht das "Manafon" gegen das "moneyphone" austauschen und der Welt mitteilen, dass er wieder ein paar leichtverdauliche Songs geschrieben hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vermutlich das beste Album von David Sylvian, 15. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Kermit hat offensichtlich nichts verstanden. Ich verfolge die Karriere von David Sylvian seit Japan Tagen. David ist immer konsequent seinen Weg gegangen. Wer bitte erwartet von David Sylvian, dass er an seine alten Erfolge anknüpft. Joni Mitchell hat einmal gesagt, niemand würde zu einem Maler wie Van Gogh sagen "paint us starry night again". Aber von Musikern wird seltsamerweise erwartet, dass sie immer und immer wieder das gleiche Repertoire wiederholen.

Vielleicht sollte Kermit dann einfach Phil Collins hören, da weiß man, was man hat. Nun aber zu Manafon: Wer nicht mit musikalischen Scheuklappen durch die Welt läuft und bereits Blemish vieles abgewinnen konnte, wird mehr als belohnt. Die rhythmischen Strukturen treten noch mehr in den Hintergrund, Davids Stimme bleibt das tragende Element, rauhe, auf das absolute Minimum reduzierte, improvisierte Musik, die doch alles innehat was man braucht: Bilder, Emotionen, Farben, Wärme, Harmonie und Disharmonie. Ein musikalischer Kosmos ohnegleichen.

Die einzelnen Instrumente als Klangfacetten sind so flüchtig und scheu wie das Reh auf dem Cover. Nichts ist zum festhalten, alles ist im Fluß und doch wiederkehrend. Mich erinnert die Botschaft dieser Musik an die Bücher von Hermann Hesse.

Ich würde nie behaupten, dass diese Musik jedem gefällt. Aber diejenigen, die sich mehr für die Kunst denn für die Unterhaltung interessieren, werden etwas wahrhaft seltenes in heutigen Zeiten finden: wirkliche Kunst in der Musik.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blind gekauft und eingebrochen, 2. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Blemish gefiel mir sehr.... aber hier verliere ich die Geduld. Für mich absolut reizlos. Ich bringe es einfach nicht über mich, David's leidvolle Monologe mit diesem zerfahrenem Hintergrund auszuhalten. Trotzdem, ich gönne jedem seinen Hörgenuss, falls er/sie ihn hier erlebt. Glück auf.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abschied, 15. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Gerade Sylvians Musik war immer auch eine treffliche Projektionsfläche eigener Stimmungen ,wenn nicht sogar eigener Gefühle , ein Zeitgeistprodukt welches dies schaffte ohne sich dem Mainstream anzubiedern.

Seit der ersten Live-Berührung mit Sylvian's Japan 1979 , über die grandiosen Erlebnisse seiner Solo-Alben "Brilliant Trees" , "Gone to Earth" und "Secrets of the Behive" , gebündelt in meinem wohl leidenschaftlichstem Live-Erlebnis 1988 , der "Shaman-Tour" , weiter des Weges über die Normalkost "Blackwater" , "Heartbeat" und "Dead Bees" in den 90ern bis hin zum akzeptiertem "Blemish" ,den spannenden Compilations wie "Tweaker" und mit "Autechre" , immer war David Sylvian ein selbstverständlicher , ausdruckgebender Begleiter durch die Jahre.

Schon Sylvian's "The World is Everything"-Konzert 2007 und seine "Nine Horses" gerieten trotz größtem Wohlwollen zum emotionslosem Langweiler , es deutete an ,das Sylvian am Ende zu sein scheint , jedenfalls mit dem was man bisher von ihm gewohnt war.

Sylvian scheint sich nun dem eremitischem weben von "Klangstrukturen" hinzugeben , losgelöst von irdischen Zwängen - oder einfach banal ausgedrückt , ohne Ideen suchend nach Visionen.

Das hohle gekratze von "Naoshima" hat mich gelehrt Sylvians Werke nicht mehr blind ordern zu können , "Manafon"
erinnert hingegen wieder an Musik aber auch daran , das dieses Selbsthilfeprojekt lediglich ein Schritt in Sylvians Selbstfindung darstellt.

In einigen Beiträgen vorher berichten Verfasser von ihren "Erkenntnisreisen" beim Hören von "Manafon" , versuchen das Werk zu vergeistigen und differenzieren in Kunstgenuss und Hörgenuss.
Da ich wenn`s darauf ankommt zum zweiten Genuss tendiere wird denn ersichtlich weshalb ich weniger elitär vor dem blinden Kauf dieser CD warne und ebend nur einen Punkt vergeben kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Quo vadis?, 17. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Schade, David!
Hier trennen sich unsere Wege - nach einer langen, schönen, spannenden, aber nicht immer einträchtigen Reise.
An so vieles Gutes werde ich mich ewig erinnern und werde verdrängen, auf welchen Pfaden Du jetzt wandelst!
Dort wo Du jetzt bist, wirst Du hoffentlich nicht auf jemanden wie Scott Walker treffen - ich kann es Dir nur wünschen.

Hoffe, Du kehrst zurück.
Bye-bye David!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weniger ist manchmal mehr, 13. Oktober 2009
Von 
O. Cosmus "Asashoryu" (Vitaloase Bad Kratschmach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Ob es sich bei "Manafon" um das beste Album von David Sylvian handelt, wie ein Rezensent schreibt, vermag ich nicht zu entscheiden: Zu unterschiedlich sind die musikalischen Stilmittel, die Sylvian bislang in seiner Karriere verwendet hat. Fraglos aber handelt es sich hier um ein ausgezeichnetes Werk. Wenn manche Rezensenten, die sich ansonsten auch noch für Fans von Sylvian ausgeben, nur 1 Punkt vergeben, dann verfehlen sie damit den eigentlichen Sinn einer Rezension: Leichte Konsumierbarkeit ausgerechnet von Sylvian einzufordern ist schon etwas grotesk. "Was ich nicht verstehe, darf auch nichts Gutes sein!" steckt wohl darin. Nun zur Platte: eine konsequente Weiterführung der Reduzierung musikalischer Mittel, die Mark Hollis einst mit seinem Soloalbum begonnen hatte, und an die Sylvian schon in "Blemish" anknüpfte. Reduzierung auf das Beste, das Sylvian zu bieten hat: seine Stimme, die wie kaum eine andere Gefühl ausdrücken kann, ohne auch nur im Geringsten ins Sentimentale abzugleiten. Die Instrumentierung soweit zurückgesetzt, dass der jeweilige Ton bis in seine Entstehung hinein hörbar wird. Das ist Purismus, aber sehr gelungen. Wer dagegen in seinen Hörgewohnheiten auf Mainstream festgelegt ist: Finger weg.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlechte Kopie von Mark Hollis, 9. März 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Mich hat dieses Werk wirklich wütend gemacht... Das Hören dieser Selbstfindungsepik, die so uninspiriert daherkommt und Komplexität und die für DS typische Textur der Klänge lediglich in Ansätzen erkennen lässt erweckt Widerspruch und Emotionen, die sich hier in den vielen vorzüglichen Rezensionen widerspiegeln. Es wurde immer wieder der Vergleich mit Mark Hollis strapaziert (dessen Solo-CD zum besten gehört, was man in einer Sammlung haben kann): nur, Hollis verfolgt einen klaren Weg des Reduktionismus, an dessen Ende wohl der Sinuston steht :-) während David Sylvian auf diesem Machwerk stotternd und zaghaft einen Therapieversuch unternimmt. Wogegen auch immer...
Schade und gründlich missraten dieser Versuch. Wenn man diesen reduktionistischen Weg geht darf man ihn nicht zaghaft gehen. DS ist bereits auf den ersten Metern gestolpert, schade....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ... für hochsensible Geister, 26. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
David Sylvian macht hier konsequent deutlich, dass er Musik als Meditation versteht. Es ist deshalb mehr als ein romantisches Songalbum für die Kuschelmusikbedürftigen unter den David Sylvian Anhängern. Hier zelebriert er mit seinen Mitmusikern die Schönheit von Klängen und die Stille drumherum. Er liefert eine hochwertige Alternative zu billig und primitiv gemachten Esoterikmüll. Und zum Glück hat er die Größe und Klasse, um kein Dienstleister für Musikhörer sein zu müssen. Und dabei tut er mehr als andere Musiker. Er bietet einen wertvollen sensiblen Teil seines Inneren an, um uns an seinem Denken und mehr noch Fühlen teilhaben zu lassen. Ein idealer Soundtrack für den Herbst-Winter 2009 und für hochsensible Geister, die Schönheit im feinen Klangkosmos entdecken können und wollen. Das Wunder, dass es unbeirrbare Künstler wie David Sylvian gibt, sollte man dankbar annehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unzugänglich aber einzigartig, 14. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
Hier ist eine andere Art des Hörens gefragt. Horizontale Songstrukturen wurden komplett zugunsten einzelner, in der Zeit isolierter Tonereignisse aufgegeben. Diese treten dafür um so brillianter in Erscheinung während sie kommentierend neben die Stimme gesetzt sind.
Auch ich finde keinen leichten Zugang zu dem Album. Trotzdem möchte ich mein subjektives von einem objektiven Urteil trennen und festhalten, dass es sich um sehr differenziert komponierte Musik/Klangpoesie handelt, in die man von Mal zu Mal besser hinein findet. Zu empfehlen ist eine Art vorsichtig tastendes Hören, dann gibt es viele schöne Details zu entdecken.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen konsequent, 18. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Manafon (Audio CD)
David Sylvian ist einer der wenigen Künstler der immer wieder neue Wege beschreitet. Man muß ihm nicht folgen, wer es tut wird belohnt mit einer musikalischen und poetischen Reise, die einmalig ist. Wer nicht, kann ja weiter die alten Sachen hören. Auf seinem neuesten Werk folgt er den Spuren Hollis, der leider in der Stille verschwunden ist. Hoffen wir, dass Sylvain uns länger erhalten bleibt und immer wieder überrascht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Manafon
Manafon von David Sylvian (Audio CD - 2009)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen