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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jansen in Topform
Janine Jansen ist definitiv eine der Top 5 Geigerinnen unserer Zeit. Ein schöner, warmer Ton gepaart mit einer unvergleichbaren Agilität und Energie zeichnen sie aus. Wer sie schon einmal live erlebt hat, weiss wovon ich rede: egal ob Kammermusik oder großes Violinkonzert, man kann sich ihrer zupackenden, hoch musikalischen Herangehensweise nicht...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2009 von Robert le Diable

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist die frische, akzentuierte Jansen?
Nach Tschaikowsky und den Vier Jahreszeiten hatte ich mich auf das Beethovenkonzert gefreut.
Es blieb bei der Vorfreude. Es ist eine Aufnahme, wie sie auch von vielen anderen gespielt sein könnte. Das frische, temperamentvolle, akzentuierte Spiel der Janine Jansen hätte mE gut zu Beethoven gepasst. So aber ist es etwas breiig, fast süßlich (und...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von malt-liest-und hört gerne Opern


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jansen in Topform, 10. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Janine Jansen ist definitiv eine der Top 5 Geigerinnen unserer Zeit. Ein schöner, warmer Ton gepaart mit einer unvergleichbaren Agilität und Energie zeichnen sie aus. Wer sie schon einmal live erlebt hat, weiss wovon ich rede: egal ob Kammermusik oder großes Violinkonzert, man kann sich ihrer zupackenden, hoch musikalischen Herangehensweise nicht entziehen.

Diese macht auch ihr neues Album zu einem absoluten Genuss. Das so viel gespielte Beethovenkonzert klingt bei ihr entschlackt und vital...eine wunderbare Abwechslung im Vergleich zu der sehr viel häufigeren "romantisierenden" Herangehensweise an dieses Stück. Bei Jansen und Järvi (der mit der Kammerphilharmonie Bremen ja zuvor auch schon einen bemerkenswerten Beethoven Sinfonien-Zyklus vorgelegt hat) hat das Konzert einen natürlichen Fluss in dem sich die so unterschiedlichen Einflüsse und Stilelemente in diesem Stück ganz selbstverständlich zu einem Ganzen zusammenfügen.

Das weniger häufig gespielte, aber dennoch durchaus populäre Britten-Violinkonzert zeigt Jansen dann mit all ihrer Energie und ihrem Feuer. Ein mitreißendes, packendes Stück, dem sie hier in beeindruckender Weise Leben einhaucht.

Kurzum: der Kauf lohnt sich!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, 22. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Eine Einspielung des Beethoven-Violinkonzerts, die sich wirklich sehen lassen kann!
Ansonsten habe ich häufig das Problem, daß ich nicht weiß warum ich mir die 567. Einspielung eines bekannten Werkes anhören soll, hier nicht!!
So bunt, so ausdruckstark gespielt, dabei noch blitzsauber und technisch perfekt.
Die Geige klingt absolut hervorragend (auch bei einer Stradivari nicht selbstverständlich).
Auch das Orchester klingt wunderbar transparent und musiziert, das es einem Vergnügen bereitet.
So geht auch ein großes Lob an die Aufnahmetechnik, so sauber, transparent und natürlich klingen heute leider viel zu wenige CDs.
Das Britten-Konzert hat es naturgemäß schwer gegen den Monolith der Violinkonzerte.
Schlägt sich jedoch wacker...d.h. ich finde die Zusammenstellung nicht wirklich gelungen.

Die Kritik der Times, die vorn aufgeklebt ist, halte ich in diesem Fall für absolut zutreffend: "Whenever a violin repertory piece needs revitalising, there's one simple solution. Hire Janine Jansen to play it."
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Richtig gut, 11. Oktober 2009
Von 
Tobias Fabian-Krause (Landau, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Das Beethoven-Violinkonzert gehört sicher zu den Stücken der Violin-Solo-Literatur, an denen keine Geigerin und kein Geiger, der etwas auf sich hält vorbeikommt - einmal muss man sich da positioniert haben. Dementsprechend ist die Zahl der verfügbaren Aufnahmen groß. Folgt man meiner Sichtweise ist also klar, dass Janine Jansen dieses Konzert einmal veröffentlich haben musste. Muss man als Beethoven-Liebhaber oder als Liebhaber der Violinmusik diese Aufnahme erwerben? Ich kann dazu nicht klar Stellung beziehen, dazu kenne ich noch zu wenige der verfügbaren Aufnahmen gut. Was mir an Janine Jansen auffällt ist, dass sie sehr schnörkellos und unprätentiös spielt. Die Effekthascherei und das betont virtuose einer Anne-Sophie Mutter findet man bei ihr nicht. Vermisse ich das? Die ersten beiden Sätze gefallen mir von Janine Jansen besser. Beim Rondo hingegen sehe ich die beiden in etwa als gleichwertig an. Anne-Sophie Mutter (ich beziehe mich hier auf die Aufnahme mit Karajan!) spielt deutlich akzentuierter, Janine Jansen sehr weich - beides hat etwas für sich.

Wer sich hier (nicht zum ersten Mal) als herausragend erweist ist die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Paavo Järvi - ich muss gestehen: ich bin von diesem Gespann einfach spätestens seit dem Beethovenfest in Bonn ein Fan. Aber ich denke, auch Klassikliebhaber, die weniger Beziehung zu diesem Orchester haben könnten große Freude am transparenten und differenzierten Spiel der Bremer finden. Auch das Zusammenspiel mit der Solistin ist vorzüglich gelungen. Was Tempi betrifft so fällt mir insbesondere auf, dass der erste Satz deutlich zügiger durchgespielt wird als bei Karajan: eine Wohltat!

Von daher kann ich die Aufnahme durchaus empfehlen, aber wo innerhalb der Beethoven-Interpretationen sie einzusortieren ist, kann ich nicht beurteilen, dazu fehlt mir noch der Überblick über die Beethoven-Violinkonzert-Aufnahmen.

Über Britten mögen andere schreiben: ich habe dieses Violinkonzert auf dieser CD das erste Mal gehört und es war wahrlich keine Liebe auf das erste Hören.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beethoven & Britten Violin Concertos, 9. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
In den vorangegangenen Rezensionen wurde schon viel richtiges und nützliches gesagt. Das braucht man nicht zu wiederholen. Ich will deswegen hier nur meinen ganz subjektiven Eindruck zu dieser Einspielung kundtun. Richtig ist sicherlich, das die Zusammenstellung der beiden Violinkonzerte etwas ungewöhnlich erscheint. Ob das an sich schon ein Fehler war, da bin ich mir aber nicht so sicher. Die Beethoven-Einspielung erweist sich aus meiner Sicht als gekonnte, professionelle Aufnahme, bei der vor allem die akzentuierte, gut abgestimmte Spielweise der "Deutschen Kammerphilharmonie Bremen" unter Paavo Järvi voll überzeugt. Janine Jansens Spiel weist wie gewohnt die für sie so typische Geradlinigkeit und Lebendigkeit auf und ist auch technisch durchaus in Ordnung. Dennoch wurde ich gleich beim ersten Hören das Gefühl nicht los, das hier irgendwie mit angezogener Handbremse gespielt wurde. Die Violine ist immer ein klein wenig hinten dran. Vielleicht war hier etwas Angst oder Vorsicht in Anbetracht des Nimbus von Beethovens Konzert im Hintergrund dabei. Alles relativ perfekt aber es fehlt einfach das gewisse Etwas, zu dem Janine Jansen ja fähig ist, wie man vor Allem aus einigen Live-Konzerten weis. Zugegebenermaßen ist dies Kritik auf hohem Niveau und sie trifft in abgeschwächter Form auch auf frühere Einspielungen von Ihr zu. Von anderen Solo-Violinisten will ich in diesem Zusammenhang erst gar nicht sprechen.
Das Britten-Konzert ist aus meiner Sicht der absolute Hammer. Hier zeigt Janine Jansen all das, was sie immer schon erhoffen ließ und endlich auch einmal in einer Studio-Fassung. Hier finden technische Raffinesse und leidenschaftlicher Ausdruck zusammen. Die Violine windet sich wie eine einzige stehende Linie durch das gesamte Stück hindurch - immer voll auf der absoluten Höhe des Geschehens. Einmal beinahe wild - dann wieder sanft und alles vollkommen in Einklang zueinander. Ich hatte das Gefühl, hier wurde mit vollem Risiko gespielt, um das Beste aus sich rauszuholen. Mich hat das jedenfalls begeistert und verzaubert. Ich bin beim Hören jedes mal richtig weggeflogen. Natürlich passt Janine Jansens Spiel- und Ausdrucksweise zu solchen Werken aber auch von vorne herein besser als zu Beethoven. Im Endeffekt halte ich Janines Britten-Konzert für so gut, das ich ihm einen Referenz-Charakter zuweisen möchte. Das bedeutet, ich kann mir nicht vorstellen, das irgend jemand dieses Stück noch einmal besser spielen wird - höchstens vielleicht anders und genau so gut. Bisher gibt es zu dieser Fassung nach meinem Kenntnisstand und Musikverständnis jedenfalls keinen Vergleich. Wenigstens erwähnen muss ich auch, das das "London Symphony Orchestra" bei dieser Aufnahme ebenfalls eine absolute Glanzvorstellung bietet, was natürlich für das Erreichen eines solchen Ergebnisses absolut zwingend ist.
Abschließend will ich sagen, das allein das Britten-Konzert den Kauf dieser CD vollauf rechtfertigt! Schön ist es aber, das noch ein anderes Stück mit dabei ist.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wo ist die frische, akzentuierte Jansen?, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Nach Tschaikowsky und den Vier Jahreszeiten hatte ich mich auf das Beethovenkonzert gefreut.
Es blieb bei der Vorfreude. Es ist eine Aufnahme, wie sie auch von vielen anderen gespielt sein könnte. Das frische, temperamentvolle, akzentuierte Spiel der Janine Jansen hätte mE gut zu Beethoven gepasst. So aber ist es etwas breiig, fast süßlich (und das die Mutter nun einfach besser) und zumindest nicht, was ich mir erwartet hatte.
Bei Benjamin Britten gefällt sie mir schon wieder besser.

Mich hat es nicht vom Hocker gerissen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lebendig und schön, 10. Oktober 2009
Von 
Stefan Steinecke (Visby, Gotland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Lebendig und schön - wenn auch stellenweise (von der Tontechnik?) ein ganz klein wenig weichgespült. Aber man hat Britten draufgetan, auf die Scheibe! (Das hätte ich persönlich mir von der virtuosen und ernsthaften Fischer gewünscht, die ja live gezeigt hat, daß sie Britten kann.)
Die Jansen ist vital. Die Jansen hat Kraft und Zartheit, Eleganz und Wucht, Gefühl und Stabilität. Diese ihre Interpretationen transportieren das. Manchmal kommen mir beim Zuhören Werke der niederländischen Malerei in den Sinn; Farben und Fülle!
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10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ein neutraler, historisch gefärbter Beethoven, unpassend gepaart mit einem modernen Meisterwerk, 15. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Beethoven & Britten Violin Concertos (Audio CD)
Eine hervorragende Kritik von Amazon.com trifft meine Meinung so genau, das ich diese jetzt mal hier auf deutsch mitverkünden möchte. So eine Übersetzung macht zwar Mühe, aber ich mache dies ja nicht für mich selbst ;)

Die holländische Geigerin Janine Jansen (31) gelang eher spät an einen Plattenvertrag mit einer Firma wie Decca, und da sie von denen hier mal nicht als "schönes junges Ding" vermarktet wird, könnte man jetzt hoffen, dass schiere Musikalität ihr entscheidender Wesenzug geworden ist.

Über ihre Musikalität können hier aber doch kleine Zweifel angebracht sein. Sie spielt das Beethoven-Konzert an sich mit Stil und Souveränität. Ihre Lesart ist deutlich beeinflusst vom historischen Stil des Orchesters, der Kammerphilharmonie Bremen (ein kleines Ensemble, welches ohne Vibrato in den Streichern spielt); aber Jansen passt sich dem nicht an. Obwohl ihr Ton klein ist, benutzt sie so viel expressives Vibrato wie ein jedermann.

Paavo Järvi hatte sich mit diesem Orchster für seinen historischen Beethoven Anerkennung verdient, und man kann sagen, er ist auch hier nicht blutleer. Da ist Energie und Bewegung in seinem Dirigat, und er fügt voranpreschende Attacken ein, die allerdings so nicht wirklich in den Noten niedergeschrieben sind. Diese Effekte sind allesamt eher von außen aufgesetzte Eigenschaften, und man hört keine wirkliche Interpretation von ihm. Eine größere Stärke von Järvi ist immerhin, dass er keine Extrem-Tempi verfolgt. Im Grunde - abgesehen von einem gewissen historisierenden Klang - ist dies eine geradlinig-konventionelle Orchsterbegleitung. Jansens Herangehensweise ist ebenfalls interpretatorisch neutral, ohne soetwas wie eine persönlicher Aussage in einem der Sätze - dagegen ist ihre Spieltechnik durchgängig beispielhaft. Vermutlich ist die Sauberkeit und Reinheit ihres Spiels hier die große Attraktion, aber alles ist unter dem Strich doch ein sehr zahmer Beethoven.

Als eine besondere Kopplung hat sie persönlich ein von mir geliebtes modernes Konzert ausgewählt: den Britten (welcher vor kurzem eine brilliante Aufnahme von Daniel Hope sah, welche es sogar schaffte, eine exzellente Aufnahme von Maxim Vengerov zu übersteigen). Das Orchester wechselt zu den Londoner Symphonikern, und diese klingen hier hinreißend. Der junge Britten hatte zuvor das Berg-Konzert gehört und war davon überwältigt. Brittens eigenes Konzert ist harmonisch nicht ganz so dornig, aber es ist sehr persönlich und manchmal auch rätselhaft.

Jansens Lesart und Järvis Begleitung bringen keine wirklichen Neuerungen, aber sie hinterlassen einen sehr viel stärkeren Eindruck als beim Beethoven, und obwohl Jansen keinen kraftvollen Ton in den Solopart hineinträgt, ist sie hier sehr engagiert.

Eigentlich kann man nicht wirklich annehmen, dass sich das Publikum eines historisch gefärbtes Beethovenkonzerts mit dem viel kleineren modernistischen Publikum eines Britten überlappen würde. Wenn ich repräsentativ wäre, wäre der Britten das Highlight hier - aber ich denke nicht, dass ich das bin, und die meisten Hörer werden wohl kaum sehr weit über den Beethoven hinauskommen.
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