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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Erstling
Obwohl die Scorpions bereits 1965 gegründet wurden, kam die erste LP "Lonesome crow" erst 1972 auf den Markt. In der Besetzung Rudolf Schenker (Gitarre), Michael Schenker (Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) waren die Scorpions eine typische 70-er Rockband. Hier findet sich noch die Nähe zu UFO, Uriah Heep und...
Veröffentlicht am 8. Juni 2006 von Uwe Turner

versus
7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lonesome Crow
"Lonesome Crow" ist das erste Album der Scorpions, erschien Anfang der 1970er Jahre. Damals war Michael Schenker noch Lead-Gitarrist, der ging dann aber zu UFO und später MSG. Die Musik klang damals noch ganz anders... weniger eingängig als in den '70ern (ab dem 2. Album "Fly to the Rainbow") und sehr viel weniger eingängig als in den '80ern/'90ern...
Veröffentlicht am 14. Juli 2005 von H. Engelmann


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Erstling, 8. Juni 2006
Von 
Uwe Turner "Rockfreund" (Bensheim, Bergstraße) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Audio CD)
Obwohl die Scorpions bereits 1965 gegründet wurden, kam die erste LP "Lonesome crow" erst 1972 auf den Markt. In der Besetzung Rudolf Schenker (Gitarre), Michael Schenker (Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) waren die Scorpions eine typische 70-er Rockband. Hier findet sich noch die Nähe zu UFO, Uriah Heep und ähnlichen Frühsiebziger Rockbands. Stilistisch sind die Scorpions auf ihrem Erstling noch weit von späteren Melodic-Balladen a la "Winds of change" entfernt. Das Gitarrenspiel ist noch rauher (aber dennoch virtuos), die Balladen sind lange nicht so poppig, und Klaus Meine erreicht gesangliche Rockschreierqualitäten. Die definitive Ballade dieses Albums ist "Leave me", weiter Anspieltips sind "Inheritance" und der Titeltrack "Lonesome crow".Für alle, die es etwas härter mögen, seien "It all depends" und "Action" genannt. Die Scorpions spielten in diesem Jahr als Vorgruppe für Rory Gallagher, Uriah und UFO. Da dem damaligen UFO-Gitarristen Bernie Marsden die Einreise nach Deutschland verweigert worden war, baten die Bandmitglieder von UFO die Scorpions um Hilfe - und Michael Schenker half aus. Dies führte letztendlich zu Michaels Einstieg bei UFO - und für die Scorpions zu einem radikalen Besetzungswechsel. Es kamen Uli Jon Roth (Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Jürgen Rosenthal (Schlagzeug), die auf der zweiten LP "Fly to trhe rainbow" mit neuem Sound zu hören sind. Allein schon aus diesem Grunde ist "Lonesome crow" für Sammler ein Muß. Und für alle Frühsiebziger Rockfans - ein gelungenes, aber nicht überragendes Erstlingswerk.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Authentisches Frühwerk, 22. Januar 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Rmst) (Audio CD)
Ich muss nochmals ein Lanze für 'Lonesome Crow' brechen. Warum sind so viele geniale Erstlingswerke in der Rockgeschichte Eintagsfliegem geworden? Klar, die Dollars haben gelockt, und die meisten Künstler haben sich letztlich den Wünschen der Konzerne und der 'breiten Masse' gebeugt. So auch unsere lieben Scorpions, denen ich aber ihre vielen goldenen Alben, die da folgten, gönne. Schliesslich haben sie sich wacker durch die Jahrzehnte gerockt und uns (fast) immer ein bis zwei Sahnestückchen auf ihren Mainstream-Alben hinterlassen. 'Lonesome Crow' ist ein roher, ungeschliffener Diamant von 1971, der mit jugendlicher Vitalität und roher Kraft daher kommt. Heavy-Metal für den Rock-Schuppen, nicht für amerikanische Football-Stadien. 'Lonesome Crow' gehört in jede Rock-Sammlung
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krautrock-Pflicht-Album, 18. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Audio CD)
Ich bin mit der Krautrockszene in den 70ern groß geworden. Über den Begriff Krautrock lässt sich sicherlich stundenlang diskutieren. Aber zweifellos gehört dieses geniale Album der Scorpions zu diesem Genre. Viele, die mit dem späteren Schmuse- und Kommerz-Rock der Scorpions herangewachsen sind (was nicht negativ zu verstehen ist; die Band macht, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen auch heute noch gute Musik!), können mit diesen "ersten Gehversuchen" der Scorpions wahrlich kaum etwas anfangen. Es ist jedenfalls ein innovatives Pflichtalbum für all diejenigen, die diese Szene miterlebt haben. Ein Prost auf die alten Zeiten.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Scorpions und Krautrock??, 19. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Audio CD)
Leute, was assoziert ihr mit den Scorpions? Hardrock a la 'Rock You Like A Hurricane'? Balladen-Welthits a la 'Wind Of Change' und 'Send Me An Angel'? Kinderpop a la 'Moment Of Glory?' Dann vergesst das alles! Auf dem 1.Album spielten die Scorpions Krautrock! Ja, ihr habt richtig gehört! Krautrock! Genau das gleiche was man von Jane, Birth Conrtol und Konsorten kennt. Wenn ihr's nicht glaubt, dann hört selber! Unter Kraut/Progfans wird dieses Album sicherlich sehr beliebt sein, zeigt es die Scorpions doch von einer sehr unbekannten Seite.

Gitarrist Michael Schenker, der später zu UFO ging und seine 'Group'gründete ist auf diesem seltsamen Album zu hören. Und vorweg: Das Teil lohnt sich! Zwar konnte Klaus Meine auch damals kein richtiges englisch. Aber singen konnte er. Jedoch steht hier der Gesang weniger im Vordergrund als bei späteren Stücken der Band. Dominieren tut eine krautig-jammend-kratzig-jaulende Gitarre und polternde Drums. Titel wie 'Leave Me' lassen den Hörer sogar noch Flowerpower-Einflussen spüren. 'In Search Of The Peace Of Mind' klingt am Anfang nach Grobschnitts 'Solar Music'. Von Hardrock oder Balladen ist nichts zu hören.

Mein Favorit ist die Folgenummer 'Inheritance', bei der Meines aus Weiter ferne zu kommen scheinende Gesang schon ansatzweise an die spätere Musik der Band erinnert. Klingt aber doch alles noch nach Grobschnitt und Eloy.

Das den Abschluss bildende, 13 Minuten dauernde Titelstück wartet mit einigen interessanten Passagen am Bass auf, und scheint auch so etwas wie ein 'unübersichtlicher Überblick' des gesamten Albums zu sein.

Kein Meilenstein, aber schön experimentell! So etwas wird manch einer den Scorpions nicht zutrauen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album von den scorpions, 8. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow [Vinyl LP] (Vinyl)
Musik ist wirklich Geschmacksache aber spielerisch gesehen ist dieses Album im Erscheinungsjahr 1972 mit das beste was in diesem Jahr auf dem Globus in Sachen Hardrock erschienen ist( neben Deep Purple made in Japan ).man mag zur der stimme von Klaus meine stehen wie man möchte aber dieses stimme mit seinem schlechtem englisch gehört einfach zum Gesamtkunstwerk dazu.ich werde mir diese Platte zum zweiten mal kaufen um zu sehen ob es remastered noch besser ist.
Ich werde mich im Dunkeln hinsetzen mit einem Glass Wein und über Kopfhörer (am besten Beyerdynamic) diese Scheibe genießen .
Wer Mainstream mag,sollte die Platte meiden,wie ich alles meide von den scorps nach dem erscheinen von Blackout.
Und das als waschechten Hannoveraner.schade,aber ich gönne ihnen den Erfolg.aber ein Konzert hätte ich mir schon antun können.
Wie dem auch sei.Die Platte ist der Hammer
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lonesome crow, 1. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Audio CD)
Viele spätere Supergruppen haben einmal klein angefangen. Ihre Debütalben blieben unbeachtet und der Weg nach oben war langwierig. Das trifft besonders auf die deutsche Band Scorpions zu. Die Mitte der 60er Jahre gegründete Gruppe spielte 1972 in der Besetzung Rudolf Schenker (Gitarre), Michael Schenker (Lead-Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Lothar Heimberg (Baß) und Wolfgang Dziony (Schlagzeug) unter der Regie des Produzenten Conny Plank ihr Debütalbum „Lonesome Crow". In 7 Stücken spielten sie einen für damalige Verhältnisse zeitgenössischen Hardrock ein. Bis auf die markante Stimme von Klaus Schenker erinnert noch nichts an dem späteren Erfolgssound. Vielmehr lebt das Album von den bemerkenswerten Gitarrenspiel des damals erst 17järhigen Michael Schenker. Die interessantesten Stücke sind „I'm going mad", „Leave me", das über 13 Minuten lange „Lonesome Crow" und „In search of the peace of mind", dem einzigen Stück des Debütalbums, das 1978 Beachtung auf dem Livealbum „Tokyo Tapes" fand. Die übrigen Stücke „It all depends", „Inheritance" und „Action" sind guter Durchschnitt, mehr aber auch nicht. Als Debütalbum einer jungen Band ist „Lonesome Crow" mit Sicherheit aller Ehren wert. Allerdings zeigt es auch, warum es seinerzeit floppte. Gegen englische und amerikanische Bands wie Deep Purple, Black Sabbath oder Grand Funk wirkte die Musik der Scorpions doch eher brav und einfallslos. Das sollte sich allerdings recht bald ändern...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen In the beginning ..., 10. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Audio CD)
Wer die Scorps an ihren Mega-Alben misst, kann mit "Lonesome Crow" natürlich nichts anfangen. Und wer nur auf deren inzwischen kaum mehr zu ertragende Balladen steht, der sollte gleich in Deckung gehen. Wer aber Anfang der Siebziger rockmusikalisch sozialisiert wurde (oder für die Seventies Sympathie hat), der erkennt die Verwandschaft zu den großen Zeitgenossen sofort. Die frühen UFO in ihrer Spacephase, Black Sabbath vor "Master Of Reality", early Led Zep und auch Birth Control lassen grüßen. Und noch etliche Andere. Das hier ist jedenfalls besser gemacht als fast alles von den damaligen anderen Krautrockern. Und es bleibt ein Unikat und ein Zeitdokument. Ja, und der Meine war halt schon immer ne Nervensäge und ein Schreihals. Bis heute. Egal, die Scheibe ist ok, kann man durchaus empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen großartige platte, nur sehr ungewöhnlich für scorps-verhältnisse, 28. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Rmst) (Audio CD)
das 72`er album "lonesome crow" ist das debüt der band.
man kann sich natürlich bedenken, dass auf diesem album keine scorpions-typische klassiker à la "wind of change" oder "rock you like a hurricane" befinden.
das debüt besteht eher aus psychedlischen, mit dem gitarrensound aus black sabbath`s debüt und paranoid vermischtem album.
leicht auch an deep puple erinnernd.
zu krautrockzeiten konnte man ja auch fast nichts anderes machen (ich denke,
neben roy black oder rex gildo, wollten sich klaus meine und rudolf schenker nicht hingestellt fühlen...)
wenn man zumindest psychedelische sachen aus der flower power-ära , black sabbath und deep purple hört, sollte man in lonesome crow mal reinhören.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Erstling der legendären Scorpions, 11. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Rmst) (Audio CD)
1972 brachten dei Scorpions, nachdem es sie schon 7 Jahre lang gab, endlich ihr erstes Album herus. Es trug den Namen "Lonesome Crow" und konnte damals so gut wie gar keine Erfolge feiern, was aber nicht bedeutet, dass es schlecht ist. Ich finde dieses Album zwar nicht so gut wie manche Alben, die danach kommen sollte. Auch das zwei Jahre später erschienene "Fly To The Rainbow" finde ich besser. Aber die Scorpions bieten hier einen gutes Album mit guten Musikern. Michael Schenker macht in seinem jungen Alter seine Sache richtig gut und Kaus Meine singt deutlich tiefer als auf späteren Alben der Gruppe. Die Besetzung mit Rudolf Schenker (Rhythmus Gitarre), Michael Schenker (Lead Gitarre), Klaus Meine (Gesang), Wolfgang Dziony (Schlagzeug) und Lothar Heimberg (Bass) änderte sich auf dem nächsten Album schon wieder.

Die Musik geht sehr in Richtung Kraut Rock. Für diese Richtung ist die Musik aber teilwiese sehr hart. Es fehlen eingängige Hits und die meisten Songs haben keine richtige Struktur. Viele Songs sind auch mit heutigen Liedern verglichen sehr lang, allen voran natürlich der Titelsong. Ich finde die Musik auf "Lonesome Crow" aber richtig gut und abwechslungsreich und nicht so kommerziell wie in späteren Jahren. Die Gitarrensolos sind sehr lang und es gibt sogar kurz Bassolos in den Songs. Das alles macht dieses Scorpions-Werk zu einem ganz besonderen und zu dem ungewöhnlichsten ihrer gesamten Geschichte.

"I'm Going Mad" (4:52) beginnt mit Schlagzeug, bis ein super Gitarrenpart von Michael folgt. Klaus Meines Gesang setzt spät ein. Er sing düster und spricht eher. Der Song ist gespickt mit vielen guten Gitarrenteilen.

"It All Depends" (3:23) ist schon recht rockig und hat wie alle Song wieder sehr wenig Gesang und viele Instrumentalparts. Insgesamt ist dieses Lied aber nichts besonderes.

"Leave Me" (5:02) beginnt mit Wind und schönen Akustik Gitarren. Er ist sehr ruhig und melodisch und gefällt mir gut. Klaus Meine singt hier sehr schön und im Hintergrund hört man die ganze Zeit irgendwelche Gefäße im Wind.

"In Search Of The Peace Of Mind" (4:56) hat ein schönes Intro und ist dann erst enmal sehr ruhig. Dieser Teil wurde auch auf dem ersten Live-Album gespielt. Dann wird es düster und Herr Meine schreit gut.

"Inheritance" (4:37) mit schönen Gitarren und schnellen Soloteilen ist einer der besten Songs von "Lonesome Crow". Auch hier gibt es wieder einen geheimnissvollen Teil in der Mitte.

"Action" (3:53) kommt einem eingängigen Hit wohl am nächsten. Ich finde den Song einfach schön. Heimbergs Bassarbeit ist hier sehr überzeugend, genau wie das Schlagzeug und natürlich auch der Rest.

"Lonesome Crow" (13:30) ist dann der Höhepunkt des Albums. Dr Song beginnt mit elektrischen Spielerreien und ist erstmal sehr ruhig. Dann geht er über in ein super Riff und Klaus Meines Geschrei. Das Solo ist sehr überzeugend und es werden immer wieder elektrische Teile eingebaut. Es gibt einen langen Instrumentalteil, der Teils such langsam mit gutem Schlagzeug wird. Am Ende geht's dann wieder hart zu; mit Gesang.

Lonesome Crow finde ich trotz seiner für die Scorpions ungewöhnlichen Musikrichtung richtig gut und finde es schade, dass es nicht sonderlich bekannt und erfolgreich wurde. Zu empfehlen ist es nicht an die, die nur die große Phase der Scorpions kennen, sondern eher an die Leute, die auch die 70er kennen. Auch Kraut-Rocker machen nichts falsch. Ich gebe keine 5 Sterne, aber 4 Sterne sind denke ich eine gerechte Bewertung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Debüt, 22. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Lonesome Crow (Rmst) (Audio CD)
Nun, ich gebe zu, ich mag die Jungs aus Hannover nicht sonderlich. Dieser Pseudohardrock, nur tauglich für den durchschnittlichen amerikanischen Radiohörer.

Aber jeder fängt mal klein an.So auch die Scorpions.
Die Platte stammt von 1972, als die Texte noch mit Wörterbuch geschrieben worden sind. Als Schenker-Junior, also Michael, noch minderjährig war. Als es noch nicht Rarebell und Buchholz als Rhythmussection gab...

Als es noch Krautrock war. Und nichts anderes bieten sie uns. Typisch für die Zeit darf auch ein langer Song nicht fehlen, mit über 13 Minuten gleichzeitig das längste Stück Musik, was die Scorpions je aufnahmen (das Titelstück).

Das Album ist recht krautig, und dass meine ich nicht abfällig. Ich höre es sehr gerne mal an.
Von daher auch vier Sterne, vielleicht würden drei auch reichen, aber was soll's....

Wäre schön, wenn es das Album mal richtig remastert mit Bonus aus dieser Zeit geben würde.
Danach kam Fly To The Rainbow, auch noch krautig-progressiv und hörenswert, aber schon mit Tendenz zum späteren Pseudohardrock.
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Lonesome Crow
Lonesome Crow von Scorpions
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