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am 10. März 2010
Big Star, eine der Bands, die an den Plattenfirmen scheiterten. Von Kritikern hochgelobt, aufgrund Auslieferungsproblemen und Streitigkeiten aber ohne Chance, ein breites Publikum zu erreichen, zumindest in den 70ern. Die Musik wird als Powerpop kategorisiert, diese Einteilung ist aber für dieses Erstlingswerk der Band zu kurz gegriffen. Anfangs wechseln jeweils Up-Tempo Nummern mit Balladen, das Ende der Scheibe wird aber von ruhigeren Nummern dominiert. Einflüsse der Beatles sind unverkennbar (zB Try Again, könnte von George Harrison stammen), auch The Who (mehr noch beim nächsten Album Radio City) und anderen 60er-Größen sind identifizierbar, aber wunderbar in die 70er transferiert. Die Produktion ist glatt und glasklar. Insgesamt für mich persönlich eine der wenigen Platten, wo jeder Song ein Treffer ist. Schade, dass das Songwriter Duo Bell/Chilton nach dem kommerziellen Misserfolg getrennte Wege ging (mir fehlt er beim 2. Album schon ein wenig, obwohl es gemeinhin noch mehr gelobt wird). Anmerkung: Chilton ist manchen vielleicht von den Box Tops und deren Hit "The Letter" ein Begriff.
Sollte für Fans der großen Bands der 60er und 70er auf jeden Fall empfehlenswert sein.
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TOP 500 REZENSENTam 17. August 2012
Dass Big Star eine tragische, weil recht erfolglose Karriere durchlebten, ändert nichts an der Tatsache, wie wichtig und wunderbar ihre Alben sind. Viele nachfolgende, große Bands bezogen und beziehen sich immer wieder auf diese Gruppe aus Memphis, dabei waren Big Star selbst sehr von anderen beeinflusst, wie man auf ihrem Debut ,# 1 Record` gut nachprüfen kann.

Schon der opener ,Feel`erinnert ganz stark an Steve Marriot's Humble Pie (nach dem Weggang von Frampton); nicht nur die R&B getränkten Power- Riffs und die Bläser, sondern auch Chilton's Gesang.

Dass die frühen Beatles auch großen Einfluss auf die Band hatten, hört man auf tracks wie ,In the Street` oder ,When My Baby's Beside Me` - die Melodieseligkeit und der Chorgesang schuldet bei ersterem den Fab Four sehr viel und auf ,When My Baby's...` scheint es fast so, als hätten Humble Pie mit den frühen Beatles gemeinsam einen Song aufgenommen.

Aber auch der Folk kommt bspw. auf ,Thirteen` auf diesem Debut zu seinem Recht. Ganz zart und unplugged kommt diese wunderbare Melodie daher. Danach findet man sich mit ,Don't Lie To Me` urplötzlich in den herrlichsten Hardrock Gefilden wieder und auch der Gesang ist hier sehr brachial. Byrd-artig geht es auf ,The India Song` zu - schrummelige Folk-Gitarre, schwebender mehrstimmiger Gesang - wieder eine Überraschung. An die rockigeren Byrds wiederum erinnert ,My Life Is Right`. Wunderbar - das flehende ,Give Me Another Chance` und das nachfolgende ,Try Again` könnte man sich - nicht nur wegen der Slide Gitarre - auch von George Harrison gut vorstellen.

Trotz all dieser unüberhörbaren Einflüsse, sind die Songs aber allesamt eigenständig - nichts wurde hier gestohlen und der Stilmix funktioniert verblüffenderweise auch hervorragend. Tom Petty muss beim Hören dieser Scheibe wohl immer noch das Herz übergehen, denn der wiederum könnte glatt als Epigone von Big Star durchgehen.

Ein Debut jedenfalls, das in dieser Qualität nur wenige Bands je erreicht haben und das im Jahr des Erscheines wohl auch großen kommerziellen Erfolg gehabt hätte, wenn Stax damals nicht schon so in der Bredouille gewesen wäre und: es hätte auch Chilton's wohlverdienter Sprung zum Musiker-Superstar werden können, denn damals war er ja allgemein nur als Leadsänger der Box Tops bekannt.

Dass es wegen den Band-internen Querelen schon ein Jahr nach dem Debut zur kurzzeitigen Auflösung der Gruppe kam, macht nachvollziehbar, warum es nach dem endgültigen Split, dem verspäteten Release des dritten Albums und dem Unfalltod Chris Bell's (dem zweiten wichtigen Gruppenmitglied) im gleichen Jahr, 27 Jahr dauern sollte bis Big Star - in völlig anderer Besetzung - ein weiteres Album veröffentlichten.

Freunde melodischer Rockmusik sollten hier unbedingt zugreifen, zumal der hier verlangte Preis eigentlich ein Witz ist.
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am 14. April 2015
Big Star war eine Band um Alex Chilton, die in den 1970ern in den USA ihre Fangemeinde hatte. In Europa weniger bekannt, ist dieses Album eine Sammlung von Hits und Songs, nach deren Anhören der geneigte Musikfreund versteht, warum der ganz große Erfolg ausblieb. Die Musik ist zu oft nur guter Durchschnitt.
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