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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hat Charakter
Wer "Singularity" auf seine HD schraubt und zum ersten Mal startet, wird sich vermutlich fragen, was das Ganze eigentlich soll. Man findet sich in einem HalfLife-/Bioshock-/Timeshift-/Darkest-Of-Days-Crossover wieder, eingebettet in ausgesprochen dürftige Grafik, angereichert mit langweiligen Scharmützeln und zusammengekittet durch einen haarsträubenden...
Veröffentlicht am 27. Juni 2010 von TheTwoBeats

versus
27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Der böse Russe" wars - Klischee trifft auf veraltete Umsetzung!
Ich hab mich wie ein Schnitzel auf besagtes Singularity gefreut und spiele jetzt seit ein paar Tagen. Die Erwartungen werden ja meist nicht erreicht, wenn man sich so lang auf einen Titel freut. Deswegen bin ich dem Ganzen mit einer gesunden Portion Realismus begegnet und die ausbleibenden Bewertungen hier bei Amazon zeugen wohl von keinem riesen Verkaufsschlager...
Veröffentlicht am 29. Juni 2010 von Pagliaccio


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60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hat Charakter, 27. Juni 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Wer "Singularity" auf seine HD schraubt und zum ersten Mal startet, wird sich vermutlich fragen, was das Ganze eigentlich soll. Man findet sich in einem HalfLife-/Bioshock-/Timeshift-/Darkest-Of-Days-Crossover wieder, eingebettet in ausgesprochen dürftige Grafik, angereichert mit langweiligen Scharmützeln und zusammengekittet durch einen haarsträubenden Plot. Eindimensionaler Old-School-Shooter, und alles meint man schonmal gesehen zu haben.

Aber nicht alles ist so, wie es scheint. Singularity hat seinen eigenen Flow, wie auch die Zeit, die hier verrückt zu spielen scheint. Man wird einfach so ins Spiel geworfen, ausgestattet nur mit seinem Ego-Shooter-Einmaleins, was man außerdem wissen muß, wird einem dann zum passenden Zeitpunkt im Spielverlauf erklärt.
Zunächst ballert man sich durch biedere Shooter-Sequenzen - bis man in den Ruinen der Forschungseinrichtungen das von nun an spielbestimmende Element findet - das ZMG. Das ZMG taugt zu Zeitspielereien, und im Verlauf des Spiels gewinnt man sukzessive Upgrades hinzu, die die Manipulationsfähigkeiten des kleinen Gerätes erweitern.

Zeitmanipulationen sind ein kniffeliges Element, so etwas will auf alle Eventualitäüten hin durchdacht sein, um sowas auch nur ansatzweise plausibel und ohne allzu offensichtliche Logikbrüche in einem Spiel umzusetzen - das geile ist: die Programmierer scheint das kein Stück interessiert zu haben! Was man manipulieren darf und welchen Effekt die Manipulation hat, ist streng vorgegeben und überhaupt nicht nachvollziehbar. Ob sich ein Objekt manipulieren läßt, wird angezeigt, und welche Form der Manipulation sinnvoll ist, ergibt sich aus der Notwendigkeit der aktuellen Situation.
Zu diesen Manipulationsmöglichkeiten gehört zuvorderst die Alterung/Verjüngung von Gegenständen und Lebewesen. Ungeschützte Menschen zerlegt's, Monster bewegen sich langsamer ... warum auch immer. Kaputte Objekte werden intakt, intakte Objekte gehen kaputt ... ähm, ja. Klingt abschreckend? Sollte es nicht, hier geht's nicht um Physik, hier geht's um Unterhaltung.

Und für Unterhaltung ist gesorgt. Wer dieses Spiel akademisch angehen will, ist selber schuld - ich meine, hey, wir springen hier zwischen mehreren Jahrzehnten hin und her und bekämpfen Monster - da liegt die Logik doch sowieso schon am Boden.
Der Focus liegt darauf, den Spieler mit immer wieder neuen Situationen zu konfrontieren. Wann immer ein Aspekt abgefrühstückt ist, gibt's einen neuen, damit es nicht langweilig wird. Etliche Gegnerfluten geplättet und keinen Bock mehr? Kein Problem, hinter der nächsten Ecke wartet ein Elektrozaun, an dem die Viecher gegrillt werden können. Keine Lust mehr auf präzises Zielen? Macht nix, der nächste NPC drückt dir einen Prototypen in die Hand, dessen Projektile sich in Zeitlupe direkt ins Ziel manövrieren lassen. Genug Türen per Kistenverjüngung aufgebogen? Okay, dann funktionert's ab sofort eben nicht mehr ... ätsch!

Der Spielverlauf wird gelegentlich unterbrochen durch InGame-Cutscenes, durch die die Geschichte immer tiefer 'reingeritten wird. Während der Plot aber nun genauso zu Boden geht wie zuvor die Logik der Zeitmanipulation, wird die Atmosphäre immer dichter. Astreiner B-Movie-Charme wird geboten, der allerdings auch wesentlich davon zehrt, daß zwischen den Matschtexturen und den holperigen Gegnerattacken die spielentscheidenden NPC's sehr liebevoll und lebensnah animiert wurden.
Angereichert wird das Spiel noch durch rudimentäre Möglichkeiten der Charakter- und Waffenweiterentwicklung, die dazu nötigen Elemente sind in der linearen Spielwelt verteilt, teilweise auch recht gut in ihr versteckt. Daher ist man bei aller Linearität dennoch gut darin beraten, nicht nur blind durchzustampfen.

Im Überblick hat mir der Titel richtig gut gefallen. Er ist abwechslungsreich, schnell, bietet ein unverbrauchtes Setting und hält den Spieler gut bei der Stange. Wer einen launigen Action-Shooter sucht und sich an mittelprächtiger Technik nicht stört, der sollte dem Titel unbedingt eine Chance geben. Ich hab's jedenfalls nicht bereut.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Action, Rätsel und Singularitäten, 31. Mai 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Wer einen Shooter mit ein wenigt abwechslung sucht, sollte hier auf jeden fall zugreifen.
Meiner Meinung nach passte in diesem Spiel alles: Eine Düstere Atmosphäre, unregelmäßige Schockeffekte, grandiose inszinierung und einige WTF momente, die durch das (sehr gut umgesetzte) "reisen" durch die Zeit entstehen. Die Waffen sind zum teil altbekannt (Sturmgewehr, Schrotfinte, Sniper...), es gibt aber auch neuerungen, wie z.B. lenkbare Granatenkugeln. Eine weitere nette erneuerung ist das ZMG, womit man wie bereits gesagt gegenstände als auch Lebewesen älter oder neuer machen kann, welche neue Aspekte der Gegnerverwurstung aufschlägt.
Wie es sich zu dem Zeitreisen gehört, haben die Aktivitäten in der Vergangenheit ihre folgen. (um nicht allzusehr zu spoilern, gebe ich nur ein jüngstes Beispiel) So reist man in die Vergangenheit, rettet einen Mann, und beim zurückkehren sieht man eine große Statue von dem Typen, der sich anscheinend zu einer großen Nummer heraufgearbeitet hat.
Ein weiterer netter Aspekt ist, dass man 3 verschiedene Enden erreichen kann (ich will hier nichtzuviel verraten).

Fazit: Wer Bioshock 1 oder 2 mochte, wird diesen Titel lieben. ACHTUNG: Wer ein leichtes Nervenkostüm hat, sollte sich den Kauf jedoch nochmal überlegen. Vorallem die erste halbe Stunde ist sehr.... Gruselig
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener 3D-Shooter von Raven, 24. September 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Singularity hat von der Fachpresse eher mittelmäßige Noten bekommen und sich auch nicht besonders gut verkauft - zu Unrecht! Zwar kennt man alle Spielelemente in dem jüngsten Spiel der Traditionsschmiede Raven (Hexen, Heretic, Soldier of Fortune) bereits aus anderen Titeln - die Gravity-Gun aus Halflife taucht in anderer Form ebenso auf wie die Bullettime aus Max Payne 2 -, aber Singularity bringt diese Elemente auf wirklich gute Weise zusammen und spielt sich sehr flüssig. Dabei ist das Design der einzelnen Levels (die insgesamt sehr linear gehalten sind) ebenso abwechslungsreich, wie die Möglichkeit, die Fähigkeiten der eigenen Spielfigur aufzurüsten, Spaß macht. Das ganze ist in eine Handlung eingebunden, die wie ein überdrehter B-Movie der 70er daherkommt und ihren Zweck gut erfüllt. Technisch gibts ebenfalls nichts zu meckern: Sehr gute Grafik, gelungener Soundtrack.
Einen ernstzunehmenden Kritikpukt gibt es gleichwohl: Das Spiel ist deutlich zu kurz. Ich habe gerade einmal knapp 7 Stunden gebraucht, um es durchzuspielen. Da Singularity mittlerweile zum Budgetpreis erhältlich ist, relativiert sich dieser Kritikpunkt aber. Also: Zugreifen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Shooter, 6. August 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Russen, Amerikaner, kalter Krieg, ein Element das Mutationen und Zeitverschiebungen auslöst... hört sich irgendwie mehr als vertraut an. Die Rede ist von Singularity, dem neuen Ego-Shooter von Raven Software. Mal schauen was sie daraus gemacht haben und ob so ein ausgelutschtes Konzept noch aufgeht.

Im Vorspann sieht man wie die Sowjets in den 50ern ein neues chemisches Element finden das sie E99 nennen. Damit lassen sich unvorstellbare Energien freisetzen. Dieses Element ist natürlich extrem gefährlich und sehr flüchtig. Mutationen und Zeitverschiebungen können bei der Freisetzung entstehen. Ein Experiment mit diesem neuen Element wird abgebrochen. Erst im Jahr 2010 werden ungewöhnliche Radioaktivitäten auf einer Insel registriert, weswegen die Amerikaner ein Team auf diese schicken. Es passiert das unvorhersehbare: Unser Held gerät in eine Zeitverzerrung und wird kurz zurück ins Jahr 1955 katapultiert. Dort retten wir eine bedeutende Person, womit wir die Geschichte verändern. Das Ziel ist es nun diesen Fehler wieder auszumerzen. Leider ist das Grundsetting auch hier wieder: Amerikaner gegen Russen. Dieses Konzept ist aber so abgedroschen dass es der Mehrheit der Zocker wohl nicht mehr gefallen dürfte. Genau deshalb sollten sich einige Spieleproduzenten etwas mehr Gedanken machen.

Die Insel der Mutanten

Nachdem unser Hubschrauber durch eine Energie-Explosion abgestürzt ist wachen wir an der Küste auf und begeben uns auf die Suche nach E99. Das Setting ist schön düster und das Meer funkelt im Mondlicht. Die Atmosphäre ist geheimnisvoll und durch Grafik und Sound gut unterstützt.
Der 50er Jahre-Stil wird durch die ersten Gebäude deutlich. Der erste Mutant begenet uns in einem zerfallenen Haus, den wir mit der soeben gefundenen Pistole niederstrecken. Gleich fällt auf dass die Trefferzonen der Gegner schön differenziert wurden und somit auch der Gewaltgrad relativ hoch ist. Mutanten können sogar Gliedmaßen abgeschossen werden, was sie aber nicht daran hindert sich weiter fort zu bewegen. Singularity erinnert von Beginn an durch die Atmosphäre und den Story-Einstieg an Timeshift und Bioshock.

Nach anderthalb Stunden wird's endlich interessant, denn wir finden das ZMG - die Abkürzung steht für das unkreativ benannte "Zeitmanipulationsgerät". Oh Wunder, die Zeit kann damit manipuliert werden. Spektakulär ist aber doch die damit mögliche Altersveränderung: Eine zerfallene Brücke kann wieder aufgebaut werden, oder ein Stromkasten, der durch Wiedererneuerung eine verschlossene Tür öffnet - und aus einem Gegner ein Wölkchen Asche wird. Mit einer weiteren Funktion darf man später Zeitblasen erzeugen, in der Gegner kurz festfrieren oder rotierende Riesenventilatoren zum Stillstand gebracht werden.

Das Ganze legt natürlich auch kleinere Rätsel nahe. Ein kleines Beispiel: Ein Rolltor ist nur einen kleinen Spalt breit offen und unser Held kann sich natürlich nicht unten durch quetschen. Also nehmen wir uns eine Kiste her, lassen sie altern, damit sie in sich zusammenbricht, legen sie unter das Tor und verjüngen sie wieder. Dadurch wird das Tor aufgedrückt und wir können drunter durch kriechen. Mehr zum Nachdenken gibt es allerdings nicht in Singularity. Das ZMG erinnert aber auch an die Gravity Gun aus Half-Life 2, da man Objekte damit greifen und umherwerfen kann. Explosive Fässer werden dadurch zu unseren persönlichen Bomben.

Oldschool

Singularity fühlt sich wie ein Shooter aus dem Jahre 2000 an. Das Leveldesign ist strikt linear und immer genau ein Weg führt zum Ziel. Zum Ende tauchen plötzlich Entscheidungsmöglichkeiten auf, die so auch nicht mehr nötig gewesen wären. Es wurden so ziemlich alle schon einmal dagewesenen Spielelemente eingebaut, aber leider haben es nur zwei Bosskämpfe ins Spiel geschafft. Selbst diese reissen einen nicht vom Hocker. Man hat also alles irgendwo schon einmal gespielt. Der WOW-Effekt bleibt also letztendlich aus. Die Spielzeit liegt bei ungefähr sechs bis sieben Stunden, ist daher für einen Standard-Shooter normal. Die Unterhaltung ist gut, dennoch hätte man sich etwas kreativere Ideen oder Spielabläufe gewünscht. Raven Software weiß, wie man solide Ego Shooter entwickelt, das spürt man.

Unreal Engine - mal wieder

Dank der Unreal Engine gibt es an der Grafik nicht viel zu meckern, nur wirkt sie leider zu wenig eigenständig, was jedoch das Problem vieler Spiele auf Basis dieser Engine ist. Effekte sehen nett aus, vor allem der Regen der hin und wieder auftaucht und seine Pfützen hinterlässt. Die Alterungsprozesse und Zeitsprünge wirken größtenteils spektakulär und sind das Highlight des Spiels. Beleuchtung und Lichteffekte sind ebenfalls schön anzusehen, Mondschein an der Küste, Feuer dass die Luft zum flimmern bringt usw. Das Leveldesign ist ebenfalls gut umgesetzt. Singularity macht also optisch einen guten Eindruck und läuft stabil ohne Framerateeinbrüche oder Tearing, so wie es sein soll. Sound und Musik passen zum Spiel und unterstützen die Atmosphäre, jedoch gehen die ewigen russischen Akzente langsam auf die Nerven, diese tauchen momentan in fast allen Shootern auf. Mal wieder ein Negativpunkt für die deutschen Spieler: Geschnittene Cutscenes und entschärftes Gameplay. Einige wenige Waffen verlieren dadurch extrem an optischer Wirkung und werden uninteressant im Gegensatz zum ungeschnittenen Original.

Fazit

Oldschool ist das Wort das Singularity am besten beschreibt. Ein linearer Shooter der nichts falsch macht und schön aussieht. Genau das kann den Reiz an diesem Spiel ausmachen. Spieler die neue Gameplay-Ideen oder innovative Abläufe erleben wollen sind hier deshalb falsch. Das Zeitmanipuliergerät verleiht dem Spiel pepp und die tollen Umgebungen können Spaß machen. Auf Dauer wird Singularity aber langweilig, gut dass die Spielzeit nicht allzu lang ist. Der Multiplayer-Modus ist übrigens auch Standard-Kost. Insgesamt kann man Singularity allen empfehlen die einfach mal wieder Dampf ablassen, losballern und Mutanten bis zu den Knochen altern lassen wollen. Alle anderen sollten sich das Spiel vorher irgendwo einmal anschauen und sicherstellen dass sie von russischen Akzenten noch nicht genug haben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu empfehlen Ôo, 8. Januar 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Nachdem ich das Spiel in weniger als 7 Tagen 2 mal durchgespielt habe äußer ich mich nun auch dazu..

Mich haben die Rezenzionen hier geschockt, die "bestbewerteten" Rezensionen hört sich danach an als hätten die Leute das Spiel ungefähr 10 mins gespielt und absolut nicht zugehört was da genau passiert, nun gut kann man nicht ändern (:

Die Story finde ich an sich eigentlich mal etwas neues, ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, und es ist keinesfalls das böse Klischee die bösen bösen Russen , ganz klarer Fall von "Nicht zugehört" . Wie gesagt davon nicht abschrecken lassen, wenn man das Spiel nur flüchtig spielt kann man nichts anderes erwarten.... Es passieren im Spielverlauf viele mysteriöse Dinge, die teils verwirren und verunsichern , und das finde ich extrem gut gemacht! (: (Mysteriöse Schriften an Wänden, Sachen die auf das eigentliche Ende hinweisen (wird einem am Ende nochmal alles gezeigt, hat mich überrascht!)

Die Story wird hier überall kritisiert, wenn man sich ein bisschen einfühlen kann, ist die Story jedoch wirklich nahezu perfekt.

Grafik ist so eine Sache, viele Texturen sind matschig, z.b. Blätter die am Boden liegen oder Türen. Ich persönlich finde das nicht schlimm... Das macht das spiel nur spielbar für mehr Leute , und ich geh doch nicht in so ein Spiel um mir da Türen anzugucken?! Das was gut aussehen muss sieht gut aus, Ende!

Massig Gegnerhorden habe ich auch noch keine getroffen, wie in einer weiteren Rezension erwähnt wird.

Die Zeitmanipulationen sind gut gelungen, man kann halt nur bestimmte Gegenstände/Lebewesen altern lassen, aber das ist nicht schlimm. Oft werden damit auch eine Art Rätsel gemacht, das muss man jedoch selbst rausfinden :P

Man hat mehrere Fähigkeiten , die auch taktische Möglichkeiten bieten , da möchte ich aber jetzt nicht näher drauf eingehen , weil das "Zeitmanipulationsgerät" erst nach und nach mehr fähigkeiten bekommt, die will ich nicht vorweg nehmen (:

Das Spiel hat diverse Schockszenen , bei denen ich mich selbst beim 2. Mal erschreckt habe..xD

Dummerweise ist das alles viel zu kurz, wenn es einen 2. Teil geben sollte werde ich mir den 1000% kaufen, selten so ein gutes Spiel gespielt.

Was ich ausserdem schade finde, der Multiplayer ist fast unspielbar, man findet einfach keine andren Leute da die Technik noch vieeeel schlechter is als bei dem berühmt berüchtigten "IWnet" (Modern Warfare 2)
Ich habe dort teils schon 30 mins gewartet~ und habe niemanden gefunden.

Eigentlich würde ich noch gern über die ganze Story schreiben, weil ich es extrem intressant fand dass man Hinweise während des Spiels findet , wie eigentlich alles ausgeht.

Ich bin mir glaube sicher dass ich das Spiel nochmal durchspielen werde xD
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas neues von etwas altem..., 26. Juni 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Hab das Spiel noch nicht komplett durch möchte aber trotzdem schon mal ein Fazit liefern.

Story:

Sie bleibt etwas vage, es ist ein Unfall geschehen viele sind tot alles ist verseucht und du musst es rückgängig machen, viel mehr erfährt man auch nicht unbedingt. Man soll also mit seinem Zeitmanipulationsgerät gegen Mutanten aus der Gegenwart und Russischem Militär aus der Vergangenheit vorgehen. Viel mehr möchte ich zur Story auch nicht sagen da ich sonst jegliche Spannung nehme.

Level:

Die Level sind Liebevoll und detailreich gestaltet und lassen sich mit den Zeitfähigkeiten oftmals verändern. Nicht zuletzt ist zu sagen das sie sich durch ständige Zeitwellen kompletzt verändern. Jedoch sind sie allesamt sehr linear ausgerichtet wodurch nur wenig Platz zum umschaun und durchstöbern bleibt.

Gegner:

Die Gegner sind stark und vielzählig und es bedarf schon etwas mehr einfallsreichtum sie zu erledigen das gilt für durch E99 (ein fiktives Element das Mutationen auslöst) verseuchte sowie dieverse militärs und zahlreiche Große Bossgegner.

Steuerung:

Man steurt aus der First Person Perspektive. Die Steuerung ist Standardmäßig und vergleichbar mit andren dieses Genres.

Einstellmöglichlkeiten:

An Grafik und Sound sowie der Steurung lässt sich leider nur sehr wenig verändern so das das gesamtergebnis automatisch erstellt wird und in der qualtität schlechter ausfallen kann als wenn man sie manuell korrigieren könnte.

Fazit:

Ein gelungenes Spiel das Elemente aus Timeshift und Bioshock kombiniert und daraus wieder etwas neues kreiert. dennoch ist der Preis von 50 euro meiner Meinung zu hoch. Für etws weniger kann ich dieses Spiel jedem weiterempfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Shooter mit Luft nach oben, 15. April 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Tja, "Singularity" ist garnicht übel.

Die Story finde ich trotz zahlreicher Klischees recht interessant und ich wollte schon gern wissen, was hinter allem steckt und wie es weitergeht. Ein Meilenstein der Spielgeschichte wird sie aber nicht darstellen. Ich gebe dafür 7/10 Punkte

Das Gameplay ist halt ein typischer Shooter, was jedoch echt cool ist, ist das ZMG was man mit sich rumträgt. Zeitmanipulationen, Gravitation und Angriffe sind damit möglich. Darauf stützt sich auch ein Großteil der Spielweise. So lassen sich z.B. gewisse Hindernisse nur mit dem ZMG aus dem Weg räumen oder man muss ein bisschen die Physik ausnutzen indem man eine verrottete, kaputte Metallkiste unter ein Tor stellt, per Zeitmanipulation erneuert und so einen Spalt schafft, der groß genug zum drunterkriechen ist. An die Physik von Top-Titeln wie Half-Life 2 oder F.E.A.R kommt das Spiel jedoch längst nicht ran.
Man hat im Laufe des Spiels die Möglichkeit, mit Upgrades Waffen, ZMG und körperliche Eigenschaften zu verbessern. Stationen dafür sind üppig, unterwegs sammelt man "E99" Technologie ein, die als Währung zählt, um sie dann in diesen "Shops" auszugeben. Mit ein bisschen erkunden findet man genug davon um ziemlich mächtig zu werden, was das Spiel gegen Ende wie einen Spaziergang macht. 7/10 Punkte

Optik: Für ein Spiel von 2010 wär sicherlich mehr drin gewesen, aber es ist völlig in Ordnung. Soweit ich weiss, ging es den Entwicklern auch nicht darum, ein optisch besonders Eindrucksvolles Spiel zu machen. Einige Grafikfehler sind mir jedoch aufgefallen, könnte aber auch an meinem System liegen. Einen richtigen Logik-Fehler kann man jedoch beobachten, wenn man sich vor einen laufenden Filmprojektor stellt und zur Leinwand blickt. Probierts mal aus ;) 7/10 Punkte

+ Punkte:

- einfache Bedienung, nicht zu viele verwirrende Befehlsmöglichkeiten
- interessantes Gameplay mit dem ZMG
- Spielzeit angemessen (nicht wie bei Modern Warfare nach 5 Std. durch -.-)
- Möglichkeit, eigene Fähigkeiten, Waffen und ZMG zu durch erwerbbare Upgrades zu verbessern
- kaum Fruststellen (bis auf die Abwasserkanäle mit den $<#€!§§ Zecken!!!)
- Der "Seeker" ist eine geile Waffe ^^

- Punkte:

- Spiel wäre insgesamt noch ausbaufähig gewesen
- Gegner sind überwiegend schwach und relativ dumm (Hab auf "Normal" gespielt, hoffentlich ist es auf "Schwer" anders)
- Eure Verbündeten machen in gescripteten Gesrächsszenen häufig den Eindruck, als redeten sie mit der Luft, sie drehen sich nicht zu euch und gucken euch auch nicht immer direkt an, selbst wenn sie euch ansprechen und irgendwas erzählen. Sie stehen einfach da und haben garnichts zu tun, außer reden und ihr geht einfach hinter sie und sie plappert munter weiter, als hätten sie es garnicht bemerkt, das ihr nicht mehr vor ihnen steht. Das wirkt einfach unausgereift.
- Wenn man schon Monster einbaut, dann sollten ein paar mehr Schocker und beklemmende Momente vorhanden sein.

Das war's. Das Spiel ist nicht Schlecht, kein Überflieger aber auch kein Supertitel. Es ist kurzweilig und eine nette Unterhaltung für ein langes Wochenende. Insgesamt gebe ich 7/10 Punkten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überragend für kleines Geld, 13. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Feiner EGO Shooter mit frei konfigurierbaren Tasten, inhaltlich / qualitativ so zwischen Time Shift und Half life, für Genre Fans unbedingt zugreifen da nun unter 10 EUR. Da kann man nichts falsch machen.

P.S. musste mich bei den Bosses anstrengen, da alle Trainer usw. nicht funktioniert haben, ist aber auf Stufe normal mit etwas Ausdauer auch von nicht Profis zu schaffen.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Der böse Russe" wars - Klischee trifft auf veraltete Umsetzung!, 29. Juni 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Ich hab mich wie ein Schnitzel auf besagtes Singularity gefreut und spiele jetzt seit ein paar Tagen. Die Erwartungen werden ja meist nicht erreicht, wenn man sich so lang auf einen Titel freut. Deswegen bin ich dem Ganzen mit einer gesunden Portion Realismus begegnet und die ausbleibenden Bewertungen hier bei Amazon zeugen wohl von keinem riesen Verkaufsschlager. Trotzdem habe ich zugeschlagen und möchte hier eine Liste gewonnener Eindrücke vermitteln:

+ wirklich nette Schockmomente

+ eine Schwimmpassage ist wirklich nett, in der man durch dreckiges Wasser schwimmt (der Dreck beeinträchtigt wirklich die Sicht). Das bringt ein wenig Abwechslung rein

+ richtig gut umgesetzte Waffen und Tools (z.B. der Seeker mit lenkbaren Projektilen - macht mega Laune!)

+ auch finde ich die "Rätsel" wirklich mal was Neues (gut, sie passen halt zum Spiel), aber durchaus bei erstmaligem Gebrauch richtig knackig und tricky ^^

o mich stört die vorinstallierte Belegung der "R" Taste = Nachladen/Interagieren. D.h. wenn man mal was öffnen will, macht man das wenigstens nie mit halbvoller Waffe, weil man immer erst Nachläd - kann man aber logischerweise einstellen

o Probleme mit der Umgebung (man kann z.B. nicht auf/über Objekte springen, wenn nicht exlizit dafür vorgesehen), ansonsten gibt es aber durchaus Interaktion (auch wenn ich mir ein wenig mehr gewünscht hätte - und nicht nur ab und zu einen Schrank aufmachen oder ein defektes Telefon aufnehmen)

o wärend der Geschichte tauchen für meinen Geschmack zu viele Elemente aus Fear 2 auf (wer beide Titel kennt wird wissen, was ich mit den Experimentsmethoden meine)

o die Innergamevideos erinnern vom Stil her an Fallout 3 - das bleibt natürlich ohne Wertung, mir persönlich gefällt das sehr gut

o wenn es, in externen Spielsequenzen, draußen regnet, dann beinträchtigt das das Blickfeld massgeblich (positiv), auf Treppen entsteht dabei aber ein gewaltiger Wasserfall, was mich mal wieder zum schmunzeln brachte

o überall liegen Kasettenrekorder rum ... mir hätte es besser gefallen, wenn man das Tape findet. So viele Kasettenrekorder braucht keine Mensch! Vor allem sind die Dinger so groß, dass man die auf der Flucht ganz bestimmt gern noch mit in den Lüftungsschacht schleppt - wo man die "Brocken" dann neben Leichen findet ^^

o was ich auch noch Schade finde ist, wenn man mal durch ne Tür durch ist, dann ist die zu und man kann nicht zurück (an Spielrelevanten Punkten). Ein wenig mehr Open Wold hätte echt nicht geschadet - extrem linear!

o Notizen bleiben wo sie sind (stört mich zwar nicht extrem, aber ich finde es immer gut, wenn Entdecktes dann auch weg ist)

- ich habe selten so schlechte Feuer gesehen (stellt Euch eine physisch stabile Texturwand vor, die nur die Farbe wechselt und so Feuer wiederspiegeln soll)

- minimale Einstellmöglichkeiten bei der Grafik (wenn man, was grundeingestellt ist, ohne Vert.Synch. spielt, dann hat man extreme Ruckler! Ich musste mir ausserdem noch den neuen Catalyst von Ati holen, 4870x2, um nahezu ruckelfrei (nur noch die Microruckler) spielen konnte)

- die Sory ist echt der Kracher: der böse böse Russe rüstet gegen den armen Amerikaner, überrennt diesen und beherscht die Welt. Es hängt also mal wieder an den Stars & Stripes die unterjochte
Welt von der kommunistischen Bedrohung zu befreien. Es ist paradoxerweise, mit einer gewalltigen Portion Zynismuss, sogar fast schon wieder ammüsant, wie Raven ein Uraltklischee liebevoll umsetzt:" Yes, we can!"

- im Zeitalter von DirX 10 und 11 sollte man sich für solche Lichteffekte wirklich schämen! Man kann zwischen einer Neonröhre am Boden und der normalen Umgebungsbeleuchtung nicht unterscheiden?!

- das Schadensmodell find ich echt unter aller Kanone! Ich meine jetzt aber nicht die gecuteten Sequenzen in der dt. Fassung, sondern vielmehr das System ansich. Wenn eine Gegnergranate genau auf der Mauer vor meinem Gesicht liegen bleibt, spielt sich der Schaden zwischen 4 Balkenverlust (direkt vor dem Gesicht!) und einem sofortigen Ableben ab. Wovon das dann im Detail abhängt, kann ich nicht sagen?!

- was ich extrem schade finde, ist die beschränkte Einsatzfähigkeit der Singularität. Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber der Einsatzbereich ist ziemlich abgezählt und bei einer dermasen schlechten Grafik hätte mehr Potential auf die Innovation des Spiels verwendet werden können/sollen

- und nochmal zur Grafik: ich weiß wirklich nicht, was sich Raven dabei gedacht hat?! Absolut nicht mehr zeitgemäße Texturen, "schlampig" umgesetzte Objekte (z.B. ein Tauhaufen am Hafen = ein in Rechtecke unterteiltes Konstrukt mit grobpixeligen Texturen und hie und da mal ner Kante, die eine Schlaufe simulieren soll). Zäune (in der Kanalisation), die erst dann sichtbar werden, wenn man direkt davor steht, Bodenbeläge die an Quake 1 erinnern, Wandtexturen ... ach, ich könnte ewig so weitermachen. Im Großen und Ganzen nicht schlecht, nur stehenbleiben und sich mal genauer umsehen darf man bei dem Game hier nicht! Wenn man nur so durchrennt und ballert, dann erwecken selbst diese verwaschenen und ungenauen Texturen einen "akzeptablen" Eindruck. Trotzdem: gerade bei einem Oldschoolshooterentwickler wie Raven hätte ich mir VIEL VIEL mehr erwartet! Die grafische Resteverwertung von veralteten Engines ist schon fast peinlich - wird vorerst auch mein letzter Shooter von Raven sein, da ich von Wolfenstein schon recht enttäuscht war!

Unfassbar wieviel Potential Raven hier verschwendet hat ... es hätte echt der Shooter 2010 werden können?!

Warum also 5 Sterne Spielspaß und trotzdem noch 3 Sterne?! Weil es grundsätzlich schon Laune macht; wenn man nicht stehenbleibt auch ganz nett anzusehen ist und im Moment sonst nichts Anständiges auf dem Shootermarkt ist ^^ Die Story ist ganz interessant, viele Infos werden durch Zettel oder Projektoren vermittelt, die Atmosphäre ist nicht schlecht und das Prinzip zwar aus Wolfenstein schon bekannt, deswegen aber noch lange nicht schlecht und es macht schon Laune ein wenig an der Zeit zu schrauben. Ein netter Zeitvertreib, von dem man nicht zu viel erwarten sollte und den man danach getrost auch weiterverkaufen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweiliges Geballer mit bekannt konträrem UdSSR vs USA-Hintergrund, 18. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Singularity (Computerspiel)
Installation:
Als ich das Spiel installierte, erinnerte ich mich noch an die guten alten Zeiten: DVD einlegen, Code eingeben und die Installation nahm ihren Lauf. Man lässt die DVD im Laufwerk und: Ab die Post. Alles ohne Steam und Uplay.
Zur Story:
Seit dem Jahr 1955 wird in der UdSSR (unter Chruschtschows Regime) auf Katorga eine unglaublich wirksame Ausrüstung entwickelt. Natürlich mit dem Ziel, unter anderen die USA zu überrennen, einzunehmen und zu unterdrücken, und selbstverständlich mit dem Endziel: Beherrschung der Welt. 2010 begibt sich der Held, US-Captain Renko dorthin, um dieses zu verhindern. Also alles in allem ein Szenario, was die Zeit des Kalten Krieges zwischen den beiden Supermächten propagiert, aber letztendlich äußerst altbacken und bis zur Neige "ausgelutscht" daherkommt. Wie schon in "Stalker: Shadow of Chernobyl" gerät dort auf Katorga alles außer Kontrolle und Zombies beherrschen fortan die Szene. Auch riesige drachenartige Monster lässt man nicht aus ("Wolfenstein" lässt grüßen). Doch Capt.Renko kämpft sich hindurch, versucht das Rad dieser Geschichte herumzureißen, um den Frieden der Welt zu bewahren.

Sound und Grafik:
Die Hintergrundmusik war eindrucksvoll, der Waffensound recht realistisch, die deutsche Sprachsynchronisation ziemlich ordentlich.
Aber warum lässt man die Russen Deutsch mit russischem Akzent sprechen, aber die US-Amerikaner sprechen Deutsch ohne jeglichen englischen Akzent?
Von "Tomb Raider 2013" verwöhnte Grafikfans oder HD-Freaks werden zwar einiges bemängeln, ich jedoch fand es grafisch recht ansprechend.

Waffen und Geräte:
Pistole, Sturmgewehr, Schrotflinte, Sniper als Standardwaffen. Besonders eindruckvoll ist die Autom. Maschinenkanone, mit der man fast alles "wegpusten" kann. Und mit dem Seekergewehr kann man die Geschosse lenken und sieht dabei ihre Bahn wie in "Sniper Elite V2". Ein Granatwerfer, mit dem man die Granaten auswerfen und in eine bestimmte Richtung rollen lassen kann, vervollständigen die Waffenausrüstung. Selbstverständlich muss man sinnvoll auswählen, denn tragen kann man max.zwei.
Aber das eigentliche Hauptgerät, welches man am Arm befestigt trägt, ist das Zeit-Manipulations-Gerät, das ZMG. Und bei dessen Verwendung fallen einem unwillkürlich noch einige andere Spiele ein, u.a.: Time Shift, Prey, Half Life 2.
Das alles gab es doch schon einmal!?
Zeit manipulieren zur Fahrstuhlbenutzung, Großventilatoren anhalten, um durchzuschlüpfen, Dinge heranziehen und wegstoßen, von geöffneten Toren deren schnelles Schließen verhindern, Gegner zu Asche "rösten". Auch das Gasmasketragen ist wie in "Metro 2033". Dort sucht man zwar nach Filtern für die Gasmaske, bei "Singularity" sind es diesmal Sauerstoffbehälter.

Fazit:
Nun ja, viele Parallelen mit anderen Spielen (wenn man sie kennt) kann man entdecken, doch letztendlich ist es dennoch ein eigenständiges Spiel. Aber durch seine lineare Struktur wird man sozusagen durch die Story gejagt, ohne dass man mal einen kleinen Abstecher in andere Abschnitte machen kann. Ist man einmal im entsprechenden Ereignis angekommen, führt kein Weg zurück, die eben durchlaufene Tür ist plötzlich verschlossen. Und hat man die falsche Waffe oder nur eine Waffe gewählt, bei der Waffenwahl die zweite vergessen und danach einen Speicherpunkt erreicht, ist das Durchkommen bis zum nächsten Speicherpunkt bzw. Waffenauswahlschrank mühsam. Will man den Level aus diesem Grund noch mal von vorn beginnen, um diesmal die richtige Waffenauswahl zu treffen - Pustekuchen, das Spiel wird nur am letzten Speicherpunkt fortgesetzt. Auch nach Abschluss des Spiels kann man es nur neu beginnen, die einzelnen Level sind nicht gespeichert.
Obwohl ich anfangs recht skeptisch gespielt habe - irgendwie kam mir doch alles ziemlich bekannt vor - wurde es mit zunehmender Zeit ein recht interessantes Spiel, ein Ballerspiel der alten Schule gewissermaßen. Doch nicht nur ballern, sondern ab und zu muss man kombinieren: Verflixt, wie komme ich weiter?
Wenn man die ausgeleierte Spielstory mal außer acht lässt, hat der Spieler je nach Mentalität und Geschicklichkeit 6-10 Stunden recht entspannenden und unterhaltsamen Spielspaß. Ich persönlich fand das Spiel insgesamt gesehen: NICHT SCHLECHT
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Singularity
Singularity von Activison Blizzard Deutschland (Windows Vista / XP)
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