Kundenrezensionen

27
4,8 von 5 Sternen
Deja Vu
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Preis:8,89 €
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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Hätte es nur das erste Album von Crosby, Stills und Nash und dieses Album hier gegeben dann wäre der Ruf dieser amerikanisch-, englisch-, kanadischen Supergroup völlig makellos. Bisher folgten drei weitere Alben von CSN&Y und ausser 4 Way Street ist keines so empfehlenswert wie Deja vu von 1970.
Als Neil Young Fan muss ich, auch wenn es weh tut, zugeben, dass er trotz dem wunderschönen Helpless (einem Song über seine Kindheit in Kanada), nicht der Mittelpunkt der Band ist, wie er es dann 2006 sein sollte. Hier waren Crosby, Stills und Nash mit ihrem Perfektionismus, ihrem beeindruckenden Gesang und mit Songs wie Carry on (Stills), Almost cut my hair (Crosby) und Teach your children (Nash) auf dem Höhepunkt ihrer Kunst und Young mindestens ebenbürtig, aber noch eingeschüchtert, vom überragenden Talent und perfekten Gesang von CSN. Trotzdem tut Neil Young diesem Album gut, indem er ihm etwas Kantiges gibt.
Das Zusammenspiel der Songs funktioniert sehr gut, für sich genommen wäre Graham Nashs süssliches Our house zu kitschig, aber im Kontext des Albums gewinnt es sehr.
Teach your children dürfte wohl der bekannteste Song der Band sein, weniger bekannt ist wahrscheinlich, dass Jerry Garcia von Grateful Dead die Steel Guitar dazu spielt.
Das Booklet enthält leider nicht die Lyrics, sondern lediglich verwaschene Schwarzweissfotos der Musiker.

Wer Crosby, Stills, Nash und Young mag braucht dieses Album! Wem diese Band kein Begriff ist: sie waren die amerikanischen Beatles!

Anspieltipps: Teach your children, Carry on, 4+20
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61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. April 2000
Um das erste gemeinsame Album von Crosby, Stills, Nash & Young gab es schon vor der Veröffentlichung einen riesen Hype. CSN hatten bereits ein Jahr zuvor mit ihrem Debut-Album einen völlig neuen Sound kreiert und standen plötzlich als Superstars in der Öffentlichkeit. Nachdem Neil Young - Stills' ehemaliger »Bandrivale« - sich überreden ließ als Sänger und Gitarrist in die Band einzusteigen, waren für die Medien und natürlich die Plattenfirma die amerikanischen Beatles geboren. Ihr Auftritt beim legendären Woodstock-Festival machte sie dann schließlich auch für's Publikum zu »Helden einer Generation«. Dementsprechend groß war das Interesse an der ersten gemeinsamen Studioproduktion der Vier. CSN&Y haben sich jedoch nie als Band, sondern eher als »lockere Interessengemeinschaft« (Stills) verstanden. Vier Individualisten, Sänger, Songschreiber, Instrumentalisten. Das genau ist das Manko dieser Scheibe. Es gibt keine Gemeinschaftsproduktion. Jeder schreibt und singt seine eigenen Stücke von denen drei herausragen: Cut my Hair (Crosby) ist ein paranoider Knaller in dem Stills und Young sich eine unerbittliche Gitarrenschlacht wie zu besten Bufallo Springfield Zeiten liefern. Crosbys Gesang schwebt bedrohlich über den beiden, scheint sie anzufeuern während seine hart geschlagenen Akkorde, zwischen den beiden Streithähnen vermittelt. 4+20 ist Stills in Bestform. Ein Stück über seine Vergangenheit, emotionale Leere, Einsamkeit wobei er sich im Schlußsatz wünscht ..,daß sein Leben einfach verlöschen soll. Herrliches Akustikgitarren-Spiel und herzzerreißender Gesang. Neil Youngs »Helpless« ist das dritte Highlight. Ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit poetischen Metaphern Bilder kreiren kann. Hier fügt sich alles zusammen: Text, Youngs Gesang, CSN's perfekter Harmónie-Backgound-Gesang und die wunderbar melancholische Instrumentierung. So weit - so gut: Deja Vu hat 1400 Studiostunden gekostet. Das Ergebnis ist, bis auf diese drei Ausnahmen, totale Harmonie. Man hatte viel Zeit für Overdubs, perfekten Harmoniegesang und viel zu viele Tonspuren. Dabei hätte alles ganz anders sein können. Einige roughe Outtakes sind auf der 4CD CSN erhalten. Hier hört man genau das Gegenteil. Joni Mitchells' »Woodstock«, auf Deja Vu mit jener Perfektionswaschmaschine weichgespült, klingt hier rupig, rau. Ich wünschte mir eine Version von Deja VU nach 200 Studiostunden.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe erst sehr viel später erfahren, dass Album „Dėjà Vu“ 1969 entstanden ist und dass es vom „Rolling Stone“ mit zu den besten 500 Alben der Pop- und Rockmusik gezählt wird. Für mich ist es 1970 in mein Leben getreten – besser gesagt in meine Seele gefallen – und es begleitet mich bis heute. Es ist mit aller Ruhe und Sicherheit gesagt, ein musikalisches Erlebnis, was ich nicht mehr missen möchte.

„Carry on“, der erste Song des Albums, hörte ich das erste Mal im Sommer 70 und die Frische, das Kraftvolle und zugleich Harmonische hat mich sofort berührt. Der Stil war irgendwie anders und ließ sich nicht in die bis dahin gängigen Kategorien der populären Musik einordnen. Mein erster Eindruck war – das ist was Neues, etwas was positiver in die Zukunft weist und einen auf eine sehr direkte Art mitreist. Tage später hörte ich im Radio, wie CSNY als die Wegbereiter der neuen Ära des Newrocks gefeiert wurden.

Inzwischen sind fast unzählige Phasen der Pop-und Rockmusik abgelaufen, aber dieses Album hat nichts an seiner musikalischen und textlichen Einmaligkeit verloren.

Es lebt natürlich eindeutig von diesen wirklichen individuellen Menschen und Musikern – Crosby, Stills, Nash und Young - , die mit „Dėjà Vu“ ihr erstes gemeinsames Werk in die Welt setzten.

Einige der Songs, so unterschiedlich sie auch sind, haben sich zu Klassikern entwickelt, die nicht nur die Alt-Hippies kennen, sondern ebenfalls deren Kinder und Enkelkinder.

Die besondere Ausstrahlung und emotionale Wirkung des Albums kommt auch daher, weil alle vier Musiker mit eigenen und sehr unterschiedlichen Kompositionen vertreten sind, und die Individualität ihrer Stimmen dieses noch verstärkt.

Trotz dieser Unterschiedlichkeit wirkt das Album wie aus einem Guss, wie eine Einheit, in der jeder Song wie ein Puzzelteil zum anderem passt und zusammen ein überzeugendes Ganzes abgibt.

Es beginnt mit dem dynamischen und positiven „Carry on“ und schließt mit dem noch kraftvolleren und optimistisch wirkenden „Everybody I Love you“.

Dazwischen ist Graham Nash mit „Teach your children“ (der Klassiker, der bei keinem Konzert fehlt) und „Our house“ vertreten. David Crosby singt eindringlich seine Songs „Almost cut my hair“ und „Dėjà Vu“, die, obwohl nicht von leichten Melodien getragen, durch ihre sehr eigene Intensität unter die Haut gehen. Neil Young singt - und nur Neil Young kann so singen – „Helpless“ (inzwischen auch ein Klassiker) und „Country Girl“. Als Gastmusiker wirkten Jerry Garcia – wunderbare Pedal-Steel-Gitarre auf „Teach your children“ – und John Sebastian (Mundharmonika auf „Dėjà Vu“) mit.

Wie gesagt – unterschiedlicher geht es kaum, aber es ist beeindruckend, wie sich die vier Individualisten im Musizieren und vor allem im gemeinsamen Gesang ergänzen und unterstützen. (Insider wissen hier bereits, dass es während der Aufnahmen zu „Dėjà Vu“ zu Spannungen und deutlichen atmosphärischen Störungen unter den vier musikalischen „Unikaten“ kam.)

Fazit: „Dėjà Vu“ ist ein Album, nein es ist das Album aus der Hippiezeit, aber mit zeitlosen Songs, mit zeitloser Musik und zeitlosen Botschaften. Es ist ein Album, was sehr unterschiedliche Songs und deren Stimmungen vereinigt und insgesamt eine authentische und belebende Ausstrahlung hat.

Für diejeinigen, die die Musik der 6oer und 70er Jahren kennen, ist es geradezu ein Muss dieses Album zu besitzen. Und für diejenigen, die viel später mit Musik als Lebensbegleiter in Kontakt kamen, gilt ganz eindeutig, sie müssen diese Musik von Crosby, Stills, Nash und Young kennen lernen, damit sie begreifen und schätzen lernen, was gute Musik, angetrieben aus seelischen Tiefen, im Vergleich zur zusammengebastelten Computermusik, ist.

Inzwischen ist dieses einmalige Album 45 Jahre alt und dennoch gilt – es ist weiterhin ein Meilenstein und Highlight!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der erste Longplayer von Crosby Stills & Nash mit gleichem Titel (noch ohne Neil Young) war schon ein Werk, das Erstaunen auslöste - weil es eben so etwas zuvor nicht gab. Crosby verließ die Byrds aufgrund von politischen Statements und folgenden Querelen in der Band, Stills fand in Buffalo Springfield auch keine Zukunft und Nash fühlte sich wohl bei den US-Tours der Hollies vom amerikanischen Lebensgefühl angezogen. Die Zusammenarbeit dieser drei Musiker resultierte in einer Supergroup. Harmoniegesang wie bei den Everly Brothers aber mit Hippie-Feeling! Beim Woodstock Festival kam die Band dann ganz groß raus.
Es fällt schwer zu beurteilen ob nun Déjà Vu (mit Neil Young) das bessere der beiden Alben ist. Jahrzehnte kenne ich die Alben, und ich mag beide Alben sehr - ohne einem den Vorzug zu geben.
Was ich mir wünsche: "Crosby, Stills & Nash" und "Déjà Vu" jeweils als SACD. Die CDs könnten klanglich eine Anhebung gebrauchen, denn eins ist klar: die Substanz der Songs fordern eine optimale Klangqualität!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juni 2010
Für mich gehört diese Scheibe ganz klar zu den Klassikern, die ihre Zeit und die Zeit danach geprägt haben. CSN(Y) haben einen phantastischen Sound, den man immer wieder erkennt. Ehrliche, handgemachte Musik, die Geschichten erzählt und einen mitnimmt auf die Reise. Anspiel- und Wiedererkennungstips, wie bspw. "Carry on" und "Teach your children" zeigen, wie einflußreich der Sound ist.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Scheibe ist einer der seltenen Glücksfälle, wo alle Genialität und Schönheit zusammen auf den Punkt kommen. Es scheint ein wenig, als wollte jeder der 4 den Output des anderen toppen. Zum Glück verkam das nicht zu einen stupiden Wettbewerb. Klar, die Songs lassen sich eh kaum besser machen, weder an Feeling noch an Intensität, noch an Ideenreichtum. Dennoch klingt alles wundervoll organisch zusammengewachsen und jeder unterstützt die Songs die anderen, als ginge es um alles! Und das muß man dieser Supergroup am höchsten anrechnen: Sie sind trotz Ihrer Größe einfach Freunde geblieben. Das hört man und es fühlt sich toll an - its magic!
Diese Cd ist die Erfüllung; zweifellos!
Gruß!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Januar 2011
Vielleicht noch etwas speziell zur Remastered-CD. Ich habe das alte Release mit diesem hier verglichen und muss sagen, daß der Sound durchaus besser ist. Die Stimmen wirken wesentlich klarer und das ganze Klangbild ist nicht mehr so "verschwommen" bzw. "verstaubt" wie früher. Schlagzeug und Bass klingen knackiger. Das Ganze kommt auch ohne sichtbare Komprimierung wie bei etlichen anderen Remasters aus. An einigen wenigen Stellen wurde das Panorama etwas angepaßt um auch kopfhörertauglich zu sein aber bei "Carry On" ist das z.B. sogar von Vorteil.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2009
Die Formation kannte ich ja schon ewig, aber es war dann doch meine erste CD von ihnen.

Und ich bin nicht enttäuscht worden. Genau das was ich erwartet habe: Gut gemachte, fast perfekte, aber auch vor künstlerischer Freiheit fast platzende Country-Rock-Folk-Music. Von allem etwas und auch schön ruhig und gelassen, relaxed halt. Man kann sich so treiben lassen und entdeckt immer wieder was Neues. Und das Album wird bei jedem Durchgang besser! Ich finde, diese CD ist der perfekte Einstieg in diese schöne Musik-Welt!

Ich kann sie nur empfehlen! Aber die Geschmäcker sind verschieden, von daher sollte jeder vielleicht vorher ein Ohr riskieren. Denn wer nur N. Young kennt, wird feststellen, dass es schon etwas anderes ist! Grüße!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Früher hatte ich die LP, jetzt auch die CD. Jeder Oldie sollte sie haben! Die CD ist nicht hörbar schlechter als die LP!
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am 20. Oktober 2014
Ich habe diese Lieder natürlich schon in meiner Jugend gehört, aber die Tiefe damals noch nicht verstehen können. Gerade "teach your children well" ist für mich wie in meine - von damals gesehen - Zukunft gesprochen. Über die Qualität der Aufnahmen kann ich nicht viel sagen, für mich ist sie völlig ok, habe einen neuen MP3-Player, so dass die Wiedergabe für meine nicht hochspezialisierten Ansprüche sehr schön ist.
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